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Schätze aus Elektroschrott: Dell startet Recycling-Programm für Gold

Bildquelle: Dell

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Dell hat ein branchenweites Pilotprojekt für das Recycling von Gold aus alten Elektronikgeräten vorgestellt. Ab diesem Frühjahr wird dieses Gold unter anderem in Motherboards des Latitude 5285 2-in-1 enthalten sein und im nächsten Jahr zudem für die Herstellung von Millionen weiterer neuer Motherboards genutzt.

Dell erweitert damit sein Kreislauf-Programm für Kunststoffe und Edelmetalle.   Derzeit werden nur 12,5 Prozent des entstehenden Elektroschrotts bei der Herstellung neuer Produkte wiederverwendet.

Allein in den USA werden jedes Jahr Gold und Silber im Wert von 60 Millionen Dollar aus nicht mehr benötigten Telefonen weggeworfen. Dies zeigt, welches Potenzial das Recycling dieser Materialien hat. Die Wiederverwendung von Gold aus gebrauchten Geräten hat nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem auch ökologische Vorteile, indem Schäden für Gesundheit und Umwelt, die üblicherweise mit dem Abbau von Gold verbunden sind, vermieden werden.

In einem umweltschonenden Prozess zerlegt der Dell-Umweltpartner Wistron GreenTech gebrauchte Elektronik in seine einzelnen Komponenten. Das in Motherboards verbaute Gold wird im Rahmen einer Kreislauf-Lieferkette recycelt und in neuen Motherboards oder anderen Produkten wiederverwendet. Laut einer Studie von Trucost , einem britischen Analysten für Umweltrisiken, wird hierdurch die Umweltbelastung im Vergleich zur traditionellen Goldgewinnung um 99 Prozent verringert.

Bildquelle: dell

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Außerdem kündigen Dell und die Schauspielerin, Unternehmerin und Aktivistin Nikki Reed eine Zusammenarbeit zur Unterstützung von Design mit nachhaltigen Materialien an. Die Circular Collection von Bayou with Love und Dell ist eine neue, limitierte Schmuckkollektion aus Gold, das aus Dells Recycling-Programm gewonnen wurde. Die Kollektion, die auf der diesjährigen Consumer Electronics Show vorgestellt wurde, umfasst 14- und 18-karätige Ringe, Ohrringe und Manschettenknöpfe.

„Dell ist stolz darauf, in seiner gesamten Lieferkette nachhaltigere Prozesse zu entwickeln“, erklärt Jeff Clarke, Dell Vice Chairman. „Innovativer Materialeinsatz, beispielsweise bei Kunststoff, Kohlefaser und jetzt Gold, wird für uns immer wichtiger. In einer Tonne Motherboards ist bis zu 800 Mal mehr Gold vorhanden als in einer Tonne Erz. Das macht die enorme Bedeutung solcher Anstrengungen sehr deutlich. Um die drängenden Umweltprobleme zu lösen, müssen wir über den Tellerrand hinausschauen und innovative Lösungen realisieren.

Die Kollektion von Nikki Reed ist ein sehr anschauliches Beispiel für die Möglichkeiten nachhaltigen Produzierens.“  Schon seit über einem Jahrzehnt arbeitet Dell an der Verwendung von nachhaltigen Materialien in Produkten und Verpackungen. Seit 2012 hat Dell mehr als 22.000 Tonnen Material aus Altgeräten in neuen Produkten recycelt. Im Rahmen des „Legacy of Good“-Programms hat Dell zugesichert, bis 2020 45.000 Tonnen an recycelten Materialien in seinen Produkten wiederzuverwerten. Die Zusammenarbeit mit Nikki Reed zählt zu den innovativen Projekten, Möglichkeiten einer Wertschöpfung aus Abfall zu entwickeln.

Dell und Lonely Whale starten Vereinigung zur Müll-Bekämpfung in den Weltmeeren

ocean-plastics_1Dell und Lonely Whale haben unter dem Namen NextWave eine gemeinsame Open-Source-basierte Initiative gegründet. Sie bringt führende Technologie- und Konsumunternehmen zusammen, um die erste kommerzielle Lieferkette für Kunststoffteile aus den Ozeanen zu entwickeln und damit die Verschmutzung der Meere zu reduzieren.

Zu den Mitgliedern gehören General Motors, Trek Bicycle, Interface, Van de Sant, Humanscale, Bureo und Herman Miller. Unterstützung erhält die Vereinigung zudem von der UNO-Agentur UN Environment, dem 5Gyres Institute, der Zoological Society of London und dem New Materials Institute.

Acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in den Ozeanen

Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass 2010 schätzungsweise acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Ozeane gelangten. Wenn sich der Trend fortsetzt, werden es bis 2025 mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren sein. Dieser stellt nicht nur eine Bedrohung für lebenswichtige Ökosysteme des Meeres, für Fischzuchtanlagen und Korallenriffe dar, sondern hat auch negative Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartung von Meerestieren und Menschen.

Die Mitglieder von NextWave übernehmen gemeinsam die Verantwortung für die Entwicklung eines nachhaltigen Modells, das die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik messbar reduziert und zugleich wirtschaftliche und soziale Vorteile für eine Reihe von Interessengruppen schafft. Darüber hinaus wird die Initiative sicherstellen, dass die daraus entstehende Lieferkette die erforderliche Infrastruktur und Unterstützung erhält, um die Anforderungen auch hinsichtlich weltweit anerkannter Sozial- und Umweltstandards zu erfüllen und der Überprüfung durch unabhängige Instanzen standzuhalten.

Einberufen wird die Vereinigung von The Lonely Whale, einer NGO, die sich mit Schul- und Verbraucherkampagnen für die Rettung der Meere einsetzt. NextWave wird Wissenschaftler und Aktivisten, die sich mit Meeresverschmutzung und dem Ökosystem der Meere befassen, aktiv einbeziehen, um ein nachhaltiges Modell zu entwickeln, das die Bedürfnisse der Umwelt und der Anwohner von Küstenregionen berücksichtigt. Die Initiative wird von UN Environment unterstützt; außerdem sind Partner aus der Privatwirtschaft eingeladen, sich für die Kampagne „Saubere Meere“ zu engagieren.

NextWave geht davon aus, dass sie zusammen innerhalb von fünf Jahren mehr als 1,3 Millionen Kilogramm Plastik umleiten können – das entspricht 66 Millionen Wasserflaschen, die nicht in die Weltmeere gelangen.

Die Mitgliedsunternehmen sind außerdem übereingekommen, die Kunststoffnutzung in ihren Betrieben und Lieferketten zu reduzieren. Neben der Vermeidung von Kunststoffen, die in die Meere gelangen könnten, ist es wichtig sicherzustellen, dass jedes Unternehmen seinen eigenen „Plastic Footprint“ bewertet und die Nutzung von Einweg- und nicht recycelbaren Kunststoffen beendet oder signifikant reduziert.

Die Initiative geht auf die engen Beziehungen zwischen Dell und Lonely Whale zurück.

