Schlagwort-Archiv: Shareconomy

Studie: In welcher Stadt lohnen sich Home-Sharing, Car-Sharing und Co.

CamperShow-1050x550Privates An- und Vermieten spielt mittlerweile eine bedeutende Rolle in der Weltwirtschaft. Immer mehr Menschen wollen ihr selten genutztes Eigentum vermieten. So entstehen nicht nur spannende Urlaubserlebnisse, sondern auch neue Investitionsmöglichkeiten für Investoren und Privatpersonen.

SHAREaCAMPER hat daher den Anlagerendite-Index 2017 erstellt, um zu zeigen, welche Städte und Märkte die höchsten Anlagerenditen durch Privatvermietung bieten. Wir hoffen, dass diese Recherche noch mehr Menschen dazu ermutigt, die Vorteile von Privatvermietungsplattformen zu nutzen. Auch soll es Stadtverwaltungen dabei helfen, Entscheidungen über Gesetze und Regulierungen besser informiert zu treffen.

Index vergleicht den Marktpreis mit dem Preis privater Vermietungen

Der Index vergleicht den Marktpreis mit dem Preis privater Vermietungen in 31 Städten mit einer gut entwickelten Privatvermietungs-Wirtschaft. Die Preise beinhalten die gängigen Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung von über 1.000 zu vermietenden Besitztümern (Umrechnungskurse vom 15. April 2017). Die Städte wurden nach der Amortisationszeit der Investitionen aufgelistet. Hierbei wurde die Mietauslastung des Privateigentums berücksichtigt. Die Standardauflistung in der Spalte „Ranking” listet die Städte nach der durchschnittlichen Amortisationszeit über alle Märkte (Eigenheime, Wohnwagen, Boote etc) hinweg.

„Privatvermietung bietet einzigartige Erlebnisse und viel Flexibilität. Durch private An- und Vermietungen kann jeder besondere Erinnerungen im Camper, Auto, oder Boot sammeln, ohne diese besitzen zu müssen. Privatpersonen können außerdem Anlagen abbezahlen, indem sie ihr selten genutztes Eigentum vermieten”, sagt SHAREaCAMPER-Geschäftsführer Florian Dahlmann. „Eine besonders interessante Erkenntnis ist, dass es unnötig ist, überteuerte Preise für die Vermietung zu verlangen, um die Anlagen abbezahlen zu können. Somit profitieren alle Beteiligten. Wir hoffen, dass wir es durch diese Studie schaffen, noch unterentwickelte Privatvermietungsmärkte anzukurbeln.”

Teilen statt Kaufen – Wie die Sharing Economy die deutsche Wirtschaft verändert

Prof. Dr. Michael Dowling vom Münchner Kreis und Prof. Dr. Daniel Veit von der Universität Augsburg hießen die Teilnehmer der Fachkonferenz zur Sharing Economy in Deutschland willkommen. (Foto: Nina Hortig / Münchner Kreis).

Prof. Dr. Michael Dowling vom Münchner Kreis und Prof. Dr. Daniel Veit von der Universität Augsburg hießen die Teilnehmer der Fachkonferenz zur Sharing Economy in Deutschland willkommen. (Foto: Nina Hortig / Münchner Kreis).

Neben Big Data, Datensicherheit und Digitalisierungsstrategien von traditionellen Geschäftsmodellen, spielt auch die Sharing Economy sowie alles was damit zusammenhängt eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation, die uns alle betrifft. Über den Einfluss, die Herausforderungen sowie die Zukunftsperspektiven dieser sich rasant entwickelnden Ökonomie des Teilens diskutierten rund 80 Vertreter von Sharing Economy Unternehmen sowie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf der gemeinsamen Fachkonferenz „Sharing Economy in Deutschland – Wirkung und Nachhaltigkeit neuartiger Formen des Wirtschaftens“ des Münchner Kreis e.V., des Institute for Digitization Research e.V. und des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungskonsortiums i-share.

 Forschungsprojekt i-share

Den Hintergrund der Konferenz in Augsburg bildete das Forschungsprojekt i-share, das von den Universitäten Mannheim, Göttingen und Augsburg sowie der Hertie School of Governance getragen wird. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, welchen Beitrag Geschäftsmodelle der Sharing Economy zum nachhaltigen Wirtschaften in Deutschland leisten. „Wir wollen wissen, wie sich die Digitalisierung auf ökonomische Prozesse auswirkt und wie sich umgekehrt ökonomische Prozesse auf die Digitalisierung auswirken. Da sich die ‚Wirtschaft des Teilens‘ nicht mit bisherigen Indikationssystemen erfassen lässt, wollen wir definieren, was die Sharing Economy in Deutschland ausmacht, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag sie leistet und was die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen dieser neuen Form des Wirtschaftens sind“, skizzierte Prof. Dr. Daniel Veit von der Universität Augsburg, der das Forschungsprojekt seitens des Projektpartners Universität Augsburg betreut.

