Schlagwort-Archiv: Facebook

Neuronales Netz findet Betrug auf Facebook

Forscher der Mahasarakham University  arbeiten laut einem Bericht von „Pressetext“ an einer Methode, um betrügerische Facebook-Seiten zu erkennen. Damit können solche Seiten, die über gefälschte Profile, Gewinnspiele oder vorgespielte romantische Freundschaftsanfragen versuchen, Usern Geld oder sensible persönliche Daten abzuluchsen, bald mithilfe eines künstlichen neuronalen Netzes aufgespürt und aussortiert werden. In ersten Tests lag die Trefferquote bei 91,37 Prozent. … mehr

 

Facebook, Google und Co unterzeichnen Ethik-Richtlinien für das Internet.

Internet-Erfinder Tim Berners-Lee wehrt sich gegen die Macht der Internetriesen mit einem Regelwerk. Die ethischen Grundsätze für das Netz unterzeichnen u.a. Google, Facebook und die französische Regierung. Der „Vertrag“ fordert von Unternehmen und Regierungen u.a. den Respekt vor der Privatsphäre der Menschen, berichtet „turi2“. … mehr

 

Jura-Professor will Facebook und Co. Moral beibringen

Der Abend legt sich über den Harvard-Campus. Urs Gasser steht im Faculty Club – schwere Teppiche, schwere Tischte  – und begrüßt eine deutsche Delegation. Fast schüchtern schüttelt er die Hände von Unternehmern  Dabei sind alle an diesem Abend nur gekommen, um von ihm zu erfahren, was Ethik und Algorithmen miteinander zu tun haben, berichtet die „Wirtschaftswoche“. … mehr …

 

„Techlash“: Der Aufstand gegen die Tech-Giganten hat begonnen

2018 entwickelt sich zum Jahr des Techlash. Die Wortschöpfung aus Technologie und „Backlash“ (Gegenreaktion), umfasst drei Phänomene: die Kritik an der Marktmacht von Internet-Konzernen wie Google, Amazon und Facebook. Das Unbehagen über die sozialen Folgen von Smartphone-Dauernutzung und den ruppigen Ton im Netz. Und die Furcht vor Zukunftstechnologien wie KI und filigrane Robotik, berichtet die „Süddeutsche“. …mehr

 

 

Fakebook“: Hollywood-Star Jim Carrey verkauft alle Facebook-Aktien, löscht seine Seite – und fordert Aktionäre auf, das Gleiche zu tun

Der Gegenwind für Facebook wird immer schärfer, berichtet „Meedia“: In den Chor der Kritiker des Social Networks, der nahezu täglich an Lautstärke gewinnt, reiht sich eine weitere prominente Stimme ein. Hollywood-Star Jim Carrey („Die Maske“) erklärte auf Twitter, dass er aus Protest seine Facebook-Seite schließen und alle Aktien des drittwertvollsten Internetkonzerns der Welt veräußern wolle. Der Grund: Weil Facebook von der russischen Einflussnahme auf die US-Wahl 2016 in Form von Werbeeinnahmen noch profitiert habe. …mehr

 

 

Verlorenes Vertrauen – das Problem von Facebook, Twitter & Co.

Über Fake News haben wir letztes Jahr hier im Blog viel gesprochen. Plattformanbieter wie Facebook und Twitter sind das Problem nur halbherzig angegangen. Das rächt sich nun …ist auf dem Blog von Christian Buggisch zu lesen . Diese halbzerzigen Versuche in Deutschland bestanden unter anderen darin, dass Facebook (17.000 Mitarbeiter, 27 Milliarden Dollar Umsatz) das Recherchebüro Correktiv (eine handvoll Journalisten) damit beauftragte, Fake News auf Facebook aufzuspüren. Langsame, weil manuelle Recherche durch ein paar Menschen im Kampf gegen Fake News – das ist tatsächlich ein schlechter Witz. … mehr

 

 

 

 

England: Viele Minderjährige unerlaubt auf Facebook

Ein Bericht auf „Pressetext“: Kinder und Jugendliche im Vereinigten Königreich sind zunehmend in sozialen Medien unterwegs, ohne das dafür vorgesehene Alter erreicht zu haben. Bereits um die Hälfte der elf- und zwölfjährigen Briten verfügt dort über ein Profil, obwohl die meisten Plattformen erst ein Eintrittsalter von 13 Jahren erlauben. Zu diesem Fazit kommt der diesjährige Bericht zur Mediennutzung von Eltern und Kindern der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom  . …mehr …

 

Expertise zur politischen Meinungsbildung und der Bedeutung von Facebook vorgelegt

Dfacebook-logo-1ie Bedeutung sogenannter Intermediäre wie Facebook für die Meinungsbildung (Stichworte: Echokammern, Filterblasen) wird überschätzt.

Einer neuen Expertise zufolge ist Facebook für die meisten Nutzer eine Nachrichtenquelle unter vielen, aber nicht die alleinige Informationsquelle. Die populäre Befürchtung, dass sich die Menschen in Filterblasen bewegten und etwa mit Blick auf die Bundestagswahl nur eingeschränkt informiert seien, muss demnach aus wissenschaftlicher Sicht relativiert werden.

