Schlagwort-Archiv: Gesellschaft

Warum Tech-Konzerne in den Weltraum drängen

Das rasante Wachstum des weltweiten Datenverkehrs wird nach Einschätzung der Raumfahrtindustrie einen Weltraumboom zur Folge haben. Fachleute erwarten, dass die Übertragung von Internet, Telefon und sonstigen Daten zum Teil in erdnahe Umlaufbahnen verlegt wird. Von den riesigen Satellitenkonstellationen, die meist von US-Firmen geplant werden, erhoffen sich europäische und deutsche Unternehmen gute Geschäfte. Ein Bericht in „Futurezone“. … mehr …

 

Cybermobbing: Vor allem Mädchen im Fokus

Mädchen in den USA sind dreimal stärker gefährdet, Opfer von Cybermobbing zu werden als gleichaltrige Jungen. Dies hat eine Umfrage des National Center for Education Statistics für den Zeitraum 2016/17 ergeben. Während sich bei 12- bis 18-jährigen Mittel- und High-School-Mädchen 21 Prozent entsprechenden Cyber-Attacken ausgesetzt sahen, waren es unter den Jungen lediglich sieben Prozent. Bei der vorhergehenden Umfrage (2014/15) waren es 16 Prozent im Vergleich zu sechs Prozent. Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr

 

Digitalkompetenz bei Digital Natives: Die Gnade der späten Geburt reicht nicht aus

Mit dem Mythos der Digital Natives muss endlich aufgeräumt werden. Ich erlebe sie im beruflichen Umfeld, privat – und die Generation Z auch im engsten Familienkreis. Wahr ist – und das ist in der Tat bemerkenswert –: Kinder und Jugendliche, aber auch junge Erwachsene, die nichts anderes als das Smartphone-Zeitalter kennen, gehen beeindruckend selbstverständlich mit bestimmten Verhaltensmustern um, die wir Älteren erst erlernen mussten. Ein Beitrag in „t3n“. … mehr…

 

Ernährung im Trend: Digital zum gesunden Lebensstil?

In den App-Stores gibt es über 200.000 Apps zu den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung. Mit ihrem Projekt zu dem Thema des AELF Ernährungstages „Richtig gut essen – digital ist real“ gaben die Studierenden den Verbrauchern Hilfe bei der Qual der Wahl: Welche App ist wirklich sinnvoll? Nach mehreren Kurzvorträgen zeigte ein Parcours rund um die Ernährung eine jeweils passende App zu den verschiedenen Aspekten der Stationen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Dr. Alois Kling, Behörden- und Schulleiter des AELF Kempten, sprach die stellvertretende Landrätin Gertrud Knoll in wenigen Worten an, was real ist: „Die Digitalisierung mischt sich unter alle Lebensbereiche, ob wir wollen oder nicht.“ Ein Beitrag im „Kreisbote“. … mehr …

 

Neue Studie: Warum „anonyme“ Daten eine Illusion sind

Vor zwei Jahren zog der belgische Informatik-Dozent Yves-Alexandre de Montjoye von Boston nach London, suchte einen neuen Arzt und bekam dort in der Praxis ein Formular in die Hand gedrückt. Er sollte einwilligen, dass seine Gesundheitsdaten an Forschungseinrichtungen und Unternehmen weitergegeben werden dürfen; selbstverständlich anonymisiert. An einen Satz erinnert sich de Montjoye noch heute: Manche glaubten, stand dort, dass einzelne Patienten mit diesen Daten identifiziert werden könnten. Ein Bericht in der Süddeutschen“. … mehr …

 

KI in Gesundheitswesen: Patienten fürchten sich vor Hacker-Angriffen

AskulapKünstliche Intelligenz im Gesundheitswesen weckt bei vielen Menschen Ängste. So sind zum Beispiel drei von vier Deutschen der Ansicht, dass KI gewisse Risiken für Patienten erhöht – etwa durch Hacker-Angriffe. Diese Sorge zeigt sich in allen Altersklassen: Etwa 70 Prozent der unter 30- und über 60-Jährigen stimmen dieser Aussage zu. Besonders beunruhigt sind mit 79 Prozent die 40-Jährigen. Das sind Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Studie „Digitales Gesundheitssystem“, für die 1.000 Personen im Auftrag der pronova BKK befragt wurden.

Obwohl die negativen Einschätzungen zum KI-Einsatz im Gesundheitswesen überwiegen, können die Menschen der neuen Technik auch Positives abgewinnen. Rund jeder zweite Befragte verbindet mit künstlicher Intelligenz die Hoffnung auf schnellere Diagnosen (55 Prozent). Fast ebenso viele meinen, dass ihr Einsatz dort sinnvoll ist, wo Fachkräfte fehlen – zum Beispiel im ländlichen Raum (54 Prozent). Vier von zehn Bundesbürgerinnen und -bürgern begrüßen künstliche Intelligenz, wenn es um sensible Themen geht, die sie nicht unbedingt mit einem Arzt besprechen möchten (41 Prozent). Das trifft besonders auf junge Menschen zu: Rund jeder Zweite der unter 30-Jährigen möchte zum Beispiel über intime Angelegenheiten lieber mit einem Avatar als mit einem menschlichen Arzt sprechen. Bei den 50-Jährigen und der Generation 60 plus ist es lediglich jeder Dritte.

