Schlagwort-Archiv: Soziale Verantwortung

Cybermobbing ist kein Kinderspaß mehr

Auch Kinder- und Jugendliche müssen lernen, dass sie nicht ungeschoren davonkommen, wenn sie die Privatsphäre anderer Menschen verletzen, machte Jens Wiemken, Referent der Medien der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, in einem Beitrag auf „NWZ Online“ deutlich. Eine unberechtigte Veröffentlichung von Fotos sei eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte und dann möglicherweise auch eine Straftat mit Konsequenzen, … mehr … http://tinyurl.com/kushnyr

Memo AG: Versandhändler unterstützt Verein für obdachlose Mütter und Kinder

Memo_logoDie Memo AG unterstützt Horizont e.V., einen Verein für obdachlose Mütter und Kinder in München, mit einer Geldspende. Der gemeinnützige Verein wurde 1997 von der Schauspielerin Jutta Speidel gegründet und hilft wohnungslosen Müttern und deren Kindern schnell und unbürokratisch. Im Horizont-Haus finden sie so lange eine Heimat, bis sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können. Dort werden sie von sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt und betreut. Mit der Spende der Memo AG können jetzt Nähmaschinen angeschafft werden und Nähkurse für die Mütter stattfinden.

Im Horizont-Haus im Münchner Norden werden wohnungslose Mütter mit mindestens einem Kind aufgenommen. Die Bewohnerinnen kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus allen Teilen der Erde. Die Kinder und Mütter haben in ihrem Leben bisher zu wenig Respekt, Zuwendung und Fürsorge erfahren. Daher setzt sich das sozialpädagogische Fachteam des Horizont e.V. mit ganzer Kraft dafür ein, das Selbstwertgefühl seiner Bewohner zu stärken und Ihnen dabei zu helfen, ihr Leben neu auszurichten und ihren Alltag alleine zu bewältigen.

Durchschnittlich beherbergt das Haus fast 70 Personen, davon Kinder aller Altersstufen. Einige der Frauen sind berufstätig, viele Bewohnerinnen benötigen mehr Deutschkenntnisse und Wissen um die kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland, um ihr Leben gut organisieren zu können. Das Horizont-Haus bietet 24 Appartements, in denen die Mütter mit ihren Kindern eigenständig leben. 24 Stunden am Tag an 365 Tagen des Jahres sind Ansprechpartner verfügbar, die Probleme lösen helfen. Zwei Zimmer sind für Notfälle reserviert, die ohne Anmeldung vor der Tür stehen. Die meisten der Frauen sind bitterarm und ihre Habseligkeiten passen in eine Plastiktüte. Daher sind die 24 Wohnungen auch bereits voll möbliert und beim Einzug mit dem Notwendigsten ausgestattet.

Die Sozialpädagogen stehen den Müttern in alltäglichen Dingen des Lebens mit Rat und Tat zur Seite, z.B. im Umgang mit Behörden oder in Erziehungsfragen. Eine Erzieherin bietet im hauseigenen Gruppenraum Kleinkinderbetreuung an. So haben die Frauen Zeit, Deutschkurse zu besuchen oder Ämtergänge zu erledigen. Die Heilpädagogin arbeitet mit den ganz Kleinen im Frühförderbereich, und eine Kunsttherapeutin wird da aktiv, wo die Seele neue Ausdrucksmöglichkeiten braucht. Die Organisation aller Abläufe und die administrativen Anforderungen liegen in den Händen der Hausleitung.

Christine Lindemann, Leiterin der Geschäftsstelle des Horizont e.V., freut sich über den Beitrag der Memo AG: „Damit können wir vielen benachteiligten Kindern und ihren Müttern, die bei uns im Horizont T-Haus ein sicheres Zuhause auf Zeit finden, helfen.“ Uwe Johänntgen, Gesamt-Marketingleiter der Memo AG, der sich das Horizont-Haus in München im letzten Jahr angesehen hat, ist begeistert vom Einsatz und Engagement des Vereins: „Obdachlosigkeit ist gerade in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, vor allem, wenn es um Kinder geht. Horizont e.V. hilft nicht nur, sondern macht das Thema auch öffentlich.“

Die Memo AG ist ein Versandhandel mit über 10.000 Produkten für Büro, Schule, Haushalt und Freizeit, die gezielt nach ökologischen und sozialen Kriterien ausgewählt sind. Viele davon und vor allem die über 1.000 Memo Markenprodukte sind mit anerkannten Umweltzeichen, wie z.B. dem „Blauen Engel“, ausgezeichnet. Zusätzlich gewährleisten qualitative und ökonomische Aspekte, dass nachhaltige Produkte im Preis-Leistungsverhältnis konventionellen Produkten in nichts nachstehen. Darüber hinaus verfolgt die Memo AG seit ihrer Gründung in allen Geschäftsbereichen konsequent die Kriterien der Nachhaltigkeit, die gleichermaßen berücksichtigt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Unternehmen: So steigert Nachhaltigkeit den Umsatz

