Schlagwort-Archiv: PRISM

Why tech companies and the NSA diverge on Snowden

Article in „The Washington Post“ by Peter Swire: Is Edward Snowden a whistleblower or a traitor? There is a vast cultural divide between Silicon Valley and Washington on this issue, and the reasons reveal much about the broader debates about what to do in the wake of the leaks. In terms of my own perspective, I have written about privacy and the Internet for two decades, working closely with both civil liberties groups and Internet companies. On the government side, I first worked with intelligence agencies in the late 1990s when I chaired White House task forces on encryption and Internet wiretap laws. … read more … http://tinyurl.com/psh8fql

Die Gedanken sind frei – Denkanstöße nach Snowden

Autorin Anne Roth frägt in einem Beitrag auf „Netzpolitik.org“: „Hast Du eigentlich irgendwas an deinem Verhalten geändert nach den Snowden-Leaks?“ Ihr erste Reaktion auf die Frage war anfangs „Nein“. Sie hat vorher schon E-Mails verschlüsselt, benutzt Browser-Add-Ons gegen Tracking durch Unternehmen; (…) Seit Jahren nervt sie nach eigener Aussage meine Umgebung mit Erklärungen, warum sie keine Post von Gmail-Accounts kriegen will: Weil bekannt ist, dass Google seine Services nicht verschenkt, sondern eine Gegenleistung erwartet, nämlich Informationen über die Nutzer/innen, und dazu auch in den Mails nach interessanten Details sucht. … mehr … http://tinyurl.com/o6d3dd4

Menschenrechtler: NSA-Überwachung löscht die Privatsphäre aus

Die Organisation Human Rights Watch prangert einem Beitrag von „Heise“ Online zufolge die US-Regierung in ihrem Jahresbericht unter anderem wegen der „praktisch uneingeschränkten elektronischen Massenüberwachung“ und ihren Drohnenangriffen an.Der geschäftsführende Direktor der Menschenrechtsorganisation, Kenneth Roth, moniert hier einleitend dass die geheimdienstliche Netzbespitzelung „das Recht auf Privatsphäre größtenteils ausgelöscht“ habe. … mehr … http://tinyurl.com/pfoetr6

Blackphone: Schweizer wollen spionagesicheres Handy auf den Markt bringen

Einem Bericht der „FAZ“ Online zufolge verspricht ein neues Handy alles, was man sich in Zeiten der NSA-Enthüllungen nur wünschen kann: Mit dem Blackphone soll man sicher telefonieren und surfen können. Dahinter steckt mehr als nur ein Marketingcoup, schreibt Autor Thiemo Heeg. … mehr … http://tinyurl.com/nq3gzwm

Snowden und die ethischen Konsequenzen unserer Kommunikationskultur

Das eZine „Netzpolitik.org“ bringt einen Gastebeitrag von  Jérémie Zimmermann, der einen Denkanstoß liefern will, welche wichtigen Fragen bezüglich der eigenen Kommunikationskultur man sich stellen sollte – Snowdens Enthüllungen sei Dank. Diese Fragen seien essentiell für die Zukunft unserer Online-Gesellschaften und sogar die Struktur unserer politischen Systeme, meint der Autor. … mehr … http://tinyurl.com/q8lp3je

Europa und die NSA-Affäre: Warum Amerika-Bashing nicht hilft

„Tagesspiegel“-Autor  Hans-Dieter Heumann geht der Frage nach, wie Europa nach dem NSA Skandal mit den USA verkehren sollte: Völlig neue Fragen stellen sich in der Netzwelt des 21. Jahrhunderts: Reicht der traditionelle Ansatz des Datenschutzes um jeden Preis noch aus, wenn Terroristen und Kriminelle die gleiche Technik für ihre Zwecke missbrauchen?… mehr … http://tinyurl.com/n7boj9n

