Schlagwort-Archiv: Social Media

Mehrheit der User will raus aus den sozialen Medien

Über zwei Drittel aller Social-Media-Nutzer wollen ihre Accounts auf den einschlägigen Portalen schließen, haben aber Angst, dadurch Freunde und Postings zu verlieren. Das zeigt eine neue Studie von Kaspersky Lab unter knapp 5.000 Befragten. Die Analyse zeigt auch, dass die Konsumenten ihren eigenen Umgang mit den sozialen Plattformen durchaus selbstkritisch beurteilen, berichtet „Pressetext“ … mehr

 

Wie uns Social Bots beeinflussen und warum sie so gefährlich sind

Autor Fabian Mirau schreibt in „BasicThinking“: Social-Media-Trends sind häufig Grundlage für Politik und Medien, die gesellschaftliche Meinung einzuholen. Anhand von Trends beispielsweise auf Twitter kann man ablesen, was gerade am häufigsten diskutiert wird, welcher Hashtag am meisten Erwähnung findet. Politische Meinungsbildung findet zu einem nicht unerheblichen Teil im Internet statt. In den USA beispielsweise gibt es Agenturen, die Social-Media-Trends analysieren und darauf basierend Politikberatung betreiben. … mehr

 

Mehr als jeder Fünfte fühlt seine Meinung durch Social Media stärker wahrgenommen

Facebook, Twitter und Co. machen es einfach, seine Meinung anderen mitzuteilen. Aber fühlen sich die Deutschen dadurch auch besser in der medialen Öffentlichkeit wahrgenommen als in der Zeit vor den sozialen Netzwerken?

Eine repräsentative Umfrage zeigt nun: Insgesamt 22 Prozent finden, dass ihre Meinung heute stärker wahrgenommen wird, 66 Prozent sehen hingegen keinen Unterschied zu früher. 12 Prozent fühlen ihre Meinung heute weniger stark wahrgenommen. Auffällig: Diese Option wurde besonders von den 50- bis 60-jährigen gewählt (16 Prozent). Diese Ergebnisse ermittelte Statista im Auftrag der Medien- und Digitalinitiative nextMedia.Hamburg.

Ein gutes Zeugnis stellen vor allem die jungen Mediennutzer den etablierten Medien aus: Fast die Hälfte (45 Prozent) der 18- bis 29-jährigen finden, dass die Berücksichtigung von Meinungen und Themen aus den sozialen Netzwerken in etablierten Medien ausgewogen ist. Über alle Altersgruppen hinweg betrachtet, sahen dies 37 Prozent so.

„Obwohl die sozialen Medien heute vermehrt als Distributionskanal für Inhalte der Medienhäuser genutzt werden, behalten sie nach wie vor ihre Bedeutung als Sprachrohr der User und direkte Feedback-Möglichkeit“, erklärte May-Lena Bork, Digitalexpertin von nextMedia.Hamburg. „Für Medienmacher steigt durch die direkte Interaktion mit den Nutzern die Komplexität ihrer Arbeit. Zum anderen eröffnen sich hierdurch aber auch neue Chancen – denn das gefilterte Feedback kann zur Innovation und Verbesserung der Inhalte maßgeblich beitragen“, so May-Lena Bork weiter, die mit dem nextMedia.StartHub die Anlaufstelle der Initiative leitet.

Zu viel Meinung aus dem Netz monierten 23 Prozent, nur 17 Prozent kritisierten zu wenig Social-Media-Themen in etablierten Medien. Gerade aber die ältere Bevölkerung scheint mehr Debatten von Twitter und Co. auch in Print und TV sehen zu wollen (jeweils 20 Prozent bei 40- bis 49- sowie den 50- bis 60-jährigen).

Zur Umfrage: Statista befragte im Auftrag von nextMedia.Hamburg in einer repräsentativen Online-Befragung vom 30. August bis 5. September 2016 insgesamt 1000 Internetnutzer zwischen 18 bis 60 Jahren in Deutschland.

