Schlagwort-Archiv: E-Health

Ernährung im Trend: Digital zum gesunden Lebensstil?

In den App-Stores gibt es über 200.000 Apps zu den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung. Mit ihrem Projekt zu dem Thema des AELF Ernährungstages „Richtig gut essen – digital ist real“ gaben die Studierenden den Verbrauchern Hilfe bei der Qual der Wahl: Welche App ist wirklich sinnvoll? Nach mehreren Kurzvorträgen zeigte ein Parcours rund um die Ernährung eine jeweils passende App zu den verschiedenen Aspekten der Stationen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Dr. Alois Kling, Behörden- und Schulleiter des AELF Kempten, sprach die stellvertretende Landrätin Gertrud Knoll in wenigen Worten an, was real ist: „Die Digitalisierung mischt sich unter alle Lebensbereiche, ob wir wollen oder nicht.“ Ein Beitrag im „Kreisbote“. … mehr …

 

KI in Gesundheitswesen: Patienten fürchten sich vor Hacker-Angriffen

AskulapKünstliche Intelligenz im Gesundheitswesen weckt bei vielen Menschen Ängste. So sind zum Beispiel drei von vier Deutschen der Ansicht, dass KI gewisse Risiken für Patienten erhöht – etwa durch Hacker-Angriffe. Diese Sorge zeigt sich in allen Altersklassen: Etwa 70 Prozent der unter 30- und über 60-Jährigen stimmen dieser Aussage zu. Besonders beunruhigt sind mit 79 Prozent die 40-Jährigen. Das sind Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Studie „Digitales Gesundheitssystem“, für die 1.000 Personen im Auftrag der pronova BKK befragt wurden.

Obwohl die negativen Einschätzungen zum KI-Einsatz im Gesundheitswesen überwiegen, können die Menschen der neuen Technik auch Positives abgewinnen. Rund jeder zweite Befragte verbindet mit künstlicher Intelligenz die Hoffnung auf schnellere Diagnosen (55 Prozent). Fast ebenso viele meinen, dass ihr Einsatz dort sinnvoll ist, wo Fachkräfte fehlen – zum Beispiel im ländlichen Raum (54 Prozent). Vier von zehn Bundesbürgerinnen und -bürgern begrüßen künstliche Intelligenz, wenn es um sensible Themen geht, die sie nicht unbedingt mit einem Arzt besprechen möchten (41 Prozent). Das trifft besonders auf junge Menschen zu: Rund jeder Zweite der unter 30-Jährigen möchte zum Beispiel über intime Angelegenheiten lieber mit einem Avatar als mit einem menschlichen Arzt sprechen. Bei den 50-Jährigen und der Generation 60 plus ist es lediglich jeder Dritte.

Schon jetzt setzen Ärzte vermehrt neue Technologien ein, zum Beispiel Operationsroboter oder intelligente Programme in der Psychotherapie oder der Diagnose. Doch mit welcher digitalen Technik können sich die Deutschen in den kommenden zehn Jahren am ehesten anfreunden? Rund die Hälfte würde die Prüfung von Laborwerten sowie die Einschätzung erster Diagnosen durch einen Roboter befürworten (52 Prozent). Ähnlich groß ist die Zustimmung zu einer KI, die CT- oder Röntgenbilder auswertet und einen ersten Befund erstellt (48 Prozent). Immerhin vier von zehn Befragten würden es akzeptieren, wenn ein Avatar in Zukunft leichte Krankheiten diagnostiziert (40 Prozent).

