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Studie: Fünf Menschen beeinflussen Deine Karriere

(Bildquelle: feedback-shutterstock_190537427)

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Kollegen, Vorgesetzte, Lehrer: Es gibt viele Menschen, die eine Karriere mitgestalten. Bei Arbeitnehmern in Deutschland haben bis zu fünf Personen maßgeblich Einfluss auf Berufswahl, Karrierewechsel oder Weiterentwicklung. Das geben 57 Prozent der deutschen Befragten in einer Umfrage im Auftrag des weltweit größten beruflichen Netzwerks LinkedIn an.

So spielen Bezugspersonen in den Anfangsstadien der Karriere wie die erste Chefin, der Betreuer im Praktikum, und sogar Lehrer eine wichtige Rolle. Im aktuellen Job sind es vor allem der „Arbeitsrivale“ und der „Buddy“ am Arbeitsplatz, die die Karriere gestalten. Allerdings beklagen 70 Prozent, niemanden am Arbeitsplatz zu haben, der ein aktives Interesse an der Entwicklung ihrer Karriere hat.

Nachdem eine zuvor veröffentlichte Untersuchung von LinkedIn ergeben hatte, dass nur jeder fünfte Arbeitnehmer eine tiefe Bindung und Zugehörigkeit zu seinem Arbeitgeber empfindet, hat das Unternehmen nun untersucht, wie sich persönliche Beziehungen auf die Karriere auswirken und wer dabei den größten Einfluss hat. Dazu hat Censuswide im Mai 2018 2004 Arbeitnehmer in Deutschland befragt.

„Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbringen mit ihren Arbeitskollegen oft mehr Zeit als mit der eigenen Familie oder dem Partner. Oft sind es genau diese Arbeitsbeziehungen, die motivieren oder demotivieren und beeinflussen, ob man sich am richtigen Platz fühlt. Wir haben untersucht, wie sich das Beziehungsgeflecht am Arbeitsplatz auf die Karriere auswirkt.“, sagt Barbara Wittmann,

Senior Director Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung von LinkedIn DACH. „Die Entwicklung der Karriere wird demnach durch mehrere Personen maßgeblich beeinflusst. Bei deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern haben vor allem Bezugspersonen am Anfang der Karriere erheblichen Anteil am beruflichen Werdegang. Allerdings mangelt es an Förderern, die den Fortschritt der Karriere aktiv begleiten und mitgestalten. Das ist eine Herausforderung, die deutsche Unternehmen dringend angehen müssen, wenn sie Fachkräfte dauerhaft an sich binden wollen.“

Bezugspersonen für die eingeschlagene Karriere

Während 34 Prozent angeben, ihren eingeschlagenen Karriereweg nicht auf eine einzelne Person zurückführen zu können, ist für 13 Prozent der Betreuer während des Praktikums der entscheidende Faktor gewesen. Lehrer folgen mit 12 Prozent dicht dahinter. Auch für den weiteren Verlauf der Karriere geben 28 Prozent der Befragten an, mehrere Einflüsse gehabt zu haben.

Die erste Chefin gehört mit 12 Prozent ebenso zu entscheidenden Personen wie der Vorgesetzte in der aktuellen oder bisherigen Rolle (12 Prozent) und der Lehrer in der Schule (11 Prozent). Kollegen (7 Prozent) oder Mentoren (3 Prozent) haben hingegen wenig Einfluss. „Angestellte in höheren Positionen sollten ihre Vorbildfunktion nicht unterschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass sie einen großen Einfluss auf ihre Mitarbeiter haben – sowohl positiv als auch negativ. Sie sollten immer bedenken, dass das auch die Arbeitgebermarke mit beeinflusst“, fügt Barbara Wittmann hinzu.

Rivalen und Arbeits-Buddies

Während die hierarchisch höher gestellten Mitarbeiter bzw. Vorgesetzten für den Karriereverlauf wichtig sind, wird der Arbeitsalltag von den Kollegen entscheidend mitgestaltet. Allerdings haben nur 25 Prozent der deutschen Befragten laut der Umfrage einen „Cheerleader“ oder Mentor am Arbeitsplatz, der aktiv ihren Werdegang vorantreibt – so wenige wie in keinem anderen Land.

Fast ein Drittel (29 Prozent) haben hingegen einen Konkurrenten oder Rivalen, mit dem sie sich im direkten Wettkampf sehen. Das empfinden jedoch nur 24 Prozent als negativ, denn laut den Betroffenen spornt der Rivale zu mehr Erfolg (68 Prozent) und härterer Arbeit (36 Prozent) an. 25 Prozent fühlen sich angetrieben, vor ihrem Konkurrenten befördert zu werden. Aufgrund dieser positiven Aspekte hätten nur 53 Prozent lieber einen „Cheerleader“ als einen Rivalen.

