Category Archives: Digitale Medienkultur – xethix Diskurs

Fake-News: Digitale Medienkompetenz statt Wahrheitsministerium

Gezielte Desinformation ist nicht erst seit dem Internet-Zeitalter eine Herausforderung. Trotzdem wird als Gegenmaßnahme zurzeit über die Einführung eines „Abwehrzentrums gegen Desinformation“ diskutiert. „Fake-News sind ein Problem, was sich nicht mit einem Wahrheitsministerium im Orwellschen Sinne lösen lässt. Wie bei vielen Phänomenen, die durch das Internet deutlicher an die Oberfläche treten, begegnet man ihnen am besten mit gesundem Menschenverstand – unterstützt durch digitale Medienkompetenz“, sagt Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

„Meine Großmutter hat immer gesagt, was in der Zeitung steht, stimmt! Nach diesem Motto betrachten viele Nutzer auch die Posts in sozialen Netzwerken“, erläutert Thomas Müller, Leiter Unternehmenskommunikation bei eco, den vermeintlichen Erfolg von Fake-News. „Dabei sollten wir lernen, wie im täglichen Leben zwischen einem Gerücht und einer echten Meldung zu unterscheiden. Oft genügt schon ein genauer Blick und das eigene Bauchgefühl, um eine Fake-News als solche zu entlarven“, ist Müller überzeugt.

Fünf praktische Tipps zum Umgang mit Fake-News

  1. Kritisch prüfen:

Jeder Leser kennt das Gefühl: Kann das wirklich wahr sein? Entweder klingt die Schlagzeile zu schön, um wahr zu sein oder hört sich so absurd an, dass unsere Skepsis Alarm schlägt. Beides ist ein gutes, erstes Indiz für eine Fake-News.

  1. Absender kontrollieren:

Einen wichtigen Rückschluss auf den Wahrheitsgehalt einer Meldung gibt der Absender. Wer hat die Nachricht als Erster gemeldet? Und wie seriös ist diese Quelle?

  1. Originalquelle ansehen:

Oft werden Meldungen in sozialen Netzwerken mit falschen Überschriften geteilt. Ein Blick in die Originalquelle gibt Aufschluss darüber, ob der Text hält, was der Titel verspricht. Außerdem lohnt eine Betrachtung der weiteren Nachrichten auf der Seite, um das Medium einzuordnen.

  1. Impressum checken:

Kommt Ihnen die Quelle nicht bekannt vor, sehen Sie sich das Impressum genauer an: Wer steckt hinter den Texten? Gibt es darüber keine befriedigende Antwort, sollte die Meldung auf keinen Fall weiter geteilt werden.

  1. Gegenprobe Suchmaschine:

Fake-News lassen sich auch daran erkennen, dass niemand sich sonst dieser Meldung annimmt. Die Nachrichten-Bereiche der Suchmaschinen geben Auskunft darüber, ob seriöse Medien ebenfalls die Nachricht aufgreifen oder sie nur wild auf zweifelhaften Seiten verbreitet wird. Zusätzlich gibt es mit hoaxsearch.com eine eigene Suchmaschine für Fakes.

Fake-News melden

Entlarvt man eine Nachricht als Desinformation, sollte man sie bei Initiativen wie Mimikama melden. Handelt es sich gar um rechtswidrige oder jugendgefährdende Inhalte, bietet die eco Beschwerdestelle eine Anlaufstelle, die nach juristischer Prüfung dafür sorgt, dass diese aus dem Internet entfernt werden.Maske_weiss

Warum Verlage zu Dienstleistern der Autoren werden sollten

Dr. Alexandra Hildebrandt

Dr. Alexandra Hildebrandt, Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin

Autorin Dr. Alexandra Hildebrandt schreibt in der HuffingtonPost“: Die deutsche Buchbranche erlebt derzeit die größte Veränderung ihrer Geschichte. Sie kämpft mit der Digitalisierung. Da sich dieser Megatrend, der die Welt disruptiv verändert, nicht im Tempo normaler industrieller Entwicklungen vollzieht, sondern viel schneller, sind viele an solche radikalen Veränderungen nicht gewöhnt und verwenden Geschäftsmodellprinzipien, die auf alten Fundamenten basieren.

„Diese harmonieren nicht mit den neuen Denkmodellen, die hinter der digitalen Technologie und den darauf entwickelten Produkten und Leistungen stehen“, betonen Christian Hoffmeister und Yorck von Borcke in ihrem Buch „Think new! 22 Erfolgsstrategien im digitalen Business“.

Die meisten Verlage halten leider noch immer an ihren herkömmlichen Textmodellen fest, doch niemand kann es sich heute mehr leisten, alte Pfründe zu verteidigen und auf herkömmliche Erfahrungen zu setzen.

Die digitale Disruption in der Buchbranche steht erst am Anfang.

Immer wieder ist in der letzten Zeit zu lesen, dass sich der E-Book-Markt „auf niedrigem Niveau stabilisiert“ habe oder sogar „rückläufig“ sei. Dabei schwingt immer der Gedanke mit, dass damit die digitale Disruption der Buchbranche im Wesentlichen vollzogen sei.

Für Dr. Karl-Ludwig von Wendt, der über künstliche Intelligenz promovierte und sich als Unternehmer und Berater mit den Folgen der Digitalisierung in verschiedenen Branchen beschäftigt, ist das ein gefährlicher Irrtum – vor allem deshalb, weil das E-Book, wie wir es heute kennen, für Verlage gar keine wirklich disruptive Technologie ist.

Die disruptive Innovation verändert die Spielregeln des gesamten Marktes: Es werden neue Kunden- bzw. Nutzergruppen angesprochen und ein neuer Kernnutzen geboten. In seinem lesenswerten Beitrag „Selfpublishing. Die wahre Disruption der Buchbranche beginnt erst“, schreibt von Wendt, dass das Selfpublishing Christensens Kriterien nahezu perfekt erfüllt.

Denn die „Kunden“ der Selfpublishing-Autoren sind die Leser – „eine von vielen Verlagen immer noch weitgehend unbekannte Zielgruppe. Die klassischen Verlagskunden, die Buchhändler, haben dagegen kein Interesse an Selfpublishing-Titeln“.

Disruptive Technologien werden von etablierten Anbietern zunächst meist nicht ernst genommen, weil sie keine „richtigen“ Bücher machen würden. So findet im klassischen Buchhandel Selfpublishing so gut wie gar nicht statt. Das Segment ist für die meisten Verlage noch unattraktiv oder wird lediglich als Scouting-Plattform betrachtet.

Auch für gängige Plattformen, die sich mit Wirtschaft, Ideen und Innovationen beschäftigen, ist dies nicht von Interesse: „Bei uns steht ja immer noch das Buch als Diskursbeitrag im Zentrum.“ Allerdings legen Untersuchungen aus den USA nahe, dass dort Selfpublisher den Verlagen bereits einen großen Teil des Buchmarkts abgenommen haben und weiter auf dem Vormarsch sind:

„Dennoch spricht die offizielle Statistik von einem rückläufigen E-Book-Markt, weil die disruptive Technologie schlicht nicht eingerechnet wird.“

Es ist nicht die Frage, ob sich konventionelle Verlage verändern müssen – die Frage ist, ob sie schnell genug sind. Ich arbeite gern mit Verlagen zusammen und mag auch in Zukunft auf das haptische Erlebnis guter Bücher nicht verzichten.

