Archiv für den Autor: Dunja Koelwel

Regulierung der Datenökonomie: Zwischen Theorie, Utopie Und Realität

Die rasante Dynamik des technologischen Fortschritts führt zu neuen vielfältigen, digitalen Ökosystemen. Disruptive Geschäftsmodelle, weitere Marktakteure und insbesondere die Plattformökonomie erzwingen eine Anpassung der Wirtschaftsordnung und Marktgesetze. Denn Daten sind nun das bedeutendste und begehrteste Gut dieser Ökonomie. Das stellt nahezu alle Akteure vor enorme Herausforderungen. Auch, weil Tech-Giganten wie Google oder Facebook die Märkte dominieren und mit Skandalen zum Datenmissbrauch anführen. Doch wie könnte ein neues Ordnungsprinzip aussehen und gibt es realistische, praktikable Ansätze einer fairen Datenökonomie? Ein Beitrag in „More than Digital“. … mehr

 

Sieben Mythen über Roboter

Roboter können dem Menschen ähneln. Wie weit kann und soll die Unterstützung durch Roboter in der modernen Arbeitswelt reichen?  (Bildquelle: "obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/Uwe Voelkner / Fotoagentur FOX")

Roboter können dem Menschen ähneln. Wie weit kann und soll die Unterstützung durch Roboter in der modernen Arbeitswelt reichen? (Bildquelle: „obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/Uwe Voelkner / Fotoagentur FOX“)

Der aktuelle Hype um Robotic Process Automation (RPA) wird von vielen Halbwahrheiten und Missverständnissen begleitet. UiPath stellt sieben verbreitete RPA-Mythen auf den Prüfstand.

Roboter sind Jobkiller.

Der hartnäckigste aller Roboter-Mythen. Die Wahrheit ist: RPA nimmt den Menschen nicht die Arbeit weg, sondern erhöht die Arbeitsqualität. Die Mitarbeiter werden von stupiden Routineaufgaben befreit und gewinnen dadurch mehr Freiraum für kreative und anspruchsvolle Aufgaben. Zudem kann RPA die Antwort auf den demografischen Wandel geben. Durch die Automatisierung von Abläufen sind Unternehmen auch dann noch in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen, wenn viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und mangels Nachwuchs nicht eins zu eins ersetzt werden können.

Roboter (RPA) dienen ausschließlich der Kostenreduktion.

Ohne Zweifel bietet RPA das Potenzial zu massiven Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen. Ihr Nutzen geht aber noch viel weiter: durch die Entlastung der Mitarbeiter von ungeliebten Standardaufgaben verbessert sich das Arbeitsklima; indem menschliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden, steigt die Qualität von Prozessen; wenn Prozesse automatisch exakt so ablaufen, wie es durch Richtlinien oder Gesetzte vorgeschrieben ist, erleichtert das die Compliance; und nicht zuletzt erhöht sich durch schnellere und bessere Services die Kundenzufriedenheit.

Roboter eignen sich nur für einfache Prozesse.

Es stimmt, dass sich Prozesse, die eindeutigen festen Regeln folgen, mit RPA am leichtesten und für gewöhnlich auch durchgängig automatisieren lassen. Das heißt aber nicht, dass komplexere Prozesse, die in ihren Abläufen auch hin und wieder Ausnahmen aufweisen, kein Fall für RPA sind. Es verlangt zwar etwas mehr Aufwand, aber auch sie können erheblich von dieser Technologie profitieren und häufig zumindest teilautomatisiert werden.

Roboter sind nur ein schickeres Wort für Makros.

Makros sind lediglich kurze Codesequenzen zur Ausführung einzelner Aufgaben und müssen jedes Mal manuell angestoßen werden. Ein Beispiel dafür ist etwa das Einfügen eines bestimmten, immer wieder vorkommenden Wortes in Texte durch die Betätigung einer festgelegten Tastenkombination. RPA ist wesentlich mächtiger als das. Software-Roboter können autonom handeln, deutlich komplexere Aufgaben ausführen und innerhalb ein- und desselben Workflows auf die verschiedensten, voneinander losgelösten Anwendungen zugreifen. Enterprise-RPA-Plattformen ermöglichen dabei eine unternehmensweite Governance.

