Category Archives: From around the world

Wie die „Generation Greta“ mit Technologie umgeht

Wie sehr prägt Technologie das Leben von Jugendlichen? Dieser Frage ging der Austrian Generation Tech Report 2019 nach. Wie sich in den Ergebnissen zeigt, fühlen sich Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren pudelwohl in der Fülle technischer Möglichkeiten, in die sie hineingeboren wurden. 92 Prozent verwenden bereits irgendeine Form von künstlicher Intelligenz (KI), während der Wert bei über 40-Jährigen 68 Prozent beträgt. Das klingt beeindruckend, spiegelt sich in Realität aber bloß in der Verwendung von Dingen wie Googles Übersetzungsdienst, sprachgesteuerten Assistenten oder Gesichtserkennung wider. Ein Beitrag in „Futurezone“ … mehr …

 

„Der Patient wird nicht digital, er bleibt analog“

Medizinethikerin Sabine Salloch sieht in der Digitalisierung des Gesundheitswesen viele Chancen – auch wenn noch technische und Datenschutzprobleme gelöst werden müssten. Telemedizin könne eine Option sein, insbesondere ältere Menschen müssten aber auch weiterhin zum Arzt gehen können, sagte sie im „Deutschlandradio“. … mehr …

 

Freier Internetzugang ist ein Menschenrecht

Ein freier und sogar kostenloser Zugang zum Internet ist ein allgemeines Menschenrecht. Wenn Menschen nicht online aktiv sein können, fehlt ihnen die Möglichkeit zur globalen politischenTeilhabe, die eine signifikante Bedeutung für ihr Leben hat. Ohne Internet ist also die Lebensqualität von Menschen suboptimal, wie eine Studie der University of Birmingham besagt. Ein Beitrag in „Pressetext“. … mehr ….

 

Künstliche Intelligenz: Wollt Ihr mit Zahlen die Menschen verstehen?

Die Ethik begleitet die Datenrevolution kritisch. Denn die digitale Zeitenwende, die nun von Künstlichen Intelligenzen mitgestaltet wird, lässt vieles aus dem Blick geraten, was uns als Menschen wichtig ist. Eine philosophische Zwischenbilanz. Ein Beitrag in der „FAZ“. … mehr …

 

Kindesmissbrauch auf Twitter offen sichtbar

Fast die Hälfte aller Social-Media-Inhalte, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen, werden offen auf dem Mikroblogging-Dienst Twitter geteilt. Solche Inhalte kommen an den Filtern der Twitter-Plattform vorbei und sind für alle Nutzer zu sehen. Das ergibt ein Bericht des britischen Watchdogs Internet Watch Foundation (IWF) . Ein Beitrag in „Pressetext“. … mehr ….

 

Autonomes Fahren – Warum wir Leben verrechnen dürfen (sollten)

Der Philosoph Richard David Precht spricht bei Spiegel Online vom Irrsinn, Maschinen Ethik einzuprogrammieren. Dabei stützt sich Precht auf das sakrale Emblem der menschlichen Gattung – das unantastbare Prinzip der Menschenwürde. Doch lässt sich die Nicht-Verrechenbarkeit des menschlichen Lebens so einfach begründen, oder war sie immer schon Teil unserer kulturellen und lebensweltlichen Praxis? Ein Beitrag in Heise.de“ … mehr …

 

KI und Ethik: Eine Bestandsaufnahme

Der frühe französische Aufklärer Julien Offray de La Mettrie hatte eine revolutionäre Idee, die noch heute bei vielen heftige Reaktionen auslöst: der Mensch ist seiner Ansicht nach bloß eine biologische Maschine – Geist und Intelligenz seien im Grunde reproduzierbar. Und damit stand auf einmal die Grundidee für künstliche Intelligenz im Raum. Faszinierend ist, dass das Nachdenken über eine künstliche Intelligenz dem technischen Stand schon immer weit voraus war: Bereits seit den 1950ern nennt man zum Beispiel den Zeitpunkt, ab dem eine künstliche Intelligenz die menschliche übertreffen kann die technologische Singularität. Ein Beitrag in Politik Digital“ … mehr

