Schlagwort-Archiv: Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz: Politik muss Grenzen setzen: KI-Diskussion erinnert an die der ersten Atombombe

Die Diskussion um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) erinnert Dell-EMC-Chef Dinko Eror an die Kritik der ersten Atombombe. Er hält eine gesetzliche Regulierung für unabdingbar: Nicht alles, was technisch möglich ist, sollte auch erlaubt sein. Ein Bericht auf „CRN“. …mehr

 

 

„Beim Thema KI-Ethik reicht die Selbstverpflichtung der Industrie nicht aus“

Verständnis-Ethik-260x300Innovation ist wichtig, aber kein Selbstzweck, deshalb sollten sich Unternehmen und Wissenschaftler ethische Grenzen setzen. Notfalls müssen die Gesetzgeber nachhelfen, sagt Dinko Eror, Senior Vice President and Managing Director von Dell EMC in Deutschland.

Nicht alles, was technisch möglich ist, sollte auch erlaubt sein. Gerade im Umfeld der Künstlichen Intelligenz (KI) ist eine Diskussion entstanden, die stark an die Kritik der ersten Atombombe erinnert: Viele fürchten eine Entwicklung, die unumkehrbar ist und weitreichende Gefahren birgt.

Der Unternehmer Elon Musk etwa sieht in der KI „die größte Bedrohung für das Überleben der Menschheit“, und der in diesem Jahr verstorbene Physiker Stephen Hawking war bereits 2014 der Meinung, Menschen könnten aufgrund ihrer biologischen Limitierung mit KI nicht mithalten und würden am Ende „verdrängt“ werden. Eine Verselbstständigung der Technologie hatten Science-Fiction-Autoren schon Mitte des vergangenen Jahrhunderts thematisiert.

Eine solche Entwicklung hat eine besondere Tragweite, wenn Fehler entstehen. Amazons Gesichtserkennung etwa hat jüngst 28 Abgeordnete des US-Kongresses mit Häftlingen verwechselt. Überträgt man diese Fehlerquote von fünf Prozent auf die Ambitionen des US-Verteidigungsministeriums, werden ethische Zweifel schnell greifbar: Das Pentagon will unter anderem Drohnen und andere Waffen mit KI versehen, damit sie Ziele selbst identifizieren und „Entscheidungen selbst treffen“ können. Viele KI-Forscher betrachten solche Entwicklungen mit besonderer Skepsis – wenn nicht mit Abscheu; tausende von ihnen haben deshalb eine freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben, nicht an autonomen Waffensystemen zu forschen. Aber wie stehen die übrigen tausenden zu solchen Einsätzen?

Gefahr kommt auch aus einem ganz anderen Bereich: Mit KI, künstlichen neuronalen Netzen und erschreckend wenig Aufwand können mittlerweile mit sogar kostenlosen Apps täuschend echte Fake-Bilder und -Videos hergestellt werden. „Nicht auszudenken, was passiert, wenn durch ein Fake-Video eines Fake-Politikers ein Krieg entsteht“, gibt Dinko Eror zu bedenken.

Auch die Profilerstellung von beliebigen Internet- und Social-Media-Nutzern stellt für KI längst keine Hürde mehr dar. Die Technologie kann, in Verbindung mit der heutigen Rechenleistung, gigantische Datenmengen analysieren und etwa Muster erkennen. Unvergessen ist zum Beispiel die unerlaubte Auswertung der Daten zahlreicher Facebook- und Twitter-Profile durch Cambridge Analytica mit dem Ziel, die US-Wahlen 2016 zu beeinflussen – für viele der erste wirkliche Social-Media-Skandal.

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, die ethische Fragen aufwerfen – zudem dass die KI sich weiterentwickelt und jeden Tag schneller, leistungsfähiger und treffsicherer wird. Sogar IT-Unternehmen, die Vorreiter in Sachen KI, kommen deshalb mittlerweile ins Grübeln. Microsoft zum Beispiel betrachtet KI-basierte Gesichtserkennung als Bedrohung der fundamentalen Menschenrechte wie Privatsphäre und Meinungsfreiheit, so zumindest President Brad Smith in seinem Blog vor einigen Wochen.