Im Jahr 2015 hat sich Dell mit Adrian Grenier, dem Gründer von Lonely Whale, zusammengeschlossen, um Unternehmen und Verbraucher über die Gefahren von Kunststoffen in den Weltmeeren zu informieren. Dell hat im Februar 2017 ein erstes Pilotprojekt dazu gestartet und die Clean Seas Initiative des UN-Umweltprogramms unterstützt. Diese hat dazu geführt, dass über 33 Länder Maßnahmen zur Verringerung des Meeresmülls ergriffen haben. Im Juni 2017 sprachen Dell und Lonely Whale auf der 2017 UN Ocean Conference, wo Dell sich für die UN SDG Goal 14, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, verpflichtete.

ocean-plastics_2„Die Zusammenarbeit von Unternehmen ist ein ganz wichtiger Aspekt, wenn wir den Plastikmüll in den Ozeanen reduzieren wollen“, erklärt Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager Dell EMC Deutschland. „Wir freuen uns daher, mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Ziel zu verwirklichen, neuartige Lösungen zu entwickeln, die aus dem Abfall Mehrwert schaffen können.“

„Die Ozeane stehen vor einer Plastikpandemie, daher ist es entscheidend, dass Unternehmen Verantwortung für ihre Lieferketten übernehmen und dass die Verbraucher sich darüber im Klaren sind, dass ihre täglichen Entscheidungen ein bleibendes Erbe hinterlassen können“, sagt Erik Solheim, Executive Director, United Nations Environment. „Wir begrüßen es, dass Dell und Lonely Whale diese Arbeitsgruppe organisieren und leiten, und wir hoffen, dass sie ein Katalysator für Innovationen sein wird, die nur durch Zusammenarbeit erreicht werden können.

Mehr Infos: Video: Dell Ocean Plastics (https://www.youtube.com/watch?v=hgieHvpD4EM)

Terminhinweis: #e-Health – Wie Evidenz-basierte Check-Up-Medizin zur Wertschätzung und –schöpfung beitragen kann

Prof. Dr. Uwe Nixdorff

Prof. Dr. Uwe Nixdorff ist Dr. Uwe Nixdorff, CEO des EPC – European Prevention Center

Wie Evidenz-basierte Check-Up-Medizin zur Wertschätzung und –schöpfung beitragen kann – dieses Thema wird von Prof. Dr. Uwe Nixdorff, CEO EPC – European Prevention Center und Hanako bei der Veranstaltung MPE-Special von Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein (MPE) gleich zu Beginn des Neuen Jahres 2018 vorgetragen und diskutiert.

„Wissenschaftliche Daten zur Prognoseverbesserung durch präventivmedizinische Maßnahmen liegen Leitlinien-gerecht, i.e. evidenz-basiert, vor. Diese kennzeichnen sich durch ein algorithmisches Vorgehen im Sinne einer Risikostratifikation; einer Früherkennung; der Prädiktion. All das wird in holostischer Weise integriert und zur prognostisch relevanten Prävention resultiert.“ so Prof. Dr. Uwe Nixdorff.

Um seinen Vortrag noch klarer zu machen fügte Professor Nixdorff hinzu: „Zum Anderen liegen sozio- und medikoökonomische Daten großer Unternehmensberater vor, die diese prinzipiellen Möglichkeiten mit einem return-on-investment (ROI) von 1:2 – 1:5 übersetzen. Treiber hierfür sind der demographische Wandel mit altersbedingt erhöhter Krankheitslast; Mangel an Fach- und Führungskräften („war for talents“) und die Kostenexplosion von Absentismus und Präsentismus, letzteres zwar schwieriger, aber ca. doppelt so gewichtig im Wertschöpfungsverlust zu veranschlagen.“

Der CEO des European Prevention Center sagte weiter. „Ein qualitativ evidentes, ganzheitliches und praktikables Vorsorgeprogramm, das Verhalten und Verhältnisse adressiert, ist Voraussetzung für die Rationale eines solchen Vorgehens. Im Sinne einer „corporate governance“ wird dabei die Wertschätzung des Arbeitnehmers zur Wertschöpfung des Arbeitgebers. Im Gegensatz zu früheren Wirtschaftszyklen sind heute Human Resources zu den kritischen Main Resources für die Zukunftspotentiale der Unternehmen geworden, in die investiert werden sollte.“

Stefan Seyler ist Leiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank München.

Stefan Seyler ist Leiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank München.

Stefan Seyler hält im Anschluss an Prof. Dr. Uwe Nixdorff seinen Vortrag. „Unsere Studie „Zukunftsbild Heilberufler 2030“ zeigt, dass die Arbeit an den Rahmenbedingungen für die Berufsausübung heute schon essenziell ist.“ so der Leiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank München.

Danach wird Dr. med. Andreas Färber vom Premium Hotel & Health Resort Klosterhof über „Konzeptmedizin im Klosterhof – Wie es Gesundheit in unser Leben schafft“ sprechen.

zeigt Dr. med. Andreas Färber mit seiner Frau Henrike Färber. Sie sind beide die Besitzer vom Premium Hotel & Health Resort Klosterhof.

Dr. med. Andreas Färber mit seiner Frau Henrike Färber. Sie sind beide die Besitzer vom Premium Hotel Health Resort Klosterhof.

Drei hochinteressante, medizinische Themen, die den Abend zu einem Symposium werden lassen. Gäste aus der Medical-Branche, so auch viele interessierte Zuhörer werden anwesend sein. Auch hier erwartet die Gastgeberin, wie bei ihren anderen, erfolgreichen MPE-Event-Formaten, über 100 Gäste.

Seit vier Jahren gibt es diese besondere Veranstaltungsreihe MPE-Special.

Prof. Randolf Rodenstock, Walter Gunz, der Mitgründer von Media-Markt und Saturn, Dr. mult. Erich Lejeune, Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Ministerpräsident a.D. und im Jahr 2017 Wilhelm-Peter Ihle von der Landbäckerei IHLE waren bereits Speaker der bekannten und exklusiven Veranstaltung.

Gerade der persönliche Kontakt von MPE zu den jeweiligen Speakern machte in der Vergangenheit – und auch jetzt am 18. Januar 2018 – eine außergewöhnliche Atmosphäre am Event-Abend aus.

Das Networking durch Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein – und ihr „an die Hand nehmen“ gehört zu ihren MPE-Events schon dazu. Somit erleben die Gäste des MPE-Special nicht nur hochkarätige Vorträge – sondern lernen dazu noch wertvolle Business-Kontakte kennen. Beim MPE-Special können sich die Gäste des Abends auch über die Verköstigung in den idealen Räumlichkeiten der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in München freuen.

Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein (MPE) gleich

Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein (MPE) gleich (Bild: Johanna Link)

Die Veranstalterin freut sich sehr, dass immer mehr Sponsoren bei den MPE-Events mit dabei sind, so auch beim MPE-Special. Im Januar unterstützen die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Grüning & Partner, Anbieter von Dr-ORM, die Hanako und das Premium Hotel & Health Resort Klosterhof die Veranstaltung. Auch füllen sich die Goodybags von Event zu Event, was auch für die Teilnehmer schön ist, um nach dem Event-Abend eine Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Mehr zum MPE-Special und den weiteren MPE-Events: www.mpe-poelnitz-egloffstein.com

Informationen: info@mpe-poelnitz-egloffstein.com

 

 

 

 

Wie ungesund ist das Arbeiten mit digitalen Technologien und wie kann man vorbeugen?

© Foto Fraunhofer FIT

© Foto Fraunhofer FIT

Das neu gestartete BMBF-Projekt »PräDiTec« untersucht die Belastungen von Wissensarbeiterinnen und -arbeitern durch die fortschreitende Digitalisierung des Arbeitsalltags. Ziel ist es, diese zunächst umfassend zu analysieren und anschließend spezifische Präventionsmaßnahmen zu erarbeiten. Das Projekt wird von der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT koordiniert.

Die Wissensarbeiterinnen und -arbeiter des »PräDiTec« Projektkonsortiums.

Am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16.11.2017, wurde das Projekt »PräDiTec« (Prävention für sicheres und gesundes Arbeiten mit digitalen Technologien) gestartet. Im Augsburger Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement traf sich die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT als Konsortialführer mit den sechs weiteren Projektpartnern. Beteiligt sind die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft und die Unternehmen ias, danova, Loewe Technologies und AVS.