Autor Jan Willmroth macht sich in der „Wirtschaftswoche“ ‚Green‘ Gedanken darüber, ob und wie Nachhaltigkeit sich mit unternehmerischen Erfolg verbinden lässt. (…) Für Pavan Sukhdev ist die Sache klar. Der Umweltaktivist und ehemalige Banker hat die Großkonzerne als mächtigste Spieler auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft ausgemacht. Seine Überzeugung: Sofern sich die Unternehmen nicht ändern, ändert sich auch nicht die Welt, in der wir leben. Wenn er auftritt, spricht er zum Beispiel von mehr als zwei Billionen Dollar an Umweltschäden, die allein die 3000 größten Unternehmen der Welt 2010 verursacht haben … mehr … http://tinyurl.com/ocdsmtc

Trends 2014: Ethischer Konsum – auch im Internet

Ethischer Konsum ist aus 2014 nicht mehr wegzudenken, schreibt „Vienna Online“. Wir werden uns immer bewusster, welche negativen Auswirkungen unser konsumgetriebenes Verhalten für unseren Planeten, die Gesellschaft und uns selbst haben kann. Unsere Suche nach ständigem Genuss und die Art und Weise, wie unser Umfeld uns geprägt hat, hindert uns jedoch oft daran, unser Konsumverhalten tiefgehend zu verändern.  … mehr … http://tinyurl.com/ovq5ex8

Why a philippine politician wants students to learn cyberethics

Article in „Rappler“ by Ayee Macaraig: Senator Nancy Binay says she prefers including cyberethics in the basic education curriculum than passing laws regulating social media. File photo from Binay’s Facebook page TEACHING ‚NETHICS.‘ Senator Nancy Binay says she prefers including cyberethics in the basic education curriculum than passing laws regulating social media. … read more … http://tinyurl.com/qxxzwck

Social Media: Wie entsteht die „öffentliche Meinung“?

Wie entsteht die öffentliche Meinung im Jahre 2014? Welche Rolle spielen die etablierten Meinungsmacher noch? Sind soziale Medien mehr als nur Beiwerk der klassischen Medien? Die NRW-Medienanstalt LfM geht mit der neuen Ausgabe ihrer Reihe „Digitalkompakt LfM“ dieser Frage nach, „W&V“ online fasst zusammen…. mehr … http://tinyurl.com/pq9v9zm

Social Media Ethics: How to Behave Professionally Online

Article in “The Bit Bag” by Jianne Orcelada: Not too long ago, a resume and an interview could get you a job.  Now, employers tend to look at potential employees’ social media accounts to see if they actually qualify for a job. Seems shallow, but it is true. Everything you upload or post on the internet stays there forever, as experts always say. One photo or one post can either make or break you. … read more … http://tinyurl.com/qcpov6g

Kobil: „Warum wir die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben“

Das Unwort des Jahres 2013 lautet „Sozialtourismus“.  In einer reichen Gesellschaft, wie der deutschen, stellt sich die Frage, wie es soweit kommen konnte? Sind alle Menschen, die nach Deutschland migrieren Sozialschmarotzer? Die Antwort ist einfach: Nein! Bei Kobil arbeiten Menschen aus 24 Nationen. Der Gründer und CEO, Ismet Koyun, hat türkische Wurzeln. Und genau diese Wurzeln haben Koyun immer wieder dazu veranlasst, ausländischen Bewerbern eine Chance in seinem Unternehmen zu geben. Es ist auch die kulturelle Vielfalt, die zum Erfolg von Kobil beiträgt.

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Amazon, die Ethik und die unternehmerische Tugend

Werner Prödl, Obmann des Linzer City Rings kommentiert in „Nachrichten.at“ einen Beitrag von Prof. Teodoro D. Cocca, der Amazon als ethisches Unternehmen bezeichnet hat: Sehr geehrter Herr Professor Cocca, in Ihrem Beitrag haben Sie Amazon.com mit besonders unternehmerischen Tugenden bedacht. Nachdem Amazon ein börsennotierter US-Online-Händler ist und Sie ein Spezialist für Asset Management sind, darf man sagen, dass Sie in diesem Metier zu Hause sind. Ob Sie vom Handel und von der Ethik eines Unternehmens etwas verstehen, bezweifle ich jedoch. … mehr … http://tinyurl.com/kugb29s

Club of Logistics kritisiert Verteufelung des Onlinehandels

Peter Voß, Geschäftsführer des Club of Logistics, bescheinigt den Kritikern der Internetwirtschaft kurzsichtiges Denken: Die besonders in öffentlichkeitswirksamen TV-Talkshows geäußerte Fundamentalkritik am Geschäftsmodell Onlinehandel stößt beim Club of Logistics auf massiven Widerspruch. Hier werde ein höchst populärer Wirtschaftszweig mit antiquierter Tante-Emma-Romantik abgekanzelt, meint Club-Sprecher Peter Voß.
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Google Glass und die Auswirkungen auf die Gesellschaft: Alles Glass-klar, oder?

