Schlagwort-Archiv: Google

Gewusst wie: So schützt du deine Daten vor Google

Daten sind das neue Öl. Diesen Satz liest man immer häufiger. Zu recht, denn er ist wahr. Wie du dein kostbarstes Gut, deine persönlichen Informationen und Daten, vor Google und seinen Trackern am besten schützt, erklärt „BasicThinking“ in dieser Ausgabe des „Gewusst wie“ -Formats. … mehr

 

Das Google-Ich – wie definiert us die Suchmaschine?

Wer bin ich? Und wer sind Sie? Google gibt bereitwillig Auskunft, auch ohne uns zu kennen. So wird der Mensch nicht mehr in Worten, sondern in Zahlen erzählt, meint „Lobes Digitalfabrik“. Auf die Frage, wann er das letzte Mal sich selbst gegoogelt habe, antwortete der damalige Google-Chef Eric Schmidt in einem Interview mit dem „Spiegel“ am 7. Juni 2014: „Das mache ich nie. Ich lebe lieber selbstbestimmt, als dass ich mich von anderen definieren lasse.“ Das Zitat sprach Bände. Das ist ungefähr so, als würde der Vorsitzende eines Automobilbauers sagen, er würde kein Auto kaufen, weil die Abgase giftig für die Umwelt seien. … mehr

 

Sind Amazon, Google & Co. systemrelevant?

Kürzlich ist mir eine ebenso ketzerische wie beunruhigende Frage in den Sinn gekommen: Sind Firmen wie Amazon oder Google mittlerweile systemrelevant in dem Sinne, dass ein Crash negative Konsequenzen auf globale Infrastruktur, Logistik und Versorgung hätte? Während bei Banken „nur“ der „Domino-Effekt“ befürchtet wird, könnten es Amazon oder Google aus ihrer eigenen Schwergewichtigkeit heraus sein, ist in „IT-Business“ zu lesen. … mehr

 

Googles’ Chef-Innovator Frederik G. Pferdt: Gesunde Missachtung des Unmöglichen

Was gibt’s in der Zukunft bei Google? Das würden auch die Verantwortlichen des Internetkonzerns aus dem Silicon Valley gerne wissen. Also schufen Sie die Stelle eines „Chief Innovation Evangelist“.

Und die bekleidet ein ehemaliger Absolvent der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn: Dr. Frederik G. Pferdt. Anlässlich des „Tags der Wirtschaftswissenschaften“ kehrte der Verbreiter von Innovation und Kreativität an seine alte Wirkungsstätte zurück, um sich im voll besetzten großen Hörsaal den engagierten Fragen einer höchst interessierten Studierenden- und Professorenschaft zu stellen. Thema: „Innovationen gestalten“.

Auch wenn er einer der Ihrigen ist –  die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Universität war sich des hohen Stellenwerts dieses Besuches bewusst und organisierte eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde, die von der Dekanin Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane eingeleitet und von Studiendekan Prof. Dr. H. Hugo Kremer verabschiedet wurde. Georg Giersberg, FAZ-Wirtschaftsredakteur und selbst Alumnus (Ehemaliger) der Universität Paderborn,  dirigierte in souveräner Ruhe durch die Veranstaltung: Prof. Dr, Stefan Betz, Wirtschaftswissenschaftler des Departments 2,  „Taxation, Accounting and Finance“ (Produktionsmanagement und Controlling), Prof. Dr. Daniel Beverungen, Department 3 „Wirtschaftsinformatik“ (Betriebliche Informationssysteme), Prof. Fr. Peter F.E. Sloane, Department 5 „Wirtschaftspädagogik“ (Wirtschafts- und Sozialpädagogik) und Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von TecUP (Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn).

Im Mittelpunkt stand auf weißen Sneakers der Ehrengast. Höflich bedankte er sich für jede an ihn gestellte Frage. Wissen wollte man von ihm zuerst, wie ein Schwabe aus Ravensburg nach erfolgreicher Promotion im ostwestfälischen Paderborn den Weg ins Silicon Valley fand.

Ganz „easy“ offenbar, so Pferdt: „Nun, ich hatte meine Bewerbung zu Google geschickt und die stellten mich ein“, lacht er und verschweigt dabei aber nicht, wo er das Rüstzeug für diesen attraktiven Job erworben hatte. Besser lässt sich „angewandte Wirtschaftspädagogik“ kaum beschreiben. Pferdt, der auch Adjunct Professor an der d.school, Stanford University ist, hatte an der Universität Paderborn mit einer wirtschaftspädagogischen Promotion zur designbasierten Didaktik den Grundstein für seine Tätigkeit bei Google gelegt: „Die frühe Verbindung von Forschung und Lehre sowie die Gestaltung innovativer Studienangebote in Paderborn sind bis heute eine wichtige Basis für meine Arbeit bei Google.“

 „Ja-und“ statt „Ja-aber“!