Eine weitere wichtige Rolle im Berufsalltag spielt der „Arbeits-Buddy“. 51 Prozent geben an, bei der Arbeit einen solchen besten Arbeitsfreund zu haben. Dieser hilft ihnen nicht nur, besser durch den Tag zu kommen (81 Prozent) und das Stresslevel in Grenzen zu halten (66 Prozent). Durch ihn fühlen sich 61 Prozent selbstbewusster und finden, dass die Karriere dadurch positiv gestaltet wird (56 Prozent).

Studie: Immer mehr Europäer wohnen in Smart Homes, Deutschland zieht nur langsam mit

Mit smarten Kameras von LUPUS-Electronics haben Sie ihr Zuhause von überall aus im Blick © LUPUS-Electronics

Mit smarten Kameras von LUPUS-Electronics haben Sie ihr Zuhause von überall aus im Blick © LUPUS-Electronics

Nach einer Studie im Auftrag von Linksys, einem Spezialisten für Home-Networking-Lösungen, wird das Zuhause der meisten Europäer durch den Einsatz von IoT-Geräten immer „smarter“. Die Bandbreite reicht von smartem Licht, Temperaturreglern und Kühlschränken hin zu selbstlernenden Haushaltsgeräten.

Die Deutschen halten sich beim Kauf vernetzter Heimgeräte jedoch im Vergleich eher zurück – ein Trend, den auch die gerade zu Ende gegangene IFA in Berlin bestätigt: Dort waren zwar hallenweise Smart-Home-Produkte zu bestaunen, doch ändert das nichts an der Tatsache, dass sie erst nach und nach den deutschen Massenmarkt erobern. Der Preis und das ausgeprägte Sicherheitsdenken der Deutschen sind dabei wohl die Haupthindernisse für die Smart-Home-Verbreitung hierzulande.

Auf europäischer Ebene gesehen ist der Trend ein anderer: „Insgesamt nimmt die Anzahl der Smart Devices in europäischen Haushalten rapide zu, was bedeutet, dass die Verbraucher auf größere und schnellere WLAN-Netzwerke umsteigen müssen, um Schritt zu halten“, erklärt Andrea Bruno, Sales Director Linksys Europe. „Selbst, wenn man nur Netflix über einen Smart TV streamt, wird so viel Bandbreite benötigt, dass es die Nutzung des WLANs im gesamten Haushalt beeinträchtigt.“

Smart TVs führend in europäischen Haushalten

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Mehrheit (66 Prozent) der befragten Europäer mindestens einen oder mehrere Smart TVs (18,4 Prozent) besitzen. Die Niederländer stehen mit 69,2 Prozent an der Spitze, gefolgt vom Vereinigten Königreich (68,2 Prozent) und Deutschland (65,3 Prozent). Frankreich hat mit 58,9 Prozent die wenigsten Smart TVs im Einsatz.

Europäer schauen auch internetbasiertes Fernsehen. Tatsächlich geben bereits 28,8 Prozent der Befragten an, dass ihr primäres Fernsehsignal internetbasiert sei. Die Ergebnisse zeigen die höchste Quote in Frankreich (39,2 Prozent) und den Niederlanden (34,8 Prozent), die niedrigste in Deutschland (21,5 Prozent). Die Befragten beziehen auch Abo-TV-Dienste wie Netflix, HBO oder Amazon Prime (41,6 Prozent), laden Serien und Filme herunter (31,4 Prozent), und streamen (Sport-)Veranstaltungen live (17,9 Prozent).

Sprachassistenten auf dem Vormarsch

Während Smart TVs schon festen Einzug in mehr als die Hälfte europäischer Haushalte gefunden haben, gewinnen auch weitere IoT-Geräte an Beliebtheit. Dazu gehören Sprachassistenten wie Amazon Echo, Amazon Alexa und Google Home, derzeit mit 21,9 Prozent und steigender Tendenz.

Direkt dahinter liegen smarte Beleuchtung wie die Glühbirnen Philips Hue und Ikea Tradfri (Einsatz in 18 Prozent der Haushalte) und vernetzte Sicherheitskameras (im Besitz von 17,5 Prozent der Befragten), gefolgt von Temperaturreglern (wie Nest, Netatmo), smarten Steckdosen (beispielsweise von Wemo, Fibaro) und sogar Türklingeln wie Ring bei 12,3 Prozent.

 

Deutschland: Kein Early Adopter

  • Im europäischen Vergleich würden sich die Deutschen selbst am wenigsten als Early Adopter für das Smart Home bezeichnen (21,3 Prozent).
  • Im Vergleich zu anderen Ländern ist bei den Deutschen die Wahrscheinlichkeit am geringsten, dass sie folgende Smart Devices besitzen: Smarte Steckdosen (15 Prozent), vernetzte Sicherheitskameras (13 Prozent), smarte Temperaturregler (9 Prozent) und smarte Türklingeln (8 Prozent).
  • Auch künftig sind die Deutschen im Vergleich am wenigsten daran interessiert, folgende Smart Devices zu kaufen: Smart TVs oder Connected TVs (55 Prozent), smarte Steckdosen (31 Prozent), smarte Schalter (28 Prozent), vernetzte Sicherheitskameras (26 Prozent), smarte Temperaturregler (26 Prozent) und smarte Türklingeln (21 Prozent).

