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Terminhinweis: Telemedicus Sommerkonferenz: „Die Macht der Plattformen“ (03./04.09.2016/Berlin)

TelemedikusAm 3. und 4. September 2016 findet in Berlin die jährliche „Telemedicus Sommerkonferenz“ statt. Das Thema lautet „Die Macht der Plattformen“.

Unser öffentliches, privates und wirtschaftliches Leben wird immer mehr von Unternehmen und Organisationen beeinflusst, die uns verbinden und verknüpfen. Diese Unternehmen leisten Wichtiges für die Gesellschaft: Sie stellen die Marktplätze, Kommunikationswege, technische Standards oder Software, die wir als Informationsgesellschaft benötigen.

Andererseits entsteht dadurch aber auch “digitale Infrastruktur”, also Einrichtungen, die für das öffentliche Interesse enorm wichtig sind. Müssten solche Plattformen nicht stärker unter öffentlicher Kontrolle stehen? Oder andersherum: Darf man von privat geführten und wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen erwarten, dass sie eine öffentliche Aufgabe erfüllen? Von der Frage, ob Facebook und Twitter hetzerische Inhalte

löschen müssen, über die Netzsperren und Netzneutralitätsdebatte bis hin zur Datenschutzgrundverordnung und deren plattformspezifischen Regeln (z.B. dem Recht auf Datenportabilität) werden wir dem Thema ganzheitlich auf den Grund gehen. Wie bereits in den Vorjahren verknüpfen wir gehaltvolle Vorträge mit einer ungezwungenen Diskussion mit dem Publikum. Wir wollen das Thema in seinen gesellschaftlichen und aktuellen Bezügen darstellen, behalten dabei aber einen klaren wissenschaftlichen Fokus.

Die Konferenz wird organisiert von Telemedicus, einem juristischen Internetprojekt zum Recht der Informationsgesellschaft. Telemedicus ist ein Non-Profit-Projekt. Es wird getragen und herausgegeben vom Telemedicus e.V. Der Verein fördert satzungsgemäß den freien Austausch von Wissen über Rechtsfragen der Informationsgesellschaft auf juristischer und interdisziplinärer Ebene.

Xethix unterstützt diese Diskussion als Sponsor.

 

 

Terminhinweis: Digitale Führungskompetenz (10.05.2016 / München)

Neue Technologien und Digitalisierung ermöglichen Unternehmen, aber auch jedem Einzelnen den Austausch von Wissen, Leistungen und Waren, die schnelle Kommunikation und Zusammenarbeit – und das grenzenlos und jederzeit. Social Networking, Big Data oder Industrie 4.0 sind Schlagworte, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung regelmäßig fallen.

Ein grundlegendes Element haben sie gemein: Sie ermöglichen eine stärkere Vernetzung und Öffentlichkeit. Und das bedeutet für viele Unternehmen große Einschnitte. Durch elektronische Medien werden Entfernungen überbrückt und dadurch Führung auf Distanz zur Normalität. Aber auch das bekannte Verständnis von Führung wird durch die Änderungen der Digitalisierung infrage gestellt. Denn im digitalen Zeitalter ist Führung untrennbar mit Partizipation, Austausch, Offenheit, Flexibilität, Kollaboration und Vertrauen verbunden. Die alten Machtmuster und Hierarchiedenkweisen stoßen immer öfter an ihre Grenzen.

„Unternehmen müssen den Paradigmenwechsel schaffen. Nur so steigern sie ihre Produktivität und bleiben zukunftsfähig. Das gilt vor allem beim Thema Führung. Unternehmen müssen dafür sorgen, dass nicht nur das Top-, sondern vor allem das mittlere Management ein neues Verständnis seiner Rolle und der Verantwortlichkeiten entwickelt, damit es sich in die richtige Richtung bewegen kann“, sagt Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH

 Digital Leadership in der Arbeitswelt 2025

Am 10. Mai findet in München die T. Keynotes und interaktive Vorträge beschäftigen sich mit den Themenfeldern Strategie, Organisation, Technologie und Führung. Claudia Schmidt wird in ihrem Vortrag die Bedeutung der Digitalisierung für Kultur, Führung und Zusammenarbeit behandeln. Die neue Rolle der Führungskräfte wird dabei besonders im Mittelpunkt stehen: Welchen Mind-Set-Change müssen Führungskräfte vollziehen und was müssen sie in Zukunft können? Diese und weitere Fragen zu Digital Preparedness, Digital Leadership und Digital Collaboration werden im Anschluss in einem Kurzworkshop diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

Terminhinweis: Whistleblowing – Zivilcourage der Ingenieure? (20.01.2016/Steinfurt)

Dr. Petra Michel-Fabian von der FH Münster  (Foto: FH Münster/Fachbereich OEF)

Dr. Petra Michel-Fabian von der FH Münster (Foto: FH Münster/Fachbereich OEF)

Im Netz und von Menschenrechtlern wird er als Vorbild gefeiert, die US-Behörden dagegen sehen in ihm einen kriminellen Geheimnisverräter, der mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden muss: Edward Snowden, der Whistleblower. Ob Studierende der Elektrotechnik und Informatik wie Snowden handeln würden, hat Dr. Petra Michel-Fabian von der FH Münster in einem Seminar über Ethik mit den zukünftigen Ingenieuren diskutiert. In einer öffentlichen Veranstaltung am 20. Januar auf dem Steinfurter Campus präsentieren sie ihre Arbeitsergebnisse und diskutieren diese mit dem Publikum.