Kinder: Zwei Stunden gamen die Woche ist sinnvoll

Kinder, die in Maßen Videospiele zocken, haben eine bessere Hand-Auge-Koordination und sind sogar besser in der Schule. Das hat eine in den „Annals of Neurology“ veröffentlichte Studie spanischer Forscher ergeben. Ein bis zwei Stunden gamen pro Woche reichen demnach, damit sich diese Vorteile bemerkbar machen. Mehr sollte es nicht werden. Denn Kinder, die neun Stunden pro Woche oder mehr spielen, zeigen eher Verhaltensprobleme und eine geringere Sozialkompetenz, schreibt „Pressetext“. … mehr

 

62 Prozent der Urlauber verschicken ihre Grüße elektronisch

Bitkom_Urlaubsgrüße_2016

Die Mehrheit (62 Prozent) der deutschen Reisenden verschickt in diesem Jahr ihre Urlaubsgrüße auf elektronischem Weg. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Beliebt ist vor allem der Anruf in die Heimat: 40 Prozent der Befragten, die in diesem Jahr Urlaub machen, wollen Freunde, Bekannte und Kollegen per Telefon grüßen.

Jeder Dritte (34 Prozent) will Kurznachrichten-Dienste wie Whatsapp und iMessage nutzen oder eine SMS senden. Jeder Zehnte (10 Prozent) plant, seine Grüße als E-Mail zu verschicken. 9 Prozent der Urlauber wollen Familie und Freunde über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter anschreiben.

Deutliche Unterschiede bei den elektronischen Grüßen gibt es zwischen den Altersgruppen: Während mehr als die Hälfte (56 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen gerne Kurznachrichten aus den Ferien versendet, wollen nur 8 Prozent von ihnen per E-Mail grüßen. Letzteres ist deutlich beliebter in der Generation der 30- bis 49-Jährigen: dort ist der Anteil der E-Mail-Schreibenden fast doppelt so hoch (15 Prozent). Für fast die Hälfte von ihnen ist außerdem der Anruf in die Heimat das Mittel der Wahl (47 Prozent). Auch unter den 50- bis 64-Jährigen haben sich elektronische Grüße etabliert: Knapp jeder Dritte (30 Prozent) will Kurznachrichten verschicken und jeder Neunte (11 Prozent) per E-Mail grüßen.

Weiterhin beliebt bleiben auch die klassische Postkarte und der Brief. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) will in diesem Jahr ihre Urlaubsgrüße auf konventionellem Weg per Post verschicken. Vor allem Urlauber ab 65 Jahren greifen gerne zu Stift und Papier (61 Prozent). Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es 39 Prozent. Wer im Souvenirladen am Badeort nur vergilbte Postkarten findet, auf die Suche nach Briefmarken am Urlaubsort verzichten will oder lieber eigene Motive verschicken möchte, kann mittlerweile auf eine Vielzahl von Postkarten-Apps wie Touchnote, MyPostCard oder Funcard zurückgreifen.

Mit Hilfe der Apps lassen sich frisch geschossene Urlaubsfotos direkt hochladen, mit einem Grußtext versehen und über den App-Anbieter als gedruckte Postkarten versenden. Oftmals bieten die Programme auch Gestaltungsmöglichkeiten wie Bildeffekte oder unterschiedliche Schriftarten. Per Touchscreen kann der Nutzer die eigene Unterschrift oder eine kleine persönliche Zeichnung einzufügen. Die Zustellung dauert in der Regel 2 bis 4 Werktage. Je nachdem, an welchem Urlaubsort man sich befindet, kann der Versand per App also deutlich schneller gehen als der postalische. Und vergleicht man den Preis von Postkarte plus Briefmarke ist der App-Gruß häufig sogar noch günstiger.