Beanspruchungen und Belastungen erkennen und vorbeugen für einen sicheren, gesunden Umgang mit digitalen Technologien am Arbeitsplatz

Technologische Innovationen sind ein wichtiger Schlüsselfaktor zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Neue digitale Technologien ermöglichen es beispielsweise, an jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten sowie auf eine unüberschaubar große Menge an Informationen zuzugreifen. Gleichzeitig erfordern sie eine ständige Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Dabei ist entscheidend, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten von diesen Entwicklungen profitieren und Fehlbelastung durch die Arbeit mit neuen digitalen Technologien vermieden wird.

Das erste Ziel von PräDiTec ist, das veränderte Belastungs- und Beanspruchungsprofil durch das Voranschreiten der Digitalisierung zu analysieren. Es werden Werkzeuge erstellt, mit deren Hilfe Daten zu digital-bedingter Fehlbeanspruchung erhoben werden können. Neben breit angelegten Befragungen der Belegschaft der Projektpartner und weiterer Unternehmen fallen hierunter auch Interviews mit Personen aus den Bereichen Arbeitnehmervertretung und Arbeitsmedizin, um verschiedenste Perspektiven zu berücksichtigen.

Darauf aufbauend werden spezifische Präventionsmaßnahmen und Leitfäden erarbeitet sowie prototypisch umgesetzt, erprobt und weiterentwickelt. Digitale Systeme sollen dabei menschzentriert gestaltet werden. Damit soll Arbeit so organisiert werden, dass der Einsatz digitaler Systeme psychische Fehlbeanspruchung vermeidet. Es werden außerdem Maßnahmen entwickelt, etwa Checklisten und Lernkonzepte, durch die Beschäftigte unterstützt werden, mit der zunehmenden Digitalisierung bestmöglich umzugehen.

PräDiTec hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird mit mehr als 2 Mio. Euro im Rahmen der Förderinitiative »Gesund – ein Leben lang« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt. Fragen zum Vorhaben beantworten gerne Prof. Dr. Henner Gimpel (henner.gimpel@fit.fraunhofer.de) sowie Niclas Nüske (niclas.nueske@fit.fraunhofer.de).

Weitere Infos werden in Kürze unter www.gesund-digital-arbeiten.de zur Verfügung stehen.

Generation Zukunftsangst – GetYourWings unterstützt Orientierungssuchende bei ihrem Weg in die Zukunft

Getyourwings Die Generation Z wird zur Generation Zukunftsangst. Nicht nur die Wahlergebnisse vom 24. September 2017 haben gezeigt, dass bei den Themen Digitalisierung und Bildung große Verunsicherung herrscht. Nach einer aktuellen Studie schätzen 41 Prozent der jungen Erwachsenen, dass die Digitalisierung ihre Jobmöglichkeiten wegrationalisiert. Damit liegen die deutschen Jugendlichen in ihrer pessimistischen Einschätzung weit hinter dem globalen Durchschnitt der Befragten, der die Situation etwas positiver sieht. Hinzukommt die Orientierungslosigkeit nach dem Schulabschluss.

 Schulabschluss – Was dann?

Nach dem Abschluss stellt sich für die meisten Absolventen die Frage, wohin sie ihr zukünftiger Weg führen soll. Viele versinken in der Fülle der Möglichkeiten, die die Digitalisierung und die globalisierte Welt mit sich gebracht haben.

Studien belegen, dass nur wenige der Schulabsolventen eine konkrete Vorstellung von der eigenen beruflichen Zukunft hat. Anabel Ternès, Gründerin der gemeinnützigen Organisation GetYourWings: „Nur ein Drittel aller Schul- und Studienabsolventen hat laut Studien eine konkrete Vorstellung von der eigenen beruflichen Zukunft. Was man werden möchte, wo Stärken und Schwächen liegen, ist vielen zu diesem Zeitpunkt noch unklar.“ Hier setzt das Förder- und Beratungsprogramm von GetYourWings an.

Mit GetYourWings ohne Angst in die Berufswelt starten

Speziell in Übergangszeiten, besonders um den Schul-, Ausbildungs- oder Studienabschluss herum, fehlt es an gezielter individualisierter und auf die digitale Zukunft orientierter Förderung in den Bereichen Berufsorientierung und -vorbereitung. Vor allem im Bereich E-Coaching gibt es wenig Angebote, mit denen man sich ortsunabhängig auf seine Zukunft vorbereiten kann. Junge Menschen erhalten durch die GetYourWings-Beratungen und Coachings gezielte Unterstützung für ihre Berufsfindung.

Alleine die Beschäftigung mit dem Thema ‚Berufsfindung‘ über einen Zeitraum von 4 Wochen zeigt bei den Teilnehmern der GetYourWings Berufsberatungsformate eine signifikante Steigerung des Selbstwertgefühls, senkt Zukunftsängste und motiviert zu einer gezielten Zukunftsplanung.

Aufklärung und Unterstützung sind dabei das Stichwort. Je eher die Generation Z bewusst und individuell an die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Welt herangeführt wird, desto weniger Pessimismus und Orientierungslosigkeit setzen sich bei den Millenials durch. Damit sinkt auch die Rate an Studien- oder Jobabbrüchen.

Über GetYourWings

GetYourWings (www.getyourwings.de) ist eine gemeinnützige Organisation, die über Beratungen und Workshops digitale Kompetenz, Ausbildungs- und Berufsorientierung vermittelt. Immer mehr junge Menschen wissen nicht, welchen Beruf sie erlernen wollen, welche Talente und Fähigkeiten sie haben und wie sie ihre Zukunft gestalten können. Sie leiden zunehmend unter Ängsten und Stress. Die Digitalisierung verändert Gesellschaft und Wirtschaft, unsere Arbeitsweise und unseren Lebensstil. Hier setzt GetYourWings mit verschiedenen Lern- und Beratungsformaten an. Junge Menschen finden durch Videos, Workshops, Beratungen und Coachings Inspiration für ihre Zukunft. Darüber hinaus werden einige Programme in regelmäßigen Abständen auch als Stipendien angeboten. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin wurde 2016 durch Anabel Ternès gegründet.

Die große Chancenwelt der kooperativen Weltbürger

Global Natives„Eltern zahlen, Kinder lernen!“ – diese Strategie hat für viele Familien ausgedient, denn sie trennt nach Generation und nach Kontostand. Wer heute über Grenzen hinweg lernen will, dem stehen mittlerweile andere Türen offen: Internationale Bildung in Familienkooperation wird immer beliebter.

„Globale Bildungsmöglichkeiten sollen weg vom Investitionsprinzip und hin zur unkomplizierten Gegenseitigkeit!“, sagen die Koordinatoren der Bildungschancenbörse Global Natives. „Bildung als gekaufte Dienstleistung dient der Karriere des Einzelnen. Bildung in kooperativen Familienpartnerschaften nützt Kindern, Eltern, Schulklassen und der Welt von morgen!“

Online Community der Global Natives

Die Online Community der Global Natives verbindet die Philosophie des gegenseitigen Nutzens. Bereits 445.000 Familien weltweit finden hier Partner und Möglichkeiten für sich und ihre Kinder, 53% von ihnen leben in Europa. Sie kombinieren ihre Urlaubsplanung, ergänzen sich bei der Ferialbetreuung, lassen ihre Kinder schon im Kindergartenalter im Spiel mit anderen Sprachen vertraut werden, organisieren für Teenager maßgeschneiderten eins-zu-eins Schüleraustausch ebenso wie Praktika und Ferialjobs im In- und Ausland.

