Archiv für den Autor: Dunja Koelwel

Terminhinweis: Blockchain im Fokus – Ethik im Kontext der Digitalisierung (15./16.11.2018, Berlin)

Am 15. / 16. November 2018 trifft sich CIO(f) – FRAUEN IM IT-MANAGEMENT zur Herbsttagung im Design-Hotel ZOO am Berliner Kurfürstendamm (http://www.hotelzoo.de). Wir planen aktuell Beiträge und Diskussionen rund um die folgenden Schwerpunkte:

  •  Blockchain im Fokus
  • Ethik im Kontext der Digitalisierung

Wir freuen uns über die folgenden, bereits zugesagten Beiträge:

  • Dipl.-Ing.in Anita Posch, Vortragende, Autorin und Unternehmerin, PoshMedia e.U., Ihr Beitrag: „Blockchain & Smart Contracts: Basis für das Internet der Zukunft“
  • Bettina Schasse de Araujo, Koordinatorin Digitalisierung, WeTeK Berlin und Beraterin Innovationsstrategien und Datenschutz am InfAI e.V. Institut for Applied Informatics, Leipzig, Ihr Beitrag: „Blockchain – Internet der Werte oder Goldgräbergrab?
  •  Prof. Dr.-Ing. Katarina Adam, HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Ihr Beitrag: „Science goes beyond: Blockchain Technology an der HTW Berlin“
  • … und für den Schwerpunkt „Ethik“: Ulla Coester, Dozentin, skip. Institut für angewandte digitale Visualisierung e.V., Hochschule Fresenius Köln, Ihr Beitrag: „Wozu führen wir einen ethischen Diskurs im Kontext der Digitalisierung?“

Seit 2011 trifft sich CIO(f) – FRAUEN IM IT-MANAGEMENT zweimal jährlich zu seinen Tagungen – bisher in Frankfurt am Main, Stuttgart, Berlin, München und Hamburg. Das Netzwerk für weibliche IT-Verantwortliche fokussiert Karriere und Führungsthemen und gibt Einblicke in aktuelle Herausforderungen der IT. Im Mittelpunkt der Tagungen stehen Erfahrungsaustausch und Praxiswissen. CIO(f) wendet sich an Frauen im IT-Management (CIO, Abteilungsleitung, Projektleitung) aus internationalen Konzernen und führenden mittelständischen Unternehmen.

Veranstalter: Simone Funke, LEXTA CONSULTANTS GROUP

 Zur Tagung: Für weitere Informationen und bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Stefanie Grube: (grube@lexta.com), Tel. +49 30 887124-134.

 

Buchtipp: CSR und Digitalisierung

CSR_DigitalisierungDieses Buch ist ein Kaleidoskop unserer Gesellschaft und Zeit. Es beschäftigt sich mit Herausforderungen, Chancen und Risiken der größten Transformation der Geschichte: der Digitalisierung. Vorgestellt werden bahnbrechende neue Methoden zur nachhaltigen Steuerung der digitalen Transformation, neue Denkstile sowie neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit – etwa mit Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Informatikern, Psychologen, Philosophen und Vertretern der Kreativwirtschaft. Sie zeigen, dass Digitalisierung weder gefürchtet noch verehrt werden muss, denn es geht vor allem darum, ihre Rolle zu verstehen, um sie nachhaltig zu gestalten.

Das Buch erläutert die wichtigsten Begriffe zur Digitalisierung anhand konkreter Praxisbeispiele

▶ Nachweis, dass die digitale Kompetenz künftig eine Schlüsselqualifikation für Arbeit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sein wird

▶ Benennt gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, die in Deutschland benötigt werden, um die dringend notwendige Digitalreife zu erlangen

▶ Gibt Unternehmen, Verbrauchern, Wissenschaftlern und Politik eine fundierte Orientierung bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen der digitalen Gesellschaft

Co-Autoren dieses Buches sind unter anderem Wolfgang Schäuble, Fredmund Malik, Timotheus Höttges, Henning Kagermannm, Viola Klein, Bert Rürup, Julia Klöckner, Christian Seifert, Tim Leberecht, Dieter Gorny, Christoph Keese, Valerie Niehaus und Dunja Koelwel, Mitbegründerin von xethix.

