Schlagwort-Archiv: Shareconomy

Sharing City: Warum die urbane Beteiligungskultur zunimmt

Ist die glückliche Stadt eine die teilt? Ja, meint „Jenapolis“. Die Sharing City hegt und pflegt ihr soziales Kapital und entwickelt mit ihrer Schwarm-Intelligenz Orte von kleinräumiger Lebensqualität. Öffentliche Räume sind immer auch soziale Räume, wo sich Beziehungen entfalten können. … mehr

 

Wertewandel durch die „Shareconomy“: Sharing wird das neue CSR

Spotify, AirBnB, Pret-a-louer – das Angebot der Teil- und Tauschbörsen wächst stetig an. Dass inzwischen sogar große Unternehmen wie Ikea, H&M und Marks & Spencer ihre Kunden dabei unterstützen, gebrauchte Produkte möglichst umweltfreundlich unters Volk zu bringen, zeigt, dass die Sharing-Economy eine neue Stufe erreicht hat – und dass für die Sharing-Generation weniger Produkte und Marken als teilbare Erlebnisse zählen. Doch was bedeutet das für Marken? Das ist auf „Horizont“ zu lesen. … mehr

 

Die dunkle Seite der Shareconomy: Billigarbeiter in App-Hängigkeit

Die Shareconomisten agieren ungebremst, aggressiv und schnell. Sie schaffen ein Heer an rechtlosen Handlangern. Wollen wir das? Das frägt sich „TheEuropean“: Es ist absurd. Während sich unsere Gesellschaft nach jahrelangen Diskussionen auf einen Mindestlohn verständigt, erzeugt die Shareconomy per App-Business ein Heer an rechtlosen Handlangern – abseits von Mindestlohn, Schutzmechanismen oder gar Steuern. Investoren applaudieren. Und nicht nur die. … mehr

Online machts einfacher! Komplexität von Online-Aktivitäten heute und vor fünf Jahren

Immer mehr, immer häufiger und mit immer mehr unterschiedlichen Online-Aktivitäten sind die Bürgerinnen und Bürger im Internet unterwegs. Das Smartphone hat mobile Kommunikation zum ständigen Begleiter werden lassen. Auch die Auswahl von Hardware und Tarifen wird dabei in immer kürzeren Abständen zur regelmäßigen Aufgabe für den Nutzer. Immer mehr immer häufiger: Funktioniert das eigentlich auch immer leichter oder im Gegenteil immer schwieriger?

1.048 Internetnutzer hat TNS Infratest telefonisch vom 12. bis 14. Januar mittels seiner EMNIDbusse exklusiv für das Magazin für Media-, Markt- und Werbeforschung Research & Results danach gefragt, ob es in den letzten fünf Jahren (sehr viel) schwieriger geworden, gleich geblieben oder im Gegenteil (sehr viel) einfacher geworden ist mit der Informationssuche online, dem Online-Shoppen, Preisvergleichen, Produktbewertungen, Social Relations, Handy und Smartphone-Auswahl, dem optimalen Tarifmodell und der Handy- bzw. Smartphone-Bedienung.

Eindeutiges Ergebnis: Ob es an den einfacheren Angeboten oder an der Erfahrung und Routine der Nutzer liegt ist nicht erkennbar. Fakt ist, dass die Informationssuche online für 69 Prozent einfacher und für nur fünf Prozent schwieriger geworden ist. Ähnliches für die fünf anderen Aktivitäten: Produktinformationen für spezielle Produkte zu beschaffen finden 67 Prozent heute einfacher und nur vier Prozent schwieriger. Preisvergleiche 62 Prozent zu vier Prozent, Informationsaustausch online mit Freunden 58 Prozent zu zwei Prozent, Produktbewertungen 58 Prozent zu sieben Prozent, Online-Einkauf 52 Prozent zu ein Prozent.

Der Gewinn an Einfachheit nimmt ab, wenn das richtige Handy oder Smartphone und dafür das richtige Tarifmodell gefunden werden muss. Für 38 Prozent ist die Auswahl von Handy und Smartphone einfacher, aber für 21 Prozent auch schwieriger geworden. Bei der Wahl der Tarifmodelle sagen 34 Prozent „einfacher“ gegenüber 22 Prozent „schwieriger“. Die verbleibenden Prozentwerte zu 100 entfallen auf die Kategorien „gleich geblieben“ oder „mache ich nicht, kommt für mich nicht in Frage“. Und die Bedienung des mobilen Endgerätes allgemein? 47 Prozent sagen, es sei leichter geworden. Immerhin 19 Prozent aber meinen die Bedienung sei schwieriger geworden, denke man fünf Jahre zurück.

