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Schätze aus Elektroschrott: Dell startet Recycling-Programm für Gold

Bildquelle: Dell

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Dell hat ein branchenweites Pilotprojekt für das Recycling von Gold aus alten Elektronikgeräten vorgestellt. Ab diesem Frühjahr wird dieses Gold unter anderem in Motherboards des Latitude 5285 2-in-1 enthalten sein und im nächsten Jahr zudem für die Herstellung von Millionen weiterer neuer Motherboards genutzt.

Dell erweitert damit sein Kreislauf-Programm für Kunststoffe und Edelmetalle.   Derzeit werden nur 12,5 Prozent des entstehenden Elektroschrotts bei der Herstellung neuer Produkte wiederverwendet.

Allein in den USA werden jedes Jahr Gold und Silber im Wert von 60 Millionen Dollar aus nicht mehr benötigten Telefonen weggeworfen. Dies zeigt, welches Potenzial das Recycling dieser Materialien hat. Die Wiederverwendung von Gold aus gebrauchten Geräten hat nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem auch ökologische Vorteile, indem Schäden für Gesundheit und Umwelt, die üblicherweise mit dem Abbau von Gold verbunden sind, vermieden werden.

In einem umweltschonenden Prozess zerlegt der Dell-Umweltpartner Wistron GreenTech gebrauchte Elektronik in seine einzelnen Komponenten. Das in Motherboards verbaute Gold wird im Rahmen einer Kreislauf-Lieferkette recycelt und in neuen Motherboards oder anderen Produkten wiederverwendet. Laut einer Studie von Trucost , einem britischen Analysten für Umweltrisiken, wird hierdurch die Umweltbelastung im Vergleich zur traditionellen Goldgewinnung um 99 Prozent verringert.

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Außerdem kündigen Dell und die Schauspielerin, Unternehmerin und Aktivistin Nikki Reed eine Zusammenarbeit zur Unterstützung von Design mit nachhaltigen Materialien an. Die Circular Collection von Bayou with Love und Dell ist eine neue, limitierte Schmuckkollektion aus Gold, das aus Dells Recycling-Programm gewonnen wurde. Die Kollektion, die auf der diesjährigen Consumer Electronics Show vorgestellt wurde, umfasst 14- und 18-karätige Ringe, Ohrringe und Manschettenknöpfe.

„Dell ist stolz darauf, in seiner gesamten Lieferkette nachhaltigere Prozesse zu entwickeln“, erklärt Jeff Clarke, Dell Vice Chairman. „Innovativer Materialeinsatz, beispielsweise bei Kunststoff, Kohlefaser und jetzt Gold, wird für uns immer wichtiger. In einer Tonne Motherboards ist bis zu 800 Mal mehr Gold vorhanden als in einer Tonne Erz. Das macht die enorme Bedeutung solcher Anstrengungen sehr deutlich. Um die drängenden Umweltprobleme zu lösen, müssen wir über den Tellerrand hinausschauen und innovative Lösungen realisieren.

Die Kollektion von Nikki Reed ist ein sehr anschauliches Beispiel für die Möglichkeiten nachhaltigen Produzierens.“  Schon seit über einem Jahrzehnt arbeitet Dell an der Verwendung von nachhaltigen Materialien in Produkten und Verpackungen. Seit 2012 hat Dell mehr als 22.000 Tonnen Material aus Altgeräten in neuen Produkten recycelt. Im Rahmen des „Legacy of Good“-Programms hat Dell zugesichert, bis 2020 45.000 Tonnen an recycelten Materialien in seinen Produkten wiederzuverwerten. Die Zusammenarbeit mit Nikki Reed zählt zu den innovativen Projekten, Möglichkeiten einer Wertschöpfung aus Abfall zu entwickeln.

#Digitalethik: „Wir dürfen Werte nicht an der digitalen Garderobe abgeben“

Ein Beitrag von Alexander Birken, Vorstand der Otto Group. Auf XING: Das Vertrauen der Deutschen in Unternehmen ist derzeit auf einem Tiefpunkt. Vielen Menschen bereitet die Zukunft einer digitalisierten Lebenswelt Sorgen. Vor allem mithilfe von Transparenz kann Vertrauen wiederhergestellt werden….mehr

 

 

 

Bitkom fordert ehrgeiziges Digitalprogramm von Union und SPD

Zum Abschluss der Sondierungen von CDU/CSU und SPD hat der Digitalverband Bitkom die fehlende Entschlossenheit bei digitalpolitischen Themen kritisiert. „Wir begrüßen, dass die Sondierungspartner in der Präambel ihres Abschlussdokuments erklären, ‚den digitalen Wandel von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft für alle Menschen positiv gestalten‘ zu wollen. Umso mehr  sind wir verwundert, dass die Sondierer in ihren Verabredungen zur Digitalpolitik nur Stückwerk liefern“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

„Deutschland muss in den kommenden Jahren alles auf die digitale Karte setzen.“ Zwar sei unbestritten, dass die Politik maßgeblich durch tagesaktuelle Ereignisse und viele, jährlich wechselnde Herausforderungen geprägt sei und auch in der Sozialpolitik wichtige Aufgaben anstünden. Dabei dürfe aber die Entwicklung einer Strategie für das digitale Zeitalter nicht aus den Augen verloren werden, betont Berg.

„Die Digitalisierung ist Deutschlands Schicksalsfrage. An ihr entscheidet sich, ob wir unseren auch im weltweiten Maßstab einzigartigen Wohlstand erhalten, Vollbeschäftigung sichern und sozialen Zusammenhalt stärken können.“ Beim Thema Digitalisierung seien die bisherigen Vereinbarungen viel zu dünn, teils gingen sie in die falsche Richtung. So wird die Digitalisierung in eine Reihe gestellt mit Herausforderungen wie ‚Globalisierung, Klimawandel und abnehmendem gesellschaftlichen Zusammenhalt‘. Union und SPD müssten hier deutlich nachlegen und starke digitale Akzente setzen. „Lippenbekenntnisse genügen nicht. Wir erhoffen und erwarten von der nächsten Bundesregierung zweierlei: erstens eine überzeugende Vision des digitalen Deutschland. Und zweitens ein zeitlich und inhaltlich sehr ambitioniertes Programm, um die Chancen der Digitalisierung optimal und für alle zu nutzen.“

Für die 19. Legislaturperiode hat Bitkom das Programm „Digital für alle“ vorgelegt, das neben Wirtschaft und Verwaltung vor allem auf die Gesellschaft ausgerichtet ist. Es umfasst konkrete Vorschläge zur Digitalisierung von Bildung, Arbeit, Infrastrukturen, E-Government und der Wirtschaft:

