Schlagwort-Archiv: Digitalisierung

Schulbeginn: Kaufrausch durch Influencer

Social-Media-Influencer bringen Kinder dazu, ihre Eltern beim Einkaufen für den Schulanfang zu höheren Ausgaben zu überreden. Denn die Kleinen wollen die von Internet-Persönlichkeiten beworbenen Produkte, die oft aber sehr teuer sein können. Das ergibt eine Studie des US-Finanzberatungsunternehmens NerdWallet . Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr

 

Instagram macht Hochzeiten teurer

Hochzeiten in werden aufgrund von sozialem Druck durch Instagram immer teurer. Um die Trauung für das soziale Netzwerk möglichst fotogen zu machen, gaben Briten im Jahr 2019 um etwa 50 Prozent mehr Geld aus als noch vor fünf Jahren. Das ergab eine Studie der Website Hitched . Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr

 

Start für die „Digitale Schule Hessen“ und Familienklassen

Neue Schwerpunkte im Schuljahr 2019/20: „Mit Investitionen in die Digitalisierung und den weiteren Ganztagsausbau sowie neuen Förderangeboten wie den Familienklassen machen wir Hessens Schulen fit für die Zukunft“, so Kultusminister Lorz. Ein Beitrag in „Bildungsklick“. … mehr…

 

Frauen pushen ihr Ego durch „Sexting“

Frauen senden eher Nacktbilder, damit Männer nicht das Interesse verlieren. Das Erlebnis wird zugleich als Gefühl der Selbstbestimmung sowie als Selbstentmachtung empfunden. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Forschern der Arizona State University  mit 1.000 Studenten. Frauen versenden viermal häufiger solche Bilder als Männer. Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr

 

Kritik von von Digitalcourage: „Schluss mit dem Sicherheitstheater!“

Mit der Kampagne „Schluss mit dem Sicherheitstheater!“ kritisiert Digitalcourage, dass Politikerinnen und Politiker Überwachungsgesetze mit „Sicherheit“ begründen. „Aus Sicherheitsgründen“ sei eine sinnentleerte Floskel.

Der Grundrechte- und Datenschutzverein Digitalcourage macht mit einer vielseitigen Kampagne darauf aufmerksam, dass der Verweis auf Sicherheitsgründe häufig missbraucht werde, um Überwachungsbefugnisse zu erweitern und Grundrechte einzuschränken. Digitalcourage wirft der Politik vor, dass Sicherheitsgründe in den meisten Fällen vorgeschoben würden und die damit begründeten Maßnahmen gar nicht zu einem Mehr an Sicherheit führten. Die Verantwortlichen erzeugten und nutzten unbestimmte Ängste, um der Bevölkerung repressive Politik zu verkaufen.

„Freiheit ist unser größter Sicherheitsgarant. Das Grundgesetz gibt uns aus gutem Grund viele Abwehrrechte gegen den Staat. Es ist unsinnig und gefährlich, diese Grundrechte für ein trügerisches Sicherheitsgefühl zu opfern“, sagt Leena Simon von Digitalcourage.

„Politiker die Überwachungsgesetze als Sicherheit darstellen vernachlässigen ihre Sorgfaltspflicht“, erklärt Kerstin Demuth von Digitalcourage. „Häufig werden Maßnahmen die Grundrechte achten und tatsächliche Sicherheit schaffen, gar nicht erst diskutiert.“

Wenn es wirklich um Sicherheit im praktischen Alltag der Menschen ginge, so Digitalcourage weiter, wären ganz andere Maßnahmen notwendig. Die Vorschläge reichen von bezahlbarem Wohnraum über mehr Beratungsangebote, den Kampf gegen den Klimawandel bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika. Digitalcourage schätzt, dass auf diese Weise etwa 80.000 Menschenleben im Jahr gerettet werden könnten.

Der Verein rügt, dass der Verweis auf Sicherheitsgründe in der Politik stets als Vorwand verwendet werde, um sinnlose autoritäre Maßnahmen durchzusetzen, sei es durch gefährliche Überwachungsgesetze oder Präventivhaft.