Jeder Dritte sieht es positiv, wenn künstliche Intelligenz zur Feststellung seltener Krankheiten eingesetzt wird (31 Prozent). Kann die moderne Technologie helfen, eine schwere Erkrankung zu erkennen, ist sogar jeder Vierte dafür offen (27 Prozent). Wie entscheidend das sein kann, zeigt beispielsweise der Fall eines Mannheimer Patienten. In seiner Lunge gab es zahlreiche Entzündungsherde. Deshalb fiel ein Tumor auf einer CT-Aufnahme nicht weiter auf. Der Patient starb daran. Mittels Algorithmen hätten die Ärzte den Krebs früh erkennen und unter Umständen sogar heilen können. Dr. Imke Schmitz-Losem, Beratungsärztin der pronova BKK, meint: „Noch ist die Akzeptanz für den Einsatz künstlicher Intelligenz relativ gering – selbst, wenn es um die Diagnose tödlicher Krankheiten geht. Doch KI kann Leben retten.“

Zur Studie

Die Studie „Digitales Gesundheitssystem“ wurde im März 2019 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

 

 

 

 

 

#ehealth: Jeder Dritte würde Online-Sprechstunde nutzen

Die Online-Sprechstunde. Umfrage vom Bitkom 2019

Die Online-Sprechstunde. Umfrage vom Bitkom 2019

Endloses Warten auf einen Facharzttermin in der Stadt, lange Wege bis zur nächsten Hausarztpraxis auf dem Land: In Zeiten der alternden Gesellschaft und eines voranschreitenden Ärztemangels müssen neue Wege gefunden werden, wie Patient und Arzt miteinander in Kontakt treten können.

Online-Sprechstunden sind hier eine gute Alternative – und das sehen auch die Patienten so: Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) kann sich vorstellen, das Angebot einer Online-Sprechstunde zu nutzen. Immerhin fünf Prozent haben dies sogar schon einmal getan. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.

Befragt nach den Vorteilen der Online-Sprechstunde nennen demnach zwei von drei Internetnutzern (64 Prozent) die Tatsache, dass der Zugang zu weit entfernten Ärzten und insbesondere Fachärzten erleichtert wird. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) hebt hervor, dass die Wartezeit in der Praxis entfällt.

43 Prozent der Internetnutzer sehen einen der größten Vorteile einer Online-Sprechstunde darin, dass so keine Gefahr mehr besteht, sich im Wartezimmer bei anderen Patienten anzustecken. Jeder Dritte (34 Prozent) nennt die Tatsache, dass die Zeit für die Anfahrt zur Praxis entfällt. 33 Prozent heben hervor, so im Krankheitsfall nicht mehr zwingend das Haus verlassen zu müssen. 17 Prozent führen an, dass die Kosten für die Anfahrt zum Arzt entfallen. Nur 13 Prozent können für sich keinen Vorteil einer Online-Sprechstunde erkennen.

Krankenkassen übernehmen die Kosten

„Die Digitalisierung bietet große Chancen für die medizinische Versorgung“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Der Online-Sprechstunde kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Für Patienten, die auf dem Land leben oder mobil eingeschränkt sind, wird so ein leichter Zugang zu qualifizierter medizinischer Hilfe geschaffen. So können Versorgungslücken geschlossen werden. Auch Ärzten bietet die Online-Sprechstunde Vorteile: Praxen vor Ort werden entlastet. Zudem können Mediziner die Termine für die Online-Sprechstunde deutlich flexibler handhaben. Kurz gesagt: Online-Sprechstunden sparen Zeit und Geld. Sie können das bestehende Praxis-Angebot sinnvoll ergänzen.“

Die Krankenkassen übernehmen seit April 2017 die Kosten einer Online-Sprechstunde. Im Mai 2018 hat der Deutsche Ärztetag den Weg dafür geebnet, dass sich Patienten auch ohne vorherigen persönlichen Arztbesuch via Videochat behandeln lassen können – wenn dies ärztlich vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt gewahrt bleibt. Bei der Online-Sprechstunde kommunizieren Arzt und Patient über einen zertifizierten Video-dienstanbieter, der für einen sicheren technischen Ablauf sorgt. Nötig sind neben einer Internetverbindung eine Webcam, Lautsprecher und ein Mikrofon – also technisches Equipment, das in Tablets und Smartphones bereits standardmäßig enthalten ist.