  • Menschen aus dem digitalen Abseits holen: Von den Chancen der Digitalisierung können und sollen alle Menschen profitieren – unabhängig von Bildungsstand, finanziellen Möglichkeiten und sozialem Status. Maßnahmen sind die Gründung einer Bundeszentrale für digitale Bildung, digitale Streetworker und einen großen jährlichen Digitalkonvent, der alle relevanten Organisationen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zusammenbringt.
  • Kooperationsverbot in der Bildung abschaffen und Schulen digitalisieren: Schülern werden in Deutschland nur unzureichend Digitalkompetenzen vermittelt. Das deutsche Bildungswesen landet in internationalen Vergleichen regelmäßig auf den hinteren Plätzen. Es sollte ein Nationaler Bildungsrat eingerichtet werden, der Vorschläge für eine grundsätzliche Reform des deutschen Bildungswesens erarbeitet. Zudem muss der bereits vorgestellte Digitalpakt zügig umgesetzt werden. Deutschlands Schulen müssen flächendeckend zu Smart Schools weiterentwickelt werden.
  • Berufe mit Zukunft erforschen und fördern: Mit Bundesmitteln sollte ein Forschungsinstitut „Berufe mit Zukunft“ aufgebaut werden, das die Perspektiven von Berufsbildern und Kompetenzprofilen für die nächsten Dekaden qualitativ und quantitativ untersucht. Die Ergebnisse sollten unmittelbar in die Berufsberatung und die Bildungspolitik einfließen. Für Unternehmen müssen Anreize geschaffen werden, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren.
  • Rechts- und Sozialsysteme für Arbeit 4.0 weiterentwickeln: Die Sozialsysteme sollten grundsätzlich überprüft werden. Angesichts des tiefgreifenden Wandels der Arbeitswelt mit mehr Flexibilität und neuen Erwerbsformen sollten die Altersvorsorgesysteme neu ausgerichtet werden. Starre Regelungen wie die elfstündige Ruhepause müssen überarbeitet und die tägliche auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt werden.
  • Schnelle und intelligente Infrastrukturen auf- und ausbauen: Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands erfordert die flächendeckende Verfügbarkeit von Gigabit-Infrastrukturen bis 2025 auf Basis eines Technologiemixes. Zunächst sollten bis 2020 alle Gewerbegebiete und Digitalisierungstreiber wie Schulen an Glasfaser angeschlossen werden. Zudem sollten die Infrastrukturen für Energie und Verkehr digital ertüchtigt werden, um Energie- und Verkehrswende zum Erfolg zu führen. Dafür sollte ein Nationaler Infrastrukturrat eingeführt werden.
  • Verwaltung konsequent digitalisieren: Verwaltungsdienstleistungen von Bund, Ländern und Gemeinden sollten bis 2020 auch digital und ab 2025 nur noch digital angeboten werden. Im Zentrum sollten eine bundesweite Bürger-ID und eine Verwaltungs-Cloud stehen. Binnen zweier Jahre sollten alle Schriftformerfordernisse abgeschafft und die Pflicht zum persönlichen Erscheinen auf dem Amt durch längst vorhandene Möglichkeiten der digitalen Authentifizierung ersetzt werden.
  • Digitale Schlüsseltechnologien fördern: Deutschland hat bei einigen Technologien mit großem disruptiven Potenzial eine im Weltmaßstab sehr gute Ausgangsposition. Dies gilt insbesondere für Künstliche Intelligenz, Blockchain, 3D-Druck und das Internet of Things. Künftig sollte jeder zweite Euro an öffentlichen Forschungsmitteln für Digitales und Digitalisierung eingesetzt werden. Für Künstliche Intelligenz sollte pro Jahr eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt werden.
  • „Digital first“ zum politischen Grundsatz machen: Alle Gesetze sollten unter einem Digitalvorbehalt stehen. Jedes neue Gesetzesvorhaben und jedes bestehende Gesetz sollten auf die Auswirkungen auf die Digitalisierung geprüft und wenn notwendig angepasst werden. Zur Steuerung der Digitalpolitik und Koordination der Aktivitäten der einzelnen Ressorts sollte die Institution eines Digital-Staatsministers im Kanzleramt mit Kabinettsrang geschaffen werden. Er sollte unter anderem den Digitalvorbehalt und digitalen Gesetzescheck ausüben und braucht die hierzu notwendigen Rechte und Ressourcen. Deutschlands politische Institutionen brauchen ein neues Betriebssystem.

Alle Vorschläge des Programms „Digital für alle“ gibt es hier zum Download.

Unser Ethik-Hype — oder die Obszönität des Zeigefingers

Ein Beitrag in der „FAZ“: Bis vor zehn oder fünfzehn Jahren hat mich das Wort bloß an eine Tonlage in der Philosophie erinnert, mit der ich nichts zu tun haben wollte — und an den lebenslang unüberhörbaren, aber manchmal auch fast beschwingten unterfränkischen Ton in der Sprache meines Vaters, der sonntagmorgens gerne von der “ärztlichen Edik” redete, ohne sich damit jene Aufmerksamkeit in der Familie zu verschaffen, die ihm so fehlte. …mehr

 

Buchtipp: CSR und Digitalisierung

CSR_DigitalisierungDieses Buch ist ein Kaleidoskop unserer Gesellschaft und Zeit. Es beschäftigt sich mit Herausforderungen, Chancen und Risiken der größten Transformation der Geschichte: der Digitalisierung. Vorgestellt werden bahnbrechende neue Methoden zur nachhaltigen Steuerung der digitalen Transformation, neue Denkstile sowie neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit – etwa mit Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Informatikern, Psychologen, Philosophen und Vertretern der Kreativwirtschaft. Sie zeigen, dass Digitalisierung weder gefürchtet noch verehrt werden muss, denn es geht vor allem darum, ihre Rolle zu verstehen, um sie nachhaltig zu gestalten.

Das Buch erläutert die wichtigsten Begriffe zur Digitalisierung anhand konkreter Praxisbeispiele

▶ Nachweis, dass die digitale Kompetenz künftig eine Schlüsselqualifikation für Arbeit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sein wird

▶ Benennt gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, die in Deutschland benötigt werden, um die dringend notwendige Digitalreife zu erlangen

▶ Gibt Unternehmen, Verbrauchern, Wissenschaftlern und Politik eine fundierte Orientierung bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen der digitalen Gesellschaft

Co-Autoren dieses Buches sind unter anderem Wolfgang Schäuble, Fredmund Malik, Timotheus Höttges, Henning Kagermannm, Viola Klein, Bert Rürup, Julia Klöckner, Christian Seifert, Tim Leberecht, Dieter Gorny, Christoph Keese, Valerie Niehaus und Dunja Koelwel, Mitbegründerin von xethix.