Wenn‘s für beide Generationen funktioniert haben internationale Beziehungen ein langes Leben

Die Kinder verbindet ihr Alter, der Wunsch, die Sprache der anderen zu lernen und die Freude an neuen Gesichtern und Geschichten, Melodien und Spielen, Gegenden und Lebensweisen. Auch die Eltern kann vieles verbinden: etwa die Liebe zu Mozart oder den Dire Straits, die Freude an kulinarischen Entdeckungen, das Interesse an Literatur oder Sport, eine ehrenamtliche Tätigkeit, die berufliche Weiterbildung oder der Gedankenaustausch über Politik, Kultur und die Welt bei einem Glas Wein. Wenn sich Wünsche und Angebote zweier Familien ergänzen, ist eine neue Partnerschaft meist schnell auf Schiene. Der verbindende Wunsch aller: die Sprache, Kultur und Denkweise der anderen zu verstehen.

Die Gemeinsamkeiten der Eltern sind die Grundlage für die Netzwerke ihrer Kinder. So werden Auslandserfahrungen und Jugendfreundschaften zu Bausteinen ihres zukünftigen Lebens und die Ideale der kooperativen Weltbürger gehen in die nächste Generation.

Bei den Global Natives sagt man: „Lebenslanges Lernen ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Globales Lernen ist auf dem besten Weg dazu.“

www.verleihefluegel.org: Plattform für soziales Fundraising gestartet

VerleigefluegelVerleiheFlügel! ist eine Plattform, die ein reales soziales Netz knüpfen will. Ein “soziales Netz”, nicht nur um einfach „online“, sondern menschlich zu sein. Die Gründer sind davon überzeugt, dass alle einmal in Not geraten könnten und es daher es eine gemeinsame Verantwortung ist, etwas gegen die Not des Nachbarn zu tun – gemäß der jeweiligen Möglichkeiten.

Dazu muss man diese Not erstmal auch wirklich wahrnehmen können – konkret, einfach und ehrlich. Deswegen wurde VerleiheFlügel! gegründet – um mittels moderner Technologie die Kraft der Menschenfreundlichkeit zu nutzen.

“Sei der Wandel, den Du in der Welt sehen willst”

“Sei der Wandel, den Du in der Welt sehen willst”, sagte Ghandi. VerleiheFlügel! stellt gemeinnützigen Organisationen im sozialen Bereich und Spendern eine Crowdfunding-Plattform zur Verfügung, die es ermöglicht auf einfache, direkte und unkomplizierte Art das Leben Einzelner und damit das Gesicht unserer Gesellschaft, unsere Städte und Nachbarschaften zu verändern.

Wie es begann

Die Idee zu dieser Plattform entstand als Resultat des persönlichen Engagements der Gründer etwa bei Obdachlosen, Frauen in Not oder Flüchtlingen seit 2011. Sie beobachteten, dass in vielen Fällen die öffentlichen Hilfen nicht die richtige Antwort auf die Probleme waren, oder dass sie zu allgemein oder real `unerreichbar„ zur Verfügung standen.

Die Gründer haben daher überlegt, ob es einen direkten Weg gäbe, lebensverändernde Hilfe direkt zu finanzieren. Die Plattform finanziert sich derzeit aus eigenen Mitteln, aber die Gründer hoffen bald Mitstreiter oder Investoren zu finden, damit diese Plattform breitenwirksam und städteübergreifend weiter aufbauen können.

 

forcont: Warum man sich mit dem Thema Digitalisierung und Mobilität auseinandersetzen sollte

DigitaleTransformation_Fotolia_©apinan

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Digitalisierung und Mobilität – macht doch schon jeder. Stimmt das wirklich? Und was genau passiert in mittelständischen Unternehmen in dieser Richtung? Klar ist, dass sich die Geschäftskommunikation im Wandel befindet: Im digitalen Zeitalter verschwinden unter anderem immer mehr die Grenzen zwischen Dokumenten und Daten.

Was der Mittelstand bezüglich der digitalen Transformation von Geschäftsprozessen aber tatsächlich denkt – und was er bereits tut –, machen Statements von Teilnehmern der forconference 2017 deutlich.

Das Softwarehaus forcont, Spezialist für Enterprise Content Management (ECM), hat diese bei seiner letzten Fach- und Anwenderkonferenz befragt und ihre Äußerungen in einem Video zusammengestellt.

Digitalisierung und Mobilität gehören zusammen

 Die Meinungen der forconference-Teilnehmer zeigen auf, warum man Digitalisierung und Mobilität im selben Atemzug nennen muss. Denn der Wunsch nach mobilem Zugriff und flexiblen Prozessen ist nicht selten der eigentliche Treiber für die Digitalisierung im Unternehmen. Deutlich wird aber auch: Digitalisierung ist kein Selbstläufer.

Ein pragmatischer Ansatz, der das Machbare im Auge behält und Anwender durch Quick Wins überzeugt – etwa in Gestalt digitaler Akten statt abgehefteter Papierbogen –, hat es oft leichter, der Digitalisierung im Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen.

Ein aussichtsreicher, aber oft noch unterschätzter Ausgangspunkt für eine Digitalisierungs-strategie im Unternehmen besteht in einem modernen, cloudbasierten Dokumentenmanagementsystem (DMS). Damit lassen sich alle relevanten Unternehmensunterlagen – von Verträgen über Personalakten bis hin zu Projektdokumenten – digital und somit auch mobil verwalten.

Durch Mobilität zur Digitalisierung

Größere Mobilität und Flexibilität stellen in vielen Unternehmen heute wesentliche Gründe dafür dar, warum sich Stakeholder von Digitalisierungsschritten überzeugen lassen, seien es die Management-Ebene, Mitarbeiter oder Kunden. Ebenso wie Kunden heute oft nach einer Digital User Experience verlangen, die mobil, einfach und sicher ist, legen auch immer mehr Mitarbeiter Wert auf einen Digital Workplace, an dem ihnen digitale Prozesse flexibel und in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Darum sind Cloud-Dienste und -Plattformen ein zentraler Baustein moderner ECM-Strategien. Madlen Paul, Projektleiterin und Key Account Managerin bei Apleona GmbH (früher Bilfinger Real Estate), formuliert dies im Video beispielsweise so: „Ich persönlich habe einen Mehrwert daraus, weil ich wesentlich flexibler in meiner Arbeit bin. (…) iPad oder Laptop in die Tasche gepackt und los geht’s, auf Dienstreise oder wo auch immer hin.“

Kein Wandel ohne Widerstand

Die Teilnehmerstimmen vermitteln aber auch, dass Digitalisierung nicht immer von heute auf morgen Früchte trägt. Keynote-Speaker Dr. Carlo Velten, Senior Analyst und CEO von Crisp Research , sagt dazu: „Das Management sollte nicht erwarten, dass man innerhalb von drei Monaten das ganze Unternehmen umgebaut hat, dass man doppelt so viel Umsatz macht.“ Vielmehr sei es wichtig, sich realistische Ziele zu stecken, „vielleicht auch bestimmte einfache und sehr pragmatische Dinge anzugehen. Und deswegen ist das Thema Dokumentenmanagement natürlich ein ganz wichtiges: Überall dort, wo ich mit vertretbarem Aufwand Papier umwandeln kann in digitale Formate und digitale Akten, ist das, wie man so schön sagt, eine low-hanging fruit.“

Und wenn man es dann noch schaffe, diese Dinge auch in die Geschäftsprozesse mobil einzubinden, sodass sie vor Ort immer auf den gängigen mobilen Endgeräten, ob Laptop oder Tablet, zur Verfügung stehen, dann, so Dr. Velten, sei auch die Akzeptanz bei den Usern meist sehr hoch.

