Schlagwort-Archiv: Digitalisierung

Hightech-Strategie 2025: Kaum Fortschritte bei KI

Das erste Jahr der Hightech-Strategie 2025 ist geschafft: Im Forschrittsbericht zieht die Bundesregierung nun eine Zwischenbilanz über die Umsetzung. Forschungsministerin Anja Karliczek zeigt sich zufrieden – doch im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz finden sich zahlreiche Lücken. Ein Beitrag im „Tagesspiegel“. … mehr

 

Social Media, Apps und Privatheit: „Wir leben zunehmend in einer Kontrollgesellschaft“

Um durch diese Welt des digitalen Umbruchs navigieren zu können, brauchen wir Wertorientierungen, meint Oliver Zöllner. Die Frage ist: Was für ein Internet wollen wir? Entscheidungsoptionen reflektiert das Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien Stuttgart, das Zöllner gemeinsam mit Kollegen leitet. Ein Beitrag im „Böresenblatt“. … mehr …

 

Ethik wird bei KI zum Wettbewerbsfaktor

Wenn Algorithmen unsere Daten verarbeiten, um damit Entscheidungen zu fällen, ist viel Vertrauen gefragt. Wir haben nämlich keinen Schimmer von dem, was bei KI geschieht. Was fehlt, sind ethische Richtlinien. Diese werden immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Ein Beitrag auf „Springer Digital“ … mehr

 

Bundesverband für Künstliche Intelligenz & Ethik wächst weiter

Das IT-Unternehmen doubleSlash ist neues Mitglied im KI Bundesverband. Der 2018 gegründete Verband hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) zu fördern und zu steuern – und das sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ethischer Sicht. doubleSlash treibt seit vielen Jahren KI-Anwendungen im industriellen Umfeld voran. Mit der Mitgliedschaft im KI Bundesverband unterstreicht das Unternehmen die wirtschaftliche Bedeutung von KI und die gesellschaftliche Verantwortung der Mitglieder.

Die Potenziale von Künstlicher Intelligenz sind unter Experten unbestritten. Ebenso, dass mit KI erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen einhergehen. Zu den großen Herausforderungen gehört es, Chancen und Risiken abzuwägen und die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien „menschen-zentriert und menschen-dienlich“ zu steuern, wie es beim KI Bundesverband heißt.

„Das ist auch ein zentrales Anliegen von doubleSlash“, macht Konrad Krafft, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von doubleSlash, deutlich. „Künstliche Intelligenz birgt ein ungeheures Innovationspotenzial auf praktisch allen Gebieten unseres Lebens. Dieses Potenzial gilt es auszuschöpfen. Allerdings ist damit auch eine große Verantwortung verbunden, denn letztlich müssen wir alle daran interessiert sein, dass KI immer dem Menschen dient.“

doubleSlash setzt seit vielen Jahren KI ein, um industrielle Prozesse zu optimieren – zum Beispiel durch den Einsatz von Machine Learning Methoden für Anwendungen im Bereich Predictive Maintenance. Dabei ist das Softwarehaus auch für namhafte OEMs in Stuttgart und München tätig.

KI-Lösungen von doubleSlash werden eingesetzt, um beispielsweise

  • Lebensdauer und Energieleistung von Windkraftanlagen zu prognostizieren,
  • Wartungsintervalle in Fabriken eng an den tatsächlichen Erfordernissen auszurichten oder
  • um Automobile für das autonome Fahren zu trainieren.

„In jüngster Zeit gewinnt auch das Thema `Data Driven Decision Making´ für Unternehmen an Bedeutung“, so Danny Claus. „Dabei geht es darum, durch den Einsatz von automatisierten Analyseverfahren aus großen Datenmengen Wissen zu generieren und wertschöpfend im Unternehmen einzusetzen.“

KI Bundesverband wächst weiter

Der KI Bundesverband hat sich im Frühjahr 2018 gegründet. Heute gehören ihm bereits mehr als 160 innovative Unternehmen, KMUs, Startups, Wissenschaftler und andere Experten an. Ihnen gemeinsam ist ihr zentraler Geschäfts- oder Forschungszweck: die Entwicklung und Anwendung von Technologien auf Basis von künstlicher Intelligenz unter Berücksichtigung ethischer Werte.

Zu den zentralen Zielen des Verbandes gehört es, aktiv zur positiven Entwicklung von KI beizutragen. Dabei geht es zum einen darum, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher KI-Unternehmen im internationalen Umfeld zu stärken und Deutschland als attraktiven Wirtschaftsstandort für das KI-Ökosystem zu etablieren. Aber auch darum, den Einsatz von KI-Technologien so zu steuern, dass die Interessen der Menschen stets gewahrt sind. Unter anderem bekennen sich die Mitglieder des Verbandes deshalb zu den europäischen Grundwerten und verpflichten sich zur Einhaltung der im KI Gütesiegel des Verbandes definierten ethischen Standards.