Die Herausgeber Dr. Alexandra Hildebrandt ist Publizistin, Bloggerin und Nachhaltigkeitsexpertin. Sie leitete die Gesellschaftspolitik bei Arcandor und war beim Deutschen Fußball-Bund Mitglied in der DFB-Kommission Nachhaltigkeit. Werner Landhäußer ist geschäftsführender Gesellschafter der Mader GmbH & Co. KG mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen.

Zum Buch:

  1. Aufl. 2017, Etwa 600 S.Druckausgabe, Softcover, Ladenpreis49,99 € (D)

Erhältlich bei in der Buchhandlung oder via ▶ springer.com/shop

 

Frohes Fest: Hacker und Spione als smarte Spielzeuge unterm Weihnachtsbaum

Weihnachtsmann8Jedes Jahr sind Eltern auf der Suche nach dem ultimativen, besonderen Geschenk. Und die Spielwarenindustrie bietet ihnen einen reichen Fundus. In den Spielwelten spiegelt sich natürlich auch die Welt der Erwachsenen wieder, mit Tablets, Lern-Computern und so genannten Smart Toys.

Diese Spiele, Puppen, Roboter oder Uhren sind allerdings nicht nur zum Spielen da. Viele sind über mehr oder weniger sichere Verbindungen ans Internet angeschlossen und öffnen allem möglichen Unfug Tür und Tor.

So werden Nutzerverhalten aufgezeichnet, Angebote gemacht, die weder kinder- noch jungendtauglich sind, oder sie dienen als Eintrittstor zum heimischen Netzwerk, um Daten und Informationen von anderen Geräten auszuspionieren. Schenkende tun also gut daran genau zu prüfen, ob sich das Spielzeug der Wahl nicht versehentlich und nur ein paar Stunden nach der Bescherung als Alptraum entpuppt. Doch damit nicht genug. Selbst Eltern engagieren sich als Geheimdienstamateure.

Diverse internetgebundene Spielzeuge verfügen über Funktionalitäten, wie die metergenaue Lokalisierung des Kindes oder die Aufnahmemöglichkeit alle Umgebungsgeräusche, die zu Rechtsverstößen führen können. Im Helikopter-Modus nutzen Eltern diese Möglichkeit beispielsweise, um die Gespräche ihres Nachwuchses mit den Lehrern abzuhören. Da wird die Kinder-Smart-Watch ganz schnell zum neuesten 007-Gadget von Q oder die knuddelige Püppi zur Mata Hari.

Smartwatches für Kinder in Deutschland verboten

Die deutsche Bundesnetzagentur hat deswegen kürzlich bestimmte Smartwatches, die sich an Kinder zwischen 5 und 12 Jahren richten, verboten. Die Uhren verfügen über eine SIM-Karte und eingeschränkte Telefonfunktionen, die über eine App gesteuert werden können. Der App-Besitzer kann bestimmen, dass die Uhr eine beliebige Telefonnummer anruft. So kann er unbemerkt die Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umfeld abhören.

Wie man die Einstellung der Eltern, ihre Kinder zu bewachen, moralisch bewertet, steht auf einem anderen Blatt, aber diese Abhörfunktion verstößt in Deutschland gegen geltendes Recht. Bei Zuwiderhandlung droht ein sattes Bußgeld. Besonders prekär: die Sicherheitslücken in einigen Modellen erlauben es neben den Eltern auch Fremden, die Kontrolle über die Geräte zu erlangen.

Sie können damit das Kind abhören, mit ihm hinter dem Rücken der Eltern kommunizieren und sogar mit der Kamera der Uhr Bilder vom Kind aufnehmen. Smartwatches ereilt mit dem Verbot das gleiche Schicksal wie das der internetfähigen Puppe „My Friend Cayla“. Deren Einfuhr und Besitz sind in Deutschland bereits seit Februar 2017 verboten. „My Friend Cayla“ war mit einer Kamera und einem Chip für künstliche Intelligenz ausgestattet, um die Emotionen von Kindern zu interpretieren. Ein Spielzeug, das der deutsche Datenschutz als „illegaler Spionageapparat“ erklärte.

Was bedeutet das nun für den Gabentisch?

Bei den verbotenen Spielzeugen ist es eindeutig: Finger weg, selbst wenn man diese noch über „dunkle“ Kanäle erwerben könnte. Doch leider bilden die aus dem Verkehr gezogenen Smart Watches und Spielzeuge nur die Spitze des Eisbergs. Daher lieber Abstand nehmen von smartem Spielzeug, so lange man nicht ganz genau weiß, was das Gerät kann, wer darauf zugreifen darf und wie man es ausstellt. Der Markt verfügt über eine so große Fülle an Spielzeugen, dass eine passende, kindgerechte, sichere und legale Alternative schnell gefunden ist. Im Zweifel ist schnell im Internet recherchiert, ob das Spielzeug für alle beteiligten taugt und sicher ist. Übrigens: vor klassischem Brettspiel, Büchern oder den unkaputtbaren Bausteinchen aus Dänemark braucht sich niemand zu fürchten. Für das Wohl der Kinder, den Familienfrieden und die Rechte anderer.

Michael Veit, IT-Sicherheitsexperte bei Sophos, gibt folgende Tipps für smarte Weihnachtsgeschenke:

·       Gesunder Menschenverstand hilft. Wenn schon onlinefähiges Spielzeug, dann mit ausgewiesener Sicherheit. Im Zweifelsfall kann diese über eine kleine Recherche im Internet geklärt werden.

·       Man sollte Spielzeuge nicht mit sensiblen Accounts verbinden. Es gab bereits einige Fälle in denen die Verkettung von mehreren Accounts zu unschönen Überraschungen oder Tränen geführt haben. Ein Kontrollverlust wie beispielsweise bei Bestellungen ist schnell geschehen.

·       Die neuesten Weihnachts-Gadgets benötigen zwar Internet, jedoch nicht den Zugang zu sensiblen Daten. Sie in das Gastnetz einzubinden reicht in den meisten Fällen aus und verhindert den unkontrollierten Zugriff auf private Daten.

·       Achten Sie auf ihre internetfähigen Geräte. Diese Geräte sind durch Cyberkriminelle verwundbar. Bevor Sie also ihr neues Gerät in Betrieb und in Ihr Netz nehmen, ändern Sie zunächst Ihr Passwort.

·       À propos Passwort – seien Sie umsichtig im Umgang mit Ihren Passwörtern. Verwenden Sie unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Accounts und kreieren Sie Passwörter, die schwer zu erraten sind und Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen enthalten.

·       Jegliche Software, auch die der Spielzeuge oder Smart Watches, sollte auf dem neuesten Stand sein und damit bestmögliche Sicherheit bieten.

Dell und Lonely Whale starten Vereinigung zur Müll-Bekämpfung in den Weltmeeren

ocean-plastics_1Dell und Lonely Whale haben unter dem Namen NextWave eine gemeinsame Open-Source-basierte Initiative gegründet. Sie bringt führende Technologie- und Konsumunternehmen zusammen, um die erste kommerzielle Lieferkette für Kunststoffteile aus den Ozeanen zu entwickeln und damit die Verschmutzung der Meere zu reduzieren.

