Schlagwort-Archiv: Compliance

US-User wollen keine Schnüffel-Apps mehr

Ein aktueller Bericht des österreichischen Newsportals „Pressetext“ setzt sich mit der „Datensammelleidenschaft“ von Apps auseinander: 54 Prozent der US-amerikanischen App-Nutzer haben Smartphone-Anwendungen schon aus Datenschutzgründen die Installation verwehrt. Das geht aus einer Studie des Pew Internet & American Life Project hervor. 30 Prozent haben sogar bereits installierte Apps wieder entfernt,  wenn sie herausgefunden haben, dass übermäßig viele Daten gesammelt werden. Das bringt die oft geäußerte These, dass vor allem junge US-Amerikaner kein Bewusstsein für Datenschutz haben, ins Wanken. Auch US-Behörden machen jetzt vermehrt Druck auf die App-Hersteller. … mehr

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Studie unterstreicht Bedeutung von Consumerization für die Produktivität Studie unterstreicht Bedeutung von Consumerization für die Produktivität

In einer langfristig angelegten Studie haben Dell und Intel die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf die Arbeitswelt untersuchen lassen. Im Mittelpunkt standen dabei der Trend zur Consumerization der IT und die zunehmende Mobilität der Beschäftigten. Der Studie zu Folge wächst in den Unternehmen aber auch die Einsicht, dass mögliche Produktivitätssteigerungen gegen neu entstehende Risiken abgewogen werden müssen.

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Compliance Management – Handlungsbedarf bei deutschen Versicherern

Solvency II, Geldwäscheprävention oder Datenschutz: Versicherungsunternehmen bewegen sich in einem stetig komplexer werdenden gesetzlichen und regulatorischen Umfeld. Trotzdem sind sie bei ihrem Compliance Management noch sehr schwach aufgestellt.

Solvency II, Geldwäscheprävention oder Datenschutz: Versicherungsunternehmen bewegen sich in einem stetig komplexer werdenden gesetzlichen und regulatorischen Umfeld. Trotzdem sind sie bei ihrem Compliance Management noch sehr schwach aufgestellt. Continue reading

Corporate Governance: Top-Thema für 2012

Die Frage nach der angemessenen Vergütung von professionellen Aufsichtsräten war Gegenstand der ThinkTank Veranstaltung von GermanBoardRoom zum Jahresauftakt 2012. Im Mittelpunkt des Dialogs stand die Frage, wie professionelle Arbeit im Aufsichtsrat zu vergüten sei. Analysiert und verglichen wurden die Vergütungsstrukturen im DAX30/ M-DAX Bereich mit dem S-DAX und dem nicht-börsennotierten Bereich. Während die Spitze im DAX30 bei ca. EUR 600.000 im Jahr liegt, erhalten Aufsichtsräte im S-DAX durchschnittlich nur 1/10 hiervon.

Die Frage nach der angemessenen Vergütung von professionellen Aufsichtsräten war Gegenstand der ThinkTank Veranstaltung von GermanBoardRoom zum Jahresauftakt 2012. 

Im Mittelpunkt des Dialogs stand die Frage, wie professionelle Arbeit im Aufsichtsrat zu vergüten sei. Analysiert und verglichen wurden die Vergütungsstrukturen im DAX30/ M-DAX Bereich mit dem S-DAX und dem nicht-börsennotierten Bereich. Während die Spitze im DAX30 bei ca. EUR 600.000 im Jahr liegt, erhalten Aufsichtsräte im S-DAX durchschnittlich nur 1/10 hiervon. Im nicht börsennotierten Bereich geben sich Aufsichtsräte auch schon mal mit einer Vergütung von EUR 5.000 im Jahr zufrieden. Und das ist nicht die Ausnahme, sondern eher schon die Regel. Wie bei dieser Vergütung ein eigenes fachliches BackOffice und regelmäßige Weiterbildung zu finanzieren ist, war den Teilnehmern der Runde schleierhaft. “Ein Aufsichtsrat, der – ungeachtet seiner wirtschaftlichen Unabhängigkeit – sein Wissen, Können und seine Erfahrung für ein Butterbrot zur Verfügung stellt, handelt nicht seriös und ist angreifbar”, spitzt Peter H. Dehnen, Geschäftsführender Gesellschafter von GermanBoardRoom und Moderator der ThinkTank -Runde, das Thema zu.

