Schlagwort-Archiv: Social Media

US-Regierung überprüft Tiktok

Zwei Jahre nach der Übernahme der Karaoke-Plattform Musical.ly durch Chinesen gerät der Deal ins Visier der US-Behörden. Medienberichten zufolge hat die Regierung in Washington eine Sicherheitsprüfung begonnen. Musical.ly wurde 2017 für eine Milliarde Dollar vom chinesischen Technologiekonzern Bytedance gekauft, dem die Kurzvideoplattform Tiktok gehört. Die beiden Apps wurden infolgedessen zusammengelegt. Ein Beitrag in der „Süddeutschen“. … mehr

 

 

Fake News prallen an etablierten Marken ab

Fake News-Postings in sozialen Medien schaden der Reputation etablierter Marken kaum. Zwar geben sich die meisten User negativen Inhalten zu bekannten Marken gegenüber skeptisch, neigen aber dazu, den Brands selbst noch Vertrauen zu schenken. Das ergibt eine Studie der North Carolina State University. Ein Beitrag in „Pressetext“. — mehr

 

Twitter-Manager ist Offizier für psychologische Kriegsführung

Seit sechs Jahren arbeitet der Brite Gordon MacMillan für den Kurznachrichtendienst Twitter. Dort ist er für redaktionelle Inhalte für die Region Naher Osten verantwortlich. Parallel hat der Manager jedoch auch als Reserveoffizier für die 77. Brigade der britischen Armee gearbeitet, wie die Webseite Middle East Eye berichtet. Die 77. Brigade ist auf psychologische Kriegsführung spezialisiert, also unter anderem auf die Nutzung von Social Networks und anderen Online-Medien zur Veränderung der öffentlichen Meinung. Ein Beitrag in „Futurezone“. … mehr …

 

 

Snapchat macht politische Werbung transparent

Die Social-Media-Plattform Snapchat bietet anlässlich der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 eine Bibliothek für politische Werbung an. Laut „CNN“ sind so erstmals alle politischen Anzeigen auf Snapchat in einer Tabelle öffentlich abrufbar und als Download verfügbar. Damit will Snapchat-Betreiber Snap Inc. mehr Transparenz bei politischen Kampagnen schaffen. Ein Beitrag in „Pressetext“. … mehr

 

Phishing-Attacke für Instagram-Account nutzt 2FA-Köder

Instagram

Instagram

Als Cyberkriminelle das erste Mal Phishing in großem Stil einsetzten, gingen sie direkt dorthin, wo sie Geld vermuteten: zum Bankkonto. In Folge erhalten Nutzer bis heute Warnmeldungen von Banken, mit denen sie noch nie zu tun hatten. Ominöse Experten empfehlen mit schlechter Grammatik und kurioser Rechtschreibung auf noch merkwürdigere Webseiten zu gehen. Achtsamkeit ist also ein guter Rat, bis heute. Denn die meisten Betrüger machen Fehler, die sie entlarven. Schlimm genug, überhaupt Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden. Aber es ist noch viel ärgerlicher, wenn man sich aus Unachtsamkeit bei der „Deutschenn Bank“ oder der „Volcksbank“ einloggt.

 Besonders wertvoll: Passwörter für Instagram, Facebook und Co.

Heutzutage sind nach wie vor Phishing-E-Mails im Umlauf, die versuchen, Bank-Zugangsdaten zu erbeuten. Hinzukommen aber zahlreiche Phishing-Mails, die nach weiteren Account-Passwörtern trachten. E-Mail-Konten etwa sind der Hauptgewinn für Betrüger. Sie dienen häufig als Referenzadresse zur Wiederherstellung vergessener Passwörter.

Gelangt ein Cyberkrimineller an einen E-Mail-Account, kann er damit diverse andere Konten (Paypal, Facebook, Instagram etc.) ins Visier nehmen und sich über die Funktion „Passwort zurücksetzen“ oder „Passwort vergessen“ dauerhaften Zugang zu vielen anderen Accounts zu verschaffen. Besonders gemein: das Opfer merkt davon meist gar nichts. Bis etwas passiert, natürlich.

Aber auch Passwörter für soziale Medien sind für Betrüger ein beliebtes Ziel. Denn die Inhalte dieser Konten offenbaren den Kriminellen weit mehr Informationen als sie mit regulärer Recherche je erfahren könnten. Dabei sind die Folgen mehrfach gemein: sie sind sehr persönlicher Natur und sie treffen zudem Dritte. So vermag der Betrüger beispielsweise auch den Account von Freunden oder Familienmitgliedern zu manipulieren.

