Category Archives: Digitale Medienkultur – xethix Diskurs

Fake News führen zu falschen Erinnerungen

Wenn Menschen gefälschte Nachrichten konsumieren, neigen sie dazu, daraus auch falsche Erinnerungen abzuleiten, die sich auch dann in ihrem Gedächtnis festsetzen, wenn sie als Fake News entlarvt werden. Das gilt auch in solchen Fällen, in denen deren Inhalte mit den eigenen politischen Einstellungen übereinstimmen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des University College Cork (UCC) und der University of California, Irvine (UCI) nach einem Experiment, das sie 2018 im Zuge des Abtreibungs-Referendums in Irland durchgeführt haben. Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr …

 

Blogger-Relevanzindex deckt auf: Die 20 erfolgreichsten deutschen Bloggerinnen

Präsent, gut vernetzt, sehr aktiv, engagierte Community: Julia Richter ist mit ihrem Blog „German Abendbrot“ nicht nur die führende Food-Bloggerin in Deutschland – sondern die erfolgreichste Frau in der deutschsprachigen Blogosphäre überhaupt. Nicht leicht in einem Themenfeld mit starkem Wettbewerb: Fünf der 20 bedeutsamsten Bloggerinnen schreiben über kulinarische Themen. Das zeigt der Blogger-Relevanzindex der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Fünf weitere Bloggerinnen aus der Top 20 beschäftigen sich mit Lifestyle und Mode. Ganz vorne weg: Susanne Ackstaller, die sich mit ihrem Blog „Texterella“ vor allem an die Zielgruppe 50+ wendet und im Gesamt-Ranking Platz 5 erreicht.

In weiteren vier Weblogs aus der Spitzengruppe dreht sich alles ums Thema Reisen. Zum Beispiel bei Tanja Neumann, die als „Vielweib on Tour“ auf Platz 7 angekommen ist.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Bloggerinnen ausschließlich mit Küche, Klamotten und Kurztrips Erfolge feiern. Denn den zweiten Platz eroberte Claudia Tödtmann, Redakteurin der Wirtschaftswoche, mit ihren scharfsinnigen Blicken hinter die Kulissen von Unternehmen in „Tödtmanns Management-Blog“. Und Stefanie Fiebrig beschäftigt sich auf ihrem mehrfach ausgezeichneten Blog „Textilvergehen“ nicht etwa mit Fashion-Fauxpas, sondern mit Fußball (vor allem Union Berlin).

