Schlagwort-Archiv: Nachhaltigkeit

Memo AG: Versandhändler unterstützt Verein für obdachlose Mütter und Kinder

Memo_logoDie Memo AG unterstützt Horizont e.V., einen Verein für obdachlose Mütter und Kinder in München, mit einer Geldspende. Der gemeinnützige Verein wurde 1997 von der Schauspielerin Jutta Speidel gegründet und hilft wohnungslosen Müttern und deren Kindern schnell und unbürokratisch. Im Horizont-Haus finden sie so lange eine Heimat, bis sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können. Dort werden sie von sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt und betreut. Mit der Spende der Memo AG können jetzt Nähmaschinen angeschafft werden und Nähkurse für die Mütter stattfinden.

Im Horizont-Haus im Münchner Norden werden wohnungslose Mütter mit mindestens einem Kind aufgenommen. Die Bewohnerinnen kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus allen Teilen der Erde. Die Kinder und Mütter haben in ihrem Leben bisher zu wenig Respekt, Zuwendung und Fürsorge erfahren. Daher setzt sich das sozialpädagogische Fachteam des Horizont e.V. mit ganzer Kraft dafür ein, das Selbstwertgefühl seiner Bewohner zu stärken und Ihnen dabei zu helfen, ihr Leben neu auszurichten und ihren Alltag alleine zu bewältigen.

Durchschnittlich beherbergt das Haus fast 70 Personen, davon Kinder aller Altersstufen. Einige der Frauen sind berufstätig, viele Bewohnerinnen benötigen mehr Deutschkenntnisse und Wissen um die kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland, um ihr Leben gut organisieren zu können. Das Horizont-Haus bietet 24 Appartements, in denen die Mütter mit ihren Kindern eigenständig leben. 24 Stunden am Tag an 365 Tagen des Jahres sind Ansprechpartner verfügbar, die Probleme lösen helfen. Zwei Zimmer sind für Notfälle reserviert, die ohne Anmeldung vor der Tür stehen. Die meisten der Frauen sind bitterarm und ihre Habseligkeiten passen in eine Plastiktüte. Daher sind die 24 Wohnungen auch bereits voll möbliert und beim Einzug mit dem Notwendigsten ausgestattet.

Die Sozialpädagogen stehen den Müttern in alltäglichen Dingen des Lebens mit Rat und Tat zur Seite, z.B. im Umgang mit Behörden oder in Erziehungsfragen. Eine Erzieherin bietet im hauseigenen Gruppenraum Kleinkinderbetreuung an. So haben die Frauen Zeit, Deutschkurse zu besuchen oder Ämtergänge zu erledigen. Die Heilpädagogin arbeitet mit den ganz Kleinen im Frühförderbereich, und eine Kunsttherapeutin wird da aktiv, wo die Seele neue Ausdrucksmöglichkeiten braucht. Die Organisation aller Abläufe und die administrativen Anforderungen liegen in den Händen der Hausleitung.

Christine Lindemann, Leiterin der Geschäftsstelle des Horizont e.V., freut sich über den Beitrag der Memo AG: „Damit können wir vielen benachteiligten Kindern und ihren Müttern, die bei uns im Horizont T-Haus ein sicheres Zuhause auf Zeit finden, helfen.“ Uwe Johänntgen, Gesamt-Marketingleiter der Memo AG, der sich das Horizont-Haus in München im letzten Jahr angesehen hat, ist begeistert vom Einsatz und Engagement des Vereins: „Obdachlosigkeit ist gerade in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, vor allem, wenn es um Kinder geht. Horizont e.V. hilft nicht nur, sondern macht das Thema auch öffentlich.“

