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Wenn Google nicht mehr weiterweiß: Diese Suchmaschinen bringen Sie auch zum Ziel

Der schönste Strand Ibizas? Eine längst vergriffene David-Bowie-Platte? Ein komplett veganes Menü auf der eigenen Hochzeit? Gibt’s alles, die Frage ist nur wo. Google weiß in der Regel Rat, liefert oft aber zu viele oder zu unkonkrete Suchergebnisse. Abhilfe schaffen themenspezialisierte Suchmaschinen, die aktuell den Markt erobern. Aber sind die auch gut? Wir haben uns fünf von ihnen genauer angesehen.

Weil immer irgendwo der Hammer fällt: Barnebys ? die Suchmaschine für Online-Auktionen

Wer Ebay mochte, wird Barnebys lieben: Die schwedische Suchmaschine überzeugt durch einfache Bedienbarkeit und schickes grau-oranges Design. Schmuck, Fashion, Möbel, Uhren ? der direkte Weg in die Auktionshäuser erfolgt entweder durch Stöbern in den zahlreichen Kategorien oder durch direkte Eingabe ins Suchfeld. Die Suchmaschine bündelt Auktionen auf der ganzen Welt, ihre Bedienung ist daher in deutscher und in englischer Sprache möglich. Ein Blog  mit Insidertipps, ein Preis-Archiv  und die kostenlose Schätzung von Wertgegenständen [www.barnebys.de/schatzung/] runden das Angebot von Barnebys ab. Deshalb ist diese Website für Neueinsteiger und erfahrene Sammler gleichermaßen einen Besuch wert.

Weil Urlaub die schönste Zeit ist: Beach-Inspector ? die Suchmaschine für Strände

Strandurlauber sollten bei Beach-Inspector vorbeischauen. Diese Website hat sich der Suche nach dem perfekten Strand für individuelle Bedürfnisse verschrieben. Ein Netzwerk aus ?Beach-Inspektoren“ und Reise-Bloggern ist weltweit im Einsatz, um dem User das Finden so leicht wie möglich zu machen. Wer noch kein Urlaubsziel vor Augen hat, kann sich durch vorgegebene Orte oder Strandkategorien inspirieren lassen. Soll die Reise zu einem konkreten Ziel gehen, liefern eine Landkarte und eine Strand-Auflistung Anregungen, wo vor Ort unbedingt vorbeigeschaut werden sollte. Dank Filtern wie Strand-Klientel und Sandfarbe, verbunden mit Videos und Blog-Beiträgen, ist der Traumstrand rasch gefunden.

Weil Arbeit auch Vergnügen sein soll: ShareDnC ? Das Airbnb für Büroräume

Diese Online-Plattform hat sich zwei wichtige Themen auf die Fahne geschrieben: die Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz und die nach gutem Kaffee. ShareDnC steht für „Share Desk And Coffee“ und bietet dementsprechend neben Suchfaktoren wie Mitarbeiterzahl, Mietpreis und WLAN, auch die Möglichkeit, das favorisierte koffeinhaltige Heißgetränk zu finden. ShareDnC liefert für Selbstständige und wachsende Unternehmen die passenden Büro-Lösungen und bringt so Liebhaber von Kaffeevollautomaten, Pad-Maschinen oder Filterkaffee zum gemeinsamen Netzwerken zusammen. Aktuell sind insbesondere Großstädte hoch im Kurs. Ein Such-Alert informiert sofort per E-Mail, wenn in kleineren Städten Suchergebnisse gefunden werden.

Weil es so viel mehr zu entdecken gibt: Vevo – die Suchmaschine für musikalische Perlen

Neben exklusiven Premieren von Adele und Co. und über 150.000 Musikvideos in bester HD-Qualität – ganz ohne GEMA-Sperre wohlgemerkt – bietet Vevo spannende Eigenproduktionen sowie Mitschnitte legendärer Konzerte und so mancher vergessenen Ikone der Musikgeschichte. Liebhaber finden hier zum Beispiel Perlen wie das Behind The Scenes-Video von Jimi Hendrix‘ „Castles Made Of Sand“ oder die Doku-Serie Mojo Working: The Making of Modern Music , die die Wurzeln der modernen Popmusik von BB King über John Lennon bis hin zu den Rolling Stones ergründet. Mit über 16 Milliarden Videostreams pro Monat ist Vevo der weltgrößte Anbieter von Musikvideo-Entertainment!

