Schlagwort-Archiv: Finanzkrise

Online Minikredit – Was ist das eigentlich?

logo_europaImmer öfter hört man es in den Nachrichten rundum Finanzthemen: Online Minikredite werden zu einer stets bekannteren und interessanteren Alternative im Vergleich zu „normalen“ Krediten. Doch was ist ein Online Minikredit eigentlich? Kreditinstitut Cashper , Spezialist für diese Kreditform, beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Online Minikredit und normalem Kredit?

Wie der Name schon sagt, kann ein Online Minikredit einfach über das Internet beantragt werden. Der Gang zur Bank und das Berücksichtigen von oftmals unpraktischen Öffnungszeiten ist darum nicht mehr notwendig. Selbstverständlich ist eine Beantragung über das Internet genauso sicher: Die gesamte Antragsstellung findet in einer abgesicherten und verschlüsselten Internetumgebung statt, sodass Ihre persönlichen Daten nur für den Kreditgeber ersichtlich sind.

Welcher Betrag kann bei einem Online Minikredit beantragt werden?

Bei einem Minikredit ist es möglich einen kleineren Geldbetrag bis zu 600 Euro zu leihen, dies im Gegensatz zu herkömmlichen Krediten, bei denen sich der Geldbetrag oftmals im fünf- bis sechsstelligen Bereich bewegt.

Warum kann man maximal 600 Euro leihen?

Entscheidender Vorteil sind die überschaubaren Kosten. Bei einem Minikredit kann zwischen einer zwei- oder vierwöchigen Laufzeit gewählt werden. Rechenbeispiel: Bei einem vierwöchigen Online Minikredit von bis zu 600 Euro beträgt der Zinssatz 13,9 Prozent pro Jahr. Der zurückzuzahlende Endbetrag erhöht sich dann um maximal 6,45 Euro. Hierbei gilt: Je geringer der aufgenommene Geldbetrag, desto geringer die anfallenden Zinsen.

Wann wird der Online Minikredit ausgezahlt?

Im Normalfall liegt die Bearbeitungzeit bei rund einer Woche. Da das Geld aber oftmals direkt notwendig ist, wie zum Beispiel bei einem Notfall, bestehen auch extra Dienste zur verkürzten Bearbeitungszeit und schnellen Auszahlung am Folgetag.

Wann muss der Kredit zurückgezahlt werden?

Abhängig von der gewählten Laufzeit wird der Online Minikredit nach 15 oder 30 Tagen zurückgezahlt. Kunden können darüber hinaus aus einer Rückzahlung in einem oder zwei Teilbeträgen wählen, sodass die anfallenden Kosten übersichtlich bleiben.

Ich habe einen Schufa-Eintrag. Kann ich trotzdem einen Online Minikredit beantragen?

Generell kann jede Person – auch mit Schufa-Eintrag – einen Online Minikredit bei Cashper beantragen. Alle Anträge werden anschließend von unserem Team kontrolliert und schnellstmöglich bearbeitet.

Umfrage: Wenig Interesse an Peer-to-Peer- Krediten via Onlineportal

CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner

CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner

So genannte Peer-to-Peer-Kredite, bei denen Privatpersonen sich untereinander Darlehen gewähren, werden sich vorerst nicht so leicht durchsetzen: 88 Prozent lehnen die Nutzung von Onlineportalen zur Kreditvermittlung von privat zu privat ab. Die Hälfte der Bundesbürger verleiht aus Prinzip weder online noch offline Geld und nimmt auch selbst keinen Kredit von Privatpersonen an. Weitere 25  Prozent vertrauen den vermittelnden Portalbetreibern nicht. Elf Prozent sehen die Vergabe von Darlehen als alleinige Aufgabe einer Bank. „Peer-to-Peer-Kredite sind noch ein Nischengeschäft. Die Mehrheit der Deutschen vertraut beim Thema Ratenkredit den Banken“, sagt CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner.