Mit Beispielen zeigt Digitalcourage, dass „Sicherheitsgründe“ als Vorwand für beinahe alles herangezogen werden können und ruft zum Selbstversuch auf: „Wir begründen jetzt eine Woche lang alles was wir tun mit ‚Sicherheit‘“, erklärt Leena Simon. „Aus Sicherheitsgründen sollten Sie das auch mal ausprobieren.“

 

Darum ist die eSIM eine Schlüsseltechnologie des Connected Car

eSIM-Technologie wird im autonomen Connected Car eine integrale Rolle spielen. (Bildquelle: metamorworks – stock.adobe.com)

eSIM-Technologie wird im autonomen Connected Car eine integrale Rolle spielen. (Bildquelle: metamorworks – stock.adobe.com)

Die eSIM-Technologie setzt sich in immer mehr Anwendungsbereichen durch. Ihr Grundprinzip: Geräte oder Maschinen, die eine Mobilfunkverbindung benötigen, werden mit fest verbauten SIM-Chips ausgestattet. Auf diese lassen sich die Profile der Netzbetreiber dann „over the air“ aufspielen. Eine Branche, die von dieser Technologie ganz besonders profitiert, ist die Automobilindustrie mit ihren zunehmend vernetzten Fahrzeugen. G+D Mobile Security zeigt auf, warum eSIM eine Schlüsseltechnologie für das Connected Car darstellt.

  1. Gesetzliche Vorgaben. Die Europäische Union macht seit 1. März 2018 das automatische Notrufsystem „eCall“, das zwingend eSIM benötigt, für alle Neuwagen in der EU zur Pflicht. Die Russische Föderation fordert mit „ERA GLONASS“ etwas ganz Ähnliches ab 2020. Länder wie Brasilien, China, Türkei, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben bereits Gesetze zur Telekommunikations-Regulierung erlassen oder bereiten derzeit Gesetze mit spezifischen lokalen Anforderungen vor. eSIM-Technologie wird die Fahrzeughersteller maßgeblich dabei unterstützen, auf veränderte Gesetzes- und Regulierungsvorhaben flexibel zu reagieren.
  2. Optimale 5G-Unterstützung. Der neue Mobilfunkstandard 5G wird dem autonom fahrenden Connected Car einen gehörigen Schub verleihen, da er spezielle Services für kritische Kommunikationsanforderungen bietet. Um ohne menschliches Eingreifen sicher ans Ziel zu kommen, werden den autonomen Fahrzeugen Mobilfunkverbindungen mit geringsten Latenzzeiten zur Verfügung stehen. Prognosen von Machina Research zufolge werden im Jahr 2023 rund eine halbe Milliarde vernetzte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Beim Management dieser Vernetzung wird eSIM eine integrale Rolle spielen.
  3. Vereinfachte Logistik. Die eSIM-Technologie ermöglicht den Automobilherstellern, das korrekte Netzwerkprofil erst nach der Auslieferung der Autos direkt in ihrer Zielregion „over the air“ aufzuspielen. Zudem ist sichergestellt, dass die lokalen gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Die Logistikprozesse der Automobilhersteller vereinfachen sich dadurch erheblich. Mit der zunehmenden Verbreitung von 5G und vernetzten, autonom fahrenden Autos wird dieser Aspekt immer mehr an Bedeutung gewinnen.
  4. Höhere Zuverlässigkeit. Herkömmliche SIM-Karten, die in die dafür vorgesehenen Slots der Autos eingebracht werden müssen, sind dort rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Dazu zählen etwa extreme Temperaturen, Feuchtigkeit, Korrosion oder Vibrationen durch den Motor und unebene Strecken. Die SIM-Chips sind für diese Umweltbedingungen ausgelegt und fest in die Hardware integriert. Dadurch sind sie im Vergleich zur Steck-SIM deutlich zuverlässiger.
  5. Abgesicherte Konnektivität. SIM-Chips bieten die Möglichkeit, TLS-Zertifikate zu speichern und damit TLS-verschlüsselte Verbindungen nach außen aufzubauen – sei es zu anderen Fahrzeugen oder zu Services in der Cloud. Damit unterstützen sie die sichere gegenseitige Authentifizierung von Autos und Cloud-Diensten. So lässt sich etwa verhindern, dass Cyber-Kriminelle die Kontrolle über das Auto übernehmen und die Sicherheit des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer gefährden.
  6. Verbesserte Nutzererfahrung. Mit klassischen SIM-Karten lässt sich lediglich ein einziger Mobilfunkvertrag nutzen. Konfigurierbare eSIM-Chips dagegen erlauben den wechselweisen Einsatz mehrerer Mobilfunkverträge der Fahrzeugbesitzer und Serviceanbieter. Dadurch können die Fahrzeuginsassen verschiedene Infotainment-Anwendungen zu den Konditionen ihrer Mobilfunkvertragspartner in Anspruch nehmen. Damit steigt die Zufriedenheit der Kunden und ihre Bindung an die Automobilhersteller wird verstärkt.
  7. Zukunftsfähige Plattform. Die Möglichkeiten des Connected Car sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Seine Entwicklung steht gerade erst am Anfang. Für die Zukunft sind – ebenfalls befeuert durch 5G – zahlreiche weitere Services etwa für Selbstdiagnosen, maßgeschneiderte Kfz-Versicherungen, Infotainment oder mobiles Bezahlen zu erwarten. Die eSIM-Technologie liefert dem Connected Car eine flexible Plattform, die nötige Konnektivität für jeden beliebigen Service bereitzustellen.

