Schlagwort-Archiv: Sustainability

Kommentar: Fairtrade in der IT? Da geht noch was!

Gerechte Löhne, keine ausbeuterischen Arbeitszeiten und umweltverträgliche Bedingungen für Mensch und Natur. Wer wünscht sich das nicht? Das nachhaltige und idealistische Prinzip „Fairtrade“ hat – sofern man nicht resigniert oder sich Misanthrop beziehungsweise Nihilist schimpft – unweigerlich Berechtigung. Doch wie fair ist eigentlich die enorm globalisierte IT-Branche? Das frägt sich Autor Andreas Eichenseher auf „Gizmode“. … mehr

Themenmonat „Recycling“ bei Handysektor

Smartphone_LebenszyklusAngesichts der Flut von neuen Handy-Modellen wechseln viele Nutzer heutzutage in kurzen Zeitabständen ihr Mobiltelefon. Große Mobilfunkanbieter befördern diesen Trend mit Werbeslogans wie „Jedes Jahr das neueste Smartphone“. 2013 wurden weltweit rund 1,8 Milliarden Handys bzw. Smartphones verkauft. Alte, oft noch voll funktionstüchtige Geräte, werden durch neue ersetzt. Allein in Deutschland verstauben so rund 30 Millionen Handys pro Jahr in den heimischen Schubladen oder landen im Müll.

Passend zum Tag der Umwelt am 5. Juni startet das Internetportal www.handysektor.de einen Themenmonat und berichtet den gesamten Juni über umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten von Altgeräten, Wiederverwertung und ressourcensparenden Umgang.

Schrott ist bares Geld wert

Althandys im Restmüll zu entsorgen ist verboten, denn das gefährdet die Umwelt. Altgeräte können außer bei öffentlichen Wertstoffhöfen auch direkt bei den Herstellern oder bei speziellen Organisationen abgegeben werden. Der Gegenwert kann entweder gespendet oder ausbezahlt werden. Die Sammelstellen recyceln anschließend das Handy. Häufig sind die Geräte aber auch noch voll funktionsfähig und können bei einem Ankaufsdienstleister verkauft werden.

Handyrecycling schont die Umwelt

Mit Hilfe des Recyclings werden alte oder defekte Geräte in ihre Bestandteile zerlegt. Die enthaltenen Schadstoffe werden gezielt behandelt, so dass sie die Umwelt und unsere Gesundheit nicht belasten. Der Akku wird entfernt und entsorgt. Anschließend werden die Handys mechanisch zerkleinert, so dass die verschiedenen Metalle danach voneinander getrennt werden können. Dies geschieht zum Beispiel durch das Einschmelzen der Teile. Sehr wertvolle Metalle, wie z. B. Gold, können so abgetrennt und wiedergewonnen werden.

Ressourcensparender Umgang

Der Themenmonat bietet viele nützliche Tipps zum ressourcensparenden Umgang mit dem Mobiltelefon. Auf was sollte zum Beispiel vor dem Handykauf geachtet werden? Welche Geräte sind umweltfreundlich? Diese und weitere Fragen werden im Laufe des Junis beantwortet. Zusätzlich verrät Handysektor noch die zehn besten Tricks zum Akku-Sparen.

Konzeption, Test, Produktion, Verkauf, Nutzung, Recycling – Das Leben eines Smartphones ist lang. Die neue Handysektor-Infografik zeigt auf einen Blick alle Aspekte eines Smartphone-Lebens von der Konzeption über die Herstellung bis hin zur Wiederverwertung.

Handysektor ist ein werbefreies Informationsangebot für Jugendliche, das diese bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die Projektleitung hat Markus Merkle (mecodia GmbH) inne.