Zu den Mitgliedern gehören General Motors, Trek Bicycle, Interface, Van de Sant, Humanscale, Bureo und Herman Miller. Unterstützung erhält die Vereinigung zudem von der UNO-Agentur UN Environment, dem 5Gyres Institute, der Zoological Society of London und dem New Materials Institute.

Acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in den Ozeanen

Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass 2010 schätzungsweise acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Ozeane gelangten. Wenn sich der Trend fortsetzt, werden es bis 2025 mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren sein. Dieser stellt nicht nur eine Bedrohung für lebenswichtige Ökosysteme des Meeres, für Fischzuchtanlagen und Korallenriffe dar, sondern hat auch negative Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartung von Meerestieren und Menschen.

Die Mitglieder von NextWave übernehmen gemeinsam die Verantwortung für die Entwicklung eines nachhaltigen Modells, das die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik messbar reduziert und zugleich wirtschaftliche und soziale Vorteile für eine Reihe von Interessengruppen schafft. Darüber hinaus wird die Initiative sicherstellen, dass die daraus entstehende Lieferkette die erforderliche Infrastruktur und Unterstützung erhält, um die Anforderungen auch hinsichtlich weltweit anerkannter Sozial- und Umweltstandards zu erfüllen und der Überprüfung durch unabhängige Instanzen standzuhalten.

Einberufen wird die Vereinigung von The Lonely Whale, einer NGO, die sich mit Schul- und Verbraucherkampagnen für die Rettung der Meere einsetzt. NextWave wird Wissenschaftler und Aktivisten, die sich mit Meeresverschmutzung und dem Ökosystem der Meere befassen, aktiv einbeziehen, um ein nachhaltiges Modell zu entwickeln, das die Bedürfnisse der Umwelt und der Anwohner von Küstenregionen berücksichtigt. Die Initiative wird von UN Environment unterstützt; außerdem sind Partner aus der Privatwirtschaft eingeladen, sich für die Kampagne „Saubere Meere“ zu engagieren.

NextWave geht davon aus, dass sie zusammen innerhalb von fünf Jahren mehr als 1,3 Millionen Kilogramm Plastik umleiten können – das entspricht 66 Millionen Wasserflaschen, die nicht in die Weltmeere gelangen.

Die Mitgliedsunternehmen sind außerdem übereingekommen, die Kunststoffnutzung in ihren Betrieben und Lieferketten zu reduzieren. Neben der Vermeidung von Kunststoffen, die in die Meere gelangen könnten, ist es wichtig sicherzustellen, dass jedes Unternehmen seinen eigenen „Plastic Footprint“ bewertet und die Nutzung von Einweg- und nicht recycelbaren Kunststoffen beendet oder signifikant reduziert.

Die Initiative geht auf die engen Beziehungen zwischen Dell und Lonely Whale zurück.

Im Jahr 2015 hat sich Dell mit Adrian Grenier, dem Gründer von Lonely Whale, zusammengeschlossen, um Unternehmen und Verbraucher über die Gefahren von Kunststoffen in den Weltmeeren zu informieren. Dell hat im Februar 2017 ein erstes Pilotprojekt dazu gestartet und die Clean Seas Initiative des UN-Umweltprogramms unterstützt. Diese hat dazu geführt, dass über 33 Länder Maßnahmen zur Verringerung des Meeresmülls ergriffen haben. Im Juni 2017 sprachen Dell und Lonely Whale auf der 2017 UN Ocean Conference, wo Dell sich für die UN SDG Goal 14, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, verpflichtete.

ocean-plastics_2„Die Zusammenarbeit von Unternehmen ist ein ganz wichtiger Aspekt, wenn wir den Plastikmüll in den Ozeanen reduzieren wollen“, erklärt Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager Dell EMC Deutschland. „Wir freuen uns daher, mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Ziel zu verwirklichen, neuartige Lösungen zu entwickeln, die aus dem Abfall Mehrwert schaffen können.“

„Die Ozeane stehen vor einer Plastikpandemie, daher ist es entscheidend, dass Unternehmen Verantwortung für ihre Lieferketten übernehmen und dass die Verbraucher sich darüber im Klaren sind, dass ihre täglichen Entscheidungen ein bleibendes Erbe hinterlassen können“, sagt Erik Solheim, Executive Director, United Nations Environment. „Wir begrüßen es, dass Dell und Lonely Whale diese Arbeitsgruppe organisieren und leiten, und wir hoffen, dass sie ein Katalysator für Innovationen sein wird, die nur durch Zusammenarbeit erreicht werden können.

Mehr Infos: Video: Dell Ocean Plastics (https://www.youtube.com/watch?v=hgieHvpD4EM)

Digital Experience: Es wird persönlich

BloomReach_Connect_Amsterdam_w1200_h630Das Motto der diesjährigen BloomReach Connect „Let’s get personal“ trifft genau den Puls der Zeit: Personalisierung ist derzeit eines der brisantesten Themen der Digitalbranche. Mehr als 20 Redner beleuchteten den aktuellen Stand sowie die zukünftige Entwicklung von Digital Experience Plattformen und gewährten Einblicke in die Welt rund um Machine Learning und Co.

Die Erwartungen wachsen: Die guten digitalen Erfahrungen, die Kunden mit Unternehmen – egal, ob beruflich oder privat – machen, wünschen sie sich auch im geschäftlichen Umfeld.

Dabei sind Bequemlichkeit und die Möglichkeit, relevante Informationen einfach und schnell zu finden, besonders wichtig. „Die Schlüssel zu Kundengewinnung und -bindung sind allerdings nicht der Preis oder das Produkt, sondern eine gelungene Experience“, erklärte BloomReach CEO Raj de Datta in seiner Eröffnungs-Keynote. Er warf außerdem die Frage auf, was überhaupt eine gelungene Experience ist.

Eines steht fest: Statische Websites sind nicht mehr gefragt. Aufgrund der rasanten Geschwindigkeit in der Website-Entwicklung ist es für Unternehmen absolut notwendig, sich den aktuellen Trends anzupassen. Um Kunden langfristig zu binden, sollten sie die Customer Experience und die Personalisierung in den Fokus ihrer digitalen Aktivitäten rücken. Damit Unternehmen den Kunden genau kennenlernen und einschätzen können, benötigen sie eine intelligente Digital Experience Plattform, die die gesammelten Nutzer-Daten miteinander verknüpft.

Das versetzt Unternehmen in die Lage, ihren Kunden in Echtzeit genau die Informationen anzuzeigen, die sie suchen. Dass Unternehmen die Relevanz von Big Data erkannt haben, zeigt sich daran, dass sich die Investitionen in Künstliche Intelligenz verdreifacht haben.

