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Kommentar: Zukunft der Erwerbsarbeit: Ohne Grundeinkommen wird es nicht gehen

 

Doris Albiez, Deutschland-Chefin von Dell EMC,

Doris Albiez, Deutschland-Chefin von Dell EMC,

sieht im Zuge der Digitalisierung große gesellschaftliche Umwälzungen bevorstehen. Nach Ansicht von Albiez muss daher über die Zukunft der Erwerbsarbeit disruptiv nachgedacht werden. Dabei sollte das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens, das in der Wirtschaft immer mehr Zustimmung erfährt, endlich ernster genommen werden.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt ganz grundlegend. Wir stehen derzeit am Beginn einer enormen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzung. Dabei muss eines klar sein: Automatisierung, Vernetzung und Künstliche Intelligenz (KI) werden zahlreiche Arbeitsplätze und ganze Berufsbilder obsolet werden lassen. Anders als in früheren Umwälzungen sind diesmal auch höher qualifizierte Jobs massiv betroffen.

Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Digitalisierung für einen Ausgleich durch neue Arbeitsplätze sorgt. Und selbst für diesen Fall gilt: Die Friktionen werden gewaltig sein, weil diejenigen, die ihren Arbeitsplatz durch Digitalisierung verlieren, nicht automatisch die sein werden, die die neuen, digital ausgerichteten Arbeitsplätze einnehmen.

„Wir stehen mit der Digitalisierung nicht nur vor einer technischen, sondern auch vor einer sozialen Disruption“, meint Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager Dell EMC Deutschland. „In der Wirtschaft schrillen längst die Alarmglocken, trotzdem wird das Thema in der Öffentlichkeit noch nicht so recht ernst genommen. Meist übt man sich in Beschwichtigung und hofft, dass es schon nicht so schlimm kommen wird. Tatsächlich aber steckt man bloß den Kopf in den Sand und verpasst dadurch die Chance, rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“

Das Lebensmodell der Erwerbsarbeit wird sich nach Auffassung von Albiez in den nächsten Jahren verändern. Für jeden Einzelnen wird es Phasen von klassischer Beschäftigung, von Teilzeitarbeit, von selbständiger Tätigkeit und von Zeiten geben, in denen man sich um Familie, Bildung oder auch um gesellschaftliche Aufgaben kümmert. Zwischen solchen Phasen werden die Menschen flexibel hin und her wechseln. Darauf sind aber die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, allen voran die Sozialsysteme, nicht abgestimmt. Hier gilt beispielsweise Nicht-Beschäftigung immer noch als Ausnahme, die es unbedingt zu vermeiden gilt und die deshalb mitunter auch sanktionsbewehrt ist. Das ist aber ein Modell aus dem Zeitalter der Industrialisierung und passt überhaupt nicht mehr in die digitale Ära.

„Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, dass diejenigen, die mit der Digitalisierung nicht Schritt halten können oder die sich einfach andere Prioritäten als Erwerbsarbeit setzen, aus dem sozialen Raster fallen. Eine Prekarisierung größerer Teile der Gesellschaft würde die Gesellschaft insgesamt gefährden“, warnt Albiez.

Daher muss ernsthaft über disruptive Modelle für die Organisation von Erwerbsarbeit und Lebensgrundlagen nachgedacht werden. „Führende Köpfe der Wirtschaft setzen sich schon seit längerem mit guten Argumenten für das bedingungslose Grundeinkommen ein. Ich habe trotzdem den Eindruck, dass das allzu oft leichtfertig vom Tisch gewischt wird, weil es zu unbequem ist, weil es die eingefahrenen Gleise verlässt und sicher auch manchen Besitzstand in Frage stellt“, sagt Albiez. „Aber es hilft nichts: Wir werden auch in diesen Fragen disruptiv denken müssen. Ich sehe das im Grunde wie Siemens-Chef Joe Kaeser: Auf Dauer wird eine Art Grundeinkommen völlig unvermeidlich sein . Umso wichtiger ist es, die Diskussion darüber nicht noch länger aufzuschieben.“

Weitere Quellen zum BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) aus Sicht der Wirtschaft

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-12/digitale-revolution-telekom-timotheus-hoettges-interviewhttps://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/leben-in-wuerde-dax-chefs-fordern-bessere-soziale-absicherung/20457960.htmlhttp://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/weltwirtschaftsforum/sap-vorstand-leukert-sagt-ein-grundeinkommen-hilft-allen-14026906.html

„The Circle“ im eigenen Büro – Kommunikationsdaten machen soziale Beziehungen für Arbeitgeber analysierbar

© Foto Fraunhofer FIT

© Foto Fraunhofer FIT

Durch elektronische Kommunikation fallen in Unternehmen immer mehr Daten an, die Interaktionen unter Beschäftigten dokumentieren. Technisch ist es für Arbeitgeber bereits möglich, daraus soziale Beziehungsgeflechte oder „soziale Graphen“ der Belegschaft zu konstruieren und für Personalentscheidungen einzusetzen, zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie*.

Bei wem laufen die Fäden zusammen? Wer ist ein gefragter Ansprechpartner und Ratgeber? Wer steht eher am Rande und bekommt selten Antworten auf seine Mails oder Beiträge im firmeninternen Social Network? In kleinen Betrieben weiß das jeder.

In Großunternehmen hat das Management aber keinen Einblick in die sozialen Detailstrukturen, die viel über Kooperation, Konflikte und Motivation unter den Beschäftigten aussagen. Doch das ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit.

Der soziale Graph in Unternehmen

Denn was für Laien nach Science-Fiction à la „The Circle“ klingt, ist technisch bereits möglich und praktisch in einzelnen Unternehmen schon Realität. Vielfach wird der „soziale Graph“ schon unentwegt gefüttert, ohne dass Auswertungen erfolgen: Mit jeder E-Mail, mit jedem Chat, mit jedem Tweet und jedem Like wird der Graph um eine Beziehung zwischen Kollegen ergänzt. Und erste Softwareprodukte kommen auf den Markt, um persönliche Stellungen und soziale Beziehungen in diesem Graphen zu analysieren.

Systeme wie „Workplace Analytics“ von Microsoft oder „Organisational Analytics“ von IBM haben dieses Potenzial.  Darauf weisen die Studienautoren, der Informatiker Prof. Dr. Heinz-Peter Höller und der Jurist Prof. Dr. Peter Wedde hin.

Mitarbeiter „aushorchen“ via Analyse

Die Professoren von der Hochschule Schmalkalden beziehungsweise der Frankfurt University of Applied Sciences warnen: Solche Methoden könnten vom Management künftig verstärkt genutzt werden, „um in die Belegschaft hineinzuhorchen“. In einem fiktiven, aber unter rein technischen Gesichtspunkten realistischen Szenario, stellen sie die Möglichkeit in den Raum, dass Arbeitgeber, die Entlassungen planen, sich an den Ergebnissen solcher Analysen orientieren: Wer nicht hinreichend vernetzt ist, riskiert berufliche Nachteile oder sogar eine Kündigung.