 

Sarah Spiekermann über Werte im Digitalen: „Firmen müssen Kunden ernst nehmen in ihren Wertbedürfnissen“

Als Professorin für Wirtschaftsinformatik und Gesellschaft ist Sarah Spiekermann eine der gefragtesten Expertinnen für die gesellschaftliche Gestaltung der Digitalisierung. So hat sie die OECD und die EU-Kommission zu diesem Thema beraten. In ihrem Blog Die ethische Maschine beim österreichischen Standard schreibt sie über ethische Fragen rund um digitale Technologien. Die gebürtige Düsseldorferin entwickelt momentan mit dem weltweit größten Ingenieursverband (IEEE) einen Ethikstandard zur technischen Entwicklung. Dadurch soll Technik in Zukunft von Grund auf ethische Normen erfüllen, schon bei der Programmierung oder dem Bau. Ein Beitrag in „Detektor“. … mehr …

 

Gesichtserkennung: Angst vor der Totalüberwachung

Alicem wird alles anvertraut. Die Steuererklärung machen, sich ummelden, ein neues Nummernschild fürs Auto beantragen – in Frankreich soll das bald mit einer einzigen Handy-App geschehen. Alicem heißt das vom Innenministerium in Auftrag gegebene Programm, derzeit testen es einige Tausend Menschen. Spätestens ab 2020 sollen die Franzosen über Alicem eine „digitale Identität“ bekommen, sagt Innenminister Christophe Castaner. Begeisterung kommt nicht auf. Denn um Alicem zu nutzen, müssen sich Bürger von einer Gesichtserkennungssoftware scannen lassen. Wer die App verwendet, verpflichtet sich, die biometrischen Daten zur Verwendung freizugeben. Frankreich ist das erste EU-Land, das in großem Stil die Gesichter seiner Bürger erfasst. Ein Beitrag in der „Süddeutschen“. … mehr

 

US-Regierung überprüft Tiktok

Zwei Jahre nach der Übernahme der Karaoke-Plattform Musical.ly durch Chinesen gerät der Deal ins Visier der US-Behörden. Medienberichten zufolge hat die Regierung in Washington eine Sicherheitsprüfung begonnen. Musical.ly wurde 2017 für eine Milliarde Dollar vom chinesischen Technologiekonzern Bytedance gekauft, dem die Kurzvideoplattform Tiktok gehört. Die beiden Apps wurden infolgedessen zusammengelegt. Ein Beitrag in der „Süddeutschen“. … mehr

 

 

„Wie schwul bist du?“: App misst Homosexualität

Die auf der Website Geneplaza  veröffentlichte App „How Gay Are You?“ („Wie schwul bist du?“) sorgt für Kontroversen, weil sie den Grad der Hingezogenheit ihrer User zum eigenen Geschlecht anhand von deren Genen „misst“. Joseph Vitti, Genetikforscher am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), hat bereits eine Petition gegen die App erstellt. Ein Beitrag in „Pressetext“. … mehr …

 

Hightech-Strategie 2025: Kaum Fortschritte bei KI

Das erste Jahr der Hightech-Strategie 2025 ist geschafft: Im Forschrittsbericht zieht die Bundesregierung nun eine Zwischenbilanz über die Umsetzung. Forschungsministerin Anja Karliczek zeigt sich zufrieden – doch im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz finden sich zahlreiche Lücken. Ein Beitrag im „Tagesspiegel“. … mehr

 

Social Media, Apps und Privatheit: „Wir leben zunehmend in einer Kontrollgesellschaft“

Um durch diese Welt des digitalen Umbruchs navigieren zu können, brauchen wir Wertorientierungen, meint Oliver Zöllner. Die Frage ist: Was für ein Internet wollen wir? Entscheidungsoptionen reflektiert das Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien Stuttgart, das Zöllner gemeinsam mit Kollegen leitet. Ein Beitrag im „Böresenblatt“. … mehr …