Snowden, der im Jahr 2013 die weltweiten Überwachungspraktiken des amerikanischen Militärgeheimdienstes NSA in die Öffentlichkeit brachte, hat seine Enthüllungen teuer bezahlt. Er wird per Haftbefehl gesucht, muss versteckt außerhalb seiner Heimat leben. Zu seiner Motivation erklärte er in Interviews, er habe erkannt, dass er Teil von etwas geworden sei, das der Gesellschafft mehr Schaden als Nutzen bringe.

Neben dem Whistleblowing thematisieren die Studenten in der Veranstaltung auch den virtuellen Krieg mit Drohnen, die autonom über Leben und Tod entscheiden. Außerdem geht es um die Frage, wo die Grenzen beim Einsatz von Robotern, die uns das Leben erleichtern sollen, zu setzen sind. Eine weitere Studentengruppe zeigt, dass Hacker auch „gut“ sein können. Sie stellen Verhaltensempfehlungen für diese Menschen vor, die aus der Motivation heraus, Schaden abzuwenden, in fremde Computersysteme eindringen.

„Die Studierenden erlangen an unserer Hochschule ein hohes technisches Know-how, das sie in der Praxis anwenden werden. Es ist deshalb wichtig, ihnen zusätzlich ein entsprechendes ethisches Know-why mitzugeben“, sagt Michel-Fabian. Man wolle die zukünftigen Ingenieure darauf vorbereiten, Verantwortung in der Gesellschaft wahrzunehmen.

Die Veranstaltung aus der Reihe „Kolloquium der Elektrotechnik und Informatik“ richtet sich an alle Interessierten. Sie findet statt am Mittwoch (20. Januar) von 16 bis 18 Uhr auf dem FH-Campus, Stegerwaldstraße 39 in Steinfurt, im Hörsaal D 144. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Terminhinweis (5. 11.2015, maiExpo 2015 in Wien): „Auf dem Weg zum perfekten Kundenprofil – eine technische, ethische und rechtliche Betrachtung“

Mittlerweile werden Unternehmen vielfältige Möglichkeiten geboten, um aus dem stetig anwachsenden Volumen an Kundendaten neue Potentiale – und damit letztendlich Wettbewerbsvorteile – generieren zu können. Doch wie lässt sich hier tatsächlich eine Umsetzung realisieren, die sowohl für das Unternehmen als auch für den Kunden gewinnbringend ist? Und wie kann diese dann auch noch rechtskonform so gestaltet werden, um damit letztendlich noch einen echten USP zu kreieren? Auf diese und weitere spannende Fragen geben fünf Experten mit umfassender Kompetenz im Rahmen der Diskussion eine Antwort. maihiro lädt auch in diesem Jahr wieder zum Networking auf der „maiExpo“ in Wien ein.

Datum: 5. November 2015 ab 13 Uhr

Ort: Sky Stage im Wiener Tech-Gate, Donau-City-Str.1, 1220 Wien

Die Highlights in aller Kürze

  • „Mehr Kunden bitte! – wie Marketing & Vertrieb zusammenspielt“, Claus Zerenko
  • „Big Dating Teil 1 – CRM gestern = Customer Engagement heute“, Dominic Veit & Betim Cermenika (maihiro)
  • „Big Dating Teil 2 – wenn Commerce, Big Data & Algorithmen sich treffen“, Florian Dohmann
  • Podiumsdiskussion: „Auf dem Weg zum perfekten Kundenprofil – eine technische, ethische und rechtliche Betrachtung.“, Experten zu Datenschutz, Technologie und Geschäftsprozessen

Besonders der fachliche Austausch zwischen SAP, Branchenexperten und Kunden steht dieses Jahr wieder im Vordergrund der Veranstaltung: Neben dem abwechslungsreichen und informativen Mix aus Vorträgen und Diskussionen erwarten Sie am Abend kulinarische Highlights, zu denen auch die eigens kreierten „maiBurger“ zählen.

maihiro zeigt Ihnen, wie innovative Schritte auf dem Weg in die digitale Zukunft aussehen könnten.

Melden Sie sich kostenlos an, mit nur einem Klick.

TV-Tipp: Do Not Track – Die Zukunft der Online-Überwachung

Donottrack@BrettDo Not Track ist eine internationale Dokumentarfilmreihe über Online-Tracking und das Geschäft mit unseren Daten – mit einer außergewöhnlichen Umsetzung: Der Nutzer kann anhand seiner eigenen Daten sehen, wer ihn gerade im Internet überwacht und welche Folgen dies für ihn hat.

