Schlagwort-Archiv: Hochschule

Kommentar: Facebook plant ein „Facebook at Work“

‚Facebook at Work‘ wird wahrscheinlich einige Vorteile für Unternehmen bringen – aber nicht die, die sich die Unternehmen davon versprechen. Es ist unwahrscheinlich, dass Mitarbeiter durch das Angebot produktiver werden, doch wird es ihnen zu einer besseren Vernetzung und zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Soziale Netzwerke können von den eigentlichen Arbeitsaufgaben ablenken oder diese sogar ersetzen. Einige Angestellte verbringen wesentliche Teile ihres Tages auf Seiten wie Facebook – manchmal, weil sie nicht genug Arbeit haben, manchmal, weil es zu ihren Aufgaben gehört.

Social Media-Seiten wie Facebook helfen uns, so genannte ‚weak ties‘ zu Menschen aufzubauen, mit denen wir selten kommunizieren und die wir nicht näher kennen. Diese flüchtigen Verbindungen sind oft eine Quelle für wichtige Hintergrundinformationen. So erhalten wir durch das Surfen auf Facebook ein Gefühl für die Stimmung in der Umgebung, die uns das breitere organisatorische oder soziale Klima verstehen hilft. Dies ist wichtig für virtuelle Teams und Mitarbeiter, die außerhalb des Firmensitzes arbeiten.

Die Facebook-Nutzung bei der Arbeit kann auch zu einigen Problemen führen. Sie birgt die Gefahr in sich, dass Mitarbeiter versehentlich sensible Informationen ‚ausplaudern‘. Zudem kann die Nutzung auch die Hierarchie bedrohen oder mit impliziten oder expliziten Befehlsketten kollidieren. Und nicht zuletzt besteht die Gefahr, dass Angestellte mehr Zeit mit der Aufpolierung ihres Facebook-Profils verbringen, als sie tatsächlich arbeiten. Schließlich ist die Kommunikation, die leicht von Angesicht zu Angesicht vollzogen werden könnte, auf Online verschoben, womit eine weitere potenzielle Quelle von ‚Information Overload‘ entstehen könnte.“

Autor: Andre Spicer ist Professor of Organisational Behaviour in der Cass Business School. Die der City University London angeschlossene Cass Business School bietet innovativ, zukunftsorientierte Ausbildungs-, Schulungs-, Beratungs- und Forschungsangebote.

Author Dave Eggers calls for ethical parameters on tech at Stanford event

Article in „Standford News“ by Tanu Wakefield: Drawing on the theme of privacy in the digital age in his latest novel, The Circle, Dave Eggers and Stanford creative writing Professor Tobias Wolff question the ethical dilemmas of online sharing. … read more … http://tinyurl.com/n8ploe7

Business Schools Aren’t Producing Ethical Graduates

Article in „Businessweek“ by Deborrah Himsel: You can’t accuse them of not trying. Business schools make efforts to teach students to carry ethical lessons from their MBA program into the working world and to behave ethically as professionals. Most top schools include ethics courses or build ethics-related segments into classes on global management and leadership. … read more … http://tinyurl.com/ocs5hos

 

 

Universität des Saarlandes startet Studiengang „Cybersicherheit“ ab kommendem Wintersemester

Über die US-amerikanischen Überwachungsprogramme dringen immer mehr Details an die Öffentlichkeit. Doch nicht nur Geheimdienste, auch Unternehmen und Kriminelle betreiben Datenspionage. Wie man die eigenen Daten vor solchen Angriffen schützen kann, können Abiturienten ab Oktober im neuen Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ an der Universität des Saarlandes studieren.

Direkt vom ersten Vorlesungstag an erforschen die Studenten selbst die digitalen Bedrohungen im weltweiten Netz. Auf diese Weise lernen sie die notwendigen Fähigkeiten für den Ernstfall, verbunden mit einer soliden wissenschaftlichen Ausbildung. Ab August können sich Studieninteressierte einschreiben.

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Fachrichtung Informatik der Universität des Saarlandes für Abiturienten den auf sechs Semester angelegten Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ an. Vom ersten Vorlesungstag an beschäftigen sich die Studenten mit Cybersicherheit, sind Angreifer, Verteidiger und Forscher in einer Person. Sie lernen, wie man Smartphones gegen Spionage-Apps wappnet, Computernetzwerke gegen Angriffe aus aller Welt schützt. Um ein noch besserer Verteidiger zu werden, erforschen sie auch Angriffe. Sie versuchen dabei, den Ganoven auf die Schliche zu kommen, die Passwörter knacken und in Datenbanken eindringen.

