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Phishing-Attacke für Instagram-Account nutzt 2FA-Köder

Instagram

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Als Cyberkriminelle das erste Mal Phishing in großem Stil einsetzten, gingen sie direkt dorthin, wo sie Geld vermuteten: zum Bankkonto. In Folge erhalten Nutzer bis heute Warnmeldungen von Banken, mit denen sie noch nie zu tun hatten. Ominöse Experten empfehlen mit schlechter Grammatik und kurioser Rechtschreibung auf noch merkwürdigere Webseiten zu gehen. Achtsamkeit ist also ein guter Rat, bis heute. Denn die meisten Betrüger machen Fehler, die sie entlarven. Schlimm genug, überhaupt Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden. Aber es ist noch viel ärgerlicher, wenn man sich aus Unachtsamkeit bei der „Deutschenn Bank“ oder der „Volcksbank“ einloggt.

 Besonders wertvoll: Passwörter für Instagram, Facebook und Co.

Heutzutage sind nach wie vor Phishing-E-Mails im Umlauf, die versuchen, Bank-Zugangsdaten zu erbeuten. Hinzukommen aber zahlreiche Phishing-Mails, die nach weiteren Account-Passwörtern trachten. E-Mail-Konten etwa sind der Hauptgewinn für Betrüger. Sie dienen häufig als Referenzadresse zur Wiederherstellung vergessener Passwörter.

Gelangt ein Cyberkrimineller an einen E-Mail-Account, kann er damit diverse andere Konten (Paypal, Facebook, Instagram etc.) ins Visier nehmen und sich über die Funktion „Passwort zurücksetzen“ oder „Passwort vergessen“ dauerhaften Zugang zu vielen anderen Accounts zu verschaffen. Besonders gemein: das Opfer merkt davon meist gar nichts. Bis etwas passiert, natürlich.

Aber auch Passwörter für soziale Medien sind für Betrüger ein beliebtes Ziel. Denn die Inhalte dieser Konten offenbaren den Kriminellen weit mehr Informationen als sie mit regulärer Recherche je erfahren könnten. Dabei sind die Folgen mehrfach gemein: sie sind sehr persönlicher Natur und sie treffen zudem Dritte. So vermag der Betrüger beispielsweise auch den Account von Freunden oder Familienmitgliedern zu manipulieren.

Tatsächlich überwiegen bereits heute Phishing-Mails, die nach Passwörtern für E-Mail- und Social-Media-Accounts trachten, gegenüber denen, die hinter Bankzugängen her sind.

 Die Betrüger werden immer besser – ein „exzellentes“ Beispiel

Es fällt schwer es zuzugeben, aber die Betrüger arbeiten mittlerweile gut und überlegt, wie folgendes Beispiel zeigt:

Abgesehen von wenigen Interpunktionsfehlern und einem fehlenden Leerzeichen vor dem „Please“, ist diese Nachricht kaum als Fake zu erkennen. Sie ist klar und unauffällig genug, um unterhalb des menschlichen Alarmradars zu bleiben. Die Verwendung der Zahlenreihe, die auf den ersten Blick wie ein 2FA-Code erscheint, ist ein cleverer Schachzug. Die Verwendung impliziert, dass der Nutzer kein Passwort verwenden muss, sondern stattdessen einfach nur per Code bestätigen muss, dass ihn die E-Mail erreicht hat. Der F2A-Code täuscht Sicherheit vor.

Klickt man in der Mail auf den Link, könnte man im Browser am Domainnamen (hier im Beispiel unkenntlich gemacht) den Betrugsversuch erkennen oder zumindest vermuten. Es ist eine Seite mit Domain-Endung „cf“ für Centralfrique, eine der vielen aufstrebenden Volkswirtschaften, die Domains für wenig Geld vergeben in der Hoffnung, möglichst viele User mit möglichst cool klingenden Domain-Namen zu ködern.

