Schlagwort-Archiv: Gesellschaft

Nutzer von Emojis wirken sympathischer

Verfasser von Texten mit Emojis werden vom Empfänger als deutlich sympathischer wahrgenommen; Verfasser von Texten ohne Emojis dagegen als durchsetzungsstärker und selbstbewusster. Zu diesem Schluss kommt Wera Aretz, Psychologieprofessorin und Studiendekanin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius in Köln . Für ihre aktuelle Studie hat die Forscherin 264 Personen befragt, berichtet „Pressetext“. … mehr …

 

 

Urban Mining – Wohnen im Rohstoff- und Recyclinglager

(Bildquelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) )

(Bildquelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) )

Die Weltbevölkerung wächst – und mit ihr der Bedarf an Wohnraum. Doch herkömmliche Ressourcen für das Bauen werden knapp. Die als Forschungseinheit „Urban Mining & Recycling“ eröffnete Testwohnung nahe Zürich besteht ausschließlich aus kompostierbaren, wiederverwertbaren und weiternutzbaren Materialien für Konstruktion und Ausbau.

Das bewohnte Labor soll den Wandel des Bauens in Richtung Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Gemeinsam entwickelt haben es Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Büros Werner Sobek.

Das Konzept für das Wohnmodul stammt von Werner Sobek mit Dirk E. Hebel und Felix Heisel. Professor Sobek ist Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart; Professor Hebel ist Leiter und Heisel Forschungsverantwortlicher des Fachgebiets Nachhaltiges Bauen des KIT.

„Wir wollen beweisen, dass es schon heute möglich ist, so zu bauen, dass sämtliche Ressourcen zu hundert Prozent und sortenrein wieder ausbaubar sind“, sagt Hebel. Für die 125 Quadratmeter große Dreizimmerwohnung wurden Primärrohstoffe wie zum Beispiel unbehandelte Weißtanne verwendet, aber auch Elemente, die zuvor andernorts verbaut waren, sowie recycelte Abfallstoffe und neu entwickelte Baumaterialien. Die Kupferplatten, die die Fassade einfassen, deckten zuvor das Dach eines Hotels in Österreich, die Türklinken der Wohnung stammen aus einer Bank in Brüssel.

Aus Bauschutt entstanden neue Backsteine, und Getränkekartons wurden zu Wandverkleidungen verarbeitet. Damit ist die Wohnung ein gebautes Beispiel für „Urban Mining“: Die Baustoffe stammen aus Bauwerken und Alltagsgegenständen. Während Rohstoffe aus der Natur wie Sand oder Kupfer knapp werden, bietet die menschgemachte Umwelt großes Potenzial als Materialquelle.

„Dieses urbane Materiallager zu nutzen, dient der Nachhaltigkeit und macht unabhängiger vom Rohstoffmarkt“, sagt Felix Heisel. Statt Verbindungen zu verkleben oder auszuschäumen, wurde geschraubt, geklemmt oder gesteckt, um die verwendeten Einzelstoffe unvermischt zurückzugewinnen und wiederverwenden zu können. Auch vollkommen neue Baustoffe kamen zum Einsatz, darunter kompostierbare Dämmplatten aus Pilz-Myzel, einem aus Pilzgewebe und Sägespänen kultivierten Material.

Das in enger Kooperation mit Industrie und Handwerk entstandene Pilotprojekt für nachhaltiges Bauen wurde im Frühjahr 2018 eröffnet. Es bietet die Möglichkeit, durch den Austausch von Elementen und Materialien mit unterschiedlichen Baustoffen zu experimentieren.

Über die Dauer von zunächst fünf Jahren beobachten die Forscherinnen und Forscher, wie sich Methoden bewähren und Materialien verhalten. Auch die Alltagserfahrung von zwei Studierenden, die die Dreizimmerwohnung im Mai beziehen, wird in die wissenschaftliche Bewertung einfließen.

Die Baueinheit „Urban Mining & Recycling“ wurde komplett im Werk vorfabriziert und innerhalb eines Tages in ein mehrstöckiges Versuchsgebäude eingebaut. Sie ist Teil des Forschungs- und Testgebäudes NEST (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) im schweizerischen Dübendorf bei Zürich auf dem Campus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt.

Im NEST arbeiten internationale Forscherteams aus Universitäten und Fachhochschulen, Architekturbüros und Firmen der Baubranche zusammen. „Durch das Testen von Innovationen unter realen Bedingungen wird eine Brücke von der Forschung zur Anwendung geschlagen, denn die Kreislaufwirtschaft braucht neue Methoden und Produkte“, betont Hebel.

