Future Education – Der Wert von Social Media, Kommunikation und Weiterbildung in der Welt der Digitalen Transformation

Haben wir schon bald Senior Snapchatter oder Chief Instagram Officer als Kollegen im Büro? Hansjörg Zimmermann, Professor für Markenkommunikation und Digitale Transformation an der Macromedia Hochschule sowie Studienleiter an der dialog akademie dda, gibt einen Einblick in den digitalen Wandel im Zeitalter des Arbeitsplatzes 4.0.

Hansjörg Zimmermann, Professor für Markenkommunikation und Digitale Transformation an der Macromedia Hochschule sowie Studienleiter an der dialog akademie dda.

Hansjörg Zimmermann, Professor für Markenkommunikation und Digitale Transformation an der Macromedia Hochschule sowie Studienleiter an der dialog akademie dda.

Angefangen hat alles 1984. Daher ist es auch kein Zufall, dass der Roman von George Orwell – den er übrigens 1948 geschrieben hat – von Apple und der damaligen Werbeagentur Chiat Day für den berühmten Introducing Apple Macintosh Spot adaptiert hatte und der ein einziges Mal, nämlich anlässlich des 18. Superbowl Finales im Januar 1984, gezeigt wurde.

1984 gilt auch unter Wissenschaftlern als das Jahr, das die sogenannten Digital Natives von den Digital Immigrants unterscheidet. Höchst interessant ist allerdings auch die Tatsache, dass besagte Agentur aus Los Angelos bereits in diesen Jahren versucht hat, neue Arbeitswelten zu prägen.

Die Mitarbeiter wurden schon damals mit der Idee konfrontiert, flexible Arbeitsplätze mit Check-in und variablen Flächen als kreatives Vergnügen zu erleben. Und tatsächlich wurde Chiat Day 1989 als „Agency oft he Decade“ ausgezeichnet. Sicher nicht nur, weil sie höchst kreative Kampagnen für Apple, Nike, Reebok oder sagenhafte Energizer Bunny Campaign entwickelt haben, sondern weil sie Arbeiten neu gedacht haben. Was also Microsoft mit dem Umzug in Deutschland von Unterschließheim nach Schwabing Nord macht und als Superstory announced, ist in Wirklichkeit ein alter Hut. Und wird mit flexiblen Arbeitsplätzen im Übrigen auch bei SIEMENS schon länger mit Erfolg gelebt…

Die konsequente digitale Transformation sieht bisher meist nur auf dem Papier gut aus. In der Realität gibt es noch wenig wirklich relevante Cases, die auch noch nachweislich erfolgreich sind. Mein Lieblings-Case derzeit ist die Ströer Media. 2012 stand das tradierte Out-of-Home Medienunternehmen offenbar mit dem Rücken zur Wand – und hat es heute zu einem Multi-Media Player ersten Ranges geschafft. Christian Schmalzl, COO der Ströer Media, hat den Turnaround mit in der tradierten Arbeitswelt sicherlich diskussionswürdigen Methoden erreicht. Diese sind äußerst bemerkenswert; vor allem, weil sie sowohl Prozesse, als auch Kultur, Mitarbeiterführung und Produktportfolio integriert haben. Respekt. Anerkennung. Flache Hierarchien.

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Eigenverantwortung und Unternehmertum gepaart mit digitalen Assets. Das ist Management 4.0. Die Ströer ist heute nach eigenen Angaben ein „führendes digitales Multi-Channel-Medienhaus und bietet werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte Premium-Kommunikationslösungen an. Ströer setzt damit in Europa auf dem Gebiet der digitalen Medien zukunftsweisende Maßstäbe in Innovation und Qualität und eröffnet Werbungtreibenden neue Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache. Digital first eben. Und das maximal erfolgreich.

Anders arbeiten, anders kommunizieren, anders miteinander umgehen: die Bitkom Taskforce Arbeiten 4.0
um Juliane Petrich, Referentin Bildungspolitik und Arbeitsmarkt, Bitkom e.V., hat das in einer höchst interessanten Studie belegt.

IT wandelt sich vom Kostenfaktor zum Wertschöpfungsfaktor: Industrie 4.0 bzw. Digitalisierung hat grundlegende Auswirkungen in allen Unternehmensbereichen und veranlasst insbesondere organisatorische Veränderungen sowie eine Verschiebung des benötigten Know-hows der Mitarbeiter und folglich der Berufsbilder. Es lohnt sich, diese Anregungen „wie die neue Rolle der IT unsere Arbeitswelt und Arbeitsplätze, also die ganze Industrie 4.0, nachhaltig verändern wird, aufmerksam zu studieren.

Es werden natürlich auch neue digitale Berufsbilder entstehen wie Florian Stöhr, Geschäftsführer, buw digital betont. Neben immer differenzierteren Formen der Content Marketing Manager und Social Media Marketing Manager werden vielleicht in Zukunft Senior Snapchatter oder Chief Instagram Officer für die richtigen Tools und Konzepte sorgen. Oder wahrscheinlich sogar Feelgood-Manager und Digital Detox Doctors für den adäquaten Arbeitsplatz 4.0 mit Wohlgefühl und einer wirklichen Work-Life-Balance sorgen.

Anders Arbeiten in der digitalen Welt ist mit anderem Lernen, mit neuem Weiterbilden verknüpft. Alle nach 1984 Geborenen werden in Zukunft nicht mit 65 oder 67 in Rente gehen, sondern sehr viel später. Spätestens dann, wenn die neue Generation Z in den Arbeitsmarkt eindringt, müssen die zuvor Geborenen digital fit sein. Für die Digital Immigrants gilt, fit für die Anforderungen des Digitalen Wandels und der Digitalen Transformation zu werden. Etwa mit Unterstützung des Digitalen Führerscheins von LabLive.

Über LabLive

LabLive bietet die Mobile Learning-App ‚Digitaler Führerschein‘ zu den Themen Online Marketing, Social Media und E-Commerce an. Konkret für Unternehmen entwickelt, deren Belegschaft auf digitalen Kurs gebracht werden soll. Wissensvermittlung in kleinen Einheiten, attraktivste Anmutung, spielerisches Anreizsystem. 500 Fragen, rund zweitausend lehrreiche Antwort-Optionen, 50 Videos mit 10 verschiedenen Experten.

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