Weil Liebe durch den Magen geht: Catero – die Suchmaschine für Catering-Anbieter

Was auf den ersten Blick an Lieferheld und Co. erinnert, hat beim genaueren Hinsehen sogar noch mehr zu bieten: Diese Suchmaschine vereinfacht den Weg zum passenden Caterer für alle Gelegenheiten. Neben typischen Angaben wie Personenanzahl, Budget und Ort, kann in die Suchmaske alles eingegeben werden, was schmeckt und verträglich ist: vegetarisch, koscher, vegan, halal – Catero findet Anbieter, die diesen Wünschen nachkommen. Und auch für Allergiker ist gesorgt: Laktose- oder glutenfreies Catering ist ebenfalls im Angebot. Übrigens: Catering-Anbieter können sich bei dieser Website auch selbst anmelden. So profitieren dank Catero alle am Spaß des Gastgebens.

Künstliche Intelligenz: Wie Google User für sich arbeiten lässt – unbewusst und unbezahlt

Autor Evgeny Morozov schreibt in der „Süddeutschen“: Roboter, die mit Menschen arbeiten oder sie ersetzen. Software, die so intelligent ist, dass sie besser Schach, Jeopardy und Go spielt als die größten Champions. Computer, die Bilder erkennen und Krankheiten diagnostizieren können. Helfer im Handy, die Flüge buchen. Und Maschinen, die selbständig Entscheidungen treffen und umsetzen – künstliche Intelligenz verändert bereits heute unser Leben. … mehr

 

Große Mehrheit der Internetnutzer googelt sich selbst

Was gibt es eigentlich im Internet über mich? Die meisten Internetnutzer stellen sich diese Frage und suchen bei Google, Bing & Co. die Antwort. Drei Viertel der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren (74 Prozent) geben ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine ein, um zu erfahren, ob es dazu Einträge gibt.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Jeder Fünfte (20 Prozent) macht das sogar einmal im Monat oder häufiger. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Der Trend zum Ego-Googeln zeigt, welche große Bedeutung das digitale Ich inzwischen hat“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Das Ego-Googeln ist besonders verbreitet bei den 30- bis 49-Jährigen. 85 Prozent der Internetnutzer in dieser Altersgruppe haben bereits so nach ihrem Namen gesucht. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 82 Prozent fast genauso viele.

Aber selbst drei von fünf Internetnutzern zwischen 50 und 64 Jahren (63 Prozent) haben sich bereits gegoogelt. Übrigens ist Ego-Googeln bei Frauen etwas beliebter als bei Männern: Während 77 Prozent der weiblichen Internetnutzer ihren Namen bereits im Web gesucht haben, sind es 71 Prozent bei den Männern. Bei einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2008 hatte erst die Hälfte der Internetnutzer (50 Prozent) im Netz nach ihrem Namen gesucht, 2011 waren es bereits 69 Prozent.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Bundesbürger ab 14 Jahren im November 2015 befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Wie häufig geben Sie Ihren eigenen Namen in eine Internet-Suchmaschine ein und schauen, ob es zu Ihrem Namen Einträge im Internet gibt?“

 

Britischer Staatsanwalt: Google soll verdächtige Anfragen melden

Neueste Forderungen im „Kampf gegen den Terror“: Der britische Staatsanwalt Dan Suter, der für Rechtsauskünfte von den USA nach Großbritannien zuständig ist, hat mit kontroversen Forderungen für Wirbel gesorgt, berichtet „derStandard.at“. Auf einer UN-Tagung in New York forderte Suter, dass Suchmaschinen wie Google künftig von sich aus „verdächtige Anfragen“ melden sollten. Als Vorbild dafür nannte Suter den Bereich Kinderpornografie, wo entsprechende Bilder gemeldet werden. …mehr

 

Google startet Online-Lernplattform „Digital-Workshop“

googleGemeinsam mit den „Weltweit Wachsen“-Bildungspartnern Universität Leipzig, bevh ‒ Bundesverband E-Commerce und Versandhandel und der Hochschule Reutlingen startet Google die Online-Lernplattform Digital-Workshop. Eingebunden in den Online-Auftritt von Weltweitwachsen.de beinhaltet die Plattform bundesweite, kostenlose und individuelle Online-Kurse, die Einzelpersonen und Unternehmen bei der Entwicklung ihrer digitalen Kompetenzen unterstützen.

