Studie: Das Internet der Dinge verändert den Alltag

Bildquelle: GSMA - Internet der Dinge

Bildquelle: GSMA – Internet der Dinge

Das Internet der Dinge verändert das Familienleben durch die drahtlose Vernetzung von Geräten zu Hause. Dazu zählen intelligente Stromzähler und Sicherheitssysteme, die Kosten sparen und das Sicherheitsgefühl erhöhen.

Das geht aus der Studie „The Impact of the Internet of Things: The Connected Home“ hervor, die die GSMA veröffentlicht hat. Die Studie, die von KRC Research und GSMA Intelligence durchgeführt wurde, wirft ein Schlaglicht darauf, dass heute bereits jeder Vierte in Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA ein vernetztes Gerät wie ein intelligenter Stromzähler (28 Prozent), ein elektronisches Sicherheitssystem (23 Prozent), ein System zur Beleuchtungssteuerung (23 Prozent) oder ein System zur Gesundheitsüberwachung (23 Prozent) besitzt. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung, die die drahtlose Vernetzung und das Internet der Dinge auf das tägliche Leben der Menschen haben.

Die Verbreitung von vernetzen Geräten wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. 89 Prozent der Befragten wünschen sich in Zukunft eine reibungslose Vernetzung aller ihrer Haushaltsgeräte. Die Endverbraucher sind sehr daran interessiert, praktisch alles zu Hause miteinander zu vernetzen, zum Beispiel Sicherheitssysteme, Raumthermostate, intelligente Stromzähler, Beleuchtung und Autos. Auch Systeme zur Gesundheitsüberwachung, Waschmaschinen, Smartwatches, Activity-Tracker, Heizungsanlagen, Kühlgeräte und Monitoring-Systeme für die Altenpflege wollen sie vernetzen.

„Eine Vielzahl von Maschinen, Geräten und Anlagen werden mit dem Internet über zahlreiche Netzwerke verbunden und ermöglichen innovative Dienste für Endverbraucher und Unternehmen. Das Internet der Dinge mag noch nach einem Begriff aus der Zukunft klingen, aber es ist bereits Realität und macht sich positiv in unserem Alltag bemerkbar“, sagt Alex Sinclair, Chief Technology Officer, GSMA. „Auch wenn der Markt heute noch in einer frühen Phase ist, zeigt die Studie, dass es einen riesigen Bedarf für diese Dienste im vernetzten Haushalt gibt. Wichtig wird es sein, für eine reibungslose Zusammenarbeit all dieser Geräte und Dienste untereinander zu sorgen. Das ist eine Aufgabe für Unternehmen aus verschiedensten Branchen, die zusammenarbeiten und die Interoperabilität vorantreiben müssen.“

Intelligent Sparen

Einer der wichtigsten Gründe für den Einsatz von vernetzten Geräten in Eigenheim oder Mietwohnung ist die Möglichkeit, die Kosten zu senken. 70 Prozent aller Befragten gaben an, dass dies für sie der wichtigste Grund für den Einsatz von vernetzten Energiesystemen ist. Auch das Interesse am Connected Car ist groß: die Befragten sehen hier entscheidende Vorteile durch niedrigeren Kraftstoffverbrauch dank aktueller Verkehrsinformationen sowie niedrigerer Beiträge zur Kfz-Versicherung, wenn die Tarife nach tatsächlichem Nutzungsverhalten festgelegt werden. 86 Prozent der Befragten, die kein Connected Car besitzen, würden den Kauf eines solchen Fahrzeugs in Betracht ziehen, wenn dadurch die monatlichen Kosten für die Kfz-Versicherung um 30 Prozent sinken würden.

Zudem versprechen sich die Befragten von Connected Cars einen erheblichen Zeitgewinn von mehr als sechs Stunden Fahrzeit im Monat, da sie so Staus durch aktuelle Verkehrsinformationen vermeiden können. Die Besitzer von intelligenten Sicherheitssystemen im Haushalt sehen hingegen die größten Vorteile bei einem höheren Sicherheitsgefühl und Schutz vor Einbruch oder Gefahren. Fast alle bestätigen, dass sich ihr Sicherheitsgefühl erhöht hat, nachdem sie das System installiert haben.

Connected Health und Fitness

Auch das Interesse an Wearables, die die Fitness überwachen, wächst. Fast 25 Prozent der Befragten, die noch kein solches Gerät besitzen, ziehen eine Anschaffung in Betracht, wenn sie dadurch zehn Prozent mehr Kalorien im Monat verbrennen könnten. Bei den Besitzern vernetzter Gesundheitsgeräte kommen diese gut an: 83 Prozent sagen, dass sie sich besser fühlen, zufriedener sind und ihren Lebensstil insgesamt verbessert haben, seit sie das Gerät benutzen. Ebenfalls sehr positiv wird die Möglichkeit gesehen, einen nahen Familienangehörigen aus der Ferne zu überwachen, wenn dieser zum Beispiel wegen einer chronischen Erkrankung regelmäßig Medikamente einnehmen muss. Eine überwältigende Mehrheit von 86 Prozent der Befragten, die ein solches System bisher nicht einsetzen, sind sehr daran interessiert, diese Möglichkeiten zu nutzen.

Die vollständige Studie „The Impact of the Internet of Things: The Connected Home“ können Sie unter http://www.gsma.com/newsroom/wp-content/uploads/15625-Connected-Living-Report.pdf herunterladen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>