Schlagwort-Archiv: Social Media

Netzkultur: #germangemütlichkeit: das ganz normale Deutschland auf Instagram

Spelunken und Schrebergärten im Netz: Unter Hashtags wie #germangemütlichkeit erzählen Instagramnutzer Geschichten über Deutschland abseits der Touristen-Hotspots – und werden so zu digitalen Kulturdolmetschern, schreibt die „Deutsche Welle“. … mehr

 

Social-Media-Kommentare: Wie soziale Bots Meinungen manipulieren

Das haben manche immer schon geahnt: Für die USA „und den militärisch-industriellen Komplex“ lohne es sich, „einen Krieg mit Russland in Europa anzuzetteln“. Das war ebenso auf Facebook zu lesen wie „Ich habe für jeden Flüchtling eine Kugel“. Viele solche Äußerungen sind in sozialen Netzwerken zu finden. Wenn Facebook, Twitter und Co. als Spiegelbild der Gesellschaft gelten, dann besteht diese aus lauter Spinnern und Hetzern, ist in der „Gründerszene.de“ zu lesen. … mehr

Appell „Für Meinungsfreiheit – gegen Hetze im Internet“!

WP_001240Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat einen Appell gegen Hetze im Internet veröffentlicht. Darin ruft sie Bürger, Politik, Unternehmen und Institutionen auf, ihre Stimme für ein soziales Miteinander im Netz abzugeben.

Unmittelbar nach Verabschiedung des Appells der LfM-Medienkommission haben sich ihm bereits namhafte Persönlichkeiten aus Nordrhein-Westfalen angeschlossen, deren Namen sich im Anschluss an den Text des Appells finden.

Diese Liste wird ständig aktualisiert. Unter ihnen sind die Präsidentin des Landtags NRW, die Ministerpräsidentin des Landes, Spitzenvertreter der Landtags-Fraktionen, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in NRW, der Präsident des Bundesverbandes Deutsche Zeitungsverleger und die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats.

Der Appell im Wortlaut: „Ein demokratisches und tolerantes Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar. Gegenwärtig werden dort aber Hetze, Hass und Diskriminierung immer wieder und immer mehr verbreitet – besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und die in ihre Medienkommission entsandten Mitglieder appellieren daher an alle Nutzer, aber auch an die Anbieter von Internetplattformen:

Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Hetze dürfen auch im Internet keinen Raum finden. Diffamierungen sind zu verurteilen und dürfen nicht heruntergespielt oder verharmlost werden. Hasserfüllte Kampagnen im Netz sind Katalysator realer Gewalt. Gerade die aktuellen politischen Debatten und Geschehnisse rund um die Flüchtlingssituation zeigen, dass „Hate Speech“ und reale Gewalt oft nah beieinander liegen.“

 

Jeder Fünfte nutzt soziale Netzwerke als Nachrichtenquelle

Gut ein Fünftel (22 Prozent) der Internetnutzer informiert sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder Twitter über aktuelle Nachrichten. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.042 Internetnutzern ergeben.

„Soziale Netzwerke haben sich für viele Nutzer zu einer wichtigen Informationsquelle für tagesaktuelle Nachrichten entwickelt“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Das gelte vor allem für jüngere Internetnutzer: Fast ein Drittel (32 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen liest oder schaut Nachrichten in sozialen Netzwerken, aber nur 2 Prozent in der Generation 65-Plus. Rohleder: „Die Netzwerke ergänzen oder ersetzen den Nachrichtenkonsum in den klassischen Medien Fernsehen, Radio und Zeitungen oder in den Nachrichtenportalen im Internet.“ Bei aktuellen Ereignissen könnten die Nutzer sozialer Netzwerke zum Beispiel über Hashtags das Geschehen nahezu in Echtzeit verfolgen.

Facebook ist Informationsquelle Nr.1

Wichtigste Nachrichtenquelle ist laut Umfrage Facebook: Fast die Hälfte (46 Prozent) derjenigen, die sich in sozialen Netzwerken über das Tagesgeschehen informieren, nutzt dafür Facebook. 31 Prozent nutzen das berufliche Netzwerk Xing und 30 Prozent Twitter. Fast ein Fünftel (19 Prozent) schaut Nachrichtensendungen auf dem Video-Portal Youtube. 18 Prozent nutzen LinkedIn und 10 Prozent Google+. Immerhin 8 Prozent lesen Nachrichten im Kurznachrichtendienst WhatsApp und 7 Prozent informieren sich auf Instagram.