Wo geht der Trend hin?

Im europäischen Durchschnitt wollen 35 Prozent der Studienteilnehmer ihr Zuhause künftig durch den gesteigerten Einsatz von IoT-Geräten smarter machen. Insbesondere an smarter Beleuchtung sind 43,6 Prozent interessiert. 28,4 Prozent ziehen sogar einen Kauf in den nächsten zwei Jahren in Betracht. Über den Kauf von Sprachassistenten in den nächsten zwei Jahren denken 16 Prozent nach.

„Während wir jetzt über smartes Licht und Sprachassistenten sprechen, werden wir in den nächsten Jahren zu noch intelligenteren vernetzten Geräten im Haushalt übergehen, die durch künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gesteuert werden. Zum Beispiel Lösungen wie Phyn, ein smartes Wassermanagementsystem, das anhand des Wasserverbrauchs des Nutzers lernt und undichte Leitungen sofort meldet.  Oder intelligente Küchen, die den Ofen automatisch vorheizen und nach Rezepten Mahlzeiten vorbereiten. All diese Innovationen werden die Anzahl der IoT-Geräte im Haus und damit den Bedarf an leistungsstarkem WLAN steigern. Wer ein Smart Home will, muss sich darauf vorbereiten und auch das darunterliegende Netzwerk zukunftssicher machen“, betont Linksys Sales Director Andrea Bruno.

Über die Studie

Vanson Bourne führte diese Studie im Auftrag von Linksys (Teil von Belkin International) durch. Die Ergebnisse basieren auf einer webbasierten Umfrage unter 8.000 Verbrauchern. Die Studienteilnehmer wurden im Mai und Juni 2018 befragt; sie kamen aus Großbritannien (2.000), den Niederlanden (2.000), Deutschland (2.000) und Frankreich (1.000), den Vereinigten Arabischen Emiraten (500) und dem Königreich Saudi-Arabien (500). Um sich für die Umfrage zu qualifizieren, mussten die Befragten die folgenden Auswahlkriterien erfüllen:

  • Sie mussten zwischen 18 und 64 Jahre alt sein.
  • Sie mussten in ihrem Haushalt eine Art Entscheidungsverantwortung für den Kauf neuer Technologien haben.
  • Sie mussten zu Hause entweder einen WLAN-Router oder ein WLAN-Router/Modem-Kombinationsgerät verwenden.

Heikle Dreiecksbeziehung: SamSam, Dark Web und Bitcoin

 

Seit zweieinhalb Jahren werden Unternehmen von einem Schädling terrorisiert, der in ihre Netzwerke eindringt und sämtliche Computer mit einer zerstörerischen Datenverschlüsselnden Malware infiziert: SamSam.

Details über die Attacken, die Opfer, die Methoden und den Ursprung dieser Malware sind seitdem nur schwer aufzudecken. Eines ist aber gewiss: Durch das Erpressen hoher Lösegelder von einer wohl recht kleinen Opfergruppe, die nur sehr widerwillig Einblicke in ihr Unglück gab, bleiben die SamSam Angreifer schwer fassbar – häuften aber ein geschätztes Vermögen von rund 5,9 Millionen US-Dollar an.

Das hat Sophos in seiner kürzlich veröffentlichten Langzeitstudie zu SamSam herausgefunden. Die intensive Untersuchung zeigte aber auch, dass die Cyberkriminellen offenbar vor aller Augen operieren können.

Zugang via RDP

Zugang zu ihren Opfern erhielten die Angreifer via RDP (Remote Desktop Protocol), eine Technologie, die Unternehmen oft einsetzen, damit ihre Mitarbeiter sich remote verbinden können. Wer das Protokoll nutzt, ist allerdings recht einfach über Suchmaschinen wie Shodan aufzufinden. Schwach gesetzte Passwörter machen die Kriminellen mithilfe öffentlich erhältlicher Tools wie nlbrute ausfindig.

Weiterleitung zum Dark Web

Der Ablauf ist immer der gleiche: die Opfer werden „gebeten“ das Lösegeld zu zahlen, den Tor Browser zu installieren (eine modifizierte Version von Firefox, die das Navigieren auf verborgene Services erlaubt), um dann die Webseite der Angreifer zu besuchen und sich die Entschlüsselungs-Software downzuloaden.

Hier gibt es seitens der Kriminellen auch genaue Instruktionen, wie der Bezahlvorgang mit Bitcoins vonstatten gehen soll. Wie alle Bitcoin-Transaktionen sind aber auch diese gut sichtbar und die Zu- und Abgänge können einfach beobachtet werden. Da stellt man sich doch die Frage, wie Cyberkriminelle auf diesem öffentlichen Spielfeld so unbehelligt operieren können?

