Category Archives: From around the world

Rückschritt statt Fortschritt? Die Digitalisierung ist eine ethische Herausforderung

Unsere Welt hat sich gewandelt: Die Digitalisierung ändert tiefgreifend, wie wir arbeiten, spielen, leben, kommunizieren und miteinander umgehen. So ziemlich jeder Aspekt unseres Lebens hat heutzutage auch eine digitale Komponente, um ihn zu beschleunigen, effizienter und nachhaltiger zu machen. Die Wirtschaftsforscherin Sarah Spiekermann forscht seit Jahren an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie dem Institut für Wirtschaftsinformatik und Gesellschaft vorsteht, zu ethischen Themen rund um den digitalen Fortschritt. In ihrem neuen Buch „Digitale Ethik“ beschäftigt sie sich aber weniger mit der Moral –sondern mehr damit, wie man „Bio“ in die Informatik bringen kann. „Futurezone“ hat sie interviewt. … mehr

 

Soziale Medien beeinflussen Irrglauben kaum

Soziale Medien beeinflussen kaum, ob User Unwahrheiten glauben. Das hat eine Studie der Ohio State University  ergeben, die die Ansichten von Nutzern rund um die US-Präsidentenwahlen 2012 und 2016 analysiert hat. Eine überraschende Erkenntnis: User, die sich 2016 auf Facebook zu Wahlthemen informiert hatten, haben sogar seltener Unsinn geglaubt als Nutzer anderer sozialer Plattformen, schreibt „Pressetext“. … mehr

 

Google richtet KI-Beirat ein

OK, Google? Der Suchriese beschäftigt sich wieder mit Robotik, speziell mit Künstlicher Intelligenz, und holt sich externe Experten für seine KI-Sparte ins Boot. Sie sollen beurteilen, ob Google Themen wie Gesichtserkennung und Fairness bei maschinellem Lernen richtig angeht. Zu den Mitgliedern des KI-Beirates gehören u.a. ein Datenschutzbeauftragter und ein Sprachfoscher. Google will Gesprächsprotokolle aus den Sitzungen der Experten veröffentlichen, berichtet „Turi“. … mehr …

 

Wie Apple Weltmeister im Datenschutz werden will

Die Strategen und Executives von Apple haben in Deutschland leichtes Spiel. Während sie in anderen Ländern oft die Feinheiten des Datenschutzes gegenüber Tech-Journalisten langwierig erklären müssen, treffen sie in unserem Land auf ein bestens informiertes Publikum. Denn hierzulande weiß jeder Journalist, der sich mit dem Thema Tech beschäftigt, was „Intelligent Trackin Prevention“, „Opt-in“ oder „No-Sign-in“ bedeutet, berichtet die „Welt“. … mehr

 

Kündigungswelle in Apples Abteilung für selbstfahrende Autos

Apple hat kalifornischen Behörden die bevorstehende Kündigung von 190 Mitarbeitern in dem US-Staat gemeldet. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter der Apple-Abteilung für selbstfahrende Autos, vorwiegend Ingenieure. Diese Kündigungen beim sogenannten „Project Titan“ werden Mitte April zum Tragen kommen, schreibt „Heise“. … mehr

 

Gen Z: Social Media kritischer Marketing-Kanal

Die auf die Millennials folgende Generation Z ist die Zukunft – auch als Kunden. Um diese jungen Menschen zu erreichen, werden soziale Medien zu einem kritischen Geschäfts- und Marketing-Kanal, so Frost & Sullivan http://frost.com . In der Analyse „Generation Z as Future Customers, Forecast to 2027″ befasst sich das Analystenhaus damit, welche Strategien dabei für Marken erfolgversprechend sind. Demnach macht es beispielsweise Sinn, auf Themen wie Umwelt, Gesundheit und das Gemeinwohl zu setzen, berichtet „Pressetext“. … mehr

 

Im Gespräch: „Apple benötigt einen Ethikkodex!“

Unternehmen wie Apple, Google und Microsoft überbieten sich derzeit in einem Wettbewerb um Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen und Nutzerinnovation. Gleichzeitig entziehen sie sich nur allzu gerne einem verantwortungsvollen Steuerverhalten. „Mac Life sprach“ mit Prof. Dr. Christoph Lütge, Wirtschaftsethiker an der Technischen Universität München, über dieses Spannungsfeld. … mehr …