„Wir sind die erste Informatik-Fakultät, die einen solchen Studiengang im universitären Umfeld anbietet“, sagt Michael Backes, Professor für Informationssicherheit und Kryptografie der Universität des Saarlandes und wissenschaftlicher Direktor des von der Bundesregierung geförderten Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit (CISPA). Er wird in diesem Studiengang mit den Forscherkollegen an den verschiedenen Informatik-Instituten auf dem Campus zusammenarbeiten.

„Wir haben hier in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität die Max-Planck-Institute für Informatik und Softwaresysteme, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, den Exzellenzcluster und das CISPA“, erklärt Backes. Gerade durch das CISPA könne man auch in der Lehre die Themen der IT-Sicherheit noch breiter anbieten und qualifizierte Fachkräfte für die Industrie ausbilden. Die Qualität ihrer Lehre wird den Saarbrücker Informatik-Dozenten von den Studenten immer wieder bescheinigt: „Studenten geben uns im bundesweiten CHE-Ranking regelmäßig Spitzennoten“, so Backes.

Über einen Arbeitsplatz müssen sich die Absolventen laut seiner Aussage auch keine Sorgen machen: „Da wir sie wissenschaftlich fundiert und an der Praxis orientiert ausbilden, steht ihnen die Welt offen.“

Weitere Informationen: http://cybersicherheit.uni-saarland.de

Internet: Sicherheitsbewusstsein soll mit Onlinekurs für jedermann gefördert werden

Angesichts wachsender Bedrohung der Sicherheit im Internet hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) einen kostenlosen offenen Onlinekurs zu diesem Thema angekündigt: Ab Herbst soll sich jedermann auf der interaktiven Bildungsplattform www.open.HPI.de in die Grundbegriffe der Internetsicherheit einführen lassen können. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Der Massive Open Online Course (MOOC) wird von Internetprofessor Christoph Meinel geleitet, der auch HPI-Direktor ist. Für den sechswöchigen Kurs, der am 27. Oktober starten wird, gibt es keine formalen Vorbedingungen oder Zulassungsbeschränkungen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zeugnis.

„Die jüngsten Berichte über Datendiebstähle in bislang unbekannten Größenordnungen haben vielen Menschen besonders deutlich vor Augen geführt, dass Sicherheit im Internet ein wichtiges Thema ist“, erläutert Meinel. Internetnutzer seien sich jedoch eher der vielfältigen Möglichkeiten des Netzes bewusst, als seiner potenziellen Gefahren. Daher will der Potsdamer Informatikwissenschaftler den Kursteilnehmern deutlich machen, warum das Internet von seinem Grunddesign her unsicher ist und welche Sicherheitsziele anzustreben sind. Ferner will Meinel aufzeigen, was die häufigsten Schwachstellen sind, wie Angreifer diese ausnutzen und wie Internetnutzer sich wirksam schützen können.

Internetsicherheit ist seit vielen Jahren einer der Forschungsschwerpunkte am Fachgebiet Internet-Technologien und -Systeme des HPI. Meinel leitet dieses Fachgebiet in Personalunion. Durch die Veröffentlichung von Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung sowie durch die Bereitstellung von Diensten versucht das HPI, die Bevölkerung für den Umgang mit Daten im Internet zu sensibilisieren.

So durchsucht seit Mai 2014 der neue kostenlose HPI-Service „Identity Leak Checker“  das Netz nach frei zugänglichen Identitätsdaten wie Namen, Passwörter, Kontoangaben oder anderen persönlichen Informationen – wenn die Internetnutzer auf dieser Plattform ihre E-Mail-Adressen eingegeben haben. Auf die jüngst entdeckten 1,2 Milliarden Daten hat das Hasso-Plattner-Institut allerdings keinen Zugriff. Es registrierte am Freitag den einmillionsten Online-Check. Bislang musste das HPI schon die Nutzer von rund 120.000 E-Mail-Adressen darüber informieren, dass sie offensichtlich Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind.

Studie: Gen Y – deutlich heterogener als ihr Ruf

Anspruchsvoll, freizeitorientiert und hauptsächlich ihren eigenen Interessen verpflichtet – um das Image der Generation Y steht es nicht zum Besten. Doch eine neue Studie des spezialisierten Personaldienstleisters Krongaard kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Die Ansichten und Einstellungen der zwischen 1980 und 1990 Geborenen sind weitaus heterogener als dies oft dargestellt wird.