Das komplette Ranking: Die 20 wichtigsten Bloggerinnen

  1. Julia Richter – German Abendbrot

http://germanabendbrot.wordpress.com

  1. Claudia Tödtmann – Tödtmanns Management-Blog

http://blog.wiwo.de/management/

  1. Stefanie Fiebrig – Textilvergehen

http://www.textilvergehen.de

  1. Dunja Voos – Medizin-im-Text

http://www.medizin-im-text.de/blog/

  1. Susanne Ackstaller – Texterella

http://www.texterella.de

  1. Milena Heißerer – Amazed

http://www.amazedmag.de/

  1. Tanja Neumann – Vielweib on Tour

http://www.vielweib.de/

  1. Tessa Tews – WanderWeib

http://wanderweib.de

  1. Michaela Hoechst-Lühr – Herzelieb

http://herzelieb.de/

  1. Felizitas Küble – Christliches Forum

https://charismatismus.wordpress.com/

  1. Helga Uphoff – DiabSite Diabetes-Weblog

http://www.diabsite.de/diabetes-weblog/

  1. Sarah Eichhorn – Josie loves

http://www.josieloves.de/

  1. Anita Brechbühl – Travelita

http://www.travelita.ch/

  1. Carsten Meiselbach – Happy Carb

http://happycarb.de/

  1. Ines Thomas – Glamour

http://www.glamour.de/

  1. Virginia Horstmann – Zucker, Zimt und Liebe

http://zuckerzimtundliebe.wordpress.com/

  1. Christine Neder – Lilies Diary

http://www.lilies-diary.com/

  1. Christine Garcia Urbina – Trickytine

http://trickytine.com/

  1. Natascha Wegelin – Madame Moneypenny

https://madamemoneypenny.de/category/mehr-mehr-mehr/

  1. Nike van Dinthe – This is Jane Wayne

http://www.thisisjanewayne.com/

Der Blogger-Relevanzindex von Faktenkontor analysiert fortlaufend die Performance von rund 2.000 deutschsprachigen Blogs. Die Bewertung fußt zu gleichen Teilen auf fünf Faktoren: Die Sichtbarkeit des Blogs im Internet; die Anzahl öffentlicher Links, die zu dem jeweiligen Blog führen; die Vernetzung des Blogs in den Sozialen Medien; die Aktivität (Anzahl der neuen Beiträge) innerhalb der letzten drei Monate; sowie die Interaktion des Blogs mit seiner Community anhand der Anzahl von Kommentaren innerhalb dieser Zeit. Der Blogger-Relevanzindex erlaubt individuelle Auswertungen unter anderem in Bezug auf bestimmte Themenbereiche und Branchen und ermöglicht es Unternehmen so, konkrete Blogs zu identifizieren, die für die Meinungsbildung in ihrem Branchenumfeld wirklich entscheidend sind.

Faktenkontor ist der Berater für Unternehmens- und Vertriebskommunikation. Branchenerfahrene Experten unterstützen Unternehmen aus Finanzdienstleistung, Gesundheitswirtschaft sowie der Beratungs- und Technologie-Branche darin, ihre Zielgruppen über klassische und digitale Medien sowie im persönlichen Kontakt zu erreichen. Neben Medienberatung gehören Konzeption und Umsetzung von Kampagnen sowie Social-Media-Strategien zum Leistungsspektrum. Das Faktenkontor ist zertifiziertes Mitglied der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) und zertifiziertes Mitglied des Hamburger Consulting Club e.V. (HCC).

Start für die „Digitale Schule Hessen“ und Familienklassen

Neue Schwerpunkte im Schuljahr 2019/20: „Mit Investitionen in die Digitalisierung und den weiteren Ganztagsausbau sowie neuen Förderangeboten wie den Familienklassen machen wir Hessens Schulen fit für die Zukunft“, so Kultusminister Lorz. Ein Beitrag in „Bildungsklick“. … mehr…

 

Interview mit Medienwissenschaftler Pörksen: „Wir kommen uns im digitalen Dorf unerträglich nahe“

Ein Interview im „Tagesspiegel“: Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Zuletzt erschien sein Buch „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“.

Herr Pörksen, Sie arbeiten als Professor für Medienwissenschaft an der Exzellenzuniversität Tübingen. In welcher Filterblase leben und arbeiten Sie denn so? … mehr

 

Auslaufmodell im digitalen Zeitalter? Der Homo analogicus

DemagogenLängst hat die Digitalisierung den Alltag vieler Menschen fest im Griff: Es wird gegoogelt, in sozialen Medien kommuniziert und aus Mediatheken heruntergeladen. Etwa 80 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren besitzen ein Smartphone, Tendenz steigend. Kann man in solch einer Welt überhaupt noch analog leben? Ein Beitrag in „Deutschlandfunk.de“ … mehr

 

An neun von zehn Schulen gibt es Netzsperren

Sperre„Sorry, dieser Inhalt ist nicht verfügbar“: Netzsperren sind für deutsche Schülerinnen und Schüler so selbstverständlich wie Hefter, Pausenbrot und Klassenarbeit. Neun von zehn Schulen (88 Prozent) nutzen technische Schutzmöglichkeiten, um den Internetzugang zu begrenzen und den Aufruf bestimmter Seiten und Anwendungen zu blockieren, etwa mittels Filter-Software oder Proxy-Lösungen.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. In der Lehrerschaft stoßen Netzsperren auf breite Zustimmung. Fast ausnahmslos alle Lehrerinnen und Lehrer (99 Prozent) finden den Einsatz technischer Schutzmechanismen an Schulen grundsätzlich sinnvoll.

„Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten wie Gewalt, Pornografie und politischem Extremismus geschützt werden. Verbote allein bewirken hier aber meist das Gegenteil und machen Schülerinnen und Schüler überhaupt erst neugierig – das gilt auch für Netzsperren. Kinder- und jugendgefährdende Inhalte sollten in der Schule offen diskutiert und es sollte auf die Gefahren hingewiesen werden, die zum Beispiel das Versenden freizügiger Fotos mit sich bringt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz

Die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz ist ein wesentliches Ziel von Smart Schools, für deren flächendeckenden Ausbau der Bitkom eintritt. Berg: „Digitalkompetenz ist die wohl wichtigste Fertigkeit im Digitalzeitalter. Ziel muss es sein, neben dem souveränen Umgang mit digitalen Medien auch eine grundständige IT-Kompetenz aufzubauen. In Zeiten der digitalen Transformation reicht es nicht aus, wenn Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets bedienen – sie müssen sie auch verstehen und verantwortungsvoll einsetzen können.“

Smart Schools gründen sich auf digitale Infrastruktur, digitale Curricula, entsprechend angepasste pädagogische Konzepte und digitalkompetente Lehrerinnen und Lehrer. Derzeit gibt es bundesweit 41 Smart Schools. Weitere Informationen unter www.smart-school.de.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 503 Lehrer der Sekundarstufe I an Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Waldorfschulen telefonisch befragt. Die Befragung ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Nutzt Ihre Schule technische Schutzmöglichkeiten (z. B. Filtersoftware oder Proxylösungen), die den Zugang der Schüler ins Internet begrenzen, so dass beispielsweise nicht alle Internetseiten aufgerufen werden können?“ | „Finden Sie den Einsatz technischer Schutzmechanismen in Schulen grundsätzlich sinnvoll?“

Medienkonsum von Kindern: Gar kein Smartphone ist auch keine Lösung

Diese Studie dürfte viele Eltern aufatmen lassen: Wenn Kinder einige Stunden am Tag mit Tablet und Co. verbringen, kann das ihre Konzentration sogar fördern – doch es gibt eine klare Grenze, ist im „Spiegel“ zu lesen… mehr …

 

 

 

Medienkompetenz: Etabliertes Fernsehen vs. das digitale Bukett

In einer quantifizierten Welt gibt es fast kein Maß für das Omnipräsente: die Medien, die Daten, die digitale Öffentlichkeit. In Beratungsagenturen und Medienhäusern dürften größere Erbsenzählereien vorgenommen werden: Wie groß ist das Netz und wer ist dort der Größte (Konkurrent)? Der Schauplatz ist unübersichtlich. Plattformen sprießen aus den Verteilerknoten. Vom teilweise kostenpflichtigen Inhalt ausgewiesener Profis (die ihre immensen Startvorteile nutzen) reicht das Angebot bis zum Ultra-Trash, zu haltlosen Sabbeleien und rüdestem Ulk. Was auf YouTube koexistiert, bestimmt daneben einzelne Plattformen: das in der Tendenz anspruchsvollere Programm (Vimeo.com) und das meist belanglose und hemmungslose Gestreame (Twitch.tv). Ein Kommentar in „Telepolis“. … mehr …

 

Buchtipp: #Kids #digital #genial – Schütze dich und deine Daten!

Kids DigitalAb sofort ist die erweiterte Auflage des Jugend- und Kinderlexikons „#Kids #digital #genial – Schütze dich und deine Daten“ online und im Buchhandel erhältlich.  #Kids #digital #genial – Das Lexikon von App bis .zip:

Die Neuauflage des Lexikons umfasst im Softcover mehr als 100 Begriffe aus den Bereichen Mediennutzung und Datenschutz. Es erklärt Zusammenhänge und Hintergründe von Algorithmen, Clickbaiting, Tracking, Cybermobbing, Fake News & Co. auf einfache Art und Weise. Zum Mitmachen und Mitdenken enthält das Lexikon viele neue Aufgaben und zahlreiche weitere Tipps zum Schutz der Privatsphäre.