Alexa Health Skills – Die neue Kassenleistung für Generation Y?

(Bildquelle: Amazon)

(Bildquelle: Amazon)

Sprachsteuerung entwickelt sich stark zu einem ernstzunehmenden Markttrend; der weltweite Umsatz von digitalen Sprachassistenten lag 2017 bei 689 Millionen US-Dollar. Besonders jüngere Generationen sind hierbei attraktive Zielgruppen.

Einige deutsche Krankenversicherungen reagieren bereits auf diesen Trend, indem sie Alexa Health Skills offerieren. Health Skills sind Gesundheits-Applikationen auf dem Sprachassistenten Amazon Alexa und durch die Spracheingabe noch intuitiver bedienbar, als andere digitale Services. MS&C hat in einer Studie untersucht, welche Skills die 18- bis 35-Jährigen (Generation Y) als digitale Kassenleistung besonders attraktiv finden.

Generation Y präferiert einfache Organisations- und individuelle Gesundheits-Skills

Die 33 untersuchten Use Cases wurden nach Präferenz geordnet und die Analyse dieses Rankings ergab vier Kategorien: einfache Organisations-Skills (z.B. Erinnerung an einen Arzttermin), individuelle Gesundheits-Skills (z.B. Ernährungstipps) und öffentlich zugängliche Informations-Skills (z.B. Pollenflug-Informationen) sowie komplexe administrative Skills, die hohe Konsequenzen für Versicherte nach sich ziehen können (z.B. Buchung einer Zusatzleistung).

Zwischen 43 Prozent und 70 Prozent der Befragten würden einfache Organisations-Skills auf jeden Fall oder wahrscheinlich nutzen. Diese Skills repräsentieren das Obere Drittel der 33 Use Cases geclustert nach Präferenz. Das mittlere Drittel umfasst individuelle Gesundheits-Skills, die 32 Prozent bis 42 Prozent auf jeden Fall oder wahrscheinlich nutzen würden. Hingegen würden nur 8 Prozent bis 30 Prozent öffentlich zugängliche Informations-Skills oder komplexe administrative Skills auf jeden Fall oder wahrscheinlich nutzen.

Auf Grund dessen empfiehlt es sich für Krankenkassen mit einfachen Skills im Bereich Organisation und Gesundheit einzusteigen um dann weitere Möglichkeiten durch Markttests auszuloten.

 Datenschutz ist eine zentrale Herausforderung im Angebot von Health Skills

Ein Grund der Präferenz von einfachen Skills kann durch eine mögliche Informationseinschränkung begründet sein: 43 Prozent befürchten nur Informationen zu erhalten, die im Interesse ihrer Krankenkasse sind. Außerdem haben 39 Prozent Angst, dass ihre Gesundheitsdaten an Dritte weitergegeben werden.

Diesen Herausforderungen stehen Vorteile wie örtliche und zeitliche Ungebundenheit (45 Prozent), Zentralität der Kassenleistungen (39 Prozent) sowie Transparenz und Zugänglichkeit der Dienste (36 Prozent) gegenüber. Krankenkassen können diese Vorteile für sich ausschöpfen, wenn sie Health Skills als Kassenleistung für Generation Y anbieten, jedoch sollten sie dabei auch klar den Umgang von Personendaten und die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien kommunizieren, um den bestehenden Herausforderungen zu begegnen.

Generation Y ist bereit, für Health Skills mindestens 5 € pro Monat zu bezahlen

Über diese Vorteile hinaus können Krankenkassen auch mit einer moderaten Zahlungsbereitschaft rechnen. Die MS&C Studie untersuchte insgesamt vier mögliche Digitaltarife, um das Angebot von Health Skills zu monetarisieren. 48 Prozent wären bereit durchschnittlich 5,79 € pro Monat für einen Basic Tarif + Alexa (Basic Health Skills Paket mit z.B. allgemeinen Fitnessübungen und mentaler Fitness; zusätzlich ein Alexa Gerät) zu bezahlen.