Vor allem Frauen lehnen privaten Geldverleih ab Frauen zeigen sich beim Thema „Kredit von privat an privat“ besonders skeptisch: 53 Prozent würden sich grundsätzlich kein Geld leihen im Vergleich zu 45 Prozent bei den Männern. Letztere haben im Vergleich zu den Frauen schon etwas häufiger online Geld von Privatpersonen geliehen (sieben Prozent im Vergleich zu fünf Prozent) und können sich das auch eher für die Zukunft vorstellen (acht Prozent im Vergleich zu vier Prozent).

Auch Mobiles Bezahlen noch nicht weit verbreitet – steht aber kurz vor dem Durchbruch

Mobile Payment ist ebenfalls noch nicht stark verbreitet: Erst jeder Zehnte macht von mobilen Bezahllösungen Gebrauch. Mit 35 Prozent geben die meisten Sicherheitsbedenken als Grund für ihre Zurückhaltung an. 27 Prozent nutzen ihr Smartphone oder Handy generell nicht für Geldgeschäfte, auch nicht für Onlinebanking. Auch hier sind es vor allem Frauen, die skeptisch sind. Weitere 14 Prozent der Bundesbürger hält die Angst ab, über schnelle und einfache mobile Zahlungsmöglichkeiten unüberlegt zu viel Geld auszugeben.

Bei der Frage nach den Hinderungsgründen waren Mehrfachnennungen möglich. Doch anders als beim Kredit von privat an privat ist beim Mobile Payment eine Trendwende in Sicht, denn 23 Prozent können sich das Bezahlen mit dem Smartphone künftig vorstellen. „Mobiles Bezahlen wird sich etablieren, sobald die Verbraucher die Angst vor Sicherheitslücken verlieren und den bewussten Umgang damit lernen.

Die Anbieter könnten das unterstützen, indem sie in Sicherheit investieren und mehr Aufklärung leisten“, so CreditPlus-Chef Wagner.

Für die repräsentative Bevölkerungsbefragung „Digitale Finanztrends 2015″ der CreditPlus Bank wurden 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt. Die Untersuchung wurde Ende 2014 durch das Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt.

 

Independent Research in Responsible Investment Survey 2012 Independent Research in Responsible Investment Survey 2012

Die IRRI-Studie hat zum Ziel, die Standards bei der Erbringung und  Nutzung von Researchinformationen in den Bereichen nachhaltige und verantwortungsbewusste Investments sowie Corporate Governance zu bewerten. Die Studie wird jährlich von den Gesellschaften Thomson Reuters Extel und SRI-Connect  durchgeführt.

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Globalyze baut mit „Ethik-Liste“ an einer besseren Finanzwelt

Das vollautomatisierte Aktienauswahlportal www.globalyze.de, welches seit November 2011 mit dem Globalyze QuantValue (WKN A1Jl1H) einen quantifizieren Value Investment Aktienfonds  ins Leben gerufen hat, schließt sich dem Boykottaufruf des Taiwanesen Wang Dan an. Die auf der Reservebank des Globalyze Value Börsenbriefs befindliche Want Want China Holdings Ltd. (A0NFF4) wurde sofort entfernt und in die Globalyze Value „Ethik-Liste“ aufgenommen. In dieser Liste werden künftig Unternehmen aufgezählt, von deren Kauf wir aus ethischen Gründen abraten.

Das vollautomatisierte Aktienauswahlportal www.globalyze.de, welches seit November 2011 mit dem Globalyze QuantValue (WKN A1Jl1H) einen quantifizieren Value Investment Aktienfonds Continue reading

Studie: Aufsichtsräte im Wertewandel?