Experten der SophosLabs gehen davon aus, dass die Betrüger gezwungen waren, eine der frei verfügbaren, aber eben doch etwas weniger glaubwürdigen Domainnamen zu nutzen. Dennoch ist diese Phishing-Seite ein nahezu perfekter und glaubwürdiger Nachbau der echten Seite und verfügt sogar über ein valides HTTPS-Zertifikat.

Michael Veit, Security Experte bei Sophos, erklärt: „Web-Zertifikate sichern eine Verbindung zu einer Website und verhindern, dass Antworten angeschaut oder manipuliert werden können. Sie sorgen dafür, dass die Person, die das Zertifikat erworben hat, sich wirklich an der Website anmeldet und diese auch ändern kann. Die Zertifikate bürgen jedoch nicht für den tatsächlichen Inhalt der Webseiten oder dort verfügbare Dateien. Mit anderen Worten: einer Website ohne Vorhängeschloss ist definitiv nicht zu trauen, ebenso wenig wie einer mit Tipp- und Grammatikfehlern. Doch auch bei Webseiten mit „Vorhängeschloss“ und scheinbar fehlerfreier Umsetzung gilt grundsätzlich immer, Vorsicht walten zu lassen.“

 Prävention ist wichtig

Wie macht sich eine Phishing-Seite, die glaubhaft wirkt und ein HTTPS-Vorhängeschloss mitbringt, verdächtig? Michael Veit sagt: “Obwohl die Betrüger in diesem Beispiel einen ungewöhnlich glaubwürdigen Fake kreiert haben, gibt es verräterische Anzeichen von Phishing-Attacken, an denen man sich orientieren kann.“

 Drei Tipps für das Erkennen von Phishing-Aktivitäten:

  1.  Sign-in Links in E-Mails. Die einfache Lösung: ab in den Papierkorb. Warum sollte man sich via E-Mail in einen seiner Social-Media-Accounts einloggen? Das geht doch direkt. Wahlweise via App oder Lesezeichen im Browser anmelden.
  2. Überraschender Domainname. Wo hat der Browser mich hingeführt? Ist die Adresszeile zu kurz für die komplette URL? Ein einfacher Trick: die Adresszeile kopieren und in ein anderes Dokument einfügen. Sieht verdächtig aus? Dann ist sie es wohl auch. Besser ignorieren oder eine zweite Meinung dazu einholen.
  3. Anfrage ohne Grund. Besteht Grund zur Annahme, ein Fremder hätte sich in den eigenen Account eingeloggt, sollten Nutzer zur Prüfung der Login-Aktivitäten die offiziellen Möglichkeiten des Dienstanbieters wählen. Es gibt keinen Grund, Web-Links zu trauen, die von irgendwo kommen könnten. Ärgerlicherweise gibt es kein einheitliches Verfahren bei den verschiedenen Social-Media-Apps. Aber mit etwas gesundem Menschenverstand und Übung können betrügerische Prozesse schnell erkannt werden.

Umfrage: Jeder Fünfte hat Augmented-Reality-Anwendungen ausprobiert

Augmented Reality Brille (Bildquelle: Epson_Moverio_BT-300)

Augmented Reality Brille (Bildquelle: Epson_Moverio_BT-300)

Digitale Zusatzinformationen in ein Live-Bild einblenden lassen – das leisten Augmented-Reality-Technologien (AR). Jeder fünfte Bundesbürger (19 Prozent) hat bereits Augmented-Reality-Anwendungen ausprobiert – per Smartphone oder über eine AR-Brille. Darunter sind 4 Prozent, die eine eigene AR-Brille besitzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.200 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Ein weiteres Viertel (25 Prozent) würde AR-Lösungen nutzen, 46 Prozent können sich dies hingegen nicht vorstellen.