Aufgaben und Leistung als Bemessungsgrundlage für die Vergütung

Das Aufsichtsrats- und Beiratsmandat ist schon längst keine Frage der Ehre oder der Ge-fälligkeit mehr, sondern harte Arbeit mit hoher Verantwortung und hohem persönlichen Risiko. Mit der vom Aktiengesetz vorgegebenen Mindestzahl von vier Sitzungen im Jahr kommt heutzutage kein Aufsichtsrat mehr aus, wenn er seiner Pflicht zur Überwachung der Geschäftsführung gerecht werden will. Und ohne ein eigenes fachliches BackOffice, das die Professionalität und die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats unterstreicht, geht es nach übereinstimmender Meinung aller Teilnehmer heute nicht mehr. Aufsichtsräte, die ihr Mandat ernst nehmen, sind regelmäßig “am Ball”, informieren sich und diskutieren mit anderen Aufsichtsratsmitgliedern. Regelmäßige Telefonkonferenzen des Aufsichtsrates – neben den regulären 4-6 Sitzungen im Jahr – sind heute Standard.

Rechnet man alle diese Stunden zusammen und multipliziert diese mit einem marktüblichen Stundensatz für qualifizierte Know-How-Träger, zählt die Kosten für Weiterbildung und für das eigene fachliche BackOffice dazu, dann kommt man auf einen angemessenen Betrag. Die fixen Kosten relativieren sich bei mehreren Mandaten, die ein professioneller Aufsichtsrat durchaus leisten kann, wenn er die Tätigkeit als Aufsichtsrat als Hauptberuf ausübt. Natürlich ist der Größe, der Komplexität und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Rechnung zu tragen. Deswegen gibt es auch nicht ein Standard-Vergütungsmodell für Aufsichtsräte, sondern nur Standard-Bausteine, die maßgeschneidert für das jeweilige Unternehmen angepasst werden müssen.

Angemessene Aufsichtsratsvergütung als Hauptversammlungsthema

Die Entscheidung über die Angemessenheit und das richtige Modell der Aufsichtsratsvergütung liegt bei den Aktionären, d.h., bei der Hauptversammlung. Der Dialog zwischen Aktionären und Aufsichtsräten kommt jetzt langsam in Gang. Christoph Hirt, Director bei HERMES London, resümiert: ” Wir sind für den Dialog offen. Wir haben noch keinen Aufsichtsrat mit einem schlüssigen Vergütungsmodell unverrichteter Dinge weggeschickt”. Alle Teilnehmer des ThinkTanks waren sich einig: Den Dialog beginnen muss der Aufsichtsrat und die öffentliche Meinung muss “mitgenommen” werden, indem Aufsichtsräte über ihre tatsächliche Arbeitsbelastung mehr Transparenz herstellen. Das Thema gehört auf die Agenda der nächsten Hauptversammlung – zusammen mit der Frage nach der richtigen, d.h., professionellen Besetzung des Aufsichtsratsgremiums.

 GermanBoardRoom ist ein Full-Service Dienstleister für professionelle Aufsichtsräte mit Sitz in Düsseldorf, Aktivitäten im ganzen Bundesgebiet und internationalem Netzwerk. Die monatliche ThinkTank Veranstaltung ist neben den GBR.BoardLunch und GBR.NetWorking – Treffen die Plattform für professionelle Aufsichtsräte. Teilnahme nur für GBR.Member und GBR.Associates und deren Gäste.

 Info:  http://www.germanboardroom.de

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Weihnachtszeit = Zeit für Korruptionen?

Mitarbeiter deutscher Unternehmen sind in der Weihnachtszeit empfänglicher für Korruption, und die Anfragen an die Compliance-Abteilungen nehmen in dieser Zeit rapide zu.