Tatsächlich überwiegen bereits heute Phishing-Mails, die nach Passwörtern für E-Mail- und Social-Media-Accounts trachten, gegenüber denen, die hinter Bankzugängen her sind.

 Die Betrüger werden immer besser – ein „exzellentes“ Beispiel

Es fällt schwer es zuzugeben, aber die Betrüger arbeiten mittlerweile gut und überlegt, wie folgendes Beispiel zeigt:

Abgesehen von wenigen Interpunktionsfehlern und einem fehlenden Leerzeichen vor dem „Please“, ist diese Nachricht kaum als Fake zu erkennen. Sie ist klar und unauffällig genug, um unterhalb des menschlichen Alarmradars zu bleiben. Die Verwendung der Zahlenreihe, die auf den ersten Blick wie ein 2FA-Code erscheint, ist ein cleverer Schachzug. Die Verwendung impliziert, dass der Nutzer kein Passwort verwenden muss, sondern stattdessen einfach nur per Code bestätigen muss, dass ihn die E-Mail erreicht hat. Der F2A-Code täuscht Sicherheit vor.

Klickt man in der Mail auf den Link, könnte man im Browser am Domainnamen (hier im Beispiel unkenntlich gemacht) den Betrugsversuch erkennen oder zumindest vermuten. Es ist eine Seite mit Domain-Endung „cf“ für Centralfrique, eine der vielen aufstrebenden Volkswirtschaften, die Domains für wenig Geld vergeben in der Hoffnung, möglichst viele User mit möglichst cool klingenden Domain-Namen zu ködern.

Experten der SophosLabs gehen davon aus, dass die Betrüger gezwungen waren, eine der frei verfügbaren, aber eben doch etwas weniger glaubwürdigen Domainnamen zu nutzen. Dennoch ist diese Phishing-Seite ein nahezu perfekter und glaubwürdiger Nachbau der echten Seite und verfügt sogar über ein valides HTTPS-Zertifikat.

Michael Veit, Security Experte bei Sophos, erklärt: „Web-Zertifikate sichern eine Verbindung zu einer Website und verhindern, dass Antworten angeschaut oder manipuliert werden können. Sie sorgen dafür, dass die Person, die das Zertifikat erworben hat, sich wirklich an der Website anmeldet und diese auch ändern kann. Die Zertifikate bürgen jedoch nicht für den tatsächlichen Inhalt der Webseiten oder dort verfügbare Dateien. Mit anderen Worten: einer Website ohne Vorhängeschloss ist definitiv nicht zu trauen, ebenso wenig wie einer mit Tipp- und Grammatikfehlern. Doch auch bei Webseiten mit „Vorhängeschloss“ und scheinbar fehlerfreier Umsetzung gilt grundsätzlich immer, Vorsicht walten zu lassen.“

 Prävention ist wichtig

Wie macht sich eine Phishing-Seite, die glaubhaft wirkt und ein HTTPS-Vorhängeschloss mitbringt, verdächtig? Michael Veit sagt: “Obwohl die Betrüger in diesem Beispiel einen ungewöhnlich glaubwürdigen Fake kreiert haben, gibt es verräterische Anzeichen von Phishing-Attacken, an denen man sich orientieren kann.“

 Drei Tipps für das Erkennen von Phishing-Aktivitäten:

  1.  Sign-in Links in E-Mails. Die einfache Lösung: ab in den Papierkorb. Warum sollte man sich via E-Mail in einen seiner Social-Media-Accounts einloggen? Das geht doch direkt. Wahlweise via App oder Lesezeichen im Browser anmelden.
  2. Überraschender Domainname. Wo hat der Browser mich hingeführt? Ist die Adresszeile zu kurz für die komplette URL? Ein einfacher Trick: die Adresszeile kopieren und in ein anderes Dokument einfügen. Sieht verdächtig aus? Dann ist sie es wohl auch. Besser ignorieren oder eine zweite Meinung dazu einholen.
  3. Anfrage ohne Grund. Besteht Grund zur Annahme, ein Fremder hätte sich in den eigenen Account eingeloggt, sollten Nutzer zur Prüfung der Login-Aktivitäten die offiziellen Möglichkeiten des Dienstanbieters wählen. Es gibt keinen Grund, Web-Links zu trauen, die von irgendwo kommen könnten. Ärgerlicherweise gibt es kein einheitliches Verfahren bei den verschiedenen Social-Media-Apps. Aber mit etwas gesundem Menschenverstand und Übung können betrügerische Prozesse schnell erkannt werden.