Zwar bestätigen die meisten Teilnehmer, dass ihre Generation hohe Ansprüche an das Berufsleben stellt. Doch anders als häufig in den Medien propagiert werden auch großer Ehrgeiz sowie eine hohe Motivation und Leistungsbereitschaft als prägende Charakteristika genannt. Insgesamt lässt sich sagen, dass es sich bei den Befragten um eine sehr heterogene Gruppe handelt. Erstaunlich auch: Rund die Hälfte der Befragten kannte den Begriff „Gen Y“ überhaupt nicht. Dies sind Ergebnisse einer „Umfrage zur Zukunftserwartung von Studenten, Absolventen und jungen Arbeitnehmern“, die unter 563 Teilnehmern zwischen 20 und 30 Jahren durchgeführt wurde.

„Es ist wirklich erstaunlich, wie unterschiedlich sich die sogenannte Generation Y selbst darstellt“, kommentiert Jan Jagemann, Vorstand Krongaard, die Ergebnisse der Befragung. „Demnach ist die Gen Y weniger eine homogene Gruppe als vielmehr ein Produkt des derzeitigen Umbruchs am Arbeitsmarkt. Wir erleben aktuell einen Wandel vom Angebots- zum Nachfragemarkt, was sowohl bei den Berufseinsteigern als auch bei den Arbeitgebern eine gewisse Verunsicherung hervorruft – und was dazu führt, dass ein generell gestiegenes Anspruchsdenken fälschlicherweise einer neuen Generation auf dem Arbeitsmarkt zugeschrieben wird. Dabei lässt sich auch bei Professionals beobachten, dass sie in Verhandlungssituationen ihre jeweiligen Trümpfe ausspielen, um das Beste für sich herauszuholen.“

Der Blick in die Zukunft – eher skeptisch als selbstbewusst

Wie ungerechtfertigt es ist, der Gen Y pauschal einen zu hohen Anspruch an ihre Arbeitgeber zu unterstellen, zeigen weitere Studienergebnisse. Denn ihre berufliche Zukunft sehen die Studienteilnehmer überwiegend pessimistisch. So ist knapp die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass es sehr oder überwiegend unwahrscheinlich ist, einen Job mit gutem Verdienst und gleichzeitig ausreichend Freizeit zu finden. Über die Hälfte der Befragten ist zudem überzeugt davon, dass ihr späterer Arbeitgeber keine mehrmonatige Auszeit genehmigen wird oder es nahezu unmöglich ist, zukünftig in einem großen Unternehmen mit flachen Hierarchien zu arbeiten.

Zuversicht wächst mit Berufserfahrung

Bemerkenswert ist auch, dass die berufliche Zukunft mit zunehmender Berufserfahrung optimistischer eingeschätzt wird und etwa Sabbaticals oder die Vereinbarkeit von Job und Familie als deutlich wahrscheinlicher angesehen werden. So sind etwa doppelt so viele Befragte mit fünf Jahren Berufserfahrung der Meinung, dass ihr Arbeitgeber sie bei der Familienplanung unterstützen wird (16 Prozent), als dies bei Berufsanfängern der Fall ist (Acht Prozent).

„Unsere Studie zu den Zukunftserwartungen von Studenten, Absolventen und jungen Arbeitnehmern ermöglicht sowohl Vertretern der Gen Y als auch Unternehmen einige wertvolle Einsichten: Auf der einen Seite bieten Arbeitgeber häufig bessere Bedingungen als Absolventen glauben und auf der anderen Seite sind Berufseinsteiger bei weitem nicht so anspruchsvoll wie dies oft suggeriert wurde“, fasst Jan Jagemann die Ergebnisse zusammen.

Die im Jahr 2008 gegründete Krongarad fokussiert im Rahmen der spezialisierten Personaldienstleitungen auf den Bereich Finance und dessen Schnittstellen im finanzfachlichen Umfeld. Das Unternehmen mit Standorten in Hamburg, München, Frankfurt am Main und Düsseldorf stellt Branchen wie Banken, Versicherungen, Handel, Energiewirtschaft, Industrie, Pharma und Dienstleistungen hoch qualifizierte, praxiserfahrene, selbständige Experten für temporäre Projekte zur Verfügung. Zu den betreuten Kunden gehören vorwiegend Dax-Konzerne aber auch mittelständische Unternehmen.