„Eindeutiges Resümee: Die Auswahl von Hardware und Tarifmodellen und die Bedienung allgemein sind moderat einfacher geworden, Einkauf, Preisvergleiche, Bewertungen, Informationsaustausch, Einholen von Produktinformationen und Informationssuche allgemein sogar deutlich einfacher. Die Erfolgsstory von Online allgemein und Mobile im Speziellen kann also weitergehen“, so Melanie Kötter, Leitung EMNIDbusse.

Interessant ist wie so häufig beim Online-Thema der Blick auf die Altersgruppen und hier speziell auf die Gruppe 60plus. Dort sind die Salden deutlich geringer als in den jüngeren Altersgruppen. Es wird etwas seltener als einfacher und etwas häufiger als schwieriger empfunden: Der Positivsaldo insgesamt gilt aber auch für die Gruppe der 60-Jährigen und Älteren.

Zukunftsinstitut: Die neue Wir-Kultur – Wie Gemeinschaft zum treibenden Faktor der Wirtschaft wird

Wir-Slider„Wir sind Papst“, „Yes, we can“, „Wir sind Weltmeister“ – und mittlerweile sind wir alle „Charlie“. Sätze wie diese hört man dieser Tage oft. Das „Wir“ steht hoch im Kurs – ganz gleich, ob wir uns öffentlich zu etwas bekennen oder nur die Bohrmaschine mit dem Nachbarn teilen. Doch wer sind eigentlich „Wir“? In seiner neuen Studie „Die neue Wir-Kultur“ untersucht das Zukunftsinstitut dieses hochaktuelle und hochrelevante „Wir“-Phänomen. Neben der gesellschaftlichen Analyse liegt der Fokus dabei vor allem auf seine Auswirkung auf Märkte, Organisationen und Unternehmen.

Das Wir-Phänomen

Die Studie gliedert sich in fünf Kapitel und versteht sich als eine Art Inventur des Wir an der Nahtstelle von Spätindividualismus und neuem Kollektivismus. Sie stellt nicht nur die verschiedenen Wir-Modelle vor, sondern zeigt anhand zahlreicher Best Practices auch, wo sich die neuen Kollaborations- und Kooperations-Formen bereits im Alltag finden lassen. Daneben beleuchtet die Studie die Evolution des „Wir“ und gibt einen Einblick in die aktuellste Wir-Forschung. Ein Ausblick auf die künftige Rolle des Wir im Business-Kontext sowie eine Übersicht der Aufgaben, die es zu erfüllen gilt, um fit für die Ära des „neuen Wir“ zu sein, runden die Studie ab.

Die Landkarte der Wir-Kultur

Wir leben in einer digitalisierten und hochgradig vernetzten Welt, in der Personen in vielfache Kommunikationszusammenhänge verwickelt sind. Daraus entstehen zwar nicht zwangsläufig neue Gemeinschaften, aber doch viele neue hybride Formen sozialer Netzwerke, die zumindest das Potenzial besitzen, Wir-Gefühle und Gruppenidentifizierungen hervorzurufen – online wie offline.

Wo in unserer Gesellschaft kristallisiert sich welche Form des „Wir“? Wer profitiert davon? Welche Chancen eröffnet der Wir-Trend? Die Autorin Kirsten Brühl hat dazu eine Landkarte der neuen Wir-Kultur skizziert. Die beiden Achsen zeigen, wie stark die Gemeinschaften sind und was es den Einzelnen kostet, Teil davon zu werden. Die gesamte Palette realer Beispiele von Wir-Phänomenen – vom Tauschladen über die Open-Source-Bewegung bis zu Nachbarschaftsnetzen und Unternehmensdemokratie – finden so ihren Platz in einer Matrix des Wir.

Wir im Business-Kontext

Die Neubewertung von Gemeinschaft geht auch an Unternehmen nicht spurlos vorbei. Bewährte hierarchischen Kommandostrukturen stehen zunehmend einer Workforce, die Community-orientiert heranwächst, einer Crowd, die eigenständig Innovationen produziert, und einem Führungsnachwuchs, der mit ganz anderen Prinzipien die Karriereleiter in Angriff nimmt, gegenüber. Neuartige Formen der Zusammenarbeit überschreiten fest definierte Grenzen und Zuständigkeiten. Unternehmen werden zunehmend zu „fluiden“ Organisationen, die vor allem auf Austausch, Transparenz und Offenheit setzen. Wo man bisher gewohnt war, Strukturen mithilfe der top-down-Regel zu schaffen, verlangen Wir-orientierte Ansätze teamorientierte und gemeinschaftssanktionierte Vorgehensweisen.

Autorin: Kirsten Brühl analysiert als Autorin und Speakerin die großen Veränderungswellen in Wirtschaft und Gesellschaft. Als Beraterin und Business-Coach unterstützt sie Einzelne, Teams und Unternehmen dabei, sich den daraus resultierenden Herausforderungen zu stellen. Die eigenen Erfahrungen in der Arbeitswelt reichen vom Aufbau eines innovativen Start-ups bis hin zur klassischen Beratertätigkeit in einer St. Gallener Unternehmensberatung.