Die Herausgeber Dr. Alexandra Hildebrandt ist Publizistin, Bloggerin und Nachhaltigkeitsexpertin. Sie leitete die Gesellschaftspolitik bei Arcandor und war beim Deutschen Fußball-Bund Mitglied in der DFB-Kommission Nachhaltigkeit. Werner Landhäußer ist geschäftsführender Gesellschafter der Mader GmbH & Co. KG mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen.

Zum Buch:

  1. Aufl. 2017, Etwa 600 S.Druckausgabe, Softcover, Ladenpreis49,99 € (D)

Erhältlich bei in der Buchhandlung oder via ▶ springer.com/shop

 

Terminhinweis: Sommer-Networking der besonderen Art (2. Juli 2018; München)

Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein beim Launch des MPE-Visit im EATALY, 2017 Foto: Hannes Magerstaedt

Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein beim Launch des MPE-Visit im EATALY, 2017 Foto: Johanna Link

Der Countdown für das MPE-Event „MPE-Visit“ am 2. Juli 2018 läuft. Auch dieser MPE-Event wird ein absolutes Highlight sein. Dieses Mal findet die Veranstaltung von Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein (MPE) im stylischen und erstklassigen Infinity Hotel & Conference Resort Munich in Unterschleißheim statt.

Sehr passend, da bekannte Fußballspieler auch immer wieder im Infinity Munich zu Gast sind und während der WM somit die Gäste des MPE-Visit diese exquisite Location besichtigen können.

Das Infinity Hotel & Conference Resort Munich ist das größte Hotel und Konferenzzentrum im Münchner Norden und zugleich erste Adresse für Tagungen und Events. Direkt vor den Toren der Landeshauptstadt gelegen, mit optimaler Anbindung an Innenstadt und Flughafen, bietet das Infinity Munich ein einzigartiges Hideaway für Veranstaltungen, private Feiern oder eine erholsame Auszeit.

Einzigartig im Infinity & Conference Resort Munich: Die direkte architektonische Anbindung an das Auditorium des Ballhausforums: Das 1.340 m2 große Auditorium unter der imposanten Glaskuppel schafft den idealen Rahmen für Kongresse, Fahrzeugpräsentationen, Galaveranstaltungen, Hauptversammlungen, Konzerte, Sportveranstaltungen und mehr.

Infinity Minuch Hirschalm Tables (Bildquelle: Infinity München)

Infinity Munich Hirschalm Tables (Bildquelle: Infinity Munich)

Die erstklassige Führung durch das Infinity Munich am 2. Juli 2018 wird die Teilnehmer des MPE-Visit sicherlich beeindrucken. Bei den verschiedenen Stationen im Resort wird es kleine Gourmet-Erlebnisse geben und die Gäste haben viel Raum für den persönlichen Austausch. Nach der Führung geht es in die Hirschalm, in welcher es noch gemütlich wird und man das Networking vertiefen kann.

Bei der Veranstaltung MPE-Visit verbindet Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein ihr großes Netzwerk aus der Politik, der Wirtschaft, der Medizin, der Medien, der Kunst, der Kultur und der Gesellschaft miteinander und dies in der fantastischen Atmospäre des Infinity Munich.

Das Persönliche bei den MPE-Events steht im Vordergrund

Nach diesem Abend hat man sicherlich keine Visitenkarten mehr zur Verfügung, da man viele, wertvolle Kontakte knüpft.

Die fröhliche, persönliche Stimmung beim MPE-Visit und das gezielte Networking von Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein machen unter anderem den USP der MPE-Veranstaltung aus. Jedes Mal aufs Neue ist der MPE-Event ein wunderbares Erlebnis. Dies sagen auch die vielen Statements der Teilnehmer.

Noch dazu hat man beim MPE-Visit nicht nur einen interessanten, beschwingten Abend, so auch Gourmet- und Event-Erlebnisse, sondern am Ende der Veranstaltung wird den Teilnehmern noch ein Goodybag mitgegeben. Schöne Giveaways, ob vom Gastgeber, dem Infinity Munich, wie auch einigen Unternehmen, Verlagen, Resorts und dem Premium Hotel & Health Resort Klosterhof in Bayerisch Gmain sind darunter.