In sieben Episoden wurden seit dem 14. April Themen wie „Der Spion in der Tasche – Überwachung durch Handys“ oder „Big Data – die Welt der Algorithmen“ behandelt. Am 15. Juni werden in der letzten Episode die Nutzerdaten ausgewertet und darauf aufbauend eine Prognose erstellt, welche Auswirkungen die Online-Überwachung auf uns alle haben wird. Als Höhepunkt von Do Not Track veranstaltet das Bayerische Fernsehen einen eigenen Themenabend über Online-Tracking.

Über drei Millionen Seitenzugriffe, rund 650.000 Einzelbesuche und Zehntausende Nutzer, die für Do Not Track ihre Daten preisgegeben haben – das ist die vorläufige Bilanz der interaktiven Web-Serie Do Not Track. Zum Höhepunkt am 15. Juni werden alle Daten ausgewertet, und jeder registrierte Nutzer bekommt ein Persönlichkeits- und Klickprofil anhand dessen sich erahnen lässt, wie Online-Profiling funktioniert. Außerdem wird anhand der Daten aller Nutzer eine Prognose gewagt, wie die Zukunft des Online-Trackings aussehen wird. Werden die Datenhändler die totale Macht übernehmen oder wird die Datenüberwachung stärker reguliert? Do Not Track schärft das Bewusstsein, dass die Nutzer die Zukunft des Internets und damit des Online-Trackings mitbestimmen können.

Eine Kontinent-übergreifende Diskussion über die Zukunft des Internets

Seit Beginn der Web-Serie bietet Do Not Track neben den personalisierten Episoden täglich neue Artikel und Videos mit Anti-Tracking Tipps, aktuellen Forschungsergebnissen und neuen Entwicklungen im Bereich der Online-Überwachung. Daraus entstanden ein kleines Nachschlagwerk zum Thema Datenschutz und Raum für Diskussionen und Initiativen über die Zukunft des Internets.

Ein ganzer Fernseh-Abend über Online-Tracking

Zeitgleich zur Veröffentlichung der Datenauswertung widmet das Bayerische Fernsehen dem Thema Online-Überwachung einen eigenen Themenabend. Jetzt Mal Ehrlich zeigt mit Hilfe eines Tracking-Experten, was man über eine typische bayerische Familie in nur einem Tag herausfinden kann. Faszination Wissen testet, in welchem Maße uns Auto, Fernseher, Kühlschrank und Co. überwachen, und in der Nachtlinie spricht Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Dirk Heckmann über die Rettung der Privatheit und macht konkrete Lösungsvorschläge. Um 22:30 Uhr wird dann die 30-minütige TV-Doku Do Not Track ausgestrahlt, in der die Highlights der Web-Serie zusammengefasst sind.

Terminhinweis (11./12.06.2015/Potsdam): Öffentliche Konferenz für nationale Cyber-Sicherheit

Mit der zunehmenden Verunsicherung von Nutzern der Informations- und Kommunikationstechnik wird sich die dritte Potsdamer Konferenz für nationale Cyber-Sicherheit beschäftigen. Sie findet am 11. und 12. Juni am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) statt.

Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung werden auf der öffentlichen Veranstaltung unter anderem Themen wie das IT-Sicherheitsgesetz, die Digitale Agenda und Fragen der digitalen Souveränität diskutieren. Außerdem stehen zum Beispiel Aspekte wie IT-Sicherheit sowie Schutz von Industrie 4.0-Anlagen und kritischen Infrastrukturen auf dem Programm.

Neben NATO-Vizegeneralsekretär Jamie Shea und Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe aus dem Bundesinnenministerium stehen die Präsidenten von Europol, Bundeskriminalamt, Bundesamt für Verfassungsschutz und Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik auf der Referentenliste. Hochrangig vertreten sind auch das Auswärtige Amt, die Bundesministerien des Inneren und für Wirtschaft und Energie sowie diverse Fachverbände und Stiftungen.

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily und ein Repräsentant von Google werden über „Cybersecurity zwischen bürgerlicher Freiheit und staatlicher Verantwortung“ sprechen. Aus der Wirtschaft sind ferner Unternehmen wie Check Point Software Technologies, Cisco, Computer Sciences Corporation (CSC) , Daimler, DB Systel, General Electric, Hewlett Packard, Huawei, KPMG, Nokia, Rohde & Schwarz, SAP und Vodafone vertreten.

Weitere Details zum Veranstaltungsprogramm gibt es online.

„Seit der letzten Potsdamer Sicherheits-Konferenz 2014 hat sich die Cybersicherheitslage nicht beruhigt. Eher das Gegenteil ist der Fall und die Nutzer werden zunehmend verunsichert“, stellt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel fest. Auf dem neutralen Boden einer Wissenschaftseinrichtung wolle das Institut deshalb erneut Bezugsgruppen und Multiplikatoren mit Experten zusammenführen, um Möglichkeiten für gemeinsames Handeln und mehr Sicherheit zu analysieren, sagt Meinel. „Das in diesem Bereich fatale Silo-Denken gilt es zu überwinden“, fügt der Wissenschaftler hinzu, der am HPI auch das Fachgebiet Internet-Technologien und -Systeme leitet.