Damit es nicht so weit kommt, seien neben der Politik die Betriebsräte gefordert, Arbeitgebern genau auf die Finger zu sehen, wenn es um das Sammeln und Auswerten von Daten mit „sozialen Graphen“ geht. Rechtlich sind derartigen Formen der Vorratsdatenspeicherung zwar relativ enge Grenzen gezogen. Das geltende Recht müsse aber auch effektiv durchgesetzt werden, so Höller und Wedde.

Auswertungen der Hans-Böckler-Stiftung zeigen, dass Betriebsvereinbarungen zu Datennutzung und -schutz längst einen Schwerpunkt der Betriebsratsarbeit bilden. Doch nur knapp die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland hat einen Betriebsrat an ihrer Seite – obwohl in jedem Betrieb mit mindestens fünf Beschäftigten eine Arbeitnehmervertretung gegründet werden kann. Zudem sei es notwendig, die Mitbestimmungsrechte auszubauen, betonen die beiden Wissenschaftler. Sie empfehlen die Schaffung eines neuen Mitbestimmungsrechts zum Datenschutz, da vorhandene Mitbestimmungsrechte dieses Thema bisher nicht direkt beinhalten.

*Heinz-Peter Höller, Peter Wedde: Die Vermessung der Belegschaft, Mitbestimmungsreport Nr. 10, Januar 2018. Download.

Studie: Mitarbeiter fürchten sich nicht vor Maschinen-Kollegen

Pega-Future of WorkPegasystems, Anbieter von strategischen Software-Lösungen für Vertrieb, Marketing, Service und Operations, hat in einer neuen weltweiten Untersuchung 845 Führungskräfte nach ihren Ansichten über die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung für den Arbeitsplatz der Zukunft gefragt. An der Untersuchung nahmen leitende Angestellte aus unterschiedlichen Wirtschaftssektoren teil, so Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Fertigungsindustrie, Telekommunikation und Medien, Öffentlicher Sektor und Einzelhandel.

Arbeitsplätze durch intelligente Maschinen ersetzt ?

Entgegen der weit verbreiteten Auffassung, der zufolge Menschen besorgt sind, dass ihre Arbeitsplätze durch intelligente Maschinen ersetzt werden, sind 88 Prozent der Befragten mit der Einführung von Maschinen als Kollegen am Arbeitsplatz zufrieden. Tatsächlich erwarten mehr als zwei Drittel (69%), dass der Begriff „Arbeitskraft“ (Workforce) in Zukunft auch intelligente Maschinen umfassen wird, die mit den menschlichen Mitarbeitern, die sie steuern, zusammenarbeiten. Obwohl 70 Prozent angeben, dass KI innerhalb von 20 Jahren hauptsächlich menschliche Arbeitskräfte in administrativen Rollen ersetzen wird, sagen 69 Prozent, dass die Automatisierung ehemals manueller Prozesse es ermöglichen würde, diese in andere Bereiche des Geschäfts zu verlagern.

Vorteile einer Zusammenarbeit von Menschen mit intelligenten Maschinen

Die Studie zeigt eine Reihe von Vorteilen einer Zusammenarbeit von Menschen mit intelligenten Maschinen. 69 Prozent meinen, dass die Automatisierung von früher manuell ausgeführten Prozessen es Mitarbeitern ermöglichen wird, abwechslungsreichere und anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen. Dies könnte besonders für Mitarbeiter im Kundenkontakt gelten, die nach Meinung der Befragten Routineaufgaben an intelligente Maschinen übergeben könnten. 64% der Befragten erklären, KI werde die Selbstständigkeit von Mitarbeitern erhöhen.

Die Studie unterstreicht, dass Menschen weiterhin eine wichtige Rolle in Jobs spielen werden, die emotionale Intelligenz, Urteilsvermögen und kulturelles Verständnis erfordern. So erwarten nur 41Prozent, dass Künstliche Intelligenz menschliche Mitarbeiter in Aufgaben mit Kundenkontakt ersetzen kann, während 77 Prozent meinen, dass es innerhalb der nächsten fünf Jahre zum Standard wird, dass KI eingesetzt wird, um den Kundenservice-Mitarbeitern Next-Best-Actions vorzuschlagen.

Trotzdem macht die Studie auch deutlich, dass die Menschen die Kontrolle über intelligente Systeme behalten wollen. 79 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich mit einer intelligenten Maschine, die sie kontrolliert, nicht wohlfühlen würden: Interessanterweise gaben 78 Prozent an, es wäre ihnen in diesem Fall angenehmer, wenn es vollständige Transparenz und Nachprüfbarkeit der entsprechenden Entscheidungen geben würde.

Vertrauensfrage: Wie viel Datensicherheit kann Gerätekontrolle bieten?

blitzeIn der zunehmend digitalisierten und vernetzten Wirtschaft sind flexible Arbeitsmodelle längst ein fester Bestandteil. Der zeitlich und örtlich unbegrenzte Zugriff auf Unternehmensdaten und -anwendungen vereinfacht Unternehmensprozesse und gibt den Mitarbeitern mehr Gestaltungsspielraum in der Organisation ihrer Arbeitsabläufe. Um dabei die Sicherheit von Unternehmensdaten zu gewährleisten, bestimmt seit Jahren das Konzept der „trusted devices“ – vertrauenswürdigen Geräte – die Sicherheitsstrategie von Unternehmen.

Organisationen weltweit, darunter Regierungsbehörden und Banken, operieren auf Basis dieses Ansatzes. Jedoch gerät dieser im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung und Mobilität zunehmend an seine Grenzen.

Sichere Geräte = sichere Daten?

Einfach ausgedrückt gilt die Einstufung „vertrauenswürdig“ für Geräte, die den Unternehmen bekannt sind, die bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen und über die die Unternehmens-IT ein gewisses Maß an Kontrolle hat. Typischerweise sind diese Geräte mit einem Software-Agenten ausgestattet, der den Datenverkehr an das Unternehmensnetzwerk weiterleitet, so dass grundlegende Sicherheitsüberprüfungen wie ein Zugangscode und ein Check des aktuellen Betriebssystems durchgeführt werden können.

Sobald diese Prüfungen erfolgt sind, erhält ein vertrauenswürdiges Gerät in der Regel uneingeschränkten Netzwerkzugriff, so dass der Benutzer alle Informationen abrufen kann, die er benötigt, um aus der Ferne arbeiten zu können. In der Regel bedeutet dies, dass ein VPN-Tunnel zum Firmennetzwerk geöffnet wird, der den Nutzern einen ungehinderten Dienstzugang ermöglicht.