 

Neue App stellt Diabetes Typ 2 zuverlässig fest

Eine von Forschern der UCSF Medical Centers  entwickelte Smartphone-App stellt Diabetes Typ 2 fest. Die Anwendung nutzt hierzu eine Methode, die sich Photoplethysmografie nennt. Dabei wird die Herzfrequenz mittels Licht und Kamera eines Devices ermittelt. Das Verfahren basiert auf einer kostengünstigen optischen Technologie, bei der Smartphone-Licht und Kamera auf eine Fingerspitze fokussiert werden, schreibt „Pressetext“. … mehr

 

Selbstnormierung durch Smart Homes

Ob es darum geht, die Heizung per Smartphone zu regulieren oder den Kühlschrank, oder den Staubsaugerroboter in Gang zu setzen – das Smart Home verspricht Freiheit und Autonomie von lästigen Alltagsdingen. Doch hält es auch, was es verspricht? Der Kulturphilosoph Christian Demand ist skeptisch. Er sieht darin vielmehr Tendenzen einer „Selbstnormierung“, ist in „Deutschlandfunk Kultur“ zu lesen … mehr …

 

Gesichtserkennung: Von Unternehmensethik und öffentlicher Regulierung

Immer öfter wird Gesichtserkennungssoftware für unterschiedliche Bereiche angewandt. Bradley Smith, Microsoft-Präsident, empfand es als notwendig in einem Blogpost sowohl die Gefahren als auch die Möglichkeiten dieser Technologie aufzuzeigen. Er stellt auch klar, wie sich Microsoft dazu positioniert, ist in „Mobile Geeks“ zu lesen … mehr …

 

Künstliche Intelligenz: Ethik und Regulierung als Bremsklötze?

Künstliche Intelligenz gilt als Königsdisziplin der Digitalisierung. Hier sollen Deutschland und die EU nach dem Willen der Bundesregierung global führen. Doch: Während Europa noch denkt, handelt China bereits – quasi ohne Limits. Ein Bericht in der „Ärztezeitung“. … mehr

 

Ist Ethik bei KI möglich?

Die New York Times beschäftigt sich mit der Frage, ob ethische Standards bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) dauerhaft eingehalten werden können. Unternehmen wie Google oder Microsoft, die an dem Thema arbeiten, haben eigene ethische Prinzipien und setzen oft auch spezielle Beauftragte oder Gremien zur Überprüfung der Einhaltung ein. Aber reicht das oder braucht man staatliche Eingriffsmöglichkeiten? Schließlich kann sich Idealismus auch finanziellem Druck beugen, schreibt die „Mobilbranche.de“. … mehr

 

„Tinder“ zerstört Liebe auf den ersten Blick

Dating-Apps wie „Tinder“ und Co gefährden aufgrund ihres Spielcharakters die Chance für das wahre Liebesglück. Zu diesem Schluss kommt der Londoner Psychiater Richard Graham, Clinical Director von Good Thinking . Eine britische Umfrage von JigTalk  hat zudem gezeigt, dass jeder dritte App-User rund sieben Stunden pro Woche für die Suche nach der Liebe des Lebens aufwendet. Bei 14 Prozent sind es sogar mehr als 14 Stunden, berichtet „Pressetext“. … mehr…

 

U-Bahn-Ticket durch Gesichtserkennung

Der chinesische U-Bahn-Betreiber Shenzhen Metro  testet derzeit eine Gesichtserkennungs-Software aus, über die Fahrgäste bezahlen können. Die Anwendung setzt auf ein 5G-Netzwerk, das gemeinsam mit dem Telekomausrüster Huawei entworfen wurde. „In China ist das erwünscht, in Österreich dagegen schlichtweg verboten. Man kann keine Gesichtserkennungskamera in der Öffentlichkeit aufstellen, es sei denn der Betroffene gibt seine Zustimmung“, kommentiert Hans Zeger, Obmann von Arge Daten , gegenüber „Pressetext“. … mehr …