Am Ende des ersten Konferenztages werden das veranstaltende Hasso-Plattner-Institut und die Bundesdruckerei ihr gemeinsam neu gegründetes „Secure Identity Lab“ der Öffentlichkeit vorstellen. In dem Lab sollen innovative Lösungen erforscht werden, die den effizienten Umgang mit digitalen Identitäten absichern. Die werden zur sicheren Erkennung der Nutzer bei ihren Interaktionen in der digitalen Welt gebraucht und sollen nicht manipuliert, gefälscht oder für missbräuchliche Zwecke verwendet werden können. Das soll in der digitalen Welt Vertrauen und die Grundlage für sichere Beziehungen und Geschäftsprozesse schaffen.

Im Jahr zuvor hatte das HPI einen neuen Service präsentiert, der Internetnutzer auf den möglichen Diebstahl und die öffentliche Preisgabe ihrer Identitätsdaten hinweist. Das Institut bietet auch einen Sicherheits-Check im Internet an, der automatisch Auskunft gibt über erkennbare Schwachstellen eines anfragenden Rechners.

Terminhinweis (21.04.2015, München): Nachhaltigkeit konkret ins Leben holen

Ab April bietet „Street Philosophy“ in München eine neuartige Workshop‐Reihe an. Zu aktuellen und herausfordernden Themen werden in kleinen Gruppen und mit hochkarätigen Experten konkrete Lösungsansätze und Werkzeuge für die jeweiligen Fragestellungen erarbeitet – philosophisch fundiert und lebensnah in der Umsetzung.

Bereits seit 2013 gibt es „Street Philosophy“ als offenen philosophischen Salon in der Münchener Josef Bar, ein Konzept, für das sich die Gründerin Julia Kalmund in England inspirieren ließ: „In Deutschland wird Philosophie immer noch als elitär und lebensfremd wahrgenommen“, so Julia Kalmund. „Die Salon‐Kultur ist in England wesentlich verbreiteter ‐ und nicht mit Schwellenangst verbunden. Die Devise von `Street Philosophy´ heißt deshalb `Raus aus dem Elfenbeinturm´. Wir bieten Philosophie für jedermann und verstehen uns auch als Lebens‐ und Orientierungshilfe. Wir diskutieren über Fragen, die uns alle bewegen und suchen mit Hilfe der Philosophie gemeinsam nach Antworten.“

Mit den Workshops soll sich der Blick vom „Suchen“ auf das „Finden“ lenken. Für 2015 sind 6 Veranstaltungen geplant, u.a. zu Themen wie „Glück und Geld“, „Beruf und Berufung“ oder „Profit und Moral“. Den Auftakt der Veranstaltungsserie bildet am 21. April 2015 der Workshop „Nachhaltigkeit – endlich anfangen!“.

Dozentin ist die Wirtschaftspsychologin und Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Alexandra Hildebrandt. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, Nachhaltigkeit aus dem Begriffshimmel auf die Erde zu holen und konkret zu zeigen, dass wir selbst die Veränderung sind, die wir uns in der Welt wünschen“, so Dr. Alexandra Hildebrandt. „Dazu braucht es entsprechende Formen der Vermittlung und Plattformen, die das Große und Kleine miteinander verbinden. Die Workshops von `Street Philosophy´ sind dafür ein hervorragender Ansatz. Die Teilnehmer erhalten hier nicht nur Einblicke in philosophische Grundlagen eines der wichtigsten Themen unserer Zeit, sondern auch Praxisbezüge und persönliche Handlungsempfehlungen.“

Der Workshop findet am 21. April von 18.30h bis ca. 22 Uhr in der Josef Bar statt, Anmeldungen bitte unter sabineriedel@themindshiftgroup.com. Die Kursgebühr beträgt Euro 69.‐.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link.

Weitere Informationen zur Dozentin finden Sie unter folgendem Link.

 

Terminhinweis (17.3.2015/CeBIT/Hannover): Jeremy Rifkin diskutiert seine Thesen zum „Untergang des Kapitalismus“

Jeremy-Rifkin

Jeremy Rifkin

Mit Jeremy Rifkin kommt einer der 150 einflussreichsten Intellektuellen der Welt auf die CeBIT Global Conferences.

In seinem aktuellen Werk „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ beschreibt er eine Zukunft frei von Kapitalismus, die seiner Meinung nach gar nicht mehr so weit weg ist. Teilen ist das neue Besitzen – Häuser werden über Apps gesteuert, Autos fahren selbstständig und die intelligente Armbanduhr treibt uns an, wenn wir uns zu wenig bewegen. Die Share Economy und das Internet der Dinge sind in der Gesellschaft bereits angekommen und allgegenwärtig. Rifkins Theorie geht so weit, dass die Grenzkosten vieler Güter und Dienstleistungen nahezu gegen null gehen werden, was sie praktisch kostenlos macht.