Unter IT-Managern haben sich vor allem die Apple-Geräte den Ruf erworben, einfacher zu verwalten und auf Grund der abgeschlossenen Plattform sicherer zu sein. Zwar sind die heutigen Mobilplattformen meist viel sicherer als Legacy-Lösungen, doch alle – auch Apple – sind weiterhin anfällig für Datenverlust, beispielsweise durch gezielte Cyber-Angriffe oder direkt durch Verlust oder Diebstahl des Geräts.

Um angesichts derartiger Risiken die Datensicherheit gewährleisten zu können, setzen Unternehmen auf eine verstärkte Kontrolle der Mobilgeräte. Im Zuge dessen kommen Mobile Device Management (MDM)- oder Mobile Application Management (MAM)-Lösungen zum Einsatz. Diese installieren Agenten auf den Mobilgeräten und ermöglichen der IT-Abteilung die umfassende Kontrolle derselben. Alle Aktivitäten werden dann durch das Unternehmensnetzwerk geleitet, Kontrollfunktionen wie Kennwortschutz, Fernlöschung von Daten sowie Beschränkungen bei unsicheren Netzwerkverbindungen werden von der IT-Abteilung über eine zentrale Plattform ausgeübt. So ist diese in der Lage, die Unternehmensdaten im Blick zu behalten und notfalls schnell reagieren zu können.

Vertrauen ist gut – doch ist Kontrolle wirklich besser?

Autor: Mike Schuricht ist VP Product Management bei Bitglass, einem weltweit tätigem Anbieter einer Cloud-Access-Security-Broker-Lösung sowie von agentenloser Mobilsicherheit mit Sitz im Silicon Valley. Die Lösungen des Unternehmens ermöglichen durchgängige Datensicherheit, von der Cloud zu dem Gerät.

Autor: Mike Schuricht ist VP Product Management bei Bitglass, einem weltweit tätigem Anbieter einer Cloud-Access-Security-Broker-Lösung sowie von agentenloser Mobilsicherheit mit Sitz im Silicon Valley. Die Lösungen des Unternehmens ermöglichen durchgängige Datensicherheit, von der Cloud zu dem Gerät.

Was eine weitreichende Kontrolle über die Unternehmensdaten bietet, bringt langfristig jedoch auch Schwierigkeiten mit sich: Sowohl die Einrichtung als auch die Pflege von MDM/MAM-Software ist mit einigem logistischen Aufwand verbunden. Je nach Unternehmensgröße müssen IT-Teams die Software auf ein paar Dutzend bis hin zu mehreren tausend Geräten verwalten und sicherstellen, dass die Agenten regelmäßig aktualisiert werden und alles korrekt funktioniert.

Paradoxerweise führt die umfassende Kontrolle wiederum zu einem Vertrauensverlust – und zwar auf Seiten der Mitarbeiter. Durch die mobilen Agenten sind für das Unternehmen theoretisch sämtliche Aktivitäten der Mitarbeiter nachvollziehbar. Dies ist besonders heikel, wenn Mitarbeiter ihre privaten Geräte für die berufliche Nutzung zur Verfügung stellen. Private Bankgeschäfte, Aktivitäten in sozialen Netzwerken und jede Menge persönlicher Informationen werden neben Unternehmensdaten ebenfalls per Proxy über das Unternehmensnetzwerk übertragen.

Derartige Fälle werfen zudem auch Fragen des innerbetrieblichen Datenschutzes auf. Die meisten Mitarbeiter sind nicht glücklich darüber, dass die Unternehmens-IT Einblick in ihre Daten erhält. Eine von Bitglass durchgeführte Umfrage ergab, dass nur 44 Prozent der befragten Angestellten mit MDM- oder MAM-Software auf ihrem privaten Telefon einverstanden wären. In derselben Umfrage gaben mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten an, dass sie grundsätzlich bereit wären, ihre privaten Mobilgeräte auch für die berufliche Nutzung bereitzustellen, sofern ihr Arbeitgeber die Möglichkeit hätte, Unternehmensdaten zu schützen, ohne die Fähigkeit zu besitzen, ihre persönlichen Daten einzusehen, zu ändern oder zu löschen.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Die Unternehmen erhöhen mit MDM-Lösungen die Kontrolle und sichern sich weitreichende Zugriffsrechte, um Geräte nach ihren Maßstäben „vertrauenswürdig“ zu machen. Dies erfolgt jedoch auf Kosten des Vertrauens der Mitarbeiter, und unter Umständen auch zu Lasten der Sicherheit, sofern sie die Kontrollmechanismen durch MDM umgehen sollten.

Vertrauenskrise? Auf ins Datenzeitalter

Es zeichnet sich ab, dass es für Unternehmen langfristig eine Herausforderung darstellen wird, Vertrauen, Gerätekontrolle und Datensicherheit optimal miteinander in Einklang zu bringen. Gleichzeitig gewinnt mit der fortschreitenden Digitalisierung die Rolle von Daten immer mehr an Bedeutung. Als Anzeichen dieses sich vollziehenden Wandels können nicht zuletzt die großen Datendiebstähle in jüngster Vergangenheit sowie eine verstärkt auf Datenschutz abzielende Gesetzgebung angesehen werden.

Dabei sei erwähnt, dass in der IT die Sicherung von Geräten zum Schutz der darauf befindlichen Daten lange Zeit der einzig sinnvolle Ansatz war. Jedoch wird zunehmend deutlich, dass vertrauenswürdige Geräte nur schwer mit dem Begriff “sicher” gleich gesetzt werden können. Kein Gerät ist vor Datenverlust gefeit. Für Unternehmen ist es daher an der Zeit, Daten in den Mittelpunkt ihrer IT-Sicherheitsstrategie zu rücken und ausgehend davon entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

So nehmen Hacker privilegierte Benutzerkonten ins Visier

Privilegierte Benutzerkonten spielen bei Cyber-Attacken eine Schlüsselrolle. Gelingt es Hackern, die Kontrolle über solche Konten zu gewinnen, können sie hochsensible Informationen stehlen, Sicherheitsmechanismen aushebeln oder geschäftskritische Prozesse, Systeme und Anwendungen manipulieren. Aus diesem Grund setzen sie alles daran, in den Besitz der Zugangsdaten für privilegierte Benutzerkonten zu gelangen. CyberArk erläutert die sechs häufigsten Methoden, die sie dabei anwenden.

Keystroke Logging

Hierbei werden mit Hilfe einer eingeschleusten Schadsoftware die Eingaben eines Benutzers an der Tastatur protokolliert. Ein Keylogger kann entweder sämtliche Daten aufzeichnen oder gezielt auf bestimmte Eingaben warten.

Brute-Force-Attacken

Bei dieser Methode versuchen Hacker Kennwörter zu erraten, indem sie mit Unterstützung einer speziellen Software einfach sämtliche mögliche Kombinationen durchprobieren. Je kürzer und einfacher die Kennwörter sind, und je seltener sie geändert werden, desto höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Memory Scraping

Eine Malware zapft den Arbeitsspeicher von PCs an und sucht dort nach Zugangsdaten. Das können Kennwörter sein, die im Klartext gespeichert sind, oder Hashes in Windows-Umgebungen, die sich für Pass-the-Hash-Attacken nutzen lassen.

