Big Data zur Verhaltenssteuerung? Zur Problemlösung ungeeignet

Wer über große Datenmengen verfügt, kann Menschen auf subtile Weise manipulieren. Doch auch Gutmeinende laufen Gefahr, mehr falsch als richtig zu machen, kommentiert Autor Dirk Helbing im „Spektrum“: Befürworter des Nudgings argumentieren, dass der Mensch nicht optimal entscheidet und dass man ihm daher helfen müsse (Paternalismus). Dabei wählt Nudging jedoch nicht den Weg des Informierens und Überzeugens. Vielmehr werden psychologische Unzulänglichkeiten ausgenutzt, um uns zu bestimmten Verhaltensweisen zu bringen. Wir werden also ausgetrickst. Der zu Grunde liegende Wissenschaftsansatz wird „Behaviorismus“ genannt und ist eigentlich längst veraltet. … mehr

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