Des Weiteren würden 35 Prozent durchschnittlich 17,33 € pro Monat für einen Premium Tarif + Alexa (Basic Health Skills Paket und Premium Health Skills Paket mit z.B. Online-Video-Arztsprechstunden und individuellen Informationen zur Behandlung; zusätzlich ein Alexa Gerät) ausgeben. Hieraus ließen sich zwei zentrale Schlüsse ziehen: Der Anteil der zahlungswilligen Kunden für Basic ist höher als für Premium und bietet somit das Potenzia, die meisten Kundenkontaktpunkte zu knüpfen.

Außerdem steigt die Zahlungsbereitschaft der Kunden bei jeweils Basic und Premium, wenn ein Alexa Gerät dabei ist. Diese ersten Zahlen zeigen, dass das Angebot von Health Skills als digitale Kassenleistung monetarisierbar ist – daher empfiehlt es sich für Krankenkassen, eine passende Tarifgestaltung zu entwickeln.

Krankenkassen können das Potenzial von Sprachtechnologien noch weiter ausschöpfen

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Krankenkassen mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa auf eine relevante Marktnachfrage treffen. Dieser Nachfrage entsprechend können Krankenkassen weitere Vorteile durch das Angebot von Health Skills generieren. Durch das Angebot von Health Skills und der Positionierung entlang der gesamten Versicherten-Journey, kann sich die Krankenkasse von Wettbewerbern differenzieren und durch vermehrte Kundenkontaktpunkte die Kundenbindung stärken.

Weiterhin können interne Administrations-Kosten durch Verschlankung von internen Prozessen und Entlastung von Servicepersonal, wie z.B. Ärzten, gesenkt werden. Zuletzt bieten Angebote auf Sprachassistenten die Möglichkeit neue Kundeneinblicke zu erlangen und diese für Cross- und Upselling Aktivitäten zu nutzen.

Die vollständige Publikation „Alexa Health Skills – Die neue Kassenleistung für Generation Y?“ ist kostenlos online verfügbar unter https://goo.gl/441SDZ

 

 

Wo kommt mein Frühstücksei her? Dank digitaler Technologien erfahren Verbraucher, wo ihre Lebensmittel erzeugt werden

WP_001268Ei, Steak oder der Käse auf der Tiefkühlpizza: Konsumenten verlangen Informationen über die Herkunft der Lebensmittel auf ihrem Teller. Digitale Technologien ermöglichen es Erzeugern, den Konsumenten transparent Auskunft über die Wertschöpfungskette zu geben. So würden drei von zehn Verbrauchern (30 Prozent) auf jeden Fall einen QR-Code nutzen, mit dem sie erkennen können, welche Düngemittel, Herbizide oder Medikamente bei der Produktion ihrer Lebensmittel eingesetzt wurden.

Weitere 40 Prozent könnten sich vorstellen, solch einen digitalen Service zu nutzen. Sechs von zehn Verbrauchern (62 Prozent) hätten Interesse daran, ihre Lebensmittel auf digitalem Weg bis zum Erzeuger zurückzuverfolgen: 26 Prozent würden sofort von solch einer Möglichkeit Gebrauch machen, ein weiteres Drittel (36 Prozent) könnte sich das vorstellen. Mehr als jeder fünfte Verbraucher (21 Prozent) würde gerne über einen Bildschirm von zu Hause oder im Supermarkt direkt in den Stall schauen können, in dem beispielsweise sein Ei oder seine Milch produziert werden.

Weitere 37 Prozent können sich immerhin vorstellen, diese Möglichkeit zu nutzen. „Die Digitalisierung stößt in der Landwirtschaft einen tiefgreifenden Wandel an. Pflanzenbau und Tierhaltung müssen mithilfe digitaler Technologien so weiterentwickelt werden, dass das Tierwohl gesteigert und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Landwirtschaft 4.0 eröffnet völlig neue Möglichkeiten, Umwelt- und Tierschutz sowie Wirtschaftlichkeit besser miteinander zu verbinden – und auch den Verbraucher wieder näher an das Produkt zu bringen.“

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Auch der Austausch zwischen Erzeuger und Konsument kann durch digitale Technologien gefördert werden. So möchte mehr als jeder fünfte Verbraucher (21 Prozent) Nahrungsmittel gerne online bewerten können, um so sein Feedback direkt an den Erzeuger zu übermitteln. Weitere 31 Prozent könnten sich das vorstellen. 18 Prozent würden Produktempfehlungen schätzen, die ihnen der landwirtschaftliche Erzeuger auf Basis vorangegangener Einkäufe gibt, beispielsweise über Einblendungen im Online-Hofladen oder per Newsletter. 29 Prozent könnten sich vorstellen, dieses Angebot zu nutzen.

