Vernetzte Geräte unter dem Weihnachtsbaum: Sehen und gesehen werden?

Weihnachten im Jahr 2015: Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ hätte es sich wohl kaum anders erträumen können. Wohin  man auch sieht, liegen smarte Gadgets und Geräte unter den Weihnachtsbäumen. Der Ansturm auf Tablets, Smart-TVs und internetfähige Spielekonsolen ist enorm, 2015 machen vernetzbare Geräte voraussichtlich 82 Prozent aller Umsätze im Bereich Consumer Electronics aus.

Doch wer seinen Liebsten digitale Freude schenken möchte, sollte auch bedenken, dass jedes vernetzte Gerät eine Gefahr mit ins Wohnzimmer hineinträgt: Einmal mit dem Internet verbunden, werden die smarten Begleiter zu kleinen Spionen und senden massenhaft private Daten an Drittanbieter – die diese dann zu detaillierten Persönlichkeitsprofilen verdichten. Deshalb gehört auch ein weiteres intelligentes Gerät unter jeden Weihnachtsbaum: Der eBlocker. Er wird ganz einfach an das Heimnetzwerk angeschlossen und ermöglicht anonymes Surfen auf allen Geräten im Haushalt.

eBlocker blocks smart device spying

Wenn Smart-TV und Spielekonsole zum Spion werden

Ein solcher Privatsphäreschutz wird in einer vernetzten Welt immer wichtiger. Denn inzwischen werden Nutzer beim Surfen im Internet ununterbrochen ausgespäht. Von besuchten Internetseiten über Online-Einkäufe bis hin zu Formular-Eingaben bleibt nichts verborgen. Die so erfassten Nutzerprofile bleiben praktisch für immer im Netz und werden von zahlreichen Datensammlern genutzt und weiterverkauft. Sie beeinflussen nicht nur die Inhalte der Werbung, die ein Nutzer sieht, sondern auch die Preisgestaltung in Online-Shops, die Kreditwürdigkeit und zukünftig wahrscheinlich gar die Höhe der Krankenkassenbeiträge. Wenn das Internet der Dinge erst einmal Einzug in die Haushalte genommen hat, wird diese Problematik noch verschärft.

Maxdome sehen – oder gesehen werden?

Ein Beispiel: Wer an den Weihnachtstagen etwas Entspannung von all dem Trubel sucht, schaut gern gemeinsam einen Film an. Etwa über den Streaming-Dienst Maxdome. Nun fällt die Entscheidung schwer: Schaut man auf dem Laptop, auf dem Smart-TV oder doch auf der PS4-App? Egal, über welches Gerät Maxdome angesteuert wird, zahlreiche Tracker beobachten das Surfverhalten.

Trackingdienstleister sind bei Maxdome aktiv und erfassen detailgenau, welche Filme ein Nutzer zu welcher Tageszeit sucht oder ansieht. Wer bei dem Streaming- Anbieter Filme schaut, lädt also jedes Mal 13 Fremde ein, die ihm dabei zusehen. Ginge es nur um Weihnachten, wäre das noch eher unproblematisch, auf Dauer lässt sich jedoch einiges ableiten: Etwa ob Nutzer berufstätig sind oder nicht, welches Alter, Geschlecht und welche Interessen sie haben. Auch, wer jeden Dienstagabend Erotikfilme streamt, tut das nicht so heimlich, wie er wohl glaubt. Denn all diese Informationen fließen sofort in das Nutzerprofil ein.

Rundum geschützt dank „Smart-Device Anti-Spy“ und „Device Cloaking“

Der eBlocker kann genau das verhindern. Er schützt alle vernetzten Geräte vor den Spähern und Datensammlern – dank der Funktion „Smart Device Anti-Spy“. Da der gesamte Internet-Datenverkehr über den eBlocker geleitet wird, ohne dass dieser selbst Daten erfasst, kann der eBlocker eingreifen, bevor ungewollt Informationen an Drittanbieter abfließen. Mittels „Device Cloaking“ können Nutzer zudem verschleiern, von welchem Endgerät sie eine Seite ansurfen. So können etwa iPad-Nutzer mit einem Klick den Deckmantel eines Android-Endgeräts annehmen, um zu verhindern, dass ihre Kaufkraft als iPad-Nutzer möglicherweise höher eingeschätzt wird und sie erhöhte Preise gezeigt bekommen.

Perfekt für die ganze Familie: Ab 2016 auch mit Jugendschutzfilter

Außerdem ist der eBlocker Multi-User-fähig. Daher ist er besonders gut für Familien geeignet: Jedes Mitglied im Haushalt kann ganz einfach seine Privatsphäre-Einstellungen individuell anpassen. Auch für einzelne Geräte lassen sich Präferenzen festlegen. Ab 2016 bietet der eBlocker zusätzlich einen Jugendschutzfilter an, der unangemessene Inhalte auf den Geräten der Jüngsten gar nicht erst einblendet. So können Väter und Mütter ihren Nachwuchs ganz beruhigt mit dem neuen Weihnachtsgeschenk allein lassen.

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