MPE-Visit wird ein wunderbares, erfrischendes Sommer-Erlebnis, bevor es dann für viele in den Urlaub geht.

Der nächste MPE-Event wird MPE-Update  der bekannte Networking-Event  am Dienstag, 16. Oktober 2018 im IntercityHotel in München sein. Diesen Event gibt es bereits seit 22 Jahren und ist immer Networking pur.

Mehr zu den MPE-Events und zum MPE-Visit: www.mpe-poelnitz-egloffstein.com E-Mail: info@mpe-poelnitz-egloffstein.com

 

70 Jahre Soziale Marktwirtschaft: Wirtschaftsordnung muss sich Zeitalter der Digitalisierung anpassen

Oliver Süme ist Vorstandsvorsitzender von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Oliver Süme ist Vorstandsvorsitzender von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Die Soziale Marktwirtschaft bildet in Deutschland seit nunmehr 70 Jahren das Fundament für Wohlstand, Wachstum und fairen Wettbewerb. Angesichts des durch die Digitalisierung angestoßenen tiefgreifenden Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft, müsse man die bestehenden ordnungspolitischen Rahmenbedingungen jedoch an die Spielregeln und Bedingungen der neuen digitalen Märkte anpassen. Nur so könne man Deutschland als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig halten und sicherstellen, dass Gesellschaft und Wirtschaft größtmöglichen Nutzen aus der Digitalisierung gewinnen. Dies betonte eco Vorstandsvorsitzender Oliver Süme, anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum der Sozialen Marktwirtschaft in Berlin.

Die Digitalisierung verändert Märkte & Branchen

„Märkte werden globaler, der Wettbewerb dynamischer, Marktakteure vielfältiger. Der Staat muss darauf reagieren und rechtlich eine geeignete Bühne für diese neuen Märkte schaffen, damit Deutschland hier weiter vorne mitspielen kann und alle von der Digitalisierung profitieren können“, sagte Süme. Aktuell sehe er die Gefahr, dass Deutschland durch seine starren Ordnungssysteme, strenge rechtliche Rahmenbedingungen und aufwändige Bürokratie im digitalen Wettbewerb den Anschluss verpasse.

Besonders sichtbar werde dies beispielsweise im Bereich der digitalen Infrastrukturen: Leistungsfähige digitale Infrastrukturen, bestehend aus bundesweitem Breitband-Internet, zuverlässigen und performanten Internet-Austauschknoten sowie sicheren und hochverfügbaren Rechenzentren, sind die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche digitale Transformation in Deutschland und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der digitalen Wirtschaft am Standort Deutschland. Dennoch tut die Politik hierzulande viel zu wenig zur Stärkung digitaler Infrastrukturen.

„Die Branche findet in Deutschland international gesehen mit die schlechtesten Bedingungen vor“, so Süme. Er begrüßt daher die jüngste Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, künftig auf mehr Selbstregulierung der Märkte setzen, Bürokratie abbauen und elektronische Verwaltungsprozesse fördern zu wollen. „Markt und weniger Staat ist aus Sicht der Internetwirtschaft auf jeden Fall eine gute Nachricht für den Digitalstandort Deutschland“, so Oliver Süme.

 

 

GDPR, Digital Ethics And What Facebook Should Do

Article in “which-50” by Frank Buytendijk. Zuckerberg did well during the hearings. He did what he had to do, represent his company to the best of his abilities. He did with an admirable patience, answering questions from senators that were mostly not amongst the best informed. “No, we don’t sell data to advertisers”. …read more …

 

Microsoft-Chef Satya Nadella will Microsoft zum moralischen Anführer der Digitalwirtschaft machen

„Privatsphäre ist ein Menschenrecht“, sagt Microsoft-Chef Satya Nadella. Und: „Wir brauchen eine künstliche Intelligenz mit Ethik.“ Wenige Stunden später demonstriert Google-Chef Sundar Pichai eine sprechende Software, die Mitarbeiter eines Restaurants und eines Friseursalons für einen Menschen halten – und das wirft sofort ethische Fragen auf, berichtet „t3n“. … mehr