Ist die Selbstverpflichtung von Industrie und Forschung also der richtige Weg, um ethische Innovationen – auch fernab von KI – sicherzustellen? „Nein. Die Wirtschaftsgeschichte hat gezeigt: Die Selbstverpflichtung von Industrie und Forschung führt nicht zu ethischen Innovationen“, erklärt Eror. „Sei es beim Dieselskandal, dem Rauchverbot, der Frauenquote oder der Nahrungsmitteltransparenz. Mögliche Absatzvorteile haben Unternehmen immer höher bewertet als ethisches Handeln. Ich bin mir sehr sicher, dass das auch in Zukunft so bleiben wird.“

Eine gesetzliche Regulierung ist deshalb unabdingbar. „Die angekündigte Strategie der Bundesregierung zur Künstlichen Intelligenz kommt zwar sehr spät, berücksichtigt aber Datenschutz und Informationssicherheit und betont an vielen Stellen die Notwendigkeit von ethischen Standards“, erklärt Eror, „das ist sehr zu begrüßen“. Auch die EU hat kürzlich ein KI-Maßnahmenpapier angekündigt, in dem ethische Rahmenbedingungen im Vordergrund stehen.

Die Frage bleibt, ob auch andere Regierungen ein Interesse daran haben, sich in diesem Sinne selbst einzuschränken. Die USA haben zwar bereits 2016 einen strategischen Forschungs- und Entwicklungsplan für KI vorgestellt und betonen dort sehr nachdrücklich das Thema „ethische KI“. Es bleibt aber offen, wie sie etwa ihre angekündigten aggressiven Verteidigungspläne darauf abstimmen wollen. China, ein Land, das nicht besonders zimperlich mit der Privatsphäre umgeht, wie die jüngste Maßnahme zur allgegenwärtigen Gesichtserkennung beweist, wird ethische Aspekte eher weniger in den Vordergrund stellen.

Seit vielen Jahren wird der Ruf nach einer neuen Wirtschaftsordnung laut. Sie soll, so die große Mehrheit der Deutschen, Turbokapitalismus und Wachstum um jeden Preis zugunsten von mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz ablösen. „Angesichts des rapiden Fortschritts der Technik und des potenziellen Missbrauchs der KI ist es an der Zeit, auch die Unternehmens¬ethik ganz oben auf die Agenda zu setzen“, findet Eror.

Studenten sehen Künstliche Intelligenz kritisch

Wenn sie ihnen dabei hilft, den Stau auf der A 5 zu umgehen oder die nächste S-Bahn zu erwischen, dann stehen deutsche Studierende Künstlicher Intelligenz (KI) durchaus positiv gegenüber. Laut einer Erhebung der Frankfurter Stellenbörse Univativ, deren Angebot auf Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger abzielt, glauben mit 53 Prozent mehr als die Hälfte von 800 Umfrageteilnehmern, dass das derzeit wohl spannendste Feld der Informatik ihnen das Leben erleichtert. Mit Blick auf den Einstieg ins Arbeitsleben können aber ebenfalls mehr als die Hälfte der befragten Studenten der neuen Technologie nicht so viel Gutes abgewinnen: 56 Prozent stehen ihrem dortigen Einsatz, etwa in Form von Robot Recruiting, kritisch gegenüber, so die „FAZ“. …mehr…

 

Abkommen gegen KI-Waffen

Technologiefirmen und Forscher haben sich zusammengeschlossen, und ein Abkommen gegen tödliche Waffensysteme mit Künstlicher Intelligenz unterzeichnet. Darin erklären sie, dass KI-Systeme auch im militärischen Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. allerdings sei es „eine dringende Notwendigkeit für Bürger, politische Entscheidungsträger und Anführer zwischen akzeptablen und nicht akzeptablen Anwendungen von KI zu unterscheiden“. Die Unterzeichner erklären, niemals einem Computer die Entscheidung über Leben und Tod zu übertragen. Zudem merken sie an, dass die Verbreitung derartiger Waffensysteme „eine gefährliche Destabilisierung für jedes Land und Individuum wäre“. Unterschrieben haben das Dokument unter anderem Tesla-CEO Elon Musk, die Co-Gründer von Googles DeepMind Shane Legg, Mustafa Suleyman und Demis Hassabis, Skype-Gründer Jaan Tallinn und zahlreiche renommierte KI-Forscher, berichtet „futurezone“. …more