Forscher veröffentlichen Studie über Dankbarkeit in Online-Communities

Forscher der City, University of London sind der Ansicht, dass ein besseres Verständnis des relativ wenig erforschten Konzepts der Dankbarkeit in Online-Communities dazu beitragen könnte, dass zukünftige Online-Community-Plattformen das Ausdrücken und Bestätigen von Danksagungen unterstützen und eine stärkere Online-Teilnahme fördern.

Die Studie von Dr. Stephann Makri und die Co-Autorin Sophie Turner, die unter dem Titel: „“I can’t express my thanks enough”: The ‘gratitude cycle’ in online communities“ im Journal of the Association for Information Science and Technology veröffentlicht wurde, untersucht die Art und Weise, wie Nutzer der Online-Community-Plattformen Dankbarkeit empfinden, ausdrücken und empfangen.

Prozessmodell der Dankbarkeit

Die Wissenschaftler argumentieren, dass ein „besseres Verständnis von Dankbarkeit in Online-Communities das Design von Online-Plattformen über die bestehenden oberflächlichen Funktionalitäten hinaus beeinflussen kann, wie z.B. „Gefällt mir“ oder „Danke“ Buttons und Belohnungspunkte, die potenziell die Teilnahme motivieren und damit die Gesundheit der Gemeinschaft fördern könnten“.

Die Forscher führten Interviews mit Nutzern verschiedener Online-Community-Plattformen (Facebook und Trip Advisor), Diskussions- und Supportgruppen, sozialen Q&A-Sites und Review-Sites (Quora und Mumsnet) und baten um einprägsame Beispiele dafür, wann Nutzer freundliche Handlungen vorgenommen hatten oder dankbar für die freundlichen Handlungen anderer waren.

Basierend auf ihren Ergebnissen stellten sie ein Prozessmodell der Dankbarkeit in Online-Communities, den „Dankbarkeitszyklus“, vor, das eine detaillierte Beschreibung der Ausdrucksform und Anerkennung der Online-Dankbarkeit liefert, die das Design von Online-Community-Plattformen – wie digitale Foren und private Social-Media-Gruppen – beeinflussen kann.

Das Modell des „Dankbarkeitszyklus“ identifiziert einen „Wohltäter“ (der eine gute Handlung ausführt, für die jemand dankbar sein wird), der sich motiviert fühlt, freundlich zu handeln, freundlich handelt und sich gut dabei fühlt.

Der „Begünstigte“ (an den die Handlung gerichtet ist) bemerkt die Handlung, erkennt das Gute darin und fühlt sich dankbar. Der Begünstigte kann seine Dankbarkeit gegenüber dem Wohltäter zum Ausdruck bringen oder auch nicht. Wenn dies der Fall ist, kann der Wohltäter den Ausdruck erhalten oder auch nicht. Wenn dies der Fall ist, werden sie sich wahrscheinlich wohl fühlen und den Ausdruck anerkennen oder auch nicht. Wenn der Wohltäter ihn anerkennt und der Begünstigte die Bestätigung erhält, ist es wahrscheinlich, dass sich der Begünstigte wohl fühlt.

 Sinnvoller Ausdruck der Dankbarkeit und Anerkennung

Der Zyklus kann potenziell in allen Phasen (von Benutzern, Technologie oder beiden) unterbrochen werden, insbesondere dann, wenn eine Person Dankbarkeit empfindet, diese aber nicht ausdrückt oder wenn Dankbarkeit ausgedrückt und empfangen, aber nicht anerkannt wird.

Die Empfindung, der Ausdruck und/oder die Anerkennung von Dankbarkeit kann das zukünftige Verhalten des Wohltäters, des Begünstigten oder anderer Gemeinschaftsmitglieder positiv verstärken. Dies bildet einen positiven Kaskadenzyklus von Handlungen und daraus resultierender Dankbarkeit.

Die Autoren argumentieren, dass ein tieferes Verständnis der Erfahrung der Dankbarkeit nützlich ist, um darüber nachzudenken, wie der Prozess durch Design am besten unterstützt und aufrechterhalten werden kann – indem einzelne Phasen und der gesamte Dankbarkeitsprozess unterstützt und Zusammenbrüche im Zyklus verhindert werden und umgekehrt eine Wiederbelebung gefördert wird.

Ziel ist es, die Nutzer zu prosozialem Handeln zu motivieren, das den Zyklus fortsetzt. Sie argumentieren auch, dass Online-Community-Plattformen „über die bestehenden leichten und übermäßig belohnungsorientierten Designansätze hinausgehen müssen, um einfache, aber aussagekräftige Dankbarkeitsausdrücke und -anerkennungen zu unterstützen“.