Klassiker und gute Literatur sowie Kunstbücher möchte ich weiterhin anfassen und mit der Hand be-greifen können. Sachbücher, die ständig aktualisiert werden, sind eine digitale Bereicherung. In den vergangenen Jahren habe ich auch die Grenzen konventioneller Verlage kennengelernt:

Vor allem bei Fachverlagen dauerte der Prozess bis zur Veröffentlichung zu lange – viele Informationen waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon veraltet und konnten im Nachgang nicht korrigiert werden. Bei Herausgeberwerken führte dies sogar dazu, dass Autoren während der Korrekturphase ihre Beiträge zurückgezogen haben. Auch der Satz „Es ist eine Ehre, gedruckt zu werden“ (ohne Honorar im Wissenschaftsbereich) funktioniert heute nicht mehr.

Selfpublishing: Die neue Selbstbestimmung

In einer Könnensgesellschaft werden wir selbst zu digitalen Handwerkern und sind auch in der Lage, Bücher selbst zu machen und dies ständig zu professionalisieren. Niemand muss sich heute mehr als Zuschauer in den Zirkus der sich zur Schau stellenden Autoren auf den Buchmessen begeben, niemand muss sich derartigen Gruppenerlebnissen aussetzen – es geht auch unabhängig vom Literaturbetrieb. Dazu ist es wichtig, gründlich vorauszusehen, um später nicht das Nachsehen zu haben. Wer heute als Publizist nicht im Mittelmaß versinken will, muss viele Dinge anders machen.

Vor einigen Jahren bin ich für meine Überzeugung, dass Bloggen zukunftsweisend in der Medienlandschaft ist, noch belächelt worden – auch für mein tägliches Pensum in meinem Blog in der Huffington Post. Viele Leitmedien betrachteten Blogs damals als Zweite-Klasse-Journalismus. Einige kritisierten, dass meine Beiträge über Nachhaltigkeitsthemen zwischen Tagesthemen und Schmuddelnachrichten im Blogteil auf der ersten Seite der Huffington Post Deutschland erschienen.

Ich sollte mich stattdessen nur auf „seriöse“ und Fachmedien konzentrieren. Aber genau die haben nicht die Reichweite und haben keine wirkliche Leserbindung. Heute ist es selbstverständlich, dass Artikel aus der Huffington Post, aus Spiegel Online oder aus ZEITonline parallel zu den Meinungen guter Blogger gelesen werden.

Von diese Demokratisierung und Grenzüberschreitung ist nun auch die Buchbranche betroffen: Es ist dank der Digitalisierung möglich, dass heute jeder einer globalen Leserschaft seine Gedanken und Geschichten zugänglich machen kann. Amazon Publishing sollte als Weckruf an alle Verlage betrachtet werden, ihr Serviceportfolio für Autoren anzupassen, um neue Wege zu gehen und dringliche gesellschaftliche Inhalte schneller in den Markt zu bringen.

Dieser Realität müssen sich Verlage heute stellen. Sie werden nicht verschwinden, nur ihre Aufgaben werden sich – wie auch in anderen Wirtschaftsbereichen – verschieben in Richtung Mehrwert und Dienstleistung für Autoren, die zum Beispiel darin unterstützt werden, ihr Manuskript besser zu machen und sich aus der Masse der anderen Autoren abzuheben.

Gute Lektoren werden immer gebraucht.

Eine Liebeserklärung für diesen Berufsstand hat uns der Publizist Roger Willemsen hinterlassen. In seinem Aufsatz „Die Raupe“, der im Herausgeberband von Insa Wilke, „Der leidenschaftliche Zeitgenosse“ (2015) enthalten ist, schreibt er: „Es ist dem Autor von seinem einzigen Konkurrenten, dem Schöpfer, ein Lektor mitgegeben… Ein guter Lektor tut viel. Er liest all das Schadhafte und Fadenscheinige weg. Hat die Jacke drei Arme, fällt es ihm auf, ist die Seide bloß Viskose, schüttelt er, ganz gute Hausfrau, darüber den Kopf und zeigt aufs Etikett.“ Sein Lektor und idealer Leser hieß Jürgen Hosemann. Sie hatten „Lebenslänglich“.

Viele Autoren oder die, die es werden wollen, versuchen heute zu machen, was die meisten machen: Sie senden ihren Buchvorschlag an Literaturagenten oder an Verlage. Aus der Fülle der eingereichten Manuskripte werden hier diejenigen ausgewählt, die gedruckt werden sollen und sich später im in den begrenzten Regalen der Buchhandlungen finden. Schließlich sind sie enttäuscht, wenn sie eine Absage erhalten, weil ihr Buchprojekt nicht in den Markt passt. Aber das Problem ist doch: Wenn einem immer nur das Gewohnte vor die Nase gestellt wird, dann wird das Neue nicht einmal bemerkt.

VerlageBuchtipp: Selfpublishing 21.0: Warum Verlage zu Dienstleistern der Autoren werden sollten. Amazon Media EU S.à r.l.

Weitere Informationen und Preis: € 0,99 bei Kindle

 

 

Wenn die Liebe zu Apps gefährlich wird

Bildquelle: Fotolia/beugdesign

Bildquelle: Fotolia/beugdesign

Die Deutschen lieben ihre Apps. In anderen Ländern mögen die Download-Zahlen rückläufig sein, nur in Deutschland installieren wir wie die Weltmeister. Das ergab eine Studie von Adobe Digital Insights, die während des auf dem Mobile World Congress veröffentlicht wurde. Aber bei all der Begeisterung für die Apps, vergessen viele, dass sie mit „toten Apps“ Hackern Tür und Tor zum eigenen Smartphone öffnen.

„Tote Apps“ sind Apps, die nicht geupdatet oder gelöscht wurden. So sind sie nicht auf dem neuesten Sicherheitsstand und öffnen Tür und Tor für Malware und Datenklau – der Vorstellung sind hier keine Grenzen gesetzt. Der Mobile Threats Report, den Intel Security ebenfalls in Barcelona auf dem MWC veorgestellt hat, zeigt, dass nach wie vor auf mehr als 500.000 Geräten solche „toten Apps“ installiert sind.

„Um den Verlust ihrer persönlichen Daten an tote Apps zu vermeiden, müssen Verbraucher genau darauf achten, welche Apps sie herunterladen und bei jeder App Informationen zum Entwickler und Bewertungen nachlesen, bevor sie die App installieren”, meint Raj Samani, CTO Intel Security EMEA. „Sie sollten auch nach einem Sicherheitstool Ausschau halten, das Apps identifiziert, die nicht mehr im Store sind und eventuell sogar Informationen darüber liefern können, wieso die App entfernt wurde.”

