Immer mehr Firmen veröffentlichen Nachhaltigkeitsberichte

Immer mehr Unternehmen in Deutschland informieren Anleger und Stakeholder über Nachhaltigkeitsaspekte ihrer Geschäftstätigkeit. Ihr Anteil unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen („N 100″) liege inzwischen bei knapp 90 Prozent. Das zeigt eine neue KPMG-Analyse. Insgesamt zeichne sich ein Trend zur kontinuierlichen Zusammenführung von Finanz-und Nachhaltigkeitsberichterstattung ab, so das Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- beziehungsweise Managementberatung.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland informieren Anleger und Stakeholder über Nachhaltigkeitsaspekte ihrer Geschäftstätigkeit. Ihr Anteil unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen („N 100″) liege inzwischen bei knapp 90 Prozent. Das zeigt eine neue KPMG-Analyse. Insgesamt zeichne sich ein Trend zur kontinuierlichen Zusammenführung von Finanz-und Nachhaltigkeitsberichterstattung ab, so das Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- beziehungsweise Managementberatung. Jochen Pampel, Head of Sustainability Services bei KPMG: „Viele Unternehmen experimentieren hier noch mit unterschiedlichen Varianten, in denen beide Formate kombiniert werden. Das ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer vollständig integrierten Berichterstattung, die über die Unternehmensleistung, die finanzielle Lage und die Nachhaltigkeitsaktivitäten informiert.“

Als Hauptmotive für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung geben die Unternehmen laut KPMG-Analyse wirtschaftliche Gründe (84 Prozent bei den N100 und 90 Prozent bei DAX 30) und eine erhoffte Steigerung der Reputation an (79 Prozent bei den N100 und 83 Prozent bei DAX 30). Weiterhin zeige die Analyse, dass neue Megatrends zunehmend an Bedeutung gewännen und in der Berichterstattung entsprechend akzentuiert würden: 85 Prozent der umsatzstärksten 100 und fast alle DAX 30-Unternehmen adressierten heute die Thematik „Wasser“ in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Um die Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der veröffentlichten Angaben zu erhöhen, würden immer mehr Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsinformationen von Dritten – meist Wirtschaftsprüfungsgesellschaften – überprüfen lassen. Enthielten im Jahr 2008 erst 25 Prozent der Nachhaltigkeitsberichte der 100 umsatzstärksten Unternehmen eine externe Prüfbescheinigung, seien es 2011 bereits 35 Prozent gewesen. KPMG-Partnerin Simone Fischer, Sustainability Assurance Services: „Aufsichtsräte sollten sich fragen, ob sie Nachhaltigkeitsaspekte bei der Überwachung der Unternehmensführung bereits konsequent berücksichtigen.“

87 der 100 größten Unternehmen und sämtliche DAXö30-Firmen publizierten nachhaltigkeitsbezogene Angaben über ihre Lieferkette. „Unternehmen legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit in der Lieferkette, weil entsprechende Missstände zu unmittelbaren Reputationsschäden führen können. Denn in der Wahrnehmung von Kunden und Öffentlichkeit werden sie dem Unternehmen zugeschriebe“, erklärte Pampel.

Das KPMG-Handbuch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung auf der KPMG-Internetseite zum Download bereit: http://www.kpmg.de/docs/KPMG-Nachhaltigkeitsberichterstattung-2011.pdfJochen Pampel, Head of Sustainability Services bei KPMG: „Viele Unternehmen experimentieren hier noch mit unterschiedlichen Varianten, in denen beide Formate kombiniert werden. Das ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer vollständig integrierten Berichterstattung, die über die Unternehmensleistung, die finanzielle Lage und die Nachhaltigkeitsaktivitäten informiert.“

Als Hauptmotive für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung geben die Unternehmen laut KPMG-Analyse wirtschaftliche Gründe (84 Prozent bei den N100 und 90 Prozent bei DAX 30) und eine erhoffte Steigerung der Reputation an (79 Prozent bei den N100 und 83 Prozent bei DAX 30). Weiterhin zeige die Analyse, dass neue Megatrends zunehmend an Bedeutung gewännen und in der Berichterstattung entsprechend akzentuiert würden: 85 Prozent der umsatzstärksten 100 und fast alle DAX 30-Unternehmen adressierten heute die Thematik „Wasser“ in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Um die Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der veröffentlichten Angaben zu erhöhen, würden immer mehr Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsinformationen von Dritten – meist Wirtschaftsprüfungsgesellschaften – überprüfen lassen. Enthielten im Jahr 2008 erst 25 Prozent der Nachhaltigkeitsberichte der 100 umsatzstärksten Unternehmen eine externe Prüfbescheinigung, seien es 2011 bereits 35 Prozent gewesen. KPMG-Partnerin Simone Fischer, Sustainability Assurance Services: „Aufsichtsräte sollten sich fragen, ob sie Nachhaltigkeitsaspekte bei der Überwachung der Unternehmensführung bereits konsequent berücksichtigen.“

87 der 100 größten Unternehmen und sämtliche DAXö30-Firmen publizierten nachhaltigkeitsbezogene Angaben über ihre Lieferkette. „Unternehmen legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit in der Lieferkette, weil entsprechende Missstände zu unmittelbaren Reputationsschäden führen können. Denn in der Wahrnehmung von Kunden und Öffentlichkeit werden sie dem Unternehmen zugeschriebe“, erklärte Pampel.

Das KPMG-Handbuch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung auf der KPMG-Internetseite zum Download bereit: http://www.kpmg.de/docs/KPMG-Nachhaltigkeitsberichterstattung-2011.pdf

Ein Gedanke zu „Immer mehr Firmen veröffentlichen Nachhaltigkeitsberichte

  1. Jacqueline Althaller

    Als PR-Agentur beobachten wir verstärkt, dass Unternehmen sich als verantwortungsbewusste Teile der Gesellschaft positionieren wollen. In Zeiten, in denen Produkte und Preise immer ähnlicher werden, sind neue Mittel gefragt, um sich von anderen Wettbewerbern abzusetzen. Da auch Konsumenten verstärkt darauf achten, ob ein Unternehmen nachhaltig wirtschaftet und Verantwortung übernimmt, ist der wirtschaftliche Erfolg direkt gegeben. Fatal ist es allerdings, wenn rauskommt, dass es sich dabei nur um „green-washing“ handelt.

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