Shareconomy verändert die Gesellschaft: Taxi-Apps setzen sich durch

myTaxi_Logo

Das Logo von MyTaxi

Die Nutzung von Smartphone-Apps für die Bestellung und Abrechnung von Taxi-Fahrten wie myTaxi oder Taxi.eu entwickelt sich zu einer wichtigen Alternative zum Anruf bei der örtlichen Taxi-Zentrale. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.279 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben.

Danach haben 15 Prozent derjenigen, die zumindest gelegentlich mit dem Taxi fahren und ein Smartphone besitzen, entsprechende Apps bereits genutzt. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 37 Prozent. In dieser Altersgruppe nutzen 10 Prozent sogar ausschließlich Apps, um ein Taxi zu ordern, 27 Prozent gelegentlich. „Taxi-Apps bieten den Kunden handfeste Vorteile gegenüber dem Anruf bei der örtlichen Taxi-Zentrale“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So können die Kunden ihre Fahrt über die Apps bargeldlos bezahlen und erhalten per E-Mail eine Quittung mit Abfahrts- und Zielort. Bei der Buchung können sie zudem bevorzugte Fahrer festlegen und Optionen wie Fahrzeugtyp oder einen Kindersitz auswählen. Bei einer Verspätung kann der gebuchte Fahrer direkt kontaktiert werden.

Einen Umbruch im Taxi-Markt hat in Deutschland vor einigen Jahren das Start-up MyTaxi angestoßen, das kürzlich von Daimler übernommen wurde. Mit Taxi.eu haben die etablierten Taxizentralen inzwischen ein Konkurrenzprodukt auf den Markt gebracht.

Neuer Player ist das US-Start-up Uber, das nicht auf gewerbliche Taxis, sondern auf Autobesitzer ohne Taxi-Schein setzt.

Die Bitkom-Umfrage hat auch ergeben, dass nur gut die Hälfte (52 Prozent) aller Bundesbürger überhaupt Taxi fährt. Der weit überwiegende Teil davon (47 Prozent) seltener als einmal pro Monat.

Hinweis zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung durchgeführt hat. Dabei wurden im Januar 1.279 Personen ab 14 Jahren befragt.

Ethik der Share Economy: Anleitung für den Uber-Menschen

Dienste wie der Taxischreck Uber und der Bettenvermittler Airbnb stellen den Konsumenten vor schwierige ethische Abwägungen. Ist diese neue Kultur des Teilens jetzt gut – oder doch verwerflich? Vom Versuch, eine Haltung zu entwickeln. Ein Essay von Stefan Schultz auf „Spiegel“ online. … mehr

 

Wird Besitz bedeutungslos? Was bringt uns das Zeitalter der„Share Economy“?

Das Stuttgarter Mercedes-Benz Museum

Das Stuttgarter Mercedes-Benz Museum

Rund 250 Zuhörer kamen am 4. Dezember 2014 ins Stuttgarter Mercedes-Benz Museum, um den Vortrag von David M. Woisetschläger über das heraufziehende Zeitalter der „Share Economy“ zu hören. Der Vortrag wurde gehalten im Rahmen der Reihe „Dialog im Museum“, die gemeinsam von der Daimler und Benz Stiftung, der Daimler AG sowie dem Mercedes-Benz Museum veranstaltet wird.

Von der Entwicklung Güter oder Dienstleistungen zu teilen, sind derzeit nahezu sämtliche Branchen betroffen. In den Bereichen Mobilität, Mode, Essen, Waren, Geld, Unterkünfte tauchen völlig neue Internet-Plattformen auf, die durch die Ausweitung und den Vergleich von Angeboten ganz neue Möglichkeiten des Austauschs eröffnen. Um ein Beispiel zu nennen: Der Wert von „Airbnb“, ein Internet-Markplatz für die weltweite Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften, wird auf 10 Milliarden Dollar geschätzt. Im Vergleich: Der Reiseanbieter TUI wird auf 3,9 Milliarden Dollar veranschlagt. Auch bei Car-Sharing ist der Aufwärtstrend ungebrochen. Wird Besitz in Zukunft also bedeutungslos?

Die klare Abgrenzung des Teilens von Gütern gegenüber den anderen sozialen Austauschformen wie „schenken“ und „kaufen“ bleibe letztlich schwierig, so Woisetschläger. Oft handle es sich beim Teilen im Sinne von „to share“ doch vielmehr nur um eine „Kurzzeitmiete“. Als einen wesentlichen Treiber der „Share Economy“ identifizierte Woisetschläger das Internet. Logistische Hürden und Begleitkosten würden soweit minimiert, so dass nahezu jeder an dieser Form eines ökonomischen Austauschs teilnehmen könne. Aber auch psychologische Faktoren seien, bei aller Vorsicht gegenüber den erhobenen Daten, wichtig. Vor allem ein zunehmendes Bewusstsein für die ökologische und sozialen Folgen des eigenen Handelns, aber auch eine veränderte Einstellung zu Eigentum und Wohlstand sowie zunehmender Pragmatismus würde die Entwicklung beschleunigen.