NSA-Affäre bringt Verschlüsselung in Mode

Die Computer- und Internetnutzer in Deutschland setzen seit Bekanntwerden der geheimdienstlichen Abhöraktionen häufiger Verschlüsselungsverfahren ein. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Umfrage. Danach gebrauchen aktuell rund 5 Millionen Bundesbürger für ihre E-Mails eine Verschlüsselungssoftware. Das entspricht 9 Prozent der Internetnutzer. Zum Vergleich: Im Juli, kurz nach Aufdeckung der Spähaktionen, waren es erst 3,3 Millionen oder 6 Prozent der Internetnutzer. Etwas häufiger werden Dateien technisch unzugänglich gemacht. Derzeit verschlüsseln rund 5,5 Millionen Bundesbürger persönliche Dateien. Das entspricht 10 Prozent der Onliner.
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Nerds kontra NSA: Berliner als „Mekka der Hacker“

Im Alltagsleben einer Großstadt ist die Realität nicht zu greifen, keine Gefahr zu spüren. Für großes Drama begibt man sich lieber ins Kino oder spielt es auf dem Computer nach. In der U-Bahn in Richtung Turmstraße ploppt auf dem Monitor eine Meldung auf, die manche im Wagon lesen und andere ignorieren. Die meisten starren ohnehin auf ihre Handys: „Washington Post: Amerikanischer Geheimdienst sammelt täglich fünf Milliarden Datensätze über die Standorte von Mobiltelefonen auf der ganzen Welt.“ Kurz darauf steigen die Menschen am Bahnhof ungerührt aus dem Untergrund hinauf in den Nieselregen der Großstadt. Wie sollte es auch anders sein? Ein spannender Bericht des „Tagesspiegels“… mehr … http://tinyurl.com/m8pyogk

Google, Facebook et al turn on the spies

Article in „Managment Today“ by Matthew Gwyther: It would appear that even the American tech world has had it with spies. Edward Snowden’s revelations have finally stung them into action. Today Apple, Google, Microsoft, Facebook, Yahoo, LinkedIn, Twitter and AOL have published an open letter protesting about the activities of their National Security Agency to Barack Obama and Congress. … read more … http://tinyurl.com/phxnd6x

So gelten die NSA-Regeln für EU-Daten

Der Bericht der transatlantischen Arbeitsgruppe zur NSA-Spionage zeigt, dass für den Umgang mit EU-Daten nur die internen Vorschriften der US-Geheimdienste gültig sind, schriebt der österreichiche Fernsehsender „ORF“ auf seiner Webseite. Die vor kurzem veröffentlichten Ergebnisse der transatlantischen Ad-hoc-Arbeitsgruppe zur NSA-Spionage sind mit „ernüchternd“ nur unzureichend beschrieben. Die Antworten auf den Fragenkatalog der Europäer durch die USA lassen keine Zweifel daran, dass für den Umgang mit den abgezapften europäischen Daten ausschließlich das interne Regelwerk des US-Geheimdienstkomplexes gilt. … mehr … http://tinyurl.com/q3pm5el

Einspruch: Technologie ist keine Naturgewalt!

Autorin Juli Zeh vom „Tagesspiegel“ macht sich Gedanken darüber, warum sich viele von Technik überrollen lassen: Einer Naturgewalt wie den Niagara-Fällen stellt man sich besser nicht in den Weg. Den Datenstrom des Internets kann man hingegen durchaus steuern. Denn systematische Massenüberwachung der Geheimdienste, Datensammelwut der Großkonzerne: Der Bürger sitzt da und pflegt seine Resignation. Die Haltung ist ebenso falsch wie fatal. … mehr … http://tinyurl.com/oqygy88

Google, Facebook, Microsoft: US-Firmen fordern Reform der Internetüberwachung

Amerikas größte Internetunternehmen schließen sich einem Bericht von „Spiegel“ Online zufolge zusammen: In einer gemeinsamen Erklärung fordern unter anderem Google, Microsoft und Yahoo eine strengere Kontrolle der Geheimdienste. Die Überwachung des Internets müsse reformiert werden. … mehr … http://tinyurl.com/oce74up