Category Archives: From around the world

Ethische Dilemmata unterlaufen oft Akzeptanz von autonomen Fahrzeugen

Ein Beitrag im „Tagesspiegel“: Für den immer mehr Fahrt aufnehmenden Trend zum autonomen Fahren sprechen gute Gründe: Nach nahezu allen Prognosen dürfte die Zahl der Todesopfer und Verletzten durch den Einsatz autonomer Fahrzeuge deutlich sinken. Das trifft in jedem Fall zu, wenn autonome Fahrzeuge das Verkehrsgeschehen quantitativ und qualitativ prägen, und wohl auch schon in der ohne Zweifel kritischeren Phase des sogenannten Mischverkehrs, wenn also Menschen und autonome Fahrzeuge mehr oder weniger munter aufeinandertreffen. Zudem sollen autonome Fahrzeuge den zu erwartenden massiven Verkehrsfluss im Zusammenspiel mit mehr Elektromobilität und Car-Sharing entzerren. … mehr

 

30 Prozent der Bundesbürger würden ihre Gesundheit einem Roboter anvertrauen

Mehr als jeder dritte Bundesbürger würde bei einem ihm unbekannten Arzt eine Video-Sprechstunde besuchen. Fast ebenso viele zeigen sich sogar grundsätzlich offen für die medizinische Behandlung durch einen Roboter. Gleichzeitig legen 90 Prozent der Deutschen aber weiterhin großen Wert auf das ausführliche Gespräch und den persönlichen Vor-Ort-Besuch bei einem Arzt. Das sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der Schwenninger Krankenkasse, für die 1.000 Bundesbürger befragt wurden. … mehr

 

Sicherheitsrisiko Smart City: Experten warnen vor Angriffen auf smarte Städte

Kiew in der Ukraine, Städte im Baltikum – und vor kurzem Dallas: Die Einschläge in Form von Hacks auf IT-Infrastrukturen von Metropolen kommen näher. Experten fürchten in Zukunft vermehrt Angriffe auf vermeintlich smarte Systeme in unseren Metropolen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe („Sicherheitsproblem Smart City“). Kürzlich traf es das Sturmwarnsystem in Dallas, das in der Nacht unvermittelt losheulte, berichtet „Heise“. … mehr

 

Wearables sollen Beziehungskrisen verhindern

Schon in naher Zukunft könnten Wearable-Technologie helfen, gröbere Beziehungskonflikte zu verhindern. Davon geht ein Team aus Technikern und Psychologen der University of Southern California (USC) http://usc.edu aus. Denn die Forscher haben ein System entwickelt, das verschiedene Daten von Körpertemperatur bis hin zur Intensität von Gesprochenem misst und daraus den Gefühlszustand von Personen abschätzt – und so Konfliktsitationen erkennt, ist in „Pressetext“ zu lesen. … mehr

 

Facebooks nächste Plattform? Die Welt um uns herum

Autor Johannes Kuhn schreibt in der „Süddeutschen“: Still und leise hat sich Facebook in den vergangenen anderthalb Jahren verändert: Text wird in den Apps des Tech-Giganten zunehmend unwichtiger, Fotos und Videos rücken langsam in den Mittelpunkt der Nutzung. Auf der Entwicklerkonferenz F8 in San Jose stellte Firmenchef Mark Zuckerberg die nächste Phase dieser Entwicklung vor: Facebook steigt in die Augmented Reality (AR) ein, die Einblendung digitaler Elemente in die physische Welt. … mehr

 

Brauchen wir eine neue Digitale Agenda?

Die Wahlperiode neigt sich dem Ende zu. Was der Gesetzgeber bis zur Sommerpause nicht unter Dach und Fach gebracht hat, das kommt nicht mehr, denn dann dominiert der Wahlkampf. Der wird nur in besonders wichtigen Ausnahmefällen unterbrochen. Digitale Themen zählen dazu nicht, meint „DIVSI“. … mehr ….

