Nur noch Online-Payment? Ist das Ende des Bargelds in Sicht?

Wie beeinflusst der Umgang mit Geld unser Leben? Wie verbringen wir unsere Zeit – und wo verschwenden wir sie? Im Rahmen der vorgestellten Studie „Powering the People Economy“ gibt PayPal Antworten auf diese Fragen. Die Ergebnisse der Studie zeigen einen deutlichen Bedarf nach mehr Unabhängigkeit und Flexibilität, auch und vor allem im Hinblick auf den Umgang mit Geld. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie Technologie bei der Verwirklichung der ‚People Economy‘ helfen kann – einer Welt, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Menschen, die zusammenarbeiten, kaufen, verkaufen und miteinander Handel treiben, wollen vor allem eines: mehr Mitsprachemöglichkeiten und weniger Hindernisse.

„Unser Anspruch als Marke ist es, stets an der Spitze zu stehen, wenn es um die Gestaltung der Zukunft geht. Dazu brauchen wir natürlich ein tiefes Verständnis für die relevanten Entwicklungen. Die Studie, die wir in 15 Ländern durchgeführt haben, gibt Aufschluss darüber, was Menschen in unterschiedlichen Ländern und Märkten wichtig ist“, erklärt Christina Smedley, Vice President Global Brand and Communications von PayPal.

Deutsche streben nach Einfachheit und besserer Vernetzung

Generell möchten die Deutschen, dass ihnen Technologie ein unkomplizierteres und besser vernetztes Leben in puncto Geld und Bezahlen ermöglicht – immerhin 45 Prozent wünschen sich dies. Übertroffen werden sie dabei im innereuropäischen Vergleich nur von den Spaniern (54 Prozent). Außerdem erwarten sich 15 Prozent der Deutschen von der Technik ganz allgemein mehr Möglichkeiten, 13 Prozent hoffen darauf, dass alles schneller geht, und weitere 11 Prozent versprechen sich mehr Sicherheit durch eine konsequente Dokumentation wichtiger Vorgänge wie zum Beispiel bei finanziellen Angelegenheiten.

Warteschlangen und schwere Portemonnaies nerven

Bargeld kann eine echte Bürde sein. Mit 28 Prozent will ein knappes Drittel der Deutschen möglichst vermeiden, sich mit größeren Mengen Bargeld im Portemonnaie zu belasten. In Deutschland ist die Abneigung gegen gewichtige Geldbörsen sogar deutlich größer als beispielsweise in Großbritannien (20 Prozent) oder Frankreich (15 Prozent).

Ebenfalls knapp ein Drittel (30 Prozent) der befragten Deutschen ist davon genervt, wenn vor dem Bezahlen gewartet werden muss, zum Beispiel in Schlangen an der Kasse. Damit befinden sie sich in bester Gesellschaft: 55 Prozent der Spanier, 53 Prozent der Italiener, 41 Prozent der Franzosen und 39 Prozent der Briten denken genauso.

Zeitfresser im Visier

Wer aufs Bezahlen warten oder sich mit intransparenten und komplizierten Abläufen befassen muss, verliert Zeit. Weltweit, so zeigt die Studie, verschwenden Menschen eigenen Angaben zufolge etwa vier Stunden pro Tag – also ein Sechstel des gesamten Tages. Bei den Deutschen sind in immerhin 28 Prozent der Fälle alltägliche Routinetätigkeiten wie Einkaufen dafür verantwortlich, zu 20 Prozent ist es der Arbeitsweg und immer noch zu 10 Prozent das Warten aufs Bezahlen. Bemerkenswert: 19 Prozent der befragten Deutschen halten sich für so effizient, dass sie gar keine Zeit verschwenden. Mit dieser Aussage liegen sie deutlich über dem internationalen Durchschnitt.

Gewonnene Zeit zum Entspannen nutzen

Wenn sie Zeit einsparen könnten, würden 47 Prozent der Deutschen diese zum Entspannen nutzen, 45 Prozent würden mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen und ein Drittel würde versäumte Arbeit nachholen. Damit liegen die Deutschen in etwa im gesamteuropäischen Mainstream – mit Ausnahme des letzten Punktes. Hier sind die anderen Europäer zurückhaltender (Franzosen und Italiener: 15 Prozent, Spanier: 18 Prozent), während sich Türken (55 Prozent) und Chinesen (39 Prozent) besonders bemüht zeigen.

Datenschutz zentral beim Internetkauf

Abseits des Zeitaspekts gehen die Deutschen gerne auf Nummer sicher, auch beim Bezahlen. Bezahlvorgänge online erledigen ist praktisch und sollte schnell gehen – birgt aus Sicht der Deutschen aber auch Risiken. So fürchten 59 Prozent Datendiebstahl oder -verlust, genauso viele wie im weltweiten Durchschnitt. Ebenfalls im Schnitt liegen die Deutschen mit dem Unwillen, sich auf nur wenig genutzten Seiten zu registrieren.

Sorge um Online-Sicherheit setzt Grenzen

Der grenzüberschreitende Online-Kauf kann ebenfalls zum gefährlichen Abenteuer werden, wenn beispielsweise Betrug im Spiel ist. National wie international ist diese Gefahr für etwa zwei Drittel besonders relevant – und deutlich gravierender als etwa die Angst vor minderwertigen oder falschen Produkten und hohen Kosten für die Rücksendung. Wenn es um Käufe im Inland geht, würde die Hälfte der Deutschen auch außerhalb des Internets gerne öfter mobil zahlen können, gerade in kleineren Geschäften. Knapp ein Fünftel würde sich für diese Möglichkeit auch auf Flohmärkten interessieren.

Auch Chinesen und Brasilianer würden gerne einfacher mobil bezahlen

Mobiles Bezahlen ist nicht nur on Europa auf dem Vormarsch. Auch und ganz besonders gilt das für schnell wachsende Märkte wie China und Brasilien. So zahlen im Reich der Mitte bereits 90 Prozent der Verbraucher mit ihrem Smartphone, in Russland sind es 85 und in Brasilien 75 Prozent. Und auch in diesen Ländern herrscht bereits Optimierungsbedarf: Ganze 35 Prozent der Chinesen wünschen sich unkompliziertere Bezahlprozesse.

Weitere Informationen zur People Economy erhalten Sie unter www.peopleeconomy.com

 

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