Laut der „Director360″-Studie von Deloitte, die 215 Aufsichtsräte aus zwölf Ländern befragte, trauen sich deutsche Aufsichtsräte im internationalen Vergleich besonders gut zu, potenzielle Risiken zu erkennen und zu beurteilen. Überdies sind sie sich ihres Wertbeitrags zur Unternehmensperformance bewusst – mehr als viele ihrer internationalen Pendants. Sie fühlen sich zudem sehr gut über Marktentwicklung, M&A-Perspektiven und Marktanteile der Unternehmen informiert. Auf der anderen Seite zeigt sich ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz unzufrieden mit dem Auswahlverfahren neuer Aufsichtsratsmitglieder. Gleiches gilt für die Nachfolgeplanung sowie für den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Nicht zuletzt findet ein hoher Prozentsatz, dass die Vorstandsvergütung nicht ausreichend transparent gestaltet ist.

Laut der „Director360″-Studie von Deloitte, die 215 Aufsichtsräte aus zwölf Ländern befragte, trauen sich deutsche Aufsichtsräte im internationalen Vergleich besonders gut zu, potenzielle Risiken Continue reading

Investment: Lohnt sich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit und ethisches Handeln in der Wirtschaftswelt ist spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ein zentrales Thema in der Öffentlichkeit. Während auf der einen Seite an Unternehmen die Forderung gestellt wird, moralisches Handeln verstärkt in das Geschäftsverhalten zu integrieren, liegt es auf der anderen Seite auch in der Hand der privaten Investoren, ihr Geld in verantwortungsvoll agierenden Unternehmen anzulegen, um somit zum gesellschaftlichen Engagement beizutragen.

Der Begriff Nachhaltigkeit, hinter dem sich das Ziel verbirgt, langfristige Handlungsweisen zu entwickeln, die ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen gleichrangig berücksichtigen, hat sich sowohl bei den Unternehmen als auch den Investoren in den letzten Jahren zunehmend etablieren können. Während im Jahr 2003 nur knapp 40 Prozent aller Unternehmen beziehungsweise 54 Prozent der DAX-Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit für unternehmensrelevant halten, geben im Jahr 2011 mehr als zwei Drittel der Unternehmen und über 90 Prozent der DAX-Unternehmen an, dass Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des eigenen Unternehmens hat.

Dieser Zuwachs in der Bedeutungsbeimessung von Nachhaltigkeit bei den Unternehmen kann auch auf die verstärkte Nachfrage von privaten Investoren nach ethikbezogenem Investment zurückgeführt werden. Anleger und Konsumenten haben einen großen Einfluss darauf, inwieweit ethische und ökologische Standards in die Unternehmenskultur integriert werden. Durch entsprechendes Kauf- und Investitionsverhalten kann nachhaltiges Handeln von den Unternehmen eingefordert werden und unerwünschtes Verhalten sanktioniert werden. Im Juni 2011 waren nach Informationen des Sustainable Business Institute insgesamt 363 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Nachdem die Zahl der Publikumsfonds bereits im Jahr 2009 von 274 auf 313 Fonds angestiegen ist, konnten somit auch in den darauffolgenden Jahren im Bereich Social Investment weitere Zuwächse verbucht werden.

Dass ethikbezogenes Investment wichtiger wird, ist zu begrüßen. Zugleich ist es legitim, dass neben dem moralischen Aspekt des Investments ebenfalls der ökonomische Aspekt eine wichtige Rolle spielt. Nachhaltige Investitionen sollen demnach immer auch eine angemessene finanzielle Rendite erzielen. Diese beiden unterschiedlichen Motivlagen müssen sich nicht widersprechen – im Gegenteil – sowohl das wirtschaftliche als auch das Nachhaltigkeitsziel können prinzipiell gleichzeitig verwirklicht werden.