Die Memo AG ist ein Versandhandel mit über 10.000 Produkten für Büro, Schule, Haushalt und Freizeit, die gezielt nach ökologischen und sozialen Kriterien ausgewählt sind. Viele davon und vor allem die über 1.000 Memo Markenprodukte sind mit anerkannten Umweltzeichen, wie z.B. dem „Blauen Engel“, ausgezeichnet. Zusätzlich gewährleisten qualitative und ökonomische Aspekte, dass nachhaltige Produkte im Preis-Leistungsverhältnis konventionellen Produkten in nichts nachstehen. Darüber hinaus verfolgt die Memo AG seit ihrer Gründung in allen Geschäftsbereichen konsequent die Kriterien der Nachhaltigkeit, die gleichermaßen berücksichtigt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Weltumwelttag: Germanwatch kritisiert umweltschädliche Marketingstrategie von Mobilfunkanbieter

 

Anlässlich des heutigen Weltumwelttages kritisiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die unverantwortliche Marketingstrategie von Vodafone. Seit Mitte April versucht Vodafone mit dem Slogan „Jedes Jahr ein neues Smartphone“ Kunden zu binden. „Damit heizt Vodafone die Nachfrage nach Smartphones an und fördert Ressourcenverschwendung“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. „Der Slogan suggeriert, dass ein Smartphone bereits nach einem Jahr veraltet ist und ersetzt werden sollte. Umweltaspekte bleiben vollkommen außer Acht“, so Heydenreich weiter.

 

Deutschlands zweitgrößter Mobilfunkanbieter verspricht seinen Kunden alle zwölf Monate ein neues Handy, damit sie – so das Unternehmen – „stets auf dem neuesten Stand bleiben“. „Mit seiner Werbung fördert Vodafone den Trend, Handys als Wegwerfprodukte zu betrachten, selbst wenn sie noch funktionieren“, sagt Heydenreich.

 

Ein Handy enthält etwa 30 Metalle, darunter im Schnitt 24 Milligramm Gold und neun Gramm Kupfer. Für die weltweite Jahresproduktion 2013 ergibt dies bei 1,8 Milliarden hergestellten Handys einen Verbrauch von 43,2 Tonnen Gold und 16.200 Tonnen Kupfer. Allein für das Gold in einem Handy entstehen mindestens 100 Kilogramm Bergbauabfall, der oft Ackerflächen blockiert und Böden verseucht. Neben der Abfallproblematik sind Wasserverschmutzung durch die Nutzung giftiger Substanzen wie Quecksilber und Wassermangel problematische Auswirkungen des Bergbaus, die etwa in Peru in den vergangenen zwei Jahren mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt haben. „Eine stärkere Nachfrage dieser Metalle dürfte zur Verschärfung dieser Umweltprobleme führen“, sagt Heydenreich.

 

Vodafone sieht in seinem Werbeangebot eine Rücknahme der Smartphones nach einem Jahr vor. Cornelia Heydenreich: „Zwar können diese noch fast neuen Handys dann aufgerüstet oder recycelt werden. Ökologisch viel günstiger wäre es jedoch, wenn das ursprüngliche Handy länger genutzt würde. Recycling bedeutet immer auch Energieverbrauch und Verlust von wertvollen Rohstoffen. Vodafone sollte seine Strategie überdenken.“

 

Kontakt zu Germanwatch e.V.

 

 

Bewerbung für den Axia-Award 2014: Nachhaltig denken – erfolgreich lenken

Deloitte startet die Bewerbungsphase für den Axia-Award 2014. Mit dem Award werden Unternehmen prämiert, die sich bei wechselnden Themen durch hervorragende Leistungen auszeichnen. In diesem Jahr können Mittelständler aus insgesamt drei Bundesgebieten teilnehmen und sich in ihrer Region bewerben: Der Preis wird in Ostdeutschland, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen vergeben.

Unter dem Thema „Nachhaltig denken – erfolgreich lenken“ sucht Deloitte mittelständische Unternehmen, die eine nachhaltige Sicherung der Finanzierung, des Markenimages und des Unternehmens gewährleisten können. Die Bewerber müssen dabei beweisen, dass sie in mindestens einem der drei Schwerpunkte außerordentliche Leistungen erbringen.