„Mit digitalen Technologien kommt der Verbraucher wieder näher ans Produkt und den Produzenten. Das kommt letztlich der ganzen Landwirtschaft zugute“, sagt Rohleder. „Wenn Wirtschaftlichkeit und Umwelt in einer gesunden Balance zueinander stehen, wird das Vertrauen der Verbraucher gestärkt.“

ifo-Chef Fuest spricht sich gegen Europäische Digitalsteuer aus

Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich gegen die Einführung einer europäischen Digitalsteuer ausgesprochen. „Die geplante Steuer auf Umsätze großer Digitalunternehmen würde vor allem US-Firmen treffen. Sie wäre eher ein Instrument im Handelskrieg als eine Steuer für den Normalfall. Die  These, es gebe ein unerwünschtes Steuergefälle zwischen Digitalwirtschaft und herkömmlicher Wirtschaft, das durch eine Digitalsteuer auszugleichen wäre, ist irreführend. Die Zahlen der Europäischen Kommission zeigen nur, dass die existierenden nationalen Steuersysteme digitale Unternehmen unter anderem wegen ihrer Forschungsintensität begünstigen. Wenn man das nicht will, sollte man diese Förderung abbauen“, sagte er in München auf der ifo-Jahresversammlung zur Digitalisierung. „Unerwünschte Marktmacht der Digitalkonzerne sollte primär mit Mitteln der Wettbewerbspolitik angegangen werden. Ein interessantes Konzept ist hierbei die Daten-Allmende, also der öffentliche Zugang zu bestimmten gesammelten Daten, um Märkte für neue Unternehmen offen zu halten“, fügte Fuest an.

Gleichzeitig meldete Fuest Zweifel an, ob die Steuerbehörden in Zukunft „digitale Betriebsstätten“ einführen sollten. „Das würde sich durch alle Branchen ziehen und Besteuerungsrechte international stärker an den Ort des Konsumenten verlagern. Die EU und Deutschland könnten dadurch an Steueraufkommen verlieren. Das Problem der internationalen Steuervermeidung geht weit über Digitalwirtschaft hinaus, hier sind Instrumente wie Quellensteuern gefragt.“

 

 

Soziale Verantwortung im B2B: Rajapack macht sich stark für Frauen in Deutschland und weltweit

Die Beratungsstelle wurde im Frühjahr 1995 gegründet und bietet psychologische und psychosoziale Beratung und Rechtsinformation für Frauen, die psychische, körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt haben oder davon bedroht sind. (Bildquelle: Rajapack)

Die Beratungsstelle wurde im Frühjahr 1995 gegründet und bietet psychologische und psychosoziale Beratung und Rechtsinformation für Frauen, die psychische, körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt haben oder davon bedroht sind. (Bildquelle: Rajapack)

Wo stehen wir bei der Gleichstellung der Frauen in unserer Gesellschaft? Wieviel Corporate Social Responsibility ist notwendig? Zwei Themen, die auch in Deutschland immer wieder diskutiert werden.

Die RAJA-Gruppe und auch Rajapack Deutschland sind hier seit Jahren aktiv und konnten inzwischen 8 Millionen Euro Spendengelder an gemeinnützige Projekte verteilen, die vor allem Frauen stärken und fördern.

Ja, die RAJA-Gruppe ist familiengeführt, aber ein launischer, kauziger Patriarch (woran viele bei Familienunternehmen denken) ist die Inhaberin Daniele Kapel-Marcovici definitiv nicht. Sie engagiert sich für ihre persönlichen Überzeugungen und trägt diese mit der Firmenkultur der Gruppe in viele Länder Europas. Als wichtiges Unternehmen im B2B Verpackungshandel stellt sich die Gruppe ihrer sozialen Verantwortung eine Brücke zwischen Wirtschaft und Gesellschaft zu schlagen. Das Übernehmen sozialer Verantwortung ist selbstverständlicher Teil der Firmenkultur in allen Niederlassungen. Hinter jedem Engagement stehen dieselben Grundwerte: Es geht darum, die Chancengleichheit von Frauen und Männern herzustellen.  Die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen und Chancen für Frauen und Mädchen sowie der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen stehen hierbei im Fokus.