Ein Vergleich zwischen dem DJSI World (Dow Jones Sustainability Index), einem Aktienindex, der jeweils diejenigen 10 Prozent der Unternehmen aller Branchen umfasst, die die vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien am besten erfüllen und dem führenden Aktienindex MSCI (Morgan Stanley Capital International), der auf 1.900 Aktienkursen aus 24 Ländern basiert, zeigt, dass wirtschaftliches und ethisches Handeln zumeist miteinander zu vereinbaren sind, denn die beiden Indizes weisen im zeitlichen Verlauf eine sehr ähnliche Entwicklung auf. Im Jahr 2010 liegt der MSCI mit 127,56 jedoch deutlich über dem Nachhaltigkeitsindex mit 119,41. Aktuell und hinsichtlich des DJSI kann man daher folgern, dass sich Nachhaltigkeit nicht immer lohnt. Die Entwicklung des Naturindexes NAI, der die 30 umweltfreundlichsten Unternehmen berücksichtigt und daher ausschließlich ökologische Standards als Bewertungskriterium heranzieht, legt jedoch wiederum den Schluss nahe, dass sich eine Spezialisierung auf einen Aspekt von Nachhaltigkeit sehr wohl lohnen kann.

Informationen zu nachhaltigem Investment sind zu finden unter: http://www.nachhaltiges-investment.org/

Nachhaltigkeit und ethisches Handeln in der Wirtschaftswelt ist spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ein zentrales Thema in der Öffentlichkeit.

Während auf der einen Seite an Unternehmen die Forderung gestellt wird, moralisches Handeln verstärkt in das Geschäftsverhalten zu integrieren, liegt es auf der anderen Seite auch in der Hand der privaten Investoren, ihr Geld in verantwortungsvoll agierenden Unternehmen anzulegen, um somit zum gesellschaftlichen Engagement beizutragen.

Der Begriff Nachhaltigkeit, hinter dem sich das Ziel verbirgt, langfristige Handlungsweisen zu entwickeln, die ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen gleichrangig berücksichtigen, hat sich sowohl bei den Unternehmen als auch den Investoren in den letzten Jahren zunehmend etablieren können. Während im Jahr 2003 nur knapp 40 Prozent aller Unternehmen beziehungsweise 54 Prozent der DAX-Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit für unternehmensrelevant halten, geben im Jahr 2011 mehr als zwei Drittel der Unternehmen und über 90 Prozent der DAX-Unternehmen an, dass Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des eigenen Unternehmens hat.

Dieser Zuwachs in der Bedeutungsbeimessung von Nachhaltigkeit bei den Unternehmen kann auch auf die verstärkte Nachfrage von privaten Investoren nach ethikbezogenem Investment zurückgeführt werden. Anleger und Konsumenten haben einen großen Einfluss darauf, inwieweit ethische und ökologische Standards in die Unternehmenskultur integriert werden. Durch entsprechendes Kauf- und Investitionsverhalten kann nachhaltiges Handeln von den Unternehmen eingefordert werden und unerwünschtes Verhalten sanktioniert werden. Im Juni 2011 waren nach Informationen des Sustainable Business Institute insgesamt 363 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Nachdem die Zahl der Publikumsfonds bereits im Jahr 2009 von 274 auf 313 Fonds angestiegen ist, konnten somit auch in den darauffolgenden Jahren im Bereich Social Investment weitere Zuwächse verbucht werden.

Dass ethikbezogenes Investment wichtiger wird, ist zu begrüßen. Zugleich ist es legitim, dass neben dem moralischen Aspekt des Investments ebenfalls der ökonomische Aspekt eine wichtige Rolle spielt. Nachhaltige Investitionen sollen demnach immer auch eine angemessene finanzielle Rendite erzielen. Diese beiden unterschiedlichen Motivlagen müssen sich nicht widersprechen – im Gegenteil – sowohl das wirtschaftliche als auch das Nachhaltigkeitsziel können prinzipiell gleichzeitig verwirklicht werden.