Bezahlung via Bitcoins

Das Vertrauen der Nutzer zur weltweit beliebtesten Cryptowährung Bitcoin liegt in ihrer Seriösität – denn alle Transaktionen liegen in der öffentlich und jederzeit einsehbaren Blockchain. Die Nutzer sind dort mit einer oder mehreren Emailadressen registriert und jede Transaktion von einer zu einer anderen Adresse wird verzeichnet, aber: wer genau welche Adresse hat oder vielleicht sogar mehrere, kann nicht nachvollzogen werden.

Die Entwickler von SamSam nutzten Bitcoins von Beginn an. Zunächst änderten sie die Einzahlungsadresse für das Lösegeld noch regelmäßig, aber nach und nach wurden sie nachlässiger. Clever umgingen sie aber alle Risiken, entdeckt zu werden, indem sie so genannte Tumblers einsetzten, mit denen eine Art Bitcoin-Geldwäsche möglich ist. Zudem wurden die Opfer angewiesen, Bitcoins anonym zu bezahlen. Hier zeigt sich, dass die Bitcoin-Transparenz Stärke und Schwäche zugleich ist und die Blockchain per se die Definition von Big Data.

Heute für Sie im Angebot: die Fünf-Fach-Erpressung

Verhandeln mit Kriminellen als besonderes Erlebnis mit SamSam. Die Erpressungsopfer können sich auf der Hacker-Webseite , auf die sie zuvor „gebeten“ wurden, direkt mit den Kriminellen austauschen. Nicht selten kommt es dabei zu bizarren Sonderangeboten durch den Erpresser:

  1. Die vollständige Entschlüsselung des PCs. Gegen volles Lösegeld selbstverständlich.
  2. Zwei beliebige Dateien können kostenlos entschlüsselt werden, um zu prüfen, ob die Entschlüsselung auch funktioniert.
  3. Ein beliebiger Computer kann freigegeben werden, wenn der Hacker ihn für unbedeutend hält.
  4. Ein PC lässt sich entschlüsseln für 0,8 BTC (umgerechnet, je nach Tageskurs, c.a. 4,5 € – ein Super-Spezial-Angebot von Juni 2018).
  5. Die Hälfte der Computer kommen frei – für die Hälfte des Lösegelds.

Via Messages können sich Opfer und Angreifer auch auf individuelle Lösungen einigen, Geld muss natürlich immer fließen.

Was das Dark Web so attraktiv und nützlich für Kriminelle macht, ist dass es verschiedene Ebenen der Verschlüsselung verwendet sowie eine Serie von dazwischengeschalteten Computern, um die IP-Adresse einer Webseite zu verbergen.

Und nun? Alles hoffnungslos verloren?

Nicht ganz. Die Tor-Technologie ist hochentwickelt und leistungsfähig, aber sie ist kein hundertprozentiger Tarnmantel, und so werden die Eigentümer der Dark-Net-Webseiten ziemlich regelmäßig inhaftiert.

„Angesichts des medialen Trubels könnte man glauben, das Dark-Net wäre unüberschaubar groß. In der Tat aber ist es ziemlich klein. Während das reguläre Web hunderte Millionen aktiver Webseiten aufweist, kann das Dark Web nur mit Tausenden aufwarten“, weiß Michael Veit, Security Evangelist bei Sophos. „Größe ist wichtig, denn je kleiner ein Netzwerk ist, desto leichter ist es abzutasten und zu überwachen, und Überprüfungen des Dark Web haben etwas sehr Interessantes gezeigt: es ist weitaus stärker zentralisiert und miteinander verbunden, als man denkt. Und auch wenn Tor sehr gut darin ist, IP-Adressen zu verschleiern, so sind die Dark-Web-Aktivitäten Einiger durch menschliche ‚Fehler‘ offenbart worden. Sprich, irgendjemand war entweder nachlässig oder redselig, weil ihn jemand verärgert hat. Und da die Entwickler von SamSam sich viele Feinde gemacht haben, ist es auch hier vermutlich nur eine Frage der Zeit…“

Cyber-Sicherheit: Schutz vor den Psycho-Attacken der Hacker

Altgediente Buchhalter überweisen Millionenbeträge auf die Konten von Kriminellen, Sekretärinnen versenden vertrauliche Konstruktionspläne als Download-Link. Als Social Engineering bezeichnen Sicherheitsexperten Angriffsmethoden auf Unternehmen, die auf die Manipulation der Mitarbeiter setzen. Die Betroffenen merken dabei in der Regel nicht, dass sie vertrauliche Informationen an Cyberkriminelle weitergeben.

