Angela Merkel gewinnt das Google-Duell, Martin Schulz ist Sieger nach Twitter-Followern

Ginge es nach den Suchergebnissen auf Google, würde Angela Merkel Bundeskanzlerin bleiben. Die CDU-Frontfrau ist in den Suchergebnissen mit Abstand am präsentesten – vor Linken-Chef Dietmar Bartsch und Cem Özdemir von den Grünen (Basis: Anzahl der Suchergebnisse, die selbst beeinflussbar sind wie eigene Domain, Facebook, Landingpage der Partei).

Die Bremer Performance-Agentur 42DIGITAL hat die aktuellen Google-Ergebnisse analysiert, wenn Politikinteressierte die Namen der Volksvertreter googlen. Das Whitepaper „10 Spitzenkandidaten – 10 Positionen“ zeigt, wie aktiv und wie erfolgreich unsere deutschen Spitzenpolitiker im Netz und Social Web unterwegs sind und welchen Beitrag die Webseiten der Parteien oder Google Schlagzeilen liefern.

Angela Merkel schafft es dabei mit ihrer Namens-Domain, Facebook, Instagram und der Webseite bundeskanzlerin.de in den Top-10 der Google Suche zu ranken. Ihre beiden Konkurrenten Bartsch und Özdemir positionieren sich ebenfalls mit ihrer Namens-Domain sowie dem Facebook-Account in den Suchergebnissen. Außerdem sind sie mit ihrem Twitter-Account sowie der jeweiligen Parteien-Webseite vertreten.

Während die Bundeskanzlerin bekanntlich über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert twittern lässt, punktet beim Kurznachrichtendienst ihr Herausforderer Martin Schulz. Der SPD-Kanzlerkandidat führt das politische Feld mit 479.000 Followern souverän an.

Besonders gesucht ist nach den beiden Spitzenkandidaten die Frontfrau der Linken Sahra Wagenknecht:

Keyword Mtl. Suchvolumen
Angela Merkel 201.000
Martin Schulz 165.000
Sahra Wagenknecht 110.000
Alice Weidel 60.500
Christian Lindner 40.500
Cem Özdemir 33.100
Katrin Göring Eckardt 22.200
Alexander Gauland 14.800
Dietmar Bartsch 9.900
Joachim Herrmann 5.400

Monatliche Suchanfragen zu den Namen der Politiker bei Google (Quelle: Adwords Keyword Planner)

Deutliches Schlusslicht der gesamten Analyse ist Alexander Gauland. Ohne eigene Webseite oder Social-Media Accounts ist er in den Top 10 von Google nicht mit eigenen Inhalten auffindbar. Lediglich afd.de sowie afd-fraktion-brandenburg.de sind zu seinem Namen in den Top-10 vertreten, deren Inhalte aber nicht in seiner eigenen Verantwortung liegen. Interessant: Angela Merkel und Christian Lindner haben keine eigene Landingpage auf der Domain ihrer Partei.

„Allgemein lässt sich feststellen, dass die Top 10 der Suchergebnisse zu jedem der Spitzenkandidaten sehr gut durchmischt und ständig in Bewegung sind“, so Kay Freimund, Senior SEO Consultant 42DIGITAL. „Durchschnittlich schafft es jeder Politiker etwa 3 der ersten 10 Suchergebnisse mit eigenen Inhalten abzudecken. Am häufigsten vertreten sind hierbei die eigene Webseite, Facebook sowie Twitter.“

Das Whitepaper ist über http://www.42digital.de/wp-content/uploads/2017/09/42DIGITAL_Whitepaper-Bundestagswahl.pdf ab sofort abrufbar.

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