Das Konzept von „Digital-Workshop“

Die Workshop-Teilnehmer sollen ihr digitales Know-how vergrößern, um erfolgreich im Web zu sein. Dabei richtet sich der Online-Kurs an Studenten, Start-ups und Mittelständler und hebt die „Weltweit Wachsen“-Initiative auf das nächste Level. Im Fokus steht die praktische und persönliche Rund-um-die Uhr-Vermittlung grundlegender Online-Marketing-Inhalte unter Berücksichtigung des individuellen Kenntnisstandes. Unternehmer und Spezialisten erklären in den Online-Trainings umfassend, praxisorientiert und markenneutral Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Soziale Medien, Online-Werbung, Video und Internationalisierung.

„Googles Ziel ist es, bis Ende 2016 eine Million Europäer digital weiterzubilden. Mit Plattformen wie dem Digital-Workshop wollen wir es jedem Interessierten ermöglichen, das geballte Fachwissen von ‘Weltweit Wachsen’ im Rahmen eines individualisierten Trainingskonzepts für sich zu nutzen“, erklärt Jens Redmer, Principal, New Products bei Google, zum Launch der Online-Lernplattform.

Seit April 2014 setzt sich Google gemeinsam mit Partnern im Rahmen der Initiative „Weltweit Wachsen“ für die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen in Unternehmen ein. Zum Angebot gehören neben der Einrichtung temporärer Trainingszentren in NRW auch verschiedene interaktive Tools auf der Website der Initiative. So können mit der Funktion „Absatzmärkte finden” Online-Potenziale verschiedener Märkte erschlossen und verglichen werden. Außerdem liefert ein Exportplan hilfreiches Know-How für exportrelevante Inhalte, wie internationales Online-Marketing oder finanzielle und rechtliche Themen. Exklusive Angebote der teilnehmenden Partner runden das Angebot ab.

 Über „Weltweit Wachsen ‒ Deutschland exportiert online“

Gemeinsam mit renommierten Partnern hat Google im vergangenen Jahr die Initiative „Weltweit Wachsen ‒ Deutschland exportiert online“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, neue Märkte über das Internet zu erschließen. Zudem soll „Weltweit Wachsen“ zu einer stärkeren Vernetzung zwischen Digital- und Exportwirtschaft beitragen. Die Partner der Initiative liefern interessierten Unternehmen Informationen, Angebote und Trainings rund um den Online-Export.

Dabei geht es um Themen wie die Identifikation attraktiver Absatzmärkte, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Logistikprozesse und Zahlungsabwicklung. Auch der richtige Einsatz von Online-Marketing und die Übersetzung der Website in die Sprache des Ziellandes werden dabei thematisiert. Seit dem Start von „Weltweit Wachsen“ im vergangenen Jahr haben sich mehr als 2,5 Millionen Besucher auf der Website der Initiative zum Thema Online-Export informiert. Mehr als 750.000 Unternehmen haben bis heute über die auf der Seite bereitgestellten Tools ihr Exportpotenzial ermittelt.

„Don’t be evil“: Google will sich neuen Leitspruch verpassen

Als Google noch Google hieß und nicht Alphabet, wollte der Suchmaschinenkonzern, der sich anschickte, zum mächtigsten Weltsortierer aufzusteigen, nicht etwa gut sein. Sondern technisch besser als die Wettbewerber und moralisch – nun ja, erst einmal nicht böse. „Don’t be evil“, sei nicht böse, lautete der Slogan, den die Firma an sich und ihre Mitarbeiter richtete. Wie nun die „FAZ“ berichtet, will sich Google einen neuen Leitspruch geben. … mehr

 

Googles Transparenzbericht: Wer wollte was löschen lassen?