Firmen, die sich zumindest teilweise in Familienbesitz befinden, können sich bis zum 31. Juli 2014 für die Teilnahme bewerben. Die regionalen Gewinner werden Anfang 2015 auf einer Preisverleihung geehrt. Neben interessanten Gastrednern wie Werner Gegenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der Gegenbauer Holding SE & Co. KG sowie Präsident von Hertha BSC Berlin, und einem festlichen Gala-Dinner bieten die Veranstaltungen Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Der Award wird vom Medienpartner Handelsblatt unterstützt.

Zudem übernehmen in diesem Jahr Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Berlin, Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident sowie Minister für Finanzen und Wirtschaft, Baden-Württemberg, sowie Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Nordrhein-Westfalen, die Schirmherrschaften.

„Um ,nachhaltig denken und erfolgreich lenken‘ zu können, müssen mittelständische Unternehmen nachhaltige Gesellschaftsstrukturen schaffen, Führungskräfte weiterentwickeln sowie das positive Markenimage kontinuierlich sichern, damit auch in Zeiten rasanter Informationsverbreitung und digitaler Bedrohungen hervorragende Leistungen erbracht werden können“, betont Jürgen Reker, Partner und Leiter Mittelstand bei Deloitte.

Teilnahmekriterien 2014

Baden-Württemberg

1.Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Baden-Württemberg,

2. einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaftet und

3. ist zumindest teilweise in Familienbesitz.

Nordrhein-Westfalen

1. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen,

2. einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaftet und

3.ist zumindest teilweise in Familienbesitz.

Ostdeutschland

1.Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Ostdeutschland, in den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern oder Berlin-Brandenburg,

2.einen Jahresumsatz von mindestens 25 Millionen Euro erwirtschaftet und

3.ist zumindest teilweise in Familienbesitz.

Weitere Informationen zum Axia-Award einschließlich der Nominierungsformulare.

Fairnopoly: „Wir agieren als Online-Marktplatz und als Sozialunternehmen“

Kress_Anna_FainopolyFairnopoly ist ein Online-Marktplatz, auf welchem private und gewerbliche Verkäufer/innen alle Arten von Artikeln, ob neu oder gebraucht, verkaufen können. Dabei ist Fairnopoly ein Sozialunternehmen, bei dem Fairness und Transparenz für uns an erster Stelle stehen:

Fairnopoly ist als eine Genossenschaft organisiert, weil wir diese Unternehmensform für besonders kontrollierbar und transparent halten. Wir nennen das Genossenschaft 2.0, weil wir versuchen, das Modell der Genossenschaft mit den Möglichkeiten des Internets auszubauen und ihm neuen Schwung zu geben.

Wir fördern verantwortungsvollen Konsum, unter anderem durch Förderung von Fair Trade und ökologisch hergestellten Artikeln. Diese erhalten besonderes Marketing und bezahlen reduzierte Gebühren. Und wir unterstützen auch die Wiederverwendung von gebrauchten Dingen.

Und wir setzen uns durch Spenden für Organisationen wie Transparency International ein, welche Korruption bekämpfen. Korruption ist eine Kernursache vieler gesellschaftlicher Probleme weltweit und ein häufiges Hindernis für den Erfolg positiver Initiativen. Deshalb haben wir bei Fairnopoly Korruptionsbekämpfung zu einem Kernthema unserer sozialen Verantwortung gemacht.

Solche Themen haben wir fest in unserer Satzung verankert: Dazu gehören zum Beispiel die Bevorzugung von Partnern, die sich ähnlichen Prinzipien verpflichtet fühlen, die Bevorzugung von umweltschonenden Optionen bei allen Geschäftsaktivitäten, und die Veröffentlichung von Geschäftszahlen, oder Informationen, mit wem wir zusammenarbeiten. Unsere Kontenbewegungen veröffentlichen wir über das Open-Bank-Projekt. Zur Zeit durchlaufen wir eine Gemeinwohlökonomie-Peer-Evaluation, um zu sehen, wo wir mit unseren eigenen Ansprüchen stehen.