Dann legt er los und berichtet über seine Aufgabe, 69.000 Google-Mitarbeitern seine Ansicht von Innovationskultur zu vermitteln. Zunächst aber habe man auch hier einen großen Nachholbedarf an geschlechts- und ethnospezifischer Diversität festgestellt und sich bemüht, z.B. mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.

Für ihn gehe es jetzt darum, eine für alle offene und optimistische Kultur zu schaffen, in der ein „Ja–aber“ zugunsten eines vorwärts gerichteten „Ja-und“ zurückzutreten habe. Dabei versteht sich Frederik G. Pferdt nicht etwa als Befehlsgeber, sondern als Unterstützer der Google-Teams, die so Selbstvertrauen fassen und angeregt werden, ihre Ideen ohne Vorbehalte zu äußern und umzusetzen. Und angesichts von ca. vier Millionen Bewerbungen junger Menschen bei Google pro Jahr empfiehlt er: „Wer sich öffnet für unterschiedliche Meinungen und sich selbst erlaubt, Ideen zu denken und selbst in die Tat umzusetzen und dabei noch aus dem denkbaren eigenen Scheitern lernen kann, der ist bei uns richtig.“

 Universitäten müssen Fragen stellen!

Die Innovationskultur bei Google ziehe indessen weite Kreise. So unterstütze man auch andere Institutionen – die UN und zahlreiche NGO’s zum Beispiel – bei der Gestaltung ihrer Innovationsprozesse und ihrem Willen, ihre Zukunft zu gestalten. Moderator Giersberg, der nie den Blick auf den Kern des Diskussionsthemas verlor,  rekurrierte immer wieder auf die Forschungsarbeit und die Gestaltung der Lehre an der Universität Paderborn und stellte u.a. ketzerisch die Frage, wie sich denn Innovationen im Controlling realisieren ließen.

Prof. Dr. Stefan Betz, zuständiger Wissenschaftler im Department Taxation, Accounting and Finance , antwortete so ruhig wie selbstbewusst: „Wir versuchen aus der Forschung heraus in der Lehre innovativ zu sein – zum Beispiel über Fallstudien, die wir mit den Studenten erstellen.“ Pferdt sprang ihm dabei mit klaren Worten hilfreich zur Seite: „Universitäten müssen Fragen stellen. Das habe ich schon früh hier gelernt.“

Der Bildungsforscher Prof. Dr. Peter F. E, Sloane, beantwortete Giersbergs folgende Frage nach dem Innovationspotenzial in der Bildung folgendermaßen: „Bildung ist auch die Fähigkeit, Probleme lösen zu können. Kreativ ist nicht, wer das Rechnungswesen stur lernt, sondern derjenige, der es positiv verändert. Wir unterstützen unsere Studierenden dabei. Indem wir sie vom rein fachlichen Denken weg zum selbstregulierten Denken anleiten.“

 „Warum eigentlich nicht?“ Oder: „Was wenn nicht?“

TecUP-Geschäftsführer Dr. Sebastian Vogt nutzte die Frage nach den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung, um darauf hinzuweisen, dass die Universität inzwischen über 170 erfolgreiche Ausgründungen von Unternehmen zu verbuchen habe. Das sei von Anfang an hier verstanden worden, denn an dieser Uni lägen die Schwerpunkte nicht allein auf Lehre und Forschung, sondern eben auch auf Wissenstransfer: „Unternehmensgründungen bedingen die Fähigkeit, multiplizierbare Erkenntnisse nach außen zu tragen.“

Pferdt bestärkte diese Auffassung mit Blick auf sein Umfeld: „Wir helfen dabei, dass sich Menschen aus ihren täglichen Routinen befreien können. Echte Produktivität entwickeln Menschen nur auf Grundlage von Sicherheit, also wenn sie Fragen stellen und selbst bestimmt handeln dürfen und dann auch mal einen Fehler machen dürfen – ohne negative Folgen für ihre Karriere.“ Und er sieht die Welt im Wandel, die Entwicklung ist nicht linear, sondern man muss sich einer exponentiellen technologischen Entwicklung stellen. „Statt 30 Schritte zu gehen kommen wir 26 mal um die Erde.“

Dann spricht er aus, was den Erfolg seiner Company tatsächlich ausmacht: „Wir fragen uns nicht mehr: ‚Warum brauchen wir das’? Erfolgreiche Unternehmen stellen das auf den Kopf und fragen sich: ‚Warum eigentlich nicht?’ Oder: ‚Was wenn nicht?’

