Schlagwort-Archiv: Web 2.0

Pharmariesen werten Social Media Profile für Studien aus

Einige Unternehmen im Gesundheitswesen lassen sich mit Daten über Einkaufs- und Surfverhalten beliefern, um neue „kranke“ Kunden oder Studienteilnehmer zu gewinnen, berichtet das österreichische Newsportal „Pressetext“.  Blue Chip Marketing Worldwide zum Beispiel, ein Unternehmen der Pharmaindustrie, hat übergewichtige Patienten für ein neues Medikament gefunden, indem analysiert wurde, ob sie Premium-Kabelfernsehen abonniert haben und oft Fast Food essen. … mehr … http://tinyurl.com/pesqpr3

Interview: „Wir sind im Grunde alle längst Cyborgs“

Enno Park ist Vorsitzender von „Cyborgs e.V.“, Deutschlands erstem Verein für Menschen, die sich Technik in den Körper implantieren lassen. „Für mich sind alle Eingriffe in Ordnung, bei denen die Körperfunktionen sich nicht verschlechtern“, sagt er im Interview mit dem „Jetzt“ Magazin der Süddeutschen Zeitung. … mehr … http://tinyurl.com/kgxksvy

Die Vereinbarkeit von Webbrowser Fingerprints mit dem Datenschutzrecht

Das sogenannte „Tracking“ (Nachverfolgen) von Userverhalten ist schon seit langem ein lukratives Geschäft für viele Unternehmen, besonders im Bereich des E-Business. Denn anhand der gewonnen Informationen könnten passgenaue Profile der Internetnutzer ausgearbeitet und interessengerechte Werbung ausgesteuert werden. Bisher basierte das Tracking in erster Linie auf Cookies, die auf dem Endgerät des Users gespeichert werden. Doch immer beliebter werden die sogenannten „Webbrowser Fingerprints“, die auch zum Internettracking verwendet werden können.

Was sind Browser Fringerprintings? Bei der neuen Trackingmethode Browser Fingerprinting werden durch eine beliebige Website Informationen über einen bestimmten Browser gesammelt. Einige Informationen werden vom Computer automatisch an den Webserver geschickt, andere lassen sich durch JavaScript oder Flash auslesen. Dazu gehören Informationen wie etwa die installierten Schriftarten auf einem Browser, das verwendete Betriebssystem des Nutzers, Bildschirmauflösungen, Farbtiefe sowie installierte Plugins. Wenn diese Daten zusammengesetzt werden, ergibt sich daraus ein „digitaler Fingerabdruck“ eines Systems, was dazu führt, dass dieses Gerät mehr oder weniger genau jederzeit wiedererkannt werden kann.

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Club of Logistics kritisiert Verteufelung des Onlinehandels

Peter Voß, Geschäftsführer des Club of Logistics, bescheinigt den Kritikern der Internetwirtschaft kurzsichtiges Denken: Die besonders in öffentlichkeitswirksamen TV-Talkshows geäußerte Fundamentalkritik am Geschäftsmodell Onlinehandel stößt beim Club of Logistics auf massiven Widerspruch. Hier werde ein höchst populärer Wirtschaftszweig mit antiquierter Tante-Emma-Romantik abgekanzelt, meint Club-Sprecher Peter Voß.
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Berners-Lee: „Die Unschuld des Internets ging verloren“

Der Glaube und das Vertrauen in die Freiheit des Internets ist 2013 aufs Heftigste erschüttert worden. Einer, den das ganz besonders aufwühlt, ist Sir Tim Berners-Lee. Er ist nicht irgendwer – Berners-Lee hat das Internet erfunden. Der „SRF“ schreibt darüber … mehr … http://tinyurl.com/qfoeb8z

Bloggen und der Generationskonflikt

Karin Blenskens vom Institut für Kommunikation in Sozialen Medien macht sich Gedanken darüber, ob Bloggen wirklich ein Generationenkonflikt zwischen Digital Natives und Digital Immigrants ist, oder doch ein Sache der Persönlichkeit: “Kannst Du mal kurz einen Blogpost dazu schreiben?” Wieso löst dieser Satz bei mir immer so eine Abneigung aus? Schließlich bin ich ein Teammitglied von ikosom: Wir beschäftigen uns mit Social Media, und da sollte es ja nun nichts Selbstverständlicheres geben, als ab und zu einen kurzen Text für den Blog zu schreiben. “Bloggen ist eine Generationsfrage” habe ich daher letztens auf Jörg Eisfeld-Reschkes berechtigte Nachfrage geantwortet. Und mir damit zwar den damaligen Blog-Auftrag erspart, dafür aber versprechen müssen, dass ich mich mit eben diesem Thema in einem Blogpost auseinandersetze. Na prima, da hab ich mir ja was eingebrockt… mehr … http://tinyurl.com/psxtlcy

Google Glass und die Auswirkungen auf die Gesellschaft: Alles Glass-klar, oder?