Studie offenbart nachlässigen Umgang mit sensiblen Daten am Arbeitsplatz

Fast drei Viertel der weltweit Beschäftigten würden unter bestimmten Umständen vertrauliche Daten an unautorisierte Personen weitergeben. In Deutschland sind es sogar noch mehr. Darüber hinaus sind unsichere Verfahren beim Umgang mit solchen Daten offenbar gang und gäbe. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Datensicherheits-Studie von Dell.

Der „Dell End-User Security Survey“ offenbart, dass sehr viele Mitarbeiter zur Weitergabe vertraulicher Informationen an unautorisierte Personen bereit sind, wenn bestimmte Umstände dafür sprechen. Weltweit trifft das auf 72% der Befragten zu, in Deutschland sogar auf 82%. Sie würden solche Informationen unter anderem weitergeben, wenn:

• ihre Vorgesetzten sie dazu auffordern (43% weltweit, 51% in Deutschland);

• das Risiko für das Unternehmen sehr gering und der potenzielle Nutzen sehr hoch ist (23% weltweit, 37% in Deutschland);

• sie damit ihre Aufgaben effizienter erledigen können (22% weltweit, 31% in Deutschland);

• der Empfänger seine Aufgaben damit effizienter erledigen kann (jeweils 13%).

Dell Security Survey_2

Unsichere Praktiken sind weit verbreitet

Beim Umgang mit vertraulichen Daten sind außerdem offenbar unsichere Praktiken weit verbreitet. In der Befragung räumten viele Studienteilnehmer unter anderem ein:

• über öffentliches WLAN auf sensible Unternehmensdaten zuzugreifen (46% weltweit, 61% in Deutschland);

• private E-Mail-Konten für die Arbeit zu verwenden (50% weltweit, 58% in Deutschland);

• am Arbeitsplatz Public-Cloud-Services wie Dropbox, Google Drive oder iCloud für Informationsaustausch oder Backups zu nutzen (56% weltweit, 71% in Deutschland);

• vertrauliche Dokumente per E-Mail an Dienstleister und andere externe Partner zu verschicken (45% weltweit, 53% in Deutschland);

 • schon einmal ein Endgerät verloren zu haben, das auch für Arbeitszwecke genutzt wurde (17% weltweit, 24% in Deutschland);

• Unternehmensinformationen mitzunehmen, wenn sie ihre Arbeitgeber verlassen (36% weltweit, 51% in Deutschland).

 Eigentlich: Mitarbeiter fühlen sich für Datensicherheit verantwortlich

Daneben zeigt die Studie aber auch, dass sich die Mitarbeiter eigentlich in hohem Grad für Datensicherheit verantwortlich fühlen und ihr Unternehmen vor Schaden bewahren möchten. Dabei sehen sie sich aber vor allem mit zwei Problemen konfrontiert: der eigenen Unsicherheit und der Einschränkung ihrer Produktivität.

• Fast zwei von drei Befragten (65% weltweit, 64% in Deutschland) betrachten es grundsätzlich als ihre eigene Verantwortung, sich über mögliche Risiken und sichere Verhaltensweisen zu informieren, um vertrauliche Informationen zu schützen;

• nur 36% (35% in Deutschland) glauben allerdings, wirklich genau zu wissen, wie sie sensible Unternehmensinformationen schützen können;

• 22% (25% in Deutschland) befürchten, dass sie eines Tages aus Versehen einen Fehler begehen, der ihrem Unternehmen Schaden zufügt;

• 21% (26% in Deutschland) berichten von Schwierigkeiten, mit den sich ständig ändernden Guidelines und Richtlinien Schritt zu halten;

• 21% (20% in Deutschland) geben an, dass die Security-Vorgaben ihrer IT-Abteilung sie in ihrer Arbeit behindern.

„Natürlich hat jedes Unternehmen andere Sicherheitsanforderungen. Unsere Studie zeigt aber, dass es für alle extrem wichtig ist, die alltäglichen Aufgaben besser zu verstehen – und damit auch mögliche Szenarien, in denen ihre Mitarbeiter unangemessen mit sensiblen Daten umgehen“, sagt Ulrike Rüger, Sales Director and Head of Business Unit Client Solutions, Dell Deutschland. „Dann können sie klare und einfache Richtlinien für diese Szenarien schaffen und sie mit gezielten Lösungen für Daten- und Endgerätesicherheit kombinieren. Das Ziel muss es sein, die richtige Balance zwischen Datensicherheit und Produktivität zu finden.“

 Für den „Dell End-User Security Survey“ führte Dimensional Research im Auftrag von Dell im Februar und März 2017 eine Online-Befragung durch. An ihr nahmen 2.608 Berufstätige teil, die in ihrer Arbeit Zugang zu vertraulichen, sensiblen oder regulierten Daten haben. Sie stammen aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und kommen aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Kanada und den USA. In Deutschland beteiligten sich 301 Personen an der Umfrage.

Deutsche Digitale Beiräte unterstützen Unternehmer in der Digitalisierung

Geschäftsführer benötigen Unterstützung in der digitalen Transformation zur zukunftsorientierten Unternehmensausrichtung. Doch viele Firmen benötigen für den digitalen Wandel keinen Digital-Experten in Vollzeit wie einen „Chief Digital Officer“. Berater können zum Start oder als Interimslösung eingesetzt werden. Sie erfordern aber hohe Budgets und unterstützen zumeist weder die Umsetzung, noch das operative Management.

Eine wirksame und kostengünstige Lösung bieten die deutschen digitalen Beiräte: Sie beraten Geschäftsführer und Gesellschafter als Sparringspartner mit Digital-Expertise langfristig auf Augenhöhe. Die deutschen digitalen Beiräte verfolgen ethische Werte zum Unternehmertum ähnlich wie Aufsichtsräte. Ein digitaler Beirat analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Unternehmen und erarbeitet fachlich konsistente Begründungen für unternehmerische Entscheidungen in Hinblick auf Investitionen, Planung und Controlling.

Komplexe Anforderungen zur Digitalisierung im Unternehmen für Unternehmensführer

Unternehmensführer müssen sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen, wenn sie ihre Firma zukunftsorientiert in die nächste Generation überführen wollen. Dazu müssen sich Geschäftsführer mit komplexen Digital-Strategien beschäftigen. In der Praxis kommen oft Probleme wie Fachkräftemangel, Innovationsschwäche und Investitionsaufschub hinzu, die manchmal jahrelang ignoriert werden.

Wenn das Unternehmen gleichzeitig von Mitbewerbern mit einem hohen digitalen Reifegrad überholt wird und Startups den Markt mit innovativen Geschäftsmodellen erobern, dann steigt das Risiko, dass das rückständige Unternehmen durch beständige Umsatzverluste zum Sanierungsfall wird, was bis zur Insolvenz führen kann.

Persönliche Defizite der Unternehmensführer zur Digitalisierung

Viele Manager haben Probleme, den digitalen Wandel im Unternehmen zu meistern. Es mangelt an Strategien, Kompetenzen und Erfahrungen, um die digitalen Möglichkeiten zu nutzen. Auch in der Umsetzung und im operativen Management gibt es häufig Schwächen. Oftmals haben die Unternehmensführer persönliche Defizite: Aufgrund fehlender Digital-Kenntnissen meiden sie Risiken und versäumen es, die neuen digitalen Chancen zu nutzen.