Das Auditrium (Bildquelle: Wölffing / Daimler & Benz Stiftung)

Das Auditrium (Bildquelle: Wölffing / Daimler & Benz Stiftung)

Probleme gebe es vor allem in Hinsicht auf die verantwortliche Nutzung kurzzeitig gemieteter Güter. Dies werde beim Car-Sharing deutlich. Immer wieder würden Fahrzeuge vermüllt oder ein einer Weise abgestellt, dass sie nur schwer wieder aufzufinden seien. Hier müssten Anreize zu mehr Verantwortung und Gemeinsinn gefunden werden. Auch wenn derzeit die „Share Economy“ viele Wirtschaftszweige von Grund auf umgestalte, werde dieser Prozess doch an seine Grenzen stoßen: „Die symbolische Bedeutung des Besitzes wird das grenzenlose Wachstum der Share Economy limitieren“, so Woisetschlägers Fazit.

Autor: Prof. Dr. David M. Woisetschläger ist seit 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement und Vorstand des Instituts für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kundenbeziehungs- und Markenmanagement sowie der Entwicklung neuer Dienstleistungen.

Der Link zum Vortrag.

‚Digital Dopamine‘: Studie zeigt, wie das Internet unser Markenbewusstsein verändert

digital_experienceDas traditionelle Verhältnis zwischen Marken und Konsumenten ist einem starken Veränderungsprozess unterworfen. Im Rahmen ihrer Studie ‚Digtal Dopamine‘ befragte die internationale Digital-Agentur Razorfish rund 1.680 Internetnutzer in den Märkten USA, Großbritannien, China und Brasilien, um herauszufinden, in welcher Form digitale Technologien hierfür die Triebfeder sind. Im Zuge der Untersuchung konnte Razorfish insgesamt fünf Trends definieren, die den Markt maßgeblich beeinflussen. Inhaltlich konzentriert sich die Studie auf die folgenden fünf Trend-Schwerpunkte:

Die Kluft der Generationen

Es besteht ein enormer Unterschied in der Nutzung von e-Commerce Angeboten zwischen der Generation X und den Millenials. 56 Prozent der US-Millenials bezeichnen ihr Smartphone als ihr wichtigstes In-Store Shopping-Tool. Im Vergleich dazu finden das nur 28 Prozent der Generation X in den USA. 74 Prozent der US-Millenials vertrauen darauf, dass Marken ihre Daten schützen, dies glauben wiederum nur 63 Prozent der Generation X.

Die digitale Erlebnisgesellschaft

Internetnutzer versuchen, Werbung großräumig zu vermeiden, und fühlen sich von Marken angezogen, die ihr Leben leichter machen – vor allem mithilfe digitaler Lösungen. Vor diesem Hintergrund sollten Marken versuchen, weniger interessant und dafür mehr nützlich zu sein. Weniger als 50 Prozent der Konsumenten aus Großbritannien und den USA sowie 69 Prozent der Konsumenten aus China geben an, dass sie „alles tun, was in ihrer Macht steht“, um keine Werbung zu sehen.

70 Prozent der Konsumenten aus Großbritannien und den USA sowie 77 Prozent der Konsumenten aus China macht es nichts aus, Werbung zu sehen, wenn sie dadurch Zugang zu Online-Inhalten bekommen. 72 Prozent der Amerikaner und 92 Prozent der Brasilianer denken, dass es für Marken wichtig ist, treue Kunden zu belohnen

Nahtloser Commerce

Der Omnichannel-Kunde macht beim Einkaufen keinen Unterschied zwischen Online und Offline. Er sucht nach Bequemlichkeit, die über alle Kanäle hinweg funktioniert. Stattdessen stößt er beim Wechsel von Offline zu Online – und umgekehrt – jedoch nach wie vor auf einige Reibungspunkte. Weniger als 2/3 der Konsumenten in den USA (71 Prozent), Großbritannien (69 Prozent) und Brasilien (77 Prozent) geben an, dass sie Produkte nur dann online kaufen, wenn sie eine Möglichkeit haben, sie umzutauschen.

Während 51 Prozent der US-Teilnehmer und 49 Prozent aus Großbritannien angeben, sie würden gerne all ihre Einkäufe online tätigen, werden diese Zahlen von Brasilien (74 Prozent) und China (82 Prozent) deutlich übertroffen.