Microsoft hat sich dem Problem von einer anderen Seite angenähert und seinen App Store anlässlich neuer Altersfreigabe-Regeln radikal aufgeräumt – Anwendungen, die durch ihren Entwickler nicht aktualisiert wurden, flogen raus (über 60 Prozent der Apps). Bis die anderen App-Stores nachziehen liegt es auch an den Verbrauchern, ein wachsames Auge zu haben, ob sie sich nicht eine gefährliche App eingefangen haben. Liebe zur App macht blind – und das kann gefährlich werden. Überprüfen Sie doch mal, welche Leichen Sie im Smartphone haben.

Umfrage: Sieben von zehn Deutschen beklagen Intransparenz von Google, WhatsApp oder Apple

Google, WhatsApp oder Apple – digitale Marken und Dienste sind aus dem Leben vieler Menschen kaum wegzudenken – allerdings machen sich immer mehr Nutzer Sorgen um den Schutz ihrer Privatsphäre und die Intransparenz der Anbieter. So haben sieben von zehn Deutschen die Befürchtung, dass die genannten Internetkonzerne nicht sorgsam genug mit ihren Daten umgingen.

googleUnd 69 Prozent der Bundesbürger wollen zwar die Dienste weiter nutzen, beklagen aber, dass ihnen die Anbieter intransparent und unberechenbar erschienen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema „Mehr Nutzen oder mehr Angst: Wie wichtig sind Ihnen die digitalen Angebote von Google, WhatsApp oder Apple?“, zu der im Januar dieses Jahres 1.000 Erwachsene in Deutschland repräsentativ befragt wurden.

Apple LogoAuch die weltweite Marktdominanz der drei US-Konzerne bereitet etlichen Bundesbürgern Sorge. So äußern 62 Prozent der Befragten ihre Furcht vor einem globalen Netzmonopol der amerikanischen Marktführer, das Konkurrenten und damit den Wettbewerb ersticken könnte. Immerhin 37 Prozent der befragten Bundesbürger versuchen wegen ihrer Bedenken häufiger ohne die Dienste von Google, WhatsApp oder Apple auszukommen.

„Will eine Marke oder ein Internetdienst wie WhatsApp, Google oder Apple dauerhaft erfolgreich und nachhaltig bleiben, muss sie den Wunsch ihrer Nutzer nach Transparenz und Berechenbarkeit ernst nehmen“, bewertet der Berliner Prophet-Partner Jan Döring die Ergebnisse der Umfrage. Die Markenstrategen der Konzerne dürften sich nicht darauf verlassen, dass ihre Marke ständig so relevant bliebe, dass die Menschen ohne sie nicht leben wollten. Sowie die Relevanz der Marke für die Nutzer geringer werde, träten die Ängste vor der Intransparenz der Anbieter wieder mehr in den Vordergrund und die Nutzer empfänden, dass diese Marke für sie noch unberechenbarer und weniger vertrauensvoll werde, meint Döring. Dann suchten sie nach Alternativen und wechselten womöglich den Dienst.

WhatsappDie weltweit tätige Unternehmensberatung Prophet hat kürzlich die Ergebnisse des „Prophet Brand Relevance Index“  veröffentlicht, dem ersten Markenranking, das die Markenrelevanz aus Konsumentensicht beurteilt. Dazu wurden in Deutschland, den USA, Großbritannien und China etwa 45.000 Verbraucher zu über 250 Marken befragt.

Studie: Unternehmen wollen digitale Bildungslücke schließen

prinz_juergen_8240_web 43 Prozent der Unternehmen in Deutschland stocken ihre Budgets für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter auf. Der Grund: Der Arbeitsmarkt wird umkämpfter. Dadurch steigen die Kosten für das Gewinnen neuer Fachkräfte. Viele Firmen setzen deshalb verstärkt auf interne Weiterbildungen. Zudem investieren die Arbeitgeber mehr in Schulungen, um Kompetenzlücken zu schließen, die beispielsweise die zunehmende Digitalisierung des Geschäfts und der Arbeit auslöst. Das sind Ergebnisse der Studie „Arbeitswelt der Zukunft“ von Sopra Steria Consulting.

Ein großer Teil des zusätzlichen Weiterbildungsbudgets wird in spezielle Trainings für ein digitalisiertes Arbeiten fließen. 48 Prozent der Entscheider sehen hier Nachholbedarf, vor allem bei älteren Mitarbeitern. Darüber hinaus soll mehr Rücksicht auf individuelle Trainingsbedarfe genommen werden. In jedem dritten Unternehmen sollen zudem Führungskräfte stärker in Veränderungsmanagement geschult werden.

„Durch die Digitalisierung verändern sich die gewohnten Abläufe, der zunehmende internationale Wettbewerb zwingt zu mehr Geschwindigkeit und erhöht den Innovationsdruck. Das bekommen auch die Mitarbeiter zu spüren“, sagt Jürgen Prinz, Leiter Human Capital Management Solutions bei Sopra Steria Consulting.

 Von Arbeitnehmern wird in der Arbeitswelt der Zukunft vor allem mehr Flexibilität und Lernbereitschaft gefordert. Wichtig ist zudem die Fähigkeit, sich trotz Informationsflut und vielen neuen Technologien auf die inhaltliche Arbeit zu fokussieren. „Hier haben junge digital Natives sogar häufig größere Probleme als die ältere Generation. Wichtig ist deshalb, die Mitarbeiter bei ihrem persönlichen Kenntnisstand und Bedarfen abzuholen und abgestufte Trainings anzubieten“, so Prinz.

 Auch die Technik soll klüger werden

Um sich an die Anforderungen einer Arbeitswelt der Zukunft wie einem schnellen Austausch mit Kollegen und der zentralen Verwaltung von Wissen anzupassen, werden Unternehmen gleichzeitig in die IT-Modernisierung investieren. 40 Prozent der befragten Entscheider halten es für die zentrale Aufgabe, ihre Technik auf den neusten Stand zu bringen.

Jeder Dritte sieht eine große Herausforderung darin, eine größere Zahl an Abläufen zu automatisieren, damit Mitarbeiter mehr fachlich, inhaltlich arbeiten können. „Es nützt nichts, wenn Unternehmen ihren Mitarbeiter neue Formen der Zusammenarbeit wie Scrum und die Arbeit in virtuellen Teams beibringen, damit sie innovativer und schneller mit komplexen Aufgaben umgehen, gleichzeitig aber starre Technik einsetzen, die sie ausbremst. Die IT muss dementsprechend mitlernen“, verdeutlicht Jürgen Prinz von Sopra Steria Consulting.