Das Internet macht es möglich: Wir suchen und finden kostenlos, hören, sehen und lesen für wenige Cents und zahlen für unsere Kommunikation mit unseren Daten. Welche Auswirkungen die „Kostenlos-Kultur“ auf Wirtschaft und Gesellschaft hat, diskutiert Rifkin am Dienstag, 17. März, in Hannover auf den CeBIT Global Conferences in Halle 8.

Jeremy Rifkin gilt nicht nur als Visionär, sondern als einer der wichtigsten Gesellschaftstheoretiker und einflussreichsten Kulturkritiker der Welt. „Der Kapitalismus wird das Wirtschaftsleben nicht mehr allein dominieren. Vielmehr wird er ein mächtiger Partner des kollaborativen Gemeinguts sein, sodass wir eine große Menge unserer Produkte und Dienstleistungen nahezu kostenlos produzieren und teilen können“, betonte Rifkin in einem Interview Anfang Dezember mit Zeit online.

Terminhinweis (19.02.2015/Berlin) „Umgang mit digitalen Identitäten von Verstorbenen“

Was geschieht mit den Online-Daten Verstorbener? Diese technisch und rechtlich derzeit nicht abschließend geklärte Frage gewinnt in dem Maße an Bedeutung, in dem Identitäten, aber auch umfangreiche persönliche bzw. personenbezogene Daten, zunehmend digital hinterlegt sind. Für den Todesfall müssen klare Verfahrensregeln in Bezug auf den digitalen Nachlass bestehen. Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. widmet sich im Rahmen eines Informationstages den wichtigsten Aspekten.

Weitere Infos bei TeleTrusT.

Terminhinweis: Wie lässt sich digitales Kulturerbe erhalten? (14.11.2014/ Karlsruhe)

Wie lässt sich digitales Kulturerbe erhalten? Wie Daten aus Forschung und Wissenschaft? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich das Center of Digital Tradition (CODIGT) am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Digitale Archivierung als Kulturtechnik zu erklären und zu fördern, ist Ziel einer öffentlichen Tagung, die am Freitag, 14. November 2014, von 9 bis 18 Uhr, in der Rüppurrerstraße 1a stattfindet (Saal Karlsruhe, Haus B, 7. OG).

Der Zugang zu unserem kulturellen und wissenschaftlichen Erbe ist schon heute digital geprägt. Objekte und Informationen sind nicht mehr ausschließlich für Archive gemacht, die begeh- und mit den Sinnen erfahrbar sind, sondern müssen zunehmend auch digital gespeichert und zugänglich gemacht werden. Dabei stoßen öffentliche, kulturelle aber auch wissenschaftliche Einrichtungen vermehrt an ihre konzeptuellen sowie technischen Möglichkeiten und hantieren mit rechtlichen Fragestellungen. Die Diffusion digitaler Technologien in die Archivierungspraxis und der schnell anwachsende Umfang digitaler Archivalien drängen die Verantwortlichen und die Öffentlichkeit zum Handeln.

CODIGT widmet sich der Aufgabe, einen Beitrag zur Erhaltung des digitalen Kulturerbes sowie der Daten aus Wissenschaft und Forschung zu leisten. Im Rahmen von projektorientierter Grundlagenforschung und transdisziplinärem Wissenstransfer bearbeitet CODIGT in Zusammenarbeit mit dem KIT-Archiv und dem Steinbuch Centre for Computing (SCC) Fragestellungen zur Digitalisierung und Kontextualisierung von Objekten, zur digitalen Langzeitarchivierung und zum Zugang dieser archivierten Daten. In engem Kontakt zu Gedächtniseinrichtungen wie dem Landesarchiv Baden-Württemberg und Netzwerken wie nestor, dem deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung, entwickeln die Forscherinnen und Forscher am CODIGT Konzepte zur Langzeitarchivierung für Einrichtungen aus Forschung, Lehre und Kultur. „Wir sehen es hierbei als unsere Aufgabe, die Gesamtheit relevanter Themenbereiche zu berücksichtigen“, sagt der Geschäftsführer von CODIGT, Dr. Ralf Schneider. „Dazu gehören neben den informationstechnischen, rechtlichen und auch kulturwissenschaftlichen Methoden und Praktiken vor allem die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Datenproduzenten.“

Am Freitag, 14. November 2014 veranstaltet CODIGT von 9 bis 18 Uhr im Saal Karlsruhe, Rüppurrer Str. 1a (Haus B, 7.OG), eine öffentliche Tagung, deren Anliegen es ist, digitale Archivierung als Kulturtechnik zu erklären und zu fördern. Dabei steht die gesellschaftliche Aufklärung über den Nutzen von Archiven im digitalen Raum im Vordergrund. Der Politik, Öffentlichkeit und Gesellschaft soll verdeutlicht werden, dass Archivierung eine dringliche Gesamtaufgabe ist, zu der jeder etwas beitragen kann. „Vor dem Hintergrund der vor allem ökonomisch geführten Debatten, wird bisher weder von der Öffentlichkeit noch von den verantwortlichen Institutionen zur Kenntnis genommen, dass schon jetzt ausschließlich in digitaler Form vorliegendes Kulturerbe unwiederbringlich verloren geht“, sagt Professorin Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin des ZAK und Mitglied im Fachausschuss Kultur der deutschen UNESCO-Kommission. „Wir möchten mit der Tagung dazu beitragen, ein allgemeines Bewusstsein dafür zu schaffen, dass dieses Kulturerbe ausschließlich interdisziplinär und interinstitutionell bewahrt werden kann.“

Wolfram Jäger, Erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe wird das Grußwort sprechen, Eröffnungsredner ist der Experte für Langzeitarchivierung Professor Jon Ippolito von der University of Maine.