Passwort-Spreadsheets

Viele Unternehmen halten ihre Passwörter nach wie vor in zentralen Tabellen vor. Das macht sie zu einem besonders lohnenden Ziel für Cyber-Kriminelle.

Social-Engineering

Hierbei geben sich Hacker, etwa in E-Mails, täuschend echt als Bekannte oder Kollegen aus. Auf diesem Weg versuchen sie, ihre Opfer zur freiwilligen Preisgabe von Zugangsdaten zu bewegen.

Hart-kodierte Zugangsdaten

Häufig suchen Cyber-Kriminelle auch nach Passwörtern oder SSH-Keys, die sich in den Programmiercodes von Anwendungen, in Scripts oder in Konfigurationsfiles befinden. Sie ermöglichen weitreichende Zugriffe, werden aber häufig jahrelang nicht geändert.

„Den meisten Unternehmen ist inzwischen bewusst, dass privilegierte Zugangsdaten bei Cyber-Attacken die entscheidende Rolle spielen. Dennoch werden sie häufig nicht ausreichend geschützt“, sagt Michael Kleist, Regional Director DACH bei CyberArk in Düsseldorf.

So halten viele Unternehmen nach Erfahrung des Experten ihre Kennwörter in Spreadsheets vor, ändern die Zugangsdaten viel zu selten, oder räumen den Usern oft unnötigerweise volle Administrations-Rechte auf PCs und Servern ein. Darüber hinaus sind die herkömmlichen IT-Security-Maßnahmen gegen moderne Cyber-Angriffe häufig machtlos. Das Eindringen von Schadsoftware, die dem Ausspionieren von Zugangsdaten dient, kann durch Perimeter-Absicherung oft nicht verhindert werden.

Terminhinweis: MPE-Special am 17.11.2017 in München – denn Vernetzung geht über das Netz hinaus

 

Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein (MPE) vernetzt - online wie offline.

Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein (MPE) vernetzt – online wie offline. (Johanna Link (Foto), Pia Léonie Knoll (Produktion), Julia Weidner (Redakteurin Mode), Sabine Oberhuber (Make-up/Styling)

Am 17. November 2017 ist es wieder soweit – Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein (MPE) vernetzt beim MPE-Special Vorstände, Firmeninhaber, Geschäftsführer und ähnliche Entscheider.

Wilhelm-Peter und Alexander Ihle ((v.l.n.r.) werden auf dem nächsten MPE Event Business-Insights geben.

Wilhelm-Peter und Alexander Ihle ((v.l.n.r.) werden auf dem nächsten MPE Event Business-Insights geben.

Im Mittelpunkt des Event-Formates „MPE-Special“ steht ein Top-Speaker. Dazu gibt es Verköstigung und einen persönlichen Austausch – in schönen Räumlichkeiten.

Professor Randolf Rodenstock - ein gern gesehener gast auf den MPE Events.

Professor Randolf Rodenstock – ein gern gesehener Gast auf den MPE Events.

Dieses Mal dürfen die Teilnehmer auf einen Vortrag von Wilhelm-Peter Ihle, dem erfolgreichen Jungunternehmer der Landbäckerei Ihle gespannt sein. Er spricht über sein Unternehmen in 4. Generation. Durch die über 20 Jahre lange Freundschaft zwischen der bekannten Networkerin Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein und Wilhelm-Peter Ihle kam es zu dieser idealen Möglichkeit.

„Denn gerade der persönliche Kontakt ist mir wichtig, auch und ganz besonders in Zeiten des Internets“, sagte die Veranstalterin zu xethix. „Ihle hat sich so sehr vergrößert – und ich schätze die Familie Ihle ganz besonders, so dass ich mir sicher bin, dass dies ein mitreißender Abend mit einem anregenden Austausch wird.“

Dr. mult. Erich Lejeune  zeigte auf einem MPE Event, wie Begeisterung und Emotionen Berge versetzen können, auch und gerade beruflich.

Dr. mult. Erich Lejeune zeigte auf einem MPE Event, wie Begeisterung und Emotionen Berge versetzen können, auch und gerade beruflich.

Immer mehr Sponsoren kommen auf Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein zu, da auch sie die MPE-Events als wertvolle Plattform sehen. Die Rechtsanwaltskanzlei Wirsing Hass Zoller und die pmOne AG sind unter anderem die Unterstützer des diesjährigen MPE-Special.  Rückblickend auf die vergangenen vier Jahre MPE-Special war ein jeder Vortrag ein besonderes Highlight.

  • Den Einstieg machte Professor Randolf Rodenstock, mit welchem Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein seit einigen Jahren schon gemeinsam im Vorstand des Naturkundemuseums Bayern – jetzt mit dem Namen BIOTOPIA – ist.
  • Es folgte Dr. mult. Erich Lejeune, mit welchem Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein vor über zwei Jahren den exklusiven Personality Talk bei muenchen-tv führte.
  • So auch die Politik – der langjährige Kontakt der Organisatorin zu Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Ministerpräsident a.D. kam zu einem Vortrag Ende letzten Jahres.
  • Meist fand MPE-Special bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in München statt, da auch hier ein persönlicher Draht zu dem Direktor der Bank, Stefan Seyler, seit einigen Jahren besteht.
Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Ministerpräsident a.D, gab Einblicke in politische Hintergrund-Diskussionen.

Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Ministerpräsident a.D, gab Einblicke in politische Hintergrund-Diskussionen.

Bereits heute sind wir auf die weiteren Top-Speaker der MPE-Special Veranstaltungen in den nächsten Jahren gespannt.

Mehr zu den MPE-Events – www.mpe-poelnitz-egloffstein.com oder info@mpe-poelnitz-egloffstein.com

Neues Urteil zur Arbeitnehmerüberwachung: Was ist erlaubt?

Beitrag des Blogs „Isico“: Aus aktuellem Anlass weisen wir auf das neueste Urteil des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 27. Juli 2017 – 2 AZR 681/16) zur Arbeitnehmerüberwachung hin und rekapitulieren allgemeine Grundsätze zu dem Thema, da die Frage „Was darf ich eigentlich alles über meine Mitarbeiter tracken?“ immer wieder die Geschäftsführung verschiedener Unternehmen beschäftigt. … mehr

 

3 Tipps, die die Zusammenarbeit verbessern und fördern

Bildquelle: Shortel

Bildquelle: Shortel

Digitalisierung, verteilte Standorte, mobile Worker, Vertrauensarbeitszeit im Homeoffice uvm. verändern die Art und Weise der Zusammenarbeit. Immer häufiger entstehen neue Business-Ökosysteme als ökonomische Communitys auf Basis interagierender Unternehmen und Individuen, die Produkte für Kunden herstellen.

