Terminhinweis: 10. Deutsches CSR-Forum stellt Nachhaltigkeit ins Zentrum

Am Mittwoch, dem 7. Mai öffnet das „10. Deutsche CSR Forum – Internationales Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit“ in Ludwigsburg bei Stuttgart seine Tore. An zwei Tagen erörtern Top-Manager aus Handel und Industrie die aktuellsten Fragen der Nachhaltigkeit und suchen gemeinsam nach Wegen für die Zukunft. Erstmals findet zeitgleich das „Deutsche Compliance Forum“ statt.

Eingeleitet durch Rede-Beiträge von Top-Managern wie Frank Appel (Deutsche Post), Alain Caparros (Rewe) oder Markus Conrad (Tchibo) werden zentrale Fragen wie die „Machbarkeit von Nachhaltigkeit“ oder „Zukunftsfähigkeit durch Innovationen“ diskutiert. Aber auch spezielle Aspekte wie z. B. der „Lebenszyklus einer Verpackung“ oder „Nachhaltige Stadtentwicklung“ werden von den Rednern unter die Lupe genommen.

„Corporate Social Responsibility hat in der jüngeren Vergangenheit gerade in Wirtschaftsunternehmen enorm an Bedeutung gewonnen“, betonte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes AVE, Jan Eggert. „Dies zeigt sich auch in der positiven Entwicklung des CSR-Forums in den letzen Jahren. Ich freue mich, dass wir durch das deutsche Compliance Forum nun auch die eng verwandte Thematik Compliance integrieren konnten.“ Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist Mitveranstalter des CSR-Forums. Eggert wird zum Thema Nachhaltigkeit in der Lieferkette sprechen.

Eggert begrüßte, dass gerade der importierende Einzelhandel sich immer stärker für Verantwortung und Nachhaltigkeit engagiere. „Verantwortliches und nachhaltiges Handeln ist der Megatrend unserer Zeit“, betonte der AVE-Hauptgeschäftsführer. „Inzwischen sind etwa die Einhaltung von Sozialstandards in der Lieferkette und nachhaltig produzierte Rohstoffe vorrangige Kaufargumente für viele Kunden.“

Eggert wies in diesem Zusammenhang auf die Erfolge der 2003 gegründeten „Business Social Compliance Initiative“ (BSCI) hin, der inzwischen über 1000 Einzelhändler und Hersteller von Konsumgütern aus ganz Europa angehören. Deren Teilnehmer, darunter große Einzelhändler, Markenhersteller und Importeure, unterwerfen sich freiwillig einem „Code of Conduct“, der u.a. ein Verbot von Kinderarbeit, die Einhaltung von Arbeitszeit- und Arbeitssicherheitsbestimmungen, die Beachtung von Umweltstandards, ein Diskriminierungsverbot und die Gewährung von Vereinigungsfreiheit umfasst. Die Einhaltung und Implementierung der Bestimmungen in den Lieferbetrieben wird in unabhängigen Audits regelmäßig geprüft. „Ein ganz wesentlicher Anreiz für die Mitglieder ist die Verbesserung von Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Lieferanten“, so Eggert. „Nur Modelle, die auch dieses Interesse berücksichtigen, können langfristig Erfolg haben.“

Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) vertritt seit über 60 Jahren die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Mit der stetig zunehmenden Internationalisierung des Einzelhandels wächst für die AVE jedoch auch die Bedeutung des Marktzugangs in Ländern außerhalb der Europäischen Union. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

Mehr Infos unter www.ave-international.de

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