Software-Roboter arbeiten ausschließlich im Backend.

So genannte „Unattended Robots“, also Software-Roboter, die auf Servern installiert sind und dort rund um die Uhr im Hintergrund Prozesse ausführen, bilden nur die eine Hälfte der RPA-Mannschaft. Die andere besteht aus „Attended Robots“. Das sind Software-Roboter, die sich direkt auf den Endgeräten der Mitarbeiter befinden und ihnen dort Routineaufgaben abnehmen – sei es auf direkten Befehl hin oder ausgelöst durch bestimmte Ereignisse. Den größten Nutzen können Unternehmen aus RPA ziehen, wenn sie beide Arten einsetzen und ihre Arbeit gezielt koordinieren.

Software-Roboter machen keine Fehler.

Software-Roboter führen – ohne nachzudenken – einfach das aus, was man ihnen einprogrammiert. Werden fehlerhafte Workflows automatisiert, setzen die Roboter eben diese um – im Extremfall tausendfach. Deshalb ist es unerlässlich, die Prozesse vor der Automatisierung von Fehlern zu bereinigen und die Roboter in der Anfangsphase zu überwachen.

Roboter kommen ohne IT-Abteilung aus.

Fortschrittliche RPA-Lösungen ermöglichen es in der Tat, dass die Mitarbeiter in den Fachabteilungen ihre Prozesse per Drag-and-Drop selbst automatisieren. Die zentrale IT muss diese Automatisierungen aber zentral verwalten und warten. Nur dann können Unternehmen eine hohe Qualität der automatisierten Prozesse, ihren effizienten Einsatz und eine globale Governance gewährleisten.

„RPA ist mehr als ein Hype. Sie wird ein zunehmend zentraler Bestandteil des Geschäftsalltags“, sagt Walter Obermeier, Geschäftsführer UiPath in München. „Je früher Unternehmen ihr RPA-Potenzial nutzen, desto schneller verschaffen sie sich einen Wettbewerbsvorteil. Dazu müssen sie aber genau hinschauen und nicht alles glauben, was ihnen erzählt wird.“

 

UiPath ist ein Anbieter für Enterprise Robotic Process Automation (RPA) und ein Vorreiter des „Automation First“-Zeitalters. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, dass jedem Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz ein Software-Roboter zur Seite steht, bietet kostenlose, offene Schulungen und Collaboration-Tools an und stellt Roboter zur Verfügung, die sich durch KI und maschinelles Lernen neue Fähigkeiten aneignen können.

 

Ethics committees are silencing academics

Article in „Spiked“ by Joanna Williams: Last year, what became widely known as ‘Sokal Squared’ — that is, the submission of numerous fake papers to academic journals — was heralded as exposing the credulity, confirmation bias and low research standards within disciplines labelled ‘grievance studies’. To some, this was an exemplary hoax, both hilarious and critical. To the perpetrators – Helen Pluckrose, James Lindsay and Peter Boghossian – it was a serious investigation, a ‘probe’ intended to shed light on ‘a corruption of scholarship that puts politically motivated research ahead of honest inquiry’. …read more

 

Facebook: Vergleich mit anderen macht krank

Forscher der University of Surrey  haben erstmals den Zusammenhang zwischen Facebook und der Wahrnehmung der körperlichen Gesundheit untersucht. 165 Nutzer wurden zum Ausmaß des Vergleiches mit anderen in diesem sozialen Netzwerk, ihrem Selbstwertgefühl, der wahrgenommenen körperlichen Gesundheit und der Lebenszufriedenheit befragt. Die Forschungsergebnisse wurden in „Heliyon“ veröffentlicht, schreibt „Pressetext“. … mehr

 