Schon jetzt setzen Ärzte vermehrt neue Technologien ein, zum Beispiel Operationsroboter oder intelligente Programme in der Psychotherapie oder der Diagnose. Doch mit welcher digitalen Technik können sich die Deutschen in den kommenden zehn Jahren am ehesten anfreunden? Rund die Hälfte würde die Prüfung von Laborwerten sowie die Einschätzung erster Diagnosen durch einen Roboter befürworten (52 Prozent). Ähnlich groß ist die Zustimmung zu einer KI, die CT- oder Röntgenbilder auswertet und einen ersten Befund erstellt (48 Prozent). Immerhin vier von zehn Befragten würden es akzeptieren, wenn ein Avatar in Zukunft leichte Krankheiten diagnostiziert (40 Prozent).

Jeder Dritte sieht es positiv, wenn künstliche Intelligenz zur Feststellung seltener Krankheiten eingesetzt wird (31 Prozent). Kann die moderne Technologie helfen, eine schwere Erkrankung zu erkennen, ist sogar jeder Vierte dafür offen (27 Prozent). Wie entscheidend das sein kann, zeigt beispielsweise der Fall eines Mannheimer Patienten. In seiner Lunge gab es zahlreiche Entzündungsherde. Deshalb fiel ein Tumor auf einer CT-Aufnahme nicht weiter auf. Der Patient starb daran. Mittels Algorithmen hätten die Ärzte den Krebs früh erkennen und unter Umständen sogar heilen können. Dr. Imke Schmitz-Losem, Beratungsärztin der pronova BKK, meint: „Noch ist die Akzeptanz für den Einsatz künstlicher Intelligenz relativ gering – selbst, wenn es um die Diagnose tödlicher Krankheiten geht. Doch KI kann Leben retten.“

Zur Studie

Die Studie „Digitales Gesundheitssystem“ wurde im März 2019 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

 

 

 

 

 

Onlinedruck: Verstärkter Trend zu Glamour und Individualität

Farben spielen in der Werbung eine wesentliche Rolle. Laut einer internen Auswertung bei der größten Onlinedruckerei Österreichs liegt alles, was glitzert oder hochwertig anmutet, im Trend. Das betrifft nicht nur die Farben als solches, sondern auch Folien, die in veredelter Variante sehr gefragt sind. Rund 20 Prozent der produzierten Visitenkarten und Kuverts bei druck.at werden aktuell mit Pantone bzw. HKS Farben veredelt. Der Grund dafür ist eindeutig der Wunsch nach mehr Individualität. Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr ….

 

Auslaufmodell im digitalen Zeitalter? Der Homo analogicus

DemagogenLängst hat die Digitalisierung den Alltag vieler Menschen fest im Griff: Es wird gegoogelt, in sozialen Medien kommuniziert und aus Mediatheken heruntergeladen. Etwa 80 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren besitzen ein Smartphone, Tendenz steigend. Kann man in solch einer Welt überhaupt noch analog leben? Ein Beitrag in „Deutschlandfunk.de“ … mehr

 

Digitale Selbstverteidigung: Steffan Heuer gibt Tipps

Eine „hilfreiche Anleitung zur digitalen Selbstbehauptung gegen raffinierte Datensammler“ will der Hamburger Murmann Verlag im Herbst 2019 auf den Markt bringen: Der Autor, Steffan Heuer, bietet demnach mit seinem Werk „Mich kriegt ihr nicht: Schritte zur digitalen Selbstverteidigung“ eine Gebrauchsanweisung, „wie wir unsere Online-Identität mit einer neuen Daten-Ethik schützen können selbst in Zeiten von Smart-Speakern wie ,Alexa, und dem Internet der Dinge.“ Ein Beitrag in „Datensicherheit“. .. mehr

 

FaceApp-Hype lockt Betrüger an

Der Hype um die beliebte FaceApp, die in den letzten Tagen millionenfach heruntergeladen wurde, hat bereits erste Cyberkriminelle angelockt. Wie ESET-Forscher herausfanden, haben Betrüger eine gefakte, kostenlose „Pro“-Version der Anwendung als Köder veröffentlicht, die es als seriöse Variante gar nicht gibt. Statt neuer Funktionen handeln sich die Anwender unzählige Angebote für die Installation anderer kostenpflichtiger Anwendungen und Abonnements, Anzeigen oder Umfragen ein. Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr

 

Instagram sanktioniert Pornos und Nackte

Die Foto-Sharing-App Instagram  verschärft ihre Richtlinien. User, die innerhalb eines bestimmten Zeitfensters gegen diese Policy verstoßen, werden aus dem Verkehr gezogen. Des informiert der Dienst die Nutzer im Detail darüber, wann und warum ihre Konten gelöscht werden. Die Nutzer erhalten auch die Möglichkeit, gegen gelöschte Inhalte Berufung einzulegen. Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr ….

 

Whitepaper Digitale Ethik: Wenn die Digitalisierung unsere Gesellschaft lenkt

Das neu erschienene Whitepaper zum Thema Digitale Ethik von Cornelia Diethelm und Peter Sennhauser liefert Beispiele und Erklärungen für die neuen Fragestellungen zur Digitalität. Die Debatte ist auch in unserer Gesellschaft längst eröffnet. Ein Bericht in „Organisator.ch“. .. mehr