Deutsche Post DHL: Erneut im Dow Jones Sustainability World Index

Der Logistikdienstleister Deutsche Post DHL ist erneut in die führenden Kapitalmarkt-Indizes Dow Jones Sustainability World Index, Dow Jones Sustainability Europe

Der Logistikdienstleister Deutsche Post DHL ist erneut in die führenden Kapitalmarkt-Indizes Dow Jones Sustainability World Index, Dow Jones Sustainability Europe Index, FTSE4 Good Index und Carbon Disclosure Leadership Index 2011 aufgenommen worden. Die internationalen Rankings bewerten nach Kriterien jährlich neu die Nachhaltigkeitsanstrengungen und -ergebnisse von Unternehmen und bilden damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für nachhaltigkeitsorientierte Investoren.

In 2011 bewertete der Dow Jones Sustainability Index über 1.400 Unternehmen: Die Deutsche Post DHL hat sich in allen Hauptkriterien des Dow Jones Sustainability Index verbessert und im Vergleich zum Vorjahr im Gesamtergebnis zwei Punkte (von 85 auf 87) zugelegt. Besonders bei den ökologischen Kriterien der Nachhaltigkeits-Rankings konnte der Konzern mit 99 Punkten eine herausragende Bewertung erreichen und liegt damit weit über dem Industriedurchschnitt.

Ebenso wurde die Deutsche Post DHL auch in diesem Jahr erneut als Mitglied des FTSE4 Good Index bestätigt. Der FTSE4 Good bewertet die Nachhaltigkeit von Unternehmen nach Kriterien wie zum Beispiel nachhaltigen Umweltstandards, Anstrengungen gegen den Klimawandel und Arbeitsstandards. Die Deutsche Post ist bereits seit 2004 im FTSE4 Good gelistet.

 Außerdem wurden Deutsche Post DHL sehr gute Ergebnisse im diesjährigen „Global 500 Report“ des Carbon Disclosure Projects (CDP) bescheinigt: Die CO2-Berichterstattung des Konzerns erzielte mit 99 von 100 Punkten die Bestnote im sogenannten Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI). Das CDP ist eine Non-Profit-Organisation, die im Auftrag von weltweit 551 Investoren mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 71 Billionen Dollar die Klimaschutzdaten und  -strategien der weltweit größten Unternehmen bewertet. Index, FTSE4 Good Index und Carbon Disclosure Leadership Index 2011 aufgenommen worden. Die internationalen Rankings bewerten nach Kriterien jährlich neu die Nachhaltigkeitsanstrengungen und -ergebnisse von Unternehmen und bilden damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für nachhaltigkeitsorientierte Investoren.

In 2011 bewertete der Dow Jones Sustainability Index über 1.400 Unternehmen: Die Deutsche Post DHL hat sich in allen Hauptkriterien des Dow Jones Sustainability Index verbessert und im Vergleich zum Vorjahr im Gesamtergebnis zwei Punkte (von 85 auf 87) zugelegt. Besonders bei den ökologischen Kriterien der Nachhaltigkeits-Rankings konnte der Konzern mit 99 Punkten eine herausragende Bewertung erreichen und liegt damit weit über dem Industriedurchschnitt.

Ebenso wurde die Deutsche Post DHL auch in diesem Jahr erneut als Mitglied des FTSE4 Good Index bestätigt. Der FTSE4 Good bewertet die Nachhaltigkeit von Unternehmen nach Kriterien wie zum Beispiel nachhaltigen Umweltstandards, Anstrengungen gegen den Klimawandel und Arbeitsstandards. Die Deutsche Post ist bereits seit 2004 im FTSE4 Good gelistet.