Für nahezu ein Drittel der Befragten (28 Prozent) erübrigt sich die Frage nach Urlaubsgrüßen: Sie machen in diesem Jahr keinen Sommerurlaub.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.010 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, darunter 731 Personen, die in diesem Jahr in den Urlaub fahren. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Wie wollen Sie in Ihrem diesjährigen Sommerurlaub ihre Urlaubsgrüße verschicken?“

#DigitaleGesellschaft: Mobilisieren in Zeiten von Social Media

Ein Gastbeitrag auf „Netzpolitik.org“: 7. Januar 2015: Der Hashtag #JeSuisCharlie („Ich bin Charlie“) wurde Trending Topic auf der Microblogging-Plattform Twitter. In etwa einer halben Stunde erschienen mehr als 21.000 Tweets, die der Opfer des Angriffs auf die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo gedachten, die zwölf Leben forderten. In den darauffolgenden Wochen gingen Tausende Menschen in verschiedenen europäischen Städten auf die Straße, Schilder mit dem Slogan hochhaltend. Aber der Hashtag drückte nicht nur Unterstützung für die Opfer aus. Er signalisierte zugleich das unbedingte Festhalten an den Grundwerten der westlichen Demokratie, vor allem der Pressefreiheit. … mehr

 

Social Logins: Der einfache Türöffner für Cyber-Kriminelle

Immer mehr Menschen tummeln sich in Sozialen Netzwerken. Nach einer Online-Studie von ARD/ZDF sind in Deutschland rund 23,5 Millionen Nutzer, die älter als 14 Jahre sind, auf Facebook unterwegs. Berücksichtigt man auch noch die Anwender unter 14 Jahren, nutzen geschätzt etwa 26 Millionen Menschen die Plattform. Dass Cyberkriminelle mittlerweile Social Media Logins von Facebook-Nutzern stehlen, um sich auf deren Webkonten einzuloggen und großen Schaden damit anrichten können, ist vielen nicht bekannt.

Lückenhafte Sicherheitsüberprüfungen

Möglich machen dies unzureichende Sicherheitsüberprüfungen der Anbieter von Sozialen Netzwerken. Denn Soziale Logins stellen eine Alternative zu herkömmlichen Authentifizierungen dar. Sie ermöglichen es Nutzern sich bequem auf ihren Web-Konten anzumelden, ohne ihren Benutzernamen oder ihr Passwort einzugeben. Die meisten Webseiten bieten einen Social Login via Facebook, LinkedIn, Twitter oder Google Plus.

Diesen haben sich die Forscher von Bitdefender jetzt zu nutze gemacht, um die Identität eines Anwenders zu stehlen und via Facebook-Login-Plugin Zugriff auf seine Web-Konten zu erhalten. „Das ist eine ernste Sicherheitslücke, sie ermöglicht es Angreifern sich auf den meisten Webseiten anzumelden, die ein Facebook-Login unterstützen“, erläutert Cernica Ionut, Forscher bei Bitdefender. „Dadurch sind Kriminelle beispielsweise in der Lage, Zahlungen im Namen des Nutzers auf einer E-Commerce-Website zu tätigen.“

Leichtes Spiel für Angreifer

Damit ein solcher Angriff erfolgreich ist, muss noch nicht einmal die E-Mail-Adresse des Opfers auf Facebook registriert sein. Viele Internet-User haben auf verschiedenen Webseiten unterschiedliche E-Mail-Adressen angegeben. Damit sind diese öffentlich zugänglich. Für Angreifer ist es leicht möglich, in den Besitz einer dieser Adressen zu gelangen und so einen Facebook-Account zu eröffnen. Um die Identität eines Anwenders zu überprüfen, ohne seinen Berechtigungsnachweis dafür einzuholen, nutzt der Facebook-Login das OAuth-Protokoll. OAuth autorisiert Facebook verschiedene Benutzerinformationen mit einer Drittanbieter-Website zu teilen.

Cyberkriminelle nutzen E-Mail-Adresse der Opfer

Den Forschern ist es gelungen, die Bestätigung zu umgehen, die normalerweise erforderlich ist, um eine neue E-Mail-Adresse auf Facebook zu registrieren. Während der Registrierung konnte die E-Mail-Adresse durch eine Mail-Adresse ausgetauscht werden, die bereits kontrolliert wurde. Nachdem die Seite aktualisiert war, hatte es den Anschein, dass die E-Mail-Adresse des Opfers bestätigt worden sei.