So steigt der Druck auf allen Ebenen, denn die fachlichen Anforderungen und komplexen Erwartungen an Gesellschafter und Geschäftsführer steigen kontinuierlich. Dazu bieten die deutschen digitalen Beiräte Unterstützung. Die Unternehmensberater Dr. Claudia Hilker und Dr. Ralf Lauterbach haben sich zur Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Digitale Beiräte“ (DDB) zusammengeschlossen. Die deutschen digitalen Beiräte unterstützen Unternehmer als Sparringspartner auf Augenhöhe, um den digitalen Transformationsprozess sicher, erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

 Ein digitaler Beirat unterstützt individuelle Aufgaben im Unternehmen

Jedes Unternehmen kann sich mit einem Beirat ausstatten. Ein Beirat nimmt Beratungs- und Überwachungsaufgaben wahr, um die Interessen von Gesellschaftern und Geschäftsführern zur sicheren Unternehmensführung zu erfüllen. Der Begriff des Beirats ist nicht geschützt oder definiert. In der Schweiz wird ein Beirat auch als „Verwaltungsrat“ bezeichnet. Im Gegensatz zu Beratern verfolgen Beiräte eine andere Mission: Sie verpflichten sich den Unternehmenserfolg zu fördern und haben eine spezielle Ethik.

Ein digitaler Beirat bringt zusätzliches Expertenwissen langfristig ins Unternehmen

Viele Unternehmen im Mittelstand verfügen zumeist nicht über Stabsstellen und können Consultants nicht über einen längeren Zeitraum engagieren. Ein Beirat kann wertvolles Fachwissen zu Themen wie digitale Innovation liefern, um mit dieser Hilfe sachkundige und fundierte Entscheidungen zu treffen. Zudem kann ein Beirat die Rolle als Coach für die Geschäftsführer übernehmen und z. B. seine Medienkompetenz trainieren.

Ein digitaler Beirat moderiert die Interessen der Gesellschafter und gibt Sicherheit

Häufig haben mittelständische Unternehmen viele Gesellschafter. Oft sind die ursprünglichen Gesellschafter nicht mehr an Bord. Dafür sitzen die Erben des Gründers oder andere externe Personen mit am Tisch. Oft sind auch Fremdgesellschafter aufgenommen worden, um die Eigenkapitalausstattung zu verbessern. Der Beirat übernimmt in diesem Fall eine vermittelnde Funktion. Die Rolle kann so weit ausgestaltet werden, dass Beiräte Entscheidungen befürworten müssen, bevor sie in die Umsetzung gelangen. Ein digitaler Beirat gibt Gesellschaftern und Geschäftsführern zusätzliche Sicherheit und Rückendeckung für Entscheidungen.

Ein digitaler Beirat schlichtet Konflikte und vermeidet Schaden für das Unternehmen

In einer zersplitterten Gesellschafterversammlung sind Streitigkeiten möglich. Unterschiedliche Interessen und Ziele der Gesellschafter können die tägliche Arbeit der Geschäftsführung komplett blockieren. Es bedarf dann großer Anstrengungen diese Konflikte beizulegen oder zu verhandeln. In diesem Fall ist es Aufgabe und Rolle des digitalen Beirats aufgrund seiner Autorität zu vermitteln und zu schlichten, um gerichtliche Auseinandersetzungen und Schaden für die weitere Unternehmensentwicklung zu vermeiden.

Der Nutzen der Deutschen Digitalen Beiräte für den Mittelstand zur Digitalisierung

– Individuelle Ausrichtung: Beratung, Analyse, Planung, Controlling und Coaching in einer Person

– Erfahrungswissen: Kostengünstige Variante für wertvolles Digital-Fachwissen mit Erfahrungen

– Themenvielfalt: Bezüglich Branchen, Prozesse und aller Aufgaben zur Unternehmensführung

– Coaching: Der Beirat agiert als persönlicher Coach für Geschäftsführer oder Gesellschafter

– Controlling: Beiräte planen, prüfen und bewerten unternehmerische Entscheidungen

– Sicherheit: Ein digitaler Beirat gibt Investoren, Gesellschaftern, Geschäftsführern mehr Sicherheit

– Moderation: Der Beirat löst Konflikte im Management-Board mit unternehmerischer Ethik.

Info: Hilker Consulting ist eine Beratung zur Digitialisierung. Die Inhaberin Dr. Claudia Hilker entwickelt Digital Strategien, um den Geschäftserfolg ihrer Kunden zu steigern. Auch die Umsetzung und Begleitung als Beirat, Coach und Speaker zählen zu den Leistungen.

Arvato Financial Solutions unterstützt Flüchtlingsprojekt der Malteser

Spendenübergabe an die Malteser - v.l. Katrin Heim (Malteser Werke), Manuela Roßbach (Geschäftsführerin Aktion Deutschland Hilft), Kai Kalchthaler (Executive Vice President Arvato Financial Solutions), Sebastian Schilgen (Geschäftsführer Malteser Werke), Frank Kebsch (CEO Arvato Financial Solutions)

Spendenübergabe an die Malteser – v.l. Katrin Heim (Malteser Werke), Manuela Roßbach (Geschäftsführerin Aktion Deutschland Hilft), Kai Kalchthaler (Executive Vice President Arvato Financial Solutions), Sebastian Schilgen (Geschäftsführer Malteser Werke), Frank Kebsch (CEO Arvato Financial Solutions)

Arvato Financial Solutions spendete im Rahmen seiner Weihnachtsaktion einen Betrag von 30.000 Euro an das Projekt WERTvoller Raum der Malteser Werke. Im Rahmen der Bündnisorganisation ‚Aktion Deutschland Hilft‘ richtet sich das Malteser-Projekt an Flüchtlinge, die in den Gemeinschaftsunterkünften des Landes betreut werden und ist damit eingebettet in ein Gesamtkonzept vorintegrativer Bildungsmaßnahmen.

In den Flüchtlingsunterkünften herrscht eine große Heterogenität an Menschen, die mit unterschiedlichen Wertvorstellungen nach Deutschland gekommen sind. Insbesondere das Herkunftsland, die Religion und der Bildungsgrad sind Kriterien für die Formierung persönlicher Wert- und Glaubenssätze. Ziel des Bildungsangebots WERTvoller RAUM der Malteser ist daher die Auseinandersetzung mit Werten und Normen in Deutschland.

Erwartungen, Vorstellungen und Bedürfnisse deutscher Kultur

Es handelt sich um ein niederschwelliges und regelmäßiges Angebot, das die Flüchtlinge bereits in den ersten Monaten nach ihrer Ankunft erreicht. Im Rahmen von fünf Modulen werden ihnen die Erwartungen, Vorstellungen und Bedürfnisse deutscher Kultur erläutert. Die Themenfelder fokussieren dabei unter anderem auf Geschichte & Politik, Religion, Sprache & Kleidung, Rollenverständnis & Verhalten im öffentlichen Raum, Arbeitswelt & Umgang mit Behörden sowie Freizeit & Sport. Das Angebot soll bewirken, dass Flüchtlingen das notwendige Kulturwissen vermittelt wird, um sich in die deutsche Gesellschaft integrieren können.

Der CEO von Arvato Financial Solutions Frank Kebsch bekräftigt das Engagement des Unternehmens mit den Worten: „Als international tätiges Unternehmen, bei dem die Mehrheit der Mitarbeiter in 21 Ländern außerhalb Deutschlands tätig ist, liegt uns Toleranz sehr am Herzen. Daher haben wir ein Projekt gewählt, das die frühzeitige Integration der Geflüchteten im Fokus hat. Denn Integration und Bildung sind der Schlüssel für ein gelungenes Zusammenleben.“

Kai Kalchthaler, Executive Vice President Arvato Financial Solutions Deutschland, ergänzt: „Uns war es dabei wichtig, dass wir neben unseren vielfältigen lokalen Aktionen ein nachhaltiges deutschlandweites Projekt finden, das auf kontinuierliche Hilfe setzt. Ob es um die praktischen Fragen des Alltags geht, um Behördengänge oder die Arbeitssuche – mit ihrer Arbeit ebnen die Malteser die ersten Wege.“

Den Einzelnen und seine Bedürfnisse im Blick haben

Sebastian Schilgen, Geschäftsführer der Malteser Werke, erläutert den Ansatz der Hilfsorganisation: „Bei der Betreuung der Flüchtlinge legen wir großen Wert darauf, stets den Einzelnen und seine Bedürfnisse im Blick zu haben. Mit dem Projekt WERTvoller Raum lernen die Flüchtlinge, die Erwartungen und Vorstellungen deutscher Kultur kennen und integrieren dieses Wissen in ihren Alltag. Das ist der erste Schritt für eine gelungene Integration.“

Nach der Testphase in der zentralen Unterbringungseinrichtung in Wickede-Wimbern wird das Angebot 2017 in den bundesweit elf Betreuungseinrichtungen der Malteser verankert. Anhand von Teilnehmerlisten und qualitativen Einzelinterviews misst und dokumentiert die Hilfsorganisation die Wirkung des Projektes. Voraussichtlich werden ca. 1.500 Menschen von dem Angebot profitieren. Das Angebot ist komplett durch Spenden finanziert.