Die Mitarbeiter entsprechend zu sensibilisieren gehört daher zu den wichtigsten Themen im Bereich IT-Security. Die wachsende Bedeutung zeigt auch die aktuelle eco Sicherheitsstudie. „In vielen Fällen sind es gutgläubige Mitarbeiter, die Kriminellen Zugang zu vertraulichen Informationen geben“, sagt Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. „Eine gute Cyber-Abwehrstrategie muss daher auch immer die Awareness der Mitarbeiter steigern, damit diese solche Angriffe auch unter Stress erkennen können.“ Oft versuchen Angreifer insbesondere kurz vor Büroschluss oder dem Wochenende Handlungsdruck aufzubauen.

Warum wir mit Lust auf Manipulationen hereinfallen

„Es sind typische menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Gutgläubigkeit und Neugier, die sich Cyberkriminelle zunutze machen“, sagt Ivona Matas vom Security-Beratungsunternehmen known_sense. „Der Mensch und seine angeborenen sozialen Eigenschaften werden schonungslos ausgenutzt.“

So geben sich Angreifer etwa als Mitarbeiter von HR-Abteilungen aus, die eine vertrauliche Information brauchen oder bieten Hilfe bei der Installation einer Datei an, mit der gleichzeitig ein Spionageprogramm installiert wird. Oder es werden Rechnungen zugestellt, die das Opfer umgehend bezahlen soll. Als CEO-Fraud bezeichnen Experten diese Art der Fälschung eines persönlichen Auftrags der Geschäftsführung.

Im Rahmen der Internet Security Days (ISDs) erläutert die Experten, wie Unternehmen im Falle solcher Angriffe von einer Reifung und Resilienz ihrer Mitarbeiter profitieren. Am 20. und 21. September haben der eco Verband und heise Events die führenden Köpfe der IT-Sicherheitsbranche ins Phantasialand bei Köln eingeladen.

Awareness 2.0: Die eigenen Schwächen erkennen

Gefälschte E-Mails als Phishing-Falle sind dabei ein beliebter Angriffsvektor. Dabei werden Psycho-Tricks genauso genutzt wie Täuschungsversuche mit gefälschten Inhalten und falschen Absender-Adressen. Beliebt sind beispielsweise gefälschte Gewinnspiele, bei denen attraktive Preise als Lockmittel dienen oder gefälschte Dateianhänge an E-Mails, die zum Anklicken einladen.

„Technische Verteidigungssysteme gegen Phishing-Attacken wie Email-Filter helfen dabei, Angriffe abzuwehren“, sagt Oliver Dehning. Zusätzlich ist es nötig, die Awareness für solche Angriffe bei den Mitarbeitern ständig hoch zu halten.

Eine erfolgreiche Strategie unterstützt daher neben einer Sensibilisierung auch Selbstreflexion: Die Mitarbeiter müssen diejenigen ihrer sozialen Eigenschaften ‚entdecken‘, die im Rahmen von Social Engineering zum sogenannten sozialen Einfallstor werden können. „Es fallen nicht nur naive Menschen auf Fake, Phishing oder Social Engineering herein, sondern es kann jeden treffen“, sagt Matas. Geeignete systemische Präventions- und Awareness-Maßnahmen zu Cyber Crime, Social Engineering, Fake News und Co. sind daher in praktisch jedem Unternehmen nötig.

Das Gesicht als Barcode: Wie Face ID Sicherheit bietet

Bildquelle: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, istockphoto /@Jenny Horne

Bildquelle: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, istockphoto /@Jenny Horne

Smartphone-Hersteller wie Apple setzen bereits auf die Nutzeridentifizierung via Gesichtserkennung. Diese auf dem iPhone X verwendete Gesichtserkennungsmethode nennt sich Face ID und ersetzt auf dem Gerät Touch ID. Face ID entwickelt sich zunehmend zu einem Differenzierungsmerkmal für Unternehmen, die ihren Kunden ein komfortables, mobiles Benutzererlebnis bieten möchten. Vor wenigen Monaten berichteten die Medien darüber, dass sich Face ID angeblich mit einer Maske überlisten lässt. Eignet sich diese Authentifizierungsmethode dann überhaupt für sicherheitskritische Anwendungen wie Banken-Apps?

Balanceakt zwischen Kundenerlebnis und Sicherheit

Technologische Neuerungen sind immer ein Balanceakt zwischen Kundenerlebnis und Sicherheit. Die Lösung muss sicher sein, aber die Methoden dürfen den Nutzer nicht im Komfort einschränken. Der Vorteil biometrischer Authentifizierungstechnologien wie Face ID ist die höhere Akzeptanz beim Anwender im Vergleich zu herkömmlichen Mechanismen wie PIN oder Passwort – Sicherheitsfeatures, die auch einmal vergessen werden können.

Obwohl sich die Gesichtserkennungstechnologie in die richtige Richtung entwickelt, haben viele noch Bedenken, ob jemand „ihr Gesicht“ stehlen kann. Sicherlich sind diese Vorbehalte nicht ganz unbegründet, sie lassen sich aber schnell ausräumen, wenn man versteht, wie Gesichtserkennung funktioniert.