Brücken schlagen

Gartner Analyst Mike Lowndes erläuterte zu Beginn seines Vortrags die rasanten Entwicklungssprünge in der Website-Programmierung. Noch vor wenigen Jahren war die Website-Erstellung sehr mühselig: Es gab unterschiedliche Systeme zur Erstellung der Website, der mobilen Variante und einzelner Landing Pages, mit der Folge von Daten-Silos.

Abhilfe schafften Content-Management-Systeme (CMS), die die Website-Erstellung und -Pflege für jedermann ermöglichen. Die neuste Entwicklung in diesem Bereich markieren Digital Experience Plattformen (DXP), auch als User Experience oder Customer Experience Plattform bekannt. Sowohl bei CMS als auch bei DXP ist der Site-Content in einer Datenbank von seiner Struktur (Template) separiert.

Der Unterschied: Während CMS den Content in den Mittelpunkt rücken, stehen bei DXPs die Nutzer im Zentrum. Denn DX-Plattformen verfügen über einen Feedback-Loop: Auf Basis der User-Interaktionen können die Plattformen sofort reagieren und personalisierte Inhalte in Echtzeit zur Verfügung stellen.

Lowndes stellte aber zudem fest, dass nicht etwa die Technologien die Herausforderung sind, sondern die Menschen: Sie zeigen sich gegenüber Neuem verschlossen und halten an ineffizienten Prozessen und veralteten IT-Infrastrukturen fest. Vor diesem Hintergrund besteht die technologische Herausforderung darin, Daten wechselseitig auszutauschen. Doch da Systeme wie CRM, PIM oder DAM oftmals keine Schnittstellen haben, ist genau das nicht möglich – mit der Folge von abweichenden Daten an verschiedenen Touchpoints. Damit ist eine durchgängige Customer Journey nicht gegeben, was wiederum in einer schlechten Customer Experience resultiert.

Da Unternehmen ihre Bestandssysteme nicht einfach durch neue ersetzen können, schlägt die Stunde der Digital Experience Plattformen: Sie sorgen für die nötige Verbindung zwischen den siloartigen Systemen. DXPs sind radikal offen, wodurch sich sämtliche Daten miteinander verknüpfen lassen – zugunsten einer durchgängigen Customer Experience. Digital Experience Plattformen sind keine Einzellösungen, sondern ein komplexes Ökosystem. Gartner hat die zunehmende Bedeutung von DX-Plattformen erkannt: In Kürze erscheint der neue Magic Quadrant für DXPs.

Sind Mensch und Maschine Rivalen oder Kompagnons?

Thimon De Jong, Director bei Whetston, begann seinen Vortrag mit einem Beispiel aus der Praxis und verwies auf den digitalen Footprint von Menschen, den jeder hinterlässt. Sein Beispiel entstammt aus dem Personalwesen. Im Rahmen der Digitalisierung hat sich hier einiges getan: Standard-Bewerbungen mit Lebenslauf und Anschreiben sind ad acta gelegt, vielerorts sind stattdessen professionell aufbereitete Xing- oder LinkedIn-Profil gefragt.

Gefällt dem Recruiter das Profil, hat der Bewerber zunächst ein telefonisches Interview zu absolvieren – allerdings nicht mit einem Personaler, sondern via Telefon mit einer Künstlichen Intelligenz (KI), die Reaktionen entschlüsselt. Ist der Bewerber nervös? Reagiert er auf die Fragen souverän und flexibel?

Bei Unilever, so De Jong, haben sich HR-Prozesse durch KI um den Faktor vier beschleunigt. Während Menschen Fehler machen und Personen zumeist nach dem Bauchgefühl einstellen, entscheidet der Algorithmus zuverlässiger. Eines steht fest: Schon heute kennen uns Maschinen mindestens genauso gut wie Freunde oder die Familie, in einigen Jahren werden die Algorithmen sogar besser sein. Das mag auf den ersten Blick beängstigend wirken, doch laut De Jong ist dieser Weg genau richtig.

Verhalten weicht von Meinung ab

Für ihn gibt es allerdings ein „Attention-Behaviour-Gap“: Fast alle im Auditorium hoben die Hand, als er die Frage nach der Relevanz der eigenen Privatsphäre stellte. Doch wenn auf dem Smartphone eine Abfrage erscheint, ob eine App Daten sammeln darf, bestätigen diese Aufforderung viele, ohne sie kritisch zu hinterfragen.

Insbesondere im B2B-Umfeld kann sich dies für Unternehmen als äußerst nützlich erweisen, denn Geschäftskunden stellen ihre Daten gerne zur Verfügung, wollen aber nicht, dass Unternehmen diese weitergeben. Es ist also nicht nur eine Frage der Privatsphäre, sondern die Datensammelwut ist auch aus moralischer und ethischer Perspektive eine nähere Betrachtung wert. De Jong plädiert für die Etablierung einer KI-Ethics-Unit in Unternehmen, die sich mit der Frage beschäftigt, wie mit den gesammelten Daten umzugehen ist. Denn es ist eine Wandlung von „We know you“ zu „You know me“ zu beobachten – weshalb auch der moralisch korrekte Umgang mit Nutzer-Daten immens wichtig ist.

Smartphone wird zu digitalem Butler

Dass digitale Devices immer mehr Einzug in unser Leben halten, zeigen aktuelle Studien. Die Smartphone-Abstinenz ist mit einem Entzug von Kokain vergleichbar. Smartphones avancieren zu einem digitalen Butler, der zuhört und die Nutzer mit Informationen versorgt.

Doch nichtsdestotrotz gibt es eine gewisse Skepsis gegenüber KI, denn obwohl Maschinen weniger Fehler machen als Menschen, mögen wir sie nicht. Das Problem liegt in der Schuldfrage: Bei einem vom Menschen verursachten Fehler ist sie klar zu beantworten, doch wer trägt die Schuld, wenn die Maschine einen Fehler macht?

„Die Maschine muss vermenschlicht werden, um der algorithmischen Aversion entgegenzuwirken“, stellte De Jong fest. Als er am Abschluss seines Vortrags gefragt wird, ob Maschinen jemals die volle Intelligenz von Menschen erreichen können, bemerkte er „Maximal 90 Prozent davon.“ Sein Fazit lautete daher: „Die Menschheit ist sicher.“

Vertrauen schaffen

Doch wie ist es um die Sicherheit unserer Daten bestellt? Laut Tim Walters, Principal Strategist und Privacy Lead bei The Content Advisory, ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt, ein Geschenk der Zukunft und – wie es vielleicht viele Unternehmen sehen – keinesfalls eine Bürde.