Aktion Deutschland Hilft ist ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen und Notsituationen im Ausland gemeinsam schnelle und effektive Hilfe leisten. Zunehmend müssen Hilfsorganisationen ihre Hilfe koordinieren: mit Partnern, Regierungen und internationalen Institutionen – aber auch untereinander. Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft bringen ihre fachlichen Kompetenzen und Erfahrungen zusammen, um bedarfsgerecht und effizient Hilfsprojekte zu realisieren. In diesem Fall bieten die Malteser Werke mit dem Bildungsangebot WERTvoller Raum Flüchtlingen eine Auseinandersetzung mit den Werten und Normen in Deutschland.

Mehr Informationen unter www.aktion-deutschland-hilft.de und www.malteserwerke.de

 

 

Selfapy: Online-Therapie gegen Depressionen

SelfapySechs Monate lang hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine unabhängige Studie zur Wirksamkeit des Interventionsansatzes des Berliner Start-Ups Selfapy durchgeführt, welches als Deutschlands erstes durch Psychologen begleitetes Online-Programm Hilfe bei Depressionen bietet.

Die Untersuchungsergebnisse des Hamburger Klinikums bestätigen, was zahlreiche internationale Erhebungen bei ähnlichen Angeboten aus den USA und Skandinavien bereits belegten: Das Online Therapie Programm Selfapy kann zur Behandlung von Depressionen die Krankheitssymptome schnell und signifikant reduzieren.

Betroffene, die seit geraumer Zeit vergeblich auf einen Therapieplatz hoffen und händeringend nach überzeugenden Alternativen suchen, kann dies zuversichtlich stimmen. Dank des wissenschaftlichen Belegs für seine Wirksamkeit hat Selfapy nun die Chance, als präventive Übergangslösung die Versorgungssituation für Millionen Betroffene in Deutschland maßgeblich zu revolutionieren.

Menschen mit Depressionen anonyme Hilfe  bieten

Mit der Vision, Menschen mit Depressionen schnelle und anonyme Hilfe zu bieten, gründeten die beiden Psychologinnen Nora Blum und Kati Bermbach Anfang 2016 ihr Start-Up Selfapy. Der Hintergrund damals wie heute: Deutschlandweit leiden rund 20 Millionen Menschen an einer psychischen Erkrankung und müssen im Schnitt drei bis sechs Monate auf einen Therapieplatz warten.

„Ein unerträglicher Zustand. Für viele Betroffene ist es eine große Überwindung, sich professioneller Hilfe zu stellen und wenn sie es einmal geschafft haben, werden sie vertröstet“, sagt Kati Bermbach. Gemeinsam mit ihrer Freundin Nora Blum gründete sie deshalb ein durch Psychologen begleitetes Online-Therapie-Programm, welches auf den Grundsätzen der kognitiven Verhaltenstherapie beruht. Der Erfolg des Unternehmens zeigte sich schnell in Zahlen:

„Mehr als 1.000 Betroffenen konnten wir seit der Gründung mit unserem Online-Therapie-Programm bereits helfen. Durchschnittlich zeigt sich eine Verbesserung der Symptome um 35%. Damit kann unser Online Programm im Netz mit der traditionellen Psychotherapie mithalten.“

Eine Annahme, die es zu testen galt und die das UKE in Hamburg nun wissenschaftlich belegt hat. Die Studie, die von Leiter Prof. Dr. Steffen Moritz und seiner Mitarbeiterin Johanna Schröder durchgeführt wurde, erstreckte sich über 6 Monate. Neun Wochen dauerte die Behandlung durch Selfapys Online Programm: „So lange dauern unsere Online Kurse in der Regel. In dieser Zeit durchlaufen die Betroffenen, basierend auf Erkenntnissen der kognitiven Verhaltenstherapie, verschiedene Übungen und Module. Dazu gehören beispielsweise Trainings zur Selbsterkenntnis, Tagesstruktur oder den sozialen Kontakten. Unsere Psychologen begleiten die Nutzer in diesem Zeitraum per Telefon, Chat oder via Skype mit wöchentlichen Gesprächen“, erklärt Bermbach, ehemalige Mitarbeiterin der Charité in Berlin.

An der klinischen Studie des UKE haben insgesamt 103 Probanden mit depressiven Störungen teilgenommen, die sich in drei Versuchsgruppen unterteilten: Eine Warteliste-Kontrollgruppe, eine Gruppe, die Selfapys Online Kurs ohne die psychologischen Gespräche nutzte und eine Gruppe die das Selfapy Programm erhielt – Online Kurse in Kombination mit wöchentlichen Psychologen-Gesprächen per Telefon oder Chat.

Verglichen wurde dabei Selfapys durch Psychologen begleitetes Online Programm mir der Warteliste-Kontrollgruppe. Hierzu wurde vor und nach der Interventionsperiode von 9 Wochen mit Hilfe standardisierter Fragebögen getestet, ob und inwieweit die Nutzung des Selfapy Programms Krankheitssymptome mindert. Das Ergebnis: Bei einer äußerst geringen Abbrecherquote von nur sieben Prozent zeigte sich eine signifikante Symptom-Reduktion bei gleichzeitiger Erhöhung des Selbstwertgefühls und einer Minderung von Pessimismus und Interessenverlust. „Dank dieser starken Werte kann man nun offiziell sagen, dass unser Angebot wirksam ist. Auch auf die geringe Abbrecherquote sind wir besonders stolz. Sie ist auf unseren persönlichen Kursansatz zurückzuführen, da Nutzer bei uns rund um die Uhr von einem persönlichen Psychologen betreut werden – das unterscheidet uns von vielen anderen Online-Programmen“, erklärt Bermbach.

Das positive Studienergebnis räumt auch letzte Skepsis und Zweifel derjenigen aus, die Online Therapie Programme als unwirksam abstempeln. „Wir kennen diese Bedenken und freuen uns, diese nun mit einer klinischen Studie widerlegen zu können. Online Therapie Programme können zudem sehr hilfreich sein, denn die Hemmschwelle, im Jetzt und Hier mit einer Online-Therapie zu beginnen, ist deutlich niedriger als bei einer traditionellen Psychotherapie. Hinzu kommt, dass wir diejenigen mit unserem Programm abholen, die Angst vor Stigmatisierung haben und aus Schamgefühl keinen Psychotherapeuten aufsuchen wollen“, kommentiert Kati Bermbach.

Dennoch ist die Online-Therapie nicht für jeden gleichermaßen geschaffen. Stark Depressive oder sogar suizidgefährdete Menschen sollten sich direkt an ein professionelles Versorgungsnetz wenden und einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. „Nichtsdestotrotz kann unser Programm eine präventive Lösung sein und verhindern, dass es überhaupt erst zu Suizidgedanken kommt“, erklärt Psychologin Bermbach. „Besonders bei leichten bis mittelschweren Depressionen – sei es vor einer Psychotherapie, begleitend zu einer medikamentösen Behandlung oder im Nachsorgestadium – ist Selfapys Online-Therapie eine wirksame Übergangslösung“, so Bermbach.