Facebook liefert genauere Migrantenzahlen

Um die Genauigkeit statistischer Daten zu aktuellen Migrantenzahlen zu verbessern, sollten die Behörden künftig auch Daten sozialer Online-Netzwerke wie Facebook auswerten. Mit dem Vorschlag sorgt der britische Think Tank Social Market Foundation für Aufsehen. Dessen Experten haben ermittelt, dass die offiziellen Zahlen zu Einwanderern in vielen Städten und Regionen Großbritanniens oft deutlich von der Realität abweichen, was sich auch wirtschaftlich negativ auf die Communitys auswirken kann, berichtet „Pressetext“. .. mehr

 

Gesichtserkennung: Von Unternehmensethik und öffentlicher Regulierung

Ein Beitrag in „Mobile Geeks“: Immer öfter wird Gesichtserkennungssoftware für unterschiedliche Bereiche angewandt. Bradley Smith, Microsoft-Präsident, empfand es als notwendig in einem Blogpost sowohl die Gefahren als auch die Möglichkeiten dieser Technologie aufzuzeigen. Er stellt auch klar, wie sich Microsoft dazu positioniert. … mehr

 

So ist die Cyber-Abwehr in Deutschland organisiert

Wer kümmert sich eigentlich um die Cyber-Sicherheit in Deutschland? Wer das beantworten will, muss erst mal tief Luft holen, schreibt die „Internetworld“. Polizei, Geheimdienste und ein eigenes Bundesamt: Bei der IT-SicherheitIT-Sicherheit braucht eine gute Organisation reden viele mit in Deutschland. Auch beim Datenklau mit rund 1.000 Betroffenen ist gleich eine ganze Behördenriege involviert. … mehr

 

Gründe für Smart Home: Alle 2 Minuten ein Einbruchversuch

Trägt eine Alarmanlage zum Einbruchschutz bei oder zeigt ihre Präsenz nur, dass es Wertvolles zu holen gibt? Beide Argumentationen haben ihre Vertreter, wir finden jedoch, beim Schutz vor Einbrechern hilft jede zusätzliche Komponente. Alarmanlagen geben nicht nur dem Bewohner ein Gefühl der Sicherheit, sie können durchaus auch einen Einbruch vereiteln, indem sie den Täter vertreiben oder Hilfe holen. Wir wissen 7 gute Gründe, warum sich die Anschaffung einer Alarmanlage lohnt, schreibt „Home&Smart“. … mehr

 

#Smartcar: Kind oder Oma – wen soll das autonome Auto bei Unfall verschonen?

Wie sollen autonome Fahrzeuge entscheiden, wer zu Schaden kommt, wenn ein Unfall unausweichlich ist?  Die Zukunft des fahrerlosen Fahrzeugs wirft ein ethisches Dilemma auf. Wer darf überleben – ein alter, oder ein junger Mensch? Eine Umfrage zeigt: Asiaten entscheiden sich anders als der Rest der Welt, berichtet „Welt“. …mehr…

 

Amazon Interview zu Alexa Hacking, Datenschutz und Ethik

(Bildquelle: Amazon)

(Bildquelle: Amazon)

Ein Beitrag in „Home&Smart“: Mit dem Einzug von Alexa in die deutschen Privathaushalte hat sich Amazons Sprachassistentin binnen eines Jahres vom Geek-Objekt zum digitalen Superstar entwickelt. Vom TV bis zur Ratgeberzeitschrift – es gibt kaum ein Medienformat, das sich noch nicht mit Amazons intelligenten Echo-Lautsprecher und Alexa beschäftigt hat. Doch was verbirgt sich wirklich hinter dem Lautsprecher-Chassis eines Echos? Im Tiefen-Interview hat sich der deutsche „Alexa Vater“, Alexa-Manager Dr. Philipp Berger den kritischen Fragen der homeandsmart-Redaktion gestellt und verraten, wieviel Spionin oder Engel in Alexa steckt. Dabei musste der Country Manager Amazon Alexa Rede und Antwort stehen, zu den Themen Sprachaufzeichnung, Analyse von Emotionen und Nebengeräuschen, Hacking sowie Ethik und Datenschutz. … mehr …