 

Why a philippine politician wants students to learn cyberethics

Article in „Rappler“ by Ayee Macaraig: Senator Nancy Binay says she prefers including cyberethics in the basic education curriculum than passing laws regulating social media. File photo from Binay’s Facebook page TEACHING ‚NETHICS.‘ Senator Nancy Binay says she prefers including cyberethics in the basic education curriculum than passing laws regulating social media. … read more … http://tinyurl.com/qxxzwck

Studie: Die Generation Y erwartet mehr von künftigen Arbeitgebern

Weltweit stehen 70 Prozent der Führungskräfte von morgen traditionell organisierten Unternehmen skeptisch gegenüber. Stattdessen ziehen sie es vor, zukünftig mittels digitalen Kommunikationsmitteln unabhängig zu arbeiten. Diese und weitere Ergebnisse der Studie zur Generation Y deuten laut einem Bericht von „Börse Express“ auf signifikante Herausforderungen für Entscheidungsträger der Wirtschaft hin, falls sie den Erwartungen der Millenniumsgeneration entsprechen möchten. … mehr … http://tinyurl.com/osz2bn2

 

Wie die Digitalisierung die Wissenschaft verändert

Die Digitalisierung krempelt den Umgang mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen völlig um. Das reicht vom eLearning bis zu der Art und Weise, wie Neues entdeckt und veröffentlicht wird. An Diskussionen, die früher unter Fachleuten stattfanden, nehmen nun große Teile der Gesellschaft teil. Ein Beitrag von „Süddeutsche.de“ in der Artikelreihe „Digitales Morgen“ … mehr … http://tinyurl.com/q2jpuex

The Battle for Power on the Internet

Article on „ISN, ETH Zurich“: While citizen groups and hackers once held the advantage in cyberspace, the balance is now shifting towards the ‘feudal lords of the information age’ – governments and large corporations. This intensifying battle between distributed and institutional power, argues Bruce Schneier, points to big changes ahead. …read more… http://tinyurl.com/nczuaj4

„Informatiker müssen sich ihrer ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung stellen“

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) setzt sich dafür ein, die Auswirkungen der Informatik auf die Gesellschaft kontinuierlich zu erforschen, im Diskurs mit den Bürgerinnen und Bürgern zu beleuchten und zu erklären. „Die Informatik ist längst von einer rein technisch-mathematisch orientierten Wissenschaft zu einer Querschnittsdisziplin geworden, die viele Aspekte des Alltags tangiert und unser Leben gravierend verändert hat“, sagte GI-Präsident Oliver Günther.    Die GI halte es deshalb für dringend geboten, das Thema „Informatik und Gesellschaft“ in die Informatikausbildung an den Hochschulen als Pflichtstoff in das Curriculum zu integrieren.

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Terminhinweis: Ringvorlesung „Internet und vernetzte Gesellschaft“ in Passau

Wie verändert das Internet unsere Art, miteinander zu kommunizieren? Wie revolutionieren Digitalisierungsprozesse im Stillen die Wirtschaft? Welche ethischen Probleme bringt die Internetkultur mit sich? Die Ringvorlesung „Internet und vernetzte Gesellschaft“ an der Universität Passau beleuchtet die Konstruktion, Nutzung und Wirkung von Technik in Staat, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Bildung aus verschiedenen Perspektiven.

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ETHIKUM – Zertifikat für Ethik und Nachhaltigkeit an der Hochschule München

Die Hochschule München bietet mit dem ETHIKUM – Zertifikat für Ethik und Nachhaltigkeit ab dem Wintersemester 2012/2013 eine Zusatzqualifikation für Studierende in den Bereichen Ethik und Nachhaltigkeit an. Die Hochschule München und der gemeinnützige Verein Ethica Rationalis e.V., Partner des ETHIKUM Zertifikats, laden zur gemeinsamen feierlichen Auftaktveranstaltung mit Preisverleihung am 17. Oktober 2012 um 18.30 Uhr an der Hochschule München, Lothstr. 34, Oskar-von-Miller-Saal (A104) ein.

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Uni Witten/Herdecke: Neuer Studienschwerpunkt „Sustainability“

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Uni Witten/Herdecke bietet ihren Bachelor-Studierenden ab dem kommenden Wintersemester einen Studienschwerpunkt „Sustainability“ an. Die Themen reichen von Umweltökonomie und -management über Entwicklungsökonomik und internationale politische Ökonomie bis zu Corporate Social Responsibility Continue reading