Nach den Ergebnissen der Umfrage haben sich in sozialen Netzwerken unterschiedliche Formen des Nachrichtenkonsums herausgebildet. 45 Prozent derjenigen, die sich in sozialen Netzwerken tagesaktuell informieren, verlassen die Community in vielen Fällen nicht, sondern lesen vollständige Nachrichtenartikel innerhalb des Netzwerks. „Viele Nachrichtenanbieter gehen dazu über, Inhalte speziell für die Nutzung in den sozialen Netzwerken aufzubereiten“, sagte Rohleder. Dieser Trend wird durch die steigende Verbreitung von Videos im Internet verstärkt. Laut Umfrage schauen 39 Prozent Nachrichten-Videos innerhalb des Netzwerks. 35 Prozent der Nachrichtennutzer in sozialen Netzwerken geben an, dass sie Links zu externen Nachrichten-Texten oder -Videos anklicken.

Die Nachrichtennutzer verbreiten dabei die Informationen auch selbst weiter: 17 Prozent der befragten Nachrichtennutzer teilen die aktuelle Artikel oder Videos mit anderen Nutzern. 14 Prozent kommentieren sie mit eigenen Beiträgen.

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.042 Internetnutzer in Deutschland ab 14 Jahren befragt. Die Fragestellung lautete: „Wenn Sie sich im Internet über aktuelle Nachrichten informieren wollen, welche der folgenden Informationsquellen nutzen Sie dann?“ „Sie haben angegeben, dass Sie sich in sozialen Netzwerken über Nachrichten informieren. Was genau machen Sie dabei?“

Secupay: Wie funktioniert durchdachtes Crowdpayment?

secupay_CrowdOb Crowdfunding, Crowdinvesting, Social Crowdfunding und Co. – Schwarmfinanzierung liegt im Trend. Zur Finanzierung von Projekten oder Innovationen werden derartige Modelle immer beliebter. Das Potenzial des zu finanzierenden Projektes kann jedoch nur ausgeschöpft werden, wenn dessen Abwicklung an die Bedürfnisse des Investors angepasst ist. Ein ungünstiger Crowdpayment-Prozess darf nicht zum Hemmschuh werden – über Erfolg oder Misserfolg einer Fördermaßnahme sollten allein die Investoren entscheiden. Der Payment-Spezialist Secupay zeigt Fehlerquellen und Lösungen auf.

Bereits nach Eingabe des Geldbetrags bot sich für eine potenzielle Investorin auf einer Crowdfunding-Plattform die erste Hürde: Mögliche Zahlungsarten waren PayPal und Sofortüberweisung. Die Investorin präferierte jedoch die Lastschrift. Sie besaß kein PayPal-Konto und entschied sich daher zwangsläufig für die Sofortüberweisung. Nachdem alle erforderlichen Eingaben getätigt waren: Systemfehler. Die Investorin stand kurz davor, das Projekt ad acta zu legen, kontaktierte dann jedoch den Support der Crowd-Plattform. Dessen Aussage: „Die Zahlungsabwickler arbeiten noch an einer stabilen Integration, daher kann es in seltenen Fällen automatische Zahlungsabbrüche geben.“ Der nächste Versuch war erfolgreich.

Nun galt es abzuwarten, ob die seitens des Startups angestrebte Investitionssumme erzielt werden würde und das Funding erfolgreich war oder es zur Rückabwicklung käme. Letzteres war der Fall. Die Investorin ging davon aus, dass sie ihr Geld automatisch zurückerhielte. Stattdessen folgte eine E-Mail mit dem Hinweis, sie müsse sich erneut mit ihrem Benutzernamen und Kennwort in das Portal einloggen, ihre Bankdaten eingeben und das Geld zurückordern. Täte sie dies nicht, käme das Geld weder dem Projekt zu Gute, noch würde es an sie zurückgeführt, sondern es läge brach.