Der überwiegenden Mehrheit ist Augmented Reality aber ein Begriff: Sieben von zehn Befragten (71 Prozent) haben schon davon gehört oder gelesen. „Augmented-Reality-Anwendungen können in vielen Situationen einen Mehrwehrt für Nutzer bieten“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. „Gegenstände lassen sich per virtuellem Maßband vermessen und Möbelstücke probeweise in den eigenen vier Wänden platzieren. Für Städtereisende gibt es etwa Anwendungen, die den Weg zu Sehenswürdigkeiten weisen, Wissenswertes einblenden und längst verschwundene Gebäude an ihrem früheren Standort wiederauferstehen lassen.“

Interesse für AR auf Reisen, beim Gaming oder im Beruf

Am häufigsten kommt AR bisher im Gaming-Bereich zum Einsatz. Fast jeder zweite AR-Nutzer (48 Prozent) hat Augmented-Reality-Spiele wie Pokémon Go oder Wizards Unite gespielt. Ähnlich viele (45 Prozent) haben AR-Filter in Videos eingesetzt, z.B. bei Snapchat oder Instagram. Gut jeder Dritte (37 Prozent) hat AR zur Orientierung und Information auf Reisen genutzt, 13 Prozent für Bildungs- und Lernprojekte.

Bei interessierten Nichtnutzern unterscheiden sich die Präferenzen. Wer bisher noch nicht mit AR in Kontakt gekommen ist, dies aber nutzen würde, sieht AR-Anwendungen im Reiseumfeld für sich an erster Stelle. Mehr als jeder zweite Interessierte (58 Prozent) gibt dies an. Dahinter folgen AR für Gaming (47 Prozent) und für Videofilter (32 Prozent).

Und fast drei von zehn Interessierten (28 Prozent) würden Augmented Reality im beruflichen Umfeld nutzen. „Business-Anwendungen werden Augmented Reality zum Durchbruch verhelfen“, so Klöß. „Schon heute existieren viele gebrauchsfertige Lösungen für immer mehr Einsatzszenarien. Bei Schulungen lässt sich die Technik genauso einsetzen wie als Unterstützung bei Wartungs- und Reparaturarbeiten, im Operationssaal von Ärzten genauso wie auf der Baustelle von Baggerfahrern.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.224 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie bereits von Augmented Reality gehört bzw. gelesen?“, „Können Sie sich vorstellen, Augmented Reality zu nutzen?“, „Für welche Inhalte haben Sie Augmented Reality bereits genutzt?“ & „Für welche Inhalte würden Sie gerne Augmented Reality nutzen?“

Start der Kampagne „Misch dich ein – für ein #NetzohneHass“

netzohnehass_headerbild03Über 80 Organisationen und Einzelpersonen aus Friedensbewegung, Politik und Medienpädagogik rufen dazu auf, Hetze und Hassangriffen im Netz ab sofort mit Zivilcourage zu begegnen. Angegriffene Menschen sollen gestärkt und den Angreifenden gewaltfrei Grenzen gesetzt werden.

„Wir wollen das Internet wieder zu einem Ort der freien Rede machen“, erklärt Björn Kunter, Projektleiter bei LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz. LOVE-Storm koordiniert die Kampagne gemeinsam mit dem Internetaktivisten Ali Can, der Berghof Foundation, den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), dem Courage Office und Liebe wen Du willst e.V.

Bis zum 15. November 2019 sollen tausende Menschen die Erklärung auf https://weact.campact.de/p/netzohnehass unterschreiben und sich verpflichten, Hass im Netz zukünftig mit Zivilcourage zu begegnen.

Über die Homepage www.netzohnehass.de erhalten alle Unterzeichnenden Tipps, Trainings und Unterstützung, damit sie im Ernstfall auch wirklich eingreifen.

„Nach dem Mord an Walter Lübcke, der monatelang (fast) unwidersprochen im Netz angefeindet wurde, können wir nicht einfach zur Tagesordnung zurückgehen“, sagt Björn Kunter. „Wir dürfen die Angegriffenen nicht länger alleine lassen.“

Drei von vier Menschen in Deutschland befürchten, dass die Vielfalt im Internet durch Hasskommentare eingeschränkt wird. Dieses Ergebnis einer repräsentativen Studie des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) zeigt: Das Problem ist erkannt. Doch in der konkreten Situation schauen noch zu viele weg, wenn sie Hassangriffe bemerken, anstelle sich einzumischen. So wird das Netz zur Echokammer, in dem sich Menschen, wie der mutmaßliche Mörder Walter Lübckes immer weiter radikalisieren.