 „Unsere Kreativität entscheidet, wie unsere Zukunft aussehen wird!“

Mit diesem Denken hätte sich die kalifornische Company von der bloßen Suchmaschine zu einem globalen Think Tank für Zukunftslösungen entwickelt. Mit handfesten Ergebnissen wie etwa künstlich intelligenten Übersetzungsmaschinen, die Menschen befähigen, jede Sprache zu sprechen. Oder dem „Google Driverless Car“, das sogar schon eine im Lauf der Jahre etwas schwerfällig gewordene globale Automobilindustrie ins Traben brachte.

Pferdt: „Wir Menschen haben unglaublich viele technologische Möglichkeiten. Wir müssen nur lernen, sie zu nutzen. Zum Beispiel durch eine gesunde Missachtung des Unmöglichen.“ Was dem stets kritisch hinterfragenden Bildungsforscher Sloane die spontane Frage entlockte: „Die Industrie 4.0 integriert und automatisiert viele Arbeitsprozesse, die bislang durch menschliche Arbeit erledigt wurden.

Viele bleiben auf der Strecke. Was machen wir mit dem Rest?“ Nicht ohne allerdings die Antwort gleich mitzuliefern: „Weiterbildung wird immer mehr zu einer der größten gesellschaftlichen Aufgaben.“ Der Uni- Paderborn-Absolvent bewies in einer Beispiel reichen Bekräftigung von Sloanes Statement eindrucksvoll, wo der wahre Ursprung seiner Denkens liegt: „Wir versuchen nicht nur für unsere 69.000 Mitarbeiter, sondern für alle Menschen neue Möglichkeiten zu schaffen. Es gibt noch zu viele Menschen, die gar keinen Zugang zum Internet und damit zu Information und Bildung zu gelangen. Unsere Technologien führen uns in die Zukunft, letztlich entscheidet aber unsere Kreativität darüber, wie diese aussehen wird.“

In seiner abschließenden Dankesrede an alle Diskutanten verwies Studiendekan und Bildungsforscher Prof. Dr. H.-Hugo Kremer mit Blick auf prominente Absolventen wie Pferdt und Giersberg noch einmal auf die innovative Kraft, die seit Gründung von der Universität Paderborn ausgegangen sei. Das Gespräch verdeutlicht nochmals, dass das Verhältnis von Wissen und Handeln neu zu bestimmen ist, Studienprogramme eine Individualisierung erfahren sollen. Er ist jedoch auch sehr optimistisch, dass die Fakultät beispielsweise mit einem deutschlandweit einzigartigen Mentoringprogramm gute Ausgangspunkte besitzt. Kremer: „Wir haben unsere universitäre Arbeit nicht nur mit unserer gleichnamigen Vortragsreihe ‚Wirtschaftswissenschaftliches Denken und Handeln’ populär gemacht!“

NIFIS: Google sammelt Metadaten beim Telefonieren über Android

Wer mit einem Android-Smartphone telefoniert, hat eingewilligt, dass die Metadaten aller seiner Gespräche aufgezeichnet und ausgewertet werden. So liest es sich in der aktuellen Datenschutzerklärung von Google vom 25. März dieses Jahres, erklärt die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS).

Der deutsche Sicherheitsverein gelangt zu dieser Schlussfolgerung anhand einer gemeinsamen Analyse des Datenschutztextes von Google mit dem internationalen Information Security Forum des Diplomatic Council, eines Think Tank, der die Vereinten Nationen berät.

So räumt sich Google laut Datenschutzerklärung die Möglichkeit ein, die „Telefonnummer, Anrufernummer, Weiterleitungsnummern, Datum und Uhrzeit von Anrufen, Dauer von Anrufen, SMS-Routing-Informationen und Art der Anrufe“ in „Telefonieprotokollen“ zu erfassen und zu speichern. Das Telefonat selbst, also das Gespräch, wird wohl nicht belauscht.