Unser Ziel dabei ist, dass Fairnopoly Teil eines faireren Wirtschaftssystems wird, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Wir sind dabei sehr positiv gestimmt. Seit Gründung der Genossenschaft Ende 2012 sind über 1.700 Menschen aus dem ganzen Land Mitglied bei uns geworden und haben den Aufbau von Fairnopoly finanziell und ideel unterstützt. Wir haben bereits ein breites Sortiment auf dem Maktplatz aufgebaut, wobei insbesondere der Bereich Bücher stark gewachsen ist. Und das Thema Fair Trade gewinnt an Bedeutung: Letztes Jahr ist der Markt in Deutschland um 23 Prozent gewachsen mit geschätzen 654 Millionen Euro Umsatz (Quelle: (https://www.fairtrade-deutschland.de/produkte/absatz-fairtrade-produkte/). Käufer hinterfragen zunehmend, wie Waren hergestellt werden. Interessante Trends sind dabei für mich der Bereich Mode und zunehmend der Bereich faire Elektronik.

Fairnopoly ist noch sehr jung, da wir erst Ende September letzten Jahres gestartet sind, und wir haben uns viel vorgenommen. Mit unseren Mitgliedern und dem sehr engagierten Team sind wir aber auf einem guten Weg.

Autor: Anna Kress, Vorstandsmitglied Fairnopoly eG

Corporate Social Responsibility: Frühe Chance zur Positionierung

DSC01716Das Thema Nachhaltigkeit ist bereits seit geraumer Zeit in aller Munde. Unternehmen aus Konsumgüterindustrie und Handel setzen sich unzweifelhaft immer stärker mit den grundlegenden Aspekten einer nachhaltigen Unternehmensführung auseinander, implementieren CSR-Aspekte (CSR=Corporate Social Responsibility) in ihre Strategie und beschreiten dabei immer neue Wege. Fragt man jedoch nach der Ursache für den Aufwind in der Nachhaltigkeitsdebatte, muss man zunächst einen Blick auf das Verbraucherverhalten werfen. Die steigende Relevanz des Themas resultiert nicht zuletzt aus der Neuorientierung einer aufgeklärten Verbrauchergeneration, welche sich durch ein umfassendes Informationsverhalten und bewusste Kaufentscheidungen auszeichnet. Continue reading

Germanwatch fordert: Elektronikbranche muss ihre Geschäftsmodelle überdenken

Anlässlich der am Montag beginnenden Messe CeBIT kritisiert Germanwatch das Geschäftsmodell der Elektronikbranche: Im Fokus stehe allein die schnelle Entwicklung von neuen Produkten und Technologien, die mit sehr kurzen Produktzyklen einhergehen. Die damit eng verwobenen Themen Ressourcenschonung und Konflikte beim Rohstoffabbau werden dabei verschwiegen. Während im Koalitionsvertrag dieses Thema berücksichtigt wird, spricht Kanzlerin Merkel in einem auf der CeBIT-Internetseite veröffentlichten Grußwort nur von dem, was in einer digitalen Welt alles möglich sei.
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Ethisch-ökologische Geldanlagen: Ethik ist für Anleger wichtiger als Ökologie

Ethische Aspekte sind Verbrauchern bei ethisch-ökologischen Geldanlagen wichtiger als ökologische. Ansonsten haben sie aber sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was ihnen bei dieser Form der Geldanlage wichtig ist. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa bei 1014 Personen, die darüber entschieden, wie in ihrem Haushalt finanzielle Angelegenheiten geregelt werden. In Auftrag gaben die Umfrage die Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale Bremen, die das Projekt „Klimafreundliche Geldanlage“ durchführt. … mehr … http://tinyurl.com/npb9dvs