Laut aktueller Gartner-Studie gehören diesen bereits mehr als jedes zweite Unternehmen an. Global agierende Akteure arbeiten darin vernetzt zusammen, tauschen Informationen aus und erstellen so neuartige Produkte und Dienstleistungen. 3 Tipps von SER zeigen Ihnen, wie Unternehmen die neue Art der Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams fördern.

 Tipp 1: Schaffen Sie eine sichere Informationsbasis

Wer von effizienter Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitieren möchte, benötigt eine gemeinsame Informationsbasis in einer sicheren Arbeitsumgebung. Produktion und Information müssen in Einklang gebracht werden. Der Informationszugang sollte für alle Beteiligten orts- und zeitunabhängig möglich sein, am besten über alle Endgeräte und Browser hinweg, jedoch ohne auf Kosten der Sicherheit zu gehen!

Wer jetzt an Filesharing-Lösungen aus der Cloud denkt, liegt falsch. Denn hier unterliegen die Informationen oft nicht der Hoheit des eigenen Unternehmens und bieten Einfallstore für Cyberangriffe und Co.

Vielmehr eignen sich geschützte virtuelle Projekträume als Alternative, in denen Projektmitglieder Informationen sicher austauschen. Damit schaffen Unternehmen die Voraussetzung, dass alle relevanten Informationen in ihrer aktuellen Form genau in dem Projektkontext bereitstehen, in dem sie benötigt werden.

Tipp 2: Binden Sie externe Projektteilnehmer in Ihre Prozesse ein

Effiziente Teamarbeit endet nicht an Abteilungs- oder Unternehmensgrenzen. Vielmehr erfordert sie, dass sich Partner oder Dienstleister mit ihrem Know-how in wichtige Projekte einbringen. So zum Beispiel im Rahmen von Anlagenbauprojekten, in denen sie relevante Freigaben für Bauzeichnungen geben, oder wichtige Gutachten oder Materialprüfungsdokumente vor Baubeginn bereitstellen. Mit virtuellen Projekträumen lassen sich externe Akteure einfach und sicher in jene Projektprozesse integrieren. Wichtig dabei ist ein sicheres Berechtigungskonzept, mit dem Unternehmen steuern können, wer Zugang in die geschützten virtuellen Räume erhält und wer welche Informationen – auch temporär – einsehen und bearbeiten darf.

Tipp 3: Sorgen Sie für reibungslose Abläufe

Projekterfolg definiert sich u.a. dadurch, dass Teams ihre Projekte im dafür anberaumten Zeitraum abschließen. Das gelingt nicht, wenn Prozesse ins Stocken geraten und Entscheidungen z.B. aufgrund fehlender bzw. veralteter Informationslage fallen.

Mit virtuellen Projekträumen schließen Unternehmen diese Szenarien von vorneherein aus. Projektmitglieder arbeiten stets mit aktuellen Informationen. Sie können sich automatisiert über Vorgänge, neu hinzugekommen oder geänderte Dokumente, erreichte Meilensteine, wichtige Fristen und Termine benachrichtigen lassen. So bleiben sie innerhalb des Projekts immer „up to date“ und können die nächsten Projektschritte ohne Verzögerung in die Wege leiten.

Digital Leadership: Warum Mitarbeiter ein digitales Mindset brauchen

Studium mit Auszeichnung, Sprachkompetenz, Teamorientierung und Ehrgeiz. Bei der Personalauswahl legten Konzerne viele Jahre lang Parameter wie diese an neue Mitarbeiter an. Sie haben ihre Gültigkeit heute nicht verloren. Allein sie reichen nicht mehr aus. Die Digitalisierung der Arbeitswelt und die Transformation der Geschäftsmodelle hat auch die Veränderung der Arbeitsmodelle beschleunigt. Gleichzeitig wandelt sich der Anspruch an die Arbeitskräfte der Zukunft, berichtet „t3n“. … mehr

 

 

forcont: Warum man sich mit dem Thema Digitalisierung und Mobilität auseinandersetzen sollte

DigitaleTransformation_Fotolia_©apinan

DigitaleTransformation_Fotolia_©apinan

Digitalisierung und Mobilität – macht doch schon jeder. Stimmt das wirklich? Und was genau passiert in mittelständischen Unternehmen in dieser Richtung? Klar ist, dass sich die Geschäftskommunikation im Wandel befindet: Im digitalen Zeitalter verschwinden unter anderem immer mehr die Grenzen zwischen Dokumenten und Daten.

Was der Mittelstand bezüglich der digitalen Transformation von Geschäftsprozessen aber tatsächlich denkt – und was er bereits tut –, machen Statements von Teilnehmern der forconference 2017 deutlich.

Das Softwarehaus forcont, Spezialist für Enterprise Content Management (ECM), hat diese bei seiner letzten Fach- und Anwenderkonferenz befragt und ihre Äußerungen in einem Video zusammengestellt.

Digitalisierung und Mobilität gehören zusammen

 Die Meinungen der forconference-Teilnehmer zeigen auf, warum man Digitalisierung und Mobilität im selben Atemzug nennen muss. Denn der Wunsch nach mobilem Zugriff und flexiblen Prozessen ist nicht selten der eigentliche Treiber für die Digitalisierung im Unternehmen. Deutlich wird aber auch: Digitalisierung ist kein Selbstläufer.

Ein pragmatischer Ansatz, der das Machbare im Auge behält und Anwender durch Quick Wins überzeugt – etwa in Gestalt digitaler Akten statt abgehefteter Papierbogen –, hat es oft leichter, der Digitalisierung im Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen.

Ein aussichtsreicher, aber oft noch unterschätzter Ausgangspunkt für eine Digitalisierungs-strategie im Unternehmen besteht in einem modernen, cloudbasierten Dokumentenmanagementsystem (DMS). Damit lassen sich alle relevanten Unternehmensunterlagen – von Verträgen über Personalakten bis hin zu Projektdokumenten – digital und somit auch mobil verwalten.