Am Glass hängt – zum Glass drängt doch alles, könnte man frei nach Altmeister Goethe behaupten. Zumindest wenn man sich den Hype der Medien rund um Googles Wunder-Datenbrille anschaut. Technikbegeisterte junge Menschen schauen mit einem Auge auf die Straße und mit dem anderen in die große weite Welt des Internets. Recherche, Fotos, Mails lesen – ein Sprachbefehl, Kopfnicken oder Wimpernschlag machen‘s möglich. Google-Glass-Nutzer sind nicht Wanderer zwischen den Welten, sondern in beiden Welten –haben beide Hände frei und meist auch ein Ohr. Das erinnert an die Sci-Fi Visionen der Cyborgs – erinnern wir uns in diesem Zusammenhang zum Beispiel an den Terminator – , bei denen bestimmte Teile des menschlichen Körpers schrittweise durch technische Gadgets ersetzt oder ergänzt werden. Ohne Frage, es handelt sich eine bemerkenswerte Innovation in Bezug auf Technologie- und Serviceintegration. Sie bietet eine völlig neue Erfahrung für die User und ist eine interessante Verbindung von Hardware und Servicefunktionen, beispielsweise der schnelle Zugriff auf ortsbezogene Informationen, Dienste á la Google Maps. Bevor wir uns jetzt aber in Details verlieren, nochmal der Versuch genauer zu beschreiben, was Google Glass eigentlich ist. Zunächst einmal beeindruckend. Kein Designwunder, ein wenig klobig, aber trotzdem angenehm zu tragen. Auf den ersten Blick ist es etwas enttäuschend, das Bild nur in einer Ecke zu sehen – Breitwand wäre cooler. Aber die Macher haben sicher recht, man sollte auch den Blick auf die Straße oder das Gegenüber nicht vergessen. Und was macht man mit diesem technischen Miniaturwunderwerk nun?

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Arbeitsrechtsstreit um Seitensprung-Fake-Profile

Die kanadische Firma Ashley Madison hat ein Geschäft daraus gemacht, auf der ganzen Welt online Seitensprünge zu vermitteln. Jetzt wurde die Firma von einer Ex-Mitarbeiterin verklagt, berichtet der Blog „Meedia“. Die Klägerin gibt an, arbeitsunfähig geworden zu sein, weil sie zu viele falsche Profile eintippen musste. Schmerzen im Handgelenk! Mit den falschen sexy Profilen hätten zahlungs- und paarungswillige Männer angelockt werden sollen …mehr … http://tinyurl.com/qesg7pg

Kellogg’s im Shitstorm: Wieso Social-Media-Marketing ein schmaler Grat ist

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram sind seit Jahren im Aufwind. Das Netzwerken liegt im Trend, die gemeinschaftliche Komponente steht mehr denn je im Fokus der privaten Internetnutzung. Dies machen sich Unternehmen für Marketingzwecke zu Nutzen, installieren aufstrebende junge Social-Media-Experten und befeuern die Netzwerke mit mehr oder weniger dämlichen erfolgreichen Inhalten. Doch wie Autor Michael Müller auf dem Blog „Basic Thinking“ schreibt, sollten Unternehmen auch ethische Aspekte im Social Media Marketing nicht außen vor lassen. Das könnte so aussehen … mehr … http://tinyurl.com/o8o9s7x

Internetsucht: Bürokratie und Unverständnis kontra Innovation

Manche Themen werden totgeschwiegen: Spielsucht zum Beispiel. Der Software-Unternehmer Timo Bell hatte sich trotzdem dieses Thema vorgenommen: Er schrieb ein Buch und entwickelte eine Software, die Süchtigen helfen können.  Seine Produkte gründen sich auf intensive Grundlagenforschung vor allem mit Spielsüchtigen. Geholfen hat ihm dabei niemand: Die Gesundheitsbehörden nahmen das Thema nicht ernst. Institutionen aus dem Suchtbereich warfen ihm die Tür vor der Nase zu. Zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung kam es erst gar nicht. Und nun droht auch noch das Finanzamt: Die Entwicklungskosten des Unternehmers seien sein Privatvergnügen. Es gebe überhaupt keinen Markt für seine Produkte. Es gebe keinen Bedarf für die Suchthilfe. Am 12. November entscheidet das Finanzgericht Münster. Dann wird sich zweierlei zeigen: Wie menschenverachtend dürfen Finanzbehörden sich äußern? Und: Ist es Finanzbehörden erlaubt, jetzt auch über unternehmerisches Handeln zu urteilen?

Bell hat ein Buch über die Manipulationsmethoden der Online-Casinos geschrieben. Er hat eine Tagebuch-Software programmiert, die mehr ein softwaregeschütztes SORKC-Modell. Und er hat gemeinsam mit Spielsüchtigen eine Selbsthilfe-Methode entwickelt, er nennt sie „Think-Right-Methode“. Dabei kam Bells Motivation ursprünglich von ganz anderer Stelle, denn er wollte sich an einem Online-Casino beteiligen bzw. eigene Online-Casino-Software entwickeln. Bei seinen Recherchen wurde er mehr und mehr mit Menschen konfrontiert, die ein seiner Meinung nach nicht mehr spielerisches Verhalten, welches dem reinen Vergnügen dient, an den Tag legen. Das Problem Spielsucht rückte immer mehr in den Fokus seines Interesses, er recherchierte dann in Richtung Hilfsangebote für Spielsüchtige. „Geld verdienen ist gut und schön, aber man muss auch noch in den Spiegel schauen können“, meint Bell.
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Wer vertraut auf Dr. Google?

Die „Welt“ Online-Autorin Juliette Irmer  schreibt aktuell über Sinn und Unsinn von medizinischen Ratschlägen im Web. Denn beim Crowdsourcing kann die Meinung vieler Individuen Expertenwissen übertreffen. Mithilfe des Konzepts sollen künftig auch seltene Krankheiten diagnostiziert werden. Erste Tests sind ihrer Ansicht nach vielversprechend. … mehr … http://tinyurl.com/nocvy5o

Dokumentierte Fehltritte im Social Web: Weiße Weste – gibt’s nicht

Im eZine „Netzwertig.com“ sinniert Autor Martin Weigert recht lesenswert über das absurde Streben nach der weißen Weste.
Das Mitmach-Netz ist bald zehn Jahre alt, doch noch immer bevorzugt die Gesellschaft die Illusion der weißen Weste und stigmatisiert Fotos und Videos unserer “schwachen” Momente. Ein absurder Zustand. … mehr … http://tinyurl.com/pp9hc4s