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Hacker steuern smarte Lautsprecher mit unhörbaren Signalen

Ein Bericht im „derStandard.de“: Alexa, Google Home und der Homepod sind allgegenwärtig: In den nächsten drei Jahren sollen erstmals mehr als die Hälfte der US-Haushalte einen smarten Lautsprecher besitzen. Es soll dann auch mehr Smartphones und andere Geräte mit digitalen Assistenten wie Alexa, Siri oder dem Google Assistant als Menschen geben. Doch schon jetzt sorgen die Lautsprecher für Sicherheitsbedenken. Viele Nutzer haben Angst, von den Geräten belauscht und ausspioniert zu werden. Die tatsächliche Gefahr könnte jedoch woanders liegen, wie nun Forscher aus den USA und China demonstriert haben. … mehr

 

 

Alexa, Cortana & Co: Deutsche sind offen für Sprachassistenten, haben aber Angst um ihre Daten

Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home sind inzwischen im deutschen Markt angekommen. 90 Prozent der Deutschen haben bereits von Sprachassistenten gehört,  bei der Nutzung von Amazon Echo & Co. halten sich diese jedoch noch zurück: Lediglich 14 Prozent der Deutschen besitzen bereits einen Sprachassistenten. Das belegt eine repräsentative Studie, die Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg durchgeführt hat.

An dieser Zurückhaltung gegenüber Voice Assistant-Anwendungen scheint sich laut Umfrageergebnissen auch in naher Zukunft erst einmal nichts zu ändern: Nur ein Prozent der Deutschen hält es für realistisch, dass sich Sprachassistenten innerhalb des nächsten Jahres in der Gesellschaft durchsetzen werden. Jeder Siebte glaubt sogar, dass sich Amazon Alexa & Co. niemals flächendeckend etablieren können.

Ein Grund für diese Skepsis gegenüber Sprachassistenten ist den Studienergebnissen zufolge das Thema Datenschutz. Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) fühlen sich in Bezug auf Datenschutz bei Sprachassistenten unsicher. Umso erstaunlicher in diesem Zusammenhang: Ein Großteil der Deutschen steht der Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz und somit Technologien wie Sprachassistenten offen gegenüber.

Hier zeigt die Studie von nextMedia.Hamburg: 58 Prozent der Befragten können sich vorstellen, mit Künstlicher Intelligenz zu kommunizieren. Schon jetzt beurteilen 24 Prozent derjenigen Deutschen, die bereits einen Sprachassistenten besitzen, die Kommunikation als normal, ähnlich wie mit einem Menschen. 70 Prozent der Nutzer empfinden die Kommunikation noch als ungewohnt, glauben aber, dass diese in Zukunft alltäglich wird.

Die meisten Deutschen sind also offen für die Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz und Sprachassistenten. Bei jenen, die schon heute einen Sprachassistenten besitzen, sind besonders Service- und Newsangebote wie Wetter- und Verkehrsmeldungen beliebt. 70 Prozent der Befragten nutzen bereits derartige Angebote.

Auch für den Medienkonsum wie dem hören von Musik (58 Prozent) und für organisatorische Dinge (41 Prozent) erfüllen Sprachassistenten laut Umfrageergebnissen ihren Zweck. Weniger relevant sind Sprachassistenten hingegen für die Kommunikation (34 Prozent) und Smart-Home-Anwendungen (30 Prozent). Unschlüssig sind sich die Besitzer von Sprachassistenten jedoch in Bezug auf den konkreten Nutzen der Technologie: Während 47 Prozent keinen Nutzen zum jetzigen Zeitpunkt sehen, halten immerhin 53 Prozent Sprachassistenten für hilfreich.

Während Smart-Home-Dienste über Sprachassistenten heute noch wenig Anwendung finden, scheint hier in Zukunft viel Potenzial zu liegen: 44 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in Zukunft Sprachassistenten für Smart-Home-Anwendungen zu nutzen. Vor allem jüngere Nutzer (18 bis 39 Jahre) sehen darin eine sinnvolle Verwendung.