Freie Arbeitszeitgestaltung als Lockmittel für Talente

Mehr Flexibilität in einer Arbeitswelt der Zukunft wird auch von den Arbeitgebern gefordert. Gleitzeitmodelle bieten bereits 60 Prozent der Unternehmen an, in jedem zweiten können Mitarbeiter in Teilzeit und bei Bedarf von zuhause aus arbeiten. Noch mehr Freiheiten sind allerdings selten in Deutschland. Lebensarbeitskonten, die Möglichkeit eines Sabbaticals und ein Standortwechsel, um beispielsweise dem Partner zu folgen oder in seine Traumstadt zu ziehen, bleiben bislang die Ausnahme. Die Unternehmen wissen allerdings, dass sie Talenten mehr bieten müssen, um im Wettbewerb um Fachkräfte vorne zu sein. 40 Prozent wollen deshalb bei den Arbeitszeitmodellen noch mehr Wünsche erfüllen und diese auch stärker im Recruiting herausstellen.

Über die Studie

Im Frühjahr 2016 ließ Sopra Steria Consulting insgesamt 220 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zu ihrer Sichtweise und ihren Plänen in Bezug auf den Wandel der Arbeitswelt befragen. Die Erhebung fand per Online-Panel statt und bezog Unternehmen unterschiedlicher Branchen ein – darunter Finanzdienstleister, Energieversorger, Industrieunternehmen und Behörden. Explizit ausgeschlossen waren IT-Dienstleister und Beratungsunternehmen.

 

In welcher Welt wollen wir leben? Über den #KönigvonDeutschland Utopie-Podcast

utopia1516 beschrieb Thomas Morus (1478-1535) in seinem Roman Utopia eine ideale Gesellschaft. Damit gilt er als Begründer der modernen Sozialutopie. 500 Jahre später wagen Professor Dr. Lutz Becker und der Volkswirt, Journalist und Blogger Gunnar Sohn, beide lehren am Standort Köln, ein Experiment.

Spielen Utopien für Wirtschaft und Gesellschaft heute noch eine Rolle, oder müssen wir uns angesichts der Diskussion um „Alternative Facts“ auf das Handfeste und auf das Greifbare zurückziehen?

Für Becker, der sich als Studiendekan Sustainable Marketing & Leadership“ seit vielen Jahren mit Strategie, Führung und Innovation befasst, sind kleine wie große Utopien ein zentrales Steuerungsinstrument in Unternehmen und Gesellschaft. Nicht selten stecken hinter Technologien komplexe Gesellschaftsentwürfe: ohne die Utopie der vernetzten Gesellschaft von Steve Jobs würde es keine Smartphones geben, ohne den Alan Musk-Traum von emissionsfreier Mobilität keinen Tesla. Und auch Wissenschaft braucht Utopien, um sich nicht im Kreis zu drehen.

„Utopien helfen uns dabei zu verstehen, wohin die Reise gehen kann und sollte. Oft sind es ganz profane Vorstellungen vom guten Leben, was immer das sein mag, die die Wirtschaft treiben. Utopien oder negativ formulierte Dystopien helfen uns zu verstehen, wohin wir die Weichen auch nicht stellen sollten. Wichtig ist aber auch, dass man alle Utopien mit einer kritischen Distanz betrachtet und nicht blind hinterher rennt, sonst kann es gefährlich werden. Stalins Utopie von der kommunistischen Gesellschaft ist höchst grausam geendet“, so Becker.

Für Gunnar Sohn geht es mit Friedrich Nietzsche darum, die Freiheit im Denken zu erschließen – Freiheit des Blicks und der Transparenz der Gedanken. Nietzsche fordert zu einem Was-wäre-wenn-Gedankenexperiment auf. „Es geht um die Freiheit des Neuanfangs: Wer vorausblickt, hat das Mögliche als solches vor sich und ist nicht in die Wirklichkeit bestimmter Erwartungen verstrickt“, erläutert Sohn. Raus aus der Tretmühle des Denkens in immer gleichen Kategorien.

In den beiden ersten Sendungen der Podcastreihe kommen Jörg Heynkes (Unternehmer und Politiker) und Professor Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie) zu Wort.

Für Becker ist die Reihe nicht nur ein journalistisches Format, sondern auch ein Projekt der Wissenschaft und Lehre: „Im Masterstudiengang Sustainable Marketing & Leadership setzen wir uns auch mit Utopien auseinander. Die Studierenden können sich mit verschiedenen Perspektiven auseinandersetzen. Wissenschaftlich interessiert mich, wie sich Utopien auch als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen darstellen. Zudem geht es ganz pragmatisch darum, inwieweit man sie als Führungsinstrument in der Strategieentwicklung und in Innovationsprozessen integrieren kann. Das soll aber keinesfalls als Zukunftsforschung im herkömmlichen Sinne verwechselt werden.“

#KönigVonDeutschland, der Titel der Podcast-Reihe, wurde übrigens in Anlehnung an Rio Reiser (1950-1996) gewählt. Die letzte Frage jeder Sendung gilt der persönlichen Utopie der Gäste: „Was würde ich tun, wenn ich König von Deutschland wär….?“

Gegen die digitale Demenz“ – Stadt Köln nimmt Langzeitarchiv für digitale Daten in Betrieb

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Der Startschuss für DiPS.kommunal ist gefallen: Am 24. Januar nahm die Stadt Köln ihr Langzeitarchiv für digitale Daten in Betrieb. Die neue Lösung ist eine Maßnahme gegen die „digitale Demenz“ und steht ab sofort auch allen anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen offen. Sie basiert auf Software von SER und HP und wurde gemeinsam mit den Partnern vom Amt für Informationsverarbeitung und dem Historischen Archiv der Stadt Köln sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Rechenzentrumsverbund KDN konzipiert und umgesetzt.

Die Menge an elektronischen Daten und Dokumenten wächst auch in der öffentlichen Verwaltung der Kommunen rapide an.

Archivwürdige Unterlagen müssen für viele Jahre gespeichert und nachfolgenden Generationen zur Nutzung bereitgestellt werden. Mit DiPS.kommunal hat die Stadt Köln gemeinsam mit dem LWL eine Langzeitarchivlösung für die gesamte Kommunalebene in NRW geschaffen. „Die Kommunen haben eine gesetzliche Pflichtaufgabe zur dauerhaften Aufbewahrung ihrer Unterlagen und diese Aufgabe können sie mit unserer Lösung erfüllen“, ist Professor Dr. Andreas Engel, Amtsleiter beim Amt für Informationsverarbeitung der Stadt Köln, überzeugt. Die sogenannte Digital Preservation Solution (DiPS) kommunal ist jetzt sowohl in Köln als auch landesweit verfügbar. Der LWL in Münster und die Stadt Köln sind Betreiber und Speicherstandorte für das Langzeitarchiv.

„Gemeinsam mit den Partnern hat SER eine Lösung konzipiert, die im Rechenzentrumsbetrieb kostengünstig von Kommunen aller Größenordnungen genutzt werden kann. DiPS.kommunal ist aus einer Gemeinschaftsproduktion mit HP entstanden und steht nun als standardisiertes, mandantenfähiges Produkt mit kurzen Einführungs- und Rollout-Zeiten zur Verfügung. Spezielles IT-Know-how ist für die Teilnahme nicht nötig“, erläutert Sven Behrendt, Geschäftsführer der SER eGovernment Europe GmbH.