Ein Vergleich zwischen dem DJSI World (Dow Jones Sustainability Index), einem Aktienindex, der jeweils diejenigen 10 Prozent der Unternehmen aller Branchen umfasst, die die vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien am besten erfüllen und dem führenden Aktienindex MSCI (Morgan Stanley Capital International), der auf 1.900 Aktienkursen aus 24 Ländern basiert, zeigt, dass wirtschaftliches und ethisches Handeln zumeist miteinander zu vereinbaren sind, denn die beiden Indizes weisen im zeitlichen Verlauf eine sehr ähnliche Entwicklung auf. Im Jahr 2010 liegt der MSCI mit 127,56 jedoch deutlich über dem Nachhaltigkeitsindex mit 119,41. Aktuell und hinsichtlich des DJSI kann man daher folgern, dass sich Nachhaltigkeit nicht immer lohnt. Die Entwicklung des Naturindexes NAI, der die 30 umweltfreundlichsten Unternehmen berücksichtigt und daher ausschließlich ökologische Standards als Bewertungskriterium heranzieht, legt jedoch wiederum den Schluss nahe, dass sich eine Spezialisierung auf einen Aspekt von Nachhaltigkeit sehr wohl lohnen kann.

Informationen zu nachhaltigem Investment sind zu finden unter: http://www.nachhaltiges-investment.org/

Finanzkrise hat Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften geschärft

Ohne Nachhaltigkeit kein Unternehmenserfolg. Auf diese Formel lassen sich die Ergebnisse der weltweit größten Umfrage unter CEOs zum Thema Nachhaltigkeit bringen. So gehen 93 Prozent der befragten Top-Manager davon aus, dass Nachhaltigkeit ihr Kerngeschäft in den kommenden Jahren wesentlich prägen wird. Für die Studie „A New Era of Sustainability“ hat Accenture im Auftrag des UN Global Compact  766 Unternehmensschefs befragt, darunter 439 aus Europa.

Ohne Nachhaltigkeit kein Unternehmenserfolg. Auf diese Formel lassen sich die Ergebnisse der weltweit größten Umfrage unter CEOs zum Thema Nachhaltigkeit bringen. Continue reading

Studie: Corporate Governance – Herausforderung für Banken

79 Prozent der Kreditinstitute bewerten die Einhaltung gesetzlicher und selbstverpflichtender Vorschriften (Corporate Governance) als bedeutende Managementdisziplin für das eigene Institut. Als wichtigste Gründe werden neben dem Schutz eigener Mitarbeiter (87 Prozent), die Risikominimierung (83 Prozent) und der Reputationsschutz (83 Prozent) genannt. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch noch Verbesserungspotenzial. So wird die Compliance-Lagebewertung künftig noch fundierter sein müssen als heute üblich. Das ist das Ergebnis des Managementkompass Corporate Governance von Steria Mummert Consulting.

79 Prozent der Kreditinstitute bewerten die Einhaltung gesetzlicher und selbstverpflichtender Vorschriften (Corporate Governance) als bedeutende Managementdisziplin für das eigene Institut. Continue reading

EthikBank will transparenter werden

Von Umwelt und Ethik zu sprechen, fällt vielen leicht. Gesagt ist schnell etwas, und die Werbung verspricht sowieso viel. Doch was wird von all dem wirklich eingehalten? Die EthikBank hat sich nun zu noch mehr Transparenz entschlossen und sich testen lassen. Das Ergebnis ist nach eigenen Angaben glasklar: die Bank hat „ihre Anlagekriterien in der Praxis jederzeit eingehalten“.

Von Umwelt und Ethik zu sprechen, fällt vielen leicht. Gesagt ist schnell etwas, und die Werbung verspricht sowieso viel. Doch was wird von all dem wirklich eingehalten? Die EthikBank hat sich nun zu noch mehr Transparenz entschlossen und sich testen lassen. Das Ergebnis ist nach eigenen Angaben glasklar: die Bank hat „ihre Anlagekriterien in der Praxis jederzeit eingehalten“.

EthikBank baut Transparenz weiter aus
Die EthikBank hat einen neuen Meilenstein in der Entwicklung des ethischen Bankgeschäftes gesetzt. Unabhängige Wirtschaftsprüfer sind von der Bank beauftragt worden, die Einhaltung ihrer sozialökologischen Anlagegrundsätze bei Kundenkrediten und Wertpapieren zu prüfen. Im Ergebnis wird der EthikBank bescheinigt, dass sie ihre Anlagekriterien in der Praxis jederzeit eingehalten hat.

