Schlagwort-Archiv: Gesellschaft

8 Trends in der IT-Welt 2019: DevOps, Kubernetes, KI & mehr

Ein Beitrag in „Entwickler.de“: Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und wir freuen uns schon darauf, welche Neuigkeiten die IT-Branche für uns bereithält. Heute schauen wir uns die vielversprechendsten Trends für das Jahr 2019 an. Ravi Mayuram geht auf acht seiner Vorhersagen für das vor uns liegende Jahr ein, inklusive DevOps, Kubernetes, Open Source und vielem mehr. … mehr

 

KI und Ethik – Technologie braucht menschliche Verantwortung

Die Bedeutung von KI als Wirtschaftsfaktor ist inzwischen wohl unbestritten. Höchst unklar hingegen ist jedoch noch die moralisch-ethische Dimension der Technologie. Wie sollen Mensch und Maschine künftig miteinander umgehen? Fest steht: Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen, ist auf „big data Insider“ zu lesen. … mehr …

 

Regulierung der Datenökonomie: Zwischen Theorie, Utopie Und Realität

Die rasante Dynamik des technologischen Fortschritts führt zu neuen vielfältigen, digitalen Ökosystemen. Disruptive Geschäftsmodelle, weitere Marktakteure und insbesondere die Plattformökonomie erzwingen eine Anpassung der Wirtschaftsordnung und Marktgesetze. Denn Daten sind nun das bedeutendste und begehrteste Gut dieser Ökonomie. Das stellt nahezu alle Akteure vor enorme Herausforderungen. Auch, weil Tech-Giganten wie Google oder Facebook die Märkte dominieren und mit Skandalen zum Datenmissbrauch anführen. Doch wie könnte ein neues Ordnungsprinzip aussehen und gibt es realistische, praktikable Ansätze einer fairen Datenökonomie? Ein Beitrag in „More than Digital“. … mehr

 

Sieben Mythen über Roboter

Roboter können dem Menschen ähneln. Wie weit kann und soll die Unterstützung durch Roboter in der modernen Arbeitswelt reichen?  (Bildquelle: "obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/Uwe Voelkner / Fotoagentur FOX")

Roboter können dem Menschen ähneln. Wie weit kann und soll die Unterstützung durch Roboter in der modernen Arbeitswelt reichen? (Bildquelle: „obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/Uwe Voelkner / Fotoagentur FOX“)

Der aktuelle Hype um Robotic Process Automation (RPA) wird von vielen Halbwahrheiten und Missverständnissen begleitet. UiPath stellt sieben verbreitete RPA-Mythen auf den Prüfstand.

Roboter sind Jobkiller.

Der hartnäckigste aller Roboter-Mythen. Die Wahrheit ist: RPA nimmt den Menschen nicht die Arbeit weg, sondern erhöht die Arbeitsqualität. Die Mitarbeiter werden von stupiden Routineaufgaben befreit und gewinnen dadurch mehr Freiraum für kreative und anspruchsvolle Aufgaben. Zudem kann RPA die Antwort auf den demografischen Wandel geben. Durch die Automatisierung von Abläufen sind Unternehmen auch dann noch in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen, wenn viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und mangels Nachwuchs nicht eins zu eins ersetzt werden können.

Roboter (RPA) dienen ausschließlich der Kostenreduktion.

Ohne Zweifel bietet RPA das Potenzial zu massiven Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen. Ihr Nutzen geht aber noch viel weiter: durch die Entlastung der Mitarbeiter von ungeliebten Standardaufgaben verbessert sich das Arbeitsklima; indem menschliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden, steigt die Qualität von Prozessen; wenn Prozesse automatisch exakt so ablaufen, wie es durch Richtlinien oder Gesetzte vorgeschrieben ist, erleichtert das die Compliance; und nicht zuletzt erhöht sich durch schnellere und bessere Services die Kundenzufriedenheit.

Roboter eignen sich nur für einfache Prozesse.

Es stimmt, dass sich Prozesse, die eindeutigen festen Regeln folgen, mit RPA am leichtesten und für gewöhnlich auch durchgängig automatisieren lassen. Das heißt aber nicht, dass komplexere Prozesse, die in ihren Abläufen auch hin und wieder Ausnahmen aufweisen, kein Fall für RPA sind. Es verlangt zwar etwas mehr Aufwand, aber auch sie können erheblich von dieser Technologie profitieren und häufig zumindest teilautomatisiert werden.

Roboter sind nur ein schickeres Wort für Makros.

Makros sind lediglich kurze Codesequenzen zur Ausführung einzelner Aufgaben und müssen jedes Mal manuell angestoßen werden. Ein Beispiel dafür ist etwa das Einfügen eines bestimmten, immer wieder vorkommenden Wortes in Texte durch die Betätigung einer festgelegten Tastenkombination. RPA ist wesentlich mächtiger als das. Software-Roboter können autonom handeln, deutlich komplexere Aufgaben ausführen und innerhalb ein- und desselben Workflows auf die verschiedensten, voneinander losgelösten Anwendungen zugreifen. Enterprise-RPA-Plattformen ermöglichen dabei eine unternehmensweite Governance.

Software-Roboter arbeiten ausschließlich im Backend.

So genannte „Unattended Robots“, also Software-Roboter, die auf Servern installiert sind und dort rund um die Uhr im Hintergrund Prozesse ausführen, bilden nur die eine Hälfte der RPA-Mannschaft. Die andere besteht aus „Attended Robots“. Das sind Software-Roboter, die sich direkt auf den Endgeräten der Mitarbeiter befinden und ihnen dort Routineaufgaben abnehmen – sei es auf direkten Befehl hin oder ausgelöst durch bestimmte Ereignisse. Den größten Nutzen können Unternehmen aus RPA ziehen, wenn sie beide Arten einsetzen und ihre Arbeit gezielt koordinieren.