Digitale Konditionierung

Die Vorteile von digitaler Technologie und Interaktion werden überwiegend rational beurteilt. Dabei wirkt ein gutes digitales Markenerlebnis auch auf biologischer und emotionaler Ebene. Vor dem Hintergrund der unendlichen Wahlmöglichkeiten des Internets sorgt genau das für Markentreue. 76 Prozent der Befragten in den USA, 72 Prozent aus Großbritannien, 73 Prozent aus Brasilien und 82 Prozent aus China sagen, dass sie es mehr freut, wenn online erworbene Produkte per Post ankommen, als wenn sie Dinge in einem Geschäft gekauft haben.

62 Prozent der Menschen in den USA und Brasilien geben zu, dass sie sich freuen, wenn sie eine Nachricht auf ihrem Telefon erhalten.

Wachstumsmärkte auf der Überholspur

Die Konsumenten aus Brasilien und China haben höhere Ansprüche an Technologie-basierte Erlebnisse als die aus anderen Ländern, obwohl die Internetverbreitung hier vergleichsweise gering ist. Das digitale Erlebnis hat hierdurch einen noch viel höheren Effekt auf die Markentreue.

79 Prozent der chinesischen und 87 Prozent der brasilianischen Konsumenten finden, dass die meisten Online-Shoppingseiten verbessert werden sollten gegenüber 52 Prozent in den USA und 50 Prozent in Großbritannien.

Konsumenten aus China (90 Prozent) und Brasilien (80 Prozent) sind daran interessiert, ihre Haushaltsgeräte per Internet zu kontrollieren und Mobile Payment Lösungen zu nutzen.

92 Prozent der Befragten aus China und 84 Prozent der brasilianischen Konsumenten geben an, dass eine schlechte Website ihre Meinung über eine Marke negativ beeinflusst.

„Aus den Studienergebnissen wird deutlich, dass Marken sich das digitale Dopamin zu Nutze machen müssen, um mit ihren Kunden in Verbindung zu treten und relevant zu bleiben. Es geht darum, genau zu verstehen, wie unterschiedlich die einzelnen Genrationen und Märkte mit digitaler Technologie interagieren. Oder besser gesagt: Es reicht nicht mehr aus, der Welt Versprechungen zu machen, ohne gleichzeitig auch einen echten Mehrwert zu liefern“,   so Sascha Martini, CEO Razorfish Deutschland.

Die vollständige Studie ‚Digital Dopamine‘ steht ab sofort zum Download bereit.

Pactas: Zahnbürste auf Abo – neue digitale Geschäftsmodelle bieten neue Möglichkeiten

Gabriele Viebach ist Geschäftsführerin bei Pactas.

Gabriele Viebach ist Geschäftsführerin bei Pactas.

Im Zuge der digitalen Revolution wird der Schutz der Persönlichkeitsrechte immer wichtiger. Der Konsument wurde in den letzten Jahren – nicht zuletzt durch den rasanten Aufstieg von Internetkonzernen wie Google und Facebook – selbst zu einem Produkt. Die Share Economy und neue, individuelle Abrechnungsmodelle geben den Bürgern durch ein Mehr an Transparenz und flexible Angebote wieder ein Stück Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit zurück.

Individuelle Abrechnungsmodelle mit flexiblen Laufzeiten, Preisen und Kündigungsfristen ermöglichen es den Unternehmen, sich sehr viel einfacher an ihre Kunden anzupassen. Ob Flatrate-Konsum oder doch lieber verbrauchsabhängig: mit den flexiblen Möglichkeiten der Abonnentenverwaltung und Rechnungsstellung können Firmen sogar herauszufinden, auf was ihre unterschiedlichen Zielgruppen Wert legen.

In Zukunft kann ein Abonnent einer Zeitung auswählen, was er gerne lesen möchte: In der Woche beispielsweise nur digital den Lokal- und Wirtschaftsteil, am Wochenende das komplette Angebot in Papierform. Auch in Bereichen wie Smart Metering – Abrechnung von Energie- oder Telekommunikation – oder beim Einkauf im Supermarkt (siehe „Tesco-virtual store“) bietet flexible Inrechnungstellung wesentliche Vorteile.

Damit geht das Unternehmen vor allem auf neue Trends ein, wie die zunehmende Individualisierung des Konsums und die Share Economy. Dies muss jedoch unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte geschehen. Ist dies gewährleistet, so können durch die Share Economy viel mehr Menschen von der digitalen Revolution profitieren.