Mitarbeiter deutscher Unternehmen sind in der Weihnachtszeit empfänglicher für Korruption, und die Anfragen an die Compliance-Abteilungen nehmen in dieser Zeit rapide zu. Continue reading

Welt-Anti-Korruptionstag: Bundesinnenministerium veröffentlicht Fragenkatalog

Das Bundesministerium des Innern hat am Welt-Anti-Korruptionstag (9.12.2011) einen Fragenkatalog nach dem Stil der FAQ (Frequently Asked Questions), also der häufig gestellten Fragen zum Thema Annahme von Belohnungen und Geschenken, veröffentlicht. Dieses Dokument soll Unternehmen, aber auch die Mitarbeiter der Verwaltung informieren und sensibilisieren über die besonderen Regeln, die für die öffentliche Verwaltung im Umgang mit persönlichen Zuwendungen gelten. So zum Beispiel darüber, unter welchen Voraussetzungen Beschäftigte der Verwaltung zu einer Veranstaltung eingeladen werden dürfen.

Das Bundesministerium des Innern hat am Welt-Anti-Korruptionstag (9.12.2011) einen Fragenkatalog nach dem Stil der FAQ (Frequently Asked Questions), also der häufig gestellten Fragen zum Thema Annahme Continue reading

IHK erarbeitet Compliance-Richtlinie

Im kommenden Jahr erarbeitet die IHK eine Compliance-Richtlinie. Bis diese fertig ist, gilt eine vorläufige Compliance-Richtschnur, die die IHK-Vollversammlung in ihrer Wintersitzung verabschiedet hat.

Im kommenden Jahr erarbeitet die IHK eine Compliance-Richtlinie. Bis diese fertig ist, gilt eine vorläufige Compliance-Richtschnur, die die IHK-Vollversammlung in ihrer Wintersitzung verabschiedet hat. Continue reading

Studie: Bedeutung von Compliance steigt bei KMUs

Der fünfte Band der Deloitte-Studienserie „Erfolgsfaktoren im Mittelstand“ widmet sich dem Thema „Compliance im Mittelstand“. Die Studie basiert auf der Befragung von 173 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Für fast alle Unternehmen ist dabei Compliance für die nachhaltige Entwicklung ihres Unternehmens relevant – auch wenn die Gewichtung einzelner Aspekte bei manager- und inhabergeführten Unternehmen unterschiedlich ausfällt. … mehr

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Die Bedeutung der Überwachung privilegierter IT-User steigt

Im Allgemeinen dienen Compliance-Maßnahmen dazu, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. In dem White Paper „Compliance is More Than Just Cost: Creating Value Beyond Compliance“ unterstreicht nun das ITK-Marktforschungsunternehmen IDC, dass Compliance-Maßnahmen Unternehmen auch dabei helfen können, Vertrauen aufzubauen und damit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Vor allem wenn Monitoring-Maßnahmen auch privilegierte und “Super-User” (Admins) von IT-Systemen betreffen. Gesponsert wurde das White Paper vom Security-Spezialisten BalaBit.

Im Allgemeinen dienen Compliance-Maßnahmen dazu, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. In dem White Paper „Compliance is More Than Just Cost: Creating Value Beyond Compliance“ Continue reading

Software soll Unternehmen bei Compliance-Anforderungen helfen

Mitratech, Anbieter von CA-Anwendungen (Collaborative Accountability, kollaborative Verantwortung), welche das Rechtsfallmanagement, die elektronische Rechnungsstellung und die Automatisierung des GRC-Managements umfassen, gab die Eröffnung einer neuen Geschäftsstelle in London, England, bekannt. Das neue Londoner Büro wird europäischen Unternehmen helfen, ihren Ansatz für das Management rechtlicher, regulatorischer, betrieblicher und die Reputation bedrohender Risiken mithilfe einer vollständig integrierten Strategieplattform zu verstärken.

Mitratech, Anbieter von CA-Anwendungen (Collaborative Accountability, kollaborative Verantwortung), Continue reading