Terminhinweis (17.3.2015/CeBIT/Hannover): Jeremy Rifkin diskutiert seine Thesen zum „Untergang des Kapitalismus“

Jeremy-Rifkin

Jeremy Rifkin

Mit Jeremy Rifkin kommt einer der 150 einflussreichsten Intellektuellen der Welt auf die CeBIT Global Conferences.

In seinem aktuellen Werk „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ beschreibt er eine Zukunft frei von Kapitalismus, die seiner Meinung nach gar nicht mehr so weit weg ist. Teilen ist das neue Besitzen – Häuser werden über Apps gesteuert, Autos fahren selbstständig und die intelligente Armbanduhr treibt uns an, wenn wir uns zu wenig bewegen. Die Share Economy und das Internet der Dinge sind in der Gesellschaft bereits angekommen und allgegenwärtig. Rifkins Theorie geht so weit, dass die Grenzkosten vieler Güter und Dienstleistungen nahezu gegen null gehen werden, was sie praktisch kostenlos macht.

Das Internet macht es möglich: Wir suchen und finden kostenlos, hören, sehen und lesen für wenige Cents und zahlen für unsere Kommunikation mit unseren Daten. Welche Auswirkungen die „Kostenlos-Kultur“ auf Wirtschaft und Gesellschaft hat, diskutiert Rifkin am Dienstag, 17. März, in Hannover auf den CeBIT Global Conferences in Halle 8.

Jeremy Rifkin gilt nicht nur als Visionär, sondern als einer der wichtigsten Gesellschaftstheoretiker und einflussreichsten Kulturkritiker der Welt. „Der Kapitalismus wird das Wirtschaftsleben nicht mehr allein dominieren. Vielmehr wird er ein mächtiger Partner des kollaborativen Gemeinguts sein, sodass wir eine große Menge unserer Produkte und Dienstleistungen nahezu kostenlos produzieren und teilen können“, betonte Rifkin in einem Interview Anfang Dezember mit Zeit online.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>