Google veröffentlicht seinen Transparenzbericht: Gemäß dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Mai 2014 in dem Verfahren Google Spain gegen AEPD und Mario Costeja González dürfen Einzelpersonen bei Suchmaschinenbetreibern wie Google beantragen, dass Suchergebnisse zu ihrem Namen entfernt werden. Laut dem Urteil des Gerichtshofs müssen Suchmaschinenbetreiber jedes Löschungsersuchen einer Einzelperson prüfen und dürfen bestimmte Ergebnisse nur dann weiterhin anzeigen, wenn ein öffentliches Interesse an den Informationen besteht. Weitere Informationen zum Ablauf des Verfahrens und den auf dieser Seite bereitgestellten Daten finden Sie bei Google im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“. … mehr

Vom Google-Alphabet zur Dekade der Menschlichkeit

Dr. Alexandra Hildebrandt

Dr. Alexandra Hildebrandt, Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin

Larry Page, Gründer und Vorstandssitzender von Google, schrieb im August 2015 auf der neuen Google-Website, dass erfolgreiche Unternehmen gern dazu neigen, selbstgefällig zu werden und Fett anzusetzen. Das führt dazu, dass sie ihre Innovationskraft verlieren, was schnell das Aus bedeuten kann. Deshalb ist es nachhaltig, sich auch in guten Zeiten immer ein bisschen unwohl zu fühlen und sich auch in Erfolgszeiten die Sinnfrage zu stellen. Der größte Internetkonzern der Welt bricht konsequent mit dem Vergangenen und zerlegt sich gerade selbst, schreibt Dr. Alexandra Hildebrandt, Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin, in der „HuffingtonPost“. … mehr

#DigitaleGesellschaft: Wie Google zur Wirtschaft beiträgt

google_logoUnternehmen in Deutschland und Europa schaffen durch den Einsatz digitaler Dienste von Google neue Arbeitsplätze. Nach einer Studie von Deloitte unterstützt Google alleine mit der Suche und AdWords bis zu 490.000 Jobs in deutschen Betrieben. An die 30 Milliarden Euro werden so in den betreffenden Unternehmen erwirtschaftet. Hinzu kommen über 10.000 Arbeitsplätze im Kreativsektor, die durch das Werbenetzwerk AdSense sowie die Videoplattform YouTube ermöglicht werden. Die Deloitte-Studie “Wie Google zur Wirtschaft beiträgt” wurde von Google in Auftrag gegeben, um die volkswirtschaftlichen Effekte seiner Dienste untersuchen zu lassen.

Google ist ein Jobmotor für die deutsche und europäische Wirtschaft. Unsere Dienste helfen kleinen wie großen Unternehmen neue Märkte zu erschließen und produktiver zu werden. Außerdem bieten sie neue Chancen für Entwickler, Kreative und Unternehmer, um sich selbständig zu machen und Geld zu verdienen”, sagt Philipp Justus, Vice President Google Deutschland und Zentraleuropa.

 Vom “Local Hero” zum “Global Player”

Laut Deloitte profitieren in Deutschland vor allem mittelständische Unternehmen, die mit Hilfe von Google-Diensten ihr Exportgeschäft ankurbeln. Sie setzen dabei zum einen auf die kostenlose, organische Suche, zum anderen auf bezahlte Onlinewerbung mit AdWords. Entsprechende Dienste helfen gerade kleinen Betrieben ohne größere Investitionen zielgerichtet Werbung zu schalten und somit neue Kunden zu gewinnen – im Inland wie im Ausland. Die Studie schätzt, dass AdWords-Kunden pro investiertem Werbeeuro zwischen 3,40 und 8,00 Euro an Umsatz generieren.

 Android – Neue Chancen für Entwickler

Eine ganz eigene Dynamik entwickelt Android, Googles Betriebssystem für mobile Geräte. Rund 439.000 Jobs in ganz Europa lassen sich direkt auf die Entwicklung von Android-Apps zurück führen, so die Deloitte-Studie auf Basis von Schätzungen. Weltweit schüttete Google im vergangenen Jahr über 5,2 Milliarden Euro an Android-Entwickler aus. Auch die Verbraucher profitieren von Android, durch sinkende Smartphone-Preise (minus 25 Prozent von 2011-2013) und eine steigende Auswahl an Endgeräten (rund 19.000 Android-Geräte).

 Initiative “Weltweit Wachsen” – Digitale “Skills” für den Mittelstand

Die Deloitte-Studie hebt auch die Bedeutung digitaler “Skills” für Arbeitnehmer und Entrepreneure hervor. Google leistet hier einen Beitrag und hat sich verpflichtet, bis 2016 eine Million Europäer digital weiterzubilden. In Deutschland haben an der betreffenden Initiative “Weltweit Wachsen” bereits mehrere tausend kleine und mittelgroße Unternehmen teilgenommen. Die vollständige Studie “Wie Google zur Wirtschaft beiträgt” finden Sie hier.