„Die EthikBank ist nach unserem Wissen die einzige Bank, die die praktische Umsetzung ihrer Anlagegrundsätze von unabhängigen Wirtschaftsprüfern unter die Lupe nehmen lässt. Darin sehen wir einen weiteren Entwicklungsschritt für die Branche, denn das Bedürfnis der Menschen nach Klarheit und Wahrheit wird immer größer“, erklärt Vorstandsmitglied Sylke Schröder: „Transparenz ist für sieben Prozent unserer Kunden sogar der entscheidende Grund für die Wahl der EthikBank.“

Umsetzung der Anlagekriterien ohne Makel

Bei den Kapitalmarktanlagen hat die beauftragte Gesellschaft untersucht, ob die Bank ihre ethisch-ökologische Anlagepolitik in der Praxis eingehalten hat. Dabei wurden alle 58 Wertpapiere, die sich im Untersuchungszeitraum im Bestand befanden, einer vollständigen Einzelfallprüfung unterzogen. Beanstandungen gab es keine: „Wir kommen zu dem Ergebnis, dass die Anlagepolitik in dem von uns überprüften Zeitraum vom 01.01.2010 bis 02.03.2011 den vorgegebenen Kriterien entsprach.“ Damit schließt der Prüfungsbericht der AWADO Deutsche Audit GmbH.

Die Prüfung bei Kundenkrediten erfolgte anhand einer Stichprobe, die 29 Einzelkredite umfasst. Dabei hat der Wirtschaftsprüfer kontrolliert, ob sich die Bank an die von ihr selbst auferlegten Restriktionen gehalten hat. Auch diese Untersuchung ist ohne Fehl und Tadel: „Wir haben keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die Bank bei der Kreditvergabe dergeprüften Kredite gegen ihre Anlagegrundsätze verstoßen hat.“

Wiederholt Pionier in Sachen Transparenz

„Die Prüfung der Einhaltung unserer Anlagegrundsätze wollen wir auch in den nächsten Perioden fortführen. Damit machen wir unsere ‚gläserne’ Bank noch durchsichtiger“, äußert Klaus Euler, der Vorstandsvorsitzende der EthikBank. Schon einmal war die EthikBank Vorreiter bei der Offenlegung ihrer Geschäfte. Seit dem Jahr 2002 veröffentlicht sie als erste Bank das vollständige Portfolio der eigenen Wertpapiere.

Über die EthikBank

Die im Jahr 2002 gegründete Bank investiert das Geld ihrer Kunden für Mensch und Natur. Grundlage für alle Geschäfte sind ihre sozialökologischen Anlagekriterien, die mit dem Ethik-Research praktisch umgesetzt werden. Die tatsächlichen Geschäfte legt die EthikBank im Internet offen.“

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Terminhinweis: Ethik der Finanzmärkte in der aktuellen DiskussionTerminhinweis: Ethik der Finanzmärkte in der aktuellen Diskussion

Was passiert, wenn sich wenige verkalkulieren und viele dafür zahlen müssen, hat die letzte Finanzkrise gezeigt. Aber wie soll man mit solchen Risiken umgehen? Wer darf sie wem zumuten? Diese Fragen sind Thema eines Workshops

Was passiert, wenn sich wenige verkalkulieren und viele dafür zahlen müssen, hat die letzte Finanzkrise gezeigt. Aber wie soll man mit solchen Risiken umgehen? Wer darf sie wem zumuten? Diese Fragen sind Thema eines Workshops Continue reading