Für die Zukunft verfolgt das junge Start-Up bereits weitere, ambitionierte Pläne. Geplant ist eine Studie mit der Charité in Berlin, bei der geprüft wird, inwieweit sportliche Aktivitäten, explizit das Laufen, den positiven Nutzen von Selfapys Online Therapie weiter steigern. Schon jetzt hat das junge Team eine Laufgruppe ins Leben gerufen, der sich Betroffene und Angehörige jeden Mittwoch anschließen können, um ihre Sorgen hinter sich zu lassen.

Über Selfapy

Selfapy ist ein durch Psychologen begleitetes Online-Selbsthilfeportal gegen Depression und Angst, und wurde 2016 von Kati Bermbach, Nora Blum und Farina Schurzfeld in Berlin gegründet. Die Geschäftsidee: Die Versorgungssituation für Millionen Deutsche, die einmal oder mehrfach im Leben von einer Depression betroffen sind, deutlich zu verbessern. In Deutschland leiden 20 Millionen Menschen an einer psychischen Erkrankung wie Burnout, Depression oder Angst. Oftmals müssen Betroffene bis zu sechs Monate auf eine Behandlung warten. Auch die Scham ist immer noch ein Thema, nur jeder Zweite wagt den Schritt nach Außen und sucht sich Hilfe. Bei Selfapy erhalten Betroffene sofort und anonym Hilfe durch Online Kurse und wöchentliche Telefonate mit Psychologen. „Psychische Gesundheit sollte weder vom Geldbeutel, der Versorgungssituation noch Scham und Stigma abhängen“, sagt Kati Bermbach.

Soziales Engagement der All Service Sicherheitsdienste

Bruno Seibert, Vorsitzender der Kinderhilfestiftung e.V. und Peter Haller, Geschäftsführender Gesellschafter der All Service Sicherheitsdienste (v.l.n.r.)

Bruno Seibert, Vorsitzender der Kinderhilfestiftung e.V. und Peter Haller, Geschäftsführender Gesellschafter der All Service Sicherheitsdienste (v.l.n.r.)

All Service Sicherheitsdienste ist für ihre sozialen Projekte bekannt. Im vergangenen Jahr unterstützte das Sicherheitsunternehmen wieder die Veranstaltung Open Doors in Neu-Isenburg. Mit professionellem Einsatz kamen rund 30 Sicherheitsmitarbeiter zum Einsatz. Vor Ort sorgte die All Service Sicherheitsdienste GmbH für einen reibungslosen Ablauf.

Den Umsatz spendete die All Service Sicherheitsdienste an die Kinderhilfestiftung e.V. in Frankfurt am Main. Geschäftsführender Gesellschafter Peter Haller übergab den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 8.000,- Euro an Bruno Seibert, Vorsitzender der Kinderhilfestiftung e.V..

„Mit dieser Spende wollen wir das Langzeitprojekt „Kinderschutzambulanz“ weiterhin unterstützen. Uns ist es ein besonderes Anliegen solche Sozialprojekte zu fördern und bei der Veranstaltung Open Doors als Sponsor aufzutreten. Denn die Sicherheit bei Festivals wie diesen, steht an erster Stelle“, sagte Peter Haller, Geschäftsführender Gesellschafter der All Service Sicherheitsdienste.

Gaming Community beweist Herz: paysafecard spendet 10.000 warme Mahlzeiten für Syrien

Der Scheck wurde von paysafecard CEO Udo Müller persönlich an Ärzte ohne Grenzen-Beziehungsmanagerin Paulina Bugajski-Hochriegl übergeben.

Der Scheck wurde von paysafecard CEO Udo Müller persönlich an Ärzte ohne Grenzen-Beziehungsmanagerin Paulina Bugajski-Hochriegl übergeben.

Aus dem Eifer und der Begeisterung der Online Gaming-Community macht paysafecard eine Unterstützung für viele, denen das Nötigste fehlt – und das nicht zum ersten Mal. Konkret hatte sich das Unternehmen das hochgesteckte Ziel gesetzt, mit dem „Magischen Memory“-Spiel die Marke von eine Million Spielen zu erreichen und dafür eine karitative Spende an „Ärzte ohne Grenzen“ zu übergeben.

Die Gamer ließen sich nicht lange bitten, bewiesen Herz und so konnte dank ihres unermüdlichen Einsatzes Anfang Januar die Millionen-Marke geknackt werden. paysafecard löste sein Versprechen ein und stiftete den Gegenwert von 10.000 warmen Mahlzeiten für Menschen auf der Flucht in Syrien, die von „Ärzte ohne Grenzen“ versorgt werden. Durch die lange Zusammenarbeit mit dieser renommierten Institution ist zugleich sichergestellt, dass die Spende tatsächlich jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen. Als humanitäre medizinische Organisation setzt sich Ärzte ohne Grenzen bereits seit 1971 überall dort für eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung ein, wo das Überleben von Erwachsenen und Kindern gefährdet ist.

Udo Müller, CEO von paysafecard, Teil der Paysafe Group: „Angesichts des Bürgerkrieges in Syrien hat der Einzelne keine Möglichkeit, unmittelbar und konkret zu helfen. Gerade deshalb ist die medizinische und psychologische Nothilfe von Ärzte ohne Grenzen vor Ort so unerlässlich. Mit unserer Aktion haben wir Online Gamer in eine Initiative eingebunden, die Hilfe bringt und dort ansetzt, wo die Not besonders groß ist. Mein Dank gilt allen, die sich hier für das gute Ziel eingesetzt haben und ganz besonders der Organisation selbst.“

 

Kommentar von SecCon: „Videoüberwachung allein verhindert keine Straftaten“

Weidenauer_MarkusMarkus Weidenauer, geschäftsführender Gesellschafter der SecCon Group in München, zur Ausweitung der Videoüberwachung in Deutschland:

Zur Stärkung der inneren Sicherheit hat das Bundeskabinett beschlossen, die Videoüberwachung in Deutschland auszuweiten. Das verabschiedete Gesetzespaket von Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht vor, besonders an öffentlichen Orten eine verstärkte Videoüberwachung zu erlauben. Doch welchen Nutzen hat ein derartiges Vorgehen und welche weiteren Weichen müssen gestellt werden, damit ein derartiges Vorgehen nicht ausschließlich einen repressiven Charakter vorweist?

„Bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten und in der öffentlichen Wahrnehmung spielt Videoüberwachung eine immer größere Rolle. Wichtig ist es jedoch, die dahinterstehenden Prozesse klar zu definieren. Denn einfach nur eine Kamera aufzuhängen, die die Umgebung aufzeichnet, hat zunächst keinen, beziehungsweise nur einen repressiven Wert. Sie dient dann lediglich dazu, im Nachgang dazu beizutragen, eventuelle Straftaten aufzuklären.

Bei der Videoüberwachung, wie es sich die Bevölkerung anhand des Beispiels der polizeilichen Videoüberwachung vorstellt, muss hingegen auch laufend jemand vor der Kamera sitzen und die Bilder auswerten. Das muss aus personeller Sicht erst einmal gestemmt werden, ganz zu schweigen von der Qualifikation, die jemand mitbringen muss, um Situationen richtig beurteilen und bewerten zu können und um anschließend die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Für die Maßnahmenumsetzung muss wiederum eine angemessene Anzahl an gut ausgebildeten Interventionskräften zur Verfügung stehen. Darin liegt in meinen Augen die eigentliche Herausforderung.“