Software-Roboter machen keine Fehler.

Software-Roboter führen – ohne nachzudenken – einfach das aus, was man ihnen einprogrammiert. Werden fehlerhafte Workflows automatisiert, setzen die Roboter eben diese um – im Extremfall tausendfach. Deshalb ist es unerlässlich, die Prozesse vor der Automatisierung von Fehlern zu bereinigen und die Roboter in der Anfangsphase zu überwachen.

Roboter kommen ohne IT-Abteilung aus.

Fortschrittliche RPA-Lösungen ermöglichen es in der Tat, dass die Mitarbeiter in den Fachabteilungen ihre Prozesse per Drag-and-Drop selbst automatisieren. Die zentrale IT muss diese Automatisierungen aber zentral verwalten und warten. Nur dann können Unternehmen eine hohe Qualität der automatisierten Prozesse, ihren effizienten Einsatz und eine globale Governance gewährleisten.

„RPA ist mehr als ein Hype. Sie wird ein zunehmend zentraler Bestandteil des Geschäftsalltags“, sagt Walter Obermeier, Geschäftsführer UiPath in München. „Je früher Unternehmen ihr RPA-Potenzial nutzen, desto schneller verschaffen sie sich einen Wettbewerbsvorteil. Dazu müssen sie aber genau hinschauen und nicht alles glauben, was ihnen erzählt wird.“

 

UiPath ist ein Anbieter für Enterprise Robotic Process Automation (RPA) und ein Vorreiter des „Automation First“-Zeitalters. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, dass jedem Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz ein Software-Roboter zur Seite steht, bietet kostenlose, offene Schulungen und Collaboration-Tools an und stellt Roboter zur Verfügung, die sich durch KI und maschinelles Lernen neue Fähigkeiten aneignen können.

 

Gesichtserkennung: Von Unternehmensethik und öffentlicher Regulierung

Ein Beitrag in „Mobile Geeks“: Immer öfter wird Gesichtserkennungssoftware für unterschiedliche Bereiche angewandt. Bradley Smith, Microsoft-Präsident, empfand es als notwendig in einem Blogpost sowohl die Gefahren als auch die Möglichkeiten dieser Technologie aufzuzeigen. Er stellt auch klar, wie sich Microsoft dazu positioniert. … mehr

 

Julian Nida-Rümelin über Künstliche Intelligenz: „Konkurrenz für unsere Dummheit“

Es wird höchste Zeit für eine neue Kränkung der Menschheit. Nach Sigmund Freud erfuhren die Menschen bisher drei narzisstische Kränkungen: Erstens ist die Erde nicht das Zentrum des Kosmos, zweitens hat sich der Mensch aus dem Tierreich entwickelt und ist keine originelle, gesegnete Kreation Gottes, und drittens ist der Mensch nicht Herr im Haus seiner Seele, sondern wird durch das Unbewusste kaum kontrollierbar hin- und hergeworfen, ist im „Tagesspiegel“ zu lesen. … mehr

 

Zukunftstrends 2019: Die Rückkehr des Analogen

Matthias Horx gründete eine der inzwischen wohl einflussreichsten futuristischen Denkfabriken im deutschsprachigen Raum: das Zukunftsinstitut.

Matthias Horx gründete eine der inzwischen wohl einflussreichsten futuristischen Denkfabriken im deutschsprachigen Raum: das Zukunftsinstitut.

Die Internetkultur wird 2019 tiefer in eine existentielle Krise geraten. Der quasi-religiöse Hype um die Durch-Digitalisierung unseres Lebens weicht zunehmender Skepsis. Widerstand gegen die Macht der Algorithmen – ein Trend im kommenden Jahr? Der Zukunftsforscher Matthias Horx im Gespräch mit dem „Deutschlandfunk“. … mehr

 

 

Algorithmus entlarvt gefährliche Restaurants

Google hat mit Forschern der Harvard University  einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der jene Restaurants brandmarkt, in denen die Wahrscheinlichkeit groß ist, verdorbene Speisen serviert zu bekommen. Zu den größten Gefahren gehören Salmonellen. Jedes Jahr erkrankt einer von sechs Amerikanern, weil er in einem Restaurant verdorbene Speisen verzehrt hat, so Zahlen des U.S. Center for Disease Control and Prevention, berichtet „Pressetext“. … mehr

 

Mental-Health: Psychoanalyse im Internet

Moderne Medien beeinflussen sowohl soziale Beziehungen als auch den Bereich der psychischen Gesundheit auf vielfältige Art und Weise. Im Internet existiert bereits ein breites Spektrum klinisch-psychologischer Angebote inklusive psychodynamisch ausgerichteter Interventionen, von Präventions- und Selbsthilfeangeboten über Onlineberatung und Onlinepsychotherapie bis hin zu rehabilitativen Maßnahmen. Auch die psychoanalytische Theorie und Praxis steht unter dem Einfluss dieser Entwicklungen, sodass unterschiedliche Schnittstellen des Internets mit der Psychoanalyse, ist im „Ärzteblatt“ zu lesen. … mehr

 

Neuronales Netz findet Betrug auf Facebook

Ein Bericht in „Pressetext“:  Forscher der Mahasarakham University arbeiten an einer Methode, um betrügerische Facebook-Seiten zu erkennen. Damit können solche Seiten, die über gefälschte Profile, Gewinnspiele oder vorgespielte romantische Freundschaftsanfragen versuchen, Usern Geld oder sensible persönliche Daten abzuluchsen, bald mithilfe eines künstlichen neuronalen Netzes aufgespürt und aussortiert werden. In ersten Tests lag die Trefferquote bei 91,37 Prozent. … mehr