Festakt der Stadt Köln: DiPS.kommunal gegen die „digitale Demenz“

Die Bedeutung des neuen Langzeitarchivs für die Kommunen in NRW wurde in einem Festakt im Ratssaal der Stadt Köln deutlich, bei dem die Kooperationspartner das gemeinsame Projekt der Öffentlichkeit vorstellten. Bürgermeister Andreas Wolter bezeichnete das neue Langzeitarchiv in seiner Eröffnungsrede als wichtiges Instrument gegen die digitale Demenz.

Beate Möllers vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW warnte vor einem „Zeitalter ohne Gedächtnis“ und betonte die politische Verpflichtung, das digitale kulturelle Erbe Nordrhein-Westfalens zu sichern und die nötige IT-Infrastruktur dafür zu schaffen. Dr. Marcus Stumpf, Leiter des LWL-Archivamtes für Westfalen, stellte die Arbeit der Entwicklergemeinschaft „DiPS.kommunal“ vor. Vertreter des Amtes für Informationsverarbeitung und des Historischen Archivs Köln gaben einen Einblick in die Funktionsweise der Lösung.

DiPS und DiPS.kommunal

Die Entwicklergemeinschaft „Dips.kommunal“, bestehend aus der LWL.IT Service Abteilung, dem LWL-Archivamt für Westfalen, dem Amt für Informationsverarbeitung der Stadt Köln und dem Historischen Archiv der Stadt Köln, betreibt DiPS.kommunal als Verbundlösung in ihren jeweiligen Rechenzentren und bietet umfassende Beratung und Support. Die revisionssichere Datenspeicherung erfolgt in einer ausfallsicheren, redundant ausgelegten IT-Infrastruktur. Über den KDN, den Dachverband kommunaler IT-Dienstleistungen, können interessierte Kommunen in NRW an Dips. Kommunal teilnehmen.

Die elektronische Langzeitarchivlösung für Kommunalarchive in NRW, DiPS.kommunal, ist die mandantenfähige Weiterentwicklung der Langzeitarchivlösung DiPS. Diese Grundversion der Lösung wurde ursprünglich durch die Firmen SER und HP für das Bundesarchiv und das Stadtarchiv Stuttgart entwickelt. DiPS ist inzwischen auch im Historischen Archiv der Stadt Köln, im LWL-Archivamt für Westfalen und in den Landesarchiven NRW und Rheinland-Pfalz im Einsatz.

 

Studie: Neue Herausforderungen für Familien in einer vernetzten Welt

intel-security-to-increase-support-pricesDie neue internationale Studie „New Family in a Connected World” von Intel Security analysiert das Internetverhalten deutscher Familien und wie sich das Familienleben in einer digitalen Welt ändert. Die Studie unterstreicht wie wichtig es ist, dass Eltern die Internetnutzung in ihrem Haushalt im Blick behalten. So können Eltern prekäre Internetseiten für ihre Kinder sperren, die Online-Zeit der Haushaltsmitglieder bewusst reduzieren oder sogar das Internet von Zeit zu Zeit komplett abschalten.

Die Begeisterung für Smart Homes und zu Hause miteinander verbundene Geräte steigt stetig. Gartner prognostiziert, dass „es 2020 mehr als 10,5 Milliarden vernetzte „Dinge“ in Haushalten geben wird.“ Diese Entwicklung bringt viele bequeme Vorteile für den Benutzer mit sich, aber auch Sicherheitsrisiken: auf diesen Geräten hinterlassen Nutzer unbewusst viele persönliche Daten, die gespeichert werden und mit denen unbefugte Dritte erhebliche Schäden innerhalb der familiären Beziehungen anrichten können.

„Bei all der Begeisterung für die neuesten Errungenschaften der heutigen Technologie vergessen wir oft, dass eine einzige Schwachstelle in einem vernetzten Haushalt den Nutzer erheblich gefährden kann,“ erklärt Alexander Salvador, Online-Sicherheitsexperte von Intel Security. “Wir müssen Eltern alle Mittel an die Hand geben, damit sie die Benutzung dieser Geräte regulieren können. Mit den richtigen Sicherheits- und Privatsphäreeinstellungen können Kunden die Vorteile des vernetzten Haushalts vollends genießen.“

Familiäre Kontrolle dem Technologiestand anpassen

  • Obwohl sich viele Eltern Sorgen um mögliche Risiken durch die Internetnutzung und den digitalen Lebensstil ihrer Sprösslinge machen, neigen sie teilweise noch zu veralteten Methoden zur Kontrolle des Internetkonsums ihrer Kinder. 31% der deutschen Befragten lassen ihre Kinder internetfähige Geräte nur in ihrer Gegenwart benutzen. Nur 22 Prozent verwenden Software um ihre Kinder zu kontrollieren.
  • 65 Prozent der befragten Eltern machen sich Sorgen, dass ihre Kinder mit Straftätern oder Cyber-Kriminellen über das Internet in Kontakt kommen.

Digitale Welt verursacht große Ängste bei Eltern

  • Veränderte Abendrituale: Durch Smartphones und Tablets haben sich die Abendrituale in vielen Haushalten geändert. Nur 14% der deutschen Befragten untersagen es ihren Kindern das internetfähige Gerät mit ins Schlafzimmer oder gar mit ins Bett zu nehmen. 22 Prozent der Befragten haben schon mit ihren Kindern darüber gestritten, ob sie internetfähige Geräte im Bett benutzen dürfen.
  • Bildschirm-Zeit im Blick behalten: Eltern machen sich nicht nur über das Online-Verhalten ihrer Kinder Sorgen, sondern wollen auch überwachen wieviel Zeit sie insgesamt vor einem Bildschirm verbringen. 46% der Deutschen erlauben ihren Kindern nur 1-2 Stunden und 29% sogar nur weniger als eine Stunde am Tag mit digitalen Geräten.
  • Eltern können nicht überall sein: 23% haben ihre Kinder schon einmal beim Surfen auf prekären Internetseiten erwischt.
  • Kinder kämpfen gegen digitale Welt um Aufmerksamkeit: Es sollte nicht nur auf den Internetkonsum der Kinder, sondern auch den der Erwachsenen geachtet werden. 32 Prozent der befragten Eltern gaben zu, dass sie schon einmal von ihren Kindern aufgefordert wurden, während der Familienzeit ihre Handys oder Tablets auszuschalten.

Gute Nachrichten: Eltern klären ihre Kinder über Sicherheitsrisiken auf

Eltern haben erkannt, wie wichtig es ist, mit ihren Kindern über die potentiellen Gefahren im Internet zu sprechen, ca. 85 Prozent der Eltern klärten ihre Kindern bereits darüber auf.