„Es handelt sich dabei um eine Revolution und keine Evolution“, erklärte Walters. Die Richtlinie beschreibt ganz detailliert, was zukünftig mit Daten geschehen darf: Im Zentrum steht, dass Nutzer die Kontrolle über ihre Daten behalten, was zur Folge hat, dass Unternehmen deren Zustimmung einholen müssen, bevor sie Daten speichern und weiterverwenden dürfen – und das bereits vor dem Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Alle EU-Bürger sind durch die DSGVO geschützt – allerdings nur, wenn sie sich in der EU aufhalten. Walters gab zu bedenken, dass Menschen ihre Daten nicht gerne teilen und deshalb überall und jederzeit die Kontrolle darüber behalten müssen. Die Richtlinie schreibt zusätzlich vor, dass bisher gesammelte Daten nur dann weiterverwendet werden dürfen, wenn sie DSGVO-konform gesammelt wurden. Im Rahmen der Digitalisierung ist eines daher besonders wichtig: Vertrauen. Doch wegen seiner Fragilität sollte die Notwendigkeit, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Nur diejenigen Unternehmen, die erkennen, dass das Individuum in den Fokus zu stellen ist, werden zukünftig erfolgreich sein. Walters stellte daher fest: „Es bedarf eines Permission-Marketings. Schaffen Sie Vertrauen, indem Sie vertrauenswürdig sind.“

Die Realität sieht etwas anders aus

In einigen Vorträgen und Podiumsdiskussionen konnten sich auch BloomReach-Kunden äußern. Es lässt sich konstatieren, dass sie den Hype um Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Co. zwar bemerken, die Umsetzung ist ihrer Meinung nach aber in vielen Unternehmen noch Zukunftsmusik.

Um Strategien festzulegen, ist nach wie vor der Mensch erforderlich. Die Maschine hilft lediglich bei der Umsetzung. KI wird den Aufwand mindern und mehr Freiraum schaffen für kreative und strategische Aufgaben. Die aktuell größte Herausforderung besteht laut den BloomReach-Anwendern darin, den Kunden genau zu kennen und für ihn relevante Erfahrungen – etwa durch eine 1:1 Personalisierung – zu schaffen.

Die niederländische Polizei etwa setzt auf direkte Bürgerkommunikation: Auf ihrer Website können die Bürger ihr Fahrrad als gestohlen melden oder erfahren, wo sich die nächste Polizeidienststelle befindet. 2.500 Nachbar-Twitter-Cops, 300 Facebook-Accounts, 100 Special-Team-Accounts sowie 61.000 Touchpoints bzw. Nachrichten pro Woche verdeutlichen, dass die Bürger den Service gut annehmen und gerne mit Polizisten über die Social Media in Kontakt treten. Andere Kunden bestätigten diese Entwicklung: Disney, Conrad Electronics und Weleda hielten fest, dass es absolut notwendig ist, den Kunden in den Fokus der Unternehmensstrategie zu stellen – mit einer durchgängigen Customer Journey und einer gelungenen Customer Experience. Nur so können sie Kunden langfristig binden und sich von der Konkurrenz positiv abheben.

Einen visuellen Eindruck von der BloomReach Connect gibt es unter: https://www.youtube.com/watch?v=bMfNqGGpbE0.

Maschinen, Menschen, Demagogen – Warum Kommunikation bei digitaler Transformation eine Schlüsselrolle einnimmt

DemagogenWasser ist nass, in Amsterdam fallen gelegentlich Fahrräder um und die Welt wird immer digitaler. Auf den ersten Blick lohnt es die Mühe nicht, der Artikelflut zur digitalen Transformation einen weiteren Strauß an Binsenweisheiten hinzuzufügen. Was technisch machbar ist, ist immer schon gemacht worden – vorausgesetzt, es bringt Gewinn – und die Digitalisierung macht hier keine Ausnahme. Sieht man sich die Gemengelage allerdings nicht wie üblich mit der Lupe, sondern aus dem Hubschrauber an, so wird das Thema wieder erheblich spannender.

Aus dieser Perspektive geht es nicht mehr um die Frage, ob die übernächste Generation von Smartphones bereits implantiert ist, wer für die Parkschäden eines autonom fahrenden Tesla haftet oder wie lange sich Kommunikationsagenturen noch mit dem Layout von gedruckten Broschüren herumschlagen dürfen. Hier geht es vielmehr um die Frage, ob beispielsweise Donald Trump ein Kollateralschäden der Digitalisierung ist, wie eine Gesellschaft aussehen kann, in der Arbeit nur noch für eine Minderheit zur Verfügung steht, und welchen neuen Verantwortungen die Kommunikationsbranche dabei entgegensieht, die bisher noch nicht im Fokus der Diskussion standen.

All he can do for money is drive

Übernimmt man den angelsächsischen Brauch, die Welt in eine Domäne blauer und eine Domäne weißer Kragen zweizuteilen, so schrumpft der Bedarf in der Blaumann-Abteilung schon seit langer Zeit dramatisch.

Bereits 1784 mechanisiert beispielsweise Edmund Cartwright den Webstuhl und stellt damit Heerscharen von Facharbeitern frei. Wenig später konnten auch die beiden armen Kerle entlassen werden, die noch an der Kurbel des Geräts schwitzten, denn diese Aufgabe übernahm eine Dampfmaschine. Nach mehr als zwei Jahrhunderten energischer Innovation spielt manuelle Arbeit in den Industrieländern mittlerweile kaum noch eine Rolle.

Überall dort, wo sich Automatisierung rechnet, ist sie umgesetzt. Was weiterhin besser von Menschen erledigt werden kann, ist in Schwellenländer ausgelagert, in denen die Löhne niedrig und die Arbeitstage lang sind. In der Heimat bleibt geringqualifizierten Arbeitssuchenden wenig mehr als die Option, Lastwagen zu fahren. Genau hieraus, bei den desperaten Verlierern des industriellen Wandels, rekrutiert sich schon heute ein großer Teil der Trump-Fans, Brexit-Befürworter und AfD-Wähler – auch wenn dies natürlich eine polemische Verkürzung ist.

Es kommt allerdings noch schlimmer. Mit dem Übergang von der Roboterisierung des Fließbandes zur intelligenten Digitalisierung ganzer Wertschöpfungsketten nimmt die Transformation weiter Tempo auf. Dass unsere Lastwagen auf dem Weg von A nach B schon sehr bald auf die Chauffeurdienste übergewichtiger Country-Fans verzichten können, ist dabei nur ein Randphänomen.

Viel dramatischer ist, dass eine beinahe menschenleere „Dark Factory“ schon in naher Zukunft ebenso gut in Baden-Württemberg wie in Burkina Faso stehen kann. Die Industrieländer werden wieder als Produktionsstandorte attraktiv. Gut ausgebildete Maschinensteuerer finden sich hier sogar besser. Unvermeidliche Konsequenz bilden Ströme von Flüchtlingen aus Asien und Afrika, deren Ausmaß die Bilder von 2015/16 um ein Vielfaches übertreffen wird.