„Niemand hört mit“, hatte schon US-Präsident Barack Obama beim Auffliegen der NSA-Affäre abgewiegelt. „Nichts könnte irreführender sein“, widerspricht der NIFIS-Vorsitzende RA Dr. Thomas Lapp. Er erklärt: „NSA wie Google können aus den Metadaten verknüpft mit weiteren Informationen tief in die Privatsphäre eindringen, Beziehungsgeflechte aufspüren und den sozialen Kontext sowohl des Einzelnen als auch ganzer Bevölkerungsgruppen herausfinden.“

Er verweist auf die Experimente mit der Mainway-Datenbank an der Stanford-Universität; dabei wurden die Android-Metadaten von rund 500 Probanden, die sich freiwillig an dem Feldversuch beteiligten, fünf Monate lang verfolgt. 91 Prozent der vermeintlich anonymen Telefonanschlüsse konnten binnen dieser Zeit eindeutig einer Person zugeordnet werden. Allein anhand der Metadaten waren Rückschlüsse etwa auf Geschlechtskrankheiten oder außereheliche Affären möglich. „Wenn jemand die Anonymen Alkoholiker, einen Scheidungsanwalt, eine Abtreibungsklinik oder eine Call-Girl-Nummer anruft, dann lassen sich daraus durchaus Schlussfolgerungen ziehen, ohne die Gespräche mithören zu müssen“, nennt der NIFIS-Vorsitzende Dr. Thomas Lapp plastische Beispiele.

Er erläutert: „Die Datenschutzerklärung von Google dürfte zwar nach deutschem Recht ungültig sein, weil die informierte Einwilligung fehlt. Schließlich ist kaum davon auszugehen, dass die meisten Android-Nutzer verstehen, dass Google sich herausnimmt, die Metadaten aller ihrer Gespräche auszuwerten. Dieses Verständnis wäre aber die Voraussetzung für die Rechtsgültigkeit der Erklärung. Das ändert allerdings nichts daran, dass Google genau dieses Recht für sich in Anspruch nimmt.“

„Viele haben sich daran gewöhnt, dass Google alles weiß über ihre Geräte, ihre Suchanfragen, ihre besuchten Webseiten, ihre E-Mails, ihren Standort und diese Daten auch eindeutig einer namentlich bekannten Person zuordnen kann“, meint RA Dr. Thomas Lapp. „Aber es dürfte doch für die meisten eine Überraschung sein, dass sie Google das Recht einräumen, ihre Telefongespräche zu beobachten, während sie sich bei NSA & Co. genau darüber empören. Aber sicherlich dient diese permanente Überwachung nur dazu, um den Nutzern bessere Dienste zur Verfügung zu stellen, wie es in der Datenschutzerklärung von Google heißt.“

Google und Facebook: Vereint gegen das FBI

Auf Telefondaten hat das FBI längst Zugriff – das weiß jeder, der einmal CSI gesehen hat. Doch erlaubt das Gesetz zu den Telefondaten auch den Zugriff auf Internet-Daten wie etwa den Verlauf des Webbrowsers? Gegen diese Auffassung der Behörden wehren sich Netzgiganten wie Google, Facebook und Yahoo in einem gemeinsamen Brief (Guardian), berichtet der „Social Media Watchblog“ . Dabei geht es nicht so sehr darum, dass die Firmen ungern mit den Behörden zusammenarbeiten – sie haben lediglich Probleme mit der Praxis der „National Security Letters“, die häufig zur Anforderung solcher Daten genutzt werden. … mehr

 

Schuldenfalle: Google verbietet Werbung für Kredite mit horrenden Zinsen

Der Internetriese Google verbietet Werbeanzeigen für Kleinkredite mit extrem hohen Zinsen, die Kunden in eine Schuldenfalle treiben können. Ab 13. Juli würden Anzeigen für Kredite dieser Art auf Google nicht mehr veröffentlicht, teilte das Unternehmen laut „NZZ“ mit. … mehr

 

Netzkritik: Google und Facebook dürfen nicht die Welt kontrollieren

Die Silicon-Valley-Firmen glauben zwar, zu wissen, wie sie ihr Geld zum Wohle der Menschheit ausgeben. Aber das System bröckelt bereits. Autor Evgeny Morozov schreibt dazu in der „Süddeutschen“: Entsteht da gerade eine neue Tech-Blase? Oder, wie man im Silicon Valley sagt: Sind die meisten Einhörner in Wahrheit verkleidete Zombies? Die eigene Antwort darauf hängt davon ab, wie man zum allgemeinen Gesundheitszustand der globalen Ökonomie steht. … mehr

 

Gmail: Was wollen Sie Google wirklich erlauben?