Ein wesentliches Potenzial von Sprachassistenten liegt darüber hinaus in Weiterbildungs-Angeboten: 49 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, Sprachassistenten z.B. zum Lernen von Fremdsprachen zu verwenden. Ein geringes Nutzungspotenzial von Amazon Alexa & Co. sehen Deutsche hingegen in Shopping-Dienstleistungen. Lediglich 15 Prozent möchten Sprachassistenten zukünftig für den Kauf von den Produkten und Waren nutzen, nur 9 Prozent hält die Buchung von Reisen und Hotels über Voice-Assistant-Anwendungen für sinnvoll.

Die Studie von nextMedia.Hamburg zeigt, dass Deutsche durchaus Interesse an Sprachassistenten und der Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz haben. Ein Großteil hält die Durchsetzung von Sprachassistenten jedoch erst in ein paar Jahren für realistisch und ist sich deren Nutzen zum jetzigen Zeitpunkt noch unschlüssig. Um zukünftig mehr Nutzer für Sprachassistenten zu gewinnen, erscheint es dabei zum einen sinnvoll, das Angebot an Diensten zu erweitern und die technischen Möglichkeiten zu verbessern. Zum anderen ist es notwendig, beim Thema Datenschutz mehr Transparenz und Vertrauen zu schaffen.

Diese repräsentative Studie wurde zwischen dem 31. Januar und 6. Februar 2018 und im Vorfeld des Voice Assistant Day der Hamburg Media School durchgeführt.

Forschungsprojekt gegen Hass-Kommentare im Netz

Mit der Zunahme von Flüchtlingen in Europa entstand auch eine Welle von Hass-Kommunikation im Netz. Ein Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und Analyse, VICO, führt nun ein vom Bund gefördertes Forschungsprojekt durch, dessen Ziel die Entwicklung einer Software zur Früherkennung, Prävention und Moderation von Hass-Kommunikation im Social Web ist. Neben VICO sind auch die Freie Universität Berlin und die Beuth Hochschule für Technik an dem Projekt beteiligt.

Das Verbundprojekt mit dem offiziellen Namen „NOHATE –  Bewältigung von Krisen öffentlicher Kommunikation“ im Themenfeld Flüchtlinge, Migration und Ausländer startete am 01. Oktober 2017 und ist für einen Zeitraum von drei Jahren angesetzt. VICO wird für das Projekt digitale Verfahren und Datenquellen für das Auffinden, die Archivierung und Indizierung von Onlinequellen bereitstellen. Außerdem wird VICO Schnittstellen zu computergestützten Verfahren schaffen, die von den Projektpartnern entwickelt werden und fast unbegrenzt große Datensätze analysieren sollen.

Das Ziel des Projektes ist die Schaffung einer automatisierten Analyse von Hass-Kommunikation in Sozialen Medien, Online-Foren und Kommentarbereichen in Echtzeit, um Betreibern von entsprechenden Online-Angeboten wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für eine deeskalierende Moderation zu geben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Im Trend: Nutzen statt besitzen – mieten statt kaufen

ShareconomyFast zwei Drittel der Stadtbewohner unter 25 Jahren finden ein eigenes Auto unwichtig. So eine aktuelle Umfrage des Center of Automotive Management (CAM). Doch das ist erst der Anfang: Mietmodelle für Elektronik, Haushaltsgeräte oder Kinderkleidung werden offenbar für die Verbraucher immer attraktiver. Digitalisierung und E-Commerce befeuern den Trend. Offen allerdings ist bislang, wie sich das Thema langfristig logistisch darstellen lässt, meint Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk.

So viel ist klar: Die Wirtschaft muss umdenken. Sie braucht neue Geschäftsmodelle, die den zunehmenden Hang der Verbraucher, Produkte zu mieten statt zu kaufen, aufgreifen. So haben nach einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PwC 40 Prozent der Bundesbürger schon einmal Angebote der sogenannten Share Economy genutzt, wie der Handels-Branchendienst etailment berichtet.