Die Tagung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zu CODIGT und zur Tagung unter: www.zak.kit.edu/codigt_tagung

Terminhinweis: Fit in Internetsicherheit: Hasso-Plattner-Institut startet kostenlosen Onlinekurs für Jedermann (27.10.2014)

Für den am 27. Oktober beginnenden kostenlosen Onlinekurs zum Thema „Sicherheit im Internet“ haben sich bislang rund 5.500 Teilnehmer angemeldet. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) startet ihn auf seiner interaktiven Bildungsplattform https://open.hpi.de. Derzeit läuft im Institut die Produktion der deutschsprachigen Lehrvideos und Lehrmaterialien auf Hochtouren. Für den Kurs, den Internetprofessor und HPI-Direktor Christoph Meinel leitet, kann man sich hier noch registrieren: https://open.hpi.de/courses/intsec2014. Interessenten können dank kurzer Einführungsvideos bereits in das Angebot der sechs Kurswochen „hineinschnuppern“. Es gibt keinerlei formale Vorbedingungen oder Zulassungsbeschränkungen für den Onlinekurs. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zeugnis.

„Die jüngsten Vorfälle haben vielen Menschen besonders deutlich vor Augen geführt, dass Sicherheit im Internet ein sehr wichtiges Thema ist“, erläutert Meinel. Internetnutzer hätten jedoch eher die vielfältigen Möglichkeiten des Netzes im Blick, als seine potenziellen Gefahren. Daher will der Potsdamer Informatikwissenschaftler den Kursteilnehmern die am häufigsten von Angreifern genutzten Schwachstellen des Internets vor Augen führen und zeigen, wie man sich wirksam schützen kann.

Meinels erklärt zu Beginn seines Onlinekurses zunächst Grundbegriffe und erläutert, was Angreifer im Internet aus welchen Motiven heraus tun. In der zweiten Kurswoche geht es darum, wie (leicht) Passwörter geknackt werden können und wie man ein sicheres Passwort wählt. Es schließen sich in Kurswoche 3 Lehrinhalte über Schadsoftware wie Viren, Würmer und Trojaner sowie deren Zusammenhang mit sogenannten Botnets an. Kurswoche 4 widmet sich dem Thema, wie Angreifer Nachrichten abhören oder sich sogar in Verbindungen einklinken und die Kommunikation manipulieren können. Außerdem geht es um Schutzmaßnahmen wie Firewalls und Verschlüsselung für die unsicheren Kommunikationskanäle. Das Thema Verschlüsselung wird dann in den Wochen 5 und 6 anhand konzeptioneller Ansätze und praktischer Beispiele vertieft.

Internetsicherheit ist seit vielen Jahren einer der Forschungsschwerpunkte am Fachgebiet Internet-Technologien und -Systeme des HPI. Meinel leitet dieses Fachgebiet in Personalunion. Durch die Veröffentlichung von Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung sowie durch die Bereitstellung von Diensten versucht das HPI, die Bevölkerung für den Umgang mit Daten im Internet zu sensibilisieren.

Schon 1,5 Millionen kostenlose Online-Checks bei https://sec.hpi.de

So durchsucht seit Mai 2014 der neue kostenlose HPI-Service „Identity Leak Checker“ (https://sec.hpi.de) das Netz nach frei zugänglichen Identitätsdaten wie Namen, Passwörter, Kontoangaben oder anderen persönlichen Informationen – wenn die Internetnutzer auf dieser Plattform ihre E-Mail-Adressen eingegeben haben. Das Hasso-Plattner-Institut registrierte bislang 1,5 Millionen Online-Checks. Die Nutzer von fast 150.000 E-Mail-Adressen mussten darüber informiert werden, dass sie offensichtlich Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind.

Das HPI hat auch eine Datenbank für IT-Angriffsanalysen (https://hpi-vdb.de) aufgebaut. Sie integriert und kombiniert viele im Internet frei verfügbare Angaben über Software-Sicherheitslücken und -Probleme. Derzeit sind dort mehr als 64.000 Informationen zu Schwachstellen gespeichert, die in mehr als 165.000 betroffenen Softwareprogrammen von knapp 14.000 Herstellern vorhanden sind. Mithilfe der HPI-Datenbank können neuerdings Internetnutzer ihren Rechner kostenlos auf erkennbare Schwachstellen überprüfen lassen, die Cyberkriminelle oft geschickt für Angriffe missbrauchen. Das System erkennt die verwendete Browserversion – einschließlich gängiger Plugins – und zeigt eine Liste der bekannten Sicherheitslücken an. Eine Erweiterung der Selbstdiagnose auf sonstige installierte Software ist geplant.