„Von künstlicher Intelligenz Ethik zu verlangen, ist Science Fiction“

Roboter treffen militärische Entscheidungen, künstliche Intelligenz bestimmt zunehmend unser Gesundheitssystem. Steuern wir auf eine „schöne, neue Welt“ zu? Nein, sagt der Medienprofessor Norbert Bolz. Maschinen können zwar besser rechnen als wir, aber sie können keine ethischen Entscheidungen treffen. Ein Beitrag in „Watson“. … mehr …

 

Künstliche Intelligenz: Moral ohne Bewusstsein

Bei all ihren wundersamen Fähigkeiten – eines fehlt der Künstlichen Intelligenz: Sie hat keine Gewissensbisse. Ob KI zu ethischen Entscheidungen fähig ist, darüber debattiert die Fachwelt heftig. Denn dahinter steckt die Frage: Was ist das überhaupt – Moral – und kann man das lernen? Ein Bericht in „Deutschlandfunk“. … mehr

 

Tagsüber Spionage, abends Banküberfall

Die Welt der Hacker ist unübersichtlich. Es gibt White-Hat-Hacker, die nach ethischen Maßstäben agieren und nur mit Erlaubnis hacken. Die Black Hats stehen dagegen auf der anderen Seite und hacken für ihren finanziellen oder anderweitig persönlichen Vorteil. Grey Hats verorten sich dazwischen und sind moralisch flexibel. Die meisten Hacktivisten, die für politische Ziele kämpfen, fallen wohl in diese Kategorie. Ein Beitrag in der „Süddeutschen“. … mehr

 

Interview mit Medienwissenschaftler Pörksen: „Wir kommen uns im digitalen Dorf unerträglich nahe“

Ein Interview im „Tagesspiegel“: Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Zuletzt erschien sein Buch „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“.

Herr Pörksen, Sie arbeiten als Professor für Medienwissenschaft an der Exzellenzuniversität Tübingen. In welcher Filterblase leben und arbeiten Sie denn so? … mehr

 

US-Jugend postet zu viel unter Drogeneinfluss

Junge US-Amerikaner sind oft in sozialen Medien unterwegs, während sie unter Drogeneinfluss stehen. In diesem Zustand haben Postings potenziell schwere Folgen für die User und ihr soziales Umfeld, wie Forscher der New York University  zeigen. Vor allem Bilder, auf denen die Nutzer unter Drogeneinfluss zu sehen sind, können großen Schaden anrichten. „Solche Postings haben das Potenzial, Beschämung, Stress und Konflikte bei den Nutzern und den Menschen in ihrem sozialen Netzwerk auszulösen“, meint Studienautor Joseph Palamar. Ein Bericht in „Pressetext“. … mehr