Autorin: Gabriele Viebach ist Geschäftsführerin bei Pactas, einem internationalen Anbieter von Internet-Software zur Monetarisierung digitaler Wirtschaftsgüter (Cloud Billing), und ist dort verantwortlich für den Bereich der strategischen Geschäftsentwicklung. Mit mehr als 20 Jahren Branchenerfahrung in Telekommunikation und IT-Industrie war Viebach unter anderem bei T-Mobile, BEA Systems, British Telecom und zuletzt als CEO von eZ Systems AS tätig. Erst kürzlich wurde die Technologie-Visionärin als Director der Emerging Information Technology Group im Diplomatic Council eingesetzt und mit der Entwicklung einer „Global Digital Agenda“ beauftragt.

Sharing City: Warum die urbane Beteiligungskultur zunimmt

Ist die glückliche Stadt eine die teilt? Ja. Die Sharing City hegt und pflegt ihr soziales Kapital und entwickelt mit ihrer Schwarm-Intelligenz Orte von kleinräumiger Lebensqualität.Öffentliche Räume sind immer auch soziale Räume, wo sich Beziehungen entfalten können, ist auf „Jenapolis“ zu lesen. … mehr … http://tinyurl.com/nlcmdvx

Shareconomy: Deutsche teilen gerne

Deutsche sind spießig, ordnungsliebend und bauen am liebsten um ihr Hab und Gut einen Zaun? mit diesen Klischees schaut die Welt gerne auf die Bundesbürger. Dass zumindest das Besitzdenken der Deutschen längst nicht so ausgeprägt ist, wie das Vorurteil vermuten lässt, zeigt eine aktuelle Studie von Nielsen, einem Anbieter von Informationen und Erkenntnissen zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern.

Denn fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) kann sich dieser zufolge vorstellen, Sachen zu verwenden, die sie bei einer sogenannten Share-Community ausleiht, also einer Gemeinschaft, in der die Nutzer einander Gebrauchsgegenstände gegen ein Entgelt verleihen. Dazu zählt auch das bekannte Modell des „Car-Sharing“ vor allem in Städten, bei dem sich Menschen ohne eigenes Auto bei Bedarf einen Wagen leihen können.

Der Gedanke des Teilens ist laut Studie von Nielsen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Vor allem Bewohner südlicher Länder wie Griechenland (61 Prozent), Portugal (60 Prozent), der Türkei (68 Prozent) oder Slowenien (86 Prozent) können sich vorstellen, Gebrauchsgegenstände oder Dienstleistungen von einer Share-Community zu nutzen, während die deutschen Nachbarländer dies kategorisch ablehnen. In Frankreich, Belgien und Großbritannien sagen 71 Prozent ?nein? zu Modellen des Teilens, in den Niederlanden 76 und in Finnland gar 77 Prozent. Im europäischen Durchschnitt geben 44 Prozent der Befragten an, Sachen leihweise nutzen zu wollen.

Heimwerker-Geräte haben die Nase vorn

Auch wenn das Car-Sharing die wohl bekannteste Form gemeinschaftlicher Nutzung ist, rangieren Autos erst an vierter Stelle der „Teilskala“ bei den Deutschen. Lieber leihen oder verleihen sie elektronische Werkzeuge wie Bohrmaschinen, Rasenmäher oder Heckenscheren, unterstützen sich mit Dienstleistungen oder Lernmaterial und radeln mit Leihfahrrädern. Eins ist den Deutschen jedoch nach wie vor heilig: die eigenen vier Wände. Gefragt nach den Gegenständen, die sie leihen oder verleihen würden, landet das Eigenheim erst auf Platz sieben bei den Bundesbürgern, während im europäischen Durchschnitt das zeitweise Überlassen des Eigenheims auf Platz vier rangiert.

Über die Nielsen Global Survey

Die Nielsen Global Survey zum Thema Share Communities wurde vom 14. August bis 6. September 2013 durchgeführt. Dabei hat Nielsen mehr als 30.000 regelmäßige Internetnutzer in 60 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0,6 Prozent. Diese Nielsen Onlineumfrage basiert ausschließlich auf dem Verhalten von Befragten mit Internetzugang. Die Internetverbreitung variiert je nach Land. Damit ein Land in die Umfrage aufgenommen wird, setzt Nielsen voraus, dass mindestens 60 Prozent der Bevölkerung oder zehn Millionen Menschen Internetzugang haben.

Share Caring – Die Zukunft der Medizin

DR-GutFehlendes Vertrauen, mangelhafte Kommunikation und schlechte Arbeitsbedingungen: Die Vorbehalte gegenüber dem heutigen Gesundheitssystem sind groß. Das Zukunftsinstitut berichtet in seinem Monatsmagazin Trend Update in der Oktober-Ausgabe „Dr. gut.“ über neue Wege der Medizin hin zu mehr Transparenz, Kooperation und einer neuen Arbeitskultur.