 

 

Bundeswehr will mit KI Kriege vorhersagen

Ein Bericht in der „Süddeutschen“: Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken geht hervor, dass das Verteidigungsministerium künftig KI-Systeme einsetzen möchte, um große Datenmengen auszuwerten, und Kriege und Krisen vorhersagen zu können. Die Studie ‚IT-Unterstützung Krisenfrüherkennung‘ soll demnach „strukturierte und unstrukturierte Daten aus öffentlichen, offenen und als Verschlusssachen eingestufte Quellen berücksichtigen“. Ein Sprecher des Ministeriums erläutert, dass die Ergebnisse der KI-Auswertung weiterhin von Menschen geprüft werden sollen. Zur Analyse der Daten testet man aktuell Watson, die KI-Plattform von IBM, eine Software zum konkreten Vorhersagen der Krisen fehlt noch. …mehr

 

 

 

 

 

 

Künstliche Intelligenz: Maschine statt Mensch – sieht so die Zukunft von Marketing und Vertrieb aus?

Einige große Firmen bauen immer mehr Stellen im Marketing ab. Zalando kündigte beispielsweise im März an, rund 250 Marketer zu entlassen. Werbemails würden verstärkt von Algorithmen versendet. Ist die Zukunft von Marketing und Vertrieb wirklich gefährdet und gilt das auch für den B2B-Bereich? Das frägt sich „Marconomy“ … mehr

 

Bundestag setzt Enquete Künstliche Intelligenz ein – „Chance des Dialogs nutzen“ 

Oliver Süme ist Vorstandsvorsitzender von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Oliver Süme ist Vorstandsvorsitzender von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Der Bundestag hat die Einsetzung der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ beschlossen. Die Expertenkommission soll bis 2020 ethische Fragen zur künstlichen Intelligenz klären, außerdem will die Bundesregierung zeitnah eine KI-Strategie verabschieden.“

„Damit erkennt die Regierungskoalition den Stellenwert des Innovations-Themas KI an und bietet gleichzeitig ein Forum für die Diskussionen zu ethischen Fragestellungen in der Digitalisierung. Die Potenziale von KI für das Leben der Menschen, für die Entwicklung unseres Wohlstandes und die Gesellschaft als Ganzes – müssen in der Kommission angegangen werden. Wir begrüßen den Beschluss und hoffen, dass die neue Enquete-Kommission insbesondere die Chancen und Potenziale des technologischen Fortschritts erkennt, die Deutschland überhaupt erst zukunftsfähig und zur wirtschaftlichen Schlüsselbranche machen“, so sagt Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender von eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Bereits im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD die Bedeutung von KI betont und Schritte angekündigt, die Forschung auf diesem Gebiet zu fördern. „Wir wollen Deutschland zu einem weltweit führenden Standort bei der Erforschung von künstlicher Intelligenz machen“, lautet das ambitionierte Ziel.

„Wir sind schon spät dran. Bei dieser wichtigen Schlüsseltechnologie muss das Ziel Deutschlands Kernkompetenz sein, um international auf Augenhöhe im Bereich der Künstlichen Intelligenz mitzuspielen. Die Enquete-Kommission muss jetzt die Chance des offenen Dialogs nutzen: die Weichenstellung muss schnell erfolgen und erste Meilensteine schon in der laufenden Legislaturperiode erreicht werden“  so Süme.

Dem Bundestagsbeschluss gemäß soll die Enquete-Kommission ein Ort sein, an dem Politik gemeinsam mit Expertinnen und Experten eine der zentralen Debatten über die Zukunft der KI als Teil unserer digitalen Gesellschaft aufgreift, konkrete Vorschläge für die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger erarbeitet und damit neue Impulse für die Verwendung von KI in unserem Land setzt. Die Enquete-Kommission soll auf Basis ihrer Untersuchungsergebnisse den staatlichen Handlungsbedarf, national, auf europäischer Ebene und international benennen.