„Damit zeichnen sich völlig neue Geschäftsmodelle für den Handel ab“, kommentiert Heribert Trunk, Mitinhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG mit Sitz in Bamberg. „Ein Händler, der dieses wachsende Bedürfnis der Verbraucher bedient, kann sich so gegen Amazon und andere auf Kauf ausgerichtete Anbieter positionieren. Er kann neue Kunden und gegebenenfalls Käufer gewinnen und Mietmodelle mit zusätzlichen wertschöpfenden Services anreichern.“

Kaninchen vor der Schlange

Das Problem allerdings sei, dass die meisten traditionellen Handelsunternehmen noch immer zu zögerlich und schwerfällig seien. „Die großen Online-Player sind letztlich nur mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Datenkompetenz und gut funktionierende Logistik. Aber die meisten Handelshäuser verhalten sich noch immer wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange und warten ab. Das ist angesichts der rasanten Entwicklung der digitalen Transformation lebensgefährlich, wie sich jetzt einmal mehr zeigt.“

Denn was für die den traditionellen Handel gelte, sei für Sharing Economy Geschäftsmodelle erst recht essentiell: „Sie funktionieren nur mit einer extrem leistungsfähigen Hybrid-Logistik, die weit mehr leistet als nur den effizienten Transport von Waren.“

Hybrid-Logistik als Schlüssel

Der Hybrid-Logistiker müsse sich unter anderem durch hohe Datenkompetenz auszeichnen. Er müsse in der Lage sein, unkonventionelle Geschäftsideen flexibel und schnell logistisch umzusetzen. „Dazu gehören auch Lösungen, um die letzte Meile zu überbrücken. Außerdem gilt es Zustell- und Abhol-Services intelligent miteinander zu koppeln, um Verkehrsaufkommen und Kosten zu minimieren.“

Administrative Dienstleistungen wie Rechnungsstellung für den Endkunden und die Überwachung des Zahlungsflusses dürften für den Logistiker der Zukunft ebenso wenig ein Problem sein wie etwa die Abwicklung von Versicherungsfällen. „Nicht zu vergessen: Der Logistiker, der Sharing Economy Modelle unterstützt, muss Produkte im Konfektionierungsprozess individualisieren können – sonst dauert das zu lange – und extrem schlanke und effiziente Retouren- und Refurbishment-Prozesse beherrschen“, so der Logistik- und E-Commerce-Experte.

„Das alles muss wirtschaftlich darstellbar sein, sonst brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Und es muss schnell gehen, denn wo ein attraktiver Markt ist, sind die großen digitalen Player nicht weit.“

 

Künstliche Intelligenz: Im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt

Ein Bericht in „Futurezone“: Die Themen künstliche  Intelligenz und Robotik gehen Hand in Hand. In vielen popkulturellen Zukunftsvisionen agieren menschenähnliche Cyborgs – vom hilfsbereiten Mr. Data bis zu den rebellierenden Robotern aus Westworld.  … mehr

 

Was riecht denn da? – Elektronische Nase erkennt unterschiedliche Gerüche

Die elektronische Nase nimmt wie die menschliche Nase komplexe Gasgemische – also Gerüche – wahr und kann sie anhand spezifischer Signalmuster erkennen. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Die elektronische Nase nimmt wie die menschliche Nase komplexe Gasgemische – also Gerüche – wahr und kann sie anhand spezifischer Signalmuster erkennen. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Frisch gemahlener Kaffee, Popcorn, Bioabfall oder Rauch – im Laufe unseres Lebens lernen wir die verschiedensten Gerüche kennen und können sie dank unserer Nase unterscheiden, auch ohne die Quelle des Geruchs zu sehen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben in dem Projekt smelldect einen Sensor entwickelt, dem man die unterschiedlichsten Gerüche beibringen kann. Die „elektronische Nase“ soll alltagstauglich sein und mögliche Gefahren wie schwelende Kabel oder verdorbene Lebensmittel früher als ein Mensch erschnuppern.

Die Nase des Menschen besteht aus etwa zehn Millionen Riechzellen, mit rund 400 unterschiedlichen Geruchsrezeptoren. Diese Rezeptoren nehmen die Gerüche wahr und erzeugen ein spezifisches Signalmuster. Das Gehirn ordnet das Signalmuster einem bestimmten Geruch zu. „Wir haben uns die biologische Nase als Vorbild genommen“, sagt Dr. Martin Sommer, der das Projekt smelldect am Institut für Mikrostrukturtechnik des KIT betreut. „Bei unserer elektronischen Nase reagieren Nanofasern auf komplexe Gasgemische – also Gerüche – und bilden ebenfalls Signalmuster, anhand derer der Sensor diese erkennt.“ Das Ziel von smelldect ist, einen preiswerten massen- und alltagstauglichen Geruchssensor zu entwickeln.

