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Smartwatch-Funktionen: Nachrichten lesen und Fitness-Apps sind am beliebtesten

Bitkom_Smartwatch_Jun_2015Smartwatches bringen viele Funktionen vom Smartphone an das Handgelenk der Nutzer. Am liebsten möchten potenzielle Anwender mit der intelligenten Armbanduhr Nachrichten lesen, die sie auf dem Telefon empfangen haben. Andere beliebte Funktionen sind die Verbindung mit Fitness-Apps oder das Messen von Gesundheitsdaten.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach interessieren sich vier von zehn Deutschen (40 Prozent) dafür, eine solche Uhr zu nutzen. „Ein großer Vorteil der Smartwatch ist, dass man sein Smartphone in der Tasche lassen kann und trotzdem nichts verpasst“, sagt Bitkom-Experte Timm Lutter.

Smartwatches sind intelligente Armbanduhren, die sich mit dem Smartphone verbinden. Sieben von zehn Interessenten (68 Prozent) möchten mit der Uhr vor allem eingegangene Nachrichten lesen. Hierzu zählen E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten, etwa von Facebook oder Whatsapp. Daneben sind Smartwatches ebenfalls als Fitness-Helfer beliebt: Sechs von zehn potenziellen Anwendern (55 Prozent) interessieren sich für eine Funktion, mit der sich die zurückgelegte Strecke oder die verbrannten Kalorien errechnen lassen. Einige Geräte erfassen auch Gesundheitsdaten wie die Pulsfrequenz.

„Denkbar sind Smartwatch-Anwendungen, die im Notfall Alarm schlagen und Angehörige oder den Notdienst benachrichtigen“, so Lutter. Hierfür interessiert sich etwa jeder Dritte (32 Prozent).

Jeder fünfte Interessent (22 Prozent) würde gerne per Uhr über neue Nachrichten benachrichtigt werden, ohne dafür regelmäßig auf das Smartphone blicken zu müssen. Fast gleich groß (21 Prozent) ist das Interesse an der Smartwatch als kompaktes Navigationsgerät am Handgelenk. 19 Prozent möchten damit ihr Smartphone steuern, etwa um beim Musikhören das Lied zu wechseln oder um die Lautstärke zu regeln.

Aus verschiedenen Gründen nutzen potenzielle Anwender bislang noch keine Smartwatch. Jeder Dritte (36 Prozent) findet aktuell den Preis zu hoch. Mit 30 Prozent ist der zweithäufigste Ablehnungsgrund die Angst vor Datenmissbrauch. Jeder Vierte (25 Prozent) hat die Sorge, dass Hacker die Smartwatch angreifen. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) gibt an, dass ihm das Design der Uhr nicht gefalle. Etwa genauso viele (17 Prozent) nutzen die Uhr noch nicht, weil ihnen die Akkulaufzeit zu gering erscheint.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.011 Bundesbürger ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Zahnärztekammer mahnt: Vorsicht bei Gesundheits-Apps

In der aktuellen Debatte um die Gefahren und Chancen bei Gesundheits-Apps, die zum Teil auch von Krankenversicherern gefördert werden, mahnt nun auch die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zur Vorsicht. „Für alle (Zahn-)Mediziner gilt die ärztliche Schweigepflicht“, sagt BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel in der „Ärztezeitung“. „Persönliche Daten sollten ausdrücklich geschützt sein.“ Die Kammer fordert, die im „analogen“ Alltag gebräuchlichen ethischen und rechtlichen Standards auch im Umgang mit digitalen Daten anzuwenden. … mehr

Gesundheits-Apps: Zwischen Nützlichkeit und Datenschutz

Schrittzähler, Pulsmesser, Diät-Apps? Eigentlich alles schon alte Hüte. Das Vermessen des eigenen Körpers und der eigenen Gesundheit wird unter dem Begriff „Quantified Self“ zusammengefasst und erfreut sich schon seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Menschen tracken mit technischen Hilfsmitteln ihr tägliches Verhalten, um über sich mehr zu erfahren, einen gesünderen Lebensstil zu führen und durch Teilen ihrer Aktivitäten auf Social Networks auch anderen zu zeigen, wie aktiv sie sind, so „Mobile Zeitgeist“ … mehr

What Washington really knows about the Internet of Things

Article in „“Politico“ by Darren Samuelsohn: President Barack Obama wears a FitBit monitor on his wrist to count his steps and calories, and has waxed poetic about the power of wearable technology to “give each of us information that allows us to stay healthier.” On Capitol Hill, 13 members have joined together across party lines this year to launch the Internet of Things Caucus. Started by a former Microsoft marketing executive and a Republican who made his fortune in electronics, the caucus pledges to help foster the coming explosion of “products, services and interconnected opportunities that didn’t exist a generation ago and will be taken for granted by the end of this generation.” … read more ….