Germanwatch fordert: Elektronikbranche muss ihre Geschäftsmodelle überdenken

Anlässlich der am Montag beginnenden Messe CeBIT kritisiert Germanwatch das Geschäftsmodell der Elektronikbranche: Im Fokus stehe allein die schnelle Entwicklung von neuen Produkten und Technologien, die mit sehr kurzen Produktzyklen einhergehen. Die damit eng verwobenen Themen Ressourcenschonung und Konflikte beim Rohstoffabbau werden dabei verschwiegen. Während im Koalitionsvertrag dieses Thema berücksichtigt wird, spricht Kanzlerin Merkel in einem auf der CeBIT-Internetseite veröffentlichten Grußwort nur von dem, was in einer digitalen Welt alles möglich sei.
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Trends 2014: Ethischer Konsum – auch im Internet

Ethischer Konsum ist aus 2014 nicht mehr wegzudenken, schreibt „Vienna Online“. Wir werden uns immer bewusster, welche negativen Auswirkungen unser konsumgetriebenes Verhalten für unseren Planeten, die Gesellschaft und uns selbst haben kann. Unsere Suche nach ständigem Genuss und die Art und Weise, wie unser Umfeld uns geprägt hat, hindert uns jedoch oft daran, unser Konsumverhalten tiefgehend zu verändern.  … mehr … http://tinyurl.com/ovq5ex8

Europa Konsumbarometer 2013: Regionale Produkte sind im Kommen

Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gewinnen nachhaltige Aspekte bei der Kaufentscheidung an Bedeutung.

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Marke spielen soziales Engagement des Unternehmens sowie ethisches Verhalten und Umweltaspekte eine immer bedeutendere Rolle. Mehr als die Hälfte der Europäer (55 Prozent) beabsichtigt, ihr Konsumverhalten künftig an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten. 89 Prozent der Europäer möchten in Zukunft auf die regionale Herkunft der Waren achten. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2013, eine Studie von Commerz Finanz. „Europas Verbraucher konsumieren immer verantwortungsbewusster“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement Commerz Finanz. „Sie suchen den direkten Kontakt zu den Erzeugern und wenden sich verstärkt den Marken zu, die sich nachhaltig und glaubhaft engagieren. Für solche Produkte akzeptieren sie auch einen höheren Preis.“
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Trend zur Online-Werbung stärkt die Macht der Verbraucher vor Ort

Internet-Werbung befindet sich weiter im Wandel und passt sich immer mehr an den Verbraucher an. Seine Interessen rücken in den Mittelpunkt. So wird er etwa beim Surfen auf Angebote aufmerksam gemacht, die mit den Inhalten der Website, die er gerade betrachtet, in Zusammenhang stehen. Preisvergleichsseiten helfen ihm aktuelle Angebote aus dem Netz miteinander zu vergleichen und Prospektportale sich über das Sortiment von Einzelhändlern zu informieren. „Verbraucher haben heute dank dem Internet eine größere Auswahl als jemals zuvor. Hier können sie frei aus einer Fülle an Produkten, Preisen, Tarifen und Anbietern wählen“,

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The Dirty Data Centre Secret

Unseen in the thousands of data centres that power the cloud, airlines, banks and business all around the globe is an invisible threat caused by inadequate design, poor cleanliness practices, poor cleaning and perversely over-zealous cleaning. The contamination to servers, hard disks, connectors and air cooling equipment caused by microscopic airborne particles and gasses can lead to early mortality of equipment, excessive use of expensive energy reducing the reliability of vital services, reducing data centre life expectancy

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Jacqueline Arias (Republica Coffee): „Ethics have always been paramount to me“Jacqueline Arias (Republica Coffee): „Ethics have always been paramount to me“

xethix:  You once said, that the initiative about carbon neutral transported coffee to the world was drinking  bad tasting coffee in Columbia, the home country of coffee. Did you feel from the beginning, that it is important to build up a responsibly und ethical correct company?

Jacqueline Arias: Ethics have always been paramount to me, in my previous career before starting my business, I was a journalist and the focus of my stories was to try and give people who don’t have a voice, a voice. So when I started my business, Republica Coffee, ethics were central to why we were going into business.  I discovered Fairtrade and organics so ensured that every single coffee bean we purchase has organic and Fairtrade certification. And now Republica is the first food brand in Australia to be certified Carbon Neutral also.

Xethix:  Do you think the more transparent and connected the world will be, the more a responsible und ethical correct behavoiur in business is important?