Es geht um den E-Mail-Dienst Gmail. Google analysiert in automatisierter Form den Inhalt von E-Mails, um beim Kunden personalisierte Werbung platzieren zu können. Nach Ansicht des vzbv erfolgt diese Analyse ohne wirksame Einwilligung und ist somit rechtswidrig. Zumal wohl auch eingehende E-Mails gescannt werden, egal ob der Absender über ein GMail-Konto verfügt oder nicht. Zwar wird dieses Vorgehen in den Datenschutzbestimmungen erwähnt, aber diesen kann der Verbraucher nur im Ganzen zustimmen. Sprich, entweder stimmt er zu, oder er kann den Dienst nicht nutzen. Die „Datenschutz-Notitzen“ haben die aktuelle Lage zusammengefasst. … mehr

 

Streit mit FBI um iPhone-Entschlüsselung: Facebook und Twitter unterstützen Apple

Soll Apple dem FBI helfen, das iPhone des Attentäters von San Bernadino zu knacken? Das Unternehmen sagt eindeutig Nein – und ist mit dieser Haltung nicht alleine. Nach Google und Whatsapp haben sich nun auch Facebook und Twitter an die Seite von Apple gestellt, berichtet „Spiegel.de“. Damit hat sich eine kleine aber sehr einflussreiche Gruppe aus dem Silicon Valley formiert. … mehr...

 

Wenn Google nicht mehr weiterweiß: Diese Suchmaschinen bringen Sie auch zum Ziel

Der schönste Strand Ibizas? Eine längst vergriffene David-Bowie-Platte? Ein komplett veganes Menü auf der eigenen Hochzeit? Gibt’s alles, die Frage ist nur wo. Google weiß in der Regel Rat, liefert oft aber zu viele oder zu unkonkrete Suchergebnisse. Abhilfe schaffen themenspezialisierte Suchmaschinen, die aktuell den Markt erobern. Aber sind die auch gut? Wir haben uns fünf von ihnen genauer angesehen.

Weil immer irgendwo der Hammer fällt: Barnebys ? die Suchmaschine für Online-Auktionen

Wer Ebay mochte, wird Barnebys lieben: Die schwedische Suchmaschine überzeugt durch einfache Bedienbarkeit und schickes grau-oranges Design. Schmuck, Fashion, Möbel, Uhren ? der direkte Weg in die Auktionshäuser erfolgt entweder durch Stöbern in den zahlreichen Kategorien oder durch direkte Eingabe ins Suchfeld. Die Suchmaschine bündelt Auktionen auf der ganzen Welt, ihre Bedienung ist daher in deutscher und in englischer Sprache möglich. Ein Blog  mit Insidertipps, ein Preis-Archiv  und die kostenlose Schätzung von Wertgegenständen [www.barnebys.de/schatzung/] runden das Angebot von Barnebys ab. Deshalb ist diese Website für Neueinsteiger und erfahrene Sammler gleichermaßen einen Besuch wert.

Weil Urlaub die schönste Zeit ist: Beach-Inspector ? die Suchmaschine für Strände

Strandurlauber sollten bei Beach-Inspector vorbeischauen. Diese Website hat sich der Suche nach dem perfekten Strand für individuelle Bedürfnisse verschrieben. Ein Netzwerk aus ?Beach-Inspektoren“ und Reise-Bloggern ist weltweit im Einsatz, um dem User das Finden so leicht wie möglich zu machen. Wer noch kein Urlaubsziel vor Augen hat, kann sich durch vorgegebene Orte oder Strandkategorien inspirieren lassen. Soll die Reise zu einem konkreten Ziel gehen, liefern eine Landkarte und eine Strand-Auflistung Anregungen, wo vor Ort unbedingt vorbeigeschaut werden sollte. Dank Filtern wie Strand-Klientel und Sandfarbe, verbunden mit Videos und Blog-Beiträgen, ist der Traumstrand rasch gefunden.

Weil Arbeit auch Vergnügen sein soll: ShareDnC ? Das Airbnb für Büroräume

Diese Online-Plattform hat sich zwei wichtige Themen auf die Fahne geschrieben: die Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz und die nach gutem Kaffee. ShareDnC steht für „Share Desk And Coffee“ und bietet dementsprechend neben Suchfaktoren wie Mitarbeiterzahl, Mietpreis und WLAN, auch die Möglichkeit, das favorisierte koffeinhaltige Heißgetränk zu finden. ShareDnC liefert für Selbstständige und wachsende Unternehmen die passenden Büro-Lösungen und bringt so Liebhaber von Kaffeevollautomaten, Pad-Maschinen oder Filterkaffee zum gemeinsamen Netzwerken zusammen. Aktuell sind insbesondere Großstädte hoch im Kurs. Ein Such-Alert informiert sofort per E-Mail, wenn in kleineren Städten Suchergebnisse gefunden werden.