Tipps zur Absicherung ihrer Familie 2017 Intel Security hat folgende Tipps für Eltern zusammengestellt, um sich in der digitalen Welt effektiv zu schützen:

  • Beginnen Sie früh mit der Aufklärung. Umso früher sie mit ihren Kindern über die Sicherheit im Internet sprechen, desto einfacher wird es später für sie. Bei jungen Kindern, fangen sie mit einfachen Regeln wie „Öffne keine Emails von fremden Menschen“ an. Ein gutes Bewusstsein für Online-Sicherheit, sollte zur Normalität werden.
  • Seien Sie ein gutes Beispiel. Es geht sehr schnell, dass wir selber zu viel Zeit im Internet verbringen und Kinder schauen sich unsere Gewohnheiten ab – die Guten wie die Schlechten. Gehen sie mit gutem Beispiel voran und reduzieren Sie ihre Zeit in sozialen Medien, wenn sie zuhause sind und legen Sie ihr Handy während den Mahlzeiten oder der Familienzeit zu Seite.
  • Sensibilisieren Sie ihre Kinder. Die meisten Kinder wachsen damit auf von klein auf das Internet zu nutzen. So kann sich ein falsches Gefühl der Sicherheit einstellen und Kinder für potentielle Gefahren blind machen. Sie könnten unwissentlich mit Sexualstraftätern oder anderen gefährlichen Personen, die sich als Teenager ausgeben (sogenannte Catfish-Methode) in Kontakt kommen. Das passiert nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch bei Anbietern wie Uber, Lyft und Craigslist. Erinnern Sie ihre Kinder immer wieder daran, dass sich jeder ein Profil erstellen kann und dass sie Freundschaftsanfragen von Fremden ablehnen sollen.
  • Kontrollieren Sie ihr Heimnetzwerk. Das Heimnetzwerk ist der Knotenpunkt für alle damit verbundenen Geräte. Neue Lösungen, wie McAfee Secure Home Platform, helfen Ihnen dabei ihre Geräte zu verwalten und zu schützen sowie eine Kindersperre wo nötig einzubauen.

Für mehr Information: Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage finden Sie unter:  Blog Post von Gary Davis: https://securingtomorrow.mcafee.com/consumer/connected-family-smarthome-2017/

Über die Umfrage Im Auftrag von Intel Security befragte OnePoll im September 2016 insgesamt über 9.800 Erwachsene, davon 1.000 in Deutschland, die täglich vernetzte Geräte verwenden.

 

 

Kinder vor Cyber-Grooming schützen

Klicksafe_LogoPädosexuelle Übergriffe im Internet sind keine Seltenheit. Erst vergangene Woche hat der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung mit Psychologen und Betroffenen eine neue Expertise zu „sexualisierte[n] Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien“ vorgestellt.

klicksafe unterstützt Eltern und Pädagogen mit zahlreichen Materialien dabei, Kinder vor dem sogenannten Cyber-Grooming, also pädosexuellen Übergriffen im Netz, zu schützen. Die EU-Initiative hatte bereits sehr früh in seinem preisgekrönten Spot „Wo ist Klaus?“ das Thema ins Bild gesetzt.

 Ob im herkömmlichen Chatportal, in Online-Spielen oder Sozialen Netzwerken: In Zeiten, in denen Nutzer sich anonym im Netz bewegen können, ist auch Cyber-Grooming, die sexuelle Belästigung von Kindern im Internet, ein Problem. Laut KIM-Studie haben bereits sieben Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen problematische Kontaktversuche von Fremden im Internet erlebt; oftmals nach dem Muster, dass Täter schrittweise Vertrauen zu ihren minderjährigen Opfern aufbauen, um diese – wenn das Vertrauen einmal hergestellt ist – sexuell zu belästigen.

Um Eltern und Pädagogen bei dem Schutz ihrer Kinder vor Cyber-Grooming zu unterstützen, stellt die EU-Initiative klicksafe kostenlos zahlreiche Materialien bereit: Wie führt man Kinder an die Gefahren im Netz am besten heran? Welche Maßnahmen und Regeln sollten Eltern und Pädagogen mit Kindern besprechen? Und was ist zu tun, wenn das eigene Kind oder der eigene Schüler tatsächlich sexuell im Netz belästigt wird?  

Im Elternbereich von klicksafe finden Erwachsene so beispielsweise Tipps für die Nutzung von Chats, Sozialen Netzwerken und Messengern von jüngeren Kindern (bis 10 Jahre) und älteren Kindern (ab 10 Jahre).  Im Kinderbereich von klicksafe gibt es zahlreiche Tipps zu guten Kinderwebsites, die vor allem für jüngere Kinder sichere Surfräume anbieten und in denen es erwachsenen Nutzern nicht möglich ist, Kontakt zu Kindern aufzunehmen.

Bei der Vereinbarung von Regeln zur Mediennutzung zu Hause kann auch das Angebot www.mediennutzungsvertrag.de helfen.  Ebenso können sich Eltern und Pädagogen über die klicksafe-Flyer „Instagram, Snapchat, Facebook und Co.: Sicherer in Sozialen Diensten“ und „Datenschutz-Tipps für Eltern“ informieren. Im klicksafe-Themenbereich „Chat“ gibt es zudem unter „Risiken beim Chatten“ Informationen zu Cyber-Grooming. Für die Thematisierung im Schulunterricht eignet sich beispielsweise das Arbeitsblatt „Sexy Chat“ aus dem klicksafe-Modul „Let´s talk about Porno“. Alle Materialien und weitere Handreichungen sind kostenlos unter klicksafe.de zu finden.

 Auch klicksafe-Partner bieten umfangreiches Material rund um das Thema Cyber-Grooming: jugendschutz.net hat die wichtigsten Regeln für Kinder und Jugendliche auf dem Poster „Sicher chatten!“ zusammengefasst. Erläuterung zu den einzelnen Tipps und Regeln finden sich im  Elternbereich der Website Chatten-ohne-Risiko. Im Themen-Spezial „Cyber-Grooming – Sexuelle Belästigung in Chats“ des Jugendportals Handysektor erfahren Jugendliche, wie sie Cyber-Grooming erkennen und sich davor schützen können. Zudem ist das kostenlose und anonyme Beratungsangebot der Nummer gegen Kummer (Tel.: 116 111) eine Anlaufstelle, wenn Kinder und Jugendliche Hilfe brauchen oder sich eine erste Beratung holen wollen.

 

 

DIVSI U9-Studie: Kinder in der digitalen Welt

Dürfen Kinder (unbeaufsichtigt) ins Internet? Sollen Eltern ihre Kinder überhaupt ins Internet lassen, sie gar dort hinführen? Wenn ja – ab wann? Wie lange? Und: Was machen Kinder eigentlich im Internet? Fragen dieser Art stehen immer häufiger im Fokus der aktuellen öffentlichen Diskussion. Wissenschaftlich untermauerte Antworten darauf gibt die hier vorgelegte DIVSI U9-Studie. Die Untersuchung hat Kinder zwischen 3 und 8 Jahren in den Blick genommen. Sie bietet damit eine konsequente Ergänzung der Erkenntnisse aus unserer U25-Studie, die das Verhalten der 9- bis 24-Jährigen in der digitalen Welt und ihre Einstellungen dazu erforscht hat. … mehr

 

Buchtipp: Valley of the Gods: A Silicon Valley Story (Englisch) Taschenbuch

Valley_of_the_godsIn a riveting, hilarious account, reporter Alexandra Wolfe exposes a world that is not flat but bubbling—the men and women of Silicon Valley, whose hubris and ambition are changing the world.