Ethik & Internet: Die Revolution der verbundenen Objekte

Auf der Konferenz „Cartes Secure Connexions 2015“ werden die Sicherheits- und Vertraulichkeitsprobleme im Zusammenhang mit verbundenen Objekten unter die Lupe genommen. Das ist auch dringend erforderlich, denn derzeit gibt es bereits 25 Milliarden verbundene Objekte auf der Welt, das sind im Durchschnitt mehr als drei Objekte pro Person -so das Ergebnis einer Umfrage des Technologieunternehmens Cisco. Die rasante Verbreitung verbundener Objekte (einschließlich Wearables) stellt die Branchenakteure mit Blick auf die Datensicherheit vor neue Herausforderungen, berichtet dazu „Finanztreff“ … mehr

Trendgeräte Health-Wearables – Sind wir bereit, unsere medizinischen Daten mit allen zu teilen?

(Bildquelle: AVG Technologies)

(Bildquelle: AVG Technologies)

Tragbare Gesundheitsmesser, sogenannte „Health-Wearables“, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, sowohl als persönlicher Fitness-Assistent, als auch auf Anraten von Fachkräften des Gesundheitswesens. Laut einer Studie der Organisation MEF wird der Umsatz des globalen Marktes für Gesundheits- und Fitness-Apps innerhalb der nächsten zwei Jahren von derzeit vier Milliarden auf etwa 26 Milliarden Dollar steigen. Health-Wearables werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Datenschutz lautet hier das wichtigste Stichwort, denn die Geräte speichern und übermitteln medizinische Daten, die sonst nur Ärzte erheben dürfen.

Die praktischen Health-Wearables überwachen die sportlichen Aktivitäten und körperbezogenen Vorgänge ihrer Träger. Sie messen beispielsweise den Puls und weitere Herz-Kreislauf-Funktionen. Somit können die Nutzer einfache Gesundheits- und Lifestyle-Entscheidungen im Alltag treffen. Einen Schritt weiter gedacht: In Zukunft könnten Ärzte beispielsweise so relevante Daten von Patienten erhalten, die eine dauerhafte Überwachung für eine Diagnose benötigen – ohne dass die Patienten direkt vor Ort sind. Das spart Zeit, die sonst in Warteräumen oder auf dem Weg zur Arztpraxis verloren geht. In dem Bereich der tragbaren Gesundheitsmesser gab es in den vergangenen Jahren bereits einige interessante Entwicklungen, wie etwa Kontaktlinsen von Google, die gleichzeitig auch den Blutzucker ihres Trägers messen. Außerdem kann tragbare Kamera-Technologie beispielsweise während der Operation genutzt werden, damit ein Chirurg aus der Ferne assistieren kann.

Eine Frage der Datensicherheit: Telemedizin vs. Health-Wearables

Trotz dieser vielfältigen Möglichkeiten ergab die Studie, dass die Akzeptanz und Nutzung von Health-Wearables in westlichen Ländern und besonders in Deutschland und Frankreich vergleichsweise gering ist. Patienten hierzulande haben erhöhte Sicherheitsbedenken und das Thema Datensicherheit spielt angesichts vermehrter Medienberichte über Verstöße gegen den Datenschutz in den letzten Jahren eine große Rolle. Dagegen ist die Telemedizin – also die Überbrückung räumlicher Distanz zwischen Patient und Arzt mithilfe von medialen Geräten – auch in Deutschland und Frankreich keine Seltenheit mehr und gesellschaftlich akzeptiert. Jedoch gelten hier gesetzlich vorgeschriebene, strenge Datenschutzbestimmungen, die etwa in Deutschland in einem eigenen E-Health Gesetz festgeschrieben sind.