 Außerdem wurden Deutsche Post DHL sehr gute Ergebnisse im diesjährigen „Global 500 Report“ des Carbon Disclosure Projects (CDP) bescheinigt: Die CO2-Berichterstattung des Konzerns erzielte mit 99 von 100 Punkten die Bestnote im sogenannten Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI). Das CDP ist eine Non-Profit-Organisation, die im Auftrag von weltweit 551 Investoren mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 71 Billionen Dollar die Klimaschutzdaten und  -strategien der weltweit größten Unternehmen bewertet.

2 Gedanken zu „Deutsche Post DHL: Erneut im Dow Jones Sustainability World Index

  1. Redaktion xethix

    Beitrag in Welt Online v. 09.10.2011:

    Arbeitgeberchef Hundt ruft zum Boykott des Nachhaltigkeitskodex auf. Dabei gibt es in der Wirtschaft viele Befürworter des Regelwerks

    Kurz vor der Zielgeraden versucht Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, die Notbremse zu ziehen. In einem persönlichen Brief, der der „Welt am Sonntag“ vorliegt, wendet er sich an die Vorstandschefs von großen Unternehmen. Selbstverständlich unterstützten die Arbeitgeber das „wichtige Anliegen möglichst nachhaltigen Wirtschaftens“, schreibt Hundt. „Ein neuer Kodex für die ganze Wirtschaft ist aber der falsche Weg.“ Er würde, selbst wenn er freiwillig bleibe, „zu erheblichem Druck führen, Bürokratie zu akzeptieren, die keinen wirklichen Nutzen stiftet“.

    Hundt schließt seinen Brief an Wirtschafslenker wie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und den Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann mit einem Aufruf zum Boykott: „Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dem sich jetzt abzeichnenden Kodex keine Unterstützung mehr zukommen ließen.“

    Das allerdings überrascht. Denn als der Brief Ende September bei den Konzernchefs eintrifft, sind deren Mitarbeiter schon fast ein Jahr lang mit dem von der Bundesregierung gegründeten Rat für Nachhaltige Entwicklung über einen deutschen Nachhaltigkeitskodex im Gespräch. Sie haben Stellungnahmen zu Inhalten abgegeben und sich in Diskussionsrunden gegen eine gesetzliche Verankerung und für eine freiwillige Selbstverpflichtung ausgesprochen.

    In der kommenden Woche will der Rat seinen Kodex-Entwurf an die Bundesregierung übergeben. Und nun schießt kurz vor Toresschluss der Arbeitgeberchef quer.

    Vertreter von Firmen des mächtigen Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) mögen ihm allerdings nicht beispringen. Als Angebot an Unternehmen, freiwillig und ohne gesetzlichen Zwang, sei gegen einen deutschen Nachhaltigkeitskodex nichts einzuwenden, sagt der Leiter der BDI-Rechtsabteilung, Heiko Willems. Auch von führenden Unternehmen, die den Kodex in der Praxis überprüft haben, kommt keine öffentliche Kritik. Mit Lob prescht allerdings auch keiner vor. Nach Hundts Brief an die Konzernchefs ist die Sache ein Politikum. Die Kommunikationsabteilungen haben Stillschweigen verordnet.

    Die Inhalte des Kodex sind inzwischen bekannt und nicht sonderlich revolutionär. Unternehmen sollen offenlegen, was sie zum Schutz von Umwelt und Gesellschaft tun. 20 Kriterien für nachhaltiges Wirtschaften listet der Kodex auf. Wie hoch ist der direkte Energieverbrauch? Welches Gewicht hat der gesamte Abfall? Wie viele Stunden wurden die Mitarbeiter im Durchschnitt weitergebildet? Wie viel Geld ist an politische Parteien geflossen? Welchen Anteil am Umsatz haben Regionen, die Transparency International als besonders korruptionsgefährdet einstuft? So lauten einige der Fragen.