Digitaltraining für Kinder und Jugendliche

Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche dort abholen, wo sie täglich mit privaten Daten hantieren: Am Smartphone, in ‚Sozialen Netzwerken‘ und sogar im Supermarkt. Kinder sollen verstehen, wieso Daten gesammelt, ausgewertet und verkauft werden und, warum ‚Datensparsamkeit‘ wichtig ist.

Autorin Wawrzyniak zieht eine erste Zwischenbillanz: „Es ist toll, wie viele Eltern und Schulen das Buch bereits nutzen, um Kinder über Datenschutz kompetent aufzuklären. Aber richtig erstaunt bin ich, wie gut das Buch bei Erwachsenen ankommt, die sich ebenfalls über die leicht verständlichen Texte freuen. Hier haben wir wohl einen Nerv getroffen.“ Der gemeinnützige Verein Digitalcourage e.V. als Herausgeber des Buchs, freut sich über die hohe Nachfrage. „Wir setzen auf digitale Mündigkeit durch Aufklärung – je früher man damit beginnt, desto größer ist der Spaß“, erklärt Gründungsmitglied padeluun.

Optimal für Schule und Bildungsarbeit

„#Kids #digital #genial“ ist so konzipiert, dass es auch ohne Vorkenntnisse der Lehrkräfte und ressourcensparend im Unterricht eingesetzt werden kann. Das Buch eignet sich ohne intensive Begleitung ab der 5. Klasse  und mit etwas mehr Betreuung einiger Themen auch schon für den Grundschulunterricht (3./4. Klasse).

 Info: Das Lexikon von App bis .zip2. erweiterte Auflage, Januar 201996 Seiten mit ca. 100 bunten Illustrationen, Das Buch gibt es, mit Rabatt für Klassen- und Schulsätze, online im Shop von Digitalcourage oder im Buchhandel vor Ort; Softcover; ISBN 978-3-934636-20-03,85 EUR (Vergünstigungen für Klassensätze)

Schützt Facebook doch vor Depression und Ängsten?

facebook_iconSocial Media sind wohl doch nicht so schlecht für die Psyche wie oft angenommen. Denn die regelmäßige Nutzung von Facebook und Co kann Erwachsene vor Depressionen oder Angstzuständen schützen, sagen Forscher der Michigan State University  . Der schlechte Ruf sozialer Medien rührt laut Studienautor Keith Hampton wohl daher, dass bisherige Studien vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betrachtet haben – ohne die Effekte sozialer Medien wirklich von der Lebensrealität zu entkoppeln, berichtet „Pressetext“. … mehr

 

Geschichte, Kultur, Medien: Neue Online-Plattform “Youpedia” für fächerübergreifendes Lernen

YoupediaUm Kulturelle Bildung und Medienkompetenz für Jugendliche geht es bei der neuen Online-Plattform “Youpedia”. Sie ist das Ergebnis eines Projekts der Klassik Stiftung Weimar und des Deutschen Jugendherbergswerks. Bundesweit soll so eine von Jugendlichen selbst gestaltete “Kulturlandkarte” entstehen, die der Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Ein Bericht in „News4Teachers“. … mehr …

 

Viele Teens nutzen YouTube als Bildungsquelle

YouTube LogoVideoplattformen wie YouTube spielen für immer mehr Jugendliche beim Lernen eine Rolle. So ist die Google-Tochter YouTube mit einer Nutzung von 86 Prozent der Schüler und Berufsschüler zwischen zwölf und 19 Jahren eines ihrer digitalen Leitmedien, wie der Rat für Kulturelle Bildung in der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019″ aufzeigt, für die deutschlandweit 818 Teens befragt wurden, berichtet „Pressetext“ … mehr …

 

Sicherheitslücken bei Sprachassistenzsystemen: Alexa hört anders als ein Mensch

(Bildquelle: Amazon)

(Bildquelle: Amazon)

Informatiker der Universität Bochum forschen zur Sicherheit digitaler Sprachassistenten wie „Alexa“. Sie schicken Befehle an Sprachassistenten, die der Mensch nicht hören kann – und können damit potenzielle Sicherheitslücken und die Verwundbarkeit solcher Systeme aufdecken. Ein Beitrag in „Deutschlandfunk“. … mehr