Fake News führen zu falschen Erinnerungen

Wenn Menschen gefälschte Nachrichten konsumieren, neigen sie dazu, daraus auch falsche Erinnerungen abzuleiten, die sich auch dann in ihrem Gedächtnis festsetzen, wenn sie als Fake News entlarvt werden. Das gilt auch in solchen Fällen, in denen deren Inhalte mit den eigenen politischen Einstellungen übereinstimmen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des University College Cork (UCC) und der University of California, Irvine (UCI) nach einem Experiment, das sie 2018 im Zuge des Abtreibungs-Referendums in Irland durchgeführt haben. Ein Bericht auf „Pressetext“. … mehr …

 

Blogger-Relevanzindex deckt auf: Die 20 erfolgreichsten deutschen Bloggerinnen

Präsent, gut vernetzt, sehr aktiv, engagierte Community: Julia Richter ist mit ihrem Blog „German Abendbrot“ nicht nur die führende Food-Bloggerin in Deutschland – sondern die erfolgreichste Frau in der deutschsprachigen Blogosphäre überhaupt. Nicht leicht in einem Themenfeld mit starkem Wettbewerb: Fünf der 20 bedeutsamsten Bloggerinnen schreiben über kulinarische Themen. Das zeigt der Blogger-Relevanzindex der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Fünf weitere Bloggerinnen aus der Top 20 beschäftigen sich mit Lifestyle und Mode. Ganz vorne weg: Susanne Ackstaller, die sich mit ihrem Blog „Texterella“ vor allem an die Zielgruppe 50+ wendet und im Gesamt-Ranking Platz 5 erreicht.

In weiteren vier Weblogs aus der Spitzengruppe dreht sich alles ums Thema Reisen. Zum Beispiel bei Tanja Neumann, die als „Vielweib on Tour“ auf Platz 7 angekommen ist.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Bloggerinnen ausschließlich mit Küche, Klamotten und Kurztrips Erfolge feiern. Denn den zweiten Platz eroberte Claudia Tödtmann, Redakteurin der Wirtschaftswoche, mit ihren scharfsinnigen Blicken hinter die Kulissen von Unternehmen in „Tödtmanns Management-Blog“. Und Stefanie Fiebrig beschäftigt sich auf ihrem mehrfach ausgezeichneten Blog „Textilvergehen“ nicht etwa mit Fashion-Fauxpas, sondern mit Fußball (vor allem Union Berlin).