Kommentar von Germanwatch: Bundesregierung bremst bei Transparenzanforderungen der EU an Unternehmen

Müssen große Unternehmen künftig über Risiken ihrer Tätigkeit für Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie die Umwelt im Ausland berichten? Das wird heute zu großen Teilen von der Bundesregierung abhängen. Die Position der deutschen Regierung zu gesetzlich verpflichtenden Transparenzanforderungen an Unternehmen wird als entscheidend für den Ausgang des heute stattfindenden Treffens von Ministerrat, EU-Kommission und EU-Parlament eingeschätzt.
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Unternehmen: So steigert Nachhaltigkeit den Umsatz

Autor Jan Willmroth macht sich in der „Wirtschaftswoche“ ‚Green‘ Gedanken darüber, ob und wie Nachhaltigkeit sich mit unternehmerischen Erfolg verbinden lässt. (…) Für Pavan Sukhdev ist die Sache klar. Der Umweltaktivist und ehemalige Banker hat die Großkonzerne als mächtigste Spieler auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft ausgemacht. Seine Überzeugung: Sofern sich die Unternehmen nicht ändern, ändert sich auch nicht die Welt, in der wir leben. Wenn er auftritt, spricht er zum Beispiel von mehr als zwei Billionen Dollar an Umweltschäden, die allein die 3000 größten Unternehmen der Welt 2010 verursacht haben … mehr … http://tinyurl.com/ocdsmtc

Studie „Die Zukunft der Umwelt“: An „Green Economy“ führt kein Weg vorbei

Studie „Die Zukunft der Umwelt“ des Zukunftsinstituts

An der Green Economy geht kein Weg vorbei. Der Megatrend Neo-Ökologie wird die Märkte radikal verändern und damit auch Unternehmen sowie ihre Prozesse und Produkte. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie des Zukunftsinstituts mit dem Titel „Die Zukunft der Umwelt – Auf dem Weg zur Green Economy“. Infolge von Globalisierung, Klimawandel, Rohstoffknappheit sowie eines stärkeren Umwelt- und Verantwortungsbewusstseins der Konsumenten wird Wachstum künftig auf einer neuen Mischung aus Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlichen Engagement beruhen. Derzeitig freiwillige Maßnahmen werden zunehmend zum Wettbewerbsfaktor, zum Differenzierungsmerkmal im nationalen und globalen Maßstab. Gefragt sind klare Standards, Modelle und Konzepte. Das Konsumieren mit gutem Gewissen wird zum Wachstumsmotor.
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KPMG-Umfrage: Digitalisierung und Vernetzung verschärfen Wettbewerb

Digitalisierung und Vernetzung stellen etablierte Geschäftsmodelle zunehmend auf den Prüfstand und zwingen die Unternehmen zum Handeln. So rechnet über die Hälfte der Unternehmen in Deutschland aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung bis zum Jahr 2020 mit neuer Konkurrenz aus einer anderen Branche (61 Prozent). Das hat eine KPMG-Umfrage unter 350 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen in Deutschland ergeben. Vor allem der Handel gerät zunehmend ins Visier branchenfremder Unternehmen: Über die Hälfte der Unternehmen der Telekommunikations- und Medienbranche sieht bis 2020 in diesem Segment ein neues Betätigungsfeld. Unter den Banken und Versicherungen sowie den Energieversorgern gehen jeweils 42 Prozent davon aus, im Handel zusätzliche Umsätze realisieren zu können.
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ELO: „Ein gesundes Arbeitsklima sorgt für den gemeinsamen Erfolg“