Weil es so viel mehr zu entdecken gibt: Vevo – die Suchmaschine für musikalische Perlen

Neben exklusiven Premieren von Adele und Co. und über 150.000 Musikvideos in bester HD-Qualität – ganz ohne GEMA-Sperre wohlgemerkt – bietet Vevo spannende Eigenproduktionen sowie Mitschnitte legendärer Konzerte und so mancher vergessenen Ikone der Musikgeschichte. Liebhaber finden hier zum Beispiel Perlen wie das Behind The Scenes-Video von Jimi Hendrix‘ „Castles Made Of Sand“ oder die Doku-Serie Mojo Working: The Making of Modern Music , die die Wurzeln der modernen Popmusik von BB King über John Lennon bis hin zu den Rolling Stones ergründet. Mit über 16 Milliarden Videostreams pro Monat ist Vevo der weltgrößte Anbieter von Musikvideo-Entertainment!

Weil Liebe durch den Magen geht: Catero – die Suchmaschine für Catering-Anbieter

Was auf den ersten Blick an Lieferheld und Co. erinnert, hat beim genaueren Hinsehen sogar noch mehr zu bieten: Diese Suchmaschine vereinfacht den Weg zum passenden Caterer für alle Gelegenheiten. Neben typischen Angaben wie Personenanzahl, Budget und Ort, kann in die Suchmaske alles eingegeben werden, was schmeckt und verträglich ist: vegetarisch, koscher, vegan, halal – Catero findet Anbieter, die diesen Wünschen nachkommen. Und auch für Allergiker ist gesorgt: Laktose- oder glutenfreies Catering ist ebenfalls im Angebot. Übrigens: Catering-Anbieter können sich bei dieser Website auch selbst anmelden. So profitieren dank Catero alle am Spaß des Gastgebens.

Künstliche Intelligenz: Wie Google User für sich arbeiten lässt – unbewusst und unbezahlt

Autor Evgeny Morozov schreibt in der „Süddeutschen“: Roboter, die mit Menschen arbeiten oder sie ersetzen. Software, die so intelligent ist, dass sie besser Schach, Jeopardy und Go spielt als die größten Champions. Computer, die Bilder erkennen und Krankheiten diagnostizieren können. Helfer im Handy, die Flüge buchen. Und Maschinen, die selbständig Entscheidungen treffen und umsetzen – künstliche Intelligenz verändert bereits heute unser Leben. … mehr

 

Große Mehrheit der Internetnutzer googelt sich selbst

Was gibt es eigentlich im Internet über mich? Die meisten Internetnutzer stellen sich diese Frage und suchen bei Google, Bing & Co. die Antwort. Drei Viertel der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren (74 Prozent) geben ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine ein, um zu erfahren, ob es dazu Einträge gibt.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Jeder Fünfte (20 Prozent) macht das sogar einmal im Monat oder häufiger. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Der Trend zum Ego-Googeln zeigt, welche große Bedeutung das digitale Ich inzwischen hat“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Das Ego-Googeln ist besonders verbreitet bei den 30- bis 49-Jährigen. 85 Prozent der Internetnutzer in dieser Altersgruppe haben bereits so nach ihrem Namen gesucht. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 82 Prozent fast genauso viele.

Aber selbst drei von fünf Internetnutzern zwischen 50 und 64 Jahren (63 Prozent) haben sich bereits gegoogelt. Übrigens ist Ego-Googeln bei Frauen etwas beliebter als bei Männern: Während 77 Prozent der weiblichen Internetnutzer ihren Namen bereits im Web gesucht haben, sind es 71 Prozent bei den Männern. Bei einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2008 hatte erst die Hälfte der Internetnutzer (50 Prozent) im Netz nach ihrem Namen gesucht, 2011 waren es bereits 69 Prozent.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Bundesbürger ab 14 Jahren im November 2015 befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Wie häufig geben Sie Ihren eigenen Namen in eine Internet-Suchmaschine ein und schauen, ob es zu Ihrem Namen Einträge im Internet gibt?“