„Diese Art der Abwicklung ist keine Seltenheit – damit ist die Gefahr groß, dass potenzielle Geldgeber abspringen“, erklärt Hans-Peter Weber, Vorstand von Secupay. Er ergänzt: „Damit ein erfolgreiches Funding stattfinden kann, ist es unabdingbar, die Prozesse an die Bedürfnisse der Investoren anzupassen und ihnen so viel Komfort, Simplizität und Sicherheit wie möglich zu bieten. Der Projektveranstalter sollte Plattformen einsetzen, in denen entsprechende Payment-Lösungen inklusive Treuhandfunktion integriert sind. So kann das Potenzial des zu finanzierenden Projektes für alle Seiten bestmöglich ausgeschöpft werden.“

So viele Zahlarten wie möglich anbieten

Für einen erfolgreichen Verlauf ist ein einfacher und flexibler Onboarding-Identifizierungsprozess ebenso wichtig wie eine für alle Seiten transparente und komfortable Transaktionsabwicklung.

Im Idealfall werden dabei so viele Zahlarten wie möglich angeboten: von der Lastschrift über die Kreditkarte bis hin zur Überweisung. Darauf spezialisierte Payment-Anbieter verwalten das von den Investoren zur Verfügung gestellte Geld auf insolvenzsicheren Treuhandkonten. Je nach Plattform und Projektanforderungen wird der Betrag flexibel und automatisch an den Projektträger und mögliche weitere Stakeholder ausgezahlt. Dabei ist eine ZAG-konforme Abwicklung unabdingbar.

So funktioniert das Crowdpayment

Im Onboarding-Prozess wird das Projekt mittels API registriert und von der Plattform an den entsprechenden Zahlungsdienstleister übertragen. Danach erhält die Plattform automatisch den API-Key. Der Projektträger oder der Online-Identifizierungsdienst stellt zeitnah die erforderlichen Identifizierungsunterlagen zur Verfügung. Nach Prüfung der Unterlagen durch den Payment-Spezialisten erfolgt die Freischaltung.

Wählt der Investor Lastschrift oder Kreditkarte als Zahloption, kann er via Eingabe der Bank- oder Kreditkartendaten in das Projekt investieren. Eine API überträgt die Zahldaten und eine Transaktion wird angelegt. Je nach Plattform und Modell kann entweder ein sofortiger Einzug des Betrages ausgelöst oder die Summe erst eingezogen werden, wenn das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist. Die Zahlungen fließen nach Einzug auf das insolvenzsichere Treuhandkonto des Zahlungsdienst-leisters.

Entscheidet sich der Investor für die Zahlungsoption Überweisung, dann teilt er der Plattform den Betrag über die Eingabemaske mit. Über die API ist dann automa-tisch eine Transaktion angelegt. Im nächsten Schritt übermittelt der Payment-Anbieter der Plattform einen Transaktions-Code. Dieser und die individuell für das Projekt eingerichtete Bankverbindung werden automatisch an die Eingabemaske gesendet und der Investor kann seine Überweisung auf das Treuhandkonto tätigen.

Ist das Funding erfolgreich, wird der Fundingbetrag an das Projekt, die Plattform und ggfls. an weitere Stakeholder wie z.B. Dienstleister oder Rechtsanwälte aus-gezahlt. Wurde die angestrebte Investitionssumme nicht vollständig erzielt, erhält der Zahlungsdienstleister über die Plattform eine entsprechende Mitteilung und veranlasst eine automatische Information und Rückzahlung der Gelder an die einzelnen Investoren.

Untersuchung: WhatsApp erstellt detaillierte Kommunikations-Protokolle

Wissenschaftler der University of New Haven haben offenbar einen zuverlässigen Weg gefunden, die Kommunikation der WhatsApp-App mit den Servern des Unternehmens zu entschlüsseln und auszuwerten. Dabei stießen sie auf zum Teil erschreckende Details über den Umfang der von vielen ohnehin bereits vermuteten Schnüffelei der App, berichtet „mobileGeeks“. Besonders die noch relativ neue Telefoniefunktion der Software erweckte den Argwohn der Forscher, da sich hiermit vollständige meta-basierte Kommunikationsprotolle von Personen erstellen lassen. …mehr

Krieg der WhatsApp-Services: Ein Kampf mit unsauberen Mitteln?