Während medizinische Daten verschlüsselt und authentifiziert sein müssen, sieht dies dagegen bei Daten anders aus, die durch Health-Wearables erhoben werden. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Freizeit- und Gesundheitsdaten, und gesetzliche Datenschutzbestimmungen greifen nicht mehr. So kann es passieren, dass Unternehmen an die medizinischen Daten gelangen und diese verwenden, ohne dass die Träger dies ausdrücklich erlauben. Hier sind die Gesetzgeber in der Pflicht, diese Regularien den neuen Gegebenheiten anzupassen. Bis dahin sollten Nutzer vor dem Gebrauch der Health-Wearables die Datenschutzerklärungen genau lesen. Sie hilft zu verstehen, was mit den gesammelten Daten passiert. Dann kann jeder Benutzer für sich entscheiden, ob es ihm recht ist, die erhobenen Daten zu teilen.

Autor: Tony Anscombe, Security Evangelist bei AVG Technologies

 

As smartwatches gain traction, personal data privacy worries mount

Article in Computerworld by  Matt Hamblen: Growing interest in smartwatches has sparked user privacy concerns as companies find ways to collect and use personal health, location and purchasing data found on the wearable devices of their customers and workers. „Consumers need to demand, at a minimum, clear information about what exactly the collected information will be used for,“ said Irina Raicu, director of Internet ethics at the Markkula Center for Applied Ethics at Santa Clara University in an email. „The broader privacy concern is that information collected from various [wearable] sources is increasingly being combined to create profiles from individual users and draw inferences about their future actions, preferences, etc.“ … read more

 

Wie Wearables unser Gesundheitssystem revolutionieren könnten

Sie zeichnen Daten zu Schlaf und Ernährung auf, tracken körperliche Aktivität oder überwachen Blutdruck- und Zuckerwerte: Die sogenannten Wearable Devices sind auf dem Vormarsch. Seinen Ursprung hat das „Self-Tracking“ in den USA, aber auch immer mehr Deutsche nutzen Geräte wie Smartwatches und Aktivitäts-Tracker, um Körper- und Fitnessdaten zu sammeln. Prof. Dr. Volker Nürnberg, Professor an der Hochschule für angewandtes Management und Leiter Health Management bei Mercer Deutschland, schreibt dazu in der „HuffingtonPost“: Krankenversicherungen wollen sich diesen Trend nun zu Nutze machen. In New York gibt es bereits einen ersten Versicherer, der auf freiwilliger Basis die Fitnessdaten seiner Versicherten sammelt und Prämien für gesundheitsbewusstes Verhalten bezahlt. Auch in Deutschland haben einzelne Versicherer angekündigt, Tarife anbieten zu wollen, die auf der Generierung von Gesundheitsdaten über Wearables in Kombination mit dem Smartphone basieren. … mehr

 

The ethics of using data from wearables

Article in “AllVoices” by Christa Avampato: I don’t like to have my email address sold. It leads to spam in my already-overflowing inbox, and it gives me a bad impression of the brand that bought it. I promptly unsubscribe and make it clear to that brand that I didn’t sign up for their impersonal mailing list. This kind of intrusion is nothing compared to the intrusion that could be on the horizon with wearables data and the potential uses of it by brands and governments. While still the stuff of science fiction, it doesn’t take much mind-bending to imagine how this data could be used, particularly as wearables steadily transform into implants and invisibles that automatically upload our bodily information to some cloud somewhere to be accessed by someone. … read more

 

Google-Chefdesigner: „Derzeit braucht niemand eine Smartwatch“

In all dem Trubel um die Vorstellung der Apple Watch rückt etwas in den Hintergrund, dass Konkurrent Google schon seit einem Jahr ein eigenes Betriebssystem für Wearables im Angebot hat. Entworfen wurde dieses unter der Leitung von Matias Duarte, und dieser lässt nun mit einer ungewöhnlich offenen Aussage aufhorchen, berichtet „derStandard“: Derzeit brauche noch niemand eine Smartwatch, betont der Google-Chefdesigner … mehr

Why Do Lawyers Love Wearable Technology?