Technologie als Basis einer erfolgreichen Sharing Economy

In den Fachvorträgen beleuchteten die Referenten erste Ergebnisse: Prof. Dr. Indre Maurer von der Universität Göttingen stellte verschiedene Ansätze zur Steuerung von Communities in Sharing Economy Organisationen vor und betonte dabei die Bedeutung des Community Management: „Funktionierende Communities sind für viele Geschäftsmodelle eine zentrale Voraussetzung, da durch sie Anbieter und Nachfrager für Teil- und Tauschprozesse zusammenkommen. Aufgrund der Vielfalt an Geschäftsmodellen in der Sharing Economy wird das Community Management zu einer wichtigen, aber herausfordernden Aufgabe für diese Organisationen.“ Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Daniel Veit die Rolle der Technologie in diesen Unternehmensformen: „Für den Erfolg von Sharing Economy Organisationen zeichnen sich drei Bereiche verantwortlich: Die geschäftsmodelltragende Rolle der Informationstechnologie, das Nutzererlebnis – gekennzeichnet durch Flexibilität, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit – sowie langfristige Partnerschaften, die helfen das Werteversprechen einzuhalten und darüber hinaus der Absicherung von Ressourcen und Infrastrukturen dienen.“

Sharing Economy Landschaft in Australien

Prof. Steve Elliot von der University of Sydney gab einen Überblick über die Sharing Economy Landschaft in Australien, wo die „Collaborative Consumption“ bereits als erheblicher Wachstumsfaktor der Wirtschaft anerkannt ist. Er stellte ein Kategorisierungssystem vor, demzufolge soziale und Nachhaltigkeitsaspekte sowie Altruismus bei Neugründungen von Sharing Economy Unternehmen immer mehr in den Fokus rücken.

Prof. Dr. Daniel Veit von der Universität Augsburg untersucht im Rahmen des Forschungsprojektes i-share die Wechselwirkung von Digitalisierung und ökonomischen Prozessen. (Foto: Nina Hortig / Münchner Kreis)

Prof. Dr. Daniel Veit von der Universität Augsburg untersucht im Rahmen des Forschungsprojektes i-share die Wechselwirkung von Digitalisierung und ökonomischen Prozessen. (Foto: Nina Hortig / Münchner Kreis)

Fabien Nestmann vom Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber beleuchtete die Unternehmensperspektive. Er forderte von der Politik im Bereich der Mobilität nicht nur Verbote zu erteilen und mit detaillierten Regulierungen neue Geschäftsmodelle zu hemmen, sondern Neues zu fördern, damit Deutschland bei der Digitalisierung endlich zu den USA aufschließen könne.

Die Politik muss handeln

Sowohl in den Workshops als auch in der abschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass Deutschland offener für innovative Sharing Geschäftsmodelle werden muss. Das Teilen und Tauschen selbst ist keine neue Idee, doch eröffnen sich durch die Digitalisierung neue Wege und Möglichkeiten für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen.

Dass es für diese neuen Formen des Teilens Regelungen bedarf, machte Prof. Dr. Michael Dowling, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreis deutlich: „Innovative Geschäftsmodelle von Sharing Organisationen sind häufig in Deutschland aufgrund starrer Regulierung in der Praxis nicht umsetzbar. Hier muss der Gesetzgeber mit Augenmaß tätig werden.“ Insbesondere Unternehmensvertreter erhoffen sich von der Politik zügig implementierte Richtlinien, die eine grobe Richtung vorgeben, sich aber nicht in Einzelheiten verlieren. Nur so kann sich das zweifelsohne vorhandene Potenzial entfalten und deutsche Unternehmen können auf einem Markt bestehen, der durch beschleunigte Innovationszyklen gekennzeichnet ist.

Im Mobilitätssektor spielt das Teilen beispielsweise mittlerweile eine zentrale Rolle. Junge Unternehmen wie Uber und BlaBlaCar sehen sich dabei nicht als Konkurrenten des öffentlichen Nahverkehrs, sondern wollen diesen ergänzen und mithilfe ihrer Angebote die Mobilität und das Erlebnis der Nutzer verbessern. Es wurde sogar angeregt, dass der Staat eine neutrale Mobilitätsapp zur Verfügung stellen könne, in der ÖPNV und neue alternative Angebote integriert sind. Als weiteren Grund für Deutschlands Rückstand bei der Gründung von Sharing Economy Unternehmen identifizierten die Teilnehmer das fehlende Venture Capital. Prinzipiell müsse es darum gehen, das gesellschaftliche Anliegen nach überschaubaren, menschlicheren und nachhaltigeren Wirtschaftsformen aufzugreifen und umzusetzen.

In seinem Schlusswort gab Daniel Veit einen Ausblick auf den nächsten Teil der i-share Studie. So sollen Anfang des kommenden Jahres konkrete Ergebnisse auf Basis der derzeit laufenden Phase der Datenerhebung auf der Website veröffentlicht werden.

Über das Forschungsprojekt i-share

Im Rahmen des i-share Projekts wird der Beitrag neuer Formen des Teilens, Tauschens und Gemeinsam-Nutzens zur Erreichung von ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen in Deutschland abgeschätzt. Um eine solche Abschätzung vornehmen zu können, werden Organisationen und Initiativen der Sharing Economy kartiert und dann systematisch befragt. Das i-share Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA). Das Projekt wird durchgeführt von ForscherInnen der Universität Mannheim, der Universität Göttingen, der Hertie School of Governance (Berlin) und der Universität Augsburg.

Crowdworking: Digitale Jobber für Minigehälter

Beim Crowdworking werden Aufgaben von Unternehmen – oder auch Einzelunternehmern – an Dienstleister über Online-Portale vergeben. Auf diesen Portalen werden die Aufträge – mit mehr oder weniger detaillierten Beschreibungen – eingestellt und alle dort registrierten Crowdworker können sich darauf bewerben.

Der Auftraggeber entscheidet schlussendlich, wer den Zuschlag erhält. Auftraggeber und Dienstleister kommen in einem auf Freiwilligkeit basierenden Prozess zusammen. Für Unternehmen sind die so eingekauften Dienstleistungen oft deutlich günstiger als klassische Dienstleister. Crowdworker schätzen an dieser Arbeitsform vor allem die Selbstbestimmung und Flexibilität, denn sie entscheiden selbst, wann und wo sie die Aufgaben erledigen – zum Beispiel unterwegs oder am heimischen PC.

 Crowdworking: Welche Jobs werden angeboten?

Jede Arbeit, die am Computer erledigt werden kann, kommt theoretisch für Crowdworking infrage. Meist sind kleine Aufgaben zu erledigen; in der Regel auch für kleines Geld. Häufig handelt es sich bei den Aufträgen auch nur um den winzigen Teil einer Aufgabe, die auf viele Crowdworker verteilt wird. Es geht zum Beispiel darum, Daten abzugleichen, Adressen herauszufinden, Bilder zu sortieren, Software zu testen oder kleine Texte zu verfassen.

Allerdings nutzen Unternehmen Crowdworking-Plattformen auch zunehmend, um weltweit die talentiertesten und preisgünstigsten Fachkräfte als externe Experten zu beauftragen, etwa Designer, Texter oder Programmierer. Der Markt der Internetarbeit wächst unaufhörlich. Trotzdem werden Crowdworker in der Regel nicht reich. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge sind knapp ein Drittel der Solo-Selbstständigen, zu denen auch Crowdworker zählen, Geringverdiener, bei 18 Prozent von ihnen liegt der Verdienst unterhalb des Mindestlohns. Wer Crowdworking als Haupterwerb betreiben möchte, sollte sich daher umfassend über die einzelnen Plattformen und deren Bedingungen informieren.

 Für wen lohnt sich Crowdworking?

Auf jeden Fall lohnt sich der neue Arbeitsmarkt per Mausklick für die Unternehmen. Auf dieser Seite ist die Lage ganz einfach: Crowdworking bietet die Möglichkeit, einfache Aufgaben auszulagern und Dienstleistungen günstiger einzukaufen. Für Crowdworker ist die Sache jedoch nicht ganz so einfach und klar. Wer sich als Crowdworker betätigen will, wird schnell feststellen, dass es aktuell nur wenige Regeln und kaum allgemein gültige Vorgaben oder gar Tarife gibt.

 Wo finden Crowdworker Hilfe?

Eine Anlaufstelle für (angehende) Crowdworker – sowohl im Hinblick auf Informationen als auch auf den Erfahrungsaustausch – bietet die Crowdcommunity. Um die digitalen Jobber vor Ausbeutung zu schützen, haben einige Anbieter inzwischen reagiert.

Die bekanntesten deutschen Crowdworking-Anbieter Clickworker, Streetspotr und Testbirds haben gemeinsam mit Unterstützung des Deutschen Crowdsourcing Verbands einen Code of Conduct (Verhaltenskodex) erarbeitet, der die Zusammenarbeit zwischen Dienstleistern, Kunden und Crowdworkern künftig regeln soll. Dort werden unter anderem faire Bezahlung und Transparenz versprochen. Allerdings wird nicht ausgeführt, was faire Bezahlung etwa exakt in Euro bedeutet. Wer beim Crowdworking auf unfaire Arbeitsbedingungen oder Probleme trifft, kann sich darüber hinaus auf dem Fair Crowdwork Portal der IG Metall nicht nur informieren, sondern auch melden und Beratung in Anspruch nehmen.

Autor: www.arag.de

Sharing Economy: Der Effekt des Teilens auf die Umwelt

Wenn zwei, drei oder gar vier Personen sich ein Auto teilen, schont das Ressourcen. Außerdem müssen weniger Flächen für Parkplätze asphaltiert oder gepflastert werden. Welche Vorteile bringt das Teilen für die Umwelt und gibt es auch Nachteile? Das frägt aktuell „Haufe.de“. Alles hat mit der Idee begonnen, dem Konsumverhalten unserer Gesellschaft etwas entgegenzusetzen, ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen. Viele Dinge braucht man zeitlich nur begrenzt. Während der verbleibenden ungenutzten Zeit kann es jemand anderes nutzen. … mehr

 

Auslaufmodell Eigentum? Nimmt die „Shareconomy“ die Lust am Kauf?

ShareconomyFür mehr als die Hälfte der Deutschen (58 Prozent) steht bei Produkten nicht das Eigentum im Zentrum, sondern der Nutzen, den diese stiften. Etwa ein Drittel will in Zukunft weniger kaufen, wenn es Pay-per-Use-Alternativen gibt. Weitere 20 Prozent sind noch radikaler: Sie würden keinerlei Produkte mehr kaufen, wenn sie immer nur punktuell für den Nutzen bezahlen könnten. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Erwachsenen, die vom Spezialisten für Subscription-Modelle Zuora in Auftrag gegeben wurde.

Die „Subscription Economy“

Die Studie beleuchtet einen Markt, der durch die zunehmende Digitalisierung erst entstehen konnte: Die „Subscription Economy“. Zuora erwartet, dass durch die Vernetzung von Geräten beziehungsweise die Digitalisierung von Diensten viele neue Geschäftsmodelle entstehen werden, die den Präferenzen der Kunden entgegenkommen.

„On-Demand-Dienste wie Netflix und Spotify, Angebote der Shareconomy wie DriveNow und AirBnB oder auch Abo-Dienste wie Outfittery oder Glossybox haben eines gemeinsam: Kunden kaufen Produkte nicht mehr – sie hinterlegen Zahlungsdaten und nutzen bei Bedarf“, so Mathias Büttner, Director Marketing Central & Eastern Europe bei Zuora. „Mit dem Entstehen des Internets der Dinge werden wir noch viele weitere dieser Subscription-Angebote sehen – ganz einfach, weil der Kunde auf diese Weise nur für das bezahlt, was er wirklich haben will.“

Eigentum als Bürde

Mathias Büttner, Director Marketing Central & Eastern Europe bei Zuora

Mathias Büttner, Director Marketing Central & Eastern Europe bei Zuora

Fast 35 Prozent der Deutschen stimmen mit der Aussage überein, dass Eigentum eine echte Bürde sein kann, wenn zu viele Verpflichtungen damit verbunden sind. 13 Prozent gaben in der Umfrage an, sich nur deshalb noch kein Auto gekauft zu haben, weil dieses einfach mit zu viel Arbeit wie Reparaturen oder Service-Terminen verbunden ist. Ein Viertel der Deutschen würde sich wünschen, dass Autofirmen Aufgaben wie Reparaturen, Service und Instandhaltung komplett übernehmen würden. Sie hätten schließlich „Mobilität gekauft und nicht diese ganzen Verpflichtungen“.

Marktlücken für Startups

Eine emotionale Bindung haben die Deutschen laut Umfrage nur noch zu wenigen Dingen. 40 Prozent hängen an ihrem Auto, ähnlich vielen ist ihr Smartphone (39,8 Prozent) oder ihr Rechner (36 Prozent) sehr wichtig. Haus, Wohnung und TV sind für jeweils rund 20 Prozent wichtig. Viele hingegen können sich gut vorstellen, Produkte nicht mehr zu kaufen. Es müsste dann aus ihrer Sicht nur möglich sein, den Nutzen auf andere Art und Weise zu beziehen, zum Beispiel zur Miete, als Abo oder On-Demand. „Gründer sollten sich überlegen, ob ihnen nicht neue Geschäftsmodelle beispielsweise rund um vernetzte Wäschetrockner oder Musikanlagen einfallen“, so Mathias Büttner.

Access

Buchtipp: Das Industriezeitalter ist endgültig vorüber. Der Kapitalismus ändert sich radikal – und mit ihm unser ganzes Leben. Die Formel des kommenden Zeitalters lautet: Access, Zugriff, Zugang. Das bleibt nicht ohne Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben. Jeremy Rifkin zeigt in seiner brillanten Analyse, wie sich im neuen Access-Zeitalter Alltagsleben, Arbeit, Freizeit und Konsumverhalten radikal verändern.

„Dieses Produkt muss ich nicht kaufen, wenn ich trotzdem den Nutzen erhalte“

  1. Luxus/Modeartikel (28,40%)
  2. Wäschetrockner (27,50%)
  3. Spielekonsole (25,50%)
  4. Geschirrspülmaschine (23,00%)
  5. Musikanlage (19,50%)
  6. Auto (19,30%)
  7. Kamera (19,10%)
  8. Werkzeug (16,90%)
  9. Haus (16,20%)
  10. Waschmaschine (13,80%)

„Dieses Produkt habe ich nicht gekauft, weil es zu teuer ist“

Haus (48,20%)

  1. Luxus/Modeartikel (31,80%)
  2. Wohnung (30,00%)
  3. Auto (17,30%)
  4. Wäschetrockner (10,00%)
  5. Spielekonsole (9,40%)
  6. Tablet (9,20%)
  7. Geschirrspülmaschine (8,90%)
  8. Musikanlage (7,80%)
  9. Smartphone (6,50%)

 Für die Studie hat Zuora 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragen lassen. Die Befragung fand im Dezember 2015 und Januar 2016 statt.

Digitale Transformation im Fußball: Mit Crowdsourcing zu Ideen und Geld?

Autor Philipp Ostsieker schreibt in „BasicThinking“: Die Begeisterung für Sport ist ungebrochen. Doch die Aufmerksamkeit von Fans und Sponsoren beschränkt sich längst nicht mehr nur auf das Ereignis oder den Spieltag selbst. E-Gaming, Start-up-Investitionen oder virale Vermarktungskampagnen – all dies bedeutet die digitale Transformation, die auch im Fußball stattfindet. … mehr

 

Teilen statt kaufen: Der (nicht ganz) neue Trend

ShareconomyTeilen liegt voll im Trend: Carsharing, Couch-Surfing, Fahrräder, Werkzeug oder Kleidung teilen. Dinge aller Art nicht anzuschaffen, um sie dann die meiste Zeit ungenutzt in Schrank oder Garage zu verstauen – das war gestern. Heute wird geteilt und getauscht, was das Zeug hält. Besonders im Internet ist das Teilen zum echten Trend geworden. Güter zu teilen, um einen Beitrag gegen Umweltverschmutzung und für die optimale Nutzung knapper Ressourcen zu leisten, ist eigentlich ein schöner grüner Gedanke. Doch es geht schon längst auch um Profit. Shareconomy nennt sich das Geschäft hinter dem Trend. Experten der Versicherung Arag erklären das Für und Wider:

 Teilen statt kaufen: Eine neue Idee?

Nein! Schon im Mittelalter entwickelten sich sogenannte Einungen. Das waren Zusammenschlüsse, um beispielsweise einen Deich mit gemeinsamen Mitteln zu erhalten. Im Alpenraum schlossen sich die Siedler zu Alpgenossenschaften zusammen, welche die gemeinschaftliche Nutzung der Weiden regelten. Viele Jahrhunderte später machte die grün-alternative Bewegung der 1970er und 1980er-Jahre das Schonen von Ressourcen populär. Doch mit dem Internet eröffnen sich ganz neue Wege, denn das Tauschen und Teilen ist plötzlich weltweit möglich.

Was ist Shareconomy?

Mit diesem Kunstwort ist die „Wirtschaft des Teilens“ gemeint. Es geht nicht mehr darum etwas selbst zu besitzen, sondern um den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen. Man teilt oder mietet statt zu kaufen. Doch zu glauben, dass man den großen Konzernen so eine Nase drehen kann, ist sehr blauäugig. Die Global Player haben sich längst auf den neuen Trend eingestellt und verdienen auch am Teilen kräftig mit. Der Car-Sharing-Anbieter DriveNow gehört zu BMW und dem Autovermieter Sixt, der Wettbewerber Car2Go wird gemeinsam von Daimler und Europcar betrieben. Hinter dem Fahrradtausch von Call a Bike steckt die Deutsche Bahn und wenn Sie über Airbnb (Airbed and Breakfast – zu Deutsch: Luftmatratze und Frühstück) Ihr Gästezimmer vermieten, verdient der Chef von Amazon gleich mit. Er ist größter Investor bei Airbnb.

Es geht auch ohne Profit

Neben den großen Sharing-Unternehmen gibt es aber auch viele kleine Plattformen, auf denen Mode, Spielzeug, Gärten, Bücher und mehr geteilt wird – dabei auch solche, die ganz ohne Geld auskommen oder bei denen Leihpreis und Bedingungen ausschließlich zwischen den Beteiligten besprochen werden. Bei foodsharing.de stellen Nutzer übriggebliebene oder zu viel eingekaufte Nahrungsmittel auf die Internetseite, damit Interessierte sie abholen: Was sonst weggeworfen würde, wird hier verschenkt. Bei frents.com – abgekürzt für „friends rent things“ – leihen Nutzer Gegenstände aus der Nachbarschaft aus. Gleich auf der Startseite erscheint eine „Karte der nutzbaren Dinge einer Gesellschaft“, auf der virtuell angezeigt wird, dass drei Straßen weiter zum Beispiel ein Rasenmäher zur Verfügung steht. Ähnlich funktionieren auch die Plattformen wir.de oder leih-dir-was.com. Auch zahlreiche Portale im Bereich Mode oder Spielzeug funktionieren wie virtuelle Flohmärkte – immer häufiger gibt es sie auch als Smartphone-App. Der kluge Gedanke „Teilen statt kaufen“ funktioniert nämlich auch, ohne dass große Profite gemacht werden.

Sharing Economy – eine Frage des Alters

GfK Verein Grafik PM Sharing Economy 2015Ob Auto, Wohnung oder Werkzeug – diese Dinge kann man auch leihen, statt sie zu besitzen. Das ist das Prinzip der „Sharing Economy“. Die Bekanntheit ist bislang eher gering: Nur 15 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung kennen den Begriff überhaupt, bei den Internetnutzern sind es immerhin 28 Prozent. Allerdings geben lediglich neun Prozent der Onliner an, Sharing-Angebote zu nutzen – bei den unter 30-Jährigen steigt dieser Wert aber auf immerhin 17 Prozent. Alle Altersgruppen sind sich jedoch einig, dass „Sharing Economy“ eine Konsumform mit Zukunft ist. Das ergab die Studie „Sharing Economy 2015“ des GfK Vereins.

Teilen könnte ein neuer Konsumtrend werden: Im Internet entstehen immer mehr solcher Plattformen, ob für Wohnungen, Autos, Kleidung oder Bücher. „Sharing Economy“ ist das Stichwort – das jedoch 83 Prozent der Gesamtbevölkerung bislang noch nicht kennen. Dies ist das Ergebnis der Studie „Sharing Economy 2015“, für die der GfK Verein die deutsche Gesamtbevölkerung und private Internetnutzer befragte.

Wird das Geschäftsmodell anhand von Beispielen beschrieben, gibt knapp ein Drittel der Internetnutzer an, solche Angebote zu kennen. Jeder Zweite hat davon schon einmal gehört, ohne Genaueres darüber zu wissen. Und nur etwa jedem Fünften sind Sharing-Angebote vollkommen unbekannt.

Teilen ist eine Frage des Alters

Bei der Nutzung sind die Onliner zurückhaltender: Nur neun Prozent sind auf Teil- oder Tausch-Plattformen aktiv, 14 Prozent interessieren sich immerhin für diese Angebote. Und lediglich fünf Prozent können sich eine Nutzung überhaupt nicht vorstellen. Je jünger die Befragten sind, desto höher ist die Bereitschaft zu teilen: 17 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 30 Jahren hat schon Erfahrungen mit Sharing-Plattformen gemacht, 19 Prozent würden in Zukunft darauf zurückgreifen. Bei den über 60-Jährigen haben lediglich zwei Prozent Sharing-Erfahrungen gesammelt, nur für jeden Zehnten käme eine Nutzung künftig in Frage.

Weniger kaufen entlastet die Umwelt

Obwohl noch die wenigsten Verbraucher Erfahrungen mit der „Sharing Economy“ haben, glauben die befragten Internetnutzer an diese Art des Konsums: Fast 70 Prozent derjenigen, die nach einer Erklärung etwas mit dem Begriff anfangen können, sind der Meinung, dass sich die Teil- und Tauschökonomie künftig stärker durchsetzen wird. Nur 18 Prozent glauben, dass Sharing ein Nischenangebot für einen kleinen Konsumentenkreis bleiben wird. Lediglich acht Prozent halten die „Sharing Economy“ für eine vorübergehende Modeerscheinung. „Aus den Ergebnissen ist ablesbar, dass die Nachfrage nach dem Teilen von bestimmten Gütern wohl steigen wird. Eine wichtige Frage wird aber sein, ob auch die Angebotsseite künftig Schritt hält – sowohl was professionelle Angebote betrifft als auch private“, kommentiert Professor Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins, die Ergebnisse.

Doch warum sollte man überhaupt Dinge mit anderen teilen? 81 Prozent der „Kenner“ des Begriffs stimmen zu, dass „Sharing Economy“ die Ressourcen schont und weniger Produkte hergestellt werden müssen. Sieben Prozent sind wiederum skeptisch und vermuten, dass mit dem gesparten Geld dann eben andere Dinge gekauft würden.

 Zur Studie

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der aktuellen Studie „Sharing Economy 2015“ des GfK Vereins. Für die Studie hat der GfK Verein im September 2015 insgesamt 2.008 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Um Vergleiche zur Studie „Sharing Economy 2014“ zu ziehen, wurden zudem 1.000 Personen ab 14 Jahren per Telefon (CATI) und weitere 1.000 Personen online befragt.

Carsharing soll in Großstädten das eigene Auto ersetzen

Teilen statt Besitzen: Carsharing wird in der Großstadt künftig das eigene Fahrzeug in vielen Fällen ablösen. Das zeigt eine repräsentative Befragung von 100 Geschäftsführern und Vorständen von Fahrzeugherstellern und Zulieferern, die der Digitalverband Bitkom anlässlich der diesjährigen hub conference am 10. Dezember in Auftrag gegeben hat. Demnach erwartet fast jeder zweite Automobilexperte (47 Prozent), dass in zehn Jahren die Mehrheit der Autofahrer in Ballungsräumen kein eigenes Auto mehr hat. … mehr

 

Shareconomy: Verschläft die Politik den internetgestützten Wertwandel?

3 AffenShare Economy ist eine Bezeichnung für Unternehmen, deren Geschäftskonzept gekennzeichnet ist durch die gemeinsame zeitlich begrenzte Nutzung von Ressourcen, die nicht dauerhaft benötigt werden. In der jüngeren Vergangenheit gewann das Konzept insbesondere in Hinblick auf das World Wide Web an Bedeutung, weil Inhalte und Wissen zunehmend nicht mehr nur konsumiert, sondern mit Hilfe von Web-2.0-Technologien weiterverbreitet werden“. So definiert die Online-Enzyklopädie Wikipedia die Möglichkeit des internetgestützten Teilens.

Gebrauchsgüter werden dabei nicht mehr nur gekauft und genutzt sondern gemeinsam gekauft oder gemeinsam benutzt oder verliehen (Sharing). Dies betrifft z. B. Formen der Mobilität (Carsharing) oder Musikportale, wo es um die zeitlich begrenzte Nutzung von Musikstücken geht, nicht um das Besitzen. Seit 2005 gibt es Trends beim Teilen von Land (Gardensharing als Form des Landsharing) und auch bei Software (wo es von umfassenden Paketen zu Teillösungen aus der Cloud geht). Offen ist die Diskussion um ein internationales Nutzungsrecht. Bisher gibt es nur nationale Insellösungen, die für die globalisierte Wirtschaft nicht förderlich sein können.

Doch so schön sich die Welt des Teilens, der Share Economy, auf den ersten Blick anhört, hat sie doch ganz erhebliche Folgen für die Politik, für Recht & Gesetz und die Gesellschaft zur Folge: Was passiert beispielsweise mit der Automobilindustrie, wenn keine Autos mehr gekauft werden? Und wie sieht das dann mit den entsprechenden Steuereinnahmen aus, die womöglich dann fehlen? Wie lassen sich etwaige Haftungsfragen beantworten?

Die Share Economy hat nicht nur positive Seiten, sondern kann bei kritischem Blick auch viele Probleme aufwerfen. Wie sollten also Ihrer Meinung nach Politik, Unternehmen und Gesellschaft auf diese Fragen reagieren? Xethix hat diese Frage den großen deutschen Parteien gestellt –eine Antwort kam allerdings nur von den Bündnis90/die Grünen. Haben die anderen Parteien nichts zu diesem Thema zu sagen?

Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner.

Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner.

Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, hatte nämlich seine Partei aufgefordert, die Auswirkungen des digitalen Wandels nicht zu unterschätzen. „Wir wollen die Falle vermeiden, die Digitalisierung als weiteres Unterkapitel im umfangreichen grünen Wahlprogramm zu verstehen“, schreibt Kellner in einem Thesenpapier. Gemeinsam mit dem Netzpolitiker Malte Spitz warf er die Frage auf, wie sich die technologischen Veränderungen auf Kommunikation, Arbeit, Zusammenleben und das politische Gemeinwesen auswirken werden. Die beiden Grünen-Politiker sehen dabei ebenso Chancen wie Risiken. „Schwarzmalerei und die Rückkehr ins Analoge sind genauso fehl am Platz wie unkritische Technikgläubigkeit“, heißt es in dem Papier.

Michael Kellner erklärt weiter: „Parteien sind noch zu analog, auch wir Grünen. Ich möchte, dass wir bei diesem Thema vorangehen. Offline und Online verbinden, neue Werkzeuge und Beteiligungsformen anbieten. Wir nutzen bereits Abstimmungs- und Antragstools, Etherpads und Dateiclouds, um mehr Mitglieder an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Damit können wir auch auf die veränderte Art des Mitmachens vieler Menschen reagieren. Um mich politisch für ein Ziel einzusetzen kann ich zu meinem Kreisverband gehen, oder ich kann von meinem Auslandssemester oder von meiner Couch aus, wenn die Kinder im Bett sind, Diskussionen anstoßen oder meine Haltung einbringen.“

 Die Bündnis90/ die Grünen beschäftigen sich  also bereits mit dem Thema „Digitalisierung“  bzw. Shareconomy. Was meinen Sie also, liebe Leser? Wie sollte die Politik hier weiter fortschreiten?

Ethik & Internet: „Das Silicon Valley hat ein Arschlochproblem“

Die Umwälzung ganzer Branchen durch die sogenannte Share Economy hat gerade erst begonnen. Ausgestattet mit Milliarden von Dollar von Risikokapitalgebern breiten sich Konzerne wie der Fahrtenvermittler Uber oder die Wohnungsvermittler Airbnb in rasanter Geschwindigkeit global aus. Vordergründig stellen sie das Teilen vor das Anhäufen von Besitztümern – das ist das Motto der neuen Ökonomie des Teilens. Internet-Querdenker Sascha Lobo hat sich in „ARD Online“ ein paar Gedanken dazu gemacht. … mehr

 

 

 

Ethik der Share Economy: Anleitung für den Uber-Menschen

„Spiegel“- Autor Stefan Schultz schreibt: Dienste wie der Taxischreck Uber und der Bettenvermittler Airbnb stellen den Konsumenten vor schwierige ethische Abwägungen. Ist diese neue Kultur des Teilens jetzt gut – oder doch verwerflich? Vom Versuch, eine Haltung zu entwickeln. … mehr

 

 

 

 

 

Ausbeutung in der Sharing Economy: Die wunderbare neue Welt des Lohndumpings

„Netzpolitik.org“-Autor Daniel Hawiger schreibt: Wir leben in einem Zeitalter von sogenannten Online-Labour-Pools, die besonders für Freelancer eine große Rolle spielen. Amazons Mechanical Turk, CrowdFlower, Amazon Homeservices und ähnliche sorgen inzwischen in den Vereinigten Staaten für die Vermittlung von Arbeit. Momentan gibt in den USA etwa 53 Millionen Freelancer, bis zum Ende des Jahrzehnts würden es um die 60 Millionen sein. Diese Plattformen organisieren also Arbeit, allerdings sind – im Gegensatz zu traditionellen Arbeiterorganisationen – die Arbeiter größ­ten­teils isoliert voneinander. …mehr

 

Kommentar zur „Shareconomy“: Geschäftsidee des Teilens ist weder egalitär noch gerecht

Autor Stefan Sauer schreibt in der „Mitteldeutschen Zeitung“: Knappe Güter miteinander zu teilen, ist ökonomisch sinnvoll, gesellschaftlich wünschenswert und ethisch geboten. Gegen die Kernidee der Sharing Economy ist mithin nichts einzuwenden. Wenn aus der Kern- aber eine Geschäftsidee wird, sieht die Sache anders aus. Dann geht es nicht mehr um das Ideal eines ökologisch verträglichen Miteinanders in einer weltweit teilenden Community, sondern ganz profan um sehr viel Geld. … mehr

 

Sharing City: Warum die urbane Beteiligungskultur zunimmt

Ist die glückliche Stadt eine die teilt? Ja, meint „Jenapolis“. Die Sharing City hegt und pflegt ihr soziales Kapital und entwickelt mit ihrer Schwarm-Intelligenz Orte von kleinräumiger Lebensqualität. Öffentliche Räume sind immer auch soziale Räume, wo sich Beziehungen entfalten können. … mehr