Durch Mobilität zur Digitalisierung

Größere Mobilität und Flexibilität stellen in vielen Unternehmen heute wesentliche Gründe dafür dar, warum sich Stakeholder von Digitalisierungsschritten überzeugen lassen, seien es die Management-Ebene, Mitarbeiter oder Kunden. Ebenso wie Kunden heute oft nach einer Digital User Experience verlangen, die mobil, einfach und sicher ist, legen auch immer mehr Mitarbeiter Wert auf einen Digital Workplace, an dem ihnen digitale Prozesse flexibel und in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Darum sind Cloud-Dienste und -Plattformen ein zentraler Baustein moderner ECM-Strategien. Madlen Paul, Projektleiterin und Key Account Managerin bei Apleona GmbH (früher Bilfinger Real Estate), formuliert dies im Video beispielsweise so: „Ich persönlich habe einen Mehrwert daraus, weil ich wesentlich flexibler in meiner Arbeit bin. (…) iPad oder Laptop in die Tasche gepackt und los geht’s, auf Dienstreise oder wo auch immer hin.“

Kein Wandel ohne Widerstand

Die Teilnehmerstimmen vermitteln aber auch, dass Digitalisierung nicht immer von heute auf morgen Früchte trägt. Keynote-Speaker Dr. Carlo Velten, Senior Analyst und CEO von Crisp Research , sagt dazu: „Das Management sollte nicht erwarten, dass man innerhalb von drei Monaten das ganze Unternehmen umgebaut hat, dass man doppelt so viel Umsatz macht.“ Vielmehr sei es wichtig, sich realistische Ziele zu stecken, „vielleicht auch bestimmte einfache und sehr pragmatische Dinge anzugehen. Und deswegen ist das Thema Dokumentenmanagement natürlich ein ganz wichtiges: Überall dort, wo ich mit vertretbarem Aufwand Papier umwandeln kann in digitale Formate und digitale Akten, ist das, wie man so schön sagt, eine low-hanging fruit.“

Und wenn man es dann noch schaffe, diese Dinge auch in die Geschäftsprozesse mobil einzubinden, sodass sie vor Ort immer auf den gängigen mobilen Endgeräten, ob Laptop oder Tablet, zur Verfügung stehen, dann, so Dr. Velten, sei auch die Akzeptanz bei den Usern meist sehr hoch.

„So arbeitet Deutschland-Umfrage“ zeigt: Arbeitsklima und -kultur wichtiger als Gehalt

So arbeitet Deutschland. Copyright SThree

So arbeitet Deutschland. Copyright SThree

Gut ein Viertel der Berufstätigen in Deutschland findet, dass ihr Team nicht vielfältig ist. Das ist ein Ergebnis der Umfragereihe So arbeitet Deutschland der Personalberatung SThree, bei der Festangestellte und Freelancer nach verschiedenen Aspekten der aktuellen Arbeitswelt sowie ihren Wünschen befragt wurden.

Die Antworten der mehr als 1.000 Teilnehmer zeigen, dass Vielfalt in Unternehmen nicht nur zu wenig gelebt wird – gemischte Teams sind oft auch gar nicht erwünscht. Zudem sind die Unternehmenskultur und das private Glück den Befragten wichtiger als Geld und Erfolg. Es stellt sich die Frage: Ist New Work in Deutschland schon in der Realität angekommen – und wollen die Menschen in Deutschland überhaupt so arbeiten?

Diversity in Unternehmen – Wunsch oder Wirklichkeit?

Obwohl die Gesellschaft in Deutschland immer vielfältiger wird, spiegelt sich diese Entwicklung noch nicht in der Arbeitswelt wider. Frauen und Männer, Junge und Alte, Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen – ist die Arbeitswelt in Deutschland bereits so bunt wie die Gesellschaft? Die aktuelle Umfrage von SThree zeigt, dass 24 Prozent aller Befragten ihr Team nicht für vielfältig halten. Zudem sind Belegschaften mit Mitarbeitern verschiedener Religionen (22 Prozent) und die Inklusion von Menschen mit körperlichen Einschränkungen (12 Prozent) eher selten. Gut aufgestellt sind Unternehmen hingegen hinsichtlich Geschlecht (49 Prozent), Herkunft (47 Prozent) und Alter (32 Prozent).

Gleich und gleich gesellt sich gern

Die Wunscharbeitswelt der Befragten ist ähnlich homogen: 38 Prozent der Befragten wollen grundsätzlich nicht in vielfältigen Teams arbeiten. „Es ist überraschend, dass mehr als ein Drittel gemischten Teams kritisch gegenübersteht. Dabei bedeuten diese eine Vielfalt an Talenten, weil unterschiedliche Denk- und Herangehensweisen aufeinandertreffen. So entstehen produktive Gruppen, die kreativ und innovativ arbeiten“, so Luuk Houtepen, Director Business Development bei SThree. „Für Unternehmen lohnt es sich, auf Diversity zu setzen, denn dies bietet in einem internationalen Arbeitsumfeld einen strategischen Wettbewerbsvorteil durch einen vielfältigeren Kundenstamm, Austausch von Erfahrungen, interkulturelles Know-how und Sprachkenntnisse.“

Dabei ist Diversity nicht gleich Diversity: Während immerhin 20 Prozent mehr Vielfalt hinsichtlich Geschlecht und Alter begrüßen würden, finden Diversity-Kriterien wie Herkunft (16 Prozent) und körperliche Einschränkungen (5 Prozent) nur wenige Fürsprecher.

Vielfalt muss gelebt werden

Oft scheitert es bereits bei der Umsetzung des Diversity-Gedankens. 42 Prozent geben an, dass sie keine Diversity-Maßnahmen bewusst im Unternehmen wahrnehmen. Dabei erklären 21 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer, dass sie gerne die Kultur ihrer Kollegen kennenlernen würden. Auch der Bewerbungsprozess selbst bietet Optimierungspotenzial: Die zielgerichtete Ansprache und Priorisierung bisher wenig repräsentierter Personengruppen landet mit 19 Prozent auf Platz zwei.

Die Möglichkeiten, Diversity-Maßnahmen umzusetzen, sind vielfältig und reichen von anonymen Bewerbungen über eine mehrsprachige Unternehmenskommunikation bis zu gemeinsamen kulturellen Festen. „Diversity-Management darf in den Unternehmen kein Buzzword bleiben. Vielfalt muss gelebt werden“, so Luuk Houtepen. „Voraussetzung dafür ist eine positive und integrative Arbeitsumgebung, die durch Chancengleichheit und Anerkennung von Unterschieden geprägt ist. Das leben wir nicht nur selbst, sondern unterstützen auch Unternehmen dabei, Projekte zum Thema Vielfalt zu entwickeln.“

Lieber glücklich als erfolgreich

Egal ob Berufseinsteiger oder Führungskraft, Festangestellter oder Freelancer: Für 87 Prozent ist privates Glück wichtiger als beruflicher Erfolg. Es wird mehr Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance gelegt, die Zeit für Familie, Freunde und Hobbys lässt, als auf die nächste Karrierestufe.

Auch bei der Wahl des Arbeitgebers ist Geld nicht entscheidend, sondern der „Cultural Fit“. So geben 83 Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund des Gehalts nicht in einem Unternehmen arbeiten würden, in denen ihnen die Kultur nicht zusagt. „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass ein Bewerber nicht nur auf dem Papier passen soll, sondern auch die Vorstellung von Arbeitsweise und -kultur übereinstimmen müssen. Es geht bei einer erfolgreichen Stellenbesetzung um mehr, als nur Fachkenntnisse und Stellenprofil abzugleichen – Unternehmen und Mitarbeiter müssen einfach zueinander passen“, findet Luuk Houtepen.

