Good Marketing – Marketing der Zukunft basiert auf Vertrauen & Ethik

Wann ist Marketing gut? Diese Frage hat sich das Zukunftsinstitut in seiner aktuellen Studie „Good Marketing“ gestellt. Die Gleichung: Mehr Marketing gleich mehr Absatz ist obsolet. Das Marketing der Zukunft muss näher, menschlicher und ehrlicher werden

Wann ist Marketing gut? Diese Frage hat sich das Zukunftsinstitut in seiner aktuellen Studie „Good Marketing“ gestellt. Die Gleichung: Mehr Marketing gleich mehr Absatz ist obsolet. Das Marketing der Zukunft muss näher, menschlicher und ehrlicher werden, so die Hauptthese der Studienautorin Kirsten Brühl. Die Kunden von morgen fordern schon heute mehr Macht, Dialog und Partizipation ein. Die Öffnung nach außen, hin zum Konsumenten wird unumgänglich. Auch wenn das bedeutet, ein Stück weit die Kontrolle zu verlieren. Für Unternehmen läutet dies einen Paradigmenwechsel ein. Denn einer der Schlüsselbegriffe unserer Ökonomie in den kommenden Jahren ist Vertrauen. Doch Vertrauen muss man sich verdienen – auch im Marketing.

Empathie schafft Vertrauen

Die Studie umfasst insgesamt vier Kapitel, die das Marketing der Zukunft porträtieren. Das Besondere an dieser umsetzungsorientierten „How-to-Studie“ ist: Am Ende eines jeden Kaptitels findet der Leser einen Praxisteil, mit dem sich die eigene Unternehmenspraxis überprüfen lässt. Fundierte Denkmodelle und Arbeitsblätter bieten Gelegenheit, das Gelesene zu überprüfen und neu gewonnenes Wissen anzuwenden. Das Abschlusskapitel schließt mit einer Typologie von Kommunikationstypen. Anhand dieser kann der Leser sich und sein Unternehmen einordnen und wird implizit zum aktiven Handeln motiviert. Denn die Kunden entwickeln neue Kommunikationsbedürfnisse. Für Unternehmen bedeutet dies: zuhören, teilnehmen und – ehrlich sein.

Die „Crowd“ bestimmt die Richtung

Längst haben sich die Kunden zu Akteuren entwickelt, die sich immer häufiger der klassischen Ansprache entziehen und die Regeln der Kommunikation ebenso gut beherrschen wie die Unternehmen. Durch die Sozialen Medien entstehen Milliarden neuer Botschaften und das rasend schnell. Ideen werden ohne viel Aufwand auf Blogs gepostet, bewertet und verbreitet. Daraus ergibt sich zum Teil konkurrierendes Business von unten. Open-Source-Verfahren helfen bei der Weiterentwicklung und 3D-Drucker bei der Visualisierung einer Idee. Finanzierungs-Portale, die Mikrokredite im Crowdfunding-Verfahren einsammeln, ermöglichen die Markteinführung. Die Palette alternativer, unternehmerischer Ansätze in der Wirtschaft wächst. Klassische Anbieter verlieren in diesem neuen, chaotischen Umfeld zunehmend den Überblick. Zu viele Kanäle, zu viele Optionen und zu wenig Durchblick. Längst bestimmt die „Crowd“, die Masse, die Richtung zukünftiger Entwicklung.

Investitionen in Vertrauen sind nötig

Vertrauen ist kein Prozess, der ad hoc implementiert werden kann. Es braucht Zeit, um Beziehungen aufzubauen. Unternehmen müssen ihre Prozesse und Strukturen überdenken, um überhaupt eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens schaffen zu können. Das bedeutet, dass Unternehmenskommunikation, Marketing- und PR-Abteilung näher zusammenrutschen müssen, wenn Sie die neue Web 2.0-geprägte Generation erreichen möchten. Vertrauen in ein Unternehmen und seine Marken ist die beste Kundenbindung. Die Investition in Vertrauen wird somit zur wichtigsten Aufgabe. Das Zukunftsinstitut zeigt acht erfolgversprechende Vertrauensstrategien auf:

  • Autoritätsvertrauen: Ausstrahlung: Das Unternehmen schafft Vertrauen über Autorität. Einzelne Personen, aber auch Traditionen werden sichtbar.
  • Transparenzvertrauen: Einladung ins Innere: Das Unternehmen öffnet seine Türen.
  • Interaktionsvertrauen: Reale Kontaktflächen: Ob Flagship-Store oder Service-Point. Unternehmen bieten Marken zum Anfassen.
  • Gemeinschaftsvertrauen: Gastgeberfunktion: Unternehmen laden ein. Sie ermöglichen Kommunikation und Austausch.
  • Unterstützungsvertrauen: Resonanzräume: Unternehmen schaffen Vertrauen, indem sie die Alltagsbedürfnisse ihrer Kunden kennen und ihnen helfen, diese zu befriedigen.
  • Präsentationsvertrauen: Auftritt: Marken überlassen die Bühne ihren Kunden.
  • Beziehungsvertrauen: Beziehungskatalysator: Marken werden zu sozialen „Ermöglichern“.
  • Sinnstiftungsvertrauen: Gemeinsam gestalten: Marken bauen Beziehungskapital auf, um dann mit vereinter Kraft aktiv zu werden. Zusammen mit ihren Kunden leisten sie einen Beitrag, um die Welt zu verändern.