Jacqueline Arias: Not many companies or people can hide under unethical conduct any more, and the bigger the company is, the more likely their unethical behaviour will be scrutinised.  We are now in a world where every person has access to mainstream communication via the internet or their mobile phone, and they can communicate in seconds to the whole world. Companies know this, so this has made corporate, business and government behaviour far more transparent.

Xethix:  Critics may say that CSR is mainly a marketing aspect for companies. Do you think so?

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Immer mehr Firmen veröffentlichen Nachhaltigkeitsberichte

Immer mehr Unternehmen in Deutschland informieren Anleger und Stakeholder über Nachhaltigkeitsaspekte ihrer Geschäftstätigkeit. Ihr Anteil unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen („N 100″) liege inzwischen bei knapp 90 Prozent. Das zeigt eine neue KPMG-Analyse. Insgesamt zeichne sich ein Trend zur kontinuierlichen Zusammenführung von Finanz-und Nachhaltigkeitsberichterstattung ab, so das Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- beziehungsweise Managementberatung.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland informieren Anleger und Stakeholder über Nachhaltigkeitsaspekte ihrer Geschäftstätigkeit. Ihr Anteil unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen („N 100″) liege inzwischen bei knapp 90 Prozent. Das zeigt eine neue KPMG-Analyse. Insgesamt zeichne sich ein Trend zur kontinuierlichen Zusammenführung von Finanz-und Nachhaltigkeitsberichterstattung ab, so das Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- beziehungsweise Managementberatung. Continue reading

Sieger gesucht – Welches Unternehmen bezeichnet sich als „sustainable entrepreneur“?

“Es gibt noch viele bemerkenswerte Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften, viele innovative Unternehmen und leidenschaftliche Menschen. Wir sind auf der Suche nach ihnen”, meint Christina Weidinger, Gründerin des sea-Aawrds, der nachhaltig und ethisch agiereden Unternehmen auszeichnen will.

“Es gibt noch viele bemerkenswerte Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften, viele innovative Unternehmen und leidenschaftliche Menschen. Wir sind auf der Suche nach ihnen”, meint Christina Weidinger, Gründerin des sea-Aawrds, der nachhaltig und ethisch agiereden Unternehmen auszeichnen will. Continue reading

Terminhinweis: Eröffnung des „European Center for Sustainability Research“

An der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen wird am Donnerstag, 1. Dezember, das Europäische Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung („European Center for Sustainability Research“, ECS)  feierlich eröffnet. Beginn ist um 13.30 Uhr auf dem ZU-Campus am Seemooser Horn.

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Retten Green IT und Green Services unsere Umwelt?

Die Bundesregierung hatte sich im November 2008 das Zielt gesetzt, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2013 um 40 Prozent zu senken, den die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) verursacht. Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert deshalb innovative IKT-Projekte im Rahmen des Umweltinnovationsprogrammes (UIP). Schließlich rechne man mit einem CO2-Einsparpotential von mehr als 200 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020.

Die Bundesregierung hatte sich im November 2008 das Zielt gesetzt, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2013 um 40 Prozent zu senken, den die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) verursacht. Continue reading

Investment: Lohnt sich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit und ethisches Handeln in der Wirtschaftswelt ist spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ein zentrales Thema in der Öffentlichkeit. Während auf der einen Seite an Unternehmen die Forderung gestellt wird, moralisches Handeln verstärkt in das Geschäftsverhalten zu integrieren, liegt es auf der anderen Seite auch in der Hand der privaten Investoren, ihr Geld in verantwortungsvoll agierenden Unternehmen anzulegen, um somit zum gesellschaftlichen Engagement beizutragen.

Der Begriff Nachhaltigkeit, hinter dem sich das Ziel verbirgt, langfristige Handlungsweisen zu entwickeln, die ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen gleichrangig berücksichtigen, hat sich sowohl bei den Unternehmen als auch den Investoren in den letzten Jahren zunehmend etablieren können. Während im Jahr 2003 nur knapp 40 Prozent aller Unternehmen beziehungsweise 54 Prozent der DAX-Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit für unternehmensrelevant halten, geben im Jahr 2011 mehr als zwei Drittel der Unternehmen und über 90 Prozent der DAX-Unternehmen an, dass Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des eigenen Unternehmens hat.

