Schlagwort-Archiv: Digitalisierung

Alexa, Siri und Google: Sprachassistenten verlieren ihre menschlichen Ohren

Millionen Menschen haben in der vergangenen Woche ein Stück ihrer Privatsphäre zurückgewonnen. Wer mit Siri oder dem Google Assistant spricht, muss vorerst nicht mehr fürchten, dass Menschen die Aufnahmen abhören. Amazon lässt standardmäßig weiter Mitarbeiter lauschen. Alexa-Nutzer erhalten aber zumindest die Möglichkeit, die eigenen Sprachaufzeichnungen für menschliche Ohren zu sperren. Ein Bericht in der „Süddeutschen“. … mehr

 

Fake News? Diese AI erkennt, ob ein Text von einer AI oder einem Menschen geschrieben wurde

Harvard-Forscher und das MIT-Lab IBM Watson haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die anderen künstlichen Intelligenzen auf die Schliche kommt. AIs können nämlich Texte verfassen, die auch auf den zweiten Blick kaum von Texten unterschieden werden können, die Menschen geschrieben haben. Auf Social Media begegnet man solchen Kurz-Texten täglich – einige sind leicht zu identifizieren, andere wirken facettenreich genug, um echt zu klingen. AIs spielen aber auch eine Rolle bei der Erstellung und Verbreitung von Fake News. Die AI-Petze hat also durchaus seine Berechtigung. Ein Beitrag in „Trendingtopics“. … mehr …

 

#DigitalLife: App zeigt, wie Laune die Leistung verändert

Die Gratis-App „Emotional Brain Study“ ermittelt nicht nur die individuelle Stimmung des Users, sondern auch deren Auswirkung auf die Leistung. Die Anwendung ist von Forschern der University of New South Wales http://unsw.edu.au in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des University College London entwickelt worden. Erhältlich ist sie in den App-Stores von Google und Apple. . Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr …

 

KI-System „EmoNet“ fühlt wie ein Mensch

Das von der Hirnforschung inspirierte und von Forschern der University of Colorado Boulder entwickelte Computersystem „EmoNet“ erkennt Emotionen von Menschen auf Bildern und reagiert in gleicher Weise zurück. Laut den Neurowissenschaftlern um Philip Kragel erkennt EmoNet wie sein menschliches Vorbild auf den ersten Blick den Unterschied zwischen einem erfreulichen und einem traurigen Bild. Die Simulation von Gefühlen kann somit simuliert werden. Details wurden in „Science Advances“ publiziert. Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr …

 

Facebook legt Anti-Kinderporno-Algorithmen offen

Internet-Riese Facebook macht zwei seiner Algorithmen zur Erkennung von kriminellen Inhalten quelloffen. Die beiden Technologien „PDQ“ und „TMK+PDQF“ finden Kinderpornografie sowie Inhalte, in denen Gewalt oder terroristische Propaganda gezeigt werden. Facebook will damit anderen Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und einzelnen Entwicklern beim Kampf gegen solche Inhalte helfen. Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr …

Deutsche mit Smart Home überfordert?

Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge verwenden bereits 46 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen (Splendid Reseacrh 2019)

Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge verwenden bereits 46 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen (Splendid Reseacrh 2019)

Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge verwenden bereits 46 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen. Jedoch vernetzt nur eine Minderheit die Produkte zu einem eigenständigen System, weshalb in den meisten Fällen das eigentliche Smart Home-Potenzial unangetastet bleibt.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Juli 2019, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.509 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Smart Home befragt. Die Studie erhebt das Marktpotenzial für Smart Home in Deutschland, die Nutzung und Nutzungsabsicht hinsichtlich verschiedener Smart Home-Produkte, die Treiber und Hemmnisse unterschiedlicher Personengruppen sowie die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung zahlreicher Hersteller.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Bereits 46 Prozent der Bevölkerung nutzen mindestens eine Smart Home-fähige Anwendung. Weitere 28 Prozent zeigen sich aktuell daran interessiert und lediglich etwas mehr als jeder Vierte lehnt eine Nutzung kategorisch ab.