Internetsicherheit ist ein Forschungsschwerpunkt am HPI

In einem Real-time Event Analytics and Monitoring System (REAMS) sammeln die HPI-Internetwissenschaftler sämtliche Informationen, die über Ereignisse in einem Netzwerk auftreten – egal, ob sie von Servern, Routern oder Arbeitscomputern kommen – und werten diese in ein einheitliches Format überführten Daten in Echtzeit aus. Das schafft die Voraussetzung dafür, dass auch komplexe Cyberangriffe genau in dem Moment blitzschnell erkannt und flexibel analysiert werden können, in dem sie ausgeführt werden. Aber auch die Zusammenhänge einzelner Vorgänge und typischen Angriffsmuster längst zurückliegender Angriffe lassen sich dadurch nachträglich rekonstruieren und ausführlich auswerten. Somit versetzen die am HPI entwickelten Techniken IT-Sicherheitsexperten in die Lage, auch neuartige Angriffe zu erkennen, die in herkömmlichen Lösungen unentdeckt bleiben.

Hintergrund zu www.open.HPI.de

OpenHPI bietet seine kostenlosen, für jeden frei zugänglichen Onlinekurse zu Themen der Informationstechnologie seit September 2012 an. Rund 130.000 Einschreibungen von 70.000 Nutzern aus etwa 150 Ländern sind derzeit auf openHPI registriert. Fast 17.000 Zertifikate und rund 20.000 Teilnahmebescheinigungen konnten bereits ausgestellt werden. Alle zwölf Onlinekurse, die bislang auf Deutsch, Englisch und Chinesisch angeboten wurden, kann man auch jetzt noch im Selbststudium nutzen, allerdings ohne dafür eine Prüfung und Zertifikat zu erhalten.

Die Internet-Bildungsplattform openHPI ist dadurch weltweit einzigartig, dass sich die Inhalte auf Informationstechnologie und Informatik konzentrieren und die Kurse sowohl in deutscher, englischer und chinesischer Sprache angeboten werden. Im Unterschied zu „traditionellen“ Vorlesungsportalen folgen die Kurse bei openhpi.de einem festen sechswöchigen Zeitplan – mit definierten Angebotsimpulsen wie Lehr-Videos, Texte, Selbsttests, regelmäßigen Hausaufgaben und Prüfungsaufgaben. Durch solche Features erhalten Teilnehmer zeitnah Feedback zu ihrem Lernerfolg.

Das Kursmaterial wird jeweils zu Wochenbeginn freigeschaltet. So werden Lerner über das Kursgeschehen „synchronisiert“, so dass über die mit openHPI verkoppelten sozialen Medien eine virtuelle Lerngemeinschaft entsteht, auf der sich die Teilnehmer mit den Kursbetreuern und anderen Teilnehmern austauschen, Fragen klären und weiterführende Themen diskutieren können.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze.

Terminhinweis: Anti-Prism-Party, die dritte Staffel (11.10.2014/Karlsruhe)

Schon zweimal sorgte die größte „Cryptoparty“ Europas mit 650 und über 900 Teilnehmern im Karlsruher ZKM für Raumnot. Doch das Interesse an technischen Möglichkeiten, mit denen man ausländischen Nachrichtendiensten wenigstens den Zugriff auf die eigenen Daten verwehren kann, ist ungebrochen – daher lädt die „Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative“  anlässlich der Uraufführung des Edward-Snowden-Stücks „Ich bereue nichts“ des Badischen Staatstheaters Karlsruhe zusammen mit dem Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie  und dem CyberForum e.V.  am Samstag, 11.10.2014 um 14 Uhr zur „Anti-Prism-Party 3. Staffel“ ins Foyer des Staatstheaters Karlsruhe (Eintritt frei).

Dort erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Verschlüsselung wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Neben aktuellen Tipps und Empfehlungen rund um das Thema Selbstschutz vor unerwünschten Lauschern wird das Kryptologikum des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) historische und zeitgenössische Verschlüsselungstechnik zum „Be-Greifen“ vorstellen.

Auf Bühnen und an Stationen im Foyer des Staatstheaters Karlsruhe zeigen IT-Sicherheits-und Datenschutzexperten in Live-Vorführungen, wie Sie Tracking verhindern, Ihre Passwörter wählen und geschützt aufbewahren, E-Mails vor fremdem Zugriff schützen, Chats verschlüsseln und File-Sharing in der Cloud sichern.

Derweil können sich Ihre Kinder in der Spion-Schule, die von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe betreut wird, zum Verschlüsselungsexperten ausbilden lassen. Wer keine Karte mehr für die Voraufführung des Edward-Snowden-Stücks „Ich bereue nichts“ ergattern konnte, ist zum Abschluss beim Anti-Prism-Plenum um 19:30 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Karlsruhe willkommen.

Besondere IT-Kenntnisse sind nicht erforderlich, um den anschaulichen Vorführungen der Experten folgen zu können.

