AVG: Das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Updates prägen das Online-Leben

In nicht allzu ferner Zukunft übernehmen autonome Systeme eine Vielzahl von Aufgaben. Während Menschen von zahlreichen alltäglichen Aufgaben entlastet werden, besteht zugleich die Befürchtung, dass wir mit dieser Entwicklung auch an Autonomie verlieren könnten. (Copyright: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard)betroffenen wissenschaftlichen Disziplinen beleuchtet, wie autonome Systeme unser Leben und auch unser Selbstverständnis verändern werden. (Copyright: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard).

In nicht allzu ferner Zukunft übernehmen autonome Systeme eine Vielzahl von Aufgaben. Während Menschen von zahlreichen alltäglichen Aufgaben entlastet werden, besteht zugleich die Befürchtung, dass wir mit dieser Entwicklung auch an Autonomie verlieren könnten. (Copyright: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard)betroffenen wissenschaftlichen Disziplinen beleuchtet, wie autonome Systeme unser Leben und auch unser Selbstverständnis verändern werden. (Copyright: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard).

Der IT-Security Anbieter AVG über Trends und Prognosen für 2016, die Online-Unternehmen zum Handeln zwingen und direkte Auswirkungen auf Verbraucher haben:

Trend 1: Mehr Online-Sicherheit dank künstlicher Intelligenz

Nicht nur auf den Straßen zeigt künstliche Intelligenz in Form von selbstfahrenden Autos, wie Software-Systeme für Sicherheit sorgen können. Auch beim Thema Online-Sicherheit wird künstliche Intelligenz 2016 großgeschrieben. So lernen etwa Antiviren-Programme mithilfe von ausgefeilten, neuronalen Lern- und Cloud-Techniken Malware früher und häufiger zu erkennen. Auch weitere Programme mit künstlicher Intelligenz werden 2016 für alle zugänglich – so wie es bereits kürzlich mit Googles Open Source Projekt Tensorflow geschehen ist. Die Hoffnung: Mithilfe dieser intelligenten Lösungen Cyber-Kriminelle schneller fassen und Gefahren effektiver eindämmen.

Passwort-Studie_2015_Grafik

Umfrage von Bilendi im Auftrag von Web.de (2015)

 Trend 2: Passwörter bleiben unersetzlich

Passwörter sind ein Konzept, dass uns noch viele Jahre privat und beruflich erhalten bleiben wird. Ihr großer Vorteil: sie sind kostenlos, während jede Alternative kostenpflichtig ist. Es gibt jedoch einige Alternativen, bei denen sich ein Blick lohnt. Zum Beispiel kündigte Yahoo 2015 eine Lösung an, die mobile Geräte statt Passwörter zur Zugangsberechtigung verwendet. Auch Google hat bereits ein sogenanntes Smart Lock System vorgestellt, dass die Gegenwart anderer Geräte nutzt um ein Smartphone zu entsperren. Passwörter werden allerdings auch 2016 ihre Schwächen behalten – wie wiederverwendete Kennwörter oder nicht sichere Verwahrung.

Die Hoffnung: Immer mehr Benutzer und Unternehmen werden sich der Schwachstellen bewusst und setzen beispielsweise auf Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Identifizierung über Fingerabdruck.

 Trend 3: Die dunkle Seite des Internet der Dinge

Den neusten mit dem Internet verbundenen Wasserkocher per Smartphone anzuschalten ohne vom Sofa aufzustehen mag amüsant sein, aber ist es auch nötig? Denn dieser Wasserkocher kann gleichzeitig auch eine potentielle Sicherheitsschwachstelle sein und zum Beispiel das geheime WLAN-Passwort preisgeben. Und das ist nur eines von vielen Beispielen.

Jedes ungeschützte Gerät, –Smart TV und Smart Stereo, Lichtsysteme und Sicherheitssysteme, neue smarte Kühlschränke und selbst fahrende Autos – alles, was mit einem Netzwerk verbunden ist kann gehackt werden. Cyber-Kriminelle versuchen Passwörter und persönliche Daten abzugreifen, wo immer sie können.

Die Gefahren der Internet of Things (IoT)-Welt werden immer größer, je stärker diese Branche wächst. Die meisten Menschen, die Computer oder mobile Geräte benutzen, verwenden automatische Updates. Aber kaum einer denkt daran, smarte Haushaltgeräte sicherheitstechnisch auf den neusten Stand zu bringen und in einigen Fällen ist ein Update auch gar nicht möglich. Trotzdem müssen wir diese Geräte als „versteckte Computer“ betrachten, die genauso gesichert werden müssen, wie PCs oder Smartphones. Gerade viele Hersteller von smarten Geräten sind sich dieser Gefahr noch nicht bewusst.

Doch nicht nur für private Haushalte können IoT-Geräte zur Gefahr werden: Auch im Unternehmen kann es so zu Sicherheitslücken kommen. Denn kaum ein Arbeitnehmer denkt daran, den Kauf eines smarten Wasserkochers mit der IT-Abteilung abzusprechen. Die Forderung: Wir brauchen 2016 eine neue Denkweise im Umgang mit smarten Geräten.

 Trend 4: Update, Upgrade oder stirb

Das Update und der Upgrade von Software auf Endgeräten, Gadgets und elektronischer Ausrüstung waren noch nie so wichtig wie 2016 – es kann in Einzelfällen sogar lebensnotwendig werden. Zwar haben Hersteller von selbstfahrenden Fahrzeugen wie Google bereits den Ereignissen vorgegriffen und gesagt, dass sie für Verkehrsverstöße und mögliche Unfälle ihrer Fahrzeuge haften werden. Aber das ist nur ein schwacher Trost für Insassen, die zu Schaden kommen, weil sie oder der beteiligte Unfallpartner vergessen haben, das neuste Software-Update zu installieren.

In dem Maß wie intelligente Software unser Leben in vorher unvorstellbarer Weise beeinflusst, kann diese auch eine Entscheidung treffen, die unser Leben auch physisch beeinflusst. Gerade deswegen ist es wichtig, dass intelligente Software genauso wie andere Geräte regelmäßig aktualisiert wird. Das kann über Leben und Tod entscheiden – vielleicht noch nicht 2016 aber auf jeden Fall in den kommenden Jahren.  Das Fazit: Updates waren noch nie so wichtig wie 2016.

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