Each year, young people from around the world go to Silicon Valley to hatch an idea, start a company, strike it rich, and become powerful and famous. In The Valley of the Gods, Wolfe follows three of these upstarts who have “stopped out” of college and real life to live and work in Silicon Valley in the hopes of becoming the next Mark Zuckerberg or Elon Musk.

No one has yet documented the battle for the brightest kids, kids whose goals are no less than making billions of dollars—and the fight they wage in turn to make it there. They embody an American cultural transformation: A move away from the East Coast hierarchy of Ivy Leagues and country clubs toward the startup life and a new social order.

Meet the billionaires who go to training clubs for thirty-minute “body slams” designed to fit in with the start-up schedule; attend parties where people devour peanut butter-and-jelly sushi rolls; and date and seduce in a romantic culture in which thick glasses, baggy jeans, and a t-shirt is the costume of any sex symbol (and where a jacket and tie symbolize mediocrity). Through Wolfe’s eyes, we discover how they date and marry, how they dress and live, how they plot and dream, and how they have created a business world and an economic order that has made us all devotees of them.

A blistering, brilliant, and hysterical examination of this new ruling class, The Valley of the Gods presents tomorrow’s strange new normal where the only outward signs of tech success are laptops and ideas.

Österreichische Bildungsministerin plant verpflichtende Übung zu „digitaler Medienbildung“ in Schulen

Fakenews, Hetze im Netz, Cybermobbing: Für das, was täglich über soziale Medien auf Jugendliche einprasselt, braucht es das richtige Handwerkszeug, ist SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid überzeugt. Ende Januar will sie ein Gesamtkonzept für Digitalisierung vorstellen, berichtet der „Kurier“. … mehr...

 

Digitaler Alltag: So organisiert sich Deutschland im Büro

(Bildquelle: nextmedia Hamburg)

(Bildquelle: nextmedia Hamburg)

Deutsche Unternehmen sind im Digitalisierungs-Fieber. Wie die Digitalisierung bei den Büroangestellten, die letztlich mit neuen Software-Tools arbeiten, ankommt, ist die Fragestellung im aktuellen Digital Work Report von Wrike. Der Experte für Arbeitsmanagement untersucht, wie sich Büroarbeiter in Deutschland, Frankreich und Großbritannien organisieren und welche Werkzeuge sie dafür einsetzen.

Der Werkzeugkoffer der Schreibtischtäter

Im Durchschnitt jongliert jeder deutsche Büroarbeiter mit etwa fünf verschiedenen IT-Tools. Etwa sieben Prozent der Befragten nutzt sogar mehr als zehn digitale Hilfsmittel. Und ihre Anzahl scheint tendenziell zu steigen: 45 Prozent der Befragten nehmen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Zuwachs der digitalen Hilfsmittel wahr. 15 Prozent bemerken sogar eine signifikante Steigerung. Dabei sind E-Mails zwar das meistgenutzte Tool, doch gleichzeitig sehen 40 Prozent der Befragten darin ein Hemmnis, um ihre Arbeit produktiv erledigen zu können.

Die meistgenutzten Tools zur Arbeitsorganisation in deutschen Büros

  •  E-Mail – 75 Prozent
  • Tabellen-Programme – 62 Prozent
  • Handschriftliche Notizen – 44 Prozent
  • Konferenzsysteme (Audio, Video, Web) – 28 Prozent
  • ERP-Systeme – 26 Prozent
  • Instant Messaging-Dienste – 26 Prozent
  • Projektmanagement-Software – 25 Prozent
  • CRM-Software – 24 Prozent
  • Collaboration-Software – 17 Prozent

Der Ländervergleich zeigt, dass Frankreich in Sachen Digitalisierung weiter zu sein scheint als Deutschland: Bei unseren Nachbarn im Westen nutzen nur 59 Prozent E-Mail regelmäßig für die Organisation ihrer Aufgaben, handschriftliche Notizen führt nur noch jeder vierte. Im Gegensatz dazu kommen in französischen Büros CRM-Tools (32 Prozent) häufiger zum Einsatz. Auch Collaboration-Software, die die Organisation gemeinsamer Projekte und Aufgaben erleichtert, hat sich in Frankreich bereits stärker durchgesetzt: Sie werden von nahezu jedem vierten (24 Prozent) genutzt, in Deutschland sind es erst 17 Prozent. Vielleicht ein Grund, warum die Franzosen trotz stärkerem Arbeitsanstieg (77 Prozent vs. 72 Prozent) weniger gestresst sind (60 Prozent vs. 65 Prozent)?

 Keine Qual der Wahl

Nur 14 Prozent der Befragten des Digital Work Reports gaben an, ihre eigenen Tools nutzen zu dürfen. Demgegenüber haben 84 Prozent keine Möglichkeit, selbst über die Werkzeuge, die sie für ihre Aufgaben benötigen, zu entscheiden. Davon bestimmt in über 60 Prozent der Fälle die IT-Abteilung, in 24 Prozent der Bereichs- oder Teamleiter, welche Tools auf dem Rechner oder dem beruflich genutzten Smartphone landen.

Was aus IT-Sicht und im Sinne der Komplexitätsreduzierung nachvollziehbar und sinnvoll ist, führt aus Mitarbeitersicht aber zu geringerer Produktivität und schlechterer Effizienz. Schließlich wünschen sich 21 Prozent der Mitarbeiter bessere Hilfsmittel, wenn sie danach gefragt werden, wie ihr Arbeitgeber sie in ihrer Produktivität unterstützen kann – der Wunsch rangiert dabei gleich hinter den Bedürfnissen nach besserer Kommunikation, mehr Work-Life-Balance und größerer Wertschätzung.

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 Individuelle Einschätzung

Insgesamt stehen die Deutschen der Digitalisierung jedoch positiv gegenüber: So sind sich 74 Prozent der befragten Büroarbeiter sicher, dass die Einführung und Nutzung digitaler Hilfsmittel sowie die Digitalisierung an sich einen positiven Einfluss auf das eigene Unternehmen haben. Davon haben 57 Prozent festgestellt, dass dadurch Informationen zuverlässiger zur Verfügung stehen und geteilt werden. Über 50 Prozent sind der Meinung, dass es jetzt einfacher ist, von anderen Standorten oder von Zuhause zu arbeiten. 48 Prozent glauben, dass durch die Nutzung neuer Tools die Datensicherheit verbessert wird.

 Wie (und womit) arbeiten wir in 10 Jahren?

