Zukunftsforschung: Warum Europa es schaffen wird

Die Dezember-Ausgabe des neuen Zukunftsmagazins Trend-Update beschäftigt sich mit dem Thema unserer Tage aus Sicht der Zukunftsforschung. Matthias Horx hat eine Analyse der Tiefenkräfte geschrieben, die die wirtschaftliche und politische Zukunft Europas bestimmen. Modelle der System- und Spieltheorie dienen dem tieferen Verständnis der Krisendynamik. Und das Zukunftsinstitut setzt zum wiederholten Male „Ko-Kreative Zukunftsforschung“ ein: Im Zentrum des Heftes steht die Auswertung eines Online-Szenarios. Vier mögliche Varianten der Euro-Zukunft wurden im Internet dargestellt, mit der Bitte an Meinungsführer und Wirtschaftstreibende, die wahrscheinlichste Entwicklung auszuwählen.

Die Dezember-Ausgabe des neuen Zukunftsmagazins Trend-Update beschäftigt sich mit dem Thema unserer Tage aus Sicht der Zukunftsforschung. Matthias Horx hat eine Analyse der Tiefenkräfte

Die Ergebnisse

Die Mehrheit der Befragten, 38 Prozent, setzt auf das Szenario „Euro Bonds – Die tapfere Transfer Union“– also jene Variante, die momentan von der Berliner Regierung (noch) entschieden blockiert wird. Europa bleibt im Wesentlichen, wie es ist: ein loser Verbund von Staaten. Allerdings werden in diesem Szenario einige zentrale europäische Institutionen massiv gestärkt und neue Verträge verpflichten die Länder mit drakonischen Strafen, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen. Auf dem zweiten Platz mit 28 Prozent Zustimmung liegt das Szenario „Euro Block – die Vereinigten Staaten von Europa“. In diesem Szenario wird von einer lang andauernden Wirtschaftskrise bis 2015 ausgegangen, die einen kathartischen Effekt hat. Es setzt sich eine paneuropäische Bewegung als neue Europa-Allianz durch. 2020 findet der Gründungsakt eines neuen Super-Staates statt, mit den ehemaligen Einzelstaaten als starken Bundesstaaten. Joschka Fischer wird europäischer Präsident.

Auf Platz Nummer drei mit 23 Prozent Zustimmung landet das Szenario „Euro Core – die geschrumpfte Union“.  Um den Virus der Krise zu stoppen, bilden die kern- und nordeuropäischen Staaten eine Zentral-Union und steigen gemeinsam aus der EU aus – frei nach dem Vorschlag von Olaf Henkel. Die geringste Wahrscheinlichkeit findet mit 11 Prozent das Szenario „Euro Split – Neue Blöcke und Kleinstaaterei“. In diesem Szenario bricht Europa 2013 auseinander. Immer mehr Länder verlassen den EU-Verbund. 2020 sieht Europa aus wie ein Flickenteppich mit großen außenpolitischen Spannungen. Zwischen den baltischen Staaten, Polen und der Ostunion besteht Kriegsgefahr.

Die vier Szenarien wurden Anfang Oktober vom Redaktionsteam rund um Matthias Horx entwickelt und stehen auf der Website des Trend-Update zur Abstimmung bereit: http://www.trend-update.de/euro-szenarios geschrieben, die die wirtschaftliche und politische Zukunft Europas bestimmen. Modelle der System- und Spieltheorie dienen dem tieferen Verständnis der Krisendynamik. Und das Zukunftsinstitut setzt zum wiederholten Male „Ko-Kreative Zukunftsforschung“ ein: Im Zentrum des Heftes steht die Auswertung eines Online-Szenarios. Vier mögliche Varianten der Euro-Zukunft wurden im Internet dargestellt, mit der Bitte an Meinungsführer und Wirtschaftstreibende, die wahrscheinlichste Entwicklung auszuwählen.

Die Ergebnisse

Die Mehrheit der Befragten, 38 Prozent, setzt auf das Szenario „Euro Bonds – Die tapfere Transfer Union“– also jene Variante, die momentan von der Berliner Regierung (noch) entschieden blockiert wird. Europa bleibt im Wesentlichen, wie es ist: ein loser Verbund von Staaten. Allerdings werden in diesem Szenario einige zentrale europäische Institutionen massiv gestärkt und neue Verträge verpflichten die Länder mit drakonischen Strafen, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen. Auf dem zweiten Platz mit 28 Prozent Zustimmung liegt das Szenario „Euro Block – die Vereinigten Staaten von Europa“. In diesem Szenario wird von einer lang andauernden Wirtschaftskrise bis 2015 ausgegangen, die einen kathartischen Effekt hat. Es setzt sich eine paneuropäische Bewegung als neue Europa-Allianz durch. 2020 findet der Gründungsakt eines neuen Super-Staates statt, mit den ehemaligen Einzelstaaten als starken Bundesstaaten. Joschka Fischer wird europäischer Präsident.

Auf Platz Nummer drei mit 23 Prozent Zustimmung landet das Szenario „Euro Core – die geschrumpfte Union“.  Um den Virus der Krise zu stoppen, bilden die kern- und nordeuropäischen Staaten eine Zentral-Union und steigen gemeinsam aus der EU aus – frei nach dem Vorschlag von Olaf Henkel. Die geringste Wahrscheinlichkeit findet mit 11 Prozent das Szenario „Euro Split – Neue Blöcke und Kleinstaaterei“. In diesem Szenario bricht Europa 2013 auseinander. Immer mehr Länder verlassen den EU-Verbund. 2020 sieht Europa aus wie ein Flickenteppich mit großen außenpolitischen Spannungen. Zwischen den baltischen Staaten, Polen und der Ostunion besteht Kriegsgefahr.

Die vier Szenarien wurden Anfang Oktober vom Redaktionsteam rund um Matthias Horx entwickelt und stehen auf der Website des Trend-Update zur Abstimmung bereit: http://www.trend-update.de/euro-szenarios

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