Der große Vorteil der Face-ID-Technologie

Facial Recognition bietet ein hohes Maß an Sicherheit, denn die Technologie ist in der Lage, zwischen dem Bild eines menschlichen Gesichts, zum Beispiel einem Foto, und der Realität zu unterscheiden. Diese Fähigkeit wird als Liveness Detection bezeichnet. Beim iPhone X kommt eine 3D-Kamera zum Einsatz, die die Dreidimensionalität eines Gesichts untersucht, sodass der Schutz nicht mit einem Foto umgangen werden kann. Zur Identifizierung reicht ein Blick in die Kamera – das ist wesentlich benutzerfreundlicher und komfortabler als die Eingabe eines Codes oder einer Wischgeste und bietet trotzdem ein hohes Maß an Sicherheit.

Face-ID-Lösung für das Bankgeschäft

Besonders im Bankgeschäft lohnt sich eine Investition in diese Technologie, denn biometrische Authentifizierung reduziert den Verwaltungsaufwand enorm, wenn beispielsweise vergessene Passwörter neu beantragt werden müssen. Nicht zu unterschätzen ist, dass sich auch die Erwartungshaltung der Kunden ändert. Für Bankkunden wird es zunehmend selbstverständlich, dass ihre Mobile Banking App biometrische Sicherheitsfunktionen besitzt.

Wenn Banken wichtige Wettbewerbsvorteile sichern möchten und ihren Kunden ein optimales Nutzererlebnis bieten möchten, sollten sie also in Techniken wie Face ID investieren. Maximale Sicherheit bietet man seinen Kunden jedoch nur, wenn man mindestens zwei Authentifizierungsmethoden anwendet. Face ID ist somit nur Teil eines komplexen im Hintergrund laufenden Sicherheitssystems.

Fest steht, dass biometrische Verfahren sicherer und benutzerfreundlicher sind als schwache, statische Passwörter oder eine vierstellige PIN, trotzdem bleibt ein mehrschichtiger Ansatz die stärkste Waffe gegen Angriffe. VASCO bietet eine breite Palette von Authentifizierungstechnologien, die miteinander kombiniert werden können, um sowohl ein Optimum an Sicherheit als auch eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

Guillaume Teixeron_Product Manager_VASCO Data SecurityAutor: Guillaume Teixeron ist Product Manager bei VASCO Data Security. Erberklärt die Vorzüge der Gesichtserkennung als Authentifizierungsmerkmal. VASCO ist ein Anbieter für Sicherheits- und Produktivitätslösungen für Unternehmen auf dem digitalen Markt.P

Chinas Kindergärten setzen auf Robo-Erzieher

Über 600 chinesische Kindergärten setzen mittlerweile auf den Roboter „Keeko“  , ein knapp 60 Zentimeter großes mobiles Gerät, das Geschichten erzählen kann und Kindern Logik-Rätsel stellt. Durch eingebaute Kameras und ein ausgeklügeltes Navigationssystem soll das Modell Kinder ähnlich wie ein Pädagoge beschäftigen, berichtet „Pressetext“. … mehr …

 

VW: Neues Ethik-Programm für offene Unternehmenskultur

Ein Beitrag auf „T-Online.de“: Als ein wichtiges Element bei der Aufarbeitung des Dieselskandals bündelt der VW-Konzern bisherige Ethik-Initiativen für eine offene Unternehmenskultur. Bis Juni 2025 soll das neue Programm „Together4Integrity“ im gesamten Konzern ausgerollt werden. Es soll die Fortschritte beim Kulturwandel anhand eines Stichwort-Kataloges künftig messbar machen, sagte das für Integrität und Recht zuständige Vorstandsmitglied Hiltrud Werner am Montag in Wolfsburg. Sie will das neue Programm als eine Art Werkzeugkasten fürs Management verstehen, das alle bisherigen Initiativen vereint. … mehr

 

Andrew Keen: Intelligente Menschen statt intelligente Apparate

Der Internetkritiker und ehemalige Silicon-Valley-Unternehmer Andrew Keen stellt in seinem Buch Ansätze für mehr Menschlichkeit in der digitalen Welt vor. Er macht Vorschläge, wie der Markt im Digitalsektor gezähmt werden kann, berichtet „Deutschlandfunk Kultur“. .. mehr …

 

 

Kommentar: Zukunft der Erwerbsarbeit: Ohne Grundeinkommen wird es nicht gehen

 

Doris Albiez, Deutschland-Chefin von Dell EMC,

Doris Albiez, Deutschland-Chefin von Dell EMC,

sieht im Zuge der Digitalisierung große gesellschaftliche Umwälzungen bevorstehen. Nach Ansicht von Albiez muss daher über die Zukunft der Erwerbsarbeit disruptiv nachgedacht werden. Dabei sollte das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens, das in der Wirtschaft immer mehr Zustimmung erfährt, endlich ernster genommen werden.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt ganz grundlegend. Wir stehen derzeit am Beginn einer enormen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzung. Dabei muss eines klar sein: Automatisierung, Vernetzung und Künstliche Intelligenz (KI) werden zahlreiche Arbeitsplätze und ganze Berufsbilder obsolet werden lassen. Anders als in früheren Umwälzungen sind diesmal auch höher qualifizierte Jobs massiv betroffen.

Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Digitalisierung für einen Ausgleich durch neue Arbeitsplätze sorgt. Und selbst für diesen Fall gilt: Die Friktionen werden gewaltig sein, weil diejenigen, die ihren Arbeitsplatz durch Digitalisierung verlieren, nicht automatisch die sein werden, die die neuen, digital ausgerichteten Arbeitsplätze einnehmen.

„Wir stehen mit der Digitalisierung nicht nur vor einer technischen, sondern auch vor einer sozialen Disruption“, meint Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager Dell EMC Deutschland. „In der Wirtschaft schrillen längst die Alarmglocken, trotzdem wird das Thema in der Öffentlichkeit noch nicht so recht ernst genommen. Meist übt man sich in Beschwichtigung und hofft, dass es schon nicht so schlimm kommen wird. Tatsächlich aber steckt man bloß den Kopf in den Sand und verpasst dadurch die Chance, rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“

Das Lebensmodell der Erwerbsarbeit wird sich nach Auffassung von Albiez in den nächsten Jahren verändern. Für jeden Einzelnen wird es Phasen von klassischer Beschäftigung, von Teilzeitarbeit, von selbständiger Tätigkeit und von Zeiten geben, in denen man sich um Familie, Bildung oder auch um gesellschaftliche Aufgaben kümmert. Zwischen solchen Phasen werden die Menschen flexibel hin und her wechseln. Darauf sind aber die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, allen voran die Sozialsysteme, nicht abgestimmt. Hier gilt beispielsweise Nicht-Beschäftigung immer noch als Ausnahme, die es unbedingt zu vermeiden gilt und die deshalb mitunter auch sanktionsbewehrt ist. Das ist aber ein Modell aus dem Zeitalter der Industrialisierung und passt überhaupt nicht mehr in die digitale Ära.

„Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, dass diejenigen, die mit der Digitalisierung nicht Schritt halten können oder die sich einfach andere Prioritäten als Erwerbsarbeit setzen, aus dem sozialen Raster fallen. Eine Prekarisierung größerer Teile der Gesellschaft würde die Gesellschaft insgesamt gefährden“, warnt Albiez.

Daher muss ernsthaft über disruptive Modelle für die Organisation von Erwerbsarbeit und Lebensgrundlagen nachgedacht werden. „Führende Köpfe der Wirtschaft setzen sich schon seit längerem mit guten Argumenten für das bedingungslose Grundeinkommen ein. Ich habe trotzdem den Eindruck, dass das allzu oft leichtfertig vom Tisch gewischt wird, weil es zu unbequem ist, weil es die eingefahrenen Gleise verlässt und sicher auch manchen Besitzstand in Frage stellt“, sagt Albiez. „Aber es hilft nichts: Wir werden auch in diesen Fragen disruptiv denken müssen. Ich sehe das im Grunde wie Siemens-Chef Joe Kaeser: Auf Dauer wird eine Art Grundeinkommen völlig unvermeidlich sein . Umso wichtiger ist es, die Diskussion darüber nicht noch länger aufzuschieben.“

Weitere Quellen zum BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) aus Sicht der Wirtschaft

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-12/digitale-revolution-telekom-timotheus-hoettges-interviewhttps://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/leben-in-wuerde-dax-chefs-fordern-bessere-soziale-absicherung/20457960.htmlhttp://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/weltwirtschaftsforum/sap-vorstand-leukert-sagt-ein-grundeinkommen-hilft-allen-14026906.html

Umfrage: Deutsche wünschen sich einen neuen digitalen Humanismus

Ein Beitrag in der „Funkschau“: Die Digitalisierung verändert einfach alles – wie wir arbeiten, uns fortbewegen und nicht zuletzt, wie wir unsere Freizeit verbringen. Die Aussichten für eine rosige digitale Zukunft könnten kaum besser sein: Doch 62 Prozent der Deutschen vermissen den „Fokus Mensch“ bei digitalen Technologien. .. mehr

 

Digitale Sprachassistenten erreichen den Massenmarkt

 

Smarte Speaker erobern die Wohnzimmer: Jeder achte Bundesbürger ab 18 Jahren (13 Prozent) nutzt bereits einen intelligenten Lautsprecher mit digitalem Sprachassistenten wie Amazon Alexa.

Das entspricht 8,7 Millionen Menschen in Deutschland. Auch das Wissen um Sprachsteuerung hat sich rasant verbreitet. Vier von fünf Bundesbürgern (84 Prozent) haben schon von digitalen Sprachassistenten gehört, 2017 waren es erst zwei Drittel (69 Prozent) und 2016 gerade einmal 5 Prozent. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) kann sich vorstellen, zukünftig per Sprache Geräte zu steuern und 4 Prozent wollen sich in den nächsten zwölf Monaten einen Sprachassistenten anschaffen.