„Der digitale Wandel betrifft alle Wirtschaftsbereiche vom kleinen Unternehmen bis zum internationalen Großkonzern. Zur Sicherstellung der digitalen Leistungsfähigkeit Deutschlands braucht es unter anderem eine starke Rechenzentrums-Infrastruktur in Deutschland. Eine solche Infrastruktur bietet im Zusammenspiel mit Software-Schlüsseltechnologien die Basis für innovative, sichere und vertrauenswürdige Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Außerdem brauchen die Unternehmen dringend qualifizierte und gut ausgebildete Fachkräfte, dies gilt nicht ausschließlich für die Internetwirtschaft, sondern für alle Wirtschaftsbereiche“  so Süme.

 

Künstliche Intelligenz: Google-Kodex für ethischeren Einsatz von Algorithmen

Google-Chef Sundar Pichai hat Leitlinien für die Arbeit an und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz formuliert. Algorithmen sollen immer der Gesellschaft nützen, niemals Menschen verletzen oder diskriminieren. Auslöser des KI-Kodex ist vermutlich die Kritik von Google-Mitarbeitern am Projekt Maven, berichtet „areamobile“. … mehr

 

 

KI-Tool von Google sagt den Tod zuverlässig vorher

Google-Ingenieure haben ein neues KI-Tool entwickelt, mit dem sich eigenen Angaben nach genau vorhersagen lässt, ob ein ins Krankenhaus eingelieferter Patient innerhalb der nächsten 24 Stunden stirbt. Der neue Algorithmus nimmt die verfügbaren Daten verschiedener Krankenhäuser und Ärzte auf und führt damit selbst Berechnungen durch, schreibt „Pressetext“….mehr

 

 

Krankenhäuser zwischen Ethik und Effizienz: KI in der digitalen Medizin braucht natürliche Verantwortung

Die digitale Transformation erfasst alle Bereiche des Lebens – auch die Medizin. Doch wie soll sich eine digitalisierte Medizin im Spannungsverhältnis zwischen KI/AI und Ethik verhalten? Ein Beitrag in der „Computerwoche“ … mehr

 

Künstliche Intelligenz könnte Alzheimerkranken bald im Alltag assistieren

Die Assistenzprofessorin Deborah Sheets von der Universität Victoria sucht derzeit Freiwillige für ihre Studie, in der untersucht wird, wie KI-Software, zum Beispiel Amazons Alexa, Menschen mit Gedächtnisverlust und Demenzkranken im Alltag helfen kann. Auch der Aspekt Smart Home fällt in ihre Untersuchung, denn so würden sich Gefahrenquellen wie Strom und Herd steuern lassen. Das berichtet „Pressetext“. „Ich bin wirklich begeistert von den Möglichkeiten für Menschen mit Demenz. Für jemanden mit Demenz ist eine Stimme eine wichtige Stütze“, erklärt Sheets. Smarte Sprachassistenten sind mittlerweile in viele Haushalte eingezogen und erleichtern den Bewohnern in vielerlei Hinsicht den Alltag. …mehr

 

 

Alexa, Cortana & Co: Deutsche sind offen für Sprachassistenten, haben aber Angst um ihre Daten

Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home sind inzwischen im deutschen Markt angekommen. 90 Prozent der Deutschen haben bereits von Sprachassistenten gehört,  bei der Nutzung von Amazon Echo & Co. halten sich diese jedoch noch zurück: Lediglich 14 Prozent der Deutschen besitzen bereits einen Sprachassistenten. Das belegt eine repräsentative Studie, die Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg durchgeführt hat.

An dieser Zurückhaltung gegenüber Voice Assistant-Anwendungen scheint sich laut Umfrageergebnissen auch in naher Zukunft erst einmal nichts zu ändern: Nur ein Prozent der Deutschen hält es für realistisch, dass sich Sprachassistenten innerhalb des nächsten Jahres in der Gesellschaft durchsetzen werden. Jeder Siebte glaubt sogar, dass sich Amazon Alexa & Co. niemals flächendeckend etablieren können.

Ein Grund für diese Skepsis gegenüber Sprachassistenten ist den Studienergebnissen zufolge das Thema Datenschutz. Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) fühlen sich in Bezug auf Datenschutz bei Sprachassistenten unsicher. Umso erstaunlicher in diesem Zusammenhang: Ein Großteil der Deutschen steht der Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz und somit Technologien wie Sprachassistenten offen gegenüber.