Geld ist nicht alles

Die neue Arbeitswelt ist nicht nur von technischen Entwicklungen wie der Digitalisierung geprägt, sondern auch von einer veränderten Einstellung zur Arbeit. Diese wird nicht mehr nur als reines Mittel zum Gelderwerb gesehen, sondern muss weit mehr Ansprüche erfüllen: 96 Prozent der be-fragten Festangestellten und Freelancer würden ihren Job wechseln, um sich mit ihrer Arbeit selbst zu verwirklichen – 34 Prozent selbst bei niedrigerem Gehalt.

Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, wie stark die Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer gestiegen ist. Dabei gibt es Faktoren, die Mitarbeiter motivieren und damit auch langfristig binden: Zu den Top drei Motivatoren zählen Beförderung/Gehalt (30 Prozent), flexible Arbeitszeiten und -orte (22 Prozent) und spannende Aufgaben (21 Prozent). „Diese Wünsche der Arbeitnehmer spiegeln sehr gut das wider, was die Arbeitswelt 4.0 auszeichnet: Die Menschen wollen entscheiden, wann und wo sie arbeiten sowie herausfordernde und interessante Tätigkeiten ausführen. Dass auch das Gehalt stimmen muss, ist klar. Mitarbeiter wünschen sich Wertschätzung – und ein faires Gehalt ist dafür die Grundvoraussetzung“, sagt Luuk Houtepen.

Ein Whitepaper zu den Ergebnissen gibt es online.

 

 

Darf das Jobcenter direkt beim Arbeitgeber Auskunft verlangen?

Im Rahmen der SGB II-Verfahren müssen Hilfeempfänger ihre gesamten Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenlegen und durch Belege, wie Kontoauszüge, Kundenfinanzstati, Gehaltsabrechnungen, Grundbuchauszüge usw. nachweisen. Diese Auskunfts- und Nachweispflicht wird häufig auch auf die Mitbewohner und Beziehungspartner der Hilfeempfänger ausgedehnt, selbst wenn sie selbst keine Leistungen vom Jobcenter erhalten, ist in den „Datenschutz-Notizen“ zu lesen. … mehr

 

 

Umfrage: Deutsche rechnen mit starkem Wandel der Arbeitswelt

Drei Viertel der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland glauben, dass sich unsere Arbeitswelt bis zum Jahr 2030 spürbar verändern wird. Das geht aus dem ZukunftsMonitor hervor, einer repräsentativen Umfrage, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beim Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid in Auftrag gegeben hat.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Menschen in Deutschland mit gemischten Gefühlen auf die Zukunft der Arbeit blicken. So erwarten 58 Prozent der Befragten, dass durch die bevorstehenden Veränderungen Jobs verloren gehen. 84 Prozent der Befragten denken, dass durch die Digitalisierung der Unterschied zwischen hohen und niedrigen Gehältern weiter zunimmt. Gleichzeitig können sich 73 Prozent vorstellen, dass in Zukunft die Technik hilft, Menschen mit Beeinträchtigungen besser an der Arbeitswelt teilhaben zu lassen. Außerdem gewinnt das lebenslange Lernen für die Befragten an Bedeutung: Neun von zehn sehen es als unerlässlich für beruflichen Erfolg an, sich fortwährend weiterzubilden.

 „Wir stehen vor einer großen Transformation“

„Wir stehen vor einer großen Transformation. Wir merken bereits jeden Tag, wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt ebenso wie unseren privaten Alltag verändert. Der ZukunftsMonitor zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger ein gutes Gespür für diese Veränderungen haben. Sie fragen sich aber auch, was der digitale Wandel für sie persönlich und ihre berufliche Entwicklung bedeutet“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

„Deutschland hat die besten Voraussetzungen, die Möglichkeiten der Digitalisierung für sich zu nutzen und den Wandel vorteilhaft zu gestalten. Über Chancen und Risiken wollen wir mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Deswegen machen wir die Zukunft der Arbeit auch zum Thema des Wissenschaftsjahres 2018 und diskutieren darüber beim BMBF-Bürgerdialog ZukunftsForum.“

Arbeit wird in den Augen der Befragten zunehmend mobil: Laut der Umfrage rechnen 58 Prozent damit, dass der Großteil der arbeitenden Bevölkerung im Jahr 2030 von zu Hause oder einem anderen Ort aus ihrem Job nachgehen. 80 Prozent können sich vorstellen, dass ein Großteil der Routine-Aufgaben dann nicht mehr von Menschen, sondern von Maschinen und Programmen erledigt werden. Beim Einfluss der Digitalisierung auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Meinungen geteilter, 52 Prozent erwarten positive Effekte, 41 Prozent glauben nicht daran.

Das BMBF fördert verschiedene Projekte auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution.

Für die Forschungsagenda Industrie 4.0 hat es Vorschläge von Experten aufgegriffen und Fördermittel in Höhe von über 470 Millionen Euro bewilligt und eingeplant. Soziale und technologische Innovationen mit Pilotcharakter am Arbeitsplatz und in den Betrieben fördert das BMBF vor allem mit seinem Programm „Zukunft der Arbeit“. Das Programm wird kofinanziert durch Mittel des Europäischen Sozialfond (ESF); diese eingerechnet fördert das BMBF die Arbeitsforschung mit rund 150 Millionen Euro von 2016 bis 2020. Mit „Berufsbildung 4.0″ fördert das BMBF verschiedene Maßnahmen zur frühzeitigen Ausrichtung der beruflichen Aus- und Weiterbildung auf die Digitalisierung der Wirtschaft.

„Wissen schaffen – Denken und Arbeiten in der Welt von morgen“ ist Thema des vierten BMBF-Bürgerdialogs. Seit Sommer 2015 führt das BMBF zu verschiedenen Zukunftsthemen jeweils eine repräsentative Befragung („ZukunftsMonitor“), einen Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten aus der Wissenschaft („ZukunftsTag“) sowie einen Bürgerdialog mit der Hausleitung des Ministeriums („ZukunftsNacht“) durch. Die nächste „ZukunftsNacht“ mit Bundesforschungsministerin Wanka findet am 29. März in Berlin statt. Die Ergebnisse des Bürgerdialogs berücksichtigt das BMBF bei der Entwicklung langfristiger Innovationsstrategien sowie in der Forschungs- und Projektförderung.

Der aktuelle ZukunftsMonitor beruht auf mehr als 1.000 persönlichen Interviews, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Januar im Auftrag des BMBF durchgeführt hat.