 

How Facebook – the Wal-Mart of the internet – dismantled online subcultures

Article in „TheConversation.com“: Before the internet, people interested in body modification – not just tattoo and piercing enthusiasts, but those drawn to more unusual practices like ear pointing, tongue splitting, suspension, scarification and the voluntary amputation of limbs and organs – had a difficult time meeting others who shared their interests. The internet, of course, changed everything: You can chat and connect with anyone from your computer. And in 1994 – more than a decade before Facebook launched – body modification enthusiasts started their own social media platform: the Body Modification E-zine, or BME. … read more

 

Chatbots zwischen Hype und Ernüchterung

In mehreren Branchen wird stetig an technischen Innovationen gebastelt, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Erst kürzlich verkündete auch Samsung die Einführung eines digitalen Sprachassistenten für sein neues Top-Smartphone. Dem Global AI Survey for Q4 2016 des Software-Anbieters Hub Spot zufolge sind weltweit durchschnittlich nur 14 Prozent der Verbraucher an KI-Anwendungen gänzlich uninteressiert (Deutschland: 25 Prozent). Laut der Studie mit mehr als 1.400 Befragten in sechs Ländern bezeichnen sich 58 Prozent hingegen als sehr interessiert beziehungsweise neugierig darauf. Weitere 29 Prozent sind offen für die Nutzung von KI-Tools, wenn sie gut funktionieren, ist auf „Springer Professional“ zu lesen. … mehr

 

 

 

Entwickler wollen Protokolle ohne Ethik und Moral

Entwickler neuer Internetprotokolle sollen Menschenrechte berücksichtigen, fordern Experten der Internet Engineering Task Force – und befeuern damit eine philosophische Grundsatzdebatte: Darf die Architektur des Internets auf einem Wertesystem basieren? Ein Bericht auf „Golem.de“. … mehr

 

 

Bestechungen durch Smart Contracts – Gefahr für Bitcoin-Mining?

Ein neuer Forschungsbericht beleuchtet einen Angriffsmechanismus, der sich durch böswilliges Nutzen eines Smart Contracts auszeichnet. Miner sollen durch Zahlungen daran gehindert werden, ihr kryptographisches Puzzle zu lösen – ein Angriff auf die Basis des Minings selbst. Bitcoin-Mining ist ein energielastiger und wettbewerbsreicher Prozess, bei dem die teilnehmenden Parteien versuchen den nächsten Block für das Netzwerk zu finden, konkretisiert dazu „BTC Echo“ .. mehr

 

 

Ethische Verantwortung: Meinungsfreiheit und Plattformunternehmen

Ein Beitrag im „derStandard“: Die öffentliche Diskussion um die ethische Verantwortung der UserInnen in Onlineforen und Social Media sowie der sogenannten Plattformunternehmen wie Facebook, Google und Co wird teilweise sehr vehement geführt. Wo manche fehlende Gesetze und mangelndes Verständnis der NutzerInnen als Ursache für unerwünschte Erscheinungen wie Fake-News, Hate-Speech, Rufschädigung oder erodierenden demokratischen Diskurs sehen, betonen andere die Werte der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sowie die Notwendigkeit, dass wirtschaftlich orientierte Unternehmen ihre Geschäftsstrategien auch frei und möglichst ohne staatlichen beziehungsweise öffentlichen Einfluss verfolgen dürfen. … mehr

 

 

Digitalisierung – wo bleibt der Mensch?

Radikale Umbrüche werfen ganze Geschäftsmodelle über den Haufen, die Kommunikation findet vielfach überwiegend in sozialen Netzwerken statt. Nur werden die Mitarbeiter und deren Bedürfnisse häufig viel zu spät berücksichtigt. Dabei sollten gerade stark betroffene Mitarbeiter von Anfang an ins Boot geholt werden und an Änderungsprozessen mitwirken dürfen. Um eventuell aufkommende Widerstände der Mitarbeiter verstehen zu können, sollten Führungskräfte sich auch auf die Ebene der einzelnen Betroffenen begeben, um deren Bedarfe oder Bedenken im Vorfeld einbeziehen zu können, meinen die „IT Rebellen“. … mehr

 

Kommentar: Digitalisierung ist unmenschlich

Digitalisierung bedeutet auch Zerstörung von Gewohntem. Doch wir Menschen tun uns schwer mit Veränderungen, vor allem mit großen. Je stärker die Veränderung, die uns zugemutet wird, desto stärker der Drang, in den gewohnten Ausgangszustand zurück zu schwingen, ist auf „Basic Thinking“ zu lesen … mehr