„Ganz meine Meinung? Informationsintermediäre und Meinungsbildung“

Die von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) vorgelegte Expertise „Ganz meine Meinung? Informationsintermediäre und Meinungsbildung“ geht der tatsächlichen Bedeutung der Informationsintermediäre für die Meinungsbildung nach, die empirisch bislang wenig untersucht ist. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und wie wirkungsvoll insbesondere Facebook die Themenwahrnehmung und die Meinungsvermittlung bei politischen Themen beeinflusst.

Mögliche Effekte durch sogenannte personalisierte Nachrichtenquellen

Prof. Dr. Birgit Stark vom Institut für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz betont, dass die Voraussetzungen für Filterblasen nicht gegeben seien. Gemeint sind damit mögliche Effekte durch sogenannte personalisierte Nachrichtenquellen, beispielsweise im Facebook-Newsfeed. Derzeit seien verhältnismäßig wenige personalisierte und noch viele klassische und somit ausgewogene Quellen zu beobachten, aus denen sich Nutzerinnen und Nutzer informieren. „Wenn sich aber das Verhältnis von personalisierter und klassischer Nachrichtenquelle umkehrt, wenn sich also die Bedeutung klassischer Medien als Informationsquelle verringert, kann sich das auf die Meinungsbildung auswirken“, betont Stark.

Auf den einzelnen Stufen des Meinungsbildungsprozesses zeigten sich ganz spezifische Wirkungseffekte. So könne sich nicht nur die Wahrnehmung gesellschaftlich relevanter Themen, sondern auch die Wahrnehmung des Meinungsklimas verändern. “Das wahrgenommene Themenspektrum wird nicht per se von Facebook eingeengt. Facebook kann aber die Wichtigkeit von Themen verändern“, erläutert die Sprecherin des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz an der JGU.

Ein signifikanter Effekt für Facebook sei beim wahrgenommenen Meinungsklima zu beobachten. Hier könne es zu einer Gefahr für die Meinungsbildung kommen, wenn gesellschaftliche Randgruppen – unterstützt durch Social Bots oder Fake News – Diskussionen manipulieren, indem sie beispielsweise bestimmte Themen pushen oder gezielt durch Kommentare emotional polarisieren. Die Studie belegt zudem weitere Einflussfaktoren auf die Meinungsbildung, darunter Persönlichkeitseigenschaften wie die Persönlichkeitsstärke oder das eigene politische Interesse und nichtmediale Informationsquellen wie das persönliche Gespräch.

LfM-Direktor Tobias Schmid betont die Rolle der Medienaufsicht: „Es ist gut, dass für Nutzer in der politischen Mitte die Bedeutung von Echokammern überschaubar gering ist. Wir müssen aber auch die politischen Ränder und Extreme im Blick behalten. Die Medienanstalten setzen sich weiter dafür ein, dass sich Menschen ihre Meinungen auf Basis von Tatsachen bilden können und nicht auf Basis manipulierter Nachrichten.“

Die Ergebnisse der Studie „Ganz meine Meinung? Informationsintermediäre und Meinungsbildung – Eine Mehrmethodenstudie am Beispiel von Facebook“ wurden in einem Mehrmethodenmix aus Nutzerbefragung, Datentracking der Internetnutzung sowie in Online-Gruppendiskussionen ermittelt. Erste Teilresultate wurden bereits auf einer Tagung der Medienanstalten Anfang März 2017 in Berlin vorgestellt.

 

Journalist Markus Wiegand nennt Facebook „ein Unternehmen ohne Herz“

Facebook kann Technologie. Was Verantwortung heißt, muss die Firma erst noch lernen. „kress pro“-Chefredakteur Markus Wiegand spricht in „Kress.de“ über „ein Unternehmen ohne Herz“:

Ich habe einmal versucht, ein Interview mit dem Papst zu bekommen. Wie sich herausstellte, hatte Johannes Paul II. keine Zeit. Seine Pressestelle aber versuchte alles, um meine Fragen an den Stellvertreter Gottes auf Erden zu beantworten. Seit 20 Jahren habe ich nicht mehr daran gedacht. Bis wir versuchten, für „kress pro“ ein Interview mit Facebook zu bekommen. Wir waren nicht so vermessen, gottgleiche Geschöpfe wie Gründer Mark Zuckerberg sprechen zu wollen. .. mehr

 

Facebooks nächste Plattform? Die Welt um uns herum

Autor Johannes Kuhn schreibt in der „Süddeutschen“: Still und leise hat sich Facebook in den vergangenen anderthalb Jahren verändert: Text wird in den Apps des Tech-Giganten zunehmend unwichtiger, Fotos und Videos rücken langsam in den Mittelpunkt der Nutzung. Auf der Entwicklerkonferenz F8 in San Jose stellte Firmenchef Mark Zuckerberg die nächste Phase dieser Entwicklung vor: Facebook steigt in die Augmented Reality (AR) ein, die Einblendung digitaler Elemente in die physische Welt. … mehr