ELO Digital Office ist seit 15 Jahren am Markt vertreten und hat zahlreiche Projekte umgesetzt. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns aber nicht aus. Wir möchten uns weiter verbessern und Kunden von unserer ECM-Software überzeugen. Dies tun wir nicht marktschreierisch, sondern konzentrieren uns auf die Entwicklung von praxisorientierten Lösungen. Unser Wille zum Erfolg wird beflügelt durch den Wunsch, unsere Kunden in der schnelllebigen Zeit von heute abzuholen. Die ELO-Firmenkultur ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung. Unser Ziel ist es, die persönliche Entwicklung jedes einzelnen zu fördern und zu unterstützen. Hierbei spielen Weiterbildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle. Nachwuchs ist bei uns ein bedeutender Faktor. Erfahrung und jugendliche Kreativität sind wichtige Bausteine für die Herstellung erfolgreicher Produktlösungen. Freiräume und Eigenständigkeit sind optimale Faktoren für ein gesundes Arbeitsklima.

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Die Diktatur der guten Gesinnung

IT-Unternehmen IntelliAd sponsort soziale Projekte, u.a. in Namibia

Unsere Urenkel werden uns nicht danach beurteilen, wie viele kollektive Opfer wir für sie erbracht, sondern danach, welchen Freiraum für Kreativität und individuelle Entfaltung wir ihnen gesichert haben.  Noch bis in die 1840er Jahre entführten Skidi-Pawnee-Indianer junge Mädchen von Nachbarstämmen und schlachteten sie auf einem kunstvoll errichteten Schafott. Dieses Opfer war notwendig, um die Fruchtbarkeit der Felder für die Zukunft zu sichern.

Der Glaube, man könne die Zukunft durch ein Opfer in der Gegenwart günstig beeinflussen, war (und ist) in vielen Kulturen verbreitet. Die Verbindung zur Zukunft wird dabei von angesehenen Spezialisten hergestellt. Sie nennen sich Seher, Schamanen, Astrologen, Priester – oder Wissenschaftler.

Im Zuge der Aufklärung übernahm die Wissenschaft immer häufiger das Geschäft der Zukunftsprognose. Basierend auf ihren Vorhersagen definierten die einflussreichsten Personen der Gesellschaft die Opfer, die für das Glück der zukünftigen Generationen erbracht werden mussten. Und die waren nötig, denn Ende des 19. Jahrhunderts stand nach übereinstimmender Meinung der maßgeblichen Experten der Niedergang der Menschheit oder doch zumindest bestimmter Teile davon (eigene Rasse oder Kultur) unmittelbar bevor.

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Soziologe Harald Welzer fordert: „Konsumenten, nutzt Eure Handlungsspielräume!“

In der Wirtschftswoche fordert der Soziologe Harald Welzer zum Widerstand gegen die Wachstumskultur auf. Mit seinem Buch „Selbst denken“ möchte er dazu auffordern, den „Verlockungen des Konsumes“ sowie dem „ekelhaften Geduze“ bei Ikea eigenständiges Denken entgegen zu setzen. Hört sich spannend an … mehr …. http://tinyurl.com/oetyjqf

Europa Konsumbarometer 2013: Regionale Produkte sind im Kommen

Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gewinnen nachhaltige Aspekte bei der Kaufentscheidung an Bedeutung.

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Marke spielen soziales Engagement des Unternehmens sowie ethisches Verhalten und Umweltaspekte eine immer bedeutendere Rolle. Mehr als die Hälfte der Europäer (55 Prozent) beabsichtigt, ihr Konsumverhalten künftig an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten. 89 Prozent der Europäer möchten in Zukunft auf die regionale Herkunft der Waren achten. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2013, eine Studie von Commerz Finanz. „Europas Verbraucher konsumieren immer verantwortungsbewusster“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement Commerz Finanz. „Sie suchen den direkten Kontakt zu den Erzeugern und wenden sich verstärkt den Marken zu, die sich nachhaltig und glaubhaft engagieren. Für solche Produkte akzeptieren sie auch einen höheren Preis.“
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