Schulbeginn: Kaufrausch durch Influencer

Social-Media-Influencer bringen Kinder dazu, ihre Eltern beim Einkaufen für den Schulanfang zu höheren Ausgaben zu überreden. Denn die Kleinen wollen die von Internet-Persönlichkeiten beworbenen Produkte, die oft aber sehr teuer sein können. Das ergibt eine Studie des US-Finanzberatungsunternehmens NerdWallet . Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr

 

Instagram macht Hochzeiten teurer

Hochzeiten in werden aufgrund von sozialem Druck durch Instagram immer teurer. Um die Trauung für das soziale Netzwerk möglichst fotogen zu machen, gaben Briten im Jahr 2019 um etwa 50 Prozent mehr Geld aus als noch vor fünf Jahren. Das ergab eine Studie der Website Hitched . Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr

 

Instagram lässt fiese Kommentare überdenken

Instagram setzt auf ein neues KI-Tool, das Usern eine Nachdenkpause verschafft, wenn sie im Begriff sind, Gemeines zu posten. Das soll helfen, Cyber-Bullying zu reduzieren. „Wir wissen, dass Bullying ein Problem ist, mit dem viele konfrontiert sind, besonders junge Leute“, schreibt Instagram-Chef Adam Mosseri im offiziellen Blog. Um dem besser zu begegnen soll die Möglichkeit folgen, die Sichtbarkeit der Postings einzelner Nutzer einzuschränken, berichtet „Pressetext“. … mehr

 

Mit 30.000 Followern ist man ein Promi

Jeder Social-Media-Nutzer, der 30.000 Follower oder mehr hat, ist eine Berühmtheit. So hat es zumindest die britische Werbeaufsicht Advertising Standards Authority (ASA) bestimmt. Die ASA hat die Grenze von 30.000 Followern auf Plattformen wie Instagram oder Twitter als Benchmark bestimmt, ab wann für einen Social-Media-Nutzer andere Regeln gelten, was Werbung anbelangt. Eine Influencerin wurde aufgrund dieser neuen Definition von der ASA gerügt, berichtet „Pressetext“. … mehr

 

Island geht gegen rücksichtslose Influencer vor

Island hat ein Problem mit rücksichtslosen Influencern. Diese wollen offenbar keine Regeln beachten, nur um sich in sozialen Online-Medien mit möglichst spektakulären Naturaufnahmen in Szene zu setzen. Um dem fragwürdigen Trend ein Ende zu bereiten, haben lokale Aktivisten und Tourismusanbieter wie Visit Iceland nun auf Facebook und Instagram eine eigene Aufklärungskampagne gestartet, bei der Einheimische das respektlose Verhalten mit Bildern und Videos dokumentieren können, berichtet „Pressetext“….mehr

 

Viele Teens nutzen YouTube als Bildungsquelle

YouTube LogoVideoplattformen wie YouTube spielen für immer mehr Jugendliche beim Lernen eine Rolle. So ist die Google-Tochter YouTube mit einer Nutzung von 86 Prozent der Schüler und Berufsschüler zwischen zwölf und 19 Jahren eines ihrer digitalen Leitmedien, wie der Rat für Kulturelle Bildung in der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019″ aufzeigt, für die deutschlandweit 818 Teens befragt wurden, berichtet „Pressetext“ … mehr …

 

Soziale Medien beeinflussen Irrglauben kaum

Soziale Medien beeinflussen kaum, ob User Unwahrheiten glauben. Das hat eine Studie der Ohio State University  ergeben, die die Ansichten von Nutzern rund um die US-Präsidentenwahlen 2012 und 2016 analysiert hat. Eine überraschende Erkenntnis: User, die sich 2016 auf Facebook zu Wahlthemen informiert hatten, haben sogar seltener Unsinn geglaubt als Nutzer anderer sozialer Plattformen, schreibt „Pressetext“. … mehr

 

Teilen von Shopping-Fotos endet oft im Kaufrausch

Ein Bericht auf „Pressetext“: Das ständige Teilen von Bildern des gerade eingekauften Schnäppchens, großer Bestellungen und anderer erworbener Produkte in sozialen Netzwerken ist bei vielen Menschen mit einem geringerem Selbstwertgefühl, größerer Angstgefühle und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit übermäßiger Ausgaben verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern der University of Technology Sydney. … mehr …

 

Pornografie: US-Polizei warnt Eltern vor „Musical.ly“

Die insbesondere unter jungen Nutzern beliebte Social-Media-App „Musical.ly“ soll Kinder mutmaßlich zu pornografischen Inhalten führen und sie zu anzüglichen Posen animieren. Das Fargo Police Department warnt Eltern jedenfalls davor, dass die App doch nicht so harmlos ist, wie sie auf den ersten Blick wirkt, berichtet „Pressetext“. … mehr