Hinsichtlich der Smart Home Nutzer muss jedoch differenziert werden: Lediglich zwölf Prozent des Personenkreises nutzen das Smart Home-Potenzial richtig aus. Diese Echten Nutzer besitzen mehrere Smart Home-Produkte, die zu einem mehr oder weniger komplexen System verknüpft wurden. Sie sind verhältnismäßig jung (die Hälfte ist jünger als 40 Jahre), männlich und technologiebegeistert. Bildung sowie Einkommen sind in den meisten Fällen überdurchschnittlich. Die übrigen 88 Prozent Einfache Nutzer können zwar ebenfalls mehrere Smart Home-fähige Anwendungen besitzen, diese bilden jedoch keine eigenständige Systemlogik ab.

„Angesichts dieser Erkenntnisse, dürften in den meisten Fällen die technischen Möglichkeiten der Anwendungen nur im Ansatz genutzt werden, was Auswirkungen auf die Abschöpfung der enormen Umsatz- und Kundenbindungspotenziale hat“, schlussfolgert Thilo Kampffmeyer, Studienleiter bei Splendid Research.

Wie bereits im Jahr 2017 sind Produkte der Bereiche Entertainment und Kommunikation sowie Energiemanagement hauptverantwortlich für die hohe Verbreitungsquote von Smart Home. Deutlich über die Hälfte der Nutzer besitzt Produkte dieser Kategorien. Zudem hat im Vergleich zur vergangenen Erhebung der Bereich Wohn- und Gebäudesicherheit Zuwächse verzeichnet: Bereits 37 Prozent der Nutzer haben Anwendungen dieser Kategorie installiert.

„Die steigende Nachfrage an Gebäude- und Wohnsicherheit wird auch mittelfristig anhalten, denn gerade für heutige Interessenten ist die erwartete Zunahme an Sicherheit ein wichtiges Argument für die Nutzung von Smart Home“, prognostiziert Kampffmeyer.

Neben gesteigerter Sicherheit versprechen sich Nutzer und Interessenten von Smart Home vor allem zusätzlichen Komfort. Jedoch ist die aktuelle bzw. geplante Nutzung auch mit konkreten Sorgen verbunden: Knapp ein Drittel der Nutzer und fast die Hälfte der Interessenten sorgt sich um die eigene Privatsphäre und befürchtet sogar Hacker-Attacken. Obwohl Smart Home Ablehner diese Bedenken teilen, sind bei 80 Prozent zusätzlich monetäre Gründe ursächlich für die ablehnende Haltung. Für knapp 70 Prozent der Ablehner existiert übrigens keinerlei Aspekt, der sie von einer zukünftigen Nutzung überzeugen könnte.

Die bekanntesten Hersteller sind Logitech (60% Bekanntheit), Bosch Smart Home (56%) und Magenta Smart Home (51%), wobei diese von der Präsenz der eigentlichen Marke fernab des Smart Home-Feldes profitieren. Ausschließlich auf Smart Home spezialisierte Hersteller wie Ring (10%) oder Homee (3%) fallen dagegen ab.

Besonders zufrieden zeigen sich die Besitzer von Produkten der Serie Hue von Philips sowie Sonos, 56 bzw. 57 Prozent würden diese Familie oder Freunde weiterempfehlen. Smart Home Anwendungen der Hersteller Innogy oder AVM-Fritz werden zudem von drei Viertel der Nutzer als vertrauenswürdig hinsichtlich des Datenschutzes eingestuft.