Das komplette Ranking: Die 20 wichtigsten Bloggerinnen

  1. Julia Richter – German Abendbrot

http://germanabendbrot.wordpress.com

  1. Claudia Tödtmann – Tödtmanns Management-Blog

http://blog.wiwo.de/management/

  1. Stefanie Fiebrig – Textilvergehen

http://www.textilvergehen.de

  1. Dunja Voos – Medizin-im-Text

http://www.medizin-im-text.de/blog/

  1. Susanne Ackstaller – Texterella

http://www.texterella.de

  1. Milena Heißerer – Amazed

http://www.amazedmag.de/

  1. Tanja Neumann – Vielweib on Tour

http://www.vielweib.de/

  1. Tessa Tews – WanderWeib

http://wanderweib.de

  1. Michaela Hoechst-Lühr – Herzelieb

http://herzelieb.de/

  1. Felizitas Küble – Christliches Forum

https://charismatismus.wordpress.com/

  1. Helga Uphoff – DiabSite Diabetes-Weblog

http://www.diabsite.de/diabetes-weblog/

  1. Sarah Eichhorn – Josie loves

http://www.josieloves.de/

  1. Anita Brechbühl – Travelita

http://www.travelita.ch/

  1. Carsten Meiselbach – Happy Carb

http://happycarb.de/

  1. Ines Thomas – Glamour

http://www.glamour.de/

  1. Virginia Horstmann – Zucker, Zimt und Liebe

http://zuckerzimtundliebe.wordpress.com/

  1. Christine Neder – Lilies Diary

http://www.lilies-diary.com/

  1. Christine Garcia Urbina – Trickytine

http://trickytine.com/

  1. Natascha Wegelin – Madame Moneypenny

https://madamemoneypenny.de/category/mehr-mehr-mehr/

  1. Nike van Dinthe – This is Jane Wayne

http://www.thisisjanewayne.com/

Der Blogger-Relevanzindex von Faktenkontor analysiert fortlaufend die Performance von rund 2.000 deutschsprachigen Blogs. Die Bewertung fußt zu gleichen Teilen auf fünf Faktoren: Die Sichtbarkeit des Blogs im Internet; die Anzahl öffentlicher Links, die zu dem jeweiligen Blog führen; die Vernetzung des Blogs in den Sozialen Medien; die Aktivität (Anzahl der neuen Beiträge) innerhalb der letzten drei Monate; sowie die Interaktion des Blogs mit seiner Community anhand der Anzahl von Kommentaren innerhalb dieser Zeit. Der Blogger-Relevanzindex erlaubt individuelle Auswertungen unter anderem in Bezug auf bestimmte Themenbereiche und Branchen und ermöglicht es Unternehmen so, konkrete Blogs zu identifizieren, die für die Meinungsbildung in ihrem Branchenumfeld wirklich entscheidend sind.

Faktenkontor ist der Berater für Unternehmens- und Vertriebskommunikation. Branchenerfahrene Experten unterstützen Unternehmen aus Finanzdienstleistung, Gesundheitswirtschaft sowie der Beratungs- und Technologie-Branche darin, ihre Zielgruppen über klassische und digitale Medien sowie im persönlichen Kontakt zu erreichen. Neben Medienberatung gehören Konzeption und Umsetzung von Kampagnen sowie Social-Media-Strategien zum Leistungsspektrum. Das Faktenkontor ist zertifiziertes Mitglied der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) und zertifiziertes Mitglied des Hamburger Consulting Club e.V. (HCC).

Start für die „Digitale Schule Hessen“ und Familienklassen

Neue Schwerpunkte im Schuljahr 2019/20: „Mit Investitionen in die Digitalisierung und den weiteren Ganztagsausbau sowie neuen Förderangeboten wie den Familienklassen machen wir Hessens Schulen fit für die Zukunft“, so Kultusminister Lorz. Ein Beitrag in „Bildungsklick“. … mehr…

 

Interview mit Medienwissenschaftler Pörksen: „Wir kommen uns im digitalen Dorf unerträglich nahe“

Ein Interview im „Tagesspiegel“: Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Zuletzt erschien sein Buch „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“.

Herr Pörksen, Sie arbeiten als Professor für Medienwissenschaft an der Exzellenzuniversität Tübingen. In welcher Filterblase leben und arbeiten Sie denn so? … mehr

 

Auslaufmodell im digitalen Zeitalter? Der Homo analogicus

DemagogenLängst hat die Digitalisierung den Alltag vieler Menschen fest im Griff: Es wird gegoogelt, in sozialen Medien kommuniziert und aus Mediatheken heruntergeladen. Etwa 80 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren besitzen ein Smartphone, Tendenz steigend. Kann man in solch einer Welt überhaupt noch analog leben? Ein Beitrag in „Deutschlandfunk.de“ … mehr

 

An neun von zehn Schulen gibt es Netzsperren

Sperre„Sorry, dieser Inhalt ist nicht verfügbar“: Netzsperren sind für deutsche Schülerinnen und Schüler so selbstverständlich wie Hefter, Pausenbrot und Klassenarbeit. Neun von zehn Schulen (88 Prozent) nutzen technische Schutzmöglichkeiten, um den Internetzugang zu begrenzen und den Aufruf bestimmter Seiten und Anwendungen zu blockieren, etwa mittels Filter-Software oder Proxy-Lösungen.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. In der Lehrerschaft stoßen Netzsperren auf breite Zustimmung. Fast ausnahmslos alle Lehrerinnen und Lehrer (99 Prozent) finden den Einsatz technischer Schutzmechanismen an Schulen grundsätzlich sinnvoll.

„Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten wie Gewalt, Pornografie und politischem Extremismus geschützt werden. Verbote allein bewirken hier aber meist das Gegenteil und machen Schülerinnen und Schüler überhaupt erst neugierig – das gilt auch für Netzsperren. Kinder- und jugendgefährdende Inhalte sollten in der Schule offen diskutiert und es sollte auf die Gefahren hingewiesen werden, die zum Beispiel das Versenden freizügiger Fotos mit sich bringt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz

Die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz ist ein wesentliches Ziel von Smart Schools, für deren flächendeckenden Ausbau der Bitkom eintritt. Berg: „Digitalkompetenz ist die wohl wichtigste Fertigkeit im Digitalzeitalter. Ziel muss es sein, neben dem souveränen Umgang mit digitalen Medien auch eine grundständige IT-Kompetenz aufzubauen. In Zeiten der digitalen Transformation reicht es nicht aus, wenn Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets bedienen – sie müssen sie auch verstehen und verantwortungsvoll einsetzen können.“

Smart Schools gründen sich auf digitale Infrastruktur, digitale Curricula, entsprechend angepasste pädagogische Konzepte und digitalkompetente Lehrerinnen und Lehrer. Derzeit gibt es bundesweit 41 Smart Schools. Weitere Informationen unter www.smart-school.de.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 503 Lehrer der Sekundarstufe I an Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Waldorfschulen telefonisch befragt. Die Befragung ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Nutzt Ihre Schule technische Schutzmöglichkeiten (z. B. Filtersoftware oder Proxylösungen), die den Zugang der Schüler ins Internet begrenzen, so dass beispielsweise nicht alle Internetseiten aufgerufen werden können?“ | „Finden Sie den Einsatz technischer Schutzmechanismen in Schulen grundsätzlich sinnvoll?“

Medienkonsum von Kindern: Gar kein Smartphone ist auch keine Lösung

Diese Studie dürfte viele Eltern aufatmen lassen: Wenn Kinder einige Stunden am Tag mit Tablet und Co. verbringen, kann das ihre Konzentration sogar fördern – doch es gibt eine klare Grenze, ist im „Spiegel“ zu lesen… mehr …

 

 

 

Medienkompetenz: Etabliertes Fernsehen vs. das digitale Bukett

In einer quantifizierten Welt gibt es fast kein Maß für das Omnipräsente: die Medien, die Daten, die digitale Öffentlichkeit. In Beratungsagenturen und Medienhäusern dürften größere Erbsenzählereien vorgenommen werden: Wie groß ist das Netz und wer ist dort der Größte (Konkurrent)? Der Schauplatz ist unübersichtlich. Plattformen sprießen aus den Verteilerknoten. Vom teilweise kostenpflichtigen Inhalt ausgewiesener Profis (die ihre immensen Startvorteile nutzen) reicht das Angebot bis zum Ultra-Trash, zu haltlosen Sabbeleien und rüdestem Ulk. Was auf YouTube koexistiert, bestimmt daneben einzelne Plattformen: das in der Tendenz anspruchsvollere Programm (Vimeo.com) und das meist belanglose und hemmungslose Gestreame (Twitch.tv). Ein Kommentar in „Telepolis“. … mehr …

 

Buchtipp: #Kids #digital #genial – Schütze dich und deine Daten!

Kids DigitalAb sofort ist die erweiterte Auflage des Jugend- und Kinderlexikons „#Kids #digital #genial – Schütze dich und deine Daten“ online und im Buchhandel erhältlich.  #Kids #digital #genial – Das Lexikon von App bis .zip:

Die Neuauflage des Lexikons umfasst im Softcover mehr als 100 Begriffe aus den Bereichen Mediennutzung und Datenschutz. Es erklärt Zusammenhänge und Hintergründe von Algorithmen, Clickbaiting, Tracking, Cybermobbing, Fake News & Co. auf einfache Art und Weise. Zum Mitmachen und Mitdenken enthält das Lexikon viele neue Aufgaben und zahlreiche weitere Tipps zum Schutz der Privatsphäre.