    Neu ist keine von ihnen. Orientiert haben sich die Autoren unter anderem an der Global Reporting Initiative, die in Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen 120 Indikatoren für die Nachhaltigkeit eines Unternehmens entwickelt hat. Ebenfalls aufgenommen wurden Vorschläge der europäischen Analystenvereinigung EFFAS. Der deutsche Kodex ist eine abgespeckte Version. Ziel ist es, zusätzliche Firmen zu gewinnen – über Großkonzerne hinaus, die ohnehin schon detaillierte Nachhaltigkeitsberichte schreiben und den Kodex bereits problemlos erfüllen.

    Analysten von Bankhäusern und Ratingagenturen, die solche Berichte für ihre Anlageempfehlungen auswerten, halten das für eine gute Idee. „Die Kriterien aus dem deutschen Kodex schauen wir uns heute schon an. Uns würde es aber helfen, wenn mehr Unternehmen sie systematisch erfassten“, sagt Eckard Plinke, Chef des Sustainability Research bei der Bank Sarasin.

    Genau wie sein Kollege Rolf Häßler von der Agentur für Nachhaltigkeitsrating Ökom fordert er allerdings eine gesetzliche Pflicht zum Bericht. „Nur dann ist der Kodex ein echter Fortschritt.“

    Das dürfte jedoch noch eine Weile auf sich warten lassen. Der Rat wird der Bundesregierung in dieser Woche den Kodex als „freiwilliges Instrument“ empfehlen. Das deutsche Papier soll dann aber „schnellstmöglich“ nach Brüssel gehen und dort, so die Hoffnung der Autoren, als Vorlage dienen. „Wenn es uns gelingt, und davon gehe ich fest aus, dass wir im Oktober die Ratsempfehlung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex verabschieden, befruchten wir damit die internationale Diskussion zum richtigen Zeitpunkt“, sagte der Vorsitzende des Rats für Nachhaltige Entwicklung, Hans-Peter Repnik, der „Welt am Sonntag“. „Mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex legen wir die Messlatte im Sinne der deutschen Wirtschaft hoch.“

    Genau das ist es, was die Arbeitgeber befürchten: Über Bande gespielt wird aus dem freiwilligen deutschen Kodex eine Auflage der EU. Zusätzliche Kosten für Bürokratie könnten die Folge sein. Analysten dagegen hoffen auf einen europäischen Standard. „Wichtig ist ja gerade die Vergleichbarkeit“, sagt der Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA), Ralf Frank. Er wünscht sich den Nachhaltigkeitskodex als verpflichtenden Teil des Konzernlageberichts, verbindlich, vergleichbar und von Wirtschaftsprüfern abgesegnet.

    Auf Berichterstattungspflicht für alle Firmen ab einer bestimmten Größe dringen auch gemeinnützige Organisationen wie Germanwatch oder der Deutsche Naturschutzring, die der Rat zum Dialog geladen hatte.

    „Eine freiwillige Selbstauskunft ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, sagt Johanna Kusch, Expertin für Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. Ihr sind viele Kriterien in dem Kodex zu schwammig. Unter Punkt 16, Menschenrechte, zum Beispiel ist gefordert, den Anteil der Zulieferer und Auftragnehmer anzugeben, die „unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden“. „Ein Prozentsatz reicht uns nicht aus. Wir wollen die Namen“, sagt Kusch. Nur so könnten Partnerorganisationen vor Ort Stichproben in Fabriken machen. Nur so könnten sie überprüfen, ob die Vorprodukte für deutsche Firmen durch Kinderarbeit hergestellt werden.

    Sicher ist: Themen rund um die Nachhaltigkeit rücken immer stärker ins Bewusstsein von Firmen und Investoren. Viele Unternehmen lieferten heute schon gute Informationen zur Nachhaltigkeit, andere schauten sich die Entwicklung des Kodex „wohlwollend an“, sagt Frank von der DVFA. Die Firmen hätten das Bekenntnis zu deutschen Standards als Chance erkannt, um Geschäftspartner weltweit zu überzeugen. Über den späten Protest von Arbeitgeberchef Hundt kann Frank nur den Kopf schütteln: „Für die plötzliche Aufregung gibt es keinen Grund.“

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>