Die elektronische Nase ist nur wenige Zentimeter groß.

Sie enthält die gesamte Betriebselektronik, inklusive der Technologie zur Auswertung der Gase. Die „Nase“ besteht aus einem Sensorchip, auf dem Nanodrähte aus Zinndioxid auf vielen einzelnen Sensoren angebracht sind. Spezifische Signalmuster errechnet der Chip über die Widerstandsänderungen der Einzelsensoren. Diese hängen von den Molekülen aus der Umgebungsluft ab, sind für verschiedene Gerüche jeweils unterschiedlich – und damit charakteristisch und wiedererkennbar. Wurde dieses Muster vorher in den Chip eingelernt, kann es der Geruchssensor innerhalb von Sekunden erkennen.

Um das Verfahren in Gang zu bringen, setzen die Forscher auf eine in das Sensorgehäuse integrierte Leuchtdiode, welche die Nanodrähte mit UV-Licht bestrahlt. Dadurch sinkt der ursprünglich sehr hohe elektrische Widerstand des Zinndioxids soweit, dass Änderungen von diesem – hervorgerufen durch die für den Geruch verantwortlichen und auf der Zinndioxid-Oberfläche angelagerten Moleküle – überhaupt erst ermittelt werden können. „Nimmt der Sensor einen Geruch wahr, sinkt der Widerstand noch weiter. Verschwindet der Geruch, dann stellen sich die ursprünglichen Verhältnisse mit entsprechend hohem elektrischen Widerstand wieder ein, sodass die „Nase“ für weitere Geruchsmessungen bereit ist“, sagt Sommer.

Der Sensorchip kann eine Vielzahl unterschiedlicher Gerüche erlernen und ist damit vielseitig einsetzbar

Ob im Haushalt zur Kontrolle der Raumluft oder als Brandmelder, beim Einkaufen, um zu erkennen, wie frisch Fisch oder Fleisch ist, in der Qualitätsendkontrolle beispielsweise von Honig oder als Nase für einen Roboter. „Die Schwierigkeit ist, dass Geruch nicht gleich Geruch ist. Eine Rose beispielsweise riecht bei Sonnenschein anders als bei Regen“, so der Physiker. „Deshalb trainieren wir die elektronische Nase momentan für spezifische Einsatzzwecke, die aber universell wählbar sind.“

Die Wissenschaftler des KIT wollen einen möglichst preiswerten Sensor entwickeln, um ihn massentauglich zu machen. „So könnte man die elektronische Nase in Zukunft beispielsweise in alle Elektrogeräte einbauen, um Kabelbränden vorzubeugen. Oder wir statten Smartphones damit aus. Jeder hätte dann beim Einkaufen seine eigene, hochsensible elektronische Nase dabei“, sagt Sommer.

Bei der industriellen Herstellung und dem Vertrieb unterstützen die Projektpartner JVI-Elektronik und FireEater das KIT. Beide haben bereits 2015 zusammen mit dem KIT im EU-Projekt „SmokeSense“ einen intelligenten Brandmelder auf Basis einer elektronischen Nase entwickelten. Er spürt Schwel- und Brandgase auf und bietet eine zuverlässige Analyse, um welches brennende Material es sich handelt.

 

 

„Veritaps“ überführt lügende Smartphone-Nutzer

Ein Bericht in „Pressetext“: – Der neue Algorithmus „Veritaps“ kann Ehrlichkeit und Unehrlichkeit daran erkennen, indem er analysiert, wie ein Nutzer auf dem Smartphone wischt oder tippt. Die Entwickler an der University of Copenhagen haben aus Veritaps nun eine Android-App entwickelt, die wie ein Lügendetektor funktioniert und künftig fragwürdige Urheber überprüfen könnte. Bislang ist Veritaps jedoch noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. … mehr