Im Markt der WhatsApp-Services kracht es aktuell gewaltig. Im Fokus: WhatsService, InstaNews, WhatsBroadcast und Whappodo. Es geht um Tausende Kundendaten, um Handynummern, um Leser – und um viel Geld. Denn diese vier Anbieter haben frühzeitig erkannt, dass im Bereich Business-to-Customer (B2C) ein enorm großer Markt aufkommt. BASIC thinking-Recherchen zeigen, wie mit fragwürdigen Methoden gekämpft wird, berichtet „BasicThinking“. … mehr

Die Küken-Community: So jung sind deutsche Instagramer

Die Foto-Sharing-Plattform Instagram hat vornehmlich junge Nutzer, berichtet „t3n“. Wie sich in einer Statista-Infografik zeigt, ist die Community in den USA zur Hälfte unter 25 Jahre alt . Dagegen haben die Kollegen aktuelle Berechnungen von dem deutschen Marketing-Blogger Thomas Hutter gestellt, der zu dem Ergebnis kam, dass hierzulande sogar 60 Prozent unter 25 Jahre alt sind. … mehr

#DigitaleGesellschaft: Generation X hat häufig keine Lust auf Social Media

Die Teilnahme an sozialen Netzwerken ist längst nicht so hoch, wie Account-Zahlen auf den ersten Blick vermuten lassen. 27 Prozent der jungen Erwachsenen der Generation X, die bis in die frühen 1980er-Jahre geboren wurden, nutzen Facebook höchstens einmal pro Woche. Zu diesem Ergebnis kommt laut einem Bericht von „Pressetext“ eine aktuelle Studie des auf Technologie-Investitionen fokussierten Unternehmens Battery Ventures  … mehr

 

Flüchtlingshetze auf Facebook: So sollen User darauf reagieren

Immer mehr Flüchtlinge kommen derzeit nach Deutschland. Nicht immer werden sie herzlich empfangen. Viele Bürger sind gegen Migranten – und zeigen das öffentlich, beispielsweise auf Facebook. Diese Postings nehmen oft rassistische und hetzerische Dimensionen an. Im Interview mit „web.de“ erklärt Prof. Dr. Tobias Keber, Experte für Medienrecht, wie sich ein User bei solchen Postings verhalten soll. … mehr

 

Soziale Netzwerke: Was Nutzer von sich preisgeben und was nicht

Bei einigen Facebook-Nutzern findet sich der halbe Lebenslauf: Hochzeitsbilder, Schnappschüsse aus dem Urlaub, Betriebsausflug mit den Kollegen oder Links zu Artikeln, die die eigene Meinung wiederspiegeln. Deswegen ist mittlerweile auch für etwa jeden zweiten Personalverantwortlichen die Recherche in Sozialen Netzwerken unverzichtbar, schreibt die „Wirtschaftswoche“. Häufig sollen Bewerber durch die Informationen in Sozialen Netzwerken etwa nicht eingeladen oder nicht eingestellt worden sein – meist, weil diese im Widerspruch zu den Bewerbungsdaten standen. Experten warnen deswegen häufig davor, dass Nutzer zu viel verraten. Jetzt zeigt eine Studie, die entscheiden sich teilweise aber bewusst gegen eine Veröffentlichung. … mehr

Wikipedia-Gründer startet neues Social Network mit außergewöhnlichem Geschäftsmodell

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat ein neues Projekt vorgestellt: Unter dem Namen TPO – was für The People‘s Operator steht – will er ein Social Network, einen Mobilfunkanbieter und eine Spendenplattform verbinden. Die ungewöhnliche Kombination soll laut Wales gleich mehrere Probleme sozialer Netzwerke und Mobilfunkanbieter lösen, berichtet „t3n“. … mehr

 

Einblicke ins Social Media-Verhalten in Deutschland

In einer repräsentativen Online-Befragung mit 3.450 Teilnehmern aus allen Bundesländern wurde das Nutzungsverhalten der deutschen Internetnutzer  untersucht und mit den Vorjahren verglichen. Dabei sind den Analysten nicht nur ein genereller Rückgang im Gebrauch von Social Media aufgefallen, sondern auch Unterschiede zwischen den Regionen: Insbesondere der Nordosten und Hessen haben deutlich an Usern verloren. Auffällig ist dabei die Isolation von Berlin: Die Hauptstadt führt das Ranking an und hat mit 73 Prozent die meisten Social Media-Nutzer; gleichzeitig ist sie umgeben von Brandenburg, dem Schlusslicht im Ranking. Die Nutzeranteile der beiden Länder trennen knapp 15 Prozent., berichtet der „PR-Blogger“. … mehr