Als die Forscher sich dann über das Facebook-Login auf einer anderen Website – mit der E-Mail-Adresse des Opfers – anmeldeten, wurden sie gebeten, ihre eigene E-Mail-Adresse zu bestätigten, nicht die des Opfers. Denn in den Kontoeinstellungen in Facebook ist die Adresse des Opfers der primäre Kontakt, obwohl nur die Forscher den persönlichen Account bestätigt hatten. „Ich habe den Facebook-Login noch einmal verwendet und entschieden, den primären Kontakt von der Adresse des Opfers in meine Adresse zu ändern, dann habe ich erneut das Konto des Opfers als erstes Konto eingeben. Das ist ein ganz entscheidender Schritt, um das Problem zu reproduzieren“, sagt Cernica Ionut.

Auf einer anderen Website hat er den Facebook-Login dazu genutzt, um sich erfolgreich als Opfer zu registrieren. Die Seite hat die E-Mail-Adresse des Opfers – übergeben von Facebook – akzeptiert, so konnte er den bereits existierenden Account kontrollieren. „Daher wäre es empfehlenswert, dass der Identitätsanbieter – in diesem Fall Facebook – wartet, bis die E-Mail-Adresse bestätigt wurde“, resümiert Cernica Ionut. Dank der Hinweise der Sicherheitsforscher von Bitdefender hat Facebook diese Schwachstelle mittlerweile geschlossen.

 

Macht uns die Social-Media-Nutzung dumm?

Auch das noch: Jetzt sollen wir dümmer werden, wenn wir zu viel Social Media nutzen. Kann das wirklich sein? Die meisten von euch sind wahrscheinlich via Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat oder WhatsApp auf diesen Artikel gelangt. Die Präsenz auf diesen sozialen Netzwerken gehört für uns zum Alltag. Für euch auch. Doch plötzlich sagen Forscher: Social Media macht uns dumm! Das ist zumindest auf „fttr“ zu lesen … mehr

 

Welche Rolle soziale Medien in der Flüchtlingskrise spielen

Autor Jessy Kösterke schreibt in „t3n“: Dank des Internets und der Erfindung des Smartphones sieht der Weg für viele Flüchtlinge in ein besseres Leben ganz anders aus als noch zu Zeiten unserer Großeltern. Die beiden syrischen Flüchtlinge Hamber Al Issa und Saleh Al Zeer sind knapp ein halbes Jahr in Deutschland. Der Chirurg und der Informatiker haben auf der CeBIT von ihrer Flucht berichtet und davon, und welche Rolle soziale Medien für sie gespielt haben. … mehr

 

Digital literacy, ethics for today’s teens

Article in „Bangalore Mirror“ by Dr Anuradha HS: The worlwide net offers plethora of knowledge for children, but it’s important to educate teens on cyber ethics. Media and Technology have become an integral part of our adolescents‘ lives. They provide incredible opportunities to communicate, create, gather information, entertain themselves and even build business. However, if digital media is not used judiciously, it can become a weapon that can destroy the teen’s world. Hence digital literacy and ethics are extremely essential to keep them safe. … read more...

 

Besser als echt: Warum wir auf Instagram, Facebook & Co. beneidet werden wollen

Autorin Sandra Staub schreibt auf „BasicThinking“: Fotos sind in der Urlaubs- und Partyzeit das A und O. Wir zeigen uns alle gern ein kleinwenig besser, als wir eigentlich sind. Lächeln für Fotos und lassen noch einen Filter drüber laufen, damit man uns für dieses coole Bild beneiden kann. Facebook, Instagram, Twitter und Co. tun das ihre dazu. Warum uns ein kleinwenig digitaler Neid im Netz der Bilder ganz gut tut und wann es gefährlich wird. … mehr

 

Whatsapp will angeblich Nutzerdaten mit Facebook austauschen

Autor Simon Hurtz schreibt in der „Süddeutschen: Whatsapp könnte die Daten seiner Nutzer schon bald mit Facebook teilen. Diesen Rückschluss lassen zumindest die Screenshots einer Betaversion zu, die der Android-Entwickler Javier Santos auf Google+ veröffentlicht hat. Die vier Fotos zeigen eine neue Option in den Account-Einstellungen. Dort haben Nutzer die Möglichkeit, dem Datenaustausch mit Facebook zuzustimmen. Sie müssen dazu einen Haken neben „Share my account info“ setzen. …mehr