„Alexa, den Jahresabschluss für 2020 bitte“

Bisher wird das triste Los des Prekariats von den Bewohnern der Teppichetagen noch aus gelassener Distanz betrachtet. Damit wird allerdings bald Schluss sein. Weitgehend unbemerkt kommt die Digitalisierung aus den Startlöchern, um auch in der Domäne der weißen Kragen gründlich aufzuräumen.

Neuronale Netzwerke sind inzwischen so leistungsfähig, dass sie bei einer Vielzahl von Aufgabenstellungen menschlicher Intelligenz nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen sind. Längst geht es nicht mehr um dumpfe Rechenleistung, wie etwa bei den Schachcomputern der Vergangenheit, sondern um echtes Lernen, mit dem selbst hochkomplexe, intuitive Aufgaben gemeistert werden.

Die Künstlichen Intelligenzen (KI) entwickeln dabei eine verblüffende, wenn nicht sogar beängstigende Selbstständigkeit. Um herauszufinden, dass wir Zweibeiner Gefallen an Katzenvideos auf YouTube finden, benötigt ein neuronales Netzwerk keine Unterstützung und bastelt sich die Algorithmen zum Erkennen der Tierchen gleich nebenbei mit. Dass so etwas auch nach hinten losgehen kann, lernte Microsoft im Jahr 2016, als sein autonomer Twitter-Chatbot „Tay“ binnen weniger Stunden zum Nazi mutierte und abgeschaltet werden musste.

Die Übernahme der Weltherrschaft durch den Computer steht noch nicht auf der Tagesordnung, selbst wenn kluge Leute wie Stephen Hawking und Elon Musk sich ernsthafte Sorgen in dieser Richtung machen. Doch was unterhalb dieser Schwelle abläuft, ist schon bemerkenswert genug. Mittlerweile gehören KI in Gestalt gehorsamer Assistentinnen fast schon zum Alltag, sei es bei der Navigation im Auto, bei der Suche nach dem passenden Restaurant oder der Thermostateinstellung im smarten Eigenheim.

Dass genau diese dienstbaren Geister derweil unsere Kreditanträge ablehnen und sich um unsere Jobs bewerben, wird gerne übersehen. Dabei liegt es auf der Hand, dass die Bewertung von Kreditrisiken als algorithmusbasierter Vorgang aus der Hand des Sachbearbeiters genommen und einem Computer übertragen wird.

Je schneller Entscheidungen getroffen werden müssen, je größer die zu durchforstenden Datenberge sind, umso unausweichlicher wird der Einsatz von KI, sei es beim Arbitragehandel an den internationalen Börsen oder der Beglückung potentieller Kunden durch individualisierte Werbung. Genau hier beginnt dann auch der Abbau ehemals felsenfest in menschlicher Hand befindlicher Arbeitsplätze.

Vom Versicherungsvertreter über den Bankangestellten bis zum Buchhalter wanken die Bastionen administrativer Jobs, und selbst Rechtsanwälten und Journalisten wird bereits heute die Feder von der KI aus der Hand genommen. Vielleicht ist ja sogar dieses Dossier schon von einer KI geschrieben, merken würde es beim aktuellen Stand der Technik kaum noch jemand. Kein Wunder, dass in einer Studie zu den Digitalisierungsrisiken Service- und Vertriebsmitarbeiter sowie Büroangestellte die größten Segmente auf der Verliererseite ausmachen.

Nach den Arbeitern geraten nun also auch die Angestellten ins Räderwerk der Digitalisierung. Damit aber wird Arbeit endgültig zur Mangelware in der sozialen Realität. Die entscheidende Frage in Literatur und Film lautet daher schon lange nicht mehr, wozu wir Maschinen benötigen, sondern wozu die Maschinen uns noch brauchen (so sie denn je ein Bewusstsein entwickeln …).

Politik jenseits der Arbeitsgesellschaft

Das Problem der digitalen Transformation trifft eine Welt, die ohnehin schon aus den Fugen geraten zu sein scheint. Es bleibt schleierhaft, wie die ökologischen Herausforderungen eines Planeten mit bald acht Milliarden Bewohnern bewältigt werden können. Zudem gelingt es den Staaten in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft immer weniger, ihren Anteil der Wertschöpfung in Form von Steuern abzuschöpfen.

Ein Großteil der faktischen Macht hat sich von den demokratisch legitimierten Institutionen in die Hände einer kleinen Elite von Konzernen und Individuen verlagert, die von der Politik nur noch sehr partiell kontrolliert werden. Dieser Bündelung schwer greifbarer Macht entgegengesetzt entwickelt sich die wachsende Komplexität ökonomischer und sozialer Systeme in ausufernden Bürokratien, deren oberste Maxime die Selbsterhaltung ist. Auf beiden Ebenen regieren gleichermaßen die keynesianischen Götter „Geiz“, „Wucher“ und „Misstrauen“ – Eigennutz geht vor Gemeinwohl.

In einem solchen Kontext geht die Einkommensschere fast zwangsläufig immer weiter auf, Produktivitätsgewinne kommen nicht mehr beim Bürger an, sondern landen beim Shareholder oder versickern im Labyrinth bürokratischer Verteilungsnetzwerke. Wird dieses Phänomen durch die Verknappung von Arbeit noch verstärkt, sind die gesellschaftlichen Folgen unabsehbar. Schon jetzt wird die rapide Veränderung der politischen Landschaft entscheidend von dieser Dynamik getrieben.

Die Verlierer des gesellschaftlichen Umbaus befinden sich in Phase eins ihrer Trauerarbeit – „Verleugnung“ – und laufen Rattenfängern nach, welche ihnen die Paradiese der Vergangenheit zurückbringen wollen. Die bislang dominierenden Volksparteien, insbesondere die klassischen Arbeiterparteien, stehen mit ihren Kernpositionen dagegen auf verlorenem Posten. Punkten können sie nur noch, wenn sie sich über ihre extremen Flügel ebenfalls auf populistisches Gelände vorwagen.

Ob dabei nun das konservative Paradies der 1950er-Jahre versprochen wird, wie bei Trump, Farage und Gauland, oder das sozialdemokratische Paradies der 1970er, wie bei Sanders und Corbyn, ist dabei gleich trügerisch. Denn beides ist gleichermaßen romantisch rückwärtsgewandt und zeigt nur, dass Wünschen häufig stärker ist als Denken.

Wirkliche Lösungen setzten vielmehr ein radikales Umdenken in zentralen politischen und gesellschaftlichen Fragen voraus, das vermutlich quer zu allen traditionellen Links-/Rechts-Unterscheidungen verlaufen wird. Jenseits der Arbeitsgesellschaft muss der Begriff der „Arbeit“ völlig neu definiert werden und – vielleicht noch entscheidender – der Begriff der „Arbeitslosigkeit“ entstigmatisiert werden.