Hier zeigt die Studie von nextMedia.Hamburg: 58 Prozent der Befragten können sich vorstellen, mit Künstlicher Intelligenz zu kommunizieren. Schon jetzt beurteilen 24 Prozent derjenigen Deutschen, die bereits einen Sprachassistenten besitzen, die Kommunikation als normal, ähnlich wie mit einem Menschen. 70 Prozent der Nutzer empfinden die Kommunikation noch als ungewohnt, glauben aber, dass diese in Zukunft alltäglich wird.

Die meisten Deutschen sind also offen für die Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz und Sprachassistenten. Bei jenen, die schon heute einen Sprachassistenten besitzen, sind besonders Service- und Newsangebote wie Wetter- und Verkehrsmeldungen beliebt. 70 Prozent der Befragten nutzen bereits derartige Angebote.

Auch für den Medienkonsum wie dem hören von Musik (58 Prozent) und für organisatorische Dinge (41 Prozent) erfüllen Sprachassistenten laut Umfrageergebnissen ihren Zweck. Weniger relevant sind Sprachassistenten hingegen für die Kommunikation (34 Prozent) und Smart-Home-Anwendungen (30 Prozent). Unschlüssig sind sich die Besitzer von Sprachassistenten jedoch in Bezug auf den konkreten Nutzen der Technologie: Während 47 Prozent keinen Nutzen zum jetzigen Zeitpunkt sehen, halten immerhin 53 Prozent Sprachassistenten für hilfreich.

Während Smart-Home-Dienste über Sprachassistenten heute noch wenig Anwendung finden, scheint hier in Zukunft viel Potenzial zu liegen: 44 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in Zukunft Sprachassistenten für Smart-Home-Anwendungen zu nutzen. Vor allem jüngere Nutzer (18 bis 39 Jahre) sehen darin eine sinnvolle Verwendung.

Ein wesentliches Potenzial von Sprachassistenten liegt darüber hinaus in Weiterbildungs-Angeboten: 49 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, Sprachassistenten z.B. zum Lernen von Fremdsprachen zu verwenden. Ein geringes Nutzungspotenzial von Amazon Alexa & Co. sehen Deutsche hingegen in Shopping-Dienstleistungen. Lediglich 15 Prozent möchten Sprachassistenten zukünftig für den Kauf von den Produkten und Waren nutzen, nur 9 Prozent hält die Buchung von Reisen und Hotels über Voice-Assistant-Anwendungen für sinnvoll.

Die Studie von nextMedia.Hamburg zeigt, dass Deutsche durchaus Interesse an Sprachassistenten und der Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz haben. Ein Großteil hält die Durchsetzung von Sprachassistenten jedoch erst in ein paar Jahren für realistisch und ist sich deren Nutzen zum jetzigen Zeitpunkt noch unschlüssig. Um zukünftig mehr Nutzer für Sprachassistenten zu gewinnen, erscheint es dabei zum einen sinnvoll, das Angebot an Diensten zu erweitern und die technischen Möglichkeiten zu verbessern. Zum anderen ist es notwendig, beim Thema Datenschutz mehr Transparenz und Vertrauen zu schaffen.

Diese repräsentative Studie wurde zwischen dem 31. Januar und 6. Februar 2018 und im Vorfeld des Voice Assistant Day der Hamburg Media School durchgeführt.

Künstliche Intelligenz: Im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt

Ein Bericht in „Futurezone“: Die Themen künstliche  Intelligenz und Robotik gehen Hand in Hand. In vielen popkulturellen Zukunftsvisionen agieren menschenähnliche Cyborgs – vom hilfsbereiten Mr. Data bis zu den rebellierenden Robotern aus Westworld.  … mehr

 

Weltverbesserer: Er entwickelt Leitlinien für künstliche Intelligenz

Klug, klüger, Berlin: In der Hauptstadt arbeiten Tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, Grundlegendes zu erklären und die Welt zu verbessern. Jede Woche stellen wir eine oder einen von ihnen vor. Diesmal: Rechtswissenschaftler Christian Djeffal (34) vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin, ist in der „Berliner Zeitung“ zu lesen. .. mehr