Die Zukunft der Medizin liegt in einem produktiven Miteinander. Patienten werden zukünftig als gleichberechtigte Mitwirkende verstanden. Ärzte leisten künftig auch im Internet einen professionellen Beitrag zu einer neuen Art der Kommunikation über Gesundheit. Das Verleihen von teuren medizinischen Geräten wird sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich zur Normalität. Dasselbe gilt für den Medizintourismus: Er wird nicht mehr als Schimpfwort, sondern zunehmend als konsequente Nutzung des internationalen Fachkräftemarkts verstanden. Um das qualitative Potenzial von Ärzten ausschöpfen zu können, steht zudem eine Veränderung des medizinischen Arbeitsumfelds und -klimas bevor: Flache Hierarchien, Freiräume für Weiterbildungen und diagnoseorientierter Austausch von Fachkräften in Spezialkliniken sind das Erfolgskonzept der Medizin von morgen.

Patient und Arzt begegnen sich im Netz

Die Netzgemeinde ist kommunikativ und teilt gerne. Sich in Internetforen statt beim Arzt Gesundheitstipps und Diagnosen einzuholen, ist für viele schon zur Normalität geworden. Für Ärzte war das bislang ein Ärgernis, führte es doch nicht selten zu einem Vertrauensverlust der Patienten. In Zukunft aber werden Mediziner das Internet immer mehr als Chance begreifen, die Nähe zum Patienten wiederherzustellen und ihn selbst mit professionellen Informationen zu versorgen. Damit wird der Patient als gleichwertiger Kooperationspartner in puncto Gesundheit akzeptiert.

Medizinische Versorgung als Gemeinschaftsprojekt

Die Kultur des Teilens – die Shareconomy – erreicht die Gesundheitsbranche. Nicht nur Wissen und Informationen, sondern auch medizinische Geräte werden in Zukunft selbstverständlich weitergereicht und ausgeliehen. Und das sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Das entspricht einer neuen Mentalität des effizienteren Umgangs mit Ressourcen. Internetplattformen sind auch hier das Medium, das die Kommunikation und die Austauschmöglichkeiten leicht macht. Getauscht werden hierüber sogar schon erste Fürsorge-Dienste auf ehrenamtlicher Basis.

Die Gesundheitswelt wird international

Eine neue Branche entsteht: Der Medizintourismus verliert seinen Billig-Charme und wird zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor. Rundum-sorglos-Pakete mit Reiseorganisation, Hotelbuchung und Betreuung werden zum Standard. Dabei geht es längst nicht allen primär um eine Kostenverringerung: Kürzere Wartezeiten oder tatsächlich den allerbesten Arzt aus dem internationalen Pool zu bekommen – das spielt für Menschen in Zukunft eine ebenso große Rolle. Aus diesem Grund ist auch Deutschland ein beliebtes Ziel für Medizintouristen geworden. Anschließen wird sich an diesen Trend ein professioneller Pflegetourismus: Holte man sich früher billige Pflegekräfte ins Land, gehen immer mehr Patienten im Alter ins Ausland, um dort eine optimale Versorgung und Infrastruktur vorzufinden.

Teilzeit arbeiten, ganzheitlich behandeln

Nicht nur der Patient, sondern auch der Arzt leidet unter den zu kurzen Behandlungszeiten, die das auf Sparkurs ausgerichtete Gesundheitssystem produziert. Eine neue Arbeitskultur für Mediziner wird den Arztberuf wieder attraktiv und für Patienten wieder vertrauenswürdiger machen: Alte Machtstrukturen werden beseitigt, Konkurrenz wird durch Kooperation ersetzt, Gesundheitszentren für einzelne Erkrankungen fördern fachspezifische Zusammenarbeit – so wie es die USA bereits vormachen. Neue Arbeitsmodelle räumen Zeit für Weiterbildung und Forschung ein und machen Teilzeitarbeit zu einer akzeptierten Berufsform auch für Ärzte.

Only-apartments: „Die Shareconomy verbindet uns auf eine einfache & sympathische Weise“

Only-Appartements_BarcelonaDie Zeiten ändern sich. Wie immer ist es schwierig, sich anzupassen und die Veränderungen anzunehmen. Wir fühlen uns wohler, wenn alles so bleibt, wie wir es kennen und fühlen uns von Neuerungen oft bedroht.

Das Internet hat uns schon viele solche Momente beschert. Ich erinnere mich noch daran, als vor einigen Jahren die großen Plattenfirmen eine riesige Kampagne gegen MP3s und Musikdownloads starteten. Von allen Seiten wurden gewarnt, dass die Musikindustrie eines Tages verschwinden würde. Heute gibt es so viel Musik wie nie zuvor, von besserer Qualität und die Künstler treten häufiger auf als je zuvor.

Das Internet bietet eine globale Reichweite und hat damit alle vorstellbaren Grenzen überwunden, vor allem die unter den Menschen. Ein Schwede kann heute entdecken, dass er viel mehr Gemeinsamkeiten mit einem Italiener hat als mit den Menschen aus seinem direkten Umfeld. Die Menschen finden heraus, dass es gar nicht so viele Unterschiede gibt, oder auch dass diese Unterschiede nicht so wichtig sind.

