Cyber-Attacken steigen weiter: So schützen Sie sich vor Spear Phishing

Die polizeiliche Kriminalstatistik 2012 zeigt, dass der ansteigende Datendiebstahl durch Ausspähen und Abfangen von Daten im Netz zu einem immer größeren Problem wird, da die Aufklärungsrate weiter sinkt. Dies bestätigen auch die Ergebnisse des Websense Threat Report 2013, wonach die Zahl der verseuchten Websites weltweit um fast 600 Prozent gestiegen ist. Gleichzeitig gefährden neue Cyber-Attacken wie das sogenannte „Spear Phishing“ die Daten von Privatnutzern und Unternehmen.

Die Hacker setzen dabei ganz im Gegensatz zum herkömmlichen Phishing auf exakt gezielte Attacken mit geringem Versandvolumen. Die Mails versprechen nicht wie früher großen Reichtum, sondern erscheinen völlig legitim und liefern die Schadsoftware über einen eingebetteten Link. Klickt der Empfänger auf den Link, lädt sein Rechner die Schadsoftware herunter. Diese sucht nach Schwachstellen im Unternehmensnetzwerk und wird sie fündig, kann sie vertrauliche Daten stehlen.

Michael Rudrich, Regional Director Central and Eastern Europe beim Sicherheitsspezialisten Websense kommentiert: „Die Ergebnisse der polizeilichen Kriminalstatistik zeigen auf, dass Internetnutzer im Umgang mit dem Web noch mehr auf der Hut sein müssen als zuvor, um vor Attacken wie Spear Phishing sicher zu sein. Unternehmen können sich vor dieser Art der Cyberkriminalität schützen, indem sie beispielsweise mit Echtzeit-Analysen das aktuelle Bedrohungslevel von Webseiten und Sozialen Medien ermitteln, verdächtige E-Mails für eine Echtzeitanalyse ihrer Links zum Zeitpunkt des Anklickens isolieren und „sandboxen“ sowie den ausgehenden Datenfluss analysieren und sensible Informationen automatisch blockieren, unter Quarantäne stellen oder verschlüsseln.“

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