Mit der Gründung der Stiftung RAJA  Daniele Marcovici ging für Geschäftsführerin Daniele Kapel-Marcovici ein lang gewachsenen Bedürfnis in Erfüllung. Seit 2006 unterstützt die Stiftung 260 verschiedene Institutionen überall auf der Welt, mit inzwischen 8 Millionen Euro Spendengeldern. Davon konnten bereits über 85.000 Frauen profitieren. Die Geschäftsführerin Daniele-Kapel-Marcovici sagtü ber ihre Motivation:

„Abgesehen von seiner wirtschaftlichen Rolle, denke ich, dass das Unternehmen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt. Aber es sind vor allem meine persönlichen Überzeugungen und meine eigene Karriere, die mich dazu gebracht haben, mich konkret durch eine Stiftung zu engagieren. Ich habe die Raja-Daniele Marcovici-Stiftung gegründet, um Werte zu fördern, die mir wichtig sind: Respekt, Chancengleichheit, Bildung für alle … zu Ehren aller Frauen. “

 

Verbraucherschützer zu Smart-Home-Geräten: „Dringender Handlungsbedarf“

Ein Beitrag von „Netzpolitik.org“: Der Verbraucherzentrale Bundesverband zitiert Prognosen, nach denen in Deutschland bis 2020 durchschnittlich zehn vernetzte Haushaltsgeräte pro Person vorhanden sein werden. Was für Eigenheiten und blinde Flecken haben diese neuen „Mitbewohner“ und welchen Handlungsbedarf gibt es für welche Akteure? ..mehr

 

 

KI-Tool von Google sagt den Tod zuverlässig vorher

Google-Ingenieure haben ein neues KI-Tool entwickelt, mit dem sich eigenen Angaben nach genau vorhersagen lässt, ob ein ins Krankenhaus eingelieferter Patient innerhalb der nächsten 24 Stunden stirbt. Der neue Algorithmus nimmt die verfügbaren Daten verschiedener Krankenhäuser und Ärzte auf und führt damit selbst Berechnungen durch, schreibt „Pressetext“….mehr

 

 

Krankenhäuser zwischen Ethik und Effizienz: KI in der digitalen Medizin braucht natürliche Verantwortung

Die digitale Transformation erfasst alle Bereiche des Lebens – auch die Medizin. Doch wie soll sich eine digitalisierte Medizin im Spannungsverhältnis zwischen KI/AI und Ethik verhalten? Ein Beitrag in der „Computerwoche“ … mehr

 

Künstliche Intelligenz könnte Alzheimerkranken bald im Alltag assistieren

Die Assistenzprofessorin Deborah Sheets von der Universität Victoria sucht derzeit Freiwillige für ihre Studie, in der untersucht wird, wie KI-Software, zum Beispiel Amazons Alexa, Menschen mit Gedächtnisverlust und Demenzkranken im Alltag helfen kann. Auch der Aspekt Smart Home fällt in ihre Untersuchung, denn so würden sich Gefahrenquellen wie Strom und Herd steuern lassen. Das berichtet „Pressetext“. „Ich bin wirklich begeistert von den Möglichkeiten für Menschen mit Demenz. Für jemanden mit Demenz ist eine Stimme eine wichtige Stütze“, erklärt Sheets. Smarte Sprachassistenten sind mittlerweile in viele Haushalte eingezogen und erleichtern den Bewohnern in vielerlei Hinsicht den Alltag. …mehr

 

 

Das lebende Unternehmen: Was die IT vom Menschen lernen kann

img_1345757923DSC_7020Das System Mensch verarbeitet Daten automatisiert und in Echtzeit. Unternehmen können davon lernen und ihren veralteten Datenverarbeitungsprozess fit für Digitalisierung machen.

Der menschliche Körper ist ein bemerkenswerter Organismus. Ohne hier zu tief in Anatomie und Physiologie des Menschen einzutauchen, gibt es zahlreiche Bereiche, in denen sich der Mensch und die Datenverarbeitung eines Unternehmens stark ähneln.

Zwar sind die Systeme des Menschen nicht digital sondern organisch, das Gesamtsystem Mensch funktioniert jedoch ganz ähnlich wie eine Organisation – eine große Anzahl an Informationssystemen laufen parallel und transportieren eine Fülle von Informationen zu jedem Organ. Wenig überraschend, ist der Mensch der IT in Sachen Datenverarbeitung nach vielen Millionen Jahren Evolution um einiges voraus.