Warum Tech-Konzerne in den Weltraum drängen

Das rasante Wachstum des weltweiten Datenverkehrs wird nach Einschätzung der Raumfahrtindustrie einen Weltraumboom zur Folge haben. Fachleute erwarten, dass die Übertragung von Internet, Telefon und sonstigen Daten zum Teil in erdnahe Umlaufbahnen verlegt wird. Von den riesigen Satellitenkonstellationen, die meist von US-Firmen geplant werden, erhoffen sich europäische und deutsche Unternehmen gute Geschäfte. Ein Bericht in „Futurezone“. … mehr …

 

„Like Button“: EuGH nimmt Websites in die Pflicht

Webseiten mit einem integrierten „Like Button“ von Facebook, der die IP-Adresse von Usern überträgt, benötigen vorab eine Einwilligung des Nutzers. Zu diesem Urteil kommt der Europäische Gerichtshof (EuGH)  . Die Richter nehmen mit ihrer heute, Montag, getroffenen Entscheidung folglich die Betreiber von Webseiten mit in die Pflicht, wobei es hierbei jedoch lediglich um die Erhebung sowie Übertragung der Daten geht. Denn die folgende Verarbeitung dieser Infos fällt alleinig in den Verantwortungsbereich von Facebook. Auch andere ähnlich funktionierende Plug-ins sind von der EuGH-Entscheidung betroffen. Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr …

 

Der Mensch im Wandel: Die Digital Natives von heute sind die Robotic Immigrants von morgen

Dominik Bösl ist Vice President und Head of Robotic Futures bei Festo. Zuvor war er sieben Jahre bei dem führenden Roboterhersteller Kuka beschäftigt. Zudem gründete er eine Stiftung für Robotics & AI Governance, die sich mit dem Thema befasst: „Wie muss man Robotic regulieren, damit eben nicht der Terminator um die die Ecke biegt. Ein Beitrag in „t3n“. … mehr…

 

Digitalkompetenz bei Digital Natives: Die Gnade der späten Geburt reicht nicht aus

Mit dem Mythos der Digital Natives muss endlich aufgeräumt werden. Ich erlebe sie im beruflichen Umfeld, privat – und die Generation Z auch im engsten Familienkreis. Wahr ist – und das ist in der Tat bemerkenswert –: Kinder und Jugendliche, aber auch junge Erwachsene, die nichts anderes als das Smartphone-Zeitalter kennen, gehen beeindruckend selbstverständlich mit bestimmten Verhaltensmustern um, die wir Älteren erst erlernen mussten. Ein Beitrag in „t3n“. … mehr…

 

Ernährung im Trend: Digital zum gesunden Lebensstil?

In den App-Stores gibt es über 200.000 Apps zu den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung. Mit ihrem Projekt zu dem Thema des AELF Ernährungstages „Richtig gut essen – digital ist real“ gaben die Studierenden den Verbrauchern Hilfe bei der Qual der Wahl: Welche App ist wirklich sinnvoll? Nach mehreren Kurzvorträgen zeigte ein Parcours rund um die Ernährung eine jeweils passende App zu den verschiedenen Aspekten der Stationen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Dr. Alois Kling, Behörden- und Schulleiter des AELF Kempten, sprach die stellvertretende Landrätin Gertrud Knoll in wenigen Worten an, was real ist: „Die Digitalisierung mischt sich unter alle Lebensbereiche, ob wir wollen oder nicht.“ Ein Beitrag im „Kreisbote“. … mehr …

 

Neue Studie: Warum „anonyme“ Daten eine Illusion sind

Vor zwei Jahren zog der belgische Informatik-Dozent Yves-Alexandre de Montjoye von Boston nach London, suchte einen neuen Arzt und bekam dort in der Praxis ein Formular in die Hand gedrückt. Er sollte einwilligen, dass seine Gesundheitsdaten an Forschungseinrichtungen und Unternehmen weitergegeben werden dürfen; selbstverständlich anonymisiert. An einen Satz erinnert sich de Montjoye noch heute: Manche glaubten, stand dort, dass einzelne Patienten mit diesen Daten identifiziert werden könnten. Ein Bericht in der Süddeutschen“. … mehr …