 

Zukunftsentwürfe für eine Finanzwelt: „The Virtuous Future of Finance“

Zwei Megatrends, die in der Finanzbranche für tiefgreifende und dauerhafte Umwälzungen sorgen, standen gestern im Fokus einer exklusiven Fachkonferenz in Frankfurt unter dem Motto „The Virtuous Future of Finance“: Künstliche Intelligenz und eine nachhaltige Finanzwirtschaft. Ein Beitrag in „Cash Online“ … mehr …

 

Mark Zuckerberg: Warum der Facebook-Chef gegen Tik Tok schießt

In einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sich als Hüter der Meinungsfreiheit gefeiert. Er präsentierte sich als Kämpfer für ein US-amerikanisch geprägtes Internet, in dem Freiheit zentral sei – und kontrastierte es mit dem stark kontrollierten chinesischen Internet. Ein Beitrag in der „Süddeutschen“. … mehr

 

Facebook rutscht in Marken-Bestenliste ab

Facebook gehört nicht mehr zu den Top 10 der globalen Brands. Im jährlichen Ranking der US-Consulting-Firma Interbrand , die 2.000 Marken nach ihrer finanziellen Leistungskraft listet, ist Facebook von Platz neun im Jahr 2018 auf Platz 14 im Jahr 2019 gefallen. Das liegt vor allem an Skandalen wie Datenlecks und der Cambridge-Analytica-Affäre. Ein Beitrag in „Pressetext“. …mehr …

 

Fake News prallen an etablierten Marken ab

Fake News-Postings in sozialen Medien schaden der Reputation etablierter Marken kaum. Zwar geben sich die meisten User negativen Inhalten zu bekannten Marken gegenüber skeptisch, neigen aber dazu, den Brands selbst noch Vertrauen zu schenken. Das ergibt eine Studie der North Carolina State University. Ein Beitrag in „Pressetext“. — mehr

 

Instagram: Bei Beliebtheit topp, bei Mobbing Flop

Instagram ist sowohl bei Millenials als auch der nachfolgenden Generation Z in den USA die beliebteste Social-Media-Plattform, hat allerdings auch ein Problem. Die jungen Menschen sind der Ansicht, dass es die Plattform ist, auf der Cyberbullying am häufigsten vorkommt. Das hat die Studie „Social America“ der Cybersmile Foundation ergeben. Der alte Riese Facebook dagegen ist die Plattform, deren Beliebtheit beiden Generationen zufolge am deutlichsten zurückgeht und laut Gen Z für junge Menschen die am wenigsten relevante Plattform überhaupt. Ein Beitrag in „Pressetext“ — mehr

 

Mehr Vertrauen in Roboter als in Manager

Mehr als die Hälfte der Angestellten weltweit vertrauen Robotern inzwischen mehr als ihren eigenen Vorgesetzten. Künstliche Intelligenz (KI) wird am Arbeitsplatz immer stärker akzeptiert und ihre Hilfe immer mehr erwünscht. Das ergibt eine Umfrage des US-Technologiekonzerns Oracle und der Beratungsfirma Future Workplace . Ein Beitrag in „Pressetext“. … mehr …

 

Politische Initiative: Künstliche Intelligenz braucht Normen und Standards

Künstliche IntelligenzWie können Normen und Standards dabei unterstützen, dass Künstliche Intelligenz in Zukunft sicher und verlässlich für uns arbeitet? Zur Auftaktveranstaltung der Normungsroadmap Künstliche Intelligenz diskutierten das Deutsche Institut für Normung (DIN) und VDE|DKE gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) diese Frage mit rund 300 Experten und Interessierten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft.

Baustein der KI-Strategie der Bundesregierung

„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, die enormes Potenzial für die deutsche Wirtschaft birgt. Wir brauchen aber verlässliche Normen und Standards, um „KI made in Germany“ weiter voranzubringen. Die Normungsroadmap wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Dies ist auch Anliegen der Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung.“ erklärt der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Dr. Ulrich Nussbaum anlässlich der Veranstaltung.

Christoph Winterhalter, Vorstandsvorsitzender von DIN: „Mit unserer Auftaktveranstaltung geben wir heute den offiziellen Startschuss für die Arbeiten an unserer Normungsroadmap. Unser Ziel ist es, einen sicheren und verlässlichen Handlungsrahmen zu schaffen, der deutschen Innovationen und Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, den Zugang zum globalen Markt öffnet und gleichzeitig die Umsetzung von europäischen Wertmaßstäben in der KI fördert.“

Dr. Sebastian Hallensleben, Manager Digitale Technologien im VDE, ergänzt: „Mit den Normungsroadmaps zu KI-Ethik und KI bündeln die beiden deutschen Normungsorganisationen ihre Kräfte, um über alle Branchen- und Disziplingrenzen hinweg die wichtigen Köpfe zusammenzuführen und die digitale Transformation entscheidend mitzugestalten.“

Weichenstellung für die weitere Arbeit

In den Impulsvorträgen und Diskussionsrunden der Auftaktveranstaltung standen die Notwendigkeit und Bedeutung von Normen und Standards für die weitere Entwicklung von KI im Mittelpunkt. In insgesamt sieben Workshops werden anschließend die Weichen für die weitere Arbeit an der Normungsroadmap gestellt. Die dort diskutierten Themen Grundlagen (Daten; Terminologie, Klassifikation, KI-Elemente), Ethik / Responsible AI, IT-Sicherheit bei KI-Systemen, Qualität und Zertifizierung, Mobilität und Logistik, industrielle Automation und KI in der Medizin werden im nächsten Schritt in Arbeitsgruppen weiter vertieft und bearbeitet.

Hochrangige Steuerungsgruppe koordiniert Roadmap

Gesteuert und begleitet wird die Normungsroadmap von einer Gruppe mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Vorsitzender der Steuerungsgruppe ist Prof. Wolfgang Wahlster, Mitglied des Lenkungskreises der Plattform Lernende Systeme und führender deutscher Wissenschaftler im Bereich KI: „Die Roadmap wird eine Übersicht über bestehende Normen und Standards zu KI-Aspekten umfassen und insbesondere Normungsbedarfe nach ihrer Dringlichkeit geordnet aufzeigen – insbesondere hinsichtlich Qualität, Nachvollziehbarkeit, Erklärbarkeit und Verlässlichkeit von KI,“ erklärt Prof. Wahlster.

Vorgestellt werden soll die Normungsroadmap anlässlich des Digital-Gipfels der Bundesregierung im Herbst 2020.