Datenverarbeitung in Echtzeit

So funktioniert die Datenverarbeitung des Menschen in den meisten Fällen nicht nur in Echtzeit, sondern auch komplett automatisiert. Hier können Unternehmen ansetzen, um vom Menschen zu lernen und ihre IT in Zeiten der Digitalisierung leistungsfähiger zu machen.

Für CIOs ist die digitale Transformation eine der wichtigsten Prioritäten, um ihre Unternehmen bestmöglich durch eine umfassende datengetriebene Strategie zu unterstützen. Damit dies gelingen kann, müssen Daten und Informationen optimal durch das Unternehmen fließen. Am besten in Echtzeit, wie bei einem Menschen, und komplett wartungsfrei und automatisch. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan und Unternehmen haben in der Realität große Schwierigkeiten damit, dem Organismus Mensch in dieser Hinsicht nachzueifern.

Die Datenlage eines Unternehmens ändert sich kontinuierlich

Anders als der Mensch, und anders als Unternehmen vor der Digitalen Revolution, schläft ein modernes Unternehmen nie. Für ein globales Unternehmen ist ohnehin immer irgendwo Tag und selbst wer nicht global präsent ist, bekommt rund um die Uhr Daten von internen oder externen Anwendungen, IoT oder Social Media, ins Rechenzentrum. Diese neu angekommenen Daten sollten möglichst sofort und in Echtzeit bearbeitet werden, damit sie direkt genutzt werden können.

Diese neuen Datenquellen, die rund um die Uhr sprudeln, überfordern jedoch ältere Systeme der Datenverarbeitung, wie etwa die traditionelle Datenanalyse. Diese wurde bisher nur aus regelmäßig oder zyklisch erzeugten Datenquellen erstellt, was auch im Allgemeinen ausreichte, um sehr spezifische, nicht zeitkritische Daten effizient zu verarbeiten, wie etwa die Verarbeitung von Abrechnungen oder das Reporting der monatlichen Einnahmen.

Für Systeme, die hingegen rund um die Uhr laufen und kontinuierlich Daten erzeugen, ist diese traditionelle Datenanalyse natürlich vollkommen ungeeignet. Eine Analyse des Aktienmarktes beispielsweise wäre im Moment der Analyse bereits veraltet. Der Wert solcher Daten, wie IoT-Sensoren oder Finanzdaten, liegt im Wesentlichen in den identifizierten Trends und Anomalien, die möglichst in Echtzeit identifiziert werden müssen, um wertvoll zu sein.

Automatisierung hilft der IT dem Mensch nachzueifern

Genauso wie beim Menschen, laufen in einem Unternehmen eine Vielzahl von Systemen parallel – einige in Echtzeit, einige in Intervallen. Es ist seit jeher eines der Ziele jeder IT, Informationen aus einer Vielzahl von Datenquellen in einer einzigen Infrastruktur automatisch zusammenzuführen, sie dort aufzubereiten und den Anwendern zur Verfügung zu stellen. Diese Aufgabe war schon immer eine große Herausforderung, die durch die steigende Digitalisierung stetig komplexer geworden ist.

Die Anzahl der Systeme und Anwendungen steigt seit langem ständig und mit ihnen wächst das zu verarbeitende und zu speichernde Datenvolumen. Damit wird auch die manuelle Verarbeitung und Bereitstellung dieser Daten immer komplexer und zeitaufwändiger und bringt die IT unter Zugzwang diese Prozesse zu vereinfachen und zu automatisiere, um ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht zu werden.

Um Daten wie der Mensch automatisch und in Echtzeit verarbeiten zu können, kommt der Unternehmens-IT die Automatisierung zu Hilfe, der eine Schlüsselrolle bei der fortschreitenden Digitalisierung zufällt. Erst durch umfangreiche Automatisierung kann der Zeitaufwand und das Verständnis für die nötigen Prozesse deutlich verringert werden.

Die Vorteile eines automatisierten Unternehmens

Gelingt es der IT die Vielzahl paralleler Systeme und die damit steigende Datenmenge automatisiert und in Echtzeit zu verarbeiten, kommt sie dem Vorbild Mensch nahe. Die Vorteile eines autonom Daten atmenden und Informationen pumpenden Unternehmens zeigen sich fortan in jeder Geschäftszelle des Unternehmens: In kundennahen Bereichen kann in Echtzeit auf Trends und Situationen reagiert werden, zum Beispiel auf aktuelle Trends von Aktienwerten oder auf Marktinformationen.