Dieser Zuwachs in der Bedeutungsbeimessung von Nachhaltigkeit bei den Unternehmen kann auch auf die verstärkte Nachfrage von privaten Investoren nach ethikbezogenem Investment zurückgeführt werden. Anleger und Konsumenten haben einen großen Einfluss darauf, inwieweit ethische und ökologische Standards in die Unternehmenskultur integriert werden. Durch entsprechendes Kauf- und Investitionsverhalten kann nachhaltiges Handeln von den Unternehmen eingefordert werden und unerwünschtes Verhalten sanktioniert werden. Im Juni 2011 waren nach Informationen des Sustainable Business Institute insgesamt 363 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Nachdem die Zahl der Publikumsfonds bereits im Jahr 2009 von 274 auf 313 Fonds angestiegen ist, konnten somit auch in den darauffolgenden Jahren im Bereich Social Investment weitere Zuwächse verbucht werden.

Dass ethikbezogenes Investment wichtiger wird, ist zu begrüßen. Zugleich ist es legitim, dass neben dem moralischen Aspekt des Investments ebenfalls der ökonomische Aspekt eine wichtige Rolle spielt. Nachhaltige Investitionen sollen demnach immer auch eine angemessene finanzielle Rendite erzielen. Diese beiden unterschiedlichen Motivlagen müssen sich nicht widersprechen – im Gegenteil – sowohl das wirtschaftliche als auch das Nachhaltigkeitsziel können prinzipiell gleichzeitig verwirklicht werden.

Ein Vergleich zwischen dem DJSI World (Dow Jones Sustainability Index), einem Aktienindex, der jeweils diejenigen 10 Prozent der Unternehmen aller Branchen umfasst, die die vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien am besten erfüllen und dem führenden Aktienindex MSCI (Morgan Stanley Capital International), der auf 1.900 Aktienkursen aus 24 Ländern basiert, zeigt, dass wirtschaftliches und ethisches Handeln zumeist miteinander zu vereinbaren sind, denn die beiden Indizes weisen im zeitlichen Verlauf eine sehr ähnliche Entwicklung auf. Im Jahr 2010 liegt der MSCI mit 127,56 jedoch deutlich über dem Nachhaltigkeitsindex mit 119,41. Aktuell und hinsichtlich des DJSI kann man daher folgern, dass sich Nachhaltigkeit nicht immer lohnt. Die Entwicklung des Naturindexes NAI, der die 30 umweltfreundlichsten Unternehmen berücksichtigt und daher ausschließlich ökologische Standards als Bewertungskriterium heranzieht, legt jedoch wiederum den Schluss nahe, dass sich eine Spezialisierung auf einen Aspekt von Nachhaltigkeit sehr wohl lohnen kann.

Informationen zu nachhaltigem Investment sind zu finden unter: http://www.nachhaltiges-investment.org/

Nachhaltigkeit und ethisches Handeln in der Wirtschaftswelt ist spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ein zentrales Thema in der Öffentlichkeit.

Während auf der einen Seite an Unternehmen die Forderung gestellt wird, moralisches Handeln verstärkt in das Geschäftsverhalten zu integrieren, liegt es auf der anderen Seite auch in der Hand der privaten Investoren, ihr Geld in verantwortungsvoll agierenden Unternehmen anzulegen, um somit zum gesellschaftlichen Engagement beizutragen.

Der Begriff Nachhaltigkeit, hinter dem sich das Ziel verbirgt, langfristige Handlungsweisen zu entwickeln, die ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen gleichrangig berücksichtigen, hat sich sowohl bei den Unternehmen als auch den Investoren in den letzten Jahren zunehmend etablieren können. Während im Jahr 2003 nur knapp 40 Prozent aller Unternehmen beziehungsweise 54 Prozent der DAX-Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit für unternehmensrelevant halten, geben im Jahr 2011 mehr als zwei Drittel der Unternehmen und über 90 Prozent der DAX-Unternehmen an, dass Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des eigenen Unternehmens hat.