Die grundsätzlich positive Einstellung gegenüber den digitalen Hilfsmitteln prägt auch die Prognose zu deren zukünftiger Nutzung: 37 Prozent der Befragten können es sich vorstellen, dass alle heute genutzten Hilfsmittel auch in 10 Jahren noch zum Einsatz kommen. Es ist bemerkenswert, dass fast jeder vierte Deutsche überzeugt ist, dass die beiden aktuell meistgenutzten Werkzeuge – Tabellen (24 Prozent) und E-Mail (21 Prozent) – bald von unseren Rechnern verschwinden werden. Die besten Zukunftsprognosen erhalten dagegen Tools, die die Kommunikation und Zusammenarbeit vereinfachen: Nur 8 Prozent glauben, dass Instant Messaging-Dienste in zehn Jahren verschwunden sein werden, gefolgt von Social Media (10 Prozent), Konferenzsystemen (11 Prozent) und Collaboration-Tools (12 Prozent).

Andrew Filev, Gründer und CEO von Wrike, interpretiert die Studienergebnisse: „Der Digital Work Report zeigt, wie vielfältig die Technologielandschaft in heutigen Büros ist. Doch je uneinheitlicher die IT, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich Informations-Silos bilden und es Menschen schwerer fällt, schnell relevante Informationen zu finden. Dieses Problem wird gerade in Deutschland verstärkt, da hier fast jeder Zweite handschriftliche Notizen anfertigt. Kein Wunder, dass sich 23 Prozent der Befragten beklagen, dass Informationen nicht auffindbar sind und so die Produktivität ausgebremst wird. Es besteht also definitiv Nachholbedarf in Sachen hilfreicher Technologie im Büro. Wir haben die Arbeitsmanagement-Plattform Wrike entwickelt, um verschiedene Tools auf einer Plattform zu bündeln und für mehr Übersichtlichkeit und weniger Stress zu sorgen.“

Digitale Welt: Zukunftskompetenz braucht Medienkompetenz

Dr. Alexandra Hildebrandt

Dr. Alexandra Hildebrandt, Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin

Autorin und Wirtschaftspsychologin Dr. Alexandra Hildebrandt schreibt in der „HuffingtonPost“: Das neue Wirtschaftsmagazins „Digitale Welt“ möchte dazu beitragen, Zukunft „einfach“ zu entdecken – in einer Zeit, in der die Herausforderungen der Gegenwart immer komplexer werden. Prof. Fredmund Malik bemerkt zu Recht, dass wir es ultradynamischen, vernetzten Systemkonfigurationen zu tun haben, die wir mit herkömmlichen Denkweisen nicht mehr begreifen können. Worauf es im „Komplexitätszeitalter“ ankommt, sei die Beschäftigung mit neuen Formen der Organisation: Wenn sie funktionieren, funktioniert auch eine Gesellschaft. Doch welche Rolle spielt der Mensch? Und was braucht er, um sich im „Mehr“ der Möglichkeiten zurechtzufinden? Vor allem Orientierungssinn. Denn er hilft uns, Komplexität und Unsicherheiten auszuhalten und die Realität besser zu verstehen. … mehr

 

Buchtipp zum Thema: Alexandra Hildebrandt und Werner Landhäußer: CSR und Digitalisierung. Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Verlag Springer Gabler, Heidelberg Berlin 2017. – und auch xethix hat zu diesem Buch beigetragen.

 

Studie: Smartphones sind Gesprächskiller

Smartphones dominieren unseren Alltag: Mehr als 80 Prozent der Deutschen verwenden die Geräte. In der Altersgruppe bis 30 Jahre liegt die Abdeckung sogar bei annähernd 100 Prozent. Die elektronischen Helfer können zugleich Segen und Fluch sein: Fünf von sechs Nutzern geben an, dass es durch die Technik einfacher geworden ist, sich mit Freunden und Bekannten zu verabreden. Bei diesen Gesprächen fühlt sich aber jeder Zweite gestört, weil sein Gesprächspartner ständig auf sein Telefon starrt.

Und: Beim Datenschutz gibt es noch Verbesserungsbedarf. Dies ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Direktversicherers Hannoversche.

Wer es hat, kann nicht mehr ohne: Zwei Drittel aller Smartphone-Nutzer verlassen ohne ihr Gerät nicht mehr das Haus. Aber auch in den eigenen vier Wänden kommt der praktische Kleincomputer oft zum Einsatz – beispielsweise prüft jeder zweite Befragte vor dem Einschlafen noch einmal seine Mails und Nachrichten. Ein Problem stellt diese ständige Erreichbarkeit für die Nutzer meist nicht dar:

Nur acht Prozent der Befragten fühlen sich durch diese Situation stark unter Druck gesetzt, weitere 23 Prozent empfinden sie gelegentlich als lästig.

Für die meisten Nutzer überwiegen somit die positiven Aspekte. Es ist nicht nur einfacher, sich zu verabreden. Auch ohne persönliche Begegnung wird der Kontakt viel enger: Mehr als die Hälfte der Deutschen schätzt die Möglichkeit, über Messengerdienste wie beispielsweise WhatsApp Nachrichten und Fotos auszutauschen und so auf dem Laufenden zu bleiben, was bei ihren Bekannten so vorgeht. Als besonders bedeutend empfinden sie die Möglichkeit, ständig mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben: Für 84 Prozent der Befragten ist es ausgesprochen wichtig, sich jederzeit mit Partner und Kindern austauschen zu können.

Der Wermutstropfen dabei ist, dass die digitale Erreichbarkeit auch persönliche Treffen beeinflusst. Denn so sehr die Nutzer das eigene Gerät schätzen: Im Gespräch mit anderen wünschen sie sich ungeteilte Aufmerksamkeit. 45 Prozent aller Befragten haben den Eindruck, ihre Unterhaltungen würden darunter leiden, dass ihr Gegenüber sich ständig mit dem Smartphone beschäftigt.

Viele noch sorglos beim Datenschutz

Fast 40 Prozent achten nicht darauf, welche Zugriffsrechte ihre Apps beanspruchen. Nur für 28 Prozent ist eine überzogen Datensammelwut ihrer Apps ein Grund, diese wieder zu löschen. Insgesamt 14 Prozent interessieren sich überhaupt nicht für die Zugriffsrechte ihrer Anwendungen.

Auch im Umgang mit privaten Fotos sind die Deutschen sorglos: Fast 80 Prozent der Smartphone-Nutzer teilen private Fotos. Ein gutes Drittel

(36 Prozent) davon schickt Fotos an enge Vertraute, die die Fotos „ganz bestimmt“ nicht weitergeben. Lediglich 19 Prozent geben an, immer einen Blick darauf zu haben, wer Zugriff auf diese Fotos hat.

Nicht mal jeder zehnte Smartphone-Nutzer (9 Prozent) mit Kindern achtet darauf, dass seine Kinder auf Fotos in Social-Media-Plattformen nicht erkannt werden.

 Hintergrundinformation

Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Toluna im Juni und Juli 2016 im Auftrag der Hannoverschen Leben bundesweit 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt. Auf Anfrage erhalten Sie Infografiken mit den detaillierten Umfrageergebnissen. Entsprechendes Grafikmaterial stellen wir gerne zur Verfügung.