Trotz viel Rechenleistung ist die vollkommen künstliche Intelligenz noch Science Fiction. Maschinelles Lernen hingegen wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt, um die Berge an Daten effizient zu bearbeiten. Mathematische Algorithmen können hier eingesetzt werden, um aus den Datenströmen zu lernen und Erkenntnisse zu generieren.

Für jeden CEO ist vollkommen klar: wenn sein Unternehmen Daten schnell und in Echtzeit bearbeiten und diese dank maschinellem Lernen sogar gleich direkt interpretieren kann, wäre das ein riesiger Vorteil gegenüber allen Wettbewerbern. Man ist immer einen Schritt voraus, kann jederzeit auf aktuellen Daten basierende Entscheidungen treffen und kann den Kunden beweisen, dass man am sprichwörtlichen Puls der Zeit ist. Diese Vorteile und Chancen aus der Analyse aktueller Daten in Echtzeit sind zu wichtig, um sie zu ignorieren.

Unternehmen brauchen Lösungen zur automatisierten Datenverarbeitung

Praktisch jedes Unternehmen ist derzeit im fortlaufenden Prozess der Digitalisierung. Ein wichtiger Teil davon, den es derzeit zu meistern gilt, ist die Herausforderung Daten aus einer Vielzahl hybrider Datenquellen verarbeiten zu können. Die Automatisierung hat hier bereits Erfolge bei der Stapelverarbeitung von Batch-basierten Daten erzielt. Jetzt gilt es für Unternehmen – und ihre IT – den gleichen Ansatz bei Datenströmen in Echtzeit anzuwenden. Damit dies gelingt, müssen sich Unternehmen genau überlegen, wie sie ihr internes Know-how am besten mit neuen Lösungen zur automatisierten Datenverarbeitung kombinieren können.

Der menschliche Körper ist ein in vieler Hinsicht weit entwickeltes System, das einer modernen IT ähnelt und Daten aus einer Vielzahl an Quellen automatisch und in Echtzeit verarbeitet. Um im Rahmen der Digitalisierung nicht ins Hintertreffen zu geraten, müssen Unternehmen dem Menschen nacheifern und Systeme zur automatisierten Datenverarbeitung kontinuierlicher Datenströme implementieren.

Marc Budzinski ist CEO bei WhereScape.

Marc Budzinski ist CEO bei WhereScape.

Autor: Marc Budzinski ist CEO bei WhereScape. WhereScape ist Pionier der Automatisierung von Data Warehouses und hilft IT-Unternehmen aller Größenordnungen die Automatisierung zu nutzen, um Dateninfrastrukturen schneller zu entwerfen, zu entwickeln, zu implementieren und zu betreiben.  www.wherescape.com

 

Terminhinweis: Blockchain im Fokus – Ethik im Kontext der Digitalisierung (15./16.11.2018, Berlin)

Am 15. / 16. November 2018 trifft sich CIO(f) – FRAUEN IM IT-MANAGEMENT zur Herbsttagung im Design-Hotel ZOO am Berliner Kurfürstendamm (http://www.hotelzoo.de). Wir planen aktuell Beiträge und Diskussionen rund um die folgenden Schwerpunkte:

  •  Blockchain im Fokus
  • Ethik im Kontext der Digitalisierung

Wir freuen uns über die folgenden, bereits zugesagten Beiträge:

  • Dipl.-Ing.in Anita Posch, Vortragende, Autorin und Unternehmerin, PoshMedia e.U., Ihr Beitrag: „Blockchain & Smart Contracts: Basis für das Internet der Zukunft“
  • Bettina Schasse de Araujo, Koordinatorin Digitalisierung, WeTeK Berlin und Beraterin Innovationsstrategien und Datenschutz am InfAI e.V. Institut for Applied Informatics, Leipzig, Ihr Beitrag: „Blockchain – Internet der Werte oder Goldgräbergrab?
  •  Prof. Dr.-Ing. Katarina Adam, HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Ihr Beitrag: „Science goes beyond: Blockchain Technology an der HTW Berlin“
  • … und für den Schwerpunkt „Ethik“: Ulla Coester, Dozentin, skip. Institut für angewandte digitale Visualisierung e.V., Hochschule Fresenius Köln, Ihr Beitrag: „Wozu führen wir einen ethischen Diskurs im Kontext der Digitalisierung?“

Seit 2011 trifft sich CIO(f) – FRAUEN IM IT-MANAGEMENT zweimal jährlich zu seinen Tagungen – bisher in Frankfurt am Main, Stuttgart, Berlin, München und Hamburg. Das Netzwerk für weibliche IT-Verantwortliche fokussiert Karriere und Führungsthemen und gibt Einblicke in aktuelle Herausforderungen der IT. Im Mittelpunkt der Tagungen stehen Erfahrungsaustausch und Praxiswissen. CIO(f) wendet sich an Frauen im IT-Management (CIO, Abteilungsleitung, Projektleitung) aus internationalen Konzernen und führenden mittelständischen Unternehmen.