„Die Etablierung weiterer digitaler Leistungen wie das e-Rezept oder die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist dann der nächste Schritt. Das entlastet nicht nur Ärzte und Patienten, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem“, so Rohleder weiter. „Es sollten jetzt alle Akteure an einem Strang ziehen, um die Online-Sprechstunde mit all ihren Potenzialen als eine von vielen Behandlungsmöglichkeiten zum Standard zu machen.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Personen ab 16 Jahren befragt, darunter 826 Internetnutzer. Die Frage lautete: „Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Online-Sprechstunde bei einem Arzt besuchen. Was wären für Sie persönlich die drei wichtigsten Vorteile der Online-Sprechstunde?“

„First Derm“: Neue App erkennt Hautkrebs

Mithilfe der App „First Derm“ lassen sich gefährliche Hautveränderungen untersuchen. Der User muss lediglich zwei Bilder der betreffenden Körperstelle aufnehmen und diese hochladen. Zusätzlich verfügt die Anwendung über eine Maske, in die eine Beschreibung zu den Fotos eingegeben werden kann. Dermatologen, die sich bei First Derm registriert haben, stehen nun zur Verfügung, um die Hautveränderung zu begutachten, berichtet „Pressetext“. … mehr …

 

Technikethik in der Pflege: Ein Roboter zum Reden

Wo Angehörige und Pflegekräfte sich nicht ausreichend Zeit nehmen können oder wollen, um mit alten oder kranken Menschen zu sprechen, könnte diese Aufgabe zukünftig von Robotern übernommen werden. An deren Entwicklung wirkt auch ein Theologe mit – denn sie wirft viele ethische Fragen auf. Ein Bericht in „Deutschlandfunk.de“. … mehr …

 

Digitalisierung und Ethik in der Pharmaindustrie: „Das Wichtigste ist Vertrauen“

Im Internet finden Menschen eine Fülle von Gesundheitsinformationen. Eines kann das Web aber nicht: Vertrauen schaffen. Wie Heilberufler diesen Trumpf geschickt ausspielen, erläuterte Professor Peter Dabrock vom Deutschen Ethikrat beim Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands (DAV) in der „Pharmazeutischen Zeitung“. … mehr …

 

Neue App stellt Diabetes Typ 2 zuverlässig fest

Eine von Forschern der UCSF Medical Centers  entwickelte Smartphone-App stellt Diabetes Typ 2 fest. Die Anwendung nutzt hierzu eine Methode, die sich Photoplethysmografie nennt. Dabei wird die Herzfrequenz mittels Licht und Kamera eines Devices ermittelt. Das Verfahren basiert auf einer kostengünstigen optischen Technologie, bei der Smartphone-Licht und Kamera auf eine Fingerspitze fokussiert werden, schreibt „Pressetext“. … mehr

 

Digitale Gesundheitsdienste: Merck bildet Allianz mit Tencent

Der Darmstädter Pharmakonzern Merck will mit dem chinesischen Unternehmen Tencent bei der Nutzung Künstlicher Intelligenz zur Entwicklung digitaler Gesundheitsdienste in China zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten die beiden Unternehmen am Mittwoch eine strategische Vereinbarung, berichtet  die „Faz“. … mehr

 

Trends in der Gesundheitswirtschaft: KI entwickelt sich zum Megatrend im eHealth

Ein Beitrag in eGovernment-Computing“: Auch wenn in Deutschland die Digitalisierung im Gesundheitswesen nur langsam Fahrt aufnimmt, kann sich die Branche den Kräften der digitalen Revolution doch nicht entziehen. Das macht eine Studie von Rochus Mummert erneut deutlich. Die Autoren wollten wissen, welche Trends das Gesundheitswesen in diesem Jahr dominieren werden. … mehr …