Digitaltraining für Kinder und Jugendliche

Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche dort abholen, wo sie täglich mit privaten Daten hantieren: Am Smartphone, in ‚Sozialen Netzwerken‘ und sogar im Supermarkt. Kinder sollen verstehen, wieso Daten gesammelt, ausgewertet und verkauft werden und, warum ‚Datensparsamkeit‘ wichtig ist.

Autorin Wawrzyniak zieht eine erste Zwischenbillanz: „Es ist toll, wie viele Eltern und Schulen das Buch bereits nutzen, um Kinder über Datenschutz kompetent aufzuklären. Aber richtig erstaunt bin ich, wie gut das Buch bei Erwachsenen ankommt, die sich ebenfalls über die leicht verständlichen Texte freuen. Hier haben wir wohl einen Nerv getroffen.“ Der gemeinnützige Verein Digitalcourage e.V. als Herausgeber des Buchs, freut sich über die hohe Nachfrage. „Wir setzen auf digitale Mündigkeit durch Aufklärung – je früher man damit beginnt, desto größer ist der Spaß“, erklärt Gründungsmitglied padeluun.

Optimal für Schule und Bildungsarbeit

„#Kids #digital #genial“ ist so konzipiert, dass es auch ohne Vorkenntnisse der Lehrkräfte und ressourcensparend im Unterricht eingesetzt werden kann. Das Buch eignet sich ohne intensive Begleitung ab der 5. Klasse  und mit etwas mehr Betreuung einiger Themen auch schon für den Grundschulunterricht (3./4. Klasse).

 Info: Das Lexikon von App bis .zip2. erweiterte Auflage, Januar 201996 Seiten mit ca. 100 bunten Illustrationen, Das Buch gibt es, mit Rabatt für Klassen- und Schulsätze, online im Shop von Digitalcourage oder im Buchhandel vor Ort; Softcover; ISBN 978-3-934636-20-03,85 EUR (Vergünstigungen für Klassensätze)

Schützt Facebook doch vor Depression und Ängsten?

facebook_iconSocial Media sind wohl doch nicht so schlecht für die Psyche wie oft angenommen. Denn die regelmäßige Nutzung von Facebook und Co kann Erwachsene vor Depressionen oder Angstzuständen schützen, sagen Forscher der Michigan State University  . Der schlechte Ruf sozialer Medien rührt laut Studienautor Keith Hampton wohl daher, dass bisherige Studien vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betrachtet haben – ohne die Effekte sozialer Medien wirklich von der Lebensrealität zu entkoppeln, berichtet „Pressetext“. … mehr

 

Geschichte, Kultur, Medien: Neue Online-Plattform “Youpedia” für fächerübergreifendes Lernen

YoupediaUm Kulturelle Bildung und Medienkompetenz für Jugendliche geht es bei der neuen Online-Plattform “Youpedia”. Sie ist das Ergebnis eines Projekts der Klassik Stiftung Weimar und des Deutschen Jugendherbergswerks. Bundesweit soll so eine von Jugendlichen selbst gestaltete “Kulturlandkarte” entstehen, die der Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Ein Bericht in „News4Teachers“. … mehr …

 

Viele Teens nutzen YouTube als Bildungsquelle

YouTube LogoVideoplattformen wie YouTube spielen für immer mehr Jugendliche beim Lernen eine Rolle. So ist die Google-Tochter YouTube mit einer Nutzung von 86 Prozent der Schüler und Berufsschüler zwischen zwölf und 19 Jahren eines ihrer digitalen Leitmedien, wie der Rat für Kulturelle Bildung in der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019″ aufzeigt, für die deutschlandweit 818 Teens befragt wurden, berichtet „Pressetext“ … mehr …