Veranstalter: Simone Funke, LEXTA CONSULTANTS GROUP

 Zur Tagung: Für weitere Informationen und bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Stefanie Grube: (grube@lexta.com), Tel. +49 30 887124-134.

 

Buchtipp: CSR und Digitalisierung

CSR_DigitalisierungDieses Buch ist ein Kaleidoskop unserer Gesellschaft und Zeit. Es beschäftigt sich mit Herausforderungen, Chancen und Risiken der größten Transformation der Geschichte: der Digitalisierung. Vorgestellt werden bahnbrechende neue Methoden zur nachhaltigen Steuerung der digitalen Transformation, neue Denkstile sowie neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit – etwa mit Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Informatikern, Psychologen, Philosophen und Vertretern der Kreativwirtschaft. Sie zeigen, dass Digitalisierung weder gefürchtet noch verehrt werden muss, denn es geht vor allem darum, ihre Rolle zu verstehen, um sie nachhaltig zu gestalten.

Das Buch erläutert die wichtigsten Begriffe zur Digitalisierung anhand konkreter Praxisbeispiele

▶ Nachweis, dass die digitale Kompetenz künftig eine Schlüsselqualifikation für Arbeit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sein wird

▶ Benennt gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, die in Deutschland benötigt werden, um die dringend notwendige Digitalreife zu erlangen

▶ Gibt Unternehmen, Verbrauchern, Wissenschaftlern und Politik eine fundierte Orientierung bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen der digitalen Gesellschaft

Co-Autoren dieses Buches sind unter anderem Wolfgang Schäuble, Fredmund Malik, Timotheus Höttges, Henning Kagermannm, Viola Klein, Bert Rürup, Julia Klöckner, Christian Seifert, Tim Leberecht, Dieter Gorny, Christoph Keese, Valerie Niehaus und Dunja Koelwel, Mitbegründerin von xethix.

Die Herausgeber Dr. Alexandra Hildebrandt ist Publizistin, Bloggerin und Nachhaltigkeitsexpertin. Sie leitete die Gesellschaftspolitik bei Arcandor und war beim Deutschen Fußball-Bund Mitglied in der DFB-Kommission Nachhaltigkeit. Werner Landhäußer ist geschäftsführender Gesellschafter der Mader GmbH & Co. KG mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen.

Zum Buch:

  1. Aufl. 2017, Etwa 600 S.Druckausgabe, Softcover, Ladenpreis49,99 € (D)

Erhältlich bei in der Buchhandlung oder via ▶ springer.com/shop

 

Microsoft-Chef Satya Nadella will Microsoft zum moralischen Anführer der Digitalwirtschaft machen

„Privatsphäre ist ein Menschenrecht“, sagt Microsoft-Chef Satya Nadella. Und: „Wir brauchen eine künstliche Intelligenz mit Ethik.“ Wenige Stunden später demonstriert Google-Chef Sundar Pichai eine sprechende Software, die Mitarbeiter eines Restaurants und eines Friseursalons für einen Menschen halten – und das wirft sofort ethische Fragen auf, berichtet „t3n“. … mehr

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Hacker steuern smarte Lautsprecher mit unhörbaren Signalen

Ein Bericht im „derStandard.de“: Alexa, Google Home und der Homepod sind allgegenwärtig: In den nächsten drei Jahren sollen erstmals mehr als die Hälfte der US-Haushalte einen smarten Lautsprecher besitzen. Es soll dann auch mehr Smartphones und andere Geräte mit digitalen Assistenten wie Alexa, Siri oder dem Google Assistant als Menschen geben. Doch schon jetzt sorgen die Lautsprecher für Sicherheitsbedenken. Viele Nutzer haben Angst, von den Geräten belauscht und ausspioniert zu werden. Die tatsächliche Gefahr könnte jedoch woanders liegen, wie nun Forscher aus den USA und China demonstriert haben. … mehr