In der letzten Zeit wird viel von der Sharing Economy gesprochen. Was ist das eigentlich? Ich denke es ist wichtig zu verstehen, dass diese neue Wirtschaftsform die Zukunft bedeutet, fernab der traditionellen Regeln und Verhaltensweisen. Sie ist unaufhaltsam und bereits überall auf der Welt angekommen, umso wichtiger ist es, sie mit allen ihren Auswirkungen zu begreifen. Das ist eine Aufgabe, die meiner Meinung nach die Politiker übernehmen müssen. Sie dürfen sich nicht von den einflussreichen Gruppen unter Druck setzen lassen sondern sollten ein in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht bequemes Umfeld schaffen, das einfach nachzuvollziehen ist, Handlungsspielräume schafft und dennoch einer steuerlichen Kontrolle durch den Staat unterliegt.

Vor mehr als 10 Jahren haben Elisabet und ich Only-apartments gegründet – eine Website die es ermöglicht, Apartments von Privatpersonen als Alternative zum Hotel zu mieten und so mit anderen zu teilen. Damals galt es noch als riskant, etwas im Internet zu kaufen. Trotzdem haben wir schon 2002 das enorme Potential erkannt, das sich uns geboten hat. Und so konnten wir auch schnell eine Vielzahl an Apartments überall auf der Welt auf unserer Website anbieten.

Von Anfang an war der Umgang mit den Behörden recht schwierig. Sie konnten oder wollten diesen besonderen Wirtschaftszweig nicht verstehen und entwickelten, von den Hotels unter Druck gesetzt, eine negative Einstellung, die sich in Verboten und Barrieren äußerte. Niemand hat unser enormes Potential begriffen, deshalb war unser Wachstum weitgehend organisch. Das heißt, dass wir zwar unsere Gewinne wieder investieren konnten, doch war es nicht möglich, Finanzierungshilfen zu erhalten, um unser Unternehmen schnell nach vorne zu bringen und uns als Marktführer zu positionieren. Plötzlich erschien vor fünf Jahren wie aus dem Nichts das amerikanische Unternehmen AirBnB und machte sich mit Pauken und Trompeten auf dem Markt breit. AirBnB präsentierte sich überall in den Medien als Erfinder des Wirtschaftsmodells Sharing Economy.

Wie konnte das passieren? Die eigentlichen Erfinder waren wir, eine spanische Firma. Warum leiden wir jetzt unter der negativen Berichterstattung über die Sharing Economy, nachdem die Amerikaner all die Jahre die Lorbeeren einheimsen konnten? Hat man in den USA etwa das Potential dieses Wirtschaftssektors erkannt?

Ich komme nochmal auf unser Kerngeschäft, das Vermieten von Apartments als Alternative zum Hotel, zurück. Ist das wirklich so bedrohlich, wie es manchmal dargestellt wird?

-Es entstehen immer mehr touristische Destinationen. Zwar gibt es nicht überall Hotels, Wohnungen aber schon. So können sich viele Reiseziele positionieren, ohne dass sie vorher in Hotels investieren müssen.

-Die Hotels sind meist in den touristischen Zentren und an den Hauptachsen gelegen, nur wenige liegen in den Wohnvierteln. Lokale, kleine Geschäfte profitieren deshalb kaum Tourismus.

-Hotels sind auf kurze Aufenthalte ausgelegt. Reisende die etwas länger bleiben, fühlen sich in einem Apartment meist wohler.

-Wenn Familien mit Kindern reisen, müssen sie entweder mehr Zimmer buchen oder Zustellbetten organisieren. In einem Apartment gibt es nicht nur mehr Schlafzimmer sondern auch Wohnzimmer und Küche, so dass die ganze Familie zusammen sein kann und es trotzdem bequem hat.

Hotels bieten, gegen Bezahlung, Frühstück an. In einem Apartment gibt es eine Küche, in der man sich sein eigenes Frühstück und natürlich auch alle anderen Mahlzeiten zubereiten kann. Essen gehen verschlingt meist einen großen Teil des Reisebudgets.

-Das Angebot an Apartments ist organisch. Das heißt, es wächst und fällt mit der Nachfrage, Die Hotels bleiben auch dann bestehen, wenn sie nicht gebucht werden.

Mein Fazit: Für den Erfolg unseres Unternehmens und anderer vergleichbarer Firmen bedarf es der Unterstützung und der Anerkennung des Landes und seiner Regierung.

Alon Eldar, CEO Only-apartments @Elisabeth Cristia¦ü

Alon Eldar, CEO Only-apartments @Elisabeth Cristia¦ü

Autor: Alon Eldar, CEO Only-apartments