Am Glass hängt – zum Glass drängt doch alles, könnte man frei nach Altmeister Goethe behaupten. Zumindest wenn man sich den Hype der Medien rund um Googles Wunder-Datenbrille anschaut. Technikbegeisterte junge Menschen schauen mit einem Auge auf die Straße und mit dem anderen in die große weite Welt des Internets. Recherche, Fotos, Mails lesen – ein Sprachbefehl, Kopfnicken oder Wimpernschlag machen‘s möglich. Google-Glass-Nutzer sind nicht Wanderer zwischen den Welten, sondern in beiden Welten –haben beide Hände frei und meist auch ein Ohr. Das erinnert an die Sci-Fi Visionen der Cyborgs – erinnern wir uns in diesem Zusammenhang zum Beispiel an den Terminator – , bei denen bestimmte Teile des menschlichen Körpers schrittweise durch technische Gadgets ersetzt oder ergänzt werden. Ohne Frage, es handelt sich eine bemerkenswerte Innovation in Bezug auf Technologie- und Serviceintegration. Sie bietet eine völlig neue Erfahrung für die User und ist eine interessante Verbindung von Hardware und Servicefunktionen, beispielsweise der schnelle Zugriff auf ortsbezogene Informationen, Dienste á la Google Maps. Bevor wir uns jetzt aber in Details verlieren, nochmal der Versuch genauer zu beschreiben, was Google Glass eigentlich ist. Zunächst einmal beeindruckend. Kein Designwunder, ein wenig klobig, aber trotzdem angenehm zu tragen. Auf den ersten Blick ist es etwas enttäuschend, das Bild nur in einer Ecke zu sehen – Breitwand wäre cooler. Aber die Macher haben sicher recht, man sollte auch den Blick auf die Straße oder das Gegenüber nicht vergessen. Und was macht man mit diesem technischen Miniaturwunderwerk nun?

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PR-Ethik-Rat: Acht Prinzipien für Ethik in sozialen Medien

Brigitte Mühlbauer, Managing Partner der Agentur asoluto public + interactive relations sowie Mitglied im PR-Ethik-Rat

Mit dem Siegeszug der sozialen Medien ist eine Machtverschiebung in unserer Gesellschaft vor sich gegangen, die an etablierten Strukturen rüttelt und gelernte Kommunikationspraktiken in Frage stellt. Twitter, Facebook und YouTube, aber auch Blogs und Online-Communities haben Einzelpersonen ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Jeder Medienkonsument kann heute auch Medienmacher sein.  Diese Machtverschiebung von professionellen Kommunikatoren in Richtung privater User ist evident – und wird in Fachmedien, in Branchenverbänden und an Universitäten diskutiert. Insbesondere die zahlreichen ethischen Fragen, die daraus resultieren, bleiben aber unbeantwortet. Im deutschsprachigen Raum gibt es keinen Kodex, der sich grundlegend mit der Thematik „Ethik in Social Media“ befasst und Antworten auf die brennenden Fragen gibt. Der österreichische PR-Ethik-Rat hat daher ein Papier mit acht zentralen Prinzipien entwickelt. Ganz bewusst auf übergeordneter Ebene.

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Intershop: „Offenheit und Kollegialität prägen den Arbeitsstil des Unternehmens“

Seit über 20 Jahren steht Intershop für leistungsstarke E-Commerce-Lösungen, auf die inzwischen weltweit mehr als 500 große und mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen vertrauen. Unseren Erfolg verdanken wir in erster Linie unseren Mitarbeitern, die in Zusammenarbeit mit unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen für den Online-Handel konzipieren und implementieren. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber unterstützen wir unsere Mitarbeiter dabei, sich weiterzuentwickeln. Wir bieten unseren Mitarbeitern die Praxis, um die nötigen Erfahrungen zu sammeln und natürlich die entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten, die bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele hilfreich sein können. Zwei Dinge sind uns dabei besonders wichtig:

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„Ethik muss der Kommunikationsbranche etwas wert sein“: PR-Ethik-Rat fordert Mittel der öffentlichen Hand

Um sein stark wachsendes Arbeitsvolumen auch in Zukunft bewältigen zu können, fordert der österreichischen PR-Ethik-Rat von den zuständigen Stellen finanzielle Unterstützung. Die Zahl der Beschwerden an den Rat hat sich in den fünf Jahren seines Bestehens vervielfacht, und die Notwendigkeit eines Selbstkontrollorgans der PR-Branche wird – speziell im Lichte der jüngsten politischen Skandale – allgemein anerkannt.
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