Bei persönlichen Daten Minderjähriger sind Eltern in der Pflicht

Kurz vor Weihnachten kam erneut ein Datenklau bei einem Hersteller von Kinderspielzeug ans Licht. Nur wenige Wochen nach dem Datenleck bei VTECH wurde nun auch die Datenbank des Hello-Kitty Herstellers Sanrio gehackt und ist öffentlich verfügbar. Insgesamt wurden dabei 3,3 Millionen Daten von Nutzern, darunter viele Kinder, öffentlich. Die Daten enthalten unter anderem den Namen, die Geburtstage, Email-Adressen, sowie die Kommunikation innerhalb der Community rund um die genutzten Spielzeuge.

„Neben dem Hersteller stehen aber besonders die Eltern in der Pflicht ihre Kinder zu schützen. Persönliche Daten von Minderjährigen haben im Internet nichts zu suchen, insbesondere nicht auf kommerziellen Webseiten.“, sagt Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services und Sicherheitsexperte im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

An Heilig Abend lagen wieder Millionen von Kinderspielzeugen unter den Weihnachtsbäumen. Eltern sollten gründlich abwägen, ob es überhaupt notwendig ist die persönlichen Daten ihres Kindes in der Datenbank eines Spielzeug-Herstellers zu hinterlegen. Im Falle einer Registrierung sollte bei jedem Feld gründlich hinterfragt werden, ob die Information wirklich freigegeben werden soll.

„Nicht nur beim Geschenkekaufen gilt das Motto „Geiz ist Geil“ – es gilt auch für persönliche Daten!“, fasst Peter Meyer, Manager bei botfrei, zusammen. Kinder sollten ihre Freude am Spielzeug haben, ihre sensiblen Daten dürfen deswegen aber nicht unnötig in Gefahr gebracht werden.

Weitere Informationen zu geleakten Profilen Minderjähriger und Tipps zum Thema Datensparsamkeit erhalten Sie hier.

 

 

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