Das zeigt die Trendstudie „Consumer Technology 2018“, die der Digitalverband Bitkom und das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte  vorgestellt haben. „Wir erleben gerade den rasanten Aufstieg intelligenter Sprachassistenten”, sagte Dr. Christopher Meinecke, Leiter Digitale Transformation im Bitkom. „In den nächsten Jahren werden wir immer mehr Geräte wie selbstverständlich mit unserer Stimme steuern. Hier entsteht gerade ein neuer Milliardenmarkt.“

Sprachassistenten feiern Durchbruch im Smart Home

Vor allem die Möglichkeit, die digitalen Sprachassistenten mit Smart-Home-Geräten zu verbinden, ist sehr beliebt. So geben sieben von zehn Nutzern (70 Prozent) an, mit ihrem Smart Speaker andere Geräte im Haushalt zu steuern. Ein Drittel (37 Prozent) derjenigen, die Smart-Home-Anwendungen besitzen, steuert sie per Stimme. Der intelligente Lautsprecher liegt damit gleich hinter Smartphone (76 Prozent) und Tablet (44 Prozent). „Sprachassistenten werden in immer mehr Geräte integriert. Entscheidend für den Erfolg wird ein großes Angebot an Anwendungen sowie die Vernetzung mit anderen smarten Geräten sein“, so Meinecke.

Schon jetzt nutzen Verbraucher ihre Sprachassistenten vielseitig. Zwei Drittel (69 Prozent) spielen per Sprachbefehl Musik ab und hören Radio. Für viele steht der Informationsgewinn im Vordergrund: Jeder dritte Nutzer erfragt die Abfahrtszeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln (34 Prozent) oder lässt sich Verkehrsnachrichten (32 Prozent) durchgeben.

Jeder Vierte (27 Prozent) lässt sich über aktuelle Sportergebnisse informieren, jeder Fünfte bestellt ein Taxi (22 Prozent) oder stellt ganz allgemein Suchanfragen (21 Prozent). Auch für die Organisation von Terminen und für Mails werden die Geräte eingesetzt: Jeder Vierte (24 Prozent) hat bereits per Spracheingabe seinen Kalender aktualisiert und 15 Prozent lassen sich von der künstlichen Intelligenz Mails vorlesen.

Erst wenige (8 Prozent) diktieren ihre Nachrichten ein. Meinecke: „Noch spielen Sprachassistenten vor allem Musik ab und geben das Wetter durch, künftig bilden sie die Grundlage eines selbstbestimmten Lebens im Alter. Zum Beispiel wenn ältere Menschen die Geräte nutzen, um mit ihrer Stimme Haushaltsgeräte zu steuern oder sich die Nachrichten ihrer Enkel vorlesen zu lassen.“

Tech-Trend Augmented Reality

Mit digitalen Sprachassistenten hat das Smartphone als Steuerungszentrale des vernetzten Zuhauses innerhalb von zwei Jahren große Konkurrenz bekommen. Nach wie vor stößt das Smartphone als Universalgerät in vielen Branchen entscheidende Entwicklungen an. Augmented Reality ist eine davon, die sich immer mehr in der Bevölkerung durchsetzt.

Zwei Drittel der Bundesbürger (68 Prozent) haben bereits von Augmented Reality gehört. Jeder Fünfte (21 Prozent) hat bereits eine Augmented-Reality-Anwendung mit dem Smartphone ausprobiert. „Das gesamte mobile Ökosystem wird von der Augmented Reality profitieren“, sagte Klaus Böhm, Director und Leiter Media bei Deloitte. „Im Jahr 2023 werden rund 20 Millionen Konsumenten in Deutschland mindestens einmal pro Woche Augmented-Reality-Angebote nutzen.“

Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) will Augmented Reality in Zukunft ausprobieren. Das Interesse an Augmented Reality ist besonders beim Reisen groß. Ein Drittel der Internetnutzer (33 Prozent) kann sich vorstellen, diese zur Navigation und als Reiseführer zu nutzen. Jeder Fünfte (22 Prozent) würde mit Augmented Reality lernen. Auch Games (21 Prozent), Shopping (19 Prozent) und Social Media (15 Prozent) sind mögliche Anwendungsszenarien. „Augmented Reality wird zu einem wesentlichen Feature mobiler Navigationsangebote werden. Auch AR-basierte Reiseführer werden sich schnell etablieren“, sagte Böhm. „Großes Potenzial gibt es auch beim E-Learning: Augmented Reality veranschaulicht komplexe Zusammenhänge und schafft durch spielerische Elemente zusätzliche Motivation.“

Die Trendstudie „Consumer Technology 2018“ steht hier zum kostenlosen Download bereit.