Nähere Informationen zur 3. Staffel der Karlsruher Anti-Prism-Party gibt es auf der Webseite www.anti-prism-party.de, in einem Newsletter zur Initiative und auf Twitter.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der landesweiten Initiative smart businessIT: Die IT stärken. Das Land vernetzen statt. Die Initiative zielt darauf ab, den IT-Standort Baden-Württemberg zu stärken und bei Anbietern wie Anwendern dieser Branche für eine hohe Innovationsdynamik zu sorgen. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Projekt Be Wiser.

Terminhinweis: (26.05.2014/Bonn): Chancen für die Kundenansprache durch Unternehmensverantwortung (CSR)

Die IHK Bonn/Rhein-Sieg lädt zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung für Berater und Unternehmen mit dem Titel „Chancen für die Kundenansprache durch Unternehmensverantwortung (CSR), Nachhaltigkeit und geförderte Potentialberatung“ ein. Sie findet am Montag, 26. Mai, 19 Uhr, im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt.

CSR als Zukunftsthema 

Zielgruppe sind insbesondere Unternehmensberater, PR-Agenturen, Kommunikationsberater und Coaches. Nicht erst seit den letzten Finanz- und Wirtschaftskrisen ist klar: Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft erwarten zunehmend sozial, kulturell und ökologisch verantwortliches Wirtschaften von Unternehmen. Damit entwickelt sich das professionelle Management und die Kommunikation von Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility, kurz CSR) und Nachhaltigkeit für KMU und Großunternehmen zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor – einschließlich eines erhöhten Beratungsbedarfes. Für Berater bieten diese Themen deshalb eine Vielzahl von neuen und kreativen Ansätzen, um bestehende Kundenverbindungen auszubauen und neue Kontakte aufzubauen.

Möglichkeiten für Berater

Der Infoabend soll deshalb für alle Neueinsteiger in das Thema eine Einführung in das Themenfeld CSR bieten und aufzeigen, welche Themen die höchste Relevanz und Zukunftschancen für Unternehmen bieten und wie Unternehmensberater, aber auch PR- und Kommunikationsberater diese Ansätze nutzen können, um neue Beratungsangebote zu entwickeln oder bewährte Ansätze auszubauen. Mit den Förderinstrumenten ?Potentialberatung? und ?Bildungsscheck? bietet das Arbeitsministerium NRW klein- und mittelständischen Unternehmen Beraterkostenzuschüsse für bestimmte Handlungsbereiche an bzw. anteilige Finanzierungen von Weiterbildungsmaßnahmen. Aus den CSR Themen kann das Handlungsfeld Arbeitsplatz (Gestaltung vor Arbeitsorganisation, Personalentwicklung, Vereinbarkeit Familie und Beruf usw.) damit unterstützend analysiert und beraten werden. Wir zeigen Ihnen wie das möglich ist?.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de

Terminhinweis (19.05.2014): Potsdamer Cybersicherheitskonferenz

Auf der Potsdamer Konferenz für Nationale Cyber-Sicherheit am 19. Mai wird das veranstaltende Hasso-Plattner-Institut (HPI) einen neuen Service präsentieren, der Internetnutzer gegebenenfalls auf den Diebstahl und die öffentliche Preisgabe ihrer Identitätsdaten hinweist. Das kündigte HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel an. Sein Institut will ferner auch einen Sicherheits-Check im Internet vorstellen, der automatisch Auskunft gibt über erkennbare Schwachstellen eines anfragenden Rechners.

Ergänzt wird der Dienst um die Möglichkeit, dass Nutzer eine Liste der von ihnen verwendeten Softwareprogramme zusammenstellen, welche dann permanent in einer HPI-Datenbank auf kritische Sicherheitslücken überprüft werden.

Der Direktor des mitveranstaltenden Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS), Dr. Tim Stuchtey, kündigte an, auf der Konferenz am HPI Untersuchungsergebnisse zu den Umsatzerwartungen der deutschen IT-Sicherheitswirtschaft vorzulegen. Präsentiert werde die Sonderauswertung einer von der Bundesregierung geförderten Befragung von Unternehmen der Sicherheitswirtschaft aus den Jahren 2012 und 2013.

Auf der Konferenz werden Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in Vorträgen und Podiumsdiskussionen Themen wie die Sicherung kritischer Infrastrukturen und den Schutz der hochvernetzten so genannten „Industrie 4.0″ behandeln. Des Weiteren stehen neben Fragen rund um die nationale Sicherheit auch internationale und transatlantische Aspekte zur Diskussion.

Anmeldungen sind möglich unter www.potsdamer-sicherheitskonferenz.de

Terminhinweis: 10. Deutsches CSR-Forum stellt Nachhaltigkeit ins Zentrum

Am Mittwoch, dem 7. Mai öffnet das „10. Deutsche CSR Forum – Internationales Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit“ in Ludwigsburg bei Stuttgart seine Tore. An zwei Tagen erörtern Top-Manager aus Handel und Industrie die aktuellsten Fragen der Nachhaltigkeit und suchen gemeinsam nach Wegen für die Zukunft. Erstmals findet zeitgleich das „Deutsche Compliance Forum“ statt. Continue reading