(Article in “Legal Talk Network): Lawyers as a group have the reputation for being slow to adopt new technology. However, when the smartphone emerged, they quickly jumped on board. And due to cloud computing, lawyers are able to work anywhere, using their smartphones and tablets. Wearable technologies like the Apple Watch, other smart watches, and Google Glass seem to be relatively popular in the legal field. So why do lawyers love wearables, how are they using them, and what does the future of wearable technology look like? … read more

 

„Tattoogate“: Apple Watch hat Probleme mit Tätowierungen

Es ist mittlerweile zu einem fixen Bestandteil jedes Apple-Launchs geworden: Wenige Tage nach dem Marktstart stürzt sich das Internet auf – vermeintlich oder real – schwerwiegende Probleme bei dem jeweiligen Produkt. Da darf natürlich auch die Apple Watch nicht fehlen, und so hat sie nun ihr „Tattoogate“: Die Herzschlagmessung funktioniert nicht korrekt, Betroffene müssen immer wieder Entsperrcode eingeben, berichtet „derStandard“. … mehr

Gesundheits-Apps: Jeder dritte Smartphone-Nutzer würde Daten an die Krankenkasse weiterleiten

Ob Informationen zu Fitness, Ernährung oder Lebensstil: Apps für das Smartphone können eine Vielzahl von wichtigen Gesundheitsdaten  messen, die für die Prävention oder Behandlung von Krankheiten nützlich sind. Gut jeder dritte Smartphone-Nutzer (37 Prozent) kann sich vorstellen, diese Daten an die eigene Krankenkasse weiterzuleiten. Bei den Nutzern ab 65 Jahren ist es sogar fast die Hälfte (47 Prozent).

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die Daten können helfen, Patienten individuell zu informieren und zu beraten und sie medizinisch besser zu versorgen. Das sehen gerade ältere Menschen als Chance“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom. „Selbstverständlich gibt es in einem so hochsensiblen Bereich auch viele Vorbehalte. Wie bei anderen telemedizinischen Anwendungen müssen Datensicherheit und Datenschutz bei Gesundheits-Apps an oberster Stelle stehen.“ Sechs von zehn Smartphone-Nutzern können sich derzeit noch nicht vorstellen, die Gesundheitsinformationen, die bei der App-Nutzung erhoben werden, an ihre Kasse weiterzugeben.

Jeder fünfte Befragte (19 Prozent) wünscht sich im Gegenzug zu einer Weiterleitung seiner Daten Versicherungsrabatte, 10 Prozent eine Prämie, zum Beispiel in Form von Geld oder eines Gutscheins. 7 Prozent aller befragten Smartphone-Nutzer würden einer Weiterleitung ihrer Daten ganz ohne Gegenleistung zustimmen. Bei den Nutzern ab 65 Jahren sind es sogar 33 Prozent, die keine Gegenleistung erwarten.

Die Zahl der Apps für Gesundheit und Fitness ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Sie zählen beispielsweise die zurückgelegten Schritte, ermöglichen Seh- oder Hörtests außerhalb der Arztpraxis oder geben Hinweise zur Überprüfung von Muttermalen und Hautveränderungen. Andere Apps erinnern den Patienten, wann welches Medikament in welcher Dosis einzunehmen ist. Insbesondere chronisch kranke Menschen können von den smarten Gesundheitshelfern profitieren: Wer beispielsweise an Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder chronischen Schmerzen leidet, muss seine Vitalwerte regelmäßig messen und protokollieren und sich streng an einen ärztlichen Therapieplan halten. Auch dabei kann das Smartphone helfen. Ebenfalls nützlich sind Blutdruck- und Pulsmessgeräte oder Thermometer, die mit dem Smartphone verbunden werden können, sodass die gemessenen Daten automatisch auf das Gerät übertragen werden.

Bei der Nutzung von Gesundheits-Apps gilt es, einige Punkte zu beachten: So ersetzen Apps nicht die Untersuchung durch einen Arzt, sie können aber die Zahl der Arztbesuche verringern. Außerdem sollten Verbraucher bei der Auswahl von Apps Qualitätsindikatoren beachten wie Testberichte oder Empfehlungen seriöser wissenschaftlicher Einrichtungen. Auch Erfahrungen des behandelnden Arztes oder das Feedback von anderen Nutzern der App können Anhaltspunkte geben, wie leistungsfähig und zuverlässig eine Anwendung ist.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1279 Personen ab 14 Jahren befragt.

 

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