Es ist das intelligente Zusammenspiel der verschiedenen Ansätze, die Marketing zum Good Marketing machen. Verbindendes Element bilden Dialog und die Möglichkeit zur Partizipation. Transparenz und Offenheit werden zu unumgänglichen Parametern in einer pluralen, mediengeprägten Gesellschaft.

Mehr Infos unter Zukunftsinstitut www.zukunftsinstitut.de, so die Hauptthese der Studienautorin Kirsten Brühl. Die Kunden von morgen fordern schon heute mehr Macht, Dialog und Partizipation ein. Die Öffnung nach außen, hin zum Konsumenten wird unumgänglich. Auch wenn das bedeutet, ein Stück weit die Kontrolle zu verlieren. Für Unternehmen läutet dies einen Paradigmenwechsel ein. Denn einer der Schlüsselbegriffe unserer Ökonomie in den kommenden Jahren ist Vertrauen. Doch Vertrauen muss man sich verdienen – auch im Marketing.

Empathie schafft Vertrauen

Die Studie umfasst insgesamt vier Kapitel, die das Marketing der Zukunft porträtieren. Das Besondere an dieser umsetzungsorientierten „How-to-Studie“ ist: Am Ende eines jeden Kaptitels findet der Leser einen Praxisteil, mit dem sich die eigene Unternehmenspraxis überprüfen lässt. Fundierte Denkmodelle und Arbeitsblätter bieten Gelegenheit, das Gelesene zu überprüfen und neu gewonnenes Wissen anzuwenden. Das Abschlusskapitel schließt mit einer Typologie von Kommunikationstypen. Anhand dieser kann der Leser sich und sein Unternehmen einordnen und wird implizit zum aktiven Handeln motiviert. Denn die Kunden entwickeln neue Kommunikationsbedürfnisse. Für Unternehmen bedeutet dies: zuhören, teilnehmen und – ehrlich sein.

Die „Crowd“ bestimmt die Richtung

Längst haben sich die Kunden zu Akteuren entwickelt, die sich immer häufiger der klassischen Ansprache entziehen und die Regeln der Kommunikation ebenso gut beherrschen wie die Unternehmen. Durch die Sozialen Medien entstehen Milliarden neuer Botschaften und das rasend schnell. Ideen werden ohne viel Aufwand auf Blogs gepostet, bewertet und verbreitet. Daraus ergibt sich zum Teil konkurrierendes Business von unten. Open-Source-Verfahren helfen bei der Weiterentwicklung und 3D-Drucker bei der Visualisierung einer Idee. Finanzierungs-Portale, die Mikrokredite im Crowdfunding-Verfahren einsammeln, ermöglichen die Markteinführung. Die Palette alternativer, unternehmerischer Ansätze in der Wirtschaft wächst. Klassische Anbieter verlieren in diesem neuen, chaotischen Umfeld zunehmend den Überblick. Zu viele Kanäle, zu viele Optionen und zu wenig Durchblick. Längst bestimmt die „Crowd“, die Masse, die Richtung zukünftiger Entwicklung. 

Investitionen in Vertrauen sind nötig

Vertrauen ist kein Prozess, der ad hoc implementiert werden kann. Es braucht Zeit, um Beziehungen aufzubauen. Unternehmen müssen ihre Prozesse und Strukturen überdenken, um überhaupt eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens schaffen zu können. Das bedeutet, dass Unternehmenskommunikation, Marketing- und PR-Abteilung näher zusammenrutschen müssen, wenn Sie die neue Web 2.0-geprägte Generation erreichen möchten. Vertrauen in ein Unternehmen und seine Marken ist die beste Kundenbindung. Die Investition in Vertrauen wird somit zur wichtigsten Aufgabe. Das Zukunftsinstitut zeigt acht erfolgversprechende Vertrauensstrategien auf:

1.   Autoritätsvertrauen

Ausstrahlung: Das Unternehmen schafft Vertrauen über Autorität. Einzelne Personen, aber auch Traditionen werden sichtbar.

2.   Transparenzvertrauen

Einladung ins Innere: Das Unternehmen öffnet seine Türen.

3.   Interaktionsvertrauen

Reale Kontaktflächen: Ob Flagship-Store oder Service-Point. Unternehmen bieten Marken zum Anfassen.

4.   Gemeinschaftsvertrauen

Gastgeberfunktion: Unternehmen laden ein. Sie ermöglichen Kommunikation und Austausch.

5.   Unterstützungsvertrauen

Resonanzräume: Unternehmen schaffen Vertrauen, indem sie die Alltagsbedürfnisse ihrer Kunden kennen und ihnen helfen, diese zu befriedigen.

6.   Präsentationsvertrauen

Auftritt: Marken überlassen die Bühne ihren Kunden.

7.   Beziehungsvertrauen

Beziehungskatalysator: Marken werden zu sozialen „Ermöglichern“.

8.   Sinnstiftungsvertrauen

Gemeinsam gestalten: Marken bauen Beziehungskapital auf, um dann mit vereinter Kraft aktiv zu werden. Zusammen mit ihren Kunden leisten sie einen Beitrag, um die Welt zu verändern.

Es ist das intelligente Zusammenspiel der verschiedenen Ansätze, die Marketing zum Good Marketing machen. Verbindendes Element bilden Dialog und die Möglichkeit zur Partizipation. Transparenz und Offenheit werden zu unumgänglichen Parametern in einer pluralen, mediengeprägten Gesellschaft.

Kontakt: Zukunftsinstitut GmbH Internationale Gesellschaft für Zukunfts- und Trendberatung

www.zukunftsinstitut.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>