Ex-Banker startet Shop mit „eingebauter guter Tat“

Andreas Böh von Rostkron bietet ab sofort Online-Shopping mit „eingebauter guter Tat“: Der Gründer von Gladizon hat mehr als 40.000 Schreibwaren, Büro und Geschenkartikel im Sortiment – und spendet bei jedem Kundenkauf 3 bis 6 Prozent des Nettoumsatzes aus seinem Geldbeutel an eine von fünf Hilfsorganisationen.

Andreas Böh von Rostkron bietet ab sofort Online-Shopping mit „eingebauter guter Tat“: Der Gründer von Gladizon hat mehr als 40.000 Schreibwaren, Büro und Geschenkartikel im Sortiment – und spendet bei jedem Kundenkauf 3 bis 6 Prozent des Nettoumsatzes aus seinem Geldbeutel an eine von fünf Hilfsorganisationen.

Andreas Böh von Rostkron hat das getan, wovon viele Menschen träumen: Seinen Job bei einer großen deutschen Bank gekündigt, seine Startup-Idee mit sozialem Unternehmertum weiterentwickelt – und nach 14 Monaten Vorbereitung ist er jetzt am 7. November 2016 endlich mit dem großem Shop online gegangen. Seine Idee ist einfach: Gladizon garantiert Shopping inklusive guter Tat.

Denn für jeden Einkauf spendet Andreas Böh von Rostkron zwischen 3 und 6 Prozent des Nettoumsatzes an eine Hilfsorganisation. „Das garantiere ich, denn das ist mein Geschäftsmodell.“ Jeder, der bei Gladizon einkauft, kann zudem auswählen, wohin seine Spende geht. Im ersten Jahr will Böh von Rostkron bei 420.000 Euro Nettoumsatz rund 21.000 Euro spenden.

Mit 40.000 Produkten im Online-Shop mit garantierter guter Tat auf den Markt gehen? Mit dem Geschäftsmodell, einen Anteil des Umsatzes Hilfsorganisationen zu spenden, ohne dass der Kunde mehr bezahlen muss? Es ist ein mutiger Schritt für den Ehemann und dreifachen Familienvater Andreas Böh von Rostkron: „Ich habe meinen Job bei einer großen deutschen Bank in Frankfurt gekündigt, weil ich davon überzeugt bin, dass sozial engagiertem Unternehmertum die Zukunft gehört.“

Der 40-jährige Oberurseler und Wirtschaftsinformatiker will mit Gladizon Verantwortung übernehmen. „Dafür ist es wichtig, dass unsere Produkte und unser Service erstklassig und die Preise marktüblich sind, um viele Kunden zu gewinnen.“ Das Startangebot von Gladizon beinhaltet rund 40.000 Produkte aus dem Sortiment Schreibwaren, Büro- und Geschenkartikel. „Das ist erst der Anfang. Wir werden unser Angebot nach und nach auf zusätzliche Bereiche erweitern.“

Wie funktioniert Einkaufen und Spenden, ohne mehr zu bezahlen, praktisch?

  1. Auswählen

Der Kunde sucht sich im Online-Shop von www.gladizon.com seine gewünschten Produkte aus.

  1. Bestellen

Nachdem er seinen Warenkorb fertiggestellt hat, wählt der Kunde direkt mit seiner Bestellung bei Gladizon eine der fünf zum Start vorgeschlagenen Hilfs¬organisation wie zum Beispiel SOS-Kinderdorf, UNO Flücht¬lingshilfe etc. aus – mit einem Klick und ohne Mehrkosten.

  1. Spenden

Nach der Bezahlung überweist Gladizon einen Anteil von 3 bis 6 Prozent des Netto-Rechnungsbetrags an die vom Kunden ausgewählte Hilfsorganisa¬tion. Diesen Anteil übernimmt Gladizon komplett.

 Warum macht Andreas Böh von Rostkron das?

Soziales Unternehmertum liegt Andreas Böh von Rostkron am Herzen: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es für viele Hilfsorganisationen und Vereine ist, an Spendengelder zu kommen. Andererseits gibt es sehr viele Menschen und Unternehmen, die Gutes unterstützen möchten. Das war der Grund für mich, dieses Geschäftsmodell zu entwickeln, das beide Bedürfnisse zum Vorteil beider Seiten verbindet.“

Das Ziel ist dabei, dass viele kleine Spendenbeträge sich summieren. Im ersten Jahr rechnet der Gründer bei einem Nettoumsatz von 420.000 Euro mit rund 21.000 Euro, die er als Spenden überweisen kann. Damit ist viel Hilfe möglich. „Die von Gladizon unterstützten ‚German Doctors‘ ermöglichen etwa mit 5 Euro monatlich einem Kind in Bangladesch den Schulbesuch oder mit 50 Euro die gesamte Schwangerschaftsvorsorge einer Frau mit regelmäßigen Gesundheitschecks und den nötigen Medikamenten“, nennt Böh von Rostkron zwei Beispiele.

Dr. Detlev Geiger von UNICEF: „Ich rate Kunden mitzumachen“

Gladizon spricht private Haushalte mit Familien, Studenten, Schülern, kurz Endverbraucher, an – und Unternehmen. Sie können mit einem Einkauf bei Gladizon ebenfalls soziale Verantwortung übernehmen – und Gutes tun. Dr. Detlev Geiger, Leiter von UNICEF Aschaffenburg, ist überzeugt, „dass Corporate Social Responsibility in Deutschland immer wichtiger wird. Meiner Meinung nach geht Gladizon das Thema sehr kundenfreundlich an. Ich kann Kunden nur raten, hier mitzumachen. Es entsteht eine Win-Win-Win-Situation. Der Kunde kann mit einem Mausklick kaufen und ohne Mehraufwand spenden. Die Hilfsorganisationen bekommen ohne Aufwand Zuwendungen. Und Gladizon verkauft und hat seinen Anteil.“

Dafür ist der große Online-Shop kundenfreundlich gestaltet. „Wir haben das visionäre Shop-Modell von Andreas Böh von Rostkron technisch umgesetzt. Die ehrliche Bereitschaft von Gladizon, etwas vom eigenen Erfolg abzugeben, finden wir wunderbar revolutionär! Technisch haben wir einen Shop entwickelt mit einladender und gut bedienbarer Oberfläche und Nutzerführung. Die Besonderheit ist, die Spendenmöglichkeit und Projektauswahl direkt im Shoppingprozess zu verankern“, erläutert Anjana Muschenich, Geschäftsführerin von Cosmoblonde in Berlin.

 Transparenter Spendenprozess – unabhängiges Testat angestrebt

„Bei meinem Geschäftsmodell sind Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Transparenz natürlich die Voraussetzung. Ich arbeite deshalb daran, dass unser Spendenprozess nicht nur transparent für die Kunden und Hilfsorganisationen ist, sondern auch testiert wird. Wir möchten ein seriöses und unabhängiges Testat, damit wir auch hier Vorreiter für sozial engagiertes Unternehmertum sind“, betont Andreas Böh von Rostkron seine Absicht.

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