Wenn Arbeitssuchende zur Mehrheit werden, ist es keine Option mehr, sie als „Sozialschmarotzer“ zu diffamieren. Logische Konsequenz ist das bedingungslose Grundeinkommen, auch wenn dabei die Zahnbürstenzähler des Sozialamts ebenfalls in die Arbeitslosigkeit rutschen. Achtung, das meint natürlich keine Hauruckverfahren, sondern eine schrittweise Anpassung an sich absehbar verändernde Realitäten.

Parallel muss das Konzept der Steuern, sprich die Beteiligung des Staates an der Wertschöpfung, ebenfalls auf ein neues, für eine globalisierte und digitalisierte Welt taugliches Niveau gehoben werden. Hier mag eine Maschinensteuer den notwendigen Steuerzuwachs für das Grundeinkommen bringen. Es wäre nicht überraschend, wenn genau diese Vorschläge von populistischen Regierungen als erste verwirklicht werden, damit sie nach dem Scheitern ihrer Rückwärtsutopien tatsächlich etwas für ihre Klientel tun können. Ärgerlich nur, dass hier internationale Zusammenarbeit besonders wichtig ist, um nicht weltweiten Fluchtbewegungen von Geld und Produktion Vorschub zu leisten.

Erfolgsfaktor Kommunikation

Die Kommunikationsbranche ist bei der digitalen Transformation natürlich mit im Boot – vielleicht sogar in einer zentraleren Rolle, als ihr bisher bewusst ist. Zunächst einmal ist es eine triviale Notwendigkeit, mit den rasch aufeinanderfolgenden Phasen der Digitalisierung Schritt zu halten. Verkauft und überzeugt wird längst überwiegend online – und dort immer stärker mit dem Fokus auf mobilen Plattformen und Social Media.

Von Prof. Dr. Alexander Güttler, CEO der Unternehmens- und Kommunikationsberatung komm.passion

Von Prof. Dr. Alexander Güttler, CEO der Unternehmens- und Kommunikationsberatung komm.passion

Was auf dem Handy nicht stattfindet, findet oft gar nicht mehr statt. Wer hier noch nicht vollständig angekommen ist, hat reichlich Gelegenheit, sich in geeigneten Seminaren fit zu machen und seine Kapazitäten entsprechend umzubauen. Wichtiger als die Anpassung althergebrachter Strategien an neue Medien ist es allerdings, die neuen Chancen einer grundlegend veränderten Kommunikationslandschaft zu nutzen.

Big Data ermöglicht einen präzisen Blick auf Einstellungen und Verhalten der Zielgruppen und bahnt damit den Weg zu ebenso präzisen Kommunikationsmaßnahmen. Wie erfolgreich diese Strategie ist, zeigt der Siegeszug von Labour bei den letzten Wahlen in Großbritannien, bei denen differenzierte Mailings punktgenau auf die Sorgen und Nöte im jeweiligen Wahlbezirk abgestimmt waren.

Bei der nächsten Einstellungsrunde sollten Agenturen also eher auf ihre IT als auf ihre Personalabteilung hören und eine KI ganz oben auf die Liste setzen. Mit PAS (Pragmatic Analytic Services) kann man heute seine Fans im Internet in jeder Ausprägung kennenlernen und mit entsprechend differenzierten Themen bespielen. Hierzu muss keiner mehr nach Cambridge fahren.

Der digitale Wandel ist aber nicht nur eine „technische“ Herausforderung für professionelle Kommunikatoren – er ist auch eine ihrer wichtigsten inhaltlichen Aufgaben.

Veränderung – und hier vor allem der digital getriebene Change – wird zu einem Dauerthema. Mitarbeitern, die sich gerade ermattet vom letzten Umbauprojekt („Fit for Future 23/d“) zurücklehnen und den Status quo genießen wollen, muss nahegebracht werden, dass der Wandel nie mehr aufhört.

Entsprechend hoch ist der Unterstützungsbedarf bei der schlagkräftigen Kommunikation neuer Unternehmenspositionierung nach außen und der Begleitung von Umbauprozessen in der internen Kommunikation. Gleiches gilt für Kampagnen auf gesellschaftlicher Ebene. Veränderung muss immer bergauf durchgesetzt werden, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Wenn die Inhalte dann auch noch komplex und potentiell bedrohlich sind, ist die Vermittlung eine Aufgabe für Profis. Viel zu oft sind bittere Pillen mit argumentativem Zuckerguss kaschiert oder noch banaler als „alternativlos“ durchgeprügelt worden. Die Quittung ist eine breite Rebellion gegen die Eliten und ihre Rhetorik. Unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität werden daher zukünftig nur noch Ansätze Erfolg haben, die von qualifizierten Kommunikatoren auf einen breitentauglichen Komplexitätsgrad reduziert werden. Und ja, das bedeutet sicher auch Verdichtung, Emotionalisierung und gute Dramaturgien. Vertrauen entsteht nicht rational.

Um ihre Zukunft muss sich die Kommunikationsbranche also keine Sorgen machen. Wer gute Lösungsvorschläge für unsere drängendsten Probleme hat, braucht eine noch bessere Agentur, um sie einer überforderten und widerstrebenden Gesellschaft schmackhaft zu machen. Erheblich mehr Anlass zum Grübeln bietet die Frage, wie weit die Branche der Versuchung nachgeben darf, sich als „Rent a Goebbels“ mit Kampagnen für dubioseste Auftraggeber eine goldene Nase zu verdienen.

Aktuelle Wahlkämpfe und Referenden zeigen, wie schnell eine politikmüde Bevölkerung auf verlockend schlichte Demagogie hereinfällt und wie erfolgreich Meinungssteuerung in der Grauzone von Social Media ist. Kommunikatoren sind zukünftig die Schlüsselfiguren des Wandels. Sie sollten also gründlich darüber nachdenken, ob sie sich vor jeden Karren spannen lassen oder ob sie sich aktiv für ein eigenes Zukunftsmodell demokratischer Gesellschaften einsetzen. Das fordert normative Diskussionen und eine immer wieder neue Ethikdiskussion – gerade in Zeiten, in denen verdeckt agierende Bots oder „Fake News“ nicht immer leicht zu dekuvrieren sind.

Ein wichtiger Treiber dieser Diskussion könnte sicher auch der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) sein. Gut und hilfreich, dass dieser sich in seiner Organisationsstruktur erst kürzlich stärker fokussiert und damit an Handlungsfähigkeit deutlich gewonnen hat. Diskurs kommt auf uns zu – in den Organisationen wie auf gesamtgesellschaftlicher und damit politischer Ebene. Und wie auch die aktuellen politischen Tangram-Spiele zeigen, eines ist Politik sicherlich nicht mehr: langweilig.

 

 

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