Über die Studie

Die Studie “Wie Google zur Wirtschaft beiträgt” wurde von Deloitte LLP im Auftrag von Google erstellt. Sie misst den wirtschaftlichen Beitrag von Google in Deutschland und Europa im Jahr 2014. Dazu wurde die Wirtschaftstätigkeit jener Unternehmen, Urheber von Inhalten und Entwickler abgeschätzt, die Google-Services nutzen.

Google: „Wir haben viel von Europa gelernt“

Der Österreicher Gerhard Eschelbeck ist oberster Sicherheitschef von Google und beschützt die Kundendaten vor kriminellen Angreifern und Geheimdiensten. Im Interview mit „Futurezone“ spricht er: „Unsere primäre Aufgabe ist der Schutz der Kundendaten, die Hälfte meiner 500 Mitarbeiter beschäftigt sich damit, Tools zu bauen, mit denen die Daten geschützt werden. Das ganze Internet ist eine Gefahrenquelle, das ist ein Faktum der Zeit. Wo es für uns interessant wird, sind die gezielten Angriffe. Da sehen wir uns die Verhaltensmuster an.“ … mehr

 

Hulbee: Die Suchmaschinen-Stasi und ihre neue Struktur

Andreas Wiebe, Initiator der anonymen Suchmaschine Hulbee.com aus der Schweiz.

Andreas Wiebe, Initiator der anonymen Suchmaschine Hulbee.com aus der Schweiz.

Spionierende Nachbarn, Kollegen und Freunde – ein Szenario, das eigentlich ebenso unvorstellbar ist wie die Bespitzelung durch Geheimdienste. „Die weltgrößte Online-Suchmaschine sammelt täglich immense Datenmengen – wie ein Geheimdienst. Die Menschen sind gewohnt, per PC- und Smartphone-Suchabfrage jedes Detail preiszugeben, sogar Dateien direkt in der Google-Cloud zu speichern oder per Google Mail zu teilen. Die neue Struktur des Konzerns macht nun jede Kontrolle oder Regulierung fast unmöglich“, so Andreas Wiebe, Initiator der anonymen und sicheren Suchmaschine Hulbee.com aus der Schweiz. Google als Suchmaschine wird künftig ein Unternehmen der neuen Alphabet-Holding sein, während zahlreiche andere Dienste in separate Unternehmen ausgegliedert werden. „So wird der bisher häufig aufkommende Monopolvorwurf nahezu haltlos, die geplante Struktur verwässert die Alleinherrschaft über die Daten“, so Wiebe weiter.

EU-Kommission möglicherweise machtlos

Bereits etliche Male wurde die EU-Wettbewerbskommission auf die Angebote und Dienste von Google aufmerksam. Auch rechtliche Schritte folgten, bis hin zu schwebenden Strafandrohungen in Milliardenhöhe in den Kartellverfahren. „Stetig wird das Innovationspotential aus dem Silicon Valley gelobt, ohne die immensen Risiken dieser massiven Datenaggregation zu sehen. Das verwundert mich, wo doch vor allem in Deutschland und Mitteleuropa die Scheu vor Spionage groß ist – zu recht!“, betont der Hulbee-Chef. Den wirklichen Zweck der massiven Umstrukturierung verschweigt Google zudem – was genau hinter Alphabet steckt, wird sich erst zeigen. Hulbee geht daher einen eigenen Weg: Die Suchmaschine ist in der Schweiz sicher untergebracht, die Nutzung anonym und für User komplett Cookie-frei.

Android M bindet auch Autos an

Fast unbemerkt haben derweil 35 Autohersteller die Einführung eines fahrzeugspezifischen Betriebssystems angekündigt. Android M aus dem Hause Google – zukünftig Alphabet – wird als bordeigenes Infotainmentsystem verwendet werden. Leichter lassen sich mobile Bewegungsdaten nicht sammeln. „Sicher werden die Ergebnismuster für die Google-eigenen fahrerlosen Fahrexperimente genutzt – aber auch darüber hinaus. Zukünftig ist dann klar, wer wo wann was macht, mit welchen Dokumenten operiert, welches Einkommen hat und noch viel mehr. Das ist Total Control!“, warnt der Schweizer Datenschützer Andreas Wiebe.