Finanzkrise belastet die Stimmung immer weniger

Die Investmentindustrie scheint die Finanzkrise, zumindest stimmungsmäßig, weitgehend hinter sich gelassen zu haben. Dies belegt das Ergebnis einer von Kommalpha durchgeführten Blitzumfrage unter 110 Entscheidern aus der Branche. Als Indikator diente hierbei der FONDS professionell Kongress in Mannheim. Die Finanzkrise war nur noch bei einem Drittel der Befragten Inhalt von Gesprächen (2010: 58,8 Prozent, 2009: 58,5 Prozent), und für zwei Drittel spielte die Krise überhaupt keine Rolle mehr (2010: 24,7 Prozent, 2009: 4,2 Prozent). Auch dies ist sicher ein Grund dafür, dass 68,9 Prozent der Teilnehmer die Stimmung auf dem Kongress im Vergleich zum Vorjahr als besser empfanden (2010: 60,2 Prozent, 2009: 5,5 Prozent).

Deutlich wahrnehmbar ist auch eine wachsende Zustimmung zum Kongress selbst. Im dritten Jahr der Umfrage waren 89,4 Prozent aller Teilnehmer zufrieden mit dem Messeverlauf (2010: 83,5 Prozent, 2009: 64,0 Prozent). Dabei standen laut Aussage fast aller Befragten (97,1 Prozent) besonders das Networking innerhalb der Branche, sowie die Pflege von Geschäftskontakten im Vordergrund. Die Generierung von Neugeschäften bezeichneten mehr als die Hälfte der Besucher als ausschlaggebend (53,3 Prozent). So gaben schließlich fast alle Befragten (97,2 Prozent) dann auch an, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen, wobei die Anzahl der neuen Teilnehmer im Jahr 2011 mit 2,9 Prozent geringer ausfiel als in den Vorjahren (2010: 7,1 Prozent, 2009: 11,0 Prozent). In Summe können die Veranstalter auf eine, aus Sicht der Teilnehmer gelungene Veranstaltung zurückblicken. Für 99 Prozent aller Befragten hatte die Veranstaltung einen spürbaren Mehrwert.

Die Investmentindustrie scheint die Finanzkrise, zumindest stimmungsmäßig, weitgehend hinter sich gelassen zu haben. Dies belegt das Ergebnis einer von Kommalpha durchgeführten Blitzumfrage unter 110 Entscheidern aus der Branche.

Als Indikator diente hierbei der FONDS professionell Kongress in Mannheim. Die Finanzkrise war nur noch bei einem Drittel der Befragten Inhalt von Gesprächen (2010: 58,8 Prozent, 2009: 58,5 Prozent), und für zwei Drittel spielte die Krise überhaupt keine Rolle mehr (2010: 24,7 Prozent, 2009: 4,2 Prozent). Auch dies ist sicher ein Grund dafür, dass 68,9 Prozent der Teilnehmer die Stimmung auf dem Kongress im Vergleich zum Vorjahr als besser empfanden (2010: 60,2 Prozent, 2009: 5,5 Prozent).

Deutlich wahrnehmbar ist auch eine wachsende Zustimmung zum Kongress selbst. Im dritten Jahr der Umfrage waren 89,4 Prozent aller Teilnehmer zufrieden mit dem Messeverlauf (2010: 83,5 Prozent, 2009: 64,0 Prozent). Dabei standen laut Aussage fast aller Befragten (97,1 Prozent) besonders das Networking innerhalb der Branche, sowie die Pflege von Geschäftskontakten im Vordergrund. Die Generierung von Neugeschäften bezeichneten mehr als die Hälfte der Besucher als ausschlaggebend (53,3 Prozent).

So gaben schließlich fast alle Befragten (97,2 Prozent) dann auch an, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen, wobei die Anzahl der neuen Teilnehmer im Jahr 2011 mit 2,9 Prozent geringer ausfiel als in den Vorjahren (2010: 7,1 Prozent, 2009: 11,0 Prozent). In Summe können die Veranstalter auf eine, aus Sicht der Teilnehmer gelungene Veranstaltung zurückblicken. Für 99 Prozent aller Befragten hatte die Veranstaltung einen spürbaren Mehrwert.