Mitarbeiter im Homeoffice: Droht die digitale Isolation?

dell_future-workWir stecken schon mitten in der Digitalen Transformation. Das Kommunizieren, die Geschäftsprozesse und Geschäfts­modelle verändern sich massiv. Natürlich ist davon auch die Arbeitswelt betroffen; vernetzte, selbstlernende Systeme sind in der Lage, Arbeitsprozesse umfassend zu automatisieren, so dass – anders als bei früheren Umwälzungen – der durch die Digitalisierung ausgelöste Wandel mehr oder weniger stark alle Branchen und alle Berufsgruppen betrifft. Auch hochqualifizierte Tätigkeiten wie die von Lehrern, Ärzten oder Anwälten sind davon nicht ausgenommen.

Auf dieser Grundlage entstehen auch neue Formen und Modelle des Arbeitens. In vielen Bereichen wird die Art und Weise, in der man bisher gearbeitet beziehungsweise einen Beruf ausgefüllt hat, zurückgedrängt und durch neue ersetzt.

Es gibt virtuelle Teams, die nur für bestimmte Projekte ad hoc zusammengestellt werden, und in „Smart Offices“ haben die Beschäftigten keine festen Plätze mehr, sondern „floaten“ durch ein volatiles Büro. Andere arbeiten im Homeoffice, wieder andere von unterwegs an wechselnden Einsatzorten, zum Beispiel in Hotels, an Flughäfen, manchmal auch in der freien Natur.

Im Zuge dieser Entwicklung sind „Remote-Arbeitsplätze“, also Arbeitsplätze außerhalb der Unternehmen, zwar noch lange nicht zum StandardArbeitsplatz geworden, aber doch zu einer etablierten und weit verbreiteten Form des Arbeitens.

Viele Beschäftige sehen keinen Sinn darin, täglich mehrere Stunden in Bahnen und Bussen oder auf verstopften Straßen zu verbringen, andere schätzen die Flexibilität des Homeoffice, weil man hier die Verteilung der Arbeitszeit zum Beispiel an familiäre „Nebenbedingungen“ anpassen kann, also etwa mittags die Kinder abholt, sich um Angehörige kümmert oder einfach nur mal mit dem Hund rausgeht.

Flexibilität ist nicht durch die Digitalisierung entstanden

Der Bedarf an derartiger Flexibilität ist nicht durch die Digitalisierung entstanden, denn viele Beschäftigte haben von solchen Freiräumen schon immer geträumt. Doch hat die Digitalisierung dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen: Die Computerisierung in den 80er- und 90er-Jah­ren hat die meisten Arbeitsprozesse auf IT umgestellt; die Digitalisierung integriert die Ressourcen der IT nun in das Internet und macht sie damit unabhängig von bestimmten Orten. So stehen die zentralen Unternehmensdaten und -anwendungen nun auch im Homeoffice oder im ICE zur Verfügung, und folglich kann man hier seiner Arbeit nachgehen. Das war bisher nicht so einfach möglich.

Diese neue Art zu arbeiten wirft eine Reihe von arbeitsrechtlichen und betriebsorganisatorischen Fragen auf: Wer muss zum Beispiel für die nötigen technischen Arbeitsmittel sorgen, welche Arbeitszeiten gelten, lassen sich Arbeit und Freizeit überhaupt noch sinnvoll auseinanderhalten, oder – vielleicht trivialer – wer haftet, wenn etwas passiert?

Ein anderer, bisher unterschätzter Aspekt betrifft die sozialpsychologische Ebene: Mitarbeiter an Remote-Arbeitsplätzen sind ja normalerweise nicht unmittelbar im Unternehmen anwesend und damit stehen Ihnen wichtige Kommunikations- und Interaktionskanäle des Unternehmens nicht zur Verfügung. Natürlich lassen sich die wesentlichen betrieblichen Informationen heute digital austauschen, das ist ja auch die Grundlage dieser Art des Arbeitens.

 „Flurfunk“ funktionieren nur in direkter Kommunikation

Aber die oft kaum weniger wichtigen informellen Beziehungen und Kontakte lassen sich digital nur sehr schwer abbilden. Das Gespräch mit Kollegen in der Teeküche, der direkte Austausch beim Mittagessen oder der „Flurfunk“ funktionieren eben nur in direkter Kommunikation, von Angesicht zu Angesicht – ein Lächeln oder ein Stirnrunzeln ist nun mal durch kein Smiley der Welt darstellbar. Natürlich laufen die Arbeitsprozesse auch ohne diese Dinge, aber doch anders. Kollegen im Homeoffice sind von dieser Ebene der Kommunikation zunächst einmal abgeschnitten – und nicht wenige fühlen sich dadurch tatsächlich ausgegrenzt und isoliert. Und es heißt ja ohnehin: richtig Karriere macht man nicht im Homeoffice.

Nicht ohne Grund wird neuerdings sogar beobachtet, dass die Zustimmung zu Arbeitsplätzen im Homeoffice rückläufig ist. Fürchten die Beschäftigten also die digitale Isolation? Und das ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, da die Unternehmen mehr und mehr ihre Vorbehalte gegen derartige neue Formen des Arbeitens aufgeben und auf Remote-Arbeits­plätze setzen, weil sie deren Produktivität und Flexibilität schätzen? Und es ist gerade in diesem Zusammenhang keineswegs egal, ob sich Mitarbeiter isoliert fühlen – Isolation heißt auch schwache Bindung, die betreffenden fühlen sich weniger „dazugehörig“ und sind früher oder später dann auch leichter auf dem Sprung. In einer Zeit, in der Unternehmen im Wettbewerb um die Köpfe stehen, ist das auch ein unternehmerisches Risiko.

In der Studie „Future Workforce“ haben Dell und Intel die Stellung der Mitarbeiter zu ihrer Arbeit vor dem Hintergrund der Digitalen Transformation untersucht. Auch hier haben die Beschäftigen der direkten Kommunikation am Arbeitsplatz eine sehr hohe Bedeutung zugemessen, und das gute Arbeitsklima hat für die meisten einen höheren Stellenwert als Karrierechancen und sogar als das Gehalt.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Im Fall einer drohenden digitalen Isolation gilt aber die alte Devise: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Mehr und mehr Unternehmen begreifen ja die Digitalisierung nicht bloß als technische Herausforderung, sondern haben verstanden, dass diese Entwicklung durch eine „Mission Mitarbeiter“ abgerundet werden muss, also durch die Neuausrichtung von Prozessen auf die Träger – „Owner“ – der Digitalen Transformation.

Vor diesem Hintergrund müssen die „Remote-Worker“, die Kollegen im Homeoffice und auf Achse, eben auch in die informellen Kommunikationsstrukturen eingebunden werden. Sie müssen nicht nur zu Arbeitstreffen ins Unternehmen eingeladen werden, sondern auch Gelegenheit erhalten, mit den Kollegen informell zu interagieren. Mit anderen Worten; man muss dafür sorgen, dass der Flurfunk auch diese Mitarbeiter erreicht; und zwar nicht nur anlässlich der Weihnachtsfeier.

Autorin Ute Riester ist Field Product Manager Client Solutions bei Dell Deutschland.