Dieser Zuwachs in der Bedeutungsbeimessung von Nachhaltigkeit bei den Unternehmen kann auch auf die verstärkte Nachfrage von privaten Investoren nach ethikbezogenem Investment zurückgeführt werden. Anleger und Konsumenten haben einen großen Einfluss darauf, inwieweit ethische und ökologische Standards in die Unternehmenskultur integriert werden. Durch entsprechendes Kauf- und Investitionsverhalten kann nachhaltiges Handeln von den Unternehmen eingefordert werden und unerwünschtes Verhalten sanktioniert werden. Im Juni 2011 waren nach Informationen des Sustainable Business Institute insgesamt 363 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Nachdem die Zahl der Publikumsfonds bereits im Jahr 2009 von 274 auf 313 Fonds angestiegen ist, konnten somit auch in den darauffolgenden Jahren im Bereich Social Investment weitere Zuwächse verbucht werden.

Dass ethikbezogenes Investment wichtiger wird, ist zu begrüßen. Zugleich ist es legitim, dass neben dem moralischen Aspekt des Investments ebenfalls der ökonomische Aspekt eine wichtige Rolle spielt. Nachhaltige Investitionen sollen demnach immer auch eine angemessene finanzielle Rendite erzielen. Diese beiden unterschiedlichen Motivlagen müssen sich nicht widersprechen – im Gegenteil – sowohl das wirtschaftliche als auch das Nachhaltigkeitsziel können prinzipiell gleichzeitig verwirklicht werden.

Ein Vergleich zwischen dem DJSI World (Dow Jones Sustainability Index), einem Aktienindex, der jeweils diejenigen 10 Prozent der Unternehmen aller Branchen umfasst, die die vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien am besten erfüllen und dem führenden Aktienindex MSCI (Morgan Stanley Capital International), der auf 1.900 Aktienkursen aus 24 Ländern basiert, zeigt, dass wirtschaftliches und ethisches Handeln zumeist miteinander zu vereinbaren sind, denn die beiden Indizes weisen im zeitlichen Verlauf eine sehr ähnliche Entwicklung auf. Im Jahr 2010 liegt der MSCI mit 127,56 jedoch deutlich über dem Nachhaltigkeitsindex mit 119,41. Aktuell und hinsichtlich des DJSI kann man daher folgern, dass sich Nachhaltigkeit nicht immer lohnt. Die Entwicklung des Naturindexes NAI, der die 30 umweltfreundlichsten Unternehmen berücksichtigt und daher ausschließlich ökologische Standards als Bewertungskriterium heranzieht, legt jedoch wiederum den Schluss nahe, dass sich eine Spezialisierung auf einen Aspekt von Nachhaltigkeit sehr wohl lohnen kann.

Informationen zu nachhaltigem Investment sind zu finden unter: http://www.nachhaltiges-investment.org/

Nachhaltigkeitsberichte: Weltweit bekennen im mehr Firmen Flagge

Immer mehr Unternehmen legen Rechenschaft über ihr  nachhaltiges Wirtschaften ab. So veröffentlichen bereits 95 Prozent der 250 größten Unternehmen der Welt regelmäßig einen Nachhaltigkeitsbericht; das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch vor drei Jahren. Das zeigt der  internationale „Corporate Responsibility Survey 2011″ von KPMG, für den die 3.400 umsatzstärksten Unternehmen in 34 Ländern unter die Lupe genommen wurden. Die größten Fortschritte haben Unternehmen der Pharma-, Konsumgüter- und Baubranche gemacht; hier hat sich die Quote der Berichtersteller seit der letzten Analyse 2008 jeweils verdoppelt.

Immer mehr Unternehmen legen Rechenschaft über ihr  nachhaltiges Wirtschaften ab. So veröffentlichen bereits 95 Prozent der 250 größten Unternehmen der Welt regelmäßig einen Nachhaltigkeitsbericht; Continue reading

Deutsche Post DHL: Erneut im Dow Jones Sustainability World Index

Der Logistikdienstleister Deutsche Post DHL ist erneut in die führenden Kapitalmarkt-Indizes Dow Jones Sustainability World Index, Dow Jones Sustainability Europe

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