Schlagwort-Archiv: Produktentwicklung

Jeder Sechste kann sich vorstellen, ein Apple iCar zu kaufen

Apple hat am 19. Februar bekannt gegeben, an einem Elektrofahrzeug zu arbeiten. Rund die Hälfte der Deutschen finden die Idee des iCars grundsätzlich gut bis sehr gut – bei den aktuellen Besitzern anderer Apple-Produkte ist es sogar jeder Dritte. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Psyma Automotive unter 1.067 Personen laut einem Bericht von „Markenartikel-Magazin.de“. … mehr ….

Ethik & IT: Hightech für Demenzkranke

Demenzkranke sollen mit Hilfe von Hightech künftig länger in ihrer eigenen Wohnung leben können. Die Technische Universität Chemnitz will auf der Computermesse Cebit ein System auf Basis sogenannter 3-D-Sensoren vorstellen, das Patienten in deren Wohnung lokalisieren und auch an bestimmte Dinge erinnern kann, das berichtet „OAZ“ online. … mehr ….

Studie: Verbraucher sagen ja zur Smart City, nein zum vernetzten Kühlschrank

VDE_Elektromobilität_28_2Laut einer Verbraucherumfrage will die Mehrheit der Bundesbürger die Smart City. Auch wenn 84 Prozent mit dem Begriff noch nicht viel verbinden können, so erkennen sie die Potenziale intelligenter Städte: 68 Prozent wollen eine effizientere Energieversorgung, 60 Prozent neuartige Schutzsysteme vor Unfall, Feuer und Kriminalität und 50 Prozent wünschen sich intelligent vernetzte Verkehrssysteme sowie Elektromobilität.

Sechs von zehn Verbrauchern versprechen sich von einer intelligenten Stadt eine höhere Lebensqualität, mehr Ressourceneffizienz und besseren Umweltschutz. Fünf von zehn glauben zudem an eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit für die hiesige Industrie. Über 70 Prozent der Befragten finden es gut oder sehr gut, dass in einer intelligenten Stadt Infrastrukturen, Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Prozesse durch IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) effizienter und nachhaltiger gestaltetet werden.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Verbraucherumfrage, die der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.) mit dem Marktforschungsinstitut SMR durchgeführt hat. Die höchsten Hindernisse auf dem Weg zur intelligenten Stadt sind laut der Studie die Kosten (68 Prozent) und die IT- bzw. Datensicherheit (62 Prozent). Dass mangelnde Technikakzeptanz und die Komplexität der Technik die Realisierung von Smart Cities behindern könnten, glauben weniger als die Hälfte der Befragten.

Für Verbraucher ist Energiesparen Hauptthema Wichtiger Bestandteil einer intelligenten Stadt ist das Smart Home, sprich die intelligente Heimvernetzung. 62 Prozent hätten gerne ein modernes Energiemanagement und können sich für die Vernetzung von Photovoltaik-Anlage, Energiespeicher und Heizung durch intelligente Steuerungstechnik begeistern. 51 Prozent der Befragten wünschen sich Hausautomation, also die automatische (Fern)Steuerung von Beleuchtung, Fenster, Jalousien, Heizung, Alarmanlage etc.

Die Hälfte der Befragten sieht allerdings in der Überwachung und Steuerung des Smart Home mittels Smartphone oder Tablet keinen Mehrwert. 51 Prozent haben kein Interesse an vernetzter Unterhaltungselektronik zuhause. Die größten Vorbehalte gibt es gegen vernetzte, ferngesteuerte bzw. programmierte Elektrohaushaltsgeräte. 62 Prozent wünschen sich intelligente Haushaltsgeräte wie Herd, Kühlschrank, Waschmaschine oder Kaffeeautomat dezidiert nicht. „Hier besteht dringender Aufklärungsbedarf. Die Industrie muss den Verbrauchern den tatsächlichen Mehrwert durch das Smart Home sowie die Maßnahmen zur Datensicherheit aufzeigen“, erklärt Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, Vorstandsvorsitzender des VDE.

Mit dem Begriff „Smart Cities“ assoziieren die Befragten in erster Linie Umwelt- und Energieaspekte, intelligenter Stadtplanung und vernetzte, lebenswerte Städte. Neben den Bereichen Energie, Sicherheit und Verkehr genießen die Themen Industrie 4.0, E-Government, mobiles Echtzeit-Internet, Home Office, Logistik, Smart Home and Building sowie Telemedizin und technische Assistenzlösungen für den Alltag mit Werten zwischen 36 und 44 Prozent eine hohe Priorität.

Für die repräsentative VDE-Verbraucherstudie wurden 1003 Bundesbürger befragt, davon 51 Prozent Frauen und 49 Prozent Männer.

 

Das eigene Wohnzimmer gehackt – So (un)sicher sind Home-Entertainment-Systeme

Zur Fachmesse für Consumer Goods IFA Anfang September werden wieder unzählige neue mit dem Internet verbundene Geräte präsentiert. Vor allem mit dem Web verbundene Home-Entertainment-Systeme offenbaren zahlreiche Sicherheitsrisiken. Das ist das Ergebnis eines Selbstversuchs, den der Sicherheitsexperte David Jacoby von Kaspersky Lab mit Hilfe der Ausstattung in seinem eigenen Wohnzimmer durchführte. Neben Schwachstellen in der Software und fehlenden Sicherheitsvorkehrungen bereiteten unsichere Passwörter und unverschlüsselte Kommunikation Probleme.

David Jacoby, Security Evangelist bei Kaspersky Lab, begutachtete für seinen Selbstversuch zwei NAS-Speicher-Systeme (Network Attached Storage) verschiedener Hersteller, ein Smart-TV-Gerät, einen Satelliten-Receiver, einen Router sowie einen internetfähigen Drucker.

Allein die Speicher zeigten dabei 14 Sicherheitslücken, eine weitere entfiel auf das Smart-TV-Gerät. Außerdem stieß Jacoby auf zahlreiche versteckte Remote-Control-Möglichkeiten im Router.

NAS-Speicher gibt Passwörter preis

Die gefährlichsten Sicherheitslücken fand der Sicherheitsexperte bei den NAS-Speichern. Potenzielle Angreifer können demnach aus der Ferne das System kompromittieren und eigenen Code mit Administratorenrechten ausführen. Zudem waren die voreingestellten Administratorpasswörter der Geräte nicht sicher, die Rechte vieler Konfigurationsdateien falsch eingestellt und Passwörter wurden im Klartext gespeichert. Das voreingestellte Administratorpasswort eines Geräts enthielt nur eine einzige Ziffer. Bei einem anderen Gerät konnte man über das Netzwerk auf die komplette Konfigurationsdatei mit den verschlüsselten Passwörtern zugreifen.

Jacoby gelang es durch Ausnutzung einer anderen Software-Schwachstelle, eigene Dateien in einen Speicherbereich zu laden, der normalerweise für die Anwender nicht zugänglich ist. Handelt es sich um entsprechende Schadsoftware, könnte ein derart manipuliertes Gerät auch alle weiteren infizieren, die sich mit dem NAS verbinden – zum Beispiel einen Heimanwender-PC. Ein infizierter NAS-Speicher wäre sogar für DDoS-Attacken eines Botnetzes nutzbar. Da die Malware in einem normalerweise nicht zugänglichen Speicherbereich liegen würde, könnte sie nur über dieselbe Schwachstelle wieder entfernt werden – was den durchschnittlichen Heimanwender überfordern dürfte.

Man-in-the-middle im Smart-TV

Bei der Analyse seines Smart-TV konnte der Kaspersky-Experte feststellen, dass dieser unverschlüsselt über das Internet mit den Servern des Geräte-Herstellers kommuniziert. Das öffnet die Tür für potenzielle Man-in-the-middle-Attacken. Dabei schaltet sich ein Angreifer zwischen Smart-TV und Hersteller. Nutzen Anwender ihr Gerät für Online-Einkäufe, könnten damit Gelder direkt auf Konten von Angreifern transferiert werden. Als Beweisführung konnte Jacoby ein Icon des Herstellers auf der graphischen Oberfläche seines Smart-TV durch ein eigenes Bild ersetzen. Weiterhin stellte der Sicherheitsexperte fest, dass sein Smart-TV auch Java-Code ausführen kann. In Kombination mit dem Abfangen des Datenverkehrs zwischen Fernseher und Internet können so Exploit-basierte Attacken durchgeführt werden.

Router hat Spionage-Qualitäten

Der DSL-Router von Jacoby für den drahtlosen Zugang zum Internet hatte zahlreiche, für den Nutzer versteckte Features. Einige davon geben dem Internet Service Provider (ISP) Zugriff auf jedes Gerät im Heimnetzwerk.

Jacoby fand in der Internetschnittstelle seines Router Funktionen wie „Web Cameras“, „Telephony Expert Configure“, „Access Control“, „WAN-Sensing“ und „Update“. Ursprünglich wurden solche Features von den ISPs eingebaut, um möglichst einfach technische Probleme auf Anwenderseite lösen zu können. Tatsächlich sind sie aber enorme Sicherheitsrisiken. Die Internetschnittstelle besteht nur aus Webseiten mit alphanumerischen Adressen. Mit Hilfe einer universellen Schwachstelle könnten Angreifer über eine einfache Manipulation der Nummern am Ende der Adresse zwischen den Funktionen hin und her wechseln.

„Sowohl Nutzer als auch Hersteller sollten die Sicherheitsrisiken kennen, wenn Geräte mit dem Internet verbunden sind“, sagt David Jacoby, Security Analyst bei Kaspersky Lab. „Außerdem sollte Anwendern klar sein, dass nur starke Passwörter wirklich sicher sind und es immer versteckte unkontrollierbare Features geben kann. Bei einem Gerät, das als sicher gilt und dies auch noch in seinem Namen ausdrückt, konnte ich innerhalb von nur 20 Minuten sehr ernste Sicherheitslücken entdecken.

Welche Risiken würde da wohl erst eine groß angelegte Untersuchung zu Tage bringen? Das ist nur eine von vielen Fragen, die Gerätehersteller zusammen mit Sicherheitsexperten und Anwendern rasch diskutieren sollten. Eine andere Frage betrifft die Lebensdauer der Geräte. Aus Gesprächen mit Herstellern weiß ich, dass einige keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung stellen, sobald eine neue Gerätegeneration auf den Markt kommt. Bei NAS ist das zum Beispiel alle ein oder zwei Jahre der Fall, die Speicher werden jedoch viel länger genutzt.“

Security-Tipps für internetfähige Geräte

Um internetfähige Geräte möglichst keinen Angriffen auszusetzen, sollten Anwender daher die folgenden Tipps beachten:

•alle Geräte immer mit den neuesten Sicherheits- und Firmware-Updates versehen,

• voreingestellte Benutzernamen und Passwörter durch sichere Kennwörter] ersetzen,

• sowie alle Möglichkeiten nutzen, den Netzwerk-Zugriff auf die Geräte einzuschränken. So benötigt etwa ein Drucker keinen Zugriff auf ein TV-Gerät. Möglich ist das über unterschiedliche Netzwerksegmente (DMZ) oder VLAN, mit dessen Hilfe das physikalische Netz logisch separiert werden kann.

Die komplette Studie von David Jacoby ist unter dem Titel „Internet of Things: How I Hacked My Home“ verfügbar

„Flaschen“pfand für Althandys: Zukunftslotse ist für Rücknahmeregelung mit Nutzervorteil

Fast in jedem Haushalt dasselbe: Elektronikschrott in der Schublade (Foto: InnoMedia)

Fast in jedem Haushalt dasselbe: Elektronikschrott in der Schublade (Foto: InnoMedia)

Ausgediente Handys, Notebooks & Co. als unerschlossene Rohstoffquellen sollten durch ein Sammelsystem mit Rückgabebonus in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Dafür regt der Münchner Zukunftslotse und Nachhaltigkeitsexperte Thomas Strobel eine attraktive „Pfandregelung“ an. In Deutschland, mit aktuell über 63 Mio. Handyverträgen, liegen nach konservativen Schätzungen seit Jahren bis zu 100 Mio. ausgediente Geräte in Schränken und Schubladen. In den USA, wo es bereits spezielle Rücknahmeautomaten mit Wertgutscheinen gibt, sollen es sogar eine Milliarde Uralt-Mobiles sein.

„Rohstofflager Schublade“ erschließen

Laut Strobel sind „tote“ Handys und andere Elektrogeräte mit Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium), strategischen Metallen (Kobald, Indium, Tantal) und seltenen Erden eine sofort verfügbare Rohstoffquelle. „Deutsche Haushalte haben im ‚Rohstofflager Schublade‘ enorme Schätze, die es angesichts zunehmender Rohstoffverknappung systematisch zu heben gilt“, fordert Strobel. Laut Bayerischem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz enthalten 40 Handys oder Smartphones so viel Gold wie eine Tonne Golderz aus der Mine. Schon heute gibt es Überlegungen, mit „Urban Mining“ alte Mülldeponien zur Gewinnung von Rohstoffen zu nutzen. Laut Strobel wäre die Abkürzung dieses Wegs über die Schublade ein klarer Effizienzgewinn auf dem Weg zu besseren Recyclingkreisläufen.

Neue Geschäftsmodelle mit Produktleasing

In seinem Nachhaltigkeitsansatz geht der als besonders industrienah geltende Zukunftslotse, der mit Insiderteams für die Industriebereiche Textil und Papier die Umsatz- und Verwertungshorizonte für die jeweiligen Materialien und Werkstoffe samt dem notwendigen Forschungsbedarf analysiert, noch weiter. Hersteller und Anbieter sollten Kurs auf neue Geschäftsmodelle nehmen, bei denen Produktleasing vor Verkauf steht. „Der Nutzer müsste dann eine Nutzungsgebühr an das Leasingunternehmen zahlen und zugleich einen Pfandbetrag hinterlegen, der nach Rückgabe des Gerätes gutgeschrieben oder ausbezahlt wird.“ Vorteil: Der Hersteller bleibt Eigentümer und hat ein Interesse am geschlossenen Produktkreislauf. Außerdem kann dadurch die Lebensdauer von Geräten verlängert werden, weil aufgearbeitete, mit neuen Akkus und aktueller Software bestückte Geräte ein zweites oder drittes Mal in den Leasingkreislauf aufgenommen werden können.

Zudem sollte bereits im Herstellungsprozess von Consumer Electronics das Produktdesign so verändert werden, dass die Produktlebensdauer durch Software-Updates verlängert werden kann, betont der Maschinenbauingenieur. Beispiel Handy: Früher waren Display, Tastatur, Geräte-Software und Gehäuseform Designelemente des Herstellers. Heute sind die Mobiltelefone nur noch „Display“, die Tastatur wird eingeblendet, die Apps werden nach persönlichem Bedarf heruntergeladen.

Nichtnachhaltigkeitssteuer angeregt

Aus Gründen der Nachhaltigkeit sollte ferner das Gestaltungsprinzip Design-to-Recycle etabliert werden. Folge: Wer ein Produkt entwickelt, muss auch den Nachweis antreten, wie gut es repariert und am Ende der Lebensdauer demontiert werden kann. Dazu gehörten Angaben darüber, welche Komponenten direkt weiter verwendet bzw. welche Rohstoffe wieder nutzbar gemacht werden können. „Je besser dieses Konzept umgesetzt wird, desto geringer ist der ‚Recyclingindex‘ für ein Produkt und desto niedriger ist die zukünftige ‚Nichtnachhaltigkeitssteuer‘ für den Hersteller“, formuliert Strobel als Denkansatz für weitere Nachhaltigkeitsideen.

München auf dem besten Weg

Eine Vorreiterrolle auf kommunaler Ebene hat München übernommen. Die Stadt lässt zunächst 200 spezielle Container für Elektrokleingeräte an bereits bestehenden Wertstoffinseln aufstellen, um den Bewohnern der bayerischen Hauptstadt die umweltkonforme Entsorgung ihres Elektroschrotts zu erleichtern. Durch die anschließende fachgerechte Demontage der Altgeräte können enthaltene Edelmetalle und seltene Erden direkt in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Mehr Infos unter www.fenwis.de

Einspruch: Technologie ist keine Naturgewalt!

Autorin Juli Zeh vom „Tagesspiegel“ macht sich Gedanken darüber, warum sich viele von Technik überrollen lassen: Einer Naturgewalt wie den Niagara-Fällen stellt man sich besser nicht in den Weg. Den Datenstrom des Internets kann man hingegen durchaus steuern. Denn systematische Massenüberwachung der Geheimdienste, Datensammelwut der Großkonzerne: Der Bürger sitzt da und pflegt seine Resignation. Die Haltung ist ebenso falsch wie fatal. … mehr … http://tinyurl.com/oqygy88

Erfolgsstory Runtastic: Das Internet der Dinge benötigt eine ethische Grundsatzdiskussion

Quantified Self heißt der Megatrend, auf dem der Erfolg der österreichischen Softwareschmiede Runtastic basiert, schreibt die Onlineausgabe der Zeitschrift „Absatzwirtschaft“. Die unterschiedlichen Apps analysieren das Bewegungs- und Trainingsverhalten der Nutzer und geben Trainingsanleitung. Inzwischen verkauft Runtastic längst auch Hardware und baut gerade eine eigene Community auf. Doch je mehr Informationen zusammenlaufen und im Sinne der Anwender Informationen zusammenfügen, desto gefährlicher wird es, wenn diese Anwendungen auch anderen Firmen geöffnet wird, meint hier Auotr Frank Puscher. … mehr … http://tinyurl.com/lmvc8yl

Roboter brauchen eine „Ethik per Voreinstellung“

Angesichts fortschreitenden Entwicklung von Maschinenwesen hat die Wiener Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann laut einem Bericht auf „Heise“ Online für ethische Schranken in der Technik plädiert. Ähnlich dem Prinzip „Privacy by Design“ müsse in der Robotik die „Ethik per Voreinstellung“ eingeführt werden, betonte die Wissenschaftlerin. … mehr … http://tinyurl.com/qdu937s

Studie „Die Zukunft der Umwelt“: An „Green Economy“ führt kein Weg vorbei

Studie „Die Zukunft der Umwelt“ des Zukunftsinstituts

An der Green Economy geht kein Weg vorbei. Der Megatrend Neo-Ökologie wird die Märkte radikal verändern und damit auch Unternehmen sowie ihre Prozesse und Produkte. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie des Zukunftsinstituts mit dem Titel „Die Zukunft der Umwelt – Auf dem Weg zur Green Economy“. Infolge von Globalisierung, Klimawandel, Rohstoffknappheit sowie eines stärkeren Umwelt- und Verantwortungsbewusstseins der Konsumenten wird Wachstum künftig auf einer neuen Mischung aus Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlichen Engagement beruhen. Derzeitig freiwillige Maßnahmen werden zunehmend zum Wettbewerbsfaktor, zum Differenzierungsmerkmal im nationalen und globalen Maßstab. Gefragt sind klare Standards, Modelle und Konzepte. Das Konsumieren mit gutem Gewissen wird zum Wachstumsmotor.
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Ethische Technik? Sollte uns Technologie zu besseren Menschen machen?

Im eZine „Technology Review“ frägt sich Autor Wolfgang Stieler, ob wir Technologie benötigen, die uns mit sanftem Druck dazu bringt, uns vernünftiger zu verhalten? Egal, entwickelt wird sie sowieso. Auf diese Frage kommt er dank der Lektüre von  „Smarte Neue Welt“ von Evgeny Morozov. 592 Seiten Kritik an der Internet-Ideologie. Interessant, aber es liest sich nicht so flüssig weg. Um die Aufmerksamkeit zu halten, flechtet Morozov daher immer wieder lustige Beispiel ein. Wie die Geschichte von den Wissenschaftlern, die den Müll anderer Leute fotografieren und die Bilder auf Facebook stelle … mehr … http://tinyurl.com/qh7mqwm

Datenschutz und Sicherheit bei Apps: Welchen Herausforderungen muss man sich stellen?

Smartphones sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und unser ständiger Begleiter in der modernen Geschäftswelt. Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom hat jeder dritte Deutsche ein Smartphone. Schätzungen zufolge werden in diesem Jahr mit einem Anteil von 55 Prozent erstmals mehr Smartphones als sonstige Handys verkauft. Mindestens ebenso populär wie die Smartphones sind die Apps, die schnell über einen in das Betriebssystem integrierten Online-Shop bezogen und direkt auf dem tragbaren Gerät installiert werden können. Was jedoch noch wenige wissen ist, dass zahlreiche Apps datenschutzrechtlich bedenklich sind, da sie personenbezogene Daten ohne unser Wissen an den App-Anbieter übermitteln. Dieser kann aufgrund der so ermittelten Daten Personen- und Nutzerprofile erstellen, die er an die Werbewirtschaft verkaufen kann. Erst kürzlich stellte Stiftung Warentest in einer Untersuchung fest, dass von 63 geprüften App-Anwendungen, alleine 28 Anwendungen kritisch zu bewerten sind.
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Soziologe Harald Welzer fordert: „Konsumenten, nutzt Eure Handlungsspielräume!“

In der Wirtschftswoche fordert der Soziologe Harald Welzer zum Widerstand gegen die Wachstumskultur auf. Mit seinem Buch „Selbst denken“ möchte er dazu auffordern, den „Verlockungen des Konsumes“ sowie dem „ekelhaften Geduze“ bei Ikea eigenständiges Denken entgegen zu setzen. Hört sich spannend an … mehr …. http://tinyurl.com/oetyjqf

Gedankenlese-Headset dämmt Informationsflut ein: Zensurvorhaben oder sinnvolle Hilfe?

Im Informationszeitalter sind User mit einer Datenflut konfrontiert, die zunehmend unüberschaubar wird. Doch Forscher an der Tufts University arbeiten an einem System, das Abhilfe schaffen soll. Das Team setzt dazu auf ein Headset, das per Infrarot-Scan die Gehirnaktivität des Nutzer überwacht und dann als Filter dient, der nur genau die Daten bis zum Nutzer durchlässt, die ihn gerade interessieren. Das soll revolutionieren, wie wir Informationen konsumieren und könnte beispielsweise Fluglotsen bei der Arbeit unterstützen. ….mehr ….http://tinyurl.com/czrnu7q

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Studie: Der Konsument wird grün

Nachhaltigkeit in der Produktion und ökologisch korrekte Produkte entwickeln sich mehr und mehr zu Verkaufsargumenten und Wettbewerbsfaktoren – sowohl bei Investitionsgütern als auch bei Produkten des täglichen Gebrauchs: 94 Prozent der deutschen Verbraucher ist Umweltschutz